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Newyork 25. April. Der Mississippi ist abermals ausgetreten und überschwemmte das Thal des Onachita sammt der Stadt Monroe und 27 Plantagen. Tausende von Menschen sind in der größten Noch.

der treue alte Diener hatte alle Andern ent­fernt. War das Verbrechen des Herrn leider nicht zu verhüllen, die Sä.machgeschichtc der Frau wollte er der Oesientlichkeit entziehen so viel als möglich. Er hielt bett Kranken in seinen Armen, er bändigte die Anfälle von Raserei, er warf Bl'cke des sanfteste» Mitleids auf das arme blaffe zitternde Mäd­chen, das bei jedem wilden Wort des To­benden zujammenfuhr, das, thränenkos und ohne Klage, aber ein flehendes Gebet im Herzen und in den Augen, den Kranken be­wachte, als könne und muffe ihr wacher Blick ihn an's Leben fesseln, als dürfe er nicht sterben während ihres bebenden angst­vollen Herzschlags. Eine furchtbare Nacht ging vorüber; sie hatte Helenen ein düsteres Räthsel gelöst, sie hatte ihr das Leben ge­zeigt von seiner finsteren Seite. Sie, die aus Blumen gewandelt bisher, hatte in eine» Abgrund geschaut, sie, die nichts gewußt von Unrecht und Sünde, hatte Beides er­blickt in seiner unverhüllten Häßlichkeit. Wo sie an Redlichkeit geglaubt, da war Betrug; wo fie nichts gefehlt als Sanfimuth, Milde, HerzenSgüte und Lauterkeit, da war Alle« Heuchelei; und das Verbrechen halle di« Farben des Himmels entlehnt, fein unheiligeS Treiben unter ihrem Glanz verborgen. Sie, die kaum vom Schein etwas gewußt, starrte entsetzt der Lüge in das plötzlich enthüllteAntlitz-

(Fortsetzung folgt.)

rungen der Vertretungen derjenigen Städte, in welchen Oktroi erhoben wird, eingelaufen feien. Nachdem dies nunmehr geschehen und dem Referenten des vierten Ausschusses die Ansicht der Regierung mitgetheilt ist, wird, nach Angabe Frankfurter Blätter, letzterer sich in einer auf den 25. d. M. anberaumten Sitzung über obigen Antrag schlüssig machen. Einen weiteren Gegenstand seiner Beschlußfaffnng wird der Antrag der Abgeordneten Dumont und OechSner auf Errichtung einer höheren Handelsschule in Mainz bilden. Dieser Tage ist den Ständen eine Proposition, die Erwerbung eines Bau Platzes zur Errichtunng eines Justizgebäudes in der Provinzial Hauptstadt Gießen, be-

neralversammlung der Oberhessischen Bahnen hat zur Betriebs-Rechnung pro 1873 De- charge erlheilt. Die ausscheidetiden Mit glieder des Verwaltungsraths sind wieder gewählt worden. Die Concesstonsertheilung der Bahn Gelnhausen - Partenstein wurde als bevorstehend angezeigt.

München, 25. April. Die neuliche Meldung, daß die betreffende Ministerial- commisston sich für die Einführung der Civilehe in Bayern ausgesprochen habe, ist berichtigend dahin zu präsiciren, daß die Commission nur damit betraut war, zu prüfen, ob ein vom Reichstage angenom menes Gesetz über die Civilehe in Bayern durchgesührt werden könne. — Unter dem Vorsitze des Staatsministers v. Lutz haben eine Reihe Sitzungen des obersten Schul- rathes stattgefunden, in welchen, wie die „Augsb. A. Z." vernimmt, der seit einiger Zeit beabsichtigte neue Organisationsplan der Gymnasien und der sämmtlichen tech­nischen Schulen berathen und festgestellt wurde. Die neue Organisation dürste wohl mit dem Beginn des nächsten Schuljahrs ins Leben treten können. Nachdem in der letzten Zeit der Streit über die Reorgani­sation deS forstlichen Unterrichtswesens in Baiern die Gemüther bisweilen stark erhitzt hatte, scheint derselbe nun endlich zum Aus­trag kommen zu wollen. Im Auftrag der bairischen Regierung hatten schon vor einigen Jahren die Dozenten der Aschaffenburger Centralforstlehranstalten sich Gutachten von sämmtlichen Forstlehranstalten Oesterreichs, Deutschlands und der Schweiz über die Frage eingeholt, ob die Forstakademie zu iso- liren oder ob der Unterricht in der Forst Wissenschaft nicht zweckmäßiger an die allge­meinen Hochschulen (Universität, Polytech­nikum) zu verweisen sei. Die eingegange- nen Gutachten fielen, mit Ausnahme eines einzigen, zu Gunsten der Universitäten aus. Nachdem inzwischen noch eine größere Zahl bewährter Sachverständiger gehört worden war, würbe von ber bairischen Regierung eine Kommission, bestehend aus den Mini- sterialräthen von Völk und von Schultze, den Prosefforen Helserich, Roth, Gcrstner und Ebermayer, Forstrath Rau, Direktor Stumps und Bürgermeister Will (aus

seit Jahrhunderten haben Könige, Premie- Minister, Tribunen, Kaiser und Journalisten fast unaufhörlich an diesem schönen Ergeb­nisse gearbeitet, indem sie das alte katholische Deutsche Reich und das Haus Oesterreich angriffen. DaS Univers will aber ein Uebriges thun und auf das Haupt dieses französischen Geschöpfes, Deutsches Reich genannt, feurige Kohlen sammeln, indem cs versichert: „Man traut uns in Deutschland Racheplane zu, die ach! unseren Geistern gar fern liegen. Ohnmächtig zur Herstellung einer Monarchie, die unsere Finanzen Herstellen, uns Ruhe und Verbündete geben würde, hangen wir zwischen Tod und Leben, zwischen Conser­vation und Radikalismus. Unsere herrlichen Nachbarn können in Frieden ruhen I" DaS deutsche Volk weiß, waS eS von den schwarzen Füchsen zu erwarten hat, wenn sie gleißen. In ber Herstellung ber Monarchie haben die Leute vom Univers jetzt bie Wahl und bie Qual. Der Graf von Eharnboib ist in der Nähe und die Kaiserin Eugenie war in bin litzten Tagen in Paris und in Lourbcs. Der Messager de Toulouse berichtet: „Ein aus Lourdes kommender Pilger theilt unS mit, daß bie Kaiserin Eugenie dm 15. April inkognito in LourdeS war. Sie war von zwei Ehrcnbamen, einem Kammcrherrn und einem Priester begleitet. Dieser Priester, ber älbe Godard, war einige Stunden vor den Damen in Lourdes angekommen. Mit einem Briefe von dem Cardinal de Bonn.chose stellte er sich einem Pater der Capelle vor und verlangte, daß man um 11 Uhr eine Messe feiere, weil man die Ankunft der Kaiserin Eugenie erwarte. Dieselbe kam in der That mit dem lOVr Uhr Zuge an und wohnte der Messe bei. Die Reisenden fliegen im Hotel be la Poste ab unb verließen um 2 Uhr Lourdes aus der Ban-Biarritzer Eisen­bahn, nachdem sie vorher die Grotte besucht hatten. Die Kaiserin hinterließ der Capelle in Lourdes einen prachtvollen Kelch als Geschenk." Auch Napoleon der IV. wird diesen Sommer in Lourdes beten und so vorbereitet nach Rom zu Pius IX. pilgern, um sich dessen Segen für künftige Unter­nehmungen zu holen. — „La Presse" ber sichert, daß, Dank der Intervention der Großmächte, der Confliet der Pforte mit Herrn von LeffepS aus dem Wege zu einem Vergleich ist. — „Liberte" melket: Eine Anzahl von Wählern aus Nizza habe den Depulirten Piccon zur Demmission ausge- forbert. Dasselbe Blatt melbet, bie spanische Regierung habe mit einer Gruppe von Bankiers, unter betten mehrere Pariser seien, einen Vertrag abgeschlossen, wonach eine Gesellschaft zur Pachtung deS Tabaksregals gebilbet werben solle.

Madrid, 25. April. Bilbao ist noch aus einen Monat vollauf mit Lebensrnitteln versehen; sie reichen für zwei Monate aus, wenn man sich Einschränkungen auferlegt. — Die Carlistcn haben 18,000 Mann bei Valmaseba concentrirt und 16 von den 24 vor Bilbao verwendeten Kanonen dorthin gebracht.

waS geschehen fein könnte, gewann nicht Klarheit in ihr, vom Instinkt der Angst, deS Schreckens getrieben, stürzte sie nach dem Zimmer deS Geliebten, ©ne «Sekunde lang fesselte das Entsetzen sie an den Boden, bann — ein wilder Schrei, wie et einem zum Tove getroffenen Herzen entströmt, ein hatb bewußtloses Vorwärtssinken, unb sie lag neben Felix, sie hatte ihn mit ihren Armen umfangen, ihre brechenden Augen schlossen sich an feiner Brust unb fein strömendes Blut floß über fie dahin, als müßte jein schwindendes Leben fie mit hinabreißen in die Nacht und Finsternitz und das Grauen eines gewaltsamen Todes. — Aber sie war nicht tobt, sie erwachte aus langer Ohnmacht unter den zärtlichen Bemühungen FlorinenS. Sie sah sich wild um, sie schien erstaunt, sich in ihrer Stube zu finden. Halle sie denn all daS Gräßliche geträumt? nur im Traum Felix gesehen mit Dem todtenblaffen Antlitz, den starren leblosen Augen, dem wild verwirrten schwarzen langen Haar und 0 Gott, schwimmend in seinem Blut? — Sie öffnete die Lippen, um zu sprechen, aber kein Ton entrang sich ihrer gepreßten Brust; die angstvolle Bitte um einen Schimmer des Lichts für die Nacht ihrer Verzweiflung lag in ihrem flehenden Blick, in der rühren den Miene, mit der sie bie gefalteten Hände wie beschwörend zum Himmel erhob.

„Felix lebt", sagte Florine, „bie Wunbe

rffenb, zugegangen.

Gieße«, 25. April. Die heutige Ge-

Gebanken, in ber wahnsinnigen Heftigkeit seines Schmerzes hatte Felix weder die sich nähernden Schritte des treuen Balthasars, des langjährigen Dieners des Hauses, noch seine flehende Bitte um Einlaß gehört. Ahnte ber alte Mann, welche unheimlichen Geister bort drinnen auf das arme un­schuldige Opfer lauerten? — Die Angst, die fein Herz zusammenpreßte, gab ihm für Augenblicke erhöhte Kraft. Er stieß die Thür ein, im Moment, als Felix das Pistol erhoben; als er den Hahn abdrückte, hatte jener sich seines Arms bemächtigt, bet Schuß verfehlte fein Ziel unb, statt bie Stirn zu zerschmettern, traf er bie Schulter.

Felix war bewußtlos zu Boben gestürzt; Balthasar, noch über ihn gebeugt, riß ge­waltsam das Kleid von der Schulter, sie blutete heftig.

Helenens süßes Lied, das mit dem Zauber seliger Erinnerung die düstere Gegenwart erleuchten sollte, es ward plötzlich in furcht­barer Weise unterbrochen. Die sanften Töne, ber tiefsten heiligsten Empfindung des Herzens entströmt, trugen sie schon auf den Flügeln neu erwachter Hoffnung empor, dahin, woher alle Hoffnung, alle Liebe stammt, da hörte sie das Geräusch ber ein brechenben Thür, — da fiel ber Schuß — ba ertönte der Angstruf des alten Bal thasar. —

Entsetzt sprang sie auf; der Gedanke,

ist nicht gefährlich, meint ber Arzt, aber er bedarf der Ruhe, der Schonung, er liegt in wilden Fieberphantasien."

„Er lebt, er lebt!" rief nun Helene mit einem unaussprechlich dankbaren Blick nach oben, „Gott sei Dank, Gott sei Dank! Ich muß zu ihm!"

Dic Tante wollte wiedersprecheu, aber ihr Wiederspruch scheiterte an der Ruhe, ber Festigkeit, bie sich in Helenens Zügen auS- jprach. Sie sagte nichts, sie folgte ihr nur, Helenens Antlitz würbe wieder todtenblaß, ein Zittern durchflog ihre Glieder, als sie an bas Bett des Thenren, ach, so entsetz­lich verwandelte» Freundes trat. Fieber- gluth brannte auf seinen Wangen, sprühte in wilden Irrlichtern aus den sonst so kla­ren Augen, und verwirrte Reden, einem zer riffelten Gemüth, einem gebrochenen Herzen entströmt, wurden in abgerissenen Sätzen ausgestoßen. Bittere Vorwürfe gegen bie Urheber feines Leibs mischten sich in Herz zerreißenber Weise mit ben kindlichsten Bitten, ihm seine wahnsinnigen ungerechten An klagen zu verzeihen. Bald wollte et in Wttth und Raserei den Verband von der Wunde reißen, weil er die Schande seiner Eltern nicht überleben könne, bald wollte er Jeden bekämpfen, der cö wagen würde, die Redlichkeit seines Vaters, bie Seelen reinbeit seiner Mutter zu bezweifeln.

Helene lag auf den Knien an seinem Lett;

Kassel, 25. April. Im Auftrage des Kurfürsten wurde vor einigen Tagen in Beberbeck durch Herrn Oberftlieutenanl von Heathcote 10 Pferde angekauft, deren seltene Schönheit bei ihrer Paffage in Kassel all­gemeine Bewunderung fand. Es waten 2 Isabellen und 8 Braune, für welche ein Durchschnittspreis von 120 Louisd'or per Stück erlegt worden ist. Der Transport nach Prag fand heute in 3 Eisenbahn- Waggons statt und kostet ca. 270 Thlr.

Fulda, 26. April. Der bekannte Hülfs- geistliche Schröter in Posen, dem bie große Exkommunikation angebroht worben ist, wurde der „Ostb Z." zufolge, zum Direktor des hiesigen königlichen Seminars ernannt

Fulda, 24. April. Heute Vormittag fand abermals ein Verhandlungstermin gegen den Pfarrer Helfrich zu Dipperz wegen öf­fentlichen gesetzwidrigen Abhaltens des Got­tesdienstes vor hiesigem Polizeigericht statt. Der Antrag der Staatsbehörde lautete auf 5 Thr. Geldstrafe, fubsidiär 2 Tage Ge- fängniß, nährend die UrtheilSpublikation auf den 29. d. Mts. verschoben wurde. — Nachdem seit wenigen Tagen eine für diese Jahreszeit ungewöhnlich heiße Witterung — das Thermometer zeigte gestern unb vorgestern auf 19« R. im Schalten — geherrscht hatte, entluden sich gestern Nach­mittag nicht mehr als drei Gewitter in unserem, vor derartigen verheerenden Na turerscheinungen höchst selten heimgesuchten Gebirgsthale mit furchtbarster Vehemenz. Fast drei Stunden nährte das Unwetter und hatte die bedeutendsten Verheerungen zur Folge. Nicht nur, daß ber Blitz an vielen Orten der Umgegend einschlug und einige Ochsen erschlug, sondern daß auch ein Wolkenbruch nächst dem Dvrse Künzell niederging unb schreckliche Ueberschwemmun- gen hervorrief. Sv ertranken im Dorfe selbst über 20 Schweine. Selbst bis in bie nächste Umgebung ber Stabt wälzten sich bie Wafferrnassen unb rissen noch hohe Gartenmauern nieder. Ein Menschenlcben ist glücklicher Weise nicht zu beklagen, da­gegen konnten verschiedene Leute nur noch mit knapper Roth vor der rasch andrängen­den Fluth gerettet werben. Auch hat ber Hagelschlag in mehreren umliegenden Ge­meinheit sehr erheblichen Schaben verursacht, welcher Umstand um jo fühlbarer wirb, als bie Bauern ber hiesigen Gegenb niemals gegen berartige Verheerungen zu versichern Pflegen. (H. M.)

AuS Knrheffe«, 22. April. Das „Franks. Journal" will aus guter Quelle vernehmen, ter Oberpräsibent habe neuer­dings ben Verweser bes BiSthumS Fulda aufgefoibcrt, bie seit etwa einem Jahre er» lebigte unb dem jetzt „gesperrten" Pfarrer Helferich übertragene Pfarrstelle in Dipperz

Aschaffenburg) nach München berufen, um über bic genannte Frage Berathung zu pflegen. Dieselbe beschloß: 1) mit Majo­rität : baß bie spezifisch forstlichen Fächer der Universität München zu überweisen seien, 2) einstimmig: daß die allgemein bildenden und die Grundwissenschaften von den bai­rischen Forstleuten an jeder deutschen Hoch­schule gehört werden können. — München kann endlich al« cholerafrei bezeichnet werben. Weder in Militär ober Civilspitälern, noch in privatärztlicher Praxis befindet ficb gegen­wärtig mehr ein Cholerakranker in Behänd hing. Der letzte Erkrankungsfall kam am 19. April vor.

Augsburg, 25. April. Bezüglich der zuerst von der Wiener „Presse" publicirten, das vatikanische Concil betreffenden Schreiben des Grafen von Arnim hat Letzterer eine auS Paris vom 21. b. batirte Zuschrift an Doellinger gerichtet, welche heute von der „Augsb. Allgem. Ztg." veröffentlicht wirb. Gras von Arnim erklärt darin, daß er die Veröffentlichung der Dokumente in der „Preffe" nicht bewirkt habe, daß es indessen nue Silbenstecherei sein werde, wenn er die Urkunden für apogryph erklären wolle. Der Brief schließt: Am meisten bebaute ich, daß durch die vom Fürsten Hohenlohe angeregten Berathungen nicht Anlaß zu eingehenderen Verhandlungen gegeben worben ist. Wenn eS gelungen wäre, bie Wucherpflanzen, welche auf bem Concile großgezogen ftnb, im Keime zu ersticken würden wir uns heute nicht in unbegreiflichen Wirren befin­den, bie so ziemlich Alles in Frage stellen, was feit Langem Gemeingut ber Christen­heit zu fein scheint.

Ttraßburg, 25 April. Das Laub gericht von Zabern verurtheilte heute ben Bischof von Nancy wegen Veranlassung beS Pfarrers von Lixheim wegen Verlesung eines Hirtenbriefes in contumatiam zu 2 Mo naten Festungshaft.

ÄuBUttB.

Wien, 25. April. Das Abgcorbneten- hauS trat heute in die Debatte über bas Klostergejetz ein. Nachbem in ber General- Debatte vier Redner gegen, fünf für die Vorlage gesprochen, wurde das Eingehen in die Specialdedatte mit großer Majorität beschlossen. Fux kündigte für die Special- Debatte zwei Amendements an: 1) daß zur Errichtung neuer Klöster ein Reichsgesetz nöthig, 2) daß ausländische Obere in einem Kloster nicht zulässig fein sollen. Nächste Sitzung Dienstag. — Das Rothbuch ent hält 142 Depeschen, von denen sich 20 auf Spanien, 8 auf die Verhältnisse im Libanon, 83 auf den Suezkanal und 31 auf verschie­dene andere Angelegenheiten beziehen. Alle Depeschen behandeln nur wirthschaftliche, keine politischen Fragen.

fParit, 24. April. Univers bespricht die deutsche Militärorganisation und bemerkt dazu, daß Deutschland jetzt bereit ba stehe, mit 1,400,000 Mann Frankreich zu Leibe zu gehen. Das fei bie Macht, bie burch Frankreichs Politik gegrünbet worben, benn