Einzelbild herunterladen
 

auffallender, als man nach so vielen reac- tionären Bestrebungen gerade daS Gegen- theil hätte erwarten sollen. Thiers, der doch sonst ein feines Gefühl für die ge heimnißvollm Strömungen, welche die Böller fortreißen, besitze, habe aus Rücksicht gegen die alten Gewohnheiten verhältnißmäßig wenig für die republikanische Propaganda gethan und die neue Regierungsform nur als eine zwingende Nöthigung hingenommen; in Folge seiner maßlosen Rücksichten sei er denjenigen unterlegen die keine Rücksichten kenne»; aber die Sieger vom 24. Mai hätten eben durch den offenen Kampf gegen die Rcpublick die Ohnmacht der Monarchisten und das wachsende Ansehen der Republikaner im Lande bewiesen. Auch die Gironde in Bordeaux behandelt heute eingehend diese Frage um nachzuweisen, daß trotz'aller Gegenströmungen das Septennium zur defini­tiven Republick führen werde.

Loudon, 20. April. Einem Telegramme der „Times" aus Calculta vom 19. zufolge fanden dortselbst zwei große Feuersbrünste statt, die sich auf zwei englische Meilen er­streckten. Sehr bedeutende Quantitäten Ge­treide, die zur Verwendung für dir Bezirke bestimmt waren, in denen ^Hungcrsnoth herrscht, sind zerstört worden. Das Werk der Unterstützung ist dadurch sehr erschwert und die Roth im Steigen.

Haag, 18. April. Wie eine officielle Depesche aus Atschin vom 14. d. meldet, hat auch Endjoeng, an der Nordküste von Atschin die niederländische Oberhoheit aner­kannt. — 200 Atschinesen haben am 11. d. einen Angriff auf das holländische Lager gemacht, find aber energisch zurückgeworfen worden. DaS Gros der holländischen Streit­kräfte wird Ende d. M. wieder in Batavia eintreffen.

Petersburg, 20. April. Das Eis der Newa beginnt sich in Bewegung zu setzen, der Thermometer zeigte gestern 16 Grad Reaumur in der Sonne.

— Als ein Nachklang aus der Peters­burger Reise des Kaisers von Oestreich wird folgende Episode erzählt, aus der Gegner Deutschlands gewichtige feindselige Symptome herauslesen wollten, die aber bereits in allen beteiligten Kreisen ihrer vollen Harmlosigkeit nach erkannt ist. Aus einem der größeren Hoffeste saßen beim Souper an einem kleinen Tischchen gemeinsam beieinander die Groß fürstin Marie, der Prinz von Wales und der Botschafter des deutschen Reiche«, Prinz Heinrich VII. von Neuß. Die Großfürstin Marie, Wiltwe des Herzogs von Leuchten berg, eine ältere joviale Dame, die nament­lich aus ihren bonapartiftischen Sympathien nie ein Hehl gemacht, auch bei Lebzeiten Napoleons III. viel in Paris und in den Tmlerien gelebt und verkehrt hat, liebt es, bei Tische zu scherzen und in ihrer Art die Witzige zu spielen. So sagte sie denn auch zu ihrem Tischgenossen, mit den Gläsern anklingend, mit heiterem Gelächter: „Lassen wir Ledochowski leben!" „Stoßen wir an aus den Papst!" und der deuljche Botschafter taktvoll wie er ist, verstand durch sein seines Eingehen auf die Scherzworte der Groß fürstin, diesen selbst jede Spitze abzubrechcn.

freundschastlichen Kreise vermißt, ihn und seine Violine, nun sollte er nachholen. Es war ihm unmöglich. Er machte vergebliche Versuche, in die allgemeine Heiterkeit einzu- stimmen; er nahm die Violine zur Hand, aber jeder Ton klang verstimmt. Sein Kopfweh würbe immer unerträglicher. Er konnte es zuletzt nicht mehr aushalten, er mußte nach Hause und, da die wechselnde Farbe seines Antlitzes sein Unwohlsein be­zeugte, hielt mau ihn nicht mit lästigen Bitte» JUTUd /

Draußen in der kalten Winterlust wurde ihm bester. Er strich noch eine Zeit lang auf dm Straßen umher., ehe er den Heim weg antrat. Helene durste er doch heule nicht mehr sehen, und die Mama, die er gern noch gesprochen, war auch fort. „Aber nein,“ dachte er, als er zu den Fenstern des Hauses hinausblickte, „da ist Licht in ihrem Zimmer, sie ist also zurückgekehrt.“

„Ist meine Mutter zu Hause? fragte er den Bedienten, der ihm die Thüre öffnete.

„Ja," erwiederte dieser, „es ist aber Be­fehl gegeben, Niemanden vorzulasten, sie haben dringend zu thun; der Herr Secre« tair Blum ist bei der Frau Geheimräthin."

„Schon gut," sagte Felix, „das gilt nicht für mich." Einen Augenblick besann er sich

Da kam der Champagner, und als die schäumende Flut im Kelchglase perlte, sagte die Großfürstin, das Glas erhebend, zu den beiden Tischgenosfen: „Nun müssen wir aber auch darauf anstoßen, daß Elsaß und Lothringen bald wieder mit Frankreich ver­einigt werden!" Bei diesen Worten setzte der Prinz von Wales das bereits grüßend er­hobene GlaS stumm wieder auf den Tisch, indeß Fürst Reuß durch Geberde und Mie­nenspiel der hohen Fran bemerklich zu machen wußte, daß jeder Scherz seine Grenze habe und daß der Vertreter deö deutschen Reiches nicht Dinge hören dürfe, welche sein vaterländisches Gefühl aus das Empfind­lichste zu verletzen geeignet wären. Natür­lich aber mußte jeder Eklat vermieden wer dm, und so folgte eisiges Schweigen auf die muntern Worte der Großfürstin. Diese selbst kam aber dadurch sofort zum Bewußt fein, zu welcher Seltsamkeit sie sich durch ihr lebhaftes Temperament hatte hinreiben lasten, und schnell entschlossen, wie sie ist, stand sie auf, legte dem Botschafter versöhn­lich die Hand aus die Schulter und meinte mit gutmüthigem Lächeln: „Nun, Sie neh­men mir doch die Plaisanterie nicht übel? Sie wissen ja, daß meine Zunge sich gern lose giebt, ohne daß das Herz sich dabei Böses denkt. Stoßen wir denn an „auf gute Freundschaft und getreue Nachbarschaft!" und die drei Gläser klangen zusammen. Aber von den Umstehenden war die Scene nicht unbemerkt geblieben; sie drang in die diplomatischen Zirkel und gewisse Kanzleien verschmähtm nicht, die Anekdote als ein „wichtiges Symptom" in ihre Berichte zu verpflechten, aus denen sie dann alsbald in weitere Kreise drang

Bukarest, 18. April. Der Deputirte Majoresko hat daS Portefeuille des Mi­nisteriums deS öffentlichen Unterrichts und der Kulte übernommen und ist das Ministe­rium nunmehr wieder ergänzt.

Kastel, 19. April. Der Staatsan­walt beim königlichen Kreisgericht in Roten­burg hatte vor einiger Zeit gegen dm ab­gesetzten Metropolitan Vilmar in Melsungen wegen Vornahme von Amtshandlungen, Taufe rc. aus Grund deS § 132 des Straf­gesetzbuchs Anklage erhoben. Die Straf­kammer des Kreisgerichts hat indessen jetzt, wie man uns mittheilt, die Klage abge­wiesen , „weil", wie es in dm Motiven heißt, „die Vornahme rein kirchlicher Acte nicht unter den angezogenen GesetzeSpara- graphen falle, indem solche als „„öffentliche Amtshandlungen"" nicht betrachtet werden könnten." Der Staatsanwalt hat gegen diesen 'Beschluß appellirt und ist gewillt, eventuell eine Entscheidung des Obertribunals zu veranlassen.

Berlin, 20. April, «eichst»,.

In der heutigen (36.) Sitzung ging ein Schreiben des Reichskanzlers wegen Ge nehmigung zur strafrechtlichen Verfolgung der „Neuen freien Zeitung" auf Grund eines Leitartikels ,,Petitionabschlachtrnaschjne" we­gen Beleidigung deS Reichstages ein, daö

zwar, ehe er seinen Weg fortsetzt«'.- Es war ihm ärgerlich, mit Blum bei der Mutter zusammmtreffm zu sollen. Und doch wollte er sich nicht von diesem widerwärtigen Menschm verdrängen lasten. Sein Ver- hängniß trieb ihn vorwärts.

Er durchschritt hastig die Zirnrnerreihm; die Teppiche, die am Boden lagen, fingen dm Schall seiner Tritte auf; er hat e die Thür geöffnet und stand im Zimmer, ehe einer der darin Befindlichen nur eine Ahnung seines Kommens hatte. Ein dumpfer Schrei, der sich seiner Brust entrang, verrieth seine Anwesenheit und schreckte seine Mutter aus — aus dm Armen Blums! Ja, es war kein Trugbild seiner Phantasie gewesen, ihre tief bestürzte, Blum'S trotzige ’D'iene bestä­tigten das Zeugniß feiner Singen. Blum's Arm hatte sie umschlungen gehalten, ihr lächelndes Antlitz war ihm zugewandt ge wesen, ihre Hand hatte in der seinen geruht.

„Schurke!" bornierte Felix und ohne einen Slqgenblid der Ueberlegung hatte er jenen ergriffen und mit einem kraftvollen Stoß der offenen Thür entgegengcschlendert.

„Sie beleidigen dm Freund ihrer Mutter", sagte Blum frech, als er sich von dem ge«

an die GeschästsordnungS - Kommission ver­wiesen wird. Auf der Tagesordnung steht I. Dritte Bcrathung deS NachtragselatS pro 1874. Der Etat wird genehmigt II. Dritte Berathung des ReichS-Militärgesetzes. *Jn der GeneraldiSkusion erhält zunächst daS Wort der Abg. Jörg, um sich sowohl aus äußeren wie inneren Gründen gegen das Gesetz zu erklären. Man schaffe hier einen eisernen Militäretat und nähere sich dadurch dem Absolutismus; dem süddmtschen Volke würde dadurch der sehnlichste Wunsch versagt, nämlich die Herabsetzung der Präsenzzeit von 3 auf 2 Jahre. Führer der national liberalen Partei forderten vor noch nicht langer Zeit mit Entschiedenheit die zwei jährige Dienstzeit. Nun sage man aber, daß in der letzten Zeit eine Bewegung ent­standen sei, in Folge deren man seine Stellung verändern mußte. Wenn es dahin gekommen sei, daß man sich durch Resolutionen und Erklärungen der Volksversammlungen von seiner Ueberzeugung dispenstren laste, so fürchte er, daß diese neue Erscheinung dem Reiche nicht zuträglich sein werde. Die Rede deS Abgeordneten Bemügsm habe, aus ihn den Eindruck gemacht, als werde der Redner zum BundeSraihstisch treten und sagen: Der Reichstag bittet um einen Zehr- pfennig. (Oho!) Der Redner verweist auf die Worte des Grafen v Moltke bei der vorigen Berathung und erklärt, daß er und feine Freunde, welche dm Antrag von Mal­linckrodt unterzeichnet hätten, Iganz dasselbe wollen, aber sie wollen es auf dem Wege Rechtens und alljährlich durch das Etatgesetz. Sie hätten aus diesen Antrag keine finanziellen Hoffnungen geknüpft, denn sie wüßten recht gut, daß der politische Himmel dies nicht erlaube und sie wüßten ferner recht gut, daß, wenn das Deutsche Reich cm militärisches Unglück erleide, bann baS Volk bie Zeche bezahlen müsse. Es sei hier baS Wort von einem ,,illoyalen Reichstage" gefallen. Er glaube nicht, baß eS einen solchen geben werbe, denn jeber Reichstag fei loyal, ber »ach bestem Wissen unb Gewissen beS Landes erwäge. Nicht bie Franzosen seien eS, was ihm am meisten Sorge mache, sondern der allgemeine politische Zustand in Europa sei es, das Verhältniß des Ueberganges nach allen Seiten, die permanente Kriegsbereit­schaft, durch welche, wie er glaube, der Ruin der Gesellschaft bereits fernen Anfang ge­nommen habe. Seitdem wir ein europäisches Recht mehr haben, seitdem habe alles Recht an Achtung verloren und daher komme es, daß wir keine Ruhe haben unb keinen Frieben mehr im Lande, und daß an Stelle des Friedens der Krieg Aller gegen Alle getreten fei. Wir wollen das Reich nicht schädigen, aber wir wollen uns das Recht Vorbehalten, alljährlich bei ber Etatsberalhung sagen zu können; an« bers muß eS werben. Ist eS noch nicht zu spät, so lehnen sie ben § 1 bes Gesetzes ab. Abg. Dr. Gneist spricht für bie Beschlüsse ber zweiten Berathung. Der Vorrebner habe ausgesührt, boß man burch Annahme der Vorlage das öffentliche Recht verletzt.^ Er möchte darauf nur erwidern, daß es über­haupt zweifelhaft ist, was in dieser Be­ziehung öffentliches Recht ist. In Preußen

waltsamen Stoß erholt- und an der Thür stehen blieb.

Felix fuhr wie ein Wüthender auf , aber die Mutter stürzte in feine Arme unb hemmte feine Bewegungen.

„Ueber ben Schurken rechnen wir ein anbcrmal ab," sagteBlum,„ich hoffeJhnen bald beweisen zu können, daß ich keine Beleidigung ungestraft hinnehme. Vielleicht bin ich nicht der ärgste Schurke in diesem Hause." Unb heftig die Thür hinter sich zujchlagend, ver­ließ er bas Zimmer. Felix halte kaum ge­hört, waS er sprach. Er brach zusammen, als ber Gegenstanb seiner Entrüstung sich seinen Blicken entzogen hatte.

Ter Schmerz war fast noch gewaltsamer als der Zorn; er sank auf einen Stuhl, er verhüllte bas Haupt mit ben Hänben, unb diese krampfhaften Seufzer, sowie das Zittern seiner ganzen Gestalt verriethen die Er­schütterung- seines Innern.

Frau Berger betrachiete ihn mit sprach­loser Angst; unb boch mischte sich in bie Angst ein Gefühl ber Erleichterung, daß die Gefahr vorüber, daß nicht, wie sie ge­fürchtet, sich ein tödtlicher Kamps entfponnen zwischen dem Sohn unb dem Geliebten. Ja, so nannte sie jenen Menschen, obgleich ihre Treue feit mehr • als zwanzig Jahren

z. B. bestehe ein berartigeS Verhältniß, wie es burch" die Vorlage für das Deutsche Reich für ben Zeitraum der nächsten 7 Jahre ge schaffen werken solle, schon feit länger als 12 Jahren. Redner führt die Entwickelung der in Bezug auf bie Militärsrage in Preußen stattgehabten parlamentarischen Kämpfe dem Hause vor. Wenn ein Streit zwischen den parlamentarischen, einander als gleichberechtigt gegenüberstehenden Gewalten eintritt, bann ist ber einzig rechte unb gesetz­mäßige Weg der beS Kompromiffes. Diesen habe die Majorität deS Hauses burch den Beschluß in ber zweiten Lesung betreten und daburch zu erkennen gegeben, sie wolle einst weilen die bestehenden Zustände gut heißen, betrachte aber im klebrigen Die ganze Frage noch immer als eine offene. Die Frage auf zweijährige Dienstzeit, um die sich der Streit wesentlich drehe, lasse sich nicht in Zeit von 4 Wochen emfcheiden und wenn Herr Reichensperger gemeint, daß das preußische Abgeordnetenhaus sich in diesem Sinne ent­schieden habe, so sei er im Jrrthum. Alle Parteien sind einig darüber, eine^ möglichst kurze Dienstzeit, möglichste Schonung der Arbeils- unb ber Finanzkraft beS Landes. Dies haben wir bei unserem Beschluß be­wiesen und der BundeSrath stimmt uns eben­falls hinzu. Nun sei aber noch zu erwähnen, daß durch die Bewilligung eines Extraordi- nariums der Reichstag alljährlich in der Lage sei, einen Druck auf die Regierung auSzuüben, ber von ganz erheblicher Wichtig­keit sei. Wir wollen nicht unter bei» Namen „Sontrole* dem Reichstag bas Recht Vor­behalten, burch eine alljährliche Beschluß­fassung die Armee Organisation zu änbern und bestehende organische VewaltungSbe- ftimmungen aufzuheben. Wir erklären, indem wir diesen Kompromiß annehmen, daß wir entschlossen sind, unsere Wehrverhältnisse auf­recht zu erhallen. Gott hat dem deutschen Volk schon so oft über Schwierigkeiten hin­weggeholfen , er wird ihm auch über diesen Kompromiß hinweghelfen. (Bravo!) Die Generaldebatte wird hierauf geschloffen. In der Specialdebatte über §. 1 legte Schultze- Delitzsch ben Standpunkt ber Fortschritts­partei bar. §. 1 würbe mit betreiben Ma­jorität wie bei ber zweiten Lesung ange­nommen. Die übrigen Paragraphen wurden gleichfalls angenommen, ebenso ein vom Präsidenten des Reichskanzleramtes Delbrück befürworteter Antrag Richter (Hagen), wo­nach auch bei Landtagswahlen die Vereinigung wahlberechtigter Militärpersonen zu besonderen Militärwahlbeznken aufgehoben fein soll. Das ganze Gesetz wurde hieraus bei namentlicher Schlußabstimmung mit 214 gegen 123 Stimmen angenommen. Nächste Sitzung morgen. Auf der Tagesordnung steht die Berathung des Kirchendiener» und de« Preß, gejetzes. ___________

Im Nbge«rtznetenh«lse war am Freitag die Eisenbahnkommissicn über bie Eisenbahn- Anleihe von 50,600,000 Thlr. zusammen ge­treten; biejelbe beendete die Generaldebatte, ernannte bie Abgg. Berger und Stengel zu Referenten und setzte die Spezialbebalte auf Montag den 27., Abends 7 Uhr, an. .Der

verpfändet, obgleich der Sohn vor ihr stand, bie Rechte des Vaters zu vertheidige».

Seit länger als einem Jahr bestaub baS unroürbige Verhältniß, mit einer Vorsicht, einer Klugheit verschleiert, baß bis jetzt noch Niemaanb eingebrungen war in dies bunkle Geheimniß.

Spielend war'S begonnen worden, bi« es Schritt vor Schritt die leichtsinnige, ehr- vergeffene Frau immer tiefer hineingeführt hatte in den Abgrund des Unrechts. ES ist wahr, man hatte nie, bis sie Blum kennen gelernt, ihrer ehelichen Treue einen Vor­wurf machen können; er war ber Erste, ber «sie genug durchschaut, um die Schwäche ihrer Grundsätze zu erkennen, um in ihrem freundlichen Entgegenkommen ben Ton heraus» zufinben, ber nur weiter verfolgt zu werden brauchte, um ihre ungeprüfte Moral gründ­lich zu erschüttern. Nicht leicht wird ein Mann es wagen, einer Frau zu nahen, deren äußeres Benehmen ben Stempel un verkennbarer Sittenreinheit an sich trügt; selbst Liebe wirb keinen so leicht ver­blenden, baß er biete göttliche untrügliche Schrift nicht herauSfinden sollte. Für ben ersten Schritt ist fast jcbeSmal bie Frau verantwortlich.

(Fortsetzung folgt)