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von ihrer Verheiratung ihren Vorgesetzten nur drei Wochen vorher Anzeige zu machen haben. Nach kurzer Begründung desselben durch den Abg. Reimer wird der Antrag abgelehnt und § 33 unverändert ange­nommen ; ebenso ohne Debatte die folgen­den §§. 3436, § 37 (Aushebung von Miethsverträgen bei eingetretener Mobil­machung oder Kriegsbereitschaft wird auf den Vorschlag der Commission gestrichen

38 enthält die Bestimmungen über privi ligirte militärische Testamente in Kriegszeiten. Abg. Dr. Römer (Württemberg) hat hierzu ein Amendement gestellt, das in der Haupt­sache dahin geht, statt der Wortemilitäri­sche Testamente" zu setzenmilitärische letzt­willige Verfügungen". Der Antragsteller begründet seinen Abänderungsvorschläge da­mit, daß im Sinne des Gesetzes unter Testament eine ganz bestimmte Form letzt- williger Verordnungen verstanden werde; eS würde also dadurch etwas Falsches in das Gesetz gebracht werden. Bei der Abstim­mung wird §. 38 mit dem Amendement Römer angenommen; desgleichen §. 39 ohne Debatte. § 40. enthält die Bestimmun­gen über die Verpflichtung der Militärper­sonen zur Entrichtung der Staatssteuer. Bei §.42 (Heranziehung der Militär - persoitin zu dm Communalabgaben) forderte Benda auf, die Regierungsvorlage wie die CommisstonSanträge abzulehnen, da die Re­gierung die weitere Regelung der Frage sich vorbehalte. Die CommisstonSanträge wurden hierauf mit allen gegen die Stimmen der Fortschrittspartei, der Polen und eines Theiles des CentrumS, die Regierungsvor­lage mit allen gegen einige konservative Stimmen abgelehnt, so daß daS bisherige Verhältniß bestehen und die Frage künftiger Regelung Vorbehalten bleibt. Hierauf wurden die übrigen Paragraphen bis zum Schluß angenommen. Ein Antrag Kryger-BeftoftS, NordfchleSwig von dem Geltungsbereich des Gesetzes auszunehmen, wurde abgelehnt. Morgen kommt der Bericht über die 33er waltung Elsaß-LothrincienS zur Verhandlung.

timen sollen. Als Ort für den nächst jährigen DerbandStag wurde Hannover be­stimmt.

Aschaffenburg, 16. April. DieAsch. Ztg," schreibt: Heute Vormittag wurde da hier durch Polizei-Rottmeister Koch ein vor einigen Tagen von Frankfurt zugereister, aus Hildesheim gebürtiger Uhrmachergehülfe

Allerlei.

(Die Ursache.; Em Trunkenbold hatte sich in Stirn ein Loch gefchlagen, das er mit einem ichvarzen Pflaster bedeckte. Ein Freund fragte $n:Woher die Wolke auf Deiner Stirn?" .Bvm gestrigm Rebel", gab er zur Antwort.

fDas schwerste Metall.j. Wenn gleich Leute von Fach behaupten, Platina fei das schwerste Metall, so ist Silber doch gewiß viel schwerer, denn eS gibt außerordentlich viele Leute, welche trotz aller Mühe keinen Thaler aufheben können.

jUniv.-Nachr.jOr.ArthurAmelung, bisher Privakdocent an der Universität Breslau, seit einem Monat zum Professor der deutschen Sprache und Literatur zu Freiburg ernannt, ist am 6. d. M. zu Montreux in einem Atter von 33 Jahren gestorben.

Frankfurt, 17. April. Der erste VerbanndStag der deutschen Buchbinder wurde dahier imPetersburger Hof" ab gehalten. Der Buchbinder-Verband wurde voriges Jahr zu Ostern in Nürnberg ge­gründet und hat sich seitdem über ganz Deutschland verbreitet. Vertreten waren hier 23 Städte. Bevor man zur Revision der Verbands-Statuten überging, wurde ein Antrag des Hamburger Buchbindervereins (der aus politischen Gründen dem Verbände noch nicht angehört) discutirt. Der Ham­burger Verein huldigt social-demokratischen Bestrebungen und beantragt, daß in den Versammlungen der einzelnen Vereine vor­zugsweise social-politische Vorträge gehalten werden sollen. AlL Organe sollten die social-demokratischen Zeitungen dienen. Der Antrag wurde mit allen gegen Eine Stimme verworfen. Ferner kamen die Streitigkeiten und Spaltung deS hiesigen Vereins zur Sprache; verschiedene Delegiere sprachen über die Frankfurter Vorkommnisse, welche zur Spaltung und zur Gründung eines zweiten Vereins (Eintracht) geführt, ihre Mißbilligung aus. Der genannte Verein wurde vom Verbände nicht anerkannt. Ta das Mitglied, welches die Spaltung »er- ursacht und bereits vom hiesigen Verein ex- cludirt worden, zu seiner Rechtfertigung nicht erschienen, so wurde zur Tagesordnung übergegangen und hieraus die Statuten einer gründlichen Revision unterzogen. Dem Vor sitzenden des Verbandes wurde ein jährliches Gehalt von 450 Thalern ausgeworfen, da­für muß derselbe noch die Redaktion der Allgemeinen Buchbinder-Zeitung", als Or gan bei Verbandes, besorgen. Schließlich entspann sich eine lebhafte Debatte über die Gründung von Invaliden- und Viaticums Cassen, welche als Bindemittel dem Verbände

nommen. §. 24 handelt von der Einrichtung der .Ersatzbehörden. Jn^emselben wird nach" den Beschlüsien der Commission em Reichsgefetz ir. Aussicht gestellt, welches die Zusammensetzung einer mit der obersten Leitung der HeereSergänzung zu beauftragen de» Reichsbehörde und das Verfahren vor derselben regeln soll. Zugleich werden die Vorschriften aufgestellt, welche biS zum Erlaß des Gesetzes maßgebend fein sollen. General v. BoigtS-Rhetz erklärt sich gegen diese Bestimmung, welche daS schon in sehr au« gedehnter Weise vorhandene Schreibwerk noch vermehren würde. Staatsminister Delbrück ist derselben Ansicht. Abg. Dr. Wehren- Pfennig erklärt sich gegen den CommisstonS- vorschlag, weil er an die Entwickclungs sähigkeit diese- sogen. ReichSreciutirungS- amtes nicht glaubt. Nachdem der Referent den Commissionsantrag befürwortet, wird derselbe mit folgendem Amendement v. Denzin angenommen: am Schlüsse hinzuzufügen:

Desgleichen entscheidet bei der Ober-Ersatz- commission die Stimme des militärischen MitglledeS über die körperliche Brauchbarkeit der Militärpflichtigen und die Vertheilung der auSgehobenm Mannschaften auf die verschiedenen Wassengattungen und Truppen- theile." §§. 25 und 26, die Führung der Stammrolle betreffend, werden ohne Debatte angenommen. §. 27 lautet:Wer die nach Maßgabe deS §. 25 vorgeschriebenen Mel düngen zur Berichtigung von Stammrollen unterläßt, sowie Militärpflichtige, welche in den von den Ersatzbehörden abzuhaltenden Terminen nicht pünktlich erscheinen, sind, sofern sie nicht dadurch zugleich eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldstrafe bis zu 30 Mark oder Haft bis zu drei Tagen zu bestrafen.Militärpflichtigen, welche in einem von den Ersatzbehörden abzuhaltenden Termine nicht pünktlich erschienen sind, können von den Ersatzbehörden Die Vortheile der Äoosung entzogen werden. Ist diese Versäumniß in böslicher Absicht ober wieder­holt erfolgt so können die Ersatzbehörden ste auch des Anspruchs auf die nach §§. 19 bis 22 zulässigen Vergünstigungen verlustig erklären und als unsichere HeereSpflichtige sofort in die Armee einreihcn lassen. Tie Dienstzeit wird alsdann erst »om nächstsvlgen dm Recruten-EinstellungStermine ab gerechnet. Ist djebHersäumnitz durch Umstände herbei- geführ»^« deren Beseitigung nicht in dem Willen deS betreffenden AnmeldungS- oder Gestellungspflichtigen lag (Absatz 1, 2), so treten die vorerwähnten Folgen nicht ein." Abg. v. Denzin beantragt: hinter §. 27 eine», neuen § 27 a einzuschließen. Der Regierungs-Commiffar hat gegen die An­nahme dieses Antrages nichts einzuwenden; das Haus beschließt indeffen Ablehnung des­selben. §. 27 wird darauf angenommen. Nachdem auch noch die §§. 28 bis 30a, die Kostenfreiheit der aus die HeereSergänzung bezüglichen Verrichtungen und einige Vor­schriften bet dem Ersatzgeschäft betreffend, angenommen sind, ist der Abschnitt II. erledigt.

Auf der Tagesordnung der heutigen (34,) Sitzung steht nur: Fortsetzung der zweiten Berathung deS Reichsmilitärgesetzes. Die DiScusfion beginnt bei Abschnitt III. (§§. 3144), der vom aktiven Heere handelt. $. 31 wird ohne Debatte genehmigt. §. 33 handelt von der Militärgerichtsbarkeit. Äbg. Sonnemann erklärt, daß er gegen diesen Paragraphen stimmen werde, weil nach den Bestimmungen deffeiben, Mch Vergehen, welche außer Dienst begangen werben, vom Militärgerichte abgeurtheilt werden sollen. Abg- Richter (Hagm) bemerkt dem gegen­über, daß die Ausführungen aus einer falschen Voraussetzung beruhen, da die Bestimmungen dieses Paragraphen sich nur auf wirklich militärische Vergehen beziehen. §. 32 wird : hierauf angenommen. Nach §. 33 bedürfen , Militärpersonen zu ihrer Verheirathung die * 1 Genehmigung ihrer Vorgesetzten. Die Abg- Hasenclever, Haffeimann und Reimer bean- 1 tragen den Paragraphen bahin abzuändern, daß Militärpersonen deS Friedensstandes j

Namens Ernst Becker, auf welchem der dringende Verdacht der Thälerschaft an dem jüngst in Frankfurt verübten Raubmorde lastet, verhaftet und in die Frohnfeste ab- geliefert. An seinem Burnus sollen sich noch Blutspuren vorgcfunden haben, auch soll derselbe im Besitz von Manchetten Knöpfen jein, auf welchen die Buchstaben K. F. eingravirt find. (Die gemordete Haushälterin hieß Katharina Frey).

AuS Palästina sind an die Redaction desIsraelit" (Rabbiner Dr. Lehmann in Mainz) Telegramme gelangt, welche dringend Hülfe begehren, da die dortige arme Bevöl­kerung vom Hungertode bedroh tist. Palästina hat einen harten Winter erlebt, wie er dort seit Jahrhunderten nicht vorgekommen. Orkane und massenhafte Schneefälle haben die Wege zerstört, die Aernte-AuSsichten ver­nichtet und viele Häuser zum Einsturz ge­bracht. Die Preise der schon sehr theuren Lebensmittel sind auf daS Doppelte gestiegen. Die Redaction desIsraelit" hat in Folge dessen einen Aufruf an alle wohlthätigen Glaubensgenossen um schleunige und aus­reichende Hülfe ergehen lasten.

DieNewyorker HandelSztg." schreibt: Zwei Deutsche Matrosen, Namens Wilhelm Wende und Friedrich Füllgraff, von der am 20. März' von Hamburg in Newyork an gekommenen BriggMilly", des thätlichen Angriffs gegen den ersten Steuermann be schuldigt, wurden am 21. März verhaftet und vom Bundescommissar Shields an den Deutschen Generalkonsul zur Untersuchung ausgeliefert. Dies sind die ersten beiden Verhaftungen im Einklang mit dem im Jahre 1871 zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland abgeschlostenen ReciprocitätS vertrag, welcher verfügt, daß verhaftete Matrosen an den Consul ihres resp. Heimath- landes behufS Untersuchung auözuliesern sind

Seit einiger Zeit wird daS Wasser glaS mit dem besten Erfolge zur Darstellung von Kitten angewendet. Mit pulveristrter Kreide innig vermischt, gibt es einen in 6 bis 8 Stunden vollständig erhärtenden Kitt. Mit pulverisirtem Schwefelantimon vermischt, bildet es eine dunkle Masse, welche Politur annimmt und einen sehr schönen Metallglanz besitzt. Mischt man eS mit feiner Eisenfeile, so erhält man eine graujchwarze Maste von größter Härte. Diit feinen Zinkspähnen gibt eS eine graue, sehr harte Maste von metalli schem Glanze, die sich zum'Zusammenkittm zerbrochener Zinkgüsse sehr gut eignet.

Kirchliche Nachrichten der Stadt Marburg vom 11. bis 17. April 1874.

Gerehelichte.

St. Elisa b.'Gem.: Der Witwer und Kauf­mann Elvier Faber aus Arnstadt und Jungfrau Sophie Boßhammer dahier.

Kat hol. Gem.: Der Junggesell und Lehrer Gottlieb Adam Born und Jungfrau Louise Junl.

Geborene.

Ev.-ref. Gem-: Heinrich, deS Oberjägers im Hessischen Jägerbataillon Rr 11 Friedrich Heulrath S.

E v. -1 u t h. Gem-: Georg Friedrich Conrad, des hiesigen Schneidermeisters Jacob Roth S.

Gestorbene.

Ev.-luth. Gem.: Wilhelm, de« Schreiner- Meisters Dietrich Preiß dahier T., 1 M. u. 17 T- alt. 2) Alwine Luise, des Buchbindermeisters Wilhelm Köntjes dahier T., 3 I 3 M. u. 161. alt. 3) Anna Katharina Martzall geb. Hohl, des verstorbenen Fischers Adam Marschall hinter- laffene Witwe, 59 I. 8 M. u. 17 T. alt 4) Der Junggesell Johannes Rickol zu Ockershausen, des verstorbenen Ackermanns Jeremias Rickol hinterlassener S-, 39 I. u. 25 T- alt.

Kathol. Gem.: Der Maurer EduardGürt- ner aus Neustadt, Kr. Kirchhain, 32 I alt.

Tetegraphische Depesche« der vberhesftsche« Zeitung.

Wie», 17. April. DaS Abgeordneten­haus nahm in seiner heutigen Sitzung das Gesetz über die gesetzliche Anerkennung von ReligionS - Genostenschafteu. nach bett An trägen beS Ausschusses in zweiter und dritter Lesung an und erledigte ebenso das Gesetz betreffs der Salzkammergut Bahn. Nächste Sitzung Donnerstag. Auf der Tagesordnung steht die Berathung des Kloster gesetzes.

Pari-, 17. April. Die lcgitimistischen Blätter veröffentlichen einen Brief Lucien Bruns, in welchem derselbe ausführt: Der Beschluß der Nationalversammlung vom 20. November 1873 schuf keine neue Institution, sondern verlängerte nur die Amtsgewalt des Marschall Präsidenten Mac Mahon, bic aber von seiner Person untrennbar ist. Wir be absichtigen nicht, wieder zu nehmen, waS wir gaben, wirwerdeu aber darüber wachen, daß die­

ses Pfand in den loyalen Händen Mac MahonS bleibe. Wir werden eine Aenderung in der Natur der Bedingungen deffeiben nicht zu­lasten. Die Zuschrift schließt mit der Ver­sicherung , die Legitimisten seien die zuver­lässigsten Freunde Mac MahonS.

Madrid, 17. April. DieGaceta" bringt die Meldung über ein bei Preduabeya stattgehabieS Gefecht, wobei die Carlisten 53 Todtc und 22 Verwundete hatten. Fer­ner meldet das Blatt, eine andere Abtheilung Carlisten fei auf portugiesisches Gebiet über­getreten und dort internirt worden. Ein viertes Verstärkungscorps für die Nordarmee ist in der Formation begriffen.

Loudon, 17. April. Lord Northcote beantragte im Unterhaus, zum Zweck der Reduktion der öffentlichen Schuld um 7 Millionen, Annuitäten zu creiren, welche bis 1885 laufen. Im Unterhaus bestätigte Disraeli auf eine Anfrage Jenkius, daß Herr v. Lestepö mit der Schließung des- Suezkanals gedroht habe, wenn die Pforte auf den von der internationalen Commission ausgestellten Bedingungen bestehe. Der Ministerpräsident fügte hinzu, die französische Regierung habe Leffeps aufgefordert von gewaltsamen Maßnahmen abzustehen und sich den Bedingungen der Commission zu fügen Er (DiSraeli) halte die Drohungen LestepS für das Produet momentaner Er­regtheit und glaube, LestepS werde sich in die Umstände fügen. Die für General Woiseley geforderte Dotation von 25,000 L. wurde bewilligt.

Newyork, 17. April. Der republi­kanische Gouverneur von ArkansaS hat den Belagerungszustand proclamirt und hält den Regierungssitz Little-Rock cernirt. Präsident Grant hat die von ihm erbetene Intervention abgelehnt.

Newyork, 17. April. An Stelle Sum- nerS ist Washburne zum Senator für Massachusets erwählt worden.

Telegraphische Cours- und Marktberichte.

Franlsurt a. M., 18. April. (Schluß- Course.) Staatsbahn-Actien 3254, Elisabeth 2081, Galizier 255j, Lombarden 148, Nordwest» bahn, Creditactien 2171, Silberrente, Papierrente -, 1860t Loose 95j, Rationalbanl 1005, Spanier I84.

Berlin, 17. April. (Schlußcourse). Credit­actien 1231, Staatsbahn 186$, Lombarden 87, Amerik. 103%.

Wien, 17. Aprll (Anfangscourse). Credit- actien 205.50, Lombarden 149.00, Napoleons'

Berlin, 17. April. Schlußbericht. Weizen per April-Mai 87 Thlr., per Sept.-Octbr., gelber Weizen per April-Mai 88g Thlr., per Sept.- Octbr. 81| Thlr. Roggen per April-Mai 624 Thlr., per Sept.-Octbr. 57i Thlr. Rüböl per April-Mai 18z Thlr., per Sept.-Octbr. 20^ Thlr. Spiritus per April - Mai 22 Thlr. 20 Sgr., per Aug.-Sept. 23 Thlr. 11 Sgr.

Köln, 17. April. Schlußbericht. Weizen fester, effecttv hiesiger 9j Thlr., effect. fremder 9 Thlr. 5 Sgr., per Mai 9 Thlr. 5 Sgr., per Juli 8 Thlr. 26j Sgr., per November 7 Thlr. 27 Sgr. Roggen behaupt., effectiv fremder 6 Thlr. 25 Sgr-, per Mai 6 Thlr. 6j Sgr., per Juli 5 Thlr. 28j Sgr , per November 5 Thlr. 18 Sgr. Rüböl stiller, ess. 10 Thlr. 6 Sgr., per Mar 10 Thlr. 6 Sgr., per Ottbr. 10 Thlr. 254 Sgr. Leinöl 11 Thlr. 7j Sgr.

Hamburg, 17. April, Nachm., Schlußbe­richt. Weizen per Mai-Juni 260 G-, per Juni- Juli 258 G., per Juli-Aug. 257 G. , Roggen Sr Juni 187 G., per Juni-Juli 185 G., per tli-Aug. 1831 G.

Mainz, 17. April. Weizen fest, per Mai fl. 16.24 kr-, per Juli fl. 16. kr., per Nov. fl. 14. 27 kr. Roggen matter, per April fl. 11. 37 kr., per Mai fl. 11. 36 kr., per Juli fl. 11. 15 kr., per Nov. fl. 10 18 kr. Hafer unveränd., per Mai fl. 11. 15 kr., per Juli fl. 11. 18 kr. Rüböl lebhaft, per Mai fl. 17. 40 kr., per Octbr. fl. 19. 10 kr.

Paris, 17. April. Rüböl per April 81.75., per Juni-Sept. 83. 25, per Sept -Dec. 85. 50. Mehl, 8 Marken, per April 77. 75., per Mai- Juni 78.., per Juli-August 75. 75. Weizen per April 38. 25., per Juli-August 35. 50. Spiritus per Aprll 65.. Zucker 88« dispo­nible 54. 25.

Marburg, 18. April. Der heutige Wocyen- markt war von Verkäufern mittelmäßig besucht. But­ter kostete das Pfund li;124 Sgr-, ZWetschen das Pfund 243 Sgr., Wolle pr. Pfund 1820 Sgr., Aachs per Pfund 78 Sgr., Erbsen 2 Liter 2434 Sgr., Linsen 2 Liter 4 Sg., Hasergries das Liter 3 34 Sgr., Hühnereier 910 Stück 4 Sgr., Enteeier 2 Stück 1 Sgr., Gänsecier 1 Stück

1 Sgr bis 14 Sgr., Käse pr. Stück 10-12 Hlr., Käsematte pr. Stück 56 Hlr., Hähnchen per Stück Sgr-, Hahne per Stück Sgr., Hühner per Stück 1015 Sgr., Tauben das Paar 79 Sgr., Kohlraben 2 Stück 1 Sgr., Zwetschenmus 1 Maastopf 1216 Sgr., Zwiebeln 1 Liter 1J-2 Sgr., Kleefarnen das Pfund 5 Sgr., weiße Bohnen das Pfund 243 Sgr., Hirsen das Pfund 2 Sgr.