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der SchiffcapitLn aber verweigerte, obgleich er noch weiten 14 Tage vor Numea Der; weilte, ehe er nach Sydney abfuhr. Ob dieie Einzelheiten begründet sind, muß dahin- gestellt bleiben. Wer das englische Schiff ausgerüstet hat, weis man nicht. Die hie­sigen Blätter geben zu verstehen, daß der Consul Simon Mitschuldiger sein kann, weil eS der Verwandte von JulcS Simon ist und nach dem 4. September 1870 seine Stelle erhielt. Das bonapartistische Pays klagt ven Herzog DecazeS, den Minister des Aeußern, an, die Hand im Spiele gehabt zu haben. [?1] Es stützt seine Anklage da­rauf, daß Decazel unter dem Kaiserreich sehr bejreundet mit dem .Laternenmaun" gewesen sei. Der Herzog de Broglie wollte die Nachricht zuerst gar nicht glauben. Als man sie ihm mittheilte, rief er aus: „So etwas wäre unter Thiers möglich gewesen; heute ist dies eine Unmöglichkeit!" — In Montmartre wurde die 44 Jahre alte Lehrerin Dupont, Schwester des zur lebens­länglichen Zwangsarbeit verurtheilten Mit­gliedes der Commune Urbain, als der Theil name an der Commune beschuldigt, verhaftet.

Loudo«, 1 April. Ter Ueberschuß der englischen Staatseinnahmen des Rechnungs jahres 1873/74 beträgt 1,025,638 Pf. St. Die „Times" schlägt den im Rechnungsjahr 1874/75 zu erwartenden Ueberschuß auf 3^2 Millionen an. — Im Unterhause theilte Bourke aus eine Anfrage Lagan'S mit, daß die republikanischen und carlistischen Gene, rale durch den englischen Consul in Bilbao benachrichtigt worden seien, daß derselbe bei dem Consulatsgebäude ein Haus zurichtet, welches den in der Stadt wohnenden Eng ländern für den Fall eines Bombardements als Zufluchtsstätte dienen soll.

Kopenhagen, 31. März. Der Reichs­tag nahm definitiv das Finanzgesetz an. Die von der Regierung beantragten Beamten­gehaltserhöhungen wurden nicht bewilligt, sondern die Regierung aufgefordert, ein Ge­setz über die Aufbesserung der Beamtenge- hälter, welchem rückwirkende Kraft beigelegt werben soll, dem im October zusammentre­tenden Reichstage vorzulegen. Der Finanz- Minister erklärte sich hiermit einverstanden. Der Schluß des Reichstages findet morgen Statt.

Washington, 31. März. Der Betrieb auf der Eriebahn ist wieder hergestellt. Die Unterbrechung war dadurch verursacht, daß die Arbeiter der Eisenbahn, welchen im Fe­bruar nicht ihre Löhne ausgezahlt waren, von den Gebäulichkeiten Besitz ergriffen und den Gang der Züge verhinderten, bis bann bie Truppen jene räumten unb bie Wieder­aufnahme des regelmäßigen Dienstes ermög­lichten.

Marburg, 1. April. Am 3. Oster- feiertage findet eine Generalversammlung des Derschönerungs-VereinS statt. Alle dazu be stimmten Anträge können nur zur Berathung zugelaffen werden, wenn sie vorher dem Vorstände zur Begutachtung vorgelegt worden sind, weshalb es sich empfiehlt, dieselben als­bald einzureichen.

— Die. Aktiengesellschaft „Wildinget Zuckerfabrik", welche vor zwei Jahren mit einem Kapital von 600,000 Rthlr. gegründet wurde, hat jetzt ebenfalls sallirt. Nach einer Mittheilung der „Fuld. Zig." soll die Nnterbilanz über 250,000 Rthlr. betragen.

Ädffel, 1. April. Die Beschädigung des Wehmeier'schen Hauses in der Hohenzollern straße scheint durch denselben ConstructionS fehler herbeigeführt worben zu sein, welcher den Einsturz im Motz'schen Neubau im grünen Weg veranlaßt hatte, inbetn uns bei untere Eckfeiler ebenfalls nicht stark genug $u sein dünkt. Während bei dem Unfall, der daS Motz'sche Haus betroffen, jedenfalls auch schlechter Baugrund und mangelhafte Fundamente in Frage kommen, läßt fit) augenblicklich noch nicht darüber, urtheilen, ob nicht auch hier noch andere Momente w Rechnung gezogen werden muffen. Bei dieser Gelegenheit kann man nicht genug jO> Aufführung alleinstehender Häuser warnen, indem bei späterer Fundamentirung von Nachbarhäusern die Sicherheit schwacher Gie belwände gar leicht gefährdet wirb. (N. K A.)

Homberg, 31. März. ES ist eine Thatsache, baß die Entwickelung der Industrie und der gefammte wirthschaftliche Fortschritt vorzugsweise auf der Verwerthung der fossilen Brennstoffe beruht, unb wenn man früher der zwar werthvvlleren, aber im Preise burch

außerordentliche Erweiterung des Absatz­gebiets und gesteigerte FörderungskostenI un­gemein vertheuerten Steinkohle seine Aus- merksamkeit widmete, so hat man in neuerer Zeit der leichter zugänglichen Braunkohle um so größere Beachtung geschenkt, als durch verbefferte Feuerungsanlagen eine zunehmend vollkommene Ausnützung ihres ganzen Heiz werth ermöglicht ist. Bei dem fast überall in Heffen so fühlbaren Mangel an gutem und billigem Brennmaterial, ist deßhalb ein Internehmen willkommen zu heißen, welches bei umfasiender Anlage nicht nur für die nächste Umgegend von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit ist, und mit der Zeit ein ganzes Gefolge industrieller Etablisfements hervor rufen wird. Das in Rede stehende Unter­nehmen ist das Grubenseld Ostheim-Homberg Grube Sipperhausen), welches sich durch Kohlenreichthurn, gute Qualität der Kohlen und durch eine für den größtmöglichen Ab- atz überaus günstige Lage an der Hessischen Rordbahn (Beiseförth) und der in Aus sührung begriffenen Berlin-Koblenz-Metzer Bahn (Malsfeld) auszeichnet. Die Größe des Grubenfeldes beträgt 2860 Morgen und die Kohlenmächtigkeit innerhalb der sich bis jetzt auf ea. 290 Meter Länge und Breite auSdehnenden Baue 15 bis 18 Meter, und das aus dem Bereich der jetzigen Schächte zu gewinnende Kohlenquantum ist allein schon auf co. 35 Millionen Hektoliter zu veran­schlagen, wovon ca. 20 Millionen durch Strecken aufgeschlosien sind. Die Masse der im Sipperhäuser Flötz vorhandenen Kohlen nur zu 30 Millionen Hectoliter veranschlagt, ergiebt einen Würfel von der Größe des Kasseler FriedrichSplatzes bei über 80 Meter Mächtigkeit. Das Grubenfeld ist außerdem durch 8 neue Muthungen auf bie außer­ordentliche Größe von über 10,000 Morgen gebracht worben. Diese Muthungen sind nach der Hessischen Nordbahn unb ber Kob­lenzer Bahn ausgedehnt worben, wodurch die Entstehung neuer Gruben an diesen Bahnen ober beten Nähe ausgeschlossen worben ist. Es ist mit großer Wahrschein lichkeit anzunehmen, baß in ben neuen Muthun gen, welche sich von Siperhausen nach Mals selb unb Beiseförth in sanftem GeiäUe er­strecken , sich noch anbauwürbige Kohlen lagernngen finden werben, ba bas gesummte Terrain notorisch kohlenhaltig und die Kohle auf den verschiedensten Stellen erbohrt ist oder zu Tage tritt, an mehreren Orten über­dies früher Raubbau getrieben worden ist. Weitere Aufschlußarbeiten müssen Gewißheit darüber ertheilen, ob hier weitere Reich- thümer für Industrie und Verkehr nutzbar gemacht werden können. Von besonderer Wichtigkeit ist außerdem der Umstand, daß das Kohlenfeld zum größten Theil durch guten Thon bedeckt ist, der, ähnlich wie der Großalmeroder Thon, mit dem er er ein gleiches gcognostischeS Vorkommen hat, feuer beständig ist. Das Project, diese großen unterirdischen Schätze nutzbar zu machen, nähert sich seiner Verwirklichung. Zu diesem Zweck sollen die vorhandenen BettiebSanlagen bis zu einem Grade erweitert werden, ber eine sehr starke Förberung zuläßt. Gleich­zeitig beabsichtigt man eine BriquetteSsabrik in großem Maßstab zu errichten. Ferner ist Der Bau einer Locomotiv - ober Pferde­eisenbahn in Aussicht genommen. Eine solche Schienenverbindung ist daS Haupterforder- niß, um auf größere Entfernungen jeder Concurrenz entgegentreten zu können, und um überhaupt innerhalb einer gewissen Zone zu dominiren, und dadurch einen fast unbe grenzten Absatz zu erzielen. Die Anschluß, bahn rebucirt bie für bie Absatzmöglichkeit Ausschlag gebenben Transportkosten auf ein erträgliches Maß unb nur burch ben Massen absatz wirb ein Kohlenwerk ein volkswirth- schastliches Objekt von größtrer Wichtigkeit, wie die Braunkohlenwerke Sachsens, Thi ringens und namentlich Böhmens zeigen, bie ihre Probukte auf unglaubliche Ent­fernungen Derfenbm. Und was die Anlage­kosten einer solchen Anschlußbahn betreffen, so werden sie durch einen geringen Aufschlag auf bie Kohlenpreise (wenige Heller auf ben Hectoliter) in einer Reihe von Jahren au eine für bie Confumenten unbemerkbare Wei c gebeckt. Im allgemeinen Jntereffe ist ein rasches Vorfchreiten des Werkes zu wünschen, unb hoffe ich Ihnen balb nähere Mittheilungen batüber machen zu können. (H. M.)

Ernennungen, Verleihungen re.

Der Kreissecrelar Schüler zu Hersfelb ist ber von der Stadtvercrdneten-Versammlung zu

Grünberg getroffenen Wahl gemäß, als besoldeter Beigeordneter der Stadt Grünberg für die ge- etzliche 12jährige Amtsdauer bestätigt worden.

Versetzt sind unter Beibehaltung der bisherigen Eigenschaft: Amtsgerichtsbote Menkel zu Neu­hof an das Amtsgericht zu Oberaula, Amtsge­richtsbote Schminke zu Frohnhansen an das Amtsgericht zu Neuhof, Amtsgerichtsbote Bauer M Kassel an das Amtsgericht zu Fronhausen.

vermischtes.

— fUniv.- Nachr.s'Der bekannte Orien­talist an der Universität München, Professor Dr.

Müller, ist am 23. März nach längerem . »erzleiden gestorben. Der bisherige Docent des l irchenrechts int Seminarium Theodorianum zu i laderborn Dr. jur. utriusque Johann Philipp Hartmann ist zum ordentlichen Professor des Kirchenrechts in der theologischen Fakultät der theologischen und philosophischen Akademie zu Münster ernannt worden. — Wie der Bonn. Ztg. mitgetheilt wird, ist die Berufung des Prof. Dr. Koester aus Gießen an Stelle des nach Würz­burg übersidelten Prof. Rindfleisch als patha- logischer Anatom an der hiesigen Universität nun­mehr definitiv erfolgt. — Die Straßburger Ztg. meldet: „Herr Prof. Dr. v. Recklinghausen hat einen ehrenvollen Ruf nach Wien an die Stelle Rokitansky's erhalten.

— Ein Mathematiker in Odio hat ausge­rechnet daß alle 7 Minuten ein Mensch durch den Genuß von Alkohol getödtet wirb.

— Amerikanisches. Das neueste von „jenseits des Wassers" ist, daß ein junger Mann feinen Vater auf 10,000 Doll. Schmerzensgeld verklagt hat für einige ihm wegen Schwenzenss der Schule von väterlicher Hand applizirte Ohrfeigen. Ein anderer hoffnungsvoller junger Aankee hat seinen Director ans eine Entschädigung von 40,000 Doll, verklagt, weil derselbe ihn durch Zurückweisung vom Abiturienten Examen empfindlich in seiner Cariere beeinträchtigt habe-

— Aus Antwerpen schreibt man: Daß Züchtlinge aus Gefängnissen auSbrechen, ge­schieht so oft, daß es sich kaum ber Mühe lohnt, haben zu erzählen; nicht immer bür|te Die Flucht aber in svlcb frecher Weise aus geführt werden, wie es in Der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag in ber Straf- Anstalt von Turnhout geschah. Der wacht­habende Gesängnißwärter machte gerade seinen gewöhnlichen Rundgang, als er sich plötzlich auf einem der Corridore zwei Sträflingen gegenüber sah, bie auf eine bi« jetzt noch nicht aufgeklärte Weise ihre Zelle verlassen hatten. Beim Anblick bes Schließers waren die beiden Individuen wohl etwas erstaunt, anstatt sich aber zu ergeben, stürzten sie sich mit Blitzesschnelle auf ihren Gegner, warfen ihn zur Erde und entwandten ihm, nachdem sie seine Hände auf den Rücken gefesfelt, daS Schlüsselbund. Dann brachten sie ihn in ein nahe gelegenes Gemach, dessen Thür sie doppelt verschlossen. Trotzdem diese Hand­lung nur wenige Augenblicke in Anspruch nahm, hatte der Wärter doch Zeit genug gehabt, mit aller Kraft um Hilfe zu rufen. Aut sein Geschrei eilten ber aus bem Schlafe erweckte Director ber Anstalt mit einem zweiten Schließer herbei, aber nur um in berfelben Weise von den Züchtlingen überwältigt und in einer anderen Zelle eingesperrt zu werden. Da Die Beiden jetzt vollkommen Herren der Anstalt waren, zeigten sie durchaus keine Eile, dieselbe zu verlassen, begaben sich viel­mehr in die Wohnräume des Directors, wo sie in aller GemüthSruhe sämmtlich- Schränke erbrachen und sich aus dem dort gefundenen Kleidervorrath vollständig neu equipinen. Dann erst verließen sie DaS Gebäude, dessen Thüren selbstverständlich von ihnen doppelt verschlossen wurden. Als am anderen Mor gen die Thore des Gefängnisses zum größten Erstaunen der Nachbarschaft zu einer sehr späten Stunde noch nicht geöffnet waren, wurde die Polizei benachrichtigt, die im Bei­sein der GenSbarmerie bie Thüren öffnen ließ unb ben Direktor nebst seinen beiben Schließern als Gefangene in ihrer eigenen Anstalt auffanb. Von ben Flüchtlingen i bislang noch nicht die geringste Spur entdeckt.

Serloofungen.

Karlsruhe, 1. April. Bei der heutigen Serienziehung der badischen 100-Thlr.-Lovse von 1867 wurden folgende Serien gezogen: 2038, 267, 139, 2369, 1439 1584, 1410, 839, 1268, 1176, 2158, 338.

Witn, 1.April. Bei ber heutigen Nummer- ziehung der „54er Loose" fielen 110,000 fl. au Serie 2875 Nro. 37, 20,000 fl. auf Serie 3685 Nr 24.

Wien, 1. April. Bei der heutigen Ziehung der Prämienanleihe der österr. Kreditanstalt fiel der Haupttreffer von 200,000 fl. auf Serie 3531 Nr. 59, 40,000 fl. auf S 1356 Nr. 81, 20,000 fl auf Serie 1022 Nr 59, 5000 fl. auf Serie 319 Nr. 32 und Serie 1022 Nr. 50. Sonst wurden die Serien gezogen: 192 2494 2410 2496 466 3919 1041 2642 2806 3216.

Telegraphische Depesche« »er Vderhesftsche« Zeitung.

Wien, 1. April. Ein Telegramm bei „Presse" aus Paris meldet: Der dortige

Verwaltungsrath ber österreichischen Stiats- bahn beantragt bie Vertheilung einer Divi- benbe von nur 45 Francs, während der Wiener Verwaltungsrath 50 Francs be­antragt.

Madrid 1. April. Aus Somorostrv wirb vom gestrigen gemelbet: Die Trupven fahren fort Werke zur Sicherung der eroberten l Zositionen aufzuführen und neue Batterien zu errichten, um demnächst die Operationen ortzusehen

Loudon, 1. April. Der Ueberschuß ber englischen Staatseinnahmen des Rechnungs­jahres 1873-74 beträgt 1,025 637 Pf St. Die „Times" schlägt den im Rechnungsjahre 1874 — 75 zu erwartenden Ueberschuß auf 31/2 Millionen auf.

Konstantinopel, 1. April. Auf ben Vorschlag Sabyk Paschas hat die Pforet beschlossen, den Inhaber 9 pCtiger. Schatz- bons welche gestempelt und in London noch nicht eingetauscht sind, im Jahre 1875 creirte 5 pClige Obligationen der allgemeinen Schuld auszufolgen. Der Umtausch wirb im Laufe des gegenwärtigen Monats stattstnden.

Telegraphische Cours- unb Marktberichte.

Frankfurt a. M.. 2. April. (Schluß- Course.» Staatsbahn-Actien 3241, Elisabeth

Galizier —, Lombarden 14 1, Nordwest­bahn - , Creditactien 206, Silberrente 661, l japierrente - , 1860t Loose - , Nationalbank —, Spanier 181- Still und fest.

Berlin, 2. April. (Schlußcourse). Credit- actien 1171, Staatsbahn 186, Lombarden 83$, Amerik. —.

Berlin, 1. April. Schlußbericht. Weizen per April-Mai 841 Thlr., per Sept.-Octbr. —, gelber Weizen per April-Mai 851 Älr-, per Sept.- Octbr. 811 Thlr. Roggen per April-Mai 61% Thlr., per Sept.-Octbr. 571 Thlr. Rüböl per April-Mai 181 Thlr., per Sept.-Octbr. 20jj Thlr. Spiritus per April-Mai 22 Thlr. 22 Sgr., per Aug.-Sept. 23 Thlr. 16 Sgr.

Köln, 1. April. Schlußbericht. Weizen behauptet, effectiv hiesiger 9j Thlr-, effect- fremder 9 Thlr. 5 Sgr., per März — Thlr. — Sgr. per Mai 8 Thlr. 26 Sgr., per Juli 8 Thlr. 161 Sgr-, per November 7 Thlr. 221 Sgr. Roggen behauptet, effectiv fremder 6 Thlr. 221 Sgr., per März 6 Thlr. 71 Sgr., per Mai 6 Thlr. 71 Sgr., per Juli 5 Thlr. 281 Sgr, per November 5 Thlr. 16 Sgr- Rüböl matter, eff. 10 Thlr. 6 Sgr., per Mai 10 Thlr. 3 Sgr., per Oktbr. 10 Thlr. 251 Sgr- Leinöl li Thlr. 71 Sgr.

Hamburg, 1. April, Nachm., Schlußbe­richt. Weizen per April-Mai 256 G-, per Äai- Juni 255 G-, per Juni-Juli 254 G. Roggen per April-Mai 186 G., per Mai-Juni 186 G., per Juni-Juli 184 G.

Amsterdam, 1. April. Weizen loco ge­schäftslos, per März —, per Mai 336, per Nov. 339. Roggen loco ruhig, per März --, per Mai 221, per Juli —, per Octbr 204 Rüböl loco 341, Per Mai 331, per Herbst 351. Raps loco —, per Frühjahr —, per Herbst 372.

Mainz, 1. April. Weizen fester, per März — fl. — kr., per Mai fl. 16. 71 kr., per Juli fl. 15.371 kr. Roggen unveränd-, per April fl 11 50 kr. per Mai fl 11. 45 kr., per Juli fl- 11. 10 kr. Hafer ruhig, per März fl- —. — kr. per Mai fl II. 5 kr., per Juli fl. 11. 71 kr- Rüböl behauptet, per Mai fl. 17. 45 kr., per Octbr. fl- 19. 71 kr.

Paris, 1. April. Rüböl per April 81.25., per Juni-Sept. 83. 25, per Sept.-Dec- 85. — Mehl, 8 Marlen, per April 76 25., per Mai- Juni 77. 25., per Juli-August 75. —. Weizen per April 37. -., per Juli - August 35. —. Spiritus per April 65. 25. Zucker 88» dispo­nible 55. —.

Pest, 1. April. Wegen der beginnenden Ostern geschäftsl. Preise nominell. Stürmisch. Weizen, 81ps. 7 fl. 35 kr. bis 7 fl. 50 kr., 86pf. 7 fl. 95 kr. bis 8 fl. 5 kr. Roggen 5 fl. 20 kr. bis 5 fl. 40 kr. Gerste 4 fl. 20 kr., ä 4 fl. 40 kr. Neuer Hafer 2 fl. 55 kr., ä 2 fl. 57 kr. Mais, neuer 4 fl 80 kr., d 4 fl. 85 kr., anderer 4 fl. 75 kr., ä 4 fl. 80 kr. Raps, neuer — fl. — kr., i — fl. — kr., anderer — fl — kr., ä — fl. — kr. Rüböl 20 fl. Spiritus 61 fl

London, 1. April. Getreidemarkt fester aber unbelebt. Hafer 1—1 sh. theurer. Zufuhren: Weizen 29060, Gerste 8180, Hafer 21790 Q. Vor­mittags Sturm.

CYgibem ich mich zur Besorgung der neuen yj Coupons zu Den consolidirten Preußischen u. 4«/o Hessischen Obli­gationen empfehle, ersuche ich um baldigste Ueberreichung der betreffenden Talon-

Menke Eichelberg, 3803] im Lokale des

Hermann Eichelberg.

Heinr. Körner

Marburg (Weidenhaufen).

Specerei- und Colonialwaaren. Liqnenr-Fatrik und Branntwein- Handlung en gros. Choeolade - Fabrik.