Corn- m be, ument en bk-
■* sch -brach us gt U sei choch g bei halten r W lt fi< er bie nelbet, , uni einen en bei ehmtiz . Di-
Hai, $ Hin ftaltet offen n bat len in en bet h bem, tlicher ßJiber: Unte iiibnij Roy» leigeni cheilei Sach . win selben welch r all
ihrei en di >n Go Soffen Partei daher
■n. - en bn roeä in bi nkuiif ic Re- ie 3ln i mit it ui« alle» die zr !fiziei! visscit ingtrt
e Uh- ite bif ch be nblii' gehet er bot onne« uiibe- habe, m gi' reicht rkunz l Aus' lcutter i U«‘ tnbfli cbfer- orge« h ve» uchen, ns z; - inen-
Loh'
leine® j mev >
.«* nb f t our über
i »er kechl«' Igt)
Stadt Bilbao haben, da sie diesen Mangel sehr empfinden, den Beschluß gefaßt, ausländische Artillerieoffiziere zM Eintritt in den spanischen Dienst aufzufordern. — Madrider Briefe vom 7. August, welche der „Times" vorliegen, entwerfen ein beklagenöwertheS Bild von der Lage des spanischen Schatzamtes, die in hohem Grade durch eine vom Finanzminister vorgeschlagene Maßregel verschlimmert wird. ' Vor einigen Wochen hatte die Regierung eine Zwangsverlängerung aller bis zum 31. Juli fälligen Accepte und Verbindlichkeiten des Schatzamtes gu einem Jahreszinsfuße von 12 pCt. auf zwei Monat angeordnet. Hierauf verfügte Carvajal, daß diejenigen, welche bei einem bestimmten Tage diesem Aufschübe nicht zugestimmt hätten, aller Ansprüche auf Zinsen verlustig gehen sollten. Nun hat die Nationalversammlung am 6. d. kine andere Gesetzvorlage genehmigt, welche dieselbe Verlängerung auf alle im August und September fälligen RegierungSaccepte und Verbindlichkeiten aus- dehut. Gleichzeitig hat der Minister die spanische Bank angewiesen, Niemandem die Garantien auSzu- händigen, welche auf dort hinterlegte Wechsel ange- wiesen sind. Diese Maßregel wird selbst von republikanischen Blätter» für unzulässig erklärt, und die dadurch verursachte Erbitterung wird durch die That- sache vergrößert, daß ähnliche in Frankreich und anderwärts , wo die Regierung keine Jurisdiction hat, hinterlegte Garantien den Reclamanten bereitwillig ausgehändigt werden. Durch ein anderes Dekret der Nationalversammlung sind neue Maßnahmen bezüglich der in der Deposilenkasse hinterlegten Summen ge- ttoffen worden, durch welche den Einlegern ein weiterer Verlust eines Drittels erwächst; die Regierung hat somit den Besitz einer Menge Obligationen der inner» Schuld, die daselbst als Garantie hinterlegt sind, erworben, welche nun nach Paris als Sicherheit für ein sofortiges Anlehen von 50,000 L. für die dringendsten Bedürfnisse gesandt wurden. Seitdem obige Klagen laut geworden, hat sich die Regierung jedoch mit den Staatsgläubigern in Unterhandlungen eingelassen, welche jene Maßregel mildern sollen.
Brüssel, 19. Aug. Die Nachricht, daß die deutsche Regierung amshiesigen Platze englische Wechsel im Betrage von 200 Mill, angekauft habe, ist unbegründet. Die Gesammtheit aller im Laufe der letzten Zeit hier aufgekauften englischen Tratten erreicht noch nicht den Betrag von 25 Mill. Daß ein Ankauf von 200 Mill, englischer Tratten hier gar nicht effectuirbar ist, ist evident für Jeden, der die hiesigen Platzverhält- nisie kennt.
Kopenhagen, 19. Aug. Der deutsche Kronprinz ist zum Ritter deS Elephantenordens ernannt worden. Derselbe wird morgen, begleitet von der königlichen Familie und dem russischen Thronfolgerpaare, der Königin Wittwe in Lyngbye einen Besuch machen und dann via Kopenhagen - Korsör nach Kiel abreisen. — Die Journale äußern ihre Befriedigung über den Besuch, welcher, wie „Dagbladet" hofft, ein Gegengewicht bllde gegen die irrige Anschauung einer Zsvlirung Dänemarks durch die Annäherung Schwc- bms und Deutschlands.
FredenSborg, 18. Aug. Bei dem heutigen großen Diner brachte der König von Dänemark die Gesundheit des deutschen Kronprinzen aus, für dessen Besuch besonder» dankend. Der Kronprinz erwiederte bin Toast mit einem Hoch auf die königliche Familie und die wieder hergestellte alte Freundschaft zwischen beiden Häusern.
Petersburg, 18. Aug. Der Kaiser tritt seine Reise nach der Krim am 15 /27. August an, nimmt in Moskau Aufenthalt, wo er im Kreml residiren, bie Kathedrale besuchen und eine Truppenrevue auf dem Chodynfelde abhalten wird.
Alexandria, 16. Aug. Mehemed Ali'S Reiter standbild, das hier auf dem großen Platz errichtet worden, wird heute enthüllt und darnach der neue Arman des Sultans öffentlich verlesen werden.
Marburg, 20. Aug. Allgemein sucht man nach Aufklärung in Betreff der plötzlichen Ueberschwemmung Deutschlands mit österreichischen Silbergulden. Die Sache ist kurz die: Gewiffe Bankiers, wahrscheinlich »uch' deutsche, haben in der österreichischen Münze auf ihre Kosten eine Unzahl Silbergulden ausprägen lassen. Diese Silbergulden, welche sich von denjenigen, bie der österreichische Staat auf seine eigenen Kosten Prägt, durch das Fehlen des MünzzeichenS (A, B, rc.) unterscheiden, haben dann die Spekulanten auf den deutschen Geldmarkt geworfen, dafür deutsches Silber- 8elb und für dieses deutsches Gold eingewechselt, das höher steht als Silber. Auf diese Weise, wenn man die Kosten für Prägung, Verschleuß rc. in Abzug bringt, bleiben den Bankiers immer noch 10 pCt Gewinn. Das „Leipziger Tagblatt" schreibt über diesen Schwindel: „Gegen die in Circulatio» gesetzten Gulden ziehen die Herren Bankiers deutsches Silbergelv kin, welches sie wiederum an den Kaffen des deutschen
Reiches gegen neue Reichsgoldmünzen einwechseln. Das sieht sehr harmlos aus — dahinter steckt aber die feine Berechnung, daß sie bei diesem Tausche eine leichte, am Weltmarkt wenig gesuchte Waare gegen eine vollwerlhige, neue, am Weltmarkt sehr begehrte Waare eintauschen. Denn unsere deutschen Silber- münzen sind zum größten Theil, besonders die Hei neren, sehr abgenutzt und abgegriffen, haben somit schon thatsächlich an Werth verloren; aber auch ohne dies sind sie als Silbermünzen, wegen des gesunkenen Silbe, Preises, am Weltmarkt eine billige Waare. Trotzdem aber sind sie werthvoller als die österreichischen Silberguiden, die uns die Bankiers für unser Silbergeld eingeführt haben. Auf jeder deutschen Silbermünze ruht ein Goldagio, auf de» Gulden aber nicht. Die deutsche Regierung löst nach und nach alles Silbergeld ein und zahlt dafür neues Reichs gold, dadurch gibt sie den alten abgegriffenen Silbermünzen nicht nur ihren vollen Nennwerlh, sondern, indem wir Gold dafür erhalten, bekommen wir auch zugleich ein kleines Agio mit, indem, wie erwähnt, Gold im Verhältniß zum Silber bedeutend gestiegen ist (das Agio wird daher um so größer, je höher der Preis des GoldeS zu dem des Silbers steigt, und beträgt schon jetzt beim Thaler ungefähr 8 Pfennige). Natürlich einen Silbergulden bekommen wir an keiner Reichskasse gegen Gold umgewechselt; wenn daher diese Gulden nicht bald gänzlich verbannt werden, so wird man schließlich genöthigt sein, sie bei denselben Bankiers, welche sie uns aufgedrängt haben, mit so und so viel Procent Verlust umzuwechseln, um nur gangbare Münze zu bekomme». Man kann sich nicht enthalten, zu staunen über die Abgefeimtheit der Spekulation, welche erfunden und ins Werk gesetzt worden von englischen, vielleicht auch französischen Bankiers (Rothschild), deren Ausführung aber nur deutsche (auch eine Leipziger) Firmen besorgen, indem sie die Gulden gegen hübsche Provision in Umlauf setzen und deutsches Geld versenken. Tie Regierungen hätten schon längst ein positives Guldenverbot eintreten lassen sollen. Das Reich büßt bei Einwechslung der deutschen Silbermünzen zum vollen Nennwerth gegen neue Golvstücke ungefähr 20 Mill. Thaler ein, und diese 20 Mill. Thaler fließen zum größten Theil als reiner Profit für die gelungene Speculation der Guldeneinführung in die Taschen der Bankiers." Es wäre sonach am beste», wen» Niemand die österreichischen Silbergulden mehr annähme, dann wäre den Herrn Bankiers auf einmal der Spaß verdorben, die jetzt, nachdem der Gründungsschwindel nicht mehr zieht, auf allerhand andere Allotria verfallen, um die Einfalt des Publikums auszubeuten.
Treysa, 19. Aug. Am 14. d. M. feierte unsere Stadt das fünfzigjährige Anwaltsjubiläum ihres Bürgermeisters D. Stephan. Von nah und fern waren Festgaben, Grüße und Theiluehmcr herbeigekommen, wie auch die Stadt selbst eine allgemeine Theikstahme an dem Feste zeigte. Einem längeren Berichte der „Tgp." entnehmen wir das Folgende: Um 1 Uhr wurde der Jubilar vorn Comits zum Festmahl — im Rathhaussaal und den angrenzenden Zimmern — ab geholt und an der Feststätte mit Tusch und donnern den Hochs empfangen. Das Tischpräsidium führte mit gewohnter Meisterschaft Metropolitan Dr. von Rocques. Vor Beginn deS Festmahles sprach Ober- Consistorialrath Professor Scheffer aus Marburg ein kurzes inniges Tischgebet und brachte dann in tiefergreifender, wahrhaft deutscher Rede den ersten Toast auf unseren Heldenkaiser. Ihm folgte Kreisgerichts Dircctor Dr. Kraushaar aus Marburg, welcher in erhebender Ansprache den vom König verliehenen Orden, eine Beglückwünschungsadrefse des KrciSgerichtS zu Marburg und einen Festgruß des AppellationS gerichtS zu Kaffel überreichte. Nachdem Amtsrichter Fuchs, Kistner auS Frankfurt und Metropolitan von Rocques die Verdienste des Jubilars in verschiedenster Weise gewürdigt, dankte derselbe zuerst dem guten Gott, der ihm bis heute Leben und Gesundheit erhalten, sowie Sr. Majestät dem Kaiser, welcher seine geringen Verdienste über Gebühr gewürdigt habe, sodann dem Appellations- und Kreisgericht und allen den Freunden und Verwandten, welche ihm daS schöne ireft bereitet und zu seinem höchsten Ehrentag gemacht hatten. Noch andere Toaste folgten, ehe die Tafel aufgehoben wurde. Abends brachte der Gesangverein dem Jubilar ein Ständchen.
Fulda, 19. Aug. In der neuesten Nummer des hiesigen Anzeigers veröffentlicht die Redaction deffelben folgende „Aufforderung. Die Bonner „Deutsche Reichszeitung" enthält in ihrer Nummer 220 vom 11. August c. einen gegen den „Fuldaer Anzeiger"^ gerichteten f t gezeichneten Correspondenzartikel d. d. Fulda, den 7. August, der an Gehässigkeit alles bis jetzt Geleistete überbietet. Wir sehen uns veranlaßt, den Verfasser dieses Artikels aufzufordern, seinen Namen binnen 8 Tagen zu nennen, andernfalls wir denselben für einen
ebenso feigen wie niederträchtigen Verleumder erklären." Worin sich die infalliblc „Deutsche Reichszeitung" vergangen hat, ist nicht gesagt. — Der hiesige Stadtrath hat beschloffen, auch in diesem Jahre von einer Feier des 2. September als Nationalfesttag Abstand zu nehmen, indem von der Mehrzahl der größeren deutschen Städte ähnliche Beschlüsse bekannt seien. — Eine Anzahl hiesiger Geschäftsleute erklärt in einem soeben an ihre Kunden ausgegebenen Circulare, daß sie vom 15. August ab die österreichischen 1 und 2 Gulden« stücke nur zum jeweiligen Frankfurter Course an Zahlung annehmen können.
Vermischtes.
sUniv.-Nachr.s Der Anatom Prof. Gegenbauer in Jena hat den Ruff nach Heidelberg nur unter der Bedingung angenommen, daß ihm sein Assistent Dr. Farbringer ebenfalls dorthin folgt.
Telegraphische Depesche« der Oder» hessische« Zeitung.
Straßburg, 19. Aug. Soweit bis jetzt ein Ueberblick möglich ist, sind von sämmtlichen 20 Kreistagen nur 7 durch Eidesverweigerung der Mitglieder beschlußunfähig, nämlich einer in Unterelsaß, zwei in Oberelsaß, vier in Lothringen.
Genf, 19. Aug. Wie das „Journal be Gensve" meldet, ist das Testament des verstorbenen Herzogs Carl von Braunschweig bereits heute Vormittag auf der Canzlei des hiesigen Civilgcrichts geöffnet worden. Die hauptsächlichsten Bestimmungen des vom 5. März 1871 dalirten Testamentes sind, nach dem genannten Blatte, folgende: Die Leiche des Herzogs soll von fünf Aerzten untersucht werden, um zu constatiren, daß sie nicht vergiftet sei, darnach einbalsamirt oder petrificirt werden. Das Leichcnbegängniß soll in der Weise wie bei einem Souverän gehalten werden. Die Leiche soll in einem Mausoleum nach dem Muster der Grabdenkmäler des Geschlechtes der Scaligeri in Verona bestattet und dem Verstorbenen ein Reiterstandbild, bei welchem auch sein Vater und Großvater zu figuriren hätten, in Bronze und Marmor errichtet werden. DaS Testament verbietet den Testamentsvollstreckern, mit den Verwandten deS Herzogs, dem „Prinzen" Wilhelm von Braunschweig, dem Exkönig von Hannover, dessen Sohn und dem Herzog von Cambridge, überhaupt mit jedem Miigliede der Familie, einen Compromiß einzugehcn. Die Testamentsvollstrecker sollen suchen, in den Besitz dcS in Braunschweig, Hannover, Preußen und Amerika verbliebenen Vermögens einzutreten. DaS gestimmte bewegliche uud unbewegliche Vermögen, inbegriffen die Juwelen und die in Braunschweig seit 1830 zurückzehaltene Habe, wird der Stadt Genf vermacht. Der General - Verwalter des herzoglichen Vermögens, Smith in England, erhält eine Million und wird zum Hauptvollstrecker ernannt, Ferdinand Cherbuliez, Advokat in Genf, zum Avjuncten. Das Testament ist geschrieben und unterzeichnet von der Hand deS Herzogs und am 6. März bei Notar Binet dcponirt. Die Höhe der herzoglichen Hinterlaffenschaft wird auf 25 Millionen geschätzt, ein Theil davon befindet sich in Genf. . .'
Rom, 19. Aug. Der deutsche Gesandte v. Keudell ist von Sorrento, wo er einige Tage zugebracht hatte, gestern zurückgekehrt und hat Minghetti einen Besuch abgestattet.
Pari-, 18. Aug. Die Bureauxwahleu der Ge- neraliäthe scheinen im Allgemeinen zu Gunsten der Conservativen ausgefallen zu sein, ausgenommen in den südlichen Departements; in den andern Provinzen sollen die Republikaner mehrfach Niederlagen erlitten haben. Im Generalrath von Ajaccio war die Wahl des Prinzen Napoleon zum Präsidenten beabsichtigt; dieselbe kam indeß in drei Wahlgängen in Folge von Enthaltungen nicht zu Stande.
Perpiguarr, 19. Aug. 2400 Carlisten unter Führung von Don Alphous, SaballS und Tristany haben 3 Colonnen Regierungötruppen zwischen Ca- seras und Berga in |tie Flucht geschlagen. Die Re« publicaner verloren 200 Mann und eine Kanone.
Hamburg, 17. Aug. Das Hamburg-Rew-Norker Post- Dampfschiff Thuringia, Capitain J.Meyer, am 7. Slug, von New-Aork abgegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 8 Stunden, am 17. August, 10 Uhr Morgens, in Plymouth angekommen, und bat, nachdem es daselbst die Verein. Staaten-Post, sowie die für England bestimmten Passagiere gelandet, um 10 Uhr 40 Min. Morgens die Reise via Cherbourg nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe überbringt 225 Passagiere, 114 Briefsäcke, 1200 Tons Ladung, 135,970 Doll. Contanten.
Aecht kölnisches Wasser
von Zea» Maria Fariaa.
Meine ausschließliche Niederlage davon auf bet Expedition der Oberheffischen Zeitung in Marburg empfehle ich zu folgenden Preisen: pr. Dutzend Flaschen 4j Thlr., pr. halbes Dutzend 2 Thlr. 10 Sgr. und pr. Flasche 12$ Sgr 153] Johan» Maria Farina in Köln.