ernannt worden —
rend Spanien sich beim „Friedrich Kart" dafür be-
4Z
D»
uttfl
rüge
und Ka-
MW« die ! >j( ff« unk bei
äßl nd- uhe
sich
rüct, ätze« igel
nich< und, tat ndck »erd rebel
voi
-gl«
>irb da- sich )en, sen, ym ern. rdte iber ei«, rm, era-
eiii iich- daß rlen men daß euer Der auf= isch ) » cheii anz- r in
sigen Bürgers und Schuhmachermeisters Johann Friedrich Wilhelm Koburger T. 2) Jacob Nicolaus, des Fabrilar- beiters Jacob Schneider zu Ockershausen S.
St. Elif ab.-Gem.: 1) Conrad Heinrich, des Gast-
Kirchliche Nachrichte« Her Stadt Martnrz
vom 19. bis 5 Juli 1873.
Verehelichte.
St. Elisab.-Gem.: Der Junggeselle, Töpfer Bleicher Rudolph Wilhelm Ochs und Jungfrau Anna tharina Elisabeth Arcularius.
Geborene.
Ev.-ref. G em.: Friedrich Heinrich, des Schuhmachers Konrad Obermann S.
Ev.-luth. Gem.: 1) Maria Elise Caroline, des hie-
nn tat en
118 |ie, cht der >en Seien ize >It »eilen em lebten Inder Der len re» Die en, »al«
3at»
Fs tut»
Ev.-ref. Gem.: Frau Martha Kämpfer geb. Krieger, des Locomotivsührers bei bei Main - Weser - Bahn Adam Kämpfer Ehefrau, 45 I. u. 26 T. alt.
Ev.-luth. Gem.: Der Waisenknabe Johannes Kuhl, des verstorbenen Bürstenmachers Daniel Kuhl dahier hinter- laffener S., 11 I. 11 M. u 19 T alt.
Kat hol. Gem.: 1) Margaretba, des Maurers I. Becker T., 4 M. alt. 2) Martin Boediger aus Naumburg, Kr. Wolfhagen, i3 I 9 M- u. 21 T. alt. 3) Die ledige Anna Kalharina Schüerbüescher aus Libborg, Kr. Bochum, Reg.-Bez. Arnsberg, ^24 I. 8 M. u. 1 T. alt.
Kirchliche Nachrichten der Stadt Kirchham
vom 15. bis 22. Juli 1873.
Gestorbene.
Ev. - ref. Gem.: Der Dienstknecht Johannes Breiden- tein zu Rüdigheim, angeblich 59 Jahre alt.
danken darf, daß nach Madrid gemeldet werden konnte: der Ausstandsversuch in Almeria ist gescheitet.
Perpignan, 25. Juli. Aus Barcelona wird gemeldet: Alle Gendarmen, welche unter dem Obersten ! Freixa ausgerückt und angeblich desertirt waren, sind * 1 nach Barcelona zmückgekehrt und wurden mit Jubel ; empfangen. Der Oberst - Lieutenant und ein Haupt i mann waren von Freiwilligen verhaftet worden; Freixa i und seinem Sohne gelang es zu entwischen.
Loudon, 25. 3uli. In dem Urtheile des Kanzlei ' gerichlöhofeS gegen Savalan Khan, der von dem Schah f eine ältere Concession als Reuter zu besitzen behauptete, entschied der Lordkanzler, daß der Kläger keine Gon cession, sondern nur ein pactum nudum erhalten )abe, welches der persischen Regierung die Freiheit laste, mit jedem Andern zu unterhandeln, der bessere Bedingungen biete; daher der Gerichtshof, wie gemeldet, den Einspruch Savalan's verwarf. — Im Unterhause zeigte der Siaatssecrelär im Departement des Aus wattigen, Viscount Enfield, an, daß der neue englisch- ranzösische Handelsvertrag gestern in Paris unterzeichnet worden sei. In demselben hätten die wesenl» lichsten Bestimmungen ,des,Vertrags vom Jahre 1860 Wiederaufnahme gefunden; die Frage betreffs der Mineralöle solle noch vor Schluß des Jahreö besonders geregelt werden. Hiernäckist bestätigt derselbe, daß iine Circulardepesche der Pforte betreffs des Messung ystems eingegangen sei, welches die mit Prüfung der Suez-Kanal Abgaben betraute Commission angenommen habe. — Die spanische Finanzcommijsion macht die Mitlheilung, daß der Finanzminister die erforderlichen Gelder sür die Couponszahlung abgesandt hat. Die Zahlung der Coupons erfolgt vom 5. August ab.
Newyork, 24. Juli. N ch aus Mexico einge langten 'Rachrichten ist es den Mexicanern gelungen, sich des Rebellenführers Lozada zu bemächtigen.
' ^Kassel, 23. Juli. Der „Weser-Ztg." wird von hier geschrieben: Eine Conferenz des Gesammt-Con- sistoriumS mit den Superintendenten und geistlichen Jnspectvren Hestens soll der Eröffnung der Amts- rhätigkeit sofort erfolgen. Dem Consistorium wird für die nächsten zwei Monate noch der bisherige Consi- storialaffesior Fenner zu Marburg beigegeben.werden. Später wird Herr Fenner als Hilfsarbeiter in das CultuSministerium nach Berlin berufen werden und dort vorzugsweise wohl die hessischen Kirchenangele genheiten zu bearbeiten haben. Die Anstrengungen, welche gewisse Herren in Berlin ebenso wie gegen den Geh. OberregierungSrath Rödenbeck, so auch gegen dessen tüchtigsten Mitarbeiter am Consistorium in Marburg gemacht haben, scheinen in Betreff des letzteren also ohne allen Ersolg geblieben zu fein. Während so bte kirchliche Oberbehörde des ehemaligen Kurstaates in ihrer Organisation begriffen ist, suchen die lutheranffir enden Particularisten derselben schon den Bodcn unter den Füßen zu entziehen, indem sie ihre Gemeindeglieder zu Protesten gegen das Ge sammtconsistorium auffordern. Bei einzelnen ländlichen Gemeinden ist ihnen das auch schon gelungen, und ohne kleine Separationen wird es wohl dabei nicht abgehen, so frivol dieselben auch von den betreffenden Geistlichen provocirt sein mögen. — Die „Sperr. Ztg." schreibt: Eine Anzahl evangelischer Geistlichen Niederhessens hat an Sc. Majestät den König eine Petition gegen das Kasseler Gesammtconsistorium gerichtet. Durch die Errichtung deffelben sehen die Petenten die niederhessische Kirche so wesentlich umgestaltet, daß diese Umgestaltung der Aufhebung ihr.s Bestandes gleichkommt, und bitten dem entsprechend um Wiederaushebung des gegen Jesu Christi Willen eingesetzten Gesammtconsistoriurns und Rückgabe der confessionellen Consistorien. Unter den Unterzeichnern finden wir die bekannten Namen-Vilmar, Metropolitan in Melsungen, Hoffmann, Metropolitan in Felsberg, Zülch, Pfarrer zu Hombressen u. A.
sUniv. - Rachr.s Der außerordentliche Professor in der medicinischcn Fakultät Dr. Rudolph Schirmer und der außerordentliche Professor in der philosophischen Fakultät Dr. Rudolph Schöll, beide in Greifswald, und der außerordentliche Professor in der philosophischen Fakultät Dr. Reinhold Kekutä in.Bonn sind zu vrqenttichenProfessoren ernannt worden.
ständigen Ausschuß eingesetzt, das Armeereorganisations- zesetz in dritter Lesung angenommen, die Vorlage wegen gleichmäßiger Erhebung der indirecten Steuern imrchberathen und in Betreff der Montmartrekirche solgenden Beschluß gefaßt: „Als staatsgemeinnützig wird erklärt der Bau einer Kirche, welche der Erzbischof von Paris auf dem Hügel Montmartre mittels einer öffentlichen Sammlung von Beisteuern erbauen »iß. Diese Kirche wird dem katholischen Kultus ge »echt. Der Ort, wohin sie zu stehen kommen soll, kann vom Erzbischof auf gütlichem Wege oder durch Zwangsankauf erworben werden." — Der officiöse Francais stellt in Abrede, daß der Präsident Marschall Mac Mahon bei dem Abmarsche der Deutschen anö Frankreich eine Botschaft erlassen werde. — In mi nifteriillen Kreisen ärgert man sich über die Kund gedungen, die nach dem Abzug der Deutschen laut anden. Ungeachtet aller Versügungen, welche die Präfekten der occupirten Departements erlaffen, um die Freudenbezeugungen als unanständig darzustellen, und ungeachtet der Vorsichtsmaßregeln, die man ergriffen, damit die französischen Truppen bei ihrem Ein iug in die geräumten Städte still empfangen werden, werden sie überall mit unendlicher Begeisterung ausgenommen Md mit den Rufen „ES lebe ThierS I Es Kbe die Republik!" und sogar unter dem Ab singen der' Marseillaise begrüßt. Zugleich werden in allen Städten Dankadreffen an Thiers unterzeichnet, und noch heute erhielt der Exprästdent folgende von gestern batirte Depesche aus Bar le Duc: „Im Augenblick, wo der letzte preußische Soldat die Stadt Bar le Duc verläßt, ist unser erster Gedanke der der lebhaftesten Dankbarkeft für Sie, Herr Thierö, unseren Befreier. Im Namen einer großen Anzahl unserer Mitbürger bitten wir Sie, diesen Ausdruck unserer Ergebenheit und unserer Hoffnungen zu genehmigen." Solche Kundgebungen können natürlich der neuen R gievung und Mac Mahon selbst keine Freude bereiten — Ter Präsckt Ducros ist sitzt auch den Wirths Hausvergnügungen der Lyoner zu nahe getreten. Er hat nämlich angeordnet, daß die Kaffee- und Wirths- häuser vom 1. October bis 1. April um 11 Uhr und vom 1. bis 30. September um 111/2 Uhr geschloffen werden muffen. Bisher war die Polizeistunde 12V;> Uhr. — Das Gerücht, daß auf den Marschall Ser- rano in Biarritz ein Mordversuch gemacht worden sei, wird als falsch bezeichnet, v ■ . i ■
Turin, 25. Juli. Der Schah von Persien ist gestern Abend hier eingetrcffen und vom Könige und den königlichen Prinzen empfangen worden.
Madrid, 24. Juli. In Huelva sind die rechtmäßigen Gemeindebehörden wieder eingesetzt. In den Cortes verlas der Minister des Innern einen Gesetzentwurf, nach welchem 80,000 Mann der Reserve einberufen werden sollen. — Die revolutionären Ausschüsse in Granada haben communistische Maß regeln ergriffen. — Außerdem ist aus Spanien auch ein deutfches Ereigniß zu berichten, nämlich ein ernstliches Seentanöver und zwar — mitten im Frieden und doch nicht gegen einen freundschaftlichen oder bloß markirten Feind — ist eS von der deutschen Fregatte „Friedrich Karl" ausgeführt worden. Kaum war die Nachricht eingetrcffen, daß der „Friedri 3 Karl" von Alicante abgegangen sei, jo folgt ihr die andere Mittheilung auf dem Fuße, daß er schon eines von den spanischen „Piratenschiffeu" erbeutet hat, und zwar den KriegSdampfer „Bigilante." Unter den bisher von der spanischen Regierung für vogelfrei erklärten Schiffen war die „Bigilante" nicht aufgeführt, wird also später hinzugckommen sein. Die „Bigilante" lag
vor einiger Zeit noch im Hasen von Alicante vor Anker. Dort ist sie wahrscheinlich, als die meuterische „Victoria" von Cartagena nach Alicante, kam und auch in letzterer Stadt die rebellische Partei den „Eanton" auSrief, zu den Ausrührern übergegangen und deshalb wohl nachträglich auch unter die Klasse der Seeräuher versetzt worden. Sie scheint alsdann den Rädelsführer des cartagenischen Aufstandes, das in letzter Zeit mehrfach genannte Cortesmitglied von der äußersten Linken, Antonio Galoez Arce, nebst einer Schaar seiner Gesellen an Bord genommen zu haben und zu dem Zwecke, in die Seestädte an der Mittel- Meerküste der Reihe nach den Ausstand fortzuxflanzm ober ihn zu stärken, zuvörderst den CurS nach Al- totria genommen zu haben. Auf dieser Fahrt wird bet „Friedrich Karl", der von Barcelona mtd Tarra- gvna nach Alicante gekornmeu war und dort, nachdem er sich Weisungen von der deutschen Gesandtschaft in Madrid erbeten, wieder die Anker gelichtet Hatte, die gute Prise beim Schopf gefaßt haben. Ob rs einen Kampf gekostet, wird noch nicht gemeldet; wir wissen nur, daß der „Friedrich Karl" die Beute beiläufig nach Gibraltar bringt. Deutschland hat also wir der Prise auch den Ruhm, den „Oberbefehlshaber b<r Streitmächte zu Waffer und zu Lande" — beim( W1.
dazu war Galvez von den Ausrührern in CartagenaswirthS Heinrich Schwaner dahter S. 2) Heinrich, des hie-
Telegraphische Depeschen der Oder« hessische« Zeitung.
Mönche», 25. Juli. Graf Friedrich Holnstein aus Baiern wurde durch heutigen Wahrspruch der Geschworenen des betrügerischen BankerotlS als Inhaber der Dachauer Bank für schuldig erachtet und vom Gerichtshof, ebenfo wie seine übel bvläiimunbeten Mitschuldigen, Schneider Knipper und Metzger Brod zu je einem Jahr Zuchthaus verurtheilt. Bon dieser wurden je drei Monate als durch die Untersuchungshaft bereits verbüßt erklärt.
PariS, 25. Juli. Nachrichten aus MeziereS zu- olge haben dort in der vergangenen Nacht unruhige Bewegungen unter zahlreichen Hochs auf ThierS aber auch auf Gambetta und die Commune stattgefunden. Die Polizei machte einige Angriffe auf die Volksmenge und stellte die Ruhe wieder her, nachdem mehrere Verhaftungen vorgenommen worden waren.
Versailles, 25. Juli. In per Nationalver. atnmlung sprach der KriegSmini,ter zunächst auf eine an ihn gerichtete Anfrage den einjährig Freiwilligen der Armee besonderes Lob au«. Hierauf votirte die Versammlung die Aushebung des Gesetzes über Besteuerung der Rohstoffe und nahm bezüglich des Ent wurfs über Abschaffung des Flaggensteuerzuschlages die Dringlichkeit an. Nachdem darauf Pouyer Querster mitgetheilt hatte, daß die Commissionsberichte über die mit England und Belgien abgeschlossenen Handelsverträge morgen nicht vorgelegt werden könnten, erklärte der Herzog von Broglie, daß gewichtige politische Gründe eS wünschenswerth machten, daß die Nationalversammlung noch vor dem Auseinandergehen diese Verträge votire Ganivet stellte darauf den Antrag, daß die Nationalversammlung nicht auseinander gehe, bevor sie nicht die Handelsverträge und daS Gesetz über Abschaffung des FlaggensteuerzufchlageS berathen habe. Die Abstimmung über den Antrag Ganivets wurde auf morgen vertagt.
Rom, 25. Juli. Der Papst hat in dem heutigen Consistorium 22 Bischöfe ernannt: 5 in Italien, 5 in Frankreich (Aix, Chambety, TarbeS, Nevers und AmienS), ferner einen in Buenos Ayres. Szathmar und Ertan (Ungarn), Perth (iluftralien), Waterford (Irland), Adelaide (Australien) und 6 Bischöfe in partibus fidelium. In seiner Alkvcution erklärte darauf der Papst daS Klostergesetz als jedem natürlichen und Menschenrecht widerstreitend, wies mir die von der Kirche in ähnlichen Fällen verhängten «trafen hin und empfahl fortgesetztes Gebet, um daS Aushören der kirchlichen Leiden zu erflehen.
Turin, 25. Juli. Der Schah von Persien wird Sonntag nach Wien abreisen.
Madrid, 23 Juli. General Contreras, einer der Chefs der Insurgenten von Carthagena, soll gedroht haben, ein im Hafen dieser Stadt liegendes preußisches Schiff wegzunehmen, falls die „Bigilante" und der Insurgent.nchef Galvez nicht freigegeben würden. Ein Gerücht, demzufolge die Insurgenten in Carthagena sich des dortigen preußischen ConjulS als Geisel bemächtigt hätten scheint unbegründet.
Hranlsurt a. M., 25 Juli. (Scdlun -Course». StaatSdahn - Actien 348|. Elisadetb 231, Äastzi«: 232$ Lombarden 194V Norüwestüahn 216 J , <irebiUciien 224J, Silberrente 65J, Papierrente —, 1860r 2üO|e 9H, Nationen- bant 1016 Spanier 18j. 1882r Amerikaner —•
Berlin, 25 Juli. (Anfangscourse). Ereditactien 127, Staatsbahn 199, Lombarden 111, Amcrik. 97h.
Marburg, 19. Juki. Der heutige Wochenmarkt war ' von Verläufern gut besucht. Butter kostete das Pfund 11 ■ bis 12 Sgr., Zwetschen das Pfund 3 Sgr , Wolle pr. Pfund 18-20 Sgr-, Flachs pr. Psd- — Sgr., Hafer- mebl das Liter — Sgr., Erbsen 2 Liter — Sgr. Linien 2 ! Liters Sgr-, Eier8-9 StücksSgr.. Käse pr. Stuck 9-12 Htr., Käfematte pr. Stück 4 — 6 Hkr, Habne pr. s. tud - — Sgr., Hübner pr. Stück - Sgr-, Tauben das Paar
I 8 9 Sgr-, Täubchen das Paar 6—7 Sar-. üwetichenuiuS - 1 Biaastopf 14—17 Sgr-, Hähnchen p« Stuck 5 -54 Vgr.. grüne Erbsen 2 Liter - Sgr, salat 6-7 Köpfest Sgr., . frische Kartoffeln 2 Liter 2—21 Sgr., Enten pr. vtück 12 - bi» 13 Sgr.
als Gefangenen zu besitzen; wäh lügen Bürgers und Steinhauers Anton Wilhelm Dauber S. ... 3) Christine Caroline, des Stations-Beamten an derMam- Weser-Bahn Johannes Jacobi T. 4) Ludwig, des hiesigen Bürgers und Schlossermeisters Hermann Müller S- Gestorbene.