z» leist fern sehr i es
Ivch
■ial
ben. int
tie 3cn= <W, oet lüft, nen. 8a- füh- chei: reite auf -an mii d« fH
bi di
6« >ch weiden leih IlkN
and >Uei
wird ran 4; tl
be rud Stillt ftt'H. s z« eoj< ba
inge, iben.
UR stall das lcheß Zem
ba; Dod ii<w . bit eba sinei 1 auf bei
Bft. Z.', baß hier 150 russische Musentöchter Medici» ftubirten, ist die „Str. Z." in der Lage, aus besierer Quelle miltheilen zu können, baß auf Anfrage aus Zürich bie hier zunächst in Frage kommende mc dicinische Fakuliäl schon vor 14 Tagen ben Bejchluß gefaßt Hal, baß das Frauenstudium auf hiesiger Uni versilät nicht zugelasien werden soll; auch hat sie in diesem Sinne bereits ti»e Eingabe an den akademischen Senat gerichtet, in welcher besonders hervorgehoben wird, daß auch den einzelnen Docenten nicht gestattet sein solle, einzelnen Damen den Besuch einzelner Vor lesungen zu gestatten.
Ausland.
Der«, 18. Juli. Der Ständerath ist dem Beschluß des Nationalrathes betreffs Einberufung der Bundesversammlung am 3. November zur Vornahme der Bundesrevision beigetreten und bestellte darauf ebenfalls eine in ihrer Mehrheit revisionöfreundliche RevisionS-Commission.
Paris, 15. Juli. Das gestrige große Fest im Elysce hat die Putzmacherinnen und die Handschuh Händler von Paris bei Weitem mehr begeistert als die politische Welt. Außer den Diamanten deS Schah und fernes Gefolges ist zweierlei besonders ins Auge gefallen, die große Zahl der Bonapartisten und die sehr kleine Zahl der Deputirten, welche sich in den SalonS des Präsidenten der Republik eingefunden hatten. Es waren nicht 30 Mitglieder der National Versammlung zugegen, aber mehr als 200 ehemalige Senatoren, Kammerherren; Präfekten und hohe Beamte des Kaiferthumö. Die Linke war nm durch den General Guillemant und Herrn Bethmont vertreten, und der letztere ist sogar nur ein sehr blaffer R.pu btikancr, der bekanntlich bei den Wahlen von 1869 sich für das „Kaiserthum mit der Freiheit" erklärte. Der Marschall Ma Mahon hatte die Deputirten der Nationalversammlung durch eine Anzeige im Journal Osficiel und einen Anschlagzettel in der Quästur der Kammer eingeladen. Viele Deputirie, selbst von der Rechten, sind durch die Form dieser Einladung unangenehm berührt worden; sie fanden sie doch gar zu militärisch. Da solche Bemerkungen zu hen Ohren deS Marschalls gelangt sind, so beauftragte er später Herrn Buffet, besondere Einladungsschreiben an jeden Deputirten zu erlaffen. Der Präsident schickte solche Briefe an die Deputirten der Rechten und vergaß, ob willentlich oder zufällig, die von der Linken, auch kamen diese Briese im Allgemeinen zu spät. Heute ward dieses Verfahren deS Marschall Präsidenten von vielen Deputirten lebhaft commentirt. Man erinnerte sich auch, daß man bei dem Empfange dcö Scha^ am Arc de l'Etoile die Deputirten vergessen hatte, und fand darin, zusammen mit der Opposition gegen den Vorschlag deS Herrn Villain, daß die Nationalversammlung der Revue in Longchamps in Corpore bei wohnen solle, gewisse absolutistische Tendenzen aus gesprochen. Gestern Abend im Elisee machte Herr Paul de Caffagnac, der in Folge seines Duells m t Herrn Ranc den Arm in der Binde trug, dem Herzog von Aumale, welcher als Divisionsgeneral erschien, Konkurrenz. Prinz Joachim Murat erschien gleich-j falls als General, aber sein Bruder im schwarzen, Frack. Neben diesen kaiserlichen Prinzen figurirten bann der Prinz Joinville und der Herzog Nemours; Bonapartisten und Legitimisten, die Herren Dugue de la Fauconnerie, Bchie, der Herzog de la Rocke
foucauld Bisaccia, Mayol de Luppe u. s. w., alle durch einander gemischt. — In mehreren Gegenden Frank reichs fangen jetzt die Arbeiter auf dem Lande an, Stritt zu machen. In der ehemaligen Provinz Berri sind dieselben besonders zahlreich. Die Landarbeiter liehen sich übrigens auch dort sehr schlecht Die hie sige Regierung befürchtet, daß diese Art von Slrikes um sich greifen werden. — Da die Rechte nur die Ihrigen in die Permanenzkommission wählen will, so hat die republikanische Linke beschlossen, daß die Permanenzkommission nicht in öffentlicher Sitzung, sondern in den Abheilungen ernannt werde. Ihrem Anträge zufolge soll jede Abtheilung zwei Mitglieder ernennen, so daß die Kommission aus 30 Mitgliedern bestehen und die Opposition zum wenigsten 6 Mitglieder — in drei Abtheilungen ist diese Herrin — in derselben zählen würde.
Madrid, 17. Juli. In der heutigen Cortes sitzung wurde der ausgearbeitete Versaffungsentwurf verlesen. Derselbe erklärt die spanische Nation als zusammengesetzt auö den Einzelstaaten der Halbinsel, den angrenzenden Inseln, Cuba und Portorico, wäh rend die Philippinen und Fernando alS besondere Territorien betrachtet werden, anerkennt die Menschen rechte, die Freiheit deS Culius und die Trennung von Staat und Kirche und setzt die Grenzen der Autono mie des Individuums, der Gemeinde, deS Einzelstaates und Bundesstaates fest. DaS Amt eines Deputirten und Senators soll gleichzeitig nicht bekleidet werden, die Minister überhaupt weder Deputirie noch Sena toren sein dürfen. Die Minister sollen den Kammer sitzungen nur beiwohnen dürfen, wenn sie dazu berufen werden. Festgesetzt wird ferner der Umfang der gesetzgebenden Gewalten und der Executive. Der Präsident muß wenigstens 30 Jahre alt jein, wird vom Congreß auf vier Jahre erwählt, ist aber danach nicht wieder wählbar. Die Einzelstaaten dürfen feine dem Bundesstaate entgegengcsetzie Verfassung haben; das Recht zur Contrahirung von Anleihen und Aus gäbe von Schuldscheinen steht ihnen zu. Die Bürger von 20 bis 40 Jahren gehören der Armee-Reserve n. — Don Carlos marschirt mit 10,000 Mann auf Bilbao, dessen Hafen er nach der Einnahme mit Torpedos sperren will.
Perpignan, 18. Juli. In Barcelona dauern die Arbeiter StrikeS fort; die Ruhe ist indessen nicht gestört. — Savalls und Miret haben Cellcnt verlassen und wollen mit Triftany bei Tonolossa zusammentreffen. Man vermuthet, daß dieselben Solsona oder Moya angreifen wollen. — Die gemeldete Einnahme von Puycerda durch die Carlisten ist noch nicht bestätigt.
Loudon, 17. Juli. In der heutigen Unterhaus sitzung überbrachte Lord F-tzgerald die Antwort der Königin ans die an dieselbe gerichtete Adresse bezüglich Errichtung eines internationalen Schiedsgerichts. Die Königin werde den Minister des Auswärtigen instruiren, sick über die sm Gegenstand mit den auswärtigen Regierungen in Verbindung zu setzen und werde forlfahren, bie Nationen zu einem friedlichen Ausgleich ihrer Differenzen durch Unterwerfung unter den Schiedsspruch unparteiischer befreundeter Mächte zu bewegen.
Konftauliuopel, 17 Juli. Der Ministerrath sanctionitte das neue Preßgesetz, welches liberaler ist als früher, und eine nur mäßige Caution festsetzt. — Die Pforte unterhandelt wegen einer neuen großen Anleihe. ■
Kirchliche Nachrichte» der Stadt Marburg
vom 12. bis 18. Juli 1873.
Geborene.
Ev.-ref. ©em.: Julius Heinrich Wilhelm Christian, des Regierungs - Assessors und Special - Commiffars Carl Christian Hermann Metz S.
Ev.-luth. ©em.: 1) Johannes Heinrich, des hiesigen Bürgers und Schmiedemeisters Georg Heinrich Klein S. 2) Karl Wilhelm David, des hiesigen Bürgers und Färber» Meisters Jacob Estor S. 3) Conrad, des Jodannes Nieder» Höfer dahier S- 4) Ludwig Gustav Adolph, des Maurer- August Media dahier S. 5) Adalbert Rezinvld Wilhelm, des Kaufmanns Ignatz Karl Otto Kratz S- 6) Margaretha, des Einwohners Conrad Willershäuser zu Odershausen T. 71 Anna Katharina, des Bürgers und Schuhmachermeisters Philipp Hermann T.
St- Elifab.»Gem.: Johann Heinrich Friedrich, de- htesigen Bürgers und Bädermeisters Heinrich Matthäi S.
Gestorbene.
Ev.-ref, ©em.: Heinrich Georg Krey, des Lehrers Hernrich Krey zu Ziegenhain S-, 1 I. 5 M. u. 19 T. alt. (Starb in der Augenklinik.)
Ev.-lutb Gern.: 1) Der hiesige Bürger und Bier» brauereibesitzer Carl Bopp, 7t I io M. u 7 T. alt. 2) Elisabeth, des Taglöhners Jacob Willershausen zu Oders- hausen T., t SW. u- 27 T. alt.
Telegraphische Depeschen der Oder, hessische« Zeitung. : z
Derlitt, 17. Juli. Die Einleitung der Klage des Bischofs von Ermcland gegen den Fiskus wegen Borenthaltung der seit dem ,1. Oktober 1872 gespery ten Temporal len ist, wie der Nalionalzeitung mitg6 theilt wird, jetzt auch vom Obcrtribunal, also entgiltig, abgewicsen. ... ,
Berlin, 18. Juli. Den Abends erschienenen Börsenblättern zufolge hat bie Firma „Johann Hoff" ihre Zahlungen unterbrechen muffen. Es soll ein Aktivübeesckuß von 600,000 Thlru. vorhanden fein. Morgen findet eine Versammlung der Gläubiger statt behufs Anbahnung eines Arrang.mnls.
Versailles, 18. Juli In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung erklärte Rouvier, daß er die gestrigen Andeutungen Castellane'S über siparalistijche Tendenzen, die sich im südlichen Frankreich kundgäben, zurückweise;- alle Parteien und Regionen Frankreichs wollten die Aufrechthaltung der nationalen Einheit. Die Nationalversammlung genehmigte den mit Birma abgeschlossenen .Vertrag und beendigte die zweite Lesung des Militärgesetzes durch Annahme der restirenden Artikel. t > . :
------------------- ■ _________________________________________________
Marburg, 19. Juli. Der heutige Woryenmarkt war von Berkäufern gut besucht. Butter kostete das Psund 10 bis 12 Sgr., Zwischen das Pfund 2&—3 Sgr, Wolle pr. Pfund 18-20 Sgr., Flachs pr. Psd. — Sgr-, Hafermehl das Liter — Sgr., Erbsen 2 Liter — Sgr, Linien 2 Liter 4 Sgr., Gier 9 Stüd 4 Sgr., Käse pr. Stüd 10-13 Hlr-, Käsematte pr. Stüd 5-6 Hlr., Hahne pr. Stfid — Sgr., Hühner pr. Stüd - Sgr., Tauben bas Paar 7 -8 Sgr., Täubchen das Paar 4—5 Sgr., Zwetschenmus l Maastvps 14—17 Sgr-, Hähnchen per Stüd 5-üj Sgr. grüne Erbsen 2 Liter i;-2Sgr, Salat 6-7 Köpfe 1 Sar.. frische Kartoffeln 2 Liter 3 Sgr.
Eingesandt.
Woran ist es gelegen, daß die Arbeiten an dem Canal in der Kasernenstraße einen so schlechten Fortgang nehmen: wenn dasselbe jetzt fertig wäre, lönnte der Schutt vom allen Gymnasium, der jetzt in den von Milchling'schen Garten kommt, dahin angefahren werden; es wäre noch Zeit, wenn die städtische Beliörde die nöthigen Schritte darnach thut. M.
btt
mnl tau
cef (Ult Bd stab
üsst Blid send
8» D<
Um- söfi»
caüf
ein* abeü bltd
Und mw mit Gott befohlen! — Suchen wir unser Lager!" ,»
Benno stammelte einige verlegene Worte deS Dankes und begab sich bann nach dem Scklaskabinet
Unter dem Dache des Mantcau'schen Besitzthnms kam erst spät in der Nacht zwei Menschenkindern der Schlaf in die Augen. Und als endlich der Gott Morpheus die Beiden aus der Wirklichkei- in fein buntes Traumreich geführt hatte, da zeigte er ihnen auch noch beängstigende Bilder, daß sich »le Brust seufzend hob und senkte
9. Tie Gespenster »er Vogesen. ■: Q *
Durch ben Fall Neu Breisachs war nicht nur ein Thetl beS deutschen BelagerungSparkeS frei geworden und konnte nun vor Belfort mit verwandt werden, sondern durch denselben war cS auch möglich geworden, die von dem 14. Armeecorps bereits abgegebenen deutschen fliegenden Coionnen bedeutend zu verstärken. General v. Werder drang dabei unaufhaltsam gegen die von Lyon aniückende Armee vor. Nach einem beschwerlichen Marsche durch die Vogesen unter fast täglichen Gefechten gelang eS ihm, freiere Bewegung «ach dem Süden zu gewinnen und er rückte mit seinem Häuflein rüstig vorwärts.
Während er aber weiter nach Süden vorrückie, sammelten sich hinter ihm wieder zahlreiche Frank- tireutimnben, welche die Etappenverbindung nach dem Slsaß und Lothringen und ben geregelten Feldpost
dienst fast zur Unmöglichkeit machten. Unter diesen sich sammelnben Banden zeichnete sich eine ganz be- fcnbeis aus. Sick selbst bie „Gespenster der Vogesen" nennend, bildete sie für die fliegenden deutschen Coionnen ein fortwährendes Zielobjekt, ohne daß es einer derselben bis sitzt gelungen wäre, derselben hab hast zu werden. Trefflich organifirt, tauchten sie bald hier, bald dort auf und verübtm eine Menge von Scheußlichkeiten aller Art, dabei weder Freund noch Feind schonend. Das Sonderbarste dabei war der Umstand, daß sie, sobald sie in ein französisches Don einfieUn, stets als ^Preußen" erschienen, preußische Uniformen trugen und bie zum Theil fürchterlichsten Requisitionen auf ben preußischen Namen aussühi ten. Die ausgestellten Quittungen über das Entnommene waren stets mit dem Namen „Schwarzlenfel" unter zeichnet. Bon den Militärbehörden waren die weit gehenksten Instruktionen gegeben worden, um gerate dieser verwegenen Bande Änhalt zu Ihun, aber es schien, als wolle dieselbe allen Bemühungen von deutscher Seite spotten.
Benno, welcher von Mülhausen aus sich bei dem nächsten Etappeneommando gemeldet hatte, war nach München dirigirt und hier Ende November so weil wieder bergestellt werben, daß er zu seinem Ersatz bataillon hätte stoßen können. Das wollte er aber nicht. Mit Weg und Steg eines großen Theils der südlichen Vogesen vertraut, der französischen Sprache vollkommen mächtig, hätte er am liebsten sich einer
von ben neugebilbelen deutschen Coionnen deS 14. Armeecorps angeschlcsien. Auö biesem Grunbe meldete er sich freiwillig zu di.sem Dienste. Es waren schon berejiS wieder einige Tage vergangen, ehne daß ihm eine Miitheilung gemacht worben wäre, als auf einmal ein Schreiben an ihn gelangte, daß sein Wunsch gewährt fei. In dem Hauptquartier WetderS angelangt, brachte er nochmals feinen Wunsch vor und biejer erthcilte d.m jungen Manne persönlich seine Instruktionen. Wenige Tage darauf langte Benno mit feiner kleinen Truppe in Vesoul an. Hier wurden eie „Geisterbanner', wie sich die Cvlonne scherzweise nannte, nach Ronchamp dirigirt. Dort angenommen, mußten sie den Weg zu Fuß forisitzen und wurden ihnen die Orte Hirrmagni und Rougement als Punkte bezeichnet, in denen sich bie FrankiireurS zuletzt ge geigt hätten. Nach einigen kurzen Märschen waren bicse Orte au'gesncht, allein überall hörten sie nur, daß tie Bauden sich höher ins Gebirge gezogen hätten.
Benno brach mit seinen Leuten auf. In St. Maurice stieß die Colonne Benno'S auf zwei andere, welche sich gemeinschaftlicher Berathung wegen an dusim Orte ein Rendezvous gaben. Tie Erscheinung einer neuen dritten Colonne, deren Führer mit den Oertlichkeiten gerade bi.sSS TheileS der Bogesin genau bekannt war, wa| den beiden anderen Führern sehr angenehm. i ,
(Fortsetzung folgte .