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_Tie Hanen ihn belogen?
mcin Gast war?“ .
„Dtks berrchiigt ihn doch m'cht, sich über ms
urti beMttgenden Lösung durch öffentliche DiSculsion und aulhentische Erklärungen kommen. Die Besorg niffe vor einem Einlenke ' deö preußischen Ministeriums unter seinem jetzigen Präsidenten in eine mit her Po link Bismarck nicht zu verbindende Bah« wird j?or den heurigen Erörterungen rm AbPlordnetenhaW wcht einer unbefangenen Mschauuag »eichen. Man wird dabei wohl entztich selbst zur ErkenM'iß tommen, dch eben auch der 'riesigslui Arbftiskrast, wie Ter des Fürsten Bismarck, nach -incm fast decennienlangen Uedermatz ssöh,PufregU>'L.tzVv Arbeitsdruck die Grenzen im Interesse der längeren Erhaltung bo>chränki werden müssen und daß der natürlichste Nachfolger
Staatsgesctz hat das Recht und die Pflicht, jeden U.bergriff über diese GrenKur zu vekhftten. Der Ge- setzenuvükf verbietet ferner die Anwendung von Kirchenstrafen «ei»t,vie Strafe desthaib verhängt wird, weil dir betreffende 'Person ihren oMilichen oder staalsbürger- lichen, Pflichten nachkam oder von ihrem öffentlichen Wahlrechte Gebrauch machte, oder dessen 'Ausübung unterließ Der Gesetzentwurf bezweckt endlich dir Per- hrnsernng einer **tw der Slrarmittet, «eiche abgesehen von der persMchen Kränkung der Betheiligten, in weiteren Kreisest at» Aer'qkdnlß empfunden wird. Kein. Religionsdftnxx soll., b.fugt fein , Kirchenstrafen nufer Pezeichnuch- W Betroffenen brkanzij zu machen. Ole-Ktrchenzucht an sich erleidet kertKÄiubichrff 5J9K Bethäiiguug wird in Grenzen gewieft», welch, die öffentliche-VWlnirtK^l^Tev - bttigtöseUrtedSn gleich-
M4 äm Reich-tanzler
Frau Therese warf tbieni Gatten einen biueoki 2.-^ .nnomr-S -d.-» !>>« .
Buck zu . . ■
„Machen Sie mir Tee Rechnung", tagte M recht, . boxt liegt daS Geld, ich hoffe, es wird as reichen" 1:1 ■'™ni*
„Drei Monate Kost uiid Logis «acht fünfuN vierzig Dboler* rechnest Peiet Schiffer, mühsam b< ynoU zurückdrängend ..rechnen wir die Gegenleftirin- mit zehn Thalrr ab, bleiben fünfunddreißig, neb« Sie vier Goldstücke zu,tick, dann find wir quill.'“
„Bis auf den Dank, den ich Ihnen schulde, l beffe später Gelegenheit ju finden, ihn durch die T b.weis.n Zu tSunen Gute Stacht."
„Gott sei Dank, daß der Schwindler endlich reist!" sagte Franz, nachdem Liebrecht sich ^enlfti batte. '• "./’><“* ' .
Der Küppermeifter gab 'lstirch Sine Geberde sd ZustimMüng zu erkeuuen diP-Mutter war > diesem Stoßieuf^r keineswegs einverstanden.- 'a ’•< ii ■•66! (Fortsetzung .
L.cht stellt, als derselbe M-r der w.chselnden ^lim mutig der PaMofttik' hirvoitnti'.,7Me' Reden krS < Grafen Eulenourg ans jener langen und wechjelvollen । ^eit, d,er Zeit sies Coilsticis sowie.' der Zeil der Per : Ahnung uno her YeS spät.reu Schaffens geben Zeugniß von einer. Gleichmäßigkeit Und Stetigkeit Per Au,* fasjunaen und dee po.ilischen Strebens,., deren Er kenuinlß für die richtige Beurtheilüng bet bishengeii inneren Entwicklung von großer Bedeutung ist. — Die Nachricht der „Schlös. Zlg.", daß der Mimsteriass Direclor Sydvw aus seiner Stellung, im Culiusmi nisterchm^jgn,-scheiden FM, wjrd HVH compe-teMer Seite fürffalsch bezeichntzk. , ittrntv?.
— Wie. dem „Börsen-Coiirnss^ vdil „gut unter richtetet seife" mttgeihei.t wird, „hat der Kaiser von Oesterreich äuö Anlaß der jüngsten Gramoni'scheii Enthüllungen ei ' Schreiben an den Kaiser Withelm gerichtet, welches brummt sein soll, eine Trübung bei guten Beziehungen der Eabinete von Wi-n und Berlin, wie sie. in Zeige jener Enthüllungen u.öglich wäre, zu vermeiden D>r önerreichische Botschafter, Graf Ca recht, hat sich ftineS Auftrages, den Brief persönlich zu!-'über reichen, herritS tiulecigi." "
— Pie neueste „Ptov.^Corresp." bezeichnet ald leitenden, Grundsatz der Ges.tzz-orlage über die Grenzen oeS Rechtis zum Gebrauch kirchlicher Straft und Zuchimitiel, Hag der Staat, welcher den verschiedenen jtircheu- unkt Religionsgejellichajten Raum zur freien: selbständigen'Entw.ckelUiig gewährt, nur in soweit den Beruf Hal, gegen den Mitzvraueh der geistlichen Amtsgewalt einzüschteiten,, als staatliche Einlichtungen, , rairsetze und Rechte Staatsangehöriger^ oder die Er I füllung der.Pflichten Letzterer gegenüber dem Staate - Der Staat kaiiift überhaupt nur
..... M4 ädt Mskanzlei
vor Entwurf einer mit Dänemark abzuschließenoen U hereinkurtft wegen Uitterstützung Hükfebedürfliget
und Ueberuabme AuSzüireffender zugessangeir.
' WieSbat^ü, 7. ^>n-Zn der gefingert geheimen Sitzung des GeaftindetathS wurve bas Gejammt- bubget für 1873 bet eitler Einnahöst von rund 1.073 827 Thale'r-- und einer Ausgabe von rund LU727Ü3 Thlr. angenommen. Es sind dabei 80 pCt. Gemeinkestenern zu Grunde gelegt. — Die Regierung eilheiite dem Statut für dft Verwaltung de« Kurfonds ihre Genchmigüng. -L-,‘®a8 Proj et einer Pferde-Eifenbahli' tjhielt die^Genehmigmig deS Ge- wiNb-etathes?-' •:? 'N -
Malchins -6. "Inst. Die 'Landtagsversammlung traPheute wftver'^samMn. In einem ichwerinschen liesvript vons 4°. Januar spricht der Gtoßherzog'sei« Befriedigung aüS, daß die Ritterschaft btt Verfassung^ Vorlage als GruMage weiteret Verhandlungen ange- nomnrm haft Wenn btt Landschaft die Vorlage ad- gelehnt habe- so türsift nicht aiigenommen -werden, daß eie landeSvälerl'iche Absicht verkannt sei, -und fein Werih auf die Verständigung zwischeu dein Landes- berrn unb den Ständen geMd werde. Deshalb fennt Die AittÄvrt ad Caput 3 nach den fkändischen Beschlüssen vom 16 und 17. Dezember nicht entgegei g nouinren- werden. In der PertretungSfrage divec- giren bte Ansichteii her Landschaft freilich »eit, d° aber nur"i>llgemeirte Sätze ohne positive haltbare Gestalt auf gestellt und gegen oie-Otgantialion des Domanii keine priucipiekken Bebefiken auf gestillt seien, so hoff eie Regierung noch eventualiter auf eine spätere B-s stäntigUng. Die Besorgniß wegen außerorbentlichn 'lussälle lm RentereflEtat werbe durch mündliche Verhandlung mit den Eommissarien beseitigt werden, fl Daß schon auf bent gegenwärtigen Landtage über b<rt Eapitel bie Grundlagen für eine Versiänbigung J« gewinn n seien. Tie Sränbe-feien zu mündlichen Ver- hanblüngen aufzusordern.- — Die Committe nur» mit diesen Verhandlungen beauftragt. — Ein strelih schrs R.script stimmt mit dem schwerinschen überein
München, 6 Jan. U: ter den mannigfache!
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Roon ist, welcher so lange uno vgn Anfang an in genialem weitsichtigem Schaffen wie in ttiumphiteuden Erfolgen mit ihm stets verbunden war. BftNW?dn bet großen Erhebung Deutschlands die Rede ist, Höri man schon im VolkSmnnb die Namen Roon ,und, Moltke nie von, dem des ^ürften PiSmarck, treniren warum alsp. der so naheltegenben Combination und EmscheidM übet die Vechiudung d-er staatsmännilchen Seelenoerwaubtjchast eine bebenkUche künstliche Deutung, geben, wo "bie einfache beruhigende so nahe lftg>! Fragt, man ÄmgenS nach hgm Ursprung der Z^etfel a»aen'die deutsche Politik euies Piiuisteriums Room, so -mj - . - ~ w:- » r
iü dieser bauvtiäalich auf Kreise zurückzusühren, rrelche ve» Geiamintgang der unteren Polttik >y el» kiar.res A.un/iwüWm V.*. als derselbe MiUet der w.chMben S°.m uach dem Grulldsatz: „mau glaubt, waS man wüuscht", diese auch schon ermgrtct hatten! Die Uederraschung eurer unerwarteten Entscheidung, mag tiefe auch noch so. sehr gerechtfertigt seftr, bedarf der Zeit, um sich zureelttzufinhen, wird sich qber ich-ftßlich auch in die Lhatsacheu zurechifinden Auch die Maßregln des Herrn Ü)eini|ter6 des Innern gegen die in der HsW- o,ronungeitage <gu der Opposuion gehörig gewesenen Landläthe .siitb nach der erläuteinij'eu heMigen Ei ö-sterung jm Landtage wohl als gerechtfertigt ad acta gelegt zu betrachten.— Hu der etftiit tircheirpylilischen Porlagk im .Landtage wegen der- Grenzen des fliechtS itzz-Ge brauch kirchlicher Strafen kommen nun tu .folge esu, stimmiger im Minftlerium erfolgter Annahme noch die beiten Vorlagen 1) zur Beschränkung der Ausübung der Diseip-tnargechstll der Mere» Geistlichkeit gegen die untergeordnue, sowie 2) her GesehEnU-urf wegen Ausbildung unb Anstellung cher Geistlichen. AnS her „Kölugsb. Hart Zlg." hat auch.dze „Volkszeitung" hup einer Besprechung. Pealtlurluirg gemacht, rre.chi zwischen dem Kaiser unb dem Fürsten Bismarck über Begünstigung ullramontaner Oppositionen von hoher Hchlle, slallgefunden haben, sollen.. Die Angaben über drese ober eure ähnliche Ünlerrhbuiig. beruhen nicht au> Wghrheit und her Kaiser soll ,bft,ihpr in den Mund gelegten A-orle, wie zuverlässig v;r'slche^,wird, uumglc gesprochen haben. I
•• Berlin, 8. Jan. Dle.,Provinjial«Correspou- denz" bringt m ihrer heutigen Nummer einen Artikel,f welcher purer dem Titel; „Die Politik, deö Minislers Roou" anknüpft an den Artikel des „Reichs- unbi StaatS-AnzeigerS", welcher über die irLthttmlichen und» inuung oex, wiberspruchsvollen Auotegungeu mber die SBeräuberungj gesährdei jperbin..
Der Feldwebel hatte sich erhoben, er knöpfte die schlimmen Possen gefMG, tzAiMite der Küppermeist, UniS i- X MU. »« D.gm»m .»'M--».
Der Küvvermeister und seine Frau baten lhn, noch mein Gast war f ~ ... ;
«uSlündch!Ü zu blühen, er eniswuld.g.p seine Weil berechtigt lhu doch ««
gerung damit, daß eö schon zu spät sü .üüd'm^,lu^z zu machen, entgegnete^Ärbrrcht gelaffeu.
nicht rvlffen kön'ii^ was in. der Kaserne Vorfälle, "L.if'.. ,6ie. Mögen.
aaujf Xamilie aab ihm das Geleite', Nut „Herr Seb'ffer ich mutz Sie brtten, Ihr«'-Wo« Helene blieb bei. dem jungen Herrn p; der. Stube besser zu wählen —
^.^Mwolläj.A fort ■K"h,n"1 ift?“ ’1,rteibraA ber Küvvermeister M
so weit —" ,< ,-. a- . ■• . r. . i
„Ich k hre zurück, sobald ich Ihnen ÜN< sichere Exiitrnz bieten taiüi," unterbrach Lieb.recht sie rasch, „Helene, wel.be Antwort geb.n Sie mir auf. mein? Frage? Verzeihen Sie meine Uilgeduld, die Vkrhälti n.ffe rechtfertigen sie, indem sie mich zwingen., detz letzten Augenblick wghrzunchmen." \ .
Belwirrt senkte Helene die Wimpern, sie sand keine Worte für, ,daf Geständniß, welches ihr auf den tllppen schwebie. . . ...
„Gönnen Sie mir Zeit", sagte sie, ist mit unmöglich, so rasch einen Entschluß zu lassen "
„Tiües Zigern —" ,
Möge Ihnen die Hoffnung nicht rauben, schreiben Sie mir uiiui; der Adresse meiner Mutter, ich werde Ihnen antworten.f-, . , ,L ,
„So soll ich also abreisen, ohne Gewißbett zu habe^,?" L ;
Zoll und innig blickte Helenx ihm m 6 Auge.
„Wenn, es wahr ist, daß Sie so aufrichtig mich lieben, kann fragen Sie nur Jhr^Herz" erwiderte sie, „eS wird für mich antworten. ,HtlU — per Vale» koMMt " ' i.riyu. . 4 tiu.
„Da haben Sie mir zu guter Letzt noch emetr
imPWyliumider SllmtöministerWuSAuMrstlß-tzU. strafen für zulässig^erklären - berm WdHri^ lich Das balbamiliche Blatt conftatirt, daß aus der Äeuße-1 ledtglich auf das kirchliche Gebiet beschra . LMMkLÄ." «'< "»—••*■** - - M - - **■ WläiNUgen, welche Graf Ehlenbur^m Abgeordnetzn- hause gegeben, unividerleglichchervorgehe, daß Vie Aus riärung, welche die LProMnziol - Eorrespondenz" über 6k Bedeutnng untf^Ät Richtung bei eiiig^treteneu -Seränterung im Slaätöininistrimm ZegebMi hat, tich vollkommen richtig Gaten- Es muß auf diese AngeleFeuheii wiedeiholt zurückgekommen werden, wüt Die ungerechtfertigten -Porwürfe ber Presse gegen das Presjütgall der Regleruitg einer Rektisthirüng deeMem
en Mülsen und vag oer naiuriia'|ie vtaiyivigti Wenäi. i^raf Enleiiburg am Schlüsse seiuer Tbettnehmor" ftikte« ferneren Schaff «4-doch Grar ReeeZaM_ ^Seheu Le.arw amier Programm unsere Lhertnep«« n-««» Lhqligküt feil ber Zeit oft, wo wir zusammen sind,
o möchte man in Währhbit in dieser Uhät'gkeit den ichiiglten Ntaßstab finden, was hber^ die Thäiigkeii ns (Kafen Euirnburg giibelaugt, sö gibt hierfür leinen sicheren Anhalt das ut der Dlsser scheu Buchhandlung erschienene Puch: „Zehih ^jahre innere Politik 1862', bis .1872". Dasselbe bildet eine Sammlüng aller parlameillartschdn Reden des Grasen Eulenburg von seiiiem Antritt als Minister bio zum Abschluß der Äiei?eiDpung. Tie. .Veröffentlichung dieses Buches bü/fie,, wie das Vürivyrt sagt, gerade j-tzt von bosoncerem Interesse sein, inoom sie
ein gebildeter Mann
___________Welt, Herr, wollen Sie "mich lehtÄ „Und was" Bildung .ist?" unterbrach der Küppermeifter 's barsch. „Kehre s^ftker vor seiner eigenen Thür, M Ihrer Bildung mag ich nicht viel wissen."
Conrad Li. brecht zuckte gering schätzend dieAchsei
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„Ich hatte mich vor acht Tagen um den Poste» beworben", fuhr Liebrecht fort, „heute kam per Che^ des S>auseS persönlich, um mich zu eugagiren."
„So? Da hätte ich ihn doch sehen müfidU" meint« -dffr KüsPermeiister. - ,h mV. •»;’ ' -vA
„Fch traf ihn im Comptoir eines befreuudeftit Kausmannt«, es war al je Übqrstüsssg, daß er micsi hwr in meiner Wohnung auisuchte.. ^ixr Vertrag wa^ rasch geschlossen,'ich.»muß morgen mit dem zweiten Zuge, nach Sletain, um b« Stelle anzrilreten."
„So weit?" fragte die Hausfrau bestürzt >v(
^Ja, Madame, aber was neunen wir heute be '-unferu Verkehremittrln weit? Wollen Sie nun bi
Güte haben, mir zu. jagen, was ich Ihnen schulde, ss rtperbe ich bas. sofort in Oronung bringen.",, , ..^Sofort?" erwiderte der,KüpphsDeister, im Tont leisen Zweift ls. ,
ji?--„®ofcri!" beträftigu Lftbrecht, indem er zehn Golbstücke auf, den Tisch legte. „Ich schulde Ihnen auyerbeni noch meinen-fCairf dafür, daß Sie so längs
Ausstand gegeben haben." . }!f„ j- J
„Ah —der Herr Lieutenant fatznuf dem Trockueir?' fragte ter Feldaebel ironiich
«uti ^WaS kümmert es Sie?" suhr Liebrecht aus.
^Nichts, Herr ßieutenant." ; ' ■ i
„Zweifeln Sie vielleicht daran, daß ich Lchibwchv- osfizier bin? ' tu „c-1
„Sehr stark, mein Herr I" ,fc. I
-r,f. „Sie I6une« wohl, auf der Sütstz, eine- Jeden- lesen, weß. Geistes Kind er ist?" ,
. Lo weit erstreckt meine Menscheukenntniß sich nicht, aber daß Sie in Ihrem ganzen Leben noch teiueii £ egen getragen haben, kann ein Rekrut erkennen, ber kaum ein Vierteljahr gebient hat."
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