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Berlin, 6 Decbr. (Anfangscvurse). iSrebitactien 207|,

Wien, 6. Decbr. (Anfangscourse). Creditactien327.50,

v/mbers Ji "unberSumme jäblte V bereit‘innerhalb 5 prachtvolle Roben werden von fashionablen Madsttinnen am etunben 14,000 und fand bas Maximum nm 8^ Uhr, zu | gefertigt. Der Hvchzeitsschleier ans drüffeler Spitzen hat

zur Warnung bienen."

— Türkische Blätter enthalten lange Berichte über bie Ausstattung der ältesten Tochter Riustapha Pascha's anläßlich ihrer Vermählung mit Ähalil-Sherif Pascha- Aus Paris ftnb vier prächtige Wagen zur Vervollstänbigung ber Equi­pagen der Braut nach Constantinopel gesandt worden. Dreißig

Silberrente 64^, Papierrente —, 1860t Loose 9414, National­bank 1054, Spanier 28^, 1882t Amerikaner —, Darmstädter

Frankfurt a- M. Die Annoncen-Expedition von Ru­dolf Moffe in Frankfurt a. M. vermittelt auf dem erfah­rungsgemäß erfolgreichsten Wege der Insertion auf das Zuverlässigste alle Arten Verkäufe und Verpachtungen von Gütern, Grundstücken, Fabriken, Gesuche und Offerten, En­gagements 2C. ohne Provisionsantheil unter alleiniger An­rechnung der Original-Jnsertionsgebühren. Die Entgegennahme von Briefen und Gesuchen aller Art geschieht gratis- |743

[Unis - Nachr-j Der Privatdocent Dr. Gottlieb SBerenbt in Königsberg i- P- ist zum außerordentlichen Profeffor in ber philosophischen Fakultät ber dortigen Universität ernannt worden. Der Vorstand und Ober­arzt der Oberbayerischen Kreis - Jtrenanstalt Dr. Gudben ist zum ordentlichen Profeffor der Psychiatrie und Director der psychiatrischen Klinik an der Münchener Hochschule er­nannt worden. — In Würzburg sind im laufenden Wintersemester 803 Stndirende immatritulirt, worunter 421 Baiern und 383 Richldaiern. Nach Fakultäten treffen auf bie theologische Fakultät 123, davon 67 Nichtbaiern, auf bie Juristen-Fakultät 104, wovon 20 Nichtbaiern, auf die staalswirthschastliche Fakultät 2, davon 1 Ausländer, auf bie medicinische Fakultät incl. 4 Chirurgen 407, wovon 214 Nichtbaiern, auf die philosophische Fakultät 130, hierunter 34 Nichtbaiern; Pharmaceuten sind 34 immatritulirt, hiervon find 16 Ausländer; außerdem besuchen noch mit Rektorats- eilaubniß die Vorlesungen 11. Es berechnet sich demnach bie Gesammtzuhörerzahl auf 814. .

— P. Secchi gibt im „Offervatore Romano" einen kurzen Bericht über die Sternschnuppen des 27. und 28. No-

Telegraphische Cours - und Marktberichte.

Frankfurt a. M-, 6. Decbr. jSchluß bet Börse). Staatsbahn-Actieu 3.64 , Elisabeth 268, Galizier 249, Lombarden 213,. Nordwestbahn 233, Creditactien 362,

Ernennungen, Verleihungen:c.

Der bisherige Werks - Assistent Erbrich zu Barsing­hausen ist zum Bureau-Assistenten bei dem Ober-Bergamte zu Clausthal ernannt- Der Schichtmeister und Sekretär Pohle zu Segederg, sowie ber Werks-Assistent Raabe zu Holzhausen ftnb, ersterer commiffarisch, letzterer befinitiv, an die Berg - Jnspection am Deister versetzt- Der Oder - Berg­amts - Secretär Rechnungsrath Fiedler zu Clausthal ist vom 1. November d. I ab pensionirt; auch ist demselben von Sr. Majestät dem Könige der Rothe Adlerorden vierter Claffe verliehen worden. Die Forstmeister Cornelius zu Eschwege und Weber zu Hersfeld sind, unter Beibehaltung ihrer bisherigen Forstinfpectionsgefchäfte, zu forsttechnischen Mitgliedern der königlichen Regierung zu Kaffel ernannt worden. Dem Amtsphysikns Dr. Krupp ist die Verlegung seines Wohnsitzes von Jesberg nach Oedelsheim gestattet worden. Die vom Communallandtage erfolgte Wahl des Ober Finanzrathes a. D. Zuschlag und des Bürgermeisters Hellwig zu Haddamar zu Mitgliedern der General-Brand- versicherungs-Commission ist vom Herrn Minister des Innern bestätigt worden. Ernannt sind: Gerichts-Affeffor Coing zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte zu Oberaula, Rechts­praktikant Lucas zum Amtsgerichts-Secretär bei dem Amts­gericht zu Schlüchtern, die Referendare Büff, Wilcke und Wankel zu Gerichts -Affefforen, Rechtscandidat Cäsar aus Detmold zum Appellationsgerichts-Referendarius.

Telegraphische Depesche« der Ober- hessische» Zeitung.

Versailles, 5. Decbr., Abends. Die National- versamuilung setzte heute die Budgetberalhung fort. Zwei Staatsräthe des außerordentlichen Dienstes sind durch Dekret des Präsidenten der Republik, welches in der Sitzung zur Verlesung kam, mit der Vertre­tung des Budgets des Ministeriums des Innern be- austragt. — Die „Agence Havas" meldet, daß bei der heutigen Wahl der Dreißiger-Commission die Can- bibaten der Rechten eine versöhnliche und vermittelnde Haltung gezeigt hätten.

welcher Zeit in 5 Minuten deren 492 gesehen wurden. Der Ausgangspunkt der Schwärme änderte sich mit zunehmender Nacht etwas; er war zwischen 8 und 9 Uhr ein Raum von 2—3° zwischen dem Widder, dem großen Dreieck und der Fliege, aber er bewegte sich gegen Mitternacht über das zweite dieser Sternbilder hinaus und befand sich bann in bem Zwischenräume zwischen ihm und dem Medusenhaupte; kurze Zeit kam um 11 Ubr ein Schwarm aus dem Perseus. Die Meteore waren im Allgemeinen klein, aber ein großer Theil war schön und glänzend; man kann sagen, daß f von zweiter und von erster Größe war. Ihre Geschwindigkeit war eine mittlere, sie betrug kaum 2-3° in der Secunde Auch in Sicilien war das Phänomen glänzend, man zählte dort 60 Sternschnuppen in der Minute.

— Deut scher Maschinen-Export Wie be­deutend die Industrie Deutschlands gestiegen ist, läßt sich am besten aus der von Jahr zu Jahr steigenden Ausfuhr von Maschinen ins Ausland, die vor zwei Decennien ganz unbedeutend war, erlernten. Es sind im letzten Jahre aus- geführt worden: an Locomvtiven und Dampfkesseln 239,000 Ctr, an Maschinen überwiegend aus Holz U2,u00 Str., an Maschinen überwiegend aus Gußeisen 544,000 Ctr., an Maschinen überwiegend aus Schmiedeeisen 77,000 Ctr., an Maschinen überwiegend aus anderen Metallen . 19,000 Ctr.

— Zur technischen Ausführung der berühmten Kaiser- glocke für den Cölner Dom, womit Herr Glockengießer Hamm von Frankenthal jetzt auch durch schriftlichen Vertrag betraut ist, sind bereits wichtige Vorarbeiten getroffen. Am 28. November wurde ber Grundstein zu dem Schmelzofen gelegt, welcher zu diesem Zwecke neu erbaut werden mußte. Der­selbe erhält einen Umfang von 40 Quadratmeter. Der Schwinghammer, welcher an bie metallene Krone schlagen und den Ton erbaulich weiter klingen lasten soll, ist auch schon seiner Vollendung nahe. Bei einer Höhe von 3J Meter bürste berfelbe eine Schwere von 16—17 Gentner erhalten. Im kommenden Monat Mai wird wohl der Guß beginnen und bis zu seiner Erkaltung bann über einen Monat im Schooß ber Erde ruhen. Wir hoffen, daß das Riesenwerk unter der vorsichtigen und überlegenden Leitung des Meisters vorn gedeihlichsten Erfolge begleitet fein möge.

(Spielb ank in Vaduz) Entgegen den bisherigen Nachrichten gebt nun der „Feldkircher Zeitung" ans Ragatz die Meldung zu, daß bie Deputation, welche die Lichtensteiner zu ihrem Fürsten nach Wien geschickt haben, um die Errich­tung einer Spielbank in Vaduz zu erwirken, nicht ohne einen Erfolg geblieben sei. Der Fürst soll nämlich die Concession vorläufig für sechs Jahre ertheilt haben.

800 Pfd. Stert, gekostet. Außer den Juwelen, die ihr von ihrem Bräutigam geschenkt wurden, wird die Prinzessin an ihrem Hochzeitstage einen Kopfschmuck und ein Halsband von Diamanten im Werthe von 20,000 Pfund Sterling — e n Geschenk ihres Vaters — tragen. Zwei ihrer Privatge­mächer ftnb von einem pariser Möbelhändler mit kostbaren Möbeln, Uhren, Vasen, Lampen unb anberen Zierralhen zum Preise von 2800 Pfund Sterling ausgestattet worden.

übersehen ist und ich erlaube mir, dem Hause vorzuschlagen, diesen Gegenstand durch Vor- und Schlußberachung im Hause erledigen zu wellen. — nt. v. Kleist:, Ich glaube, daß kein Widerspruch er­folgen wird, den Gegenstand durch Vor- und Schluß beraihung zu erledigen; ich will nur dagegen Ver­wahrung einlegeu, daß die Schlußberalhung so gefaßt wird, daß dieselbe in einer am Schluß der Voibe- rathung vorzunehmenden Gesammtabstimmung bestehl, sonrern ich erachte die Vorberalhung für eine Com- wisfionSderathung, welcher als Schlußberalhung eine -weite Beraihung folgen muß. — Präsident: Ich habe zu bemerken, daß ich unter Schlußberalhung nicht verstanden habe, was unter §. 24c. der Gefchäslsoro- Huiig als Form für die Schluszberalhung vorgeschrieben ist, sondern, daß ich Vor und Schlußberalhung zu- sammengestelll habe, um nur die ganze An bir Erle­gung zu bezeichnen. Einstimmig tritt das Haus tem Vorschläge deö Präsidenten bei; eine Commissions- berachung ist also nicht beliebt. Es folgt die Be- Handlung des Gesetzentwurfs, betreffenb die Aufhebung ber in der Provinz Hannover bestehenden Vorkaufs-, Näher- und Retrakl-Rechle. — Der Präsident be- »erkl, daß bereits 1867 und 1872 der Bericht beiden Häusern vorgelegen hat; im letzten Jahr hat das Herrenhaus auf Grund des Berichts der Justizcom Mission über den Entwurf Beschluß gefaßt; nur im Abgeordnetenhaus ist die Angelegenheit nicht zur Er ledigung gekommen. Jetzt hat die Slaalsregierung den Gesetzentwurf nach den Beschlüssen des Herren­hauses dem Landtage wieder vorgelegt und zwar zu nächst dem Abgeordiieleuhause; hier ist derselbe unver­ändert angenommen und nun wieder an das Herren­haus gelangt. Demnach schlage Ihnen vor, den Ent­wurf gleich durch Schlußberalhung zu erledigen. Ohne Widerspruch tritt das Haus diesem Vorschlag bei und wird dann der Hr. v. Bernulh zum Refe­renten ernannt. Damit ist die Tagesordnung erledigt. — Nächste Sitzung Freitag 11 Uhr. Tagesordnung: Erste Berathung der Kreisordnung.

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Vermischtes.

— Zur Warnung für Damen iheilt das Berl- Frembenbl. nachfolgenden Fall mit: „Zwei junge Töchter eines Hamburger Kaufmannes waren dieser Tage zu einer Abendgesellschaft eingeladen, und im vollen Anzuge, als denselben noch im letzten Augenblicke einfiel, die weißen Handschuhe durch Benzin zu reinigen- Die eine ber Damen kam indeß mit den feuchten Handschuhen, die sie auf die Hände gezogen, dem Lichte zu nahe und augenblicklich standen dieselben in Flammen. Die Schwester eilte auf den Hülseruf herbei, ohne zu bedenken, daß auch ihre Handschuhe mit der Flüssigkeit getränkt seien. Nunmehr waren auch die Handschuhe der anderen Schwester JW1 „ t, entzündet, unb während erstere die Geistesgegenwart besaß, M _ ’gffectenbant — bie Hände in Wasser zu stecken, verbrannte diese so total an ' den Händen, daß das Handschuhleder von den letzteren mit _ - _ . - anQB o der Haut abgerissen werden mußte. Die Brandwunden sind S>taatvbahn 208,, Lombarden 122^, Amerik. 96,. so bedeutend, daß der Arzt zweiselt, ob bie Hände dem jungen W i;.;, S. Dccbr.

Mädchen erhalten bleiben — Bei der leichten Entzündlichkeit l Lombarden 201.50, Napoleons 8.68J.

des Benzins lassen sich unsere Damen hoffentlich diesen Fall . _________l

Haiivcis-Rcgistcr.

Nr. 814. Unter der Fiima Ver­einigte Hessiscbe Papier- und Papierwaaren Fabriken (vor­mals G. Budenheim & Cs.) ist mit dem Sitze zu Caffel eine Actienge- fellfchast durch Gesellfchaflsvertrag vom 8. November 1872 zu dem Zwecke errichtet, nachstehende Fabrikuuter- nehmungen:

1) die Papierwaarenfabrik, ber- bunden mit Buchdruckerei und lithographischer Anstalt zu Aven­dorf a. Werra,

2) Die Papierfabrik zu Kindelbrück,

3) die hefsifche Papierfabrik bei Caffel,

4) die Papierfabrik bei Guxhagen, nebst fämmtlichen Berechtigungen, sowie damit zusammeichängenden Grund­stücken, Jnvenlaiien, Vorrälhen und Beständen zu erwerben, diese Geschäfte zu betreiben und zu erweitern, auch damit zu verbindende neue Anlagen zu erwerben und zu betreiben. Tie Aktiengesellschaft ist in ihrer Dauer unbeschränkt.

Das Grundkapital beträgt 750,000 Thaler in Aktien von 250 Thaler, lautend auf den Inhaber.

Die von der Gesellschaft ausgehen­den Bekanntmachungen erfolgen, soweit sie vom AussichlSrath ausgehen, durch den Vorsitzenden desselben bezw. dessen

Stellvertreter, für den Vorstand durch ein Direciionsmitglied bezw. dessen Stellvertreter und find in nachstehende Blätter auszunehmen:

1) Haniiover'scher Courier,

2) Hessische Morgenzeilung,

3) Berliner Börjenzeitung,

4) Berliner Börseu-Courier,

5) Hamburger Börsenhalle,

Der Vorstand gibt seine Willens­erklärung kund und zeichnet für die Gesellschaft durch zwei TireclionSmit- glteder oder durch ein Dtrectionsmil- glied unter Beitritt eines vom Auf- sichlsrath bezeichneten und zum Han delsregister angemeldelen Gesellschastö- beamten. Für zeitweilige Vertretung von Directionsmitgliedern kann der Ausfichisralh eines ober mehrere feiner Mitglieder delegiren.

Der Vorstand besteht auS:

1) Herrn Benjamin Boden­heim zu AUendorf a/W.,

2) Herrn Jacob Steinfeld daselbst,

3) Herrn Wilhelm Discher aus der Hessischen Papierfabrik bei Cassel.

Eingetragen Cassel, den 21. No­vember 1872.

«auiglicheS Areisgericht,

1. Abiheilung:

Schultheis.

2832] vt Roos.

Bckamitmachllug.

Am 11. December d. I., Vormillags V2IU Uhr, werde ich auf der Hofraiihe des Ackermanns Conrad Staffel zu Halsdorf neben anderen beweglichen Sachen

eine Chaise, einen Scb litten, eine Dreschmaschine, zwei Pferde und einen Wagen

an den Meistbietenden gegen fofortige Baarzahlung verkaufen.

Rauschenberg, am 5. Decbr. 1872.

Spribille,

2833] Amtsgerichts - Secrelair.

Für dir durch dir Sturm» fi«th in Noch gekommenen Bewohner der Ostsee

bittet der vaterländische Frauenverein um warme Kleidungsstücke, be­sonders für Frauen und Kinder. Am Montag, den 9. December werden die Sachen Von Nachmittags 1 Uhr ab im Ralhhaus in Empfang genommen [2834

Solid und schön gebundene Geschäftsbücher in

2571] OScar Ehrhardt s UniversitätS - Buchhandlung.

SparkasseznSchweinsberg.

Während der Winter-Monate De- cember, Januar, Februar und März wird die hiesige Sparkasse nur jeden Moutaß geöffnet sein.

Schweinsberg, am 4. De- cember 1872. [2835

Die Verwaltungs-Commission.

£ Solid gearbeitete Regen- *kl/f s<birme in Seide, Zanella

Ä* und Alpaeeastct« in der größten ■L Auswahl, für deren Güte ich y|\ jahrelang garanlire, ebenso auch 'M Kinder-Regenschirme zu

| den möglichst billigen Preifen.

Das Beziehen von Gestellen, sowie eine jede Reparatur wird tzramtzt und umgehend besorgt. [2760

K. Burbaum, Schirmmacher.

3n einer Kreisstadt des Regierungs­bezirks Kaffel wird eingetreteuer Familienverhältuiffewegen ein Wohn­haus nebst Hofraithe und Scheuer vom 1. Februar 1873 an auf längere Jahre zu verpachten gesucht.

Das Wohnhaus liegt an einer frequenten Straße und ist darin seit einer langen Reihe von Jahren mit gutem Erfolge ScheukMirthschast und Kramhanbkl betrieben worden.

Pachtlustige wollen sich bei der E^ped. d. Bl. melden, [2787