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welche man für den 11. November (als den Eröff­nungstag der Session) nach Tour« zu Ehren ded heiligen Martin vorbereite, nicht dulden, da dieselbk eine durchaus royalistischb Kundgebung sei. In einem anderen Artikel fordert das „Bien Public" alle Re-

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publicaner auf, energisch zusammen zu halten und sagt: „Alle Monarchisten vergessen ihre alten und neuro Streitigkeiten und vereinigen sich zum gemeinschafb lichen Widerstande gegen alles, was die Republik be­festigen kann. Alle Republikaner müssen daher gemein­schaftlich handeln, um das zu unterstützen, was bk Republik zu weihen, zu befestigen und volksthümlit zu machen im Stande ist." Man schließt aus dieser neuesten Haltung des Thiers'schen Blattes, daß der Präsident sich durch die royalinisch-clericalen Umtriebe ernstlich bedroht glaubt, und in Betreff der constitutie,

Ei« Gattenmord.

Verhandelt vor dem Schwurgericht zu Elberfeld.

DeS oben bezeichneten Verbrechens angeklagt, stand am 4. Nov. d. I. die 47 Jahre alte, zu Wieseldtck Bürgermeisterei Merscheid, wohnende Maria Wilhel mina Duisberg, Wittwe des Tagelöhners Wilhelm Bock, vor den Schranken des hiesigen Schwurgerichts. Die der Anklage zu Grunde liegenden Thatumstände haben ein nicht geringes psychologisches Interesse, in­dem sie zeigen, bis zu welchem Grade der Verwilde­rung ein weibliches Gemüth ausarlen kann. Aus den Verhandlungen ergab sich folgendes: Die Ehe, welche

Die Bienen wurden in Ältdiutschland als zum Hause gehörig angesehen; der gemeine Mann dachte sie als Glieder der Familie und als solche sehr em- findlich. Eine Andeutung dieses innigen familiären Verhältnisses gibt in schöner Weise unsere Sprache, welche den Bienenzüchter, zumal den mit ihrer Be­handlung wohlbekannten, in die innersten Verhältnisse ihres Lebens tiefer eingeweihten, als „Bienenvater" bezeichnet, während von einem Tauben-, Hühner-, Ochsenvater und gar vollends von einem Schweine vater gewiß nie die Rede ist.

Es wird erzählt, daß Waidewut, der erste Priester­könig der alten Preußen, dieses wilde und unge schlachte Volk durch den Hinweis auf die Gewöhn heiten und Einrichtungen der Bienen an staatliche Ord­nung und mildere Sitten gewöhnt habe. So hätten also eigentlich die Bienen da« Verdienst, ein geordnetes starkes preußisches Staatswesen begründet zu haben und auf diese Art mittelbar die Urheber der heutigen Größe Deutschlands geworden zu sein.

Gurgel faßte und auf Die Bank nieberbrüdte, baß et, als sie ihn darauf losließ, sich erst nach einiger Zeö wieder aufrichten konnte. — Am folgenden Morg« wurde von Leuten bemerkt, daß die Fi'au von da Thür aus ihrem vor dem Hause arbeitenden Man« mit einem offenen Messer drohte und ihm zuries: „Warte, Du Donnerkeil, das kriegst Du noch in B6 s Balg!" worauf dieser nichts erwiderte. Arn Nachwil ?age stand dann der Mann mit blutendem Gesich« vor der verschlossenen Hausthür und erzählte be» herbeikommenden Zeugen Rottmann, seine Frau ha" ihn mit einem eisernen Topfdeckel auf den Kops schlagen unv laffe ihn nun nicht einmal hinein, s^ Blut abzuwaschen. Während ihn bann Rottmaun m6 in fein Haus nahm und ihm dort Wasser gab, halt« sich noch verschiedene andere Nachbarn vor dem HE zufammengefunden, welche ihrem Unwillen über M* schändliche Weib Luft machten. Daraus öffnete die Hausthür und die Angeklagte trat, ein Brodmesff in der Hand haltend, heraus, womit sie bic. ängstm mrückweichenden Leute bedrohte. Dabei rief sie „sie dürfe sich noch ins Gesicht sehe» lassen, wenn ff auch ihren Mann geschlagen habe; der Deckel sei ab» noch nicht schwer genug gewesen, es hätte ein M sein müssen." In ähnlicher Weise äußerte sie sich Zeugen Johann Rond gegenüber, als dieser bald rgu' in das Haus trat, um Kohlen abzuliefern, wel» sie bestellt hatte. Sie zeigte demselben den De^ womit sie ihren Mann geschlagen habe, und sagte, dem sie ein Brodmesser aus der Tasche zog: ,y. Deckel war nicht schwer genug, damit kann ich

der Taglöhner Bock vor längeren Jahren gegen den Rath wohlmeinender Personen mit der als heftig und jähzornig bekannten Angeklagten cingegangen, war von Anfang an eine unglückliche. Die Frau war stets zum Streit geneigt, schimpfte auf ihren Mann und ging, im Bewußtsein ihrer überlegenen Körpersiärke, wieder­holt zur Mißhandlung desselben über. Als Haupt­ursache ihrer Zornanfälle galt den Nachbarn, daß der 'Mann ihr nicht genügt habe, und man erzählte offen, daß sie mit Arbeitern, die sie beim Bau der Ohligs wald Solinger Bahn als Kostgänger im Hause halte, vertrauten Umgang pflege. Gerade damals nahm der Haß, den sie auf ihren Mann geworfen, auffällig zu. Als Bock, der eine Stelle als Kohlenablader auf der Bahnstation Ohligs angenommen hatte, am 11. August ,n Folge eines Wortwechsels von diesem Poste» ent­lassen wurde, gestaltete sich das eheliche Verhälti'iß zwischen beiden noch mißlicher. Die Angeklagte scheint bereits zu dieser Zeit den Entschluß gefaßt zu haben, sich ihres Mannes zu entledigen. Wenigstens äußerte sie um diese Zeit wiederholt zu Nachbarn: „Er soll verrecken; ich werde ihn über kurz oder lang kaput machen, und ist es mir ganz einerlei, wo ich hm komme", und in demselben Sinne sagte sie zu einem Zeugen: „Ich muß mich einmal an Einem rächen, und wenn ich auch lebenslänglich aus deu Bau komme.

Am 25. August, an welchem Tage die Schwester der Angeklagten dieselbe von Elberfeld aus besuchte und dann die älteste Tochter mit nach Elberfeld zurück­nahm, war Abends, als diese fort waren, der bei den Eheleuten Bock als Kostgänger wohnende Christian Fischer zugegen, wie die Frau ihrem Manne zurief, er möge den Mund halten, und als dieser erwiderte, er habe das nicht nöthig, denselben derartig an die

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Uebif Die Lage der rumänts.chcn Juden ist >«! Pnttimitma 2 Ubi- v einer Conseilssitzung zu-!Händen vo i Abgeordneten wäre, wäre sie ja auch dem voriger Woche zu Brussel unter' I famme^Senifen, and* der Kronprinz beiwohnen Drucke überantwortet. Die Besprechung des Minifte-

von israelitischen Glaubensgenossen Rath gepfl°a ' l' . _ ' sranrösiscke Seneral-Postdirector Ram-!riumS mit den einzelnen Parteiführern kann erst nach

worden Man beschloß in Wien einen auSfuhreuden! .'rL.vJLJ Ri, r einaelroffen |bcm Schluffe der Landtagsjession beginnen, weil ja

Ausschuß einzusetzen, der den hartdedrangten BrudernIpo s NgrddeuiickeAllaemeine Teituna" dementirt! früher an ein Erscheinen der Abgeordneten anderer in der Walachei und Moldau hülfretche Hand> bte en -®«in Wien nicht zu denken ist. - Uebermorgen soll. Von einer Massenauswanderung nach Amerika! f Könia L ilbelm" in WiltzelmStzafen I soll die Gesandlschasi, die sich unter Führung be«

wurde abgerathen, dagegen mit Beifall ausgenommen.I^Panzerschiffs „König Wilhelm inAuhumSyasem 1 gu nach Teheran begibt, von hier zu-

daß die Juden Rumäniens selbst auf Erneuerung DeS Bodenanstiichs und der gewöhnlichen nächst nach Konstantinopel abgehen. Trotz des Aus.

W«n »d Scaifon Sie Süttana «"« B« ruft«, 0« in die,,. Seziehu», «ging, fand sich W

voller siaaiöburgerucker nnb politischer Rechte "-»'1, - ... Milbeliuobuiever Bassi»« sei uubearütldel.Izur Stunde kein einziger Juvustriaiverireter, der lich

suchen wollen. Es verlautet bereits, daß Die Regierung!s ».8 h Dresd Fourn "I der Gesandtschast angeschlossen hätte, welche also fast

Gesetz vorlege» werde. ______________„ ------------- 2 Uhr zur Beglückwünschung die fremden und sächsischen ternehmungslust genug haben, derartige Expeditionen

DeutickeS Reich ! Militär - Deputationen, eitheilte dem Grafen Beust laus eigene Kosten mitzumachen. Nachoem die hie-

.. ».,1b. 8. ^Uui-'mr 'Äff NWÄS

täglich über den Gang der Berathungen des ^"s.l Äbges i ch des Landes reiche Ehrengaben Dementi zu erhalte». Gleichwohl werden umfasseude Ministeriums sich Bericht ei statten ließ, abgehattenzh , P nen Gnadenbezeich- Vorsicktsmaßregeln getroffen, die sich aber fast aus-

worden; man kann mit Zuversicht hoffen, daß hier- an. Der König eNheE m ytfaqe unadmoeje«, ° "behördliche Anordnungen beschränken,

durch die Stellung der Regierung zur parlamen-I »ungen rc. Der ^^' .Ze jScn leiber' Die hi.sigen Hausbesitzir mn dem größten

, < , . . v j, lfforickiläae der sife I Kriegsminister v Rabenborst der Charakter als! Stumpssinn zu begegnen, oder richtiger auszuweichen

Ä r Ra». W. oist-iis- .«« Publll-

da in den thatsächlichen Verhältnissen kein Anhalt gej ht Schwestti ier Königin von SachsenZ enthält heute einen sehr scharfen, gegen die clertcab

boten wird, an der ganzen Energie und Festigkut der! Z g $ geschmückt und beflaagt. legitimistische>i Umtriebe gerichteten Artikel und kündigt

Regierung zu zweifeln. Es werden d,e m diesem em. D, ^S adl , ttstU-h g->ch«uck und bepi ö i # die Wallfahrt,

Blatte gemachten Mittheilungen über die Maßnahmen — Der Bencht der Deputation oer et iei ««u ‘ '---n (n\s h»„ (».üR.

die Behauptwig zu verbreiten sich bemühen, daß der Gebiet imnmehr äugegtben hab

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