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Bezirksvereine die abstimmende Autorität sein sollen, sondern die Bezirksvereine jedes Kreises je einen De- [egirten, also im Ganzen etwa 20 senden sollen. Für die Wahl eines Deputirten hätten demnach allemal die Bezirksvereine eines Kreises zusammenzuwirken. Eine anbere Abänderung betrifft die jährliche und schriftliche Neuwahl der Borstände der Bezirksvereine. Hier auf folgte ein Vortrag des Herrn Lehrer Lange aus Kassel über die Fortbildungsschulen. Die beschlossenen mit Einschluß von zwei durch Lehrer Dietrich aus Wolfsanger beantragten 12 Thesen lauten: 1) Die Errichtung von Fortbildungsschulen erweist sich als ein dringendes Bedürfniß 2) Die Fortbildungsschulen sind Staatsanstalten. 3) Dauernde Existenz und fröh­liches Gedeihen ist nur in dem Falle von der Fort bilduugsschule zu erwarten wenn die Basis derselben, die Volksschulen, nach ihren inneren und äußeren Ber hallnissen einer gründlichen unv zeitgemäßen Reform unterworfen werden. 4) Die Fortbildungsschule ist ein Glied im Organismus der Volksschule, eine Fort setzung derselben. 5) Zweck der Fortbildungsschule ist Förderung der allgemeinen Bildung unter Berück­sichtigung der Fachbildung. 6) Der Unterricht erstreckt sich auf Deutsch, Rechnen und Realien. 7) Der Be such dieser Schule ist für die confirmirte Jugend in Stadt und Land bis zum 16. bezw. 17. Lebensjahre obligatorisch. 8) Es werden wöchentlich wenigstens 6 Stunden ertheilt. 9) Den Unterricht ertheilen in der Regel die Bolksschullehrer. 10) Für Local, Hei­zung, Beleuchtung, Lehrmittel u. s. w. sorgt die de treffende Gemeinde, für entsprechendes Honorar der Staat. 11) Die Fortbildungsschulen stehen unter be sonderen Moratorien. 12) Der Lehrplan wird von den Lehrern der Fortbildungsschulen unter Mitwirkung der Curatoren entworfen und von der Regierung be­stätigt. Nach einer Pause trug Herr Lehrer Raabe aus Kassel seine schlagenden Gründe gegen Präparan denbildung vor. ES wurden auch hierzu 7 Thesen angenommen. Herr Dietrich aus Wolfsanger berich­tete zum 7. Punkte der Tagesordnung: Vereinsmit­theilungen. Beschlossen wurde am Schluß dieser Be­richterstattung ein Aufruf an die preußischen Provin ziat-Lehrervereine, sämmtlich dem preußischen Landes­lehrerverein beizutreten. Hiermit kam die Berhand lung unter der RubrikVerschiedene Anträge" an den Cardinal', zu deutsch Angelpunkt: Gehaltsfrage, in kernig-kräftiger Weise und nicht ohne erklärliche Ironie behandelt von Herrn Bachmann aus Kassel. Durch Acelaination wurden sodann die fünf nach den

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Statuten auögeloosten Mitglieder des HauplanSschus ses, jedoch nach längerer Verhandlung hierüber, wie. dergewählt, und an Stelle des ausgeschiedenen Dr. Röth Lehrer Temme in Kassel auf Vorschlag des Herrn Ruth von Hanau designirl.. Als nächster Ort bet Jahresversammlung bezeichnete die Mehrheit der Stimmen das neben Homberg vorgeschlagene Mar­burg. Hiermit wurden die Verhandlungen geschlossen; bie Versammlung brachte auf Vorschlag des Vorsitzen- ben, Herrn Liebermann, den Herren von Gelnhausen, bie sich besonders um die Versammlung bemüht, wie ben städtischen Behörden ein dreimaliges Hoch. Herr lionsul Schäffer führte sie hierauf zur Besichtigung ber Barbarossa Burg und daun begann das Festmahl mHessischen Hof", von über 100 Festgenossen be­sucht, bei welchen den Trinksprüchen auf den Kaiser, den Kronprinzen und die kaiserliche Familie, den Haupl- ausschuß des Vereins, Consul Schösser u. s. w. noch mancher launige Toast und Licdervorltag folgte. Heute folgt noch bie Beralhung deö Hauptausschusses über die Wittwen- und Waisen - Unterstützungseasse der Lehrer, Besichtigung der Kirchen und Einladung verschiedener Theilnehmer an den Verhandlungen bei Herrn Consul Schösser. Zu den ersterwähnten Verhandlungen ist auch noch Dr. Röth von Kassel gestern hier angekommen. (N. d. D. Pr.)

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Neundorf, 8. Octbr. Am Samstag Morgen durchflog den Ort das Gerücht, der Färber S. habe snn drei Wochen alles Kind umgebracht; jedoch er- suhr man bald, daß die Frau das gethan und auch er v>e Hand an sich gelegt habe. Ein junges Mädchen, cte z» welches Zeug zum Färben bringen wollte, trifft die 'ti 8'au fast entkleidet in ber Küche, triefend von blauem «ärbewaffer, in Bereitschaft sich den Hals abzuschnei. J1 Tas Mädchen ruft schleunig nach Hülfe. Tas Mester wird jtner entrissen und man will sie zu Bettel bringen, wobei sie die Angabe macht, daß ihr Kind .4 Färbe-Botlich liege. Dasselbe wird auch als tobt "" mausgefischt. Wie groß bie Verzweiflung der Frau gkwesen, geht aus einem auf ihrem Tische vorgefun- j. Schreiben hervor, worin sie bemerkt, daß die ' *2 . Erzweiflung sie zu diesem Schritte treibe. Ihr Mann k *et6 betrunken; Existenzmittel habe sie nicht, auch ncf'emanben, an den sie sich wenden könne. Zugleich ^set sie um Erbarmen für das ältere Kind. Während 8 Vorganges lag der Mann besinnungslos im ihr D Veite, und als er ben Rausch verschlafen, griff er von |

Neuem zur Flasche. - Auch in St. bei Raden endete beim Schluß vergangener Woche ein 29jähriger Hof bescher, der sechs Wochen hindurch Tag und Nacht keine nüchterne Stunde gehabt und der die Flasche in ben letzten Lebenslagen noch neben seinem Bette stehen hatte. Nach betn Urtheile Vieler hätte ber Dahinge schiebene bei fernerem Branntweintrinken seinen schönen Hof in vier Jahren burchgebracht.

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Vermischtes.

Nach ben statistischen Ermittelungen beträgt die Zahl bet nicht bestellbar gewesenen Briefe im Jahre 1869 601,888, im Jahre 1870 - 708,136, im Jahre 1871 - 902,972. Davon war ein beträchtlicher Procentsatz wegen mangelhafter Abreffen nicht bestellbar. Da die Schule zur Beseitigung dieses Mangels wesentlich beitragen kann, hat ber Minister bes Unterrichts rc. Dr. Falk verfügt, baß die Schüler über Anfertigung correcter Briefabressen belehrt und im Schreiben derselben geübt werden sollen.

Am 2. d. M., Nachts 12 Uhr, starb zu Buchenau der älteste Mann des Amtsgerichts Eiterfeld und wahrschein- scheinlick auch von ganz Kurheffen, der Israelit Wolf Gold­berg, im seltenen Alter von 106 Jahren an Altersschwäche, bei völlig klarem Bewußtsein. Derselbe durchreiste noch bis vor wenigen Jahren ganz Deutschland Almosen sammelnd zu Fuß. Er war seit 15 Jahren Wittwer. Sein ein­ziger Sohn, dermalen 70 Jahre alt, lebt in London.

In Gotha ist am 6 d. Finanzratb Hops gestorben, Director der Gothaer Lebensversicherung, früher lange Jahre Ausschußmitglied und Schatzmeister des volkswirthschaftlichen Congreffes.

Der ordentliche Professor der Mathematik und Astro­nomie an der königlichen Akademie zu Münster, Profeffor Dr. Heis, hat nach 27jähriger Arbeit vor kurzem seinen Atlas coelestis novus vollendet, das Ergebniß unaus­gesetzter Studien und Beobachtungen, deren Resultaten be­reits Alexander v. Humboldt in seinemKosmos" hohe An­erkennung zollte. Ein Exemplar dieses neuenHimmels- Atlas" ließ der Herr Verfasser durch P. Scechi dem heili­gen Vater überreichen, worauf ihm vor einigen Tagen Pius IX. nebst einer größeren, eben geschlagenen, silbernen Medaille, ein überaus schönes Schreiben zukommen ließ, das in der Uebersetzung, nach demWests. Merk.", lautet:Pius IX. Geliebter Sohn, Gruß und Apostolischen Segen! Während die Menschen, am Erdenstaube haftend, so thöricht geworden sind, daß sieaus den sichtbaren Gütern den nicht zu be­greifen vermögen, der da ist", undden Meister aus seinen Werken nicht erkennen", hast Du ihnen fürwahr zeitgemäß den Himmel vorgehalten,welcher so offenbar den Ruhm Gottes erzählt", und dasFirmament, welches die Werke seiner Hand verkündet." Gewiß werden wir durch die Größe der Schönheit in den Geschöpfen zu ihrem Schöpfer" emporgehoben, und während wir seine Weisheit, Macht und Güte in der natürlichen Ordnung bewundern, bitten und erwarten wir mit vertrauensvoll auf ihn gerichtetem Blicke, daß Er die Ordnung nnd Ausstattung Seines noch edleren und kostbareren Werkes, nämlich der Kirche, welche überall durch den Haß der Hölle und durch menschliche Bosheit gestört ist, bald wieder herstellen und zu ihrem früheren Glanze zurückführen wolle. Wir wünschen Dir aber Glück, daß Du, die Wunderthaten des Allerhöchsten betrachtend, Deine gelehrten Untersuchungen zur Förderung der Wissen­schaft verwendest und so abermals beweisest, daß die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist. Uebrigens haben wir Dein vortreffliches Werk mit recht dankbarem Herzen empfangen, und wünschen Dir die reichsten Gaben der himmlischen Gnade und alles Heil. Zum Unterpfand dessen und zum Zeugniß unsere!» väterlichen Wohlwollens ertheilen wir Dir, geliebter Sohn, liebevoll den apostolischen Segen. Gegeben zu Rom, beim heiligen Petrus, am 5. September 1872, im 27. Jahre unseres Pontificats Pius P IX Dem geliebten Sohne Dr. E. Heis, Pofeffor der Mathematik und Astronomie in Münster."

(Eine Kohlengrubenexplosion.) Eine furcht­bare Explosion in einer der zahlreichen Kohlengruben von Morley in Uorkeshire hat bedeutendes Unheil angerichtet Zur Zeit der Explosion waren in dieser Grube, in der 150 Arbeiter zu fein pflegen, glücklicherweise nur 45 beschäftigt Die Bevölkerung Morleys eilte auf bie Schreckensnachricht herbei, und es wurde sofort eine Abtheilung Freiwilliger gebildet, bie in ben Schacht sich hinunterwagen wollten. Ihre Anstrengungen wurden durch den Dampf und die Niederschläge verzögert; es gelang ihnen indessen nur zu bald, bie Opfer an's Licht zu schaffen. Siebenzehn Leichen würben aus der Erde gebracht und achtzehn schwer verletzte Arbeiter, von denen viele mit dem Tode kämpften. Nur wenige kamen mit leichteren Verletzungen davon, während von den Schwerverletzten mehr als die Hälfte wohl mit dem Tode abgehen wird.

James Gordon Bennett, der Besitzer desNewyork Herald" und bekannt durch Livingstone und Stanley, hat ein Vermögen von 5,000,000 Dollar hinterlassen. Sein Sohn John Gordon Bennett tritt durch testamentarische Verfügung in den Besitz der Zeitung und der dazu gehörigen Grundstücke, Maschinen, Möbel u. s. w.

Ernennungen, Verleihungen rc.

Der Major und Commandeur bes hessischen Train- Bataillons Nr. ll von Gerhardt, der Hauptmann und Compagnie-Chef im 2. nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88 von Knobelsdorfs, der Hauptmann und Compagnie- Chef im 1. hessischen Infanterie - Regiment Nr. 81 von Löwenfeld, der Hauptmann und Compagnie Ches im 1. hessischen Infanterie - Regiment Nr. 81 Gras von Wedel sind zu Ehrenrittern des Johanniter-Ordens ernannt. ___

Telegraphische Depesche« der Oder, hessischen Zeitung.

P-si, 10. Octbr. Reichsrathsdelegatton. Fort setzung ber Kriegsbubgelbebalte. Nachdem der General- berichtet stattet Dr. CiiSkra in feinem Schluß rorte nochmals gegen die Erhöhung des PräsenzstandeS ge sprochen, widerlegt der Minister die Einwürfe der einzelnen Redner gegen die Erhöhung des Präsenz­

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standes, thut die Nothwendigkeit derselben vom mili­tärischen Standpunkte dar und weist nach, daß die­selbe auch vom volkswirthschaftlicheu Standpunkte nicht nachtheilig sei. Er erklärt schließlich, auf Ermächtigung des Kaisers, im Namen der Regierung, daß das ge­genwärtige Budget ein Normalbudget sein solle. Graf Andrassy erörtert die Erhöhung deS Präsenzstaubes namentlich vom Slanbpunkle der vom Minister bet *' AeuHern im Ausschüsse abgegebenen Erklärung, indem er erneut darauf hinwies, das Ziel und das Resultat der Berliner Zusammenkunft sei geeignet zur Befesti­gung des Friebens von Europa, und fuhr bann fort, daß die Verhältnisse Oesterreich-Uugarns zu allen maßgebenden Staaten sehr gute seien und er fest überzeugt wäre, dieselben würben gut bleiben, so lange eine aus gesund aufgefaßlen monarchischen Interessen refultirenbe Friedenspolitik treu befolgt werde; doch könne er ben europäischen Frieden so wenig als irgend Jemand auf Jahre hinaus garantiren. Die mit an­dern Staaten angeknüpflen Beziehungen würden sich im kritischen Momente als verläßlich erweisen, wenn man die ausreichende Kraft dazu miibringe. Graf An­drassy gibt wiederholt bie Erklärung ab, daß das dies­jährige Kriegsbudget ein Normalbudget sein solle. Er be tont, daß durch die Solidarität ber Regierung gegen­über dem Kriegsbubget keinerlei Pression ausgeübt werden sollte. Graf Anbraffy widerlegt die Bemerkungen der einzelnen Redner und legt seine Anschauung über die Wirksamkeit des Delegationsinstituts, wie über­haupt über diejenige constitutioneller Einrichtungen bar Nach einigen Gegenbemerkungen Herbst's unb Giskra's wirb ber Antrag Gablenz' auf Bewilligung der Erforbemisse für eine bauernbe Erhöhung beS Friebenspräsenzstanbes ber Linieninfanterie unb ber Jägertrnppen um 28,760 Mann mit 32 gegen 24 Stimmen angenommen.

Bern, 10. Octbr. Sämmtliche Spinnerei- unb Webereibesitzer des Cantons Glarus beschlossen soli­darisch, bei 12ftünbiger Arbeitszeit eine entsprechenbe Lohnerhöhung zu bewilligen.

Paris, 10. Octbr., Adenbs. In ber heutigen Sitzung ber Permanenz Commission war Thiers an- wesenb. Er sprach sich anläßlich eines Vergleichs, welchen Larochefoncaulb zwischen brr Wallfahrt nach Lourdes unb ber Reise Gambetta'S maebte, sehr lebhaft gegen Gambettas Theorien ans, welche nach Innen fchabeten unb nach Außen die Stellung der Regierung erschwerten. Er billige nicht bie Angriffe auf bie Na­tionalversammlung unb werbe derselben Acbtung zu verschaffen wissen Eine gewisse Anzahl von Repu­blikanern seien Feinde ber Republik, weil sie die feste Begründung der Republik hinderten. Unb gegenwärtig fei bie Republik bie einzige Möglichkeit. Thiers wies den Monarchisten ihre Ohnmacht nach unb vielt) den Conservativen bie Vereinigung auf dem neutralen Boben ber Republik an. Der Minister des Innern er­klärte auf Interpellation Mornayö betreffs eines Ar­tikels berRspublique franyaise", baß die Ausfälle bieses Blastes bie weite in Grenoble proclamirle Kluft zwischen ber Regierung unb ber radicalen Partei be­zeichneten. - Thiers theilte schließlich mit, baß er, gestützt auf zwei Beschlüsse ber Nationalversammlung, welche ben Sturz bes Kaiserreichs anssprechen, den Prinzen Napoleon aus Frankreich ausweisen taffen werde, weit' berfelbe ohne Genehmigung des Minister- raihes ins Land gekommen sei Der Befehl solle un­verzüglich gegeben werden.____________________________

Telegraphische Cours unb Marktberichte.

Frankfurt a. M-, 11 Octbr. iSchluß der Börse). Staatsbabn - Actien 349j, Elisabeth 266j, Galizier 257$, Lombarden 220^, Nordwestbahn 227j, Creditactien 355, Silberrente 64tz, Papierrente, 1860t Loose 94^, Natioual- bant 984, Spanier 29$, 1882t Amerikaner, Französische Rente, Neue Russen 1871, Oberheffen. Still.

Berlin, 11 Octbr. (Ansangscourse). Creditactien 202^, Staatsbahn 198^, Lombarden 125^. Amerik. 96£.

Wien, 11. Octbr. (Ansangscourse)^ Creditactien 329.40, Lombarde» 204.90. Napoleons 8.74.

Hamburg, 7. Oct. Das Hamburg-New-Aorker Post- DampischiffHolsatia" Capitain Barends, am 26. v. M. von New-Aork abgegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 14 Stunden am 6 d. M 4 Uhr Nachmittags in Plymouth angekommen, und hat, nachdem es daselbst die Verein. Staaten-Post, so wie die für England bestimmten Passagiere gelandet, um 4; Uhr die Reise via Cherbourg nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe überbringt: 100 Passagiere, 83 Brieft säcke, 1200 Tons Ladung, 71238 Dollar Contanten.

Hamburg, 10. Oct. Das der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt- Aciien- Gesellschaft gehörende Post-Dampfschiff Frisia", Capitän Meier, ging, expedirt durch Herrn August Bolten, William Miller's Nachfolger, am 9. October via Havre nach New-Aork ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost hatte dasselbe 140 Passagiere in der Cajüte unb 771 Passagiere im Zwischendeck, sowie volle Ladung.

Frankfurt s M. Die Annoncen-Expedition von Ru­dolf Mosse in Frankfurt a. M. vermittelt auf dem erfah­rungsgemäß erfolgreichsten Wege der Insertion auf das Zuverlässigste alle Arten Verkäufe und Verpachtungen von Gütern, Grundstücken, Fabriken, Gesuche und Offerten, En­gagements rc. ohne Provisionsantheil unter alleiniger An­rechnung dcr Original-Jnsertionsgebühren. Die Entgegennahme von Briefen unb Gesuchen aller Art geschieht gratis- £743