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einzureichen.
Ausland.
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Mit anderen Worten:
zur Leistung von Arbeit.
primircn helfen, und das ebbende Men muß M
(Schluß folgt.)
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Seiten das Wesen und die Bedeutung der Union beleuchteten."
Metz, 2. Ott. In der letzten Zeit Haden sich die I Klagen über Unsicherheit und verschiedenartige Vergehen in der Umgegend von Metz gehäuft, was besonders auch durch die zahlreich hier versammelten Arbeiter bedingt war. Es wird deshalb in einer Anzahl umliegender Gemeinden (etwa 15) die Handhabung der Sicherheits- und Sittenpolizei in die Hand der Polizeidircction von Metz gelegt und dieser dafür noch ein weiterer Centralcommissär untergeben werden. Dadurch ist zu hoffen, daß mancherlei bisher gehörte Klagen künftig wegfallen. — Der 1. Oktober ist vorüber, aber unsere Straßen sind nicht leer, die Läden nicht geschlossen und die Wohnungen nicht billiger. Dagegen sehen wir sehr viele Leute und offene Geschäfte, von denen stets eine Auswanderung mit Gewißheit vorausgesagt war. Uebrigens wird man ^erstaunt darüber sein, wie viele demnächst wieder zurückkehren werden. Wir bemerken dabei, weil es eben sehr Viele noch nicht recht begriffen zu haben scheinen, daß die Option nur auf jene Bezug hatte, welche vor dem 2. März 1871 in Elsaß-Lothringen wohnen oder darin geboren waren, denn nur diese waren durch den Friedensvertrag an Deutschland abgetreten und somit deutsch geworden, bis sie vom Optionsrechte vor dem 1. October Gebrauch machten. Alle anderen Franzosen, die weder hier geboren sind, noch bis zum Tage des Friedensschlusses hier wohnten, also seither erst zu uns kamen, können als Franzosen ganz ungestört bei unS bleiben und Geschäfte treiben, wenn sie sich den Gesetzen gemäß verhalten, und wir haben sogar gesehen, daß solche Leute schon gekommen sind und zu bleiben gedenken, um diejenigen Vortheile sich anzueignen, welche andere leichtsinnig aufgegebcn habe». — Daß man daran denkt, dem obligatorischen Schulunterricht alle Beachtung zuzuwenden, beweist eine neuliche Verordnung unserer Polizeidirection, wonach behufs der Durchführung der Schulpflicht dem Bürgermeisteramte von allen neu anziehenden schulpflichtigen Kindern sofort Kenntniß zu geben ist. Die verschiedenen Polizeisectionen sind angewiesen, monatliche chro nologisch geordnete Listen solcher Kinder zu führen und
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bemie gesunden hat, verdient der Plan Beachtung, benutzt wesentlich das Gewicht der Wasser mässe Veränderung des Lustdrucks und dadurch mittel
tenegro stören.
Paris, 5 Oct. Das „Journal officiel" enth eine Note, wonach fünf Officiere der Grcnobler Gar son, welche an der politischen Kundgebung vom 5
Oberbürgermeister hierfür der Unterstützung der königl. Regierung versichern. Der Oberbürgermeister v. Forckenbeck, welcher alsdann das Wort ergriff, hob besonders hervor, daß er sein neues Amt in einer, namentlich für die Gemeinde-Verwaltungen ernsten Zeit antrete, denn die Wiederaufrichtung des Deutschen Reichs und die Pflichten, welche Preußen in demselben übernommen, würden seiner Ueberzeugung nach in verhältnißmäßig kurzer Zeit zu einer Erweiterung aller Gebiete der Selbstverwaltung führen müssen und den Gemeinden neue Rechte, aber auch neue Pflichten • auferlegen. Schon die bevorstehenden Verhandlungen der gesetzgebenden Faktoren über allgemeine Reform der Steuergesetzgebung würden wesentliche Umän derungen in dem Haushalte der Gemeinden bedingen. In seiner Erwiederung auf die Rede des Oberbürgermeisters sprach schließlich der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Lewald die Hoffnung aus, daß auch unter Forcken- beckXVerwaltung die seitherige Harmonie der städtischen Behörden unter einander von dauerndem Bestände bleiben möge.
Frankfurt, 5. Octbr. Vor einigen Tagen wurde dem hier wohnenden Reservisten, früheren Einjährig- Freiwilligen Hirsch, welcher im hessischen Füsilierregi ment Nr. 80 den Feldzug in Frankreich mitgemacht und eine Turcofahne erobert hat, aus den zu solchen Zwecken während des Krieges beim Kriegsministerium eingegangenen freiwilligen Beiträgen die Summe von 155 Thlr. als Anerkennung für seine tapfere Thai ausbezahlt Hirsch besitzt neben dem eisernen Kreuz auch den russischen St. Georgsorden.
Darmstadt, 6. Oct. Der confervativ- liberale Abgeordnete, Hofgerichtsrath Hallwachs, ist zum Mi- msterialrath im Justizministerium ernannt worden.
Worms, 2. Oct. lieber die heute abgehaltene Feier der hessischen Union berichtet der Pf. K. von hier: „Die Stadt hatte ohne Unterschied der Confes- ston Flaggenschmuck angelegt. Vormittags nach 9 Uhr bildete sich ein stattlicher Festzug am Lutherplatz. Von allen weiten waren aus Hessen Delegirle gesendet, Geistliche und Gemeindeglieder. Von auswärts waren eingetroffen, Consistorial-Director Glaser aus Speyer als Abgeordneter der pfälzischen Kirchenbehörden, Bischof Wilhelmi aus Wiesbaden, Professor Gaß aus Heidelberg. Die Landes Universität Gießen war durch Professor Hesse vertreten, das theologische Seminar zu Friedberg durch Professor Schwabe re. Die geräumige Dreifaltigkeitskirche war dicht gefüllt in allen Räumen. Ein einfacher Gottesdienst eröffnette die Feier. Die Predigt von Decan Schmitt aus Mainz gab zuerst einen Rückblick auf die Geschichte der Union, schilderte dann die mancherlei Segnungen, welche sie gebracht, und munterte zu immer treuerer Pflege der selben auf. Nach der Predigt folgten von einem Katheder ans sechs Ansprachen, die von verschiedenen
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Naturwissenschaftliche Skizzen.
Von Dr. L. *)
Schön und zugleich unendlich erhaben ist das Meer, — Jeder sagt'S, der je das Meer gesehen, und er macht Jedem, der es nicht gesehen, die Sehnsucht schwellen. Wie das tost und brandet, wie das haushohe Wellen wirft und dann wieder sich in einen Abgrund hineinzuschlürfen scheint, wie diese unergründlich tiefe Masse sich so großartig weit ausdehnt, wie sie Nachts so lieblich-zauberisch von tausend leuchtenden Thieren erglänzt I Und wie diese Riesenschöpfung der Natur sich gehorsam und pünktlich dem auferlegten Gesetze beugt! Es gibt — darüber herrscht kein Zweifel - keine merkwürdigere Erscheinung, als das periodische Vordringen und Zurückweichen der Meeresküste, als die regelmäßig wiederkehrende Trockenlegung kolossaler Strandstrecken, die wenige Stunden nachher wieder hoch überfluthet sind. Es ist die ge- heimnißvolle Ebbe und Fluth, von der wir reden. Schon früh wurde sie der Gegenstand vieler Theorien, aber erst Laplace, der große französische Astronom der für die Entstehung der Weltkörper so plausible Erklärungen gegeben, zog die Erfahrung streng zu Rathe und ließ die Erscheinung an sich und in ihrer Beziehung zu Sonne und Mond aufs Genaueste beobachten. An eine solche Verknüpfung hatte man längst gedacht, und sie lag ja auch am Ende nahe. Man stellte die emsigsten, sorgfältigsten Messungen an, man erfand cylindersörmige Brunnen, die mit dem Meere communicirten, also stets denselben Wafferstand hatten, und in diesen Brunnen schrieb ein mehr ober weniger sinnreicher Apparat von Schwimmkörpern, Tauen, Rädern, Stangen und Stiften die Tabelle der Niveauhöhe von selbst auf Papier auf. Die Forschungen blieben nicht ohne Lohn. Ihr wesentlichstes Resultat ist bekanntlich, daß die Anziehungskraft des Mondes einer-, und der Sonne andererseits, oder am richtigsten die Differenz beider Kräfte die Ursache
*) Au» der „Post'.
zur Annahme empfahl, die Hingebung durchleuchten । lassen, mit welcher er seine beste Kraft der Heb» und Förderung der allgemeinen Bildung im San widme. Die Reden, welche gegen die Vorlagen geh ten wurden, waren nicht so sehr gegen diese seid als vielmehr für die speciellen Wünsche der betreff! den Redner gesprochen, und diese Wünsche bezieh sich nur auf die Zukunft, für welche Trefort feil wieder solche Vorlagen in Aussicht stellte, mit ten Jedermann einverstanden sein dürfte. Julius Schm der zuerst das Wort nach dem Minister ergti erteilte diesem bezüglich der Zukunft ein förmlich motivirtes Vertrauensvotum, welches vom ganz Hause mit lebhafter Zustimmung acceptirt wurde. ( kann denn unbehindert am 1. November die zm Universität deS Landes ihre Wirksamkeit eröffnen.
Ragusa, 4. Octbr. Es sind aus Cettinje No richten über den Kampf zwischen Türken und M« tenegrinern bet Kolaschin eingelaufen. Der Fürst s Maßregeln ergriffen, um weitere Ausschreitungen verhindern. Die Zahl der Tobten soll stch aus breif belaufen. Der Kampf war ernsthaft unb blutig. D selbe wurde von den Montenegrinern provocirt; e Bande derselben Überfiel türkische Hirten. Der Pas
auf das gemeinsame Budget in Einvernehmen zu setz« sigun, Wahrscheinlich wird der Ministerpräsident auf sei» betret Reise vom Finanzminister de Pretis begleitet sein, gegen
P-st, 5. Oct. In der Plenarsitzung der 6M — T reichischen Delegation hob Graf Andraffy hervor, h Toull hinter dem Friedensvordergrund stch nicht auch foi Ein S dauernder Friedenshintergrund zeige. Die Beziehung! der c
unter Abschluß des ersten Canals, aus dem zwe Canal ausslrömen und dabei ein unterschlächtigeS ! in Bewegung setzen. Aber wie gesagt, allen eil (,iebi Wegen gelang es nicht, Gold aus Waffer zu mal n»ws
von Scutari ist an Ort und Stelle geeilt. Ter V fall wird, wie zu fürchten ist, die im Zuge befii päijck lichen Verhandlungen zwischen der Pforte und Ml indiei Chost
Wie», 4. Octbr. Die von Pest aus verbrei-I teten Gerüchte von einer Mimsterkrise haben zwar auf das diesseitige Cabinet so wenig Eindruck gemacht, als in den ungarischen Regierungskreisen., Dennoch hat es der diesseitige Ministerpräsident, Fürst Auersperg , wie ein Wiener ministerielles Blatt ankündigt, für angemessen gehalten, stch nach Pest zu begeben und der reichsräthlichen Delegation einen Besuch abzustatten. Dieselbe schreibt sich nach dem bisherigen Gebrauch eine gewisse Souveränetät zu, hat es demnach auch unterlassen, sich mit dem hiesigen Cabinet in Bezug von Ebbe und Fluth (süddeutsch: „Gezeite") ist. Danach sollte man meinen, das Phänomen sei jetzt sehr leicht verständlich und in seinen Folgen genau vorauS- zuberechnen, aber der verschiedene Abstand der Erde von der Sonne, ferner Wind unb Wetter, endlich der Einfluß des Landes, insbesondere des mitten in der See befindlichen, b. h. bet Inseln, — machen die Erscheinung zu einer der verwickeltsten. Der Einfluß des Mondes ist 2^2 Mal stärker, als der der Sonne, denn wenn unser treuer Begleiter es auch nicht entfernt an Kraft mit unserer licht- unb leben- spendenben Mutter aufnehmen kann, so ist er uns dafür so viel näher. Nun ist eö klar, daß, wenn die Erde zwischen Mond unb Sonne sich befindet, bic Flutherscheinung geringer sein muß, ba beive ihren an ziehenbett Einfluß in entgegengesetzter Richtung geltend machen, also sich gegenteilig hemmen. In diesem Falle haben wir „Quadraturen, Nippflulhen". Ein ander Mal stehen Mond und Sonne auf derselben Seite der Erde, vereinigen ihre Kräfte und schlagen der Erde das Schnippchen, abnorm hohe Fluchen zu erzeugen: die sog. „Syzygien, Springfluthen", welche oft der Erlöser für Schiffe sind, die lange auf dem Strande feftgclegen haben. Zur Zeit der Nachtgleichen bedingen diese Springfluthen an manchen Häfen (z. B. Brest) eine Erhöhung des Wafferniveanö um 15 bis 20 Fuß
Der Leser sieht: man kann wirklich, wie ein Gelehrter vorgeschlagen, die Wassermasse der Erde mit einer Saite vergleichen, auf der seit Jahrtausenden Sonne unb Monb Geige spielen und sie dadurch in fortwährender, nun stetig gewordener Schwingung erhalten. Aus den Binnenwassern (Ostsee, Genfer See u. s. w.) tritt diese Schwingung, obwohl sie vorhan den ist, sehr zurück, weil die umgebenden Landmassen dem Wankelmuth des Wassers, welches nachgiebig einem jeden Einfluß folgt, das Handwerk legen. Stellen wir uns nun vor, wie ungeheuer die Arbeit ist, welche dieser täglich zweimal erfolgende Hin- unb Hertrans port einer so ungeheuren Wassermasse repräsentirt.
v. Mts theilgcnommen hätten, vom Kriegsminister . anderen Regimentern versetzt, sowie mit sechzigtägig dilligs
Die Note erklärt, daß die Aufgabe der Armee Inneren darin bestehe, das Gesetz zu vertheidigen > die Ordnung aufrecht zu erhalten, was jede Besch
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Trotz feiner Entfernung von 50,000 Meilen schiel der Mond 200 Kubikmeilen Wasser, b. h nah 1000 Millionen Pfund, in sechs Stunden um > vierten Theil der erbe herum! Denn schon ein biksuß Waffer wiegt 66 Pfunb! Das Resultat di<
Arrest bestrast worben seien, den sie nach ber Änku Mach bei ihren neuen Corps zu verbüßen haben würti ^Ücl - ----- - von s
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Schwall der Fluth muß die atmosphärische Luft ci «m , - - „; “......_‘w '* häuf
Mitnahme von Waffer aus großen, verschlosst soll Gesäßen in diesen einen luftleeren Raum erzeugen- ®atet habet
kolossalen Arbeit, die seit Jahrtausenden betrieben wi ist — der abgewaschenc Seesand.
Weshalb soll der Mensch solche stetige Arbeit ni seinen Zwecken nutzbar machen? Seit lange hat o den Mond gezwungen, an der Themse Mühlen treil zu Helsen; aber er muß viel mehr leisten, wenn i es nur recht anfangen. So viele Mühe sich jed auch die moderne Technik gab, sie mußte alle Versi wieder auf geben. Man ließ bas Wasser in ho Thürmen anfteigen und abfallen und dabei Arl leisten. Man ließ es an freiliegenden Klippen Sch fignale erzeugen. Man grub nahe ver Küste eil Teich und verband ihn durch zwei Canäle mit i Meer: zur Zeit ber Fluth drang das Wasser in I einen Canal ein unb brehte dabei ein oberschlächti Rad, während ber zweite Canal verschlossen war; gann umgekehrt die Ebbe, so ließ man das Was
zu den meisten Staaten seien die besten. Zur Reel lichm firung des defensiven Friedensprogrammes müsse jede sei. - das Nothwendige gewährt werden, um den ßriets Subs durch eigene Kraft sicher zu stellen. Gegen st elsässi andere Auslegung müsse er entschieden Verwahr» Znfoi einlegen. (Beifall.) — In einer der letzten Sitzung sind i des ungarischen Abgeordnetenhauses machte der n, bigen Unterrichtsminister Trefort mit der Vorlage der pro, unbeg sorischen Organisation und des Budgets der Klaus, 1300 burger Universität sein Debüt. Der Minister a große bestrebt, in der kurzen Rede, in der er seine Vorlaz sich i
der si den.
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Trotzdem besaß Tvmmast, ein französischer Mecham . in neuester Zeit den Muth, mit einem neuen Pro bc hervorzutreten, und ber Aufnahme nach zu urthei Herr welche sein Maschinenmodell bei ber französischen i ”troi