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verfolgt.

Wen.

Smyrna, 3. Mai. In Folge der von den Local behördeu ergriffenen Maßregeln sind die Ausschreitungen gegen die Israeliten vollständig unterdrückt worden und ist die Ordnung wieder hergestellt.

Kalkutta, 4. Mai. Die indische Regierung hat den Cominiffariuö Cowan seines Amtes entsetzt, mit Bedauern Angesichts seiner früheren Amtsführung; gleichzeitig wurde Forsyth des CommissariatS von Umballah enthoben und in eine andere Provinz vcr fetzt. Man erinnert sich, daß diese beiden Beamten bei dem letzten Kuka-Aufstande massenhafte Hinrichtungen ohne vorherige gerichtliche Untersuchung vornehmen ließen.

Bombay, 3. Mai. Laut telegraphischer Mel­dung hat in der Nacht des 1. Mai d. I. ein hcf- tiger Orkan die Stadt Madras heimgesucht. Stadt und Borstädte erlitten schwere Beschädigungen. 11 Schiffe kamen zum Scheitern und eine Anzahl Per­sonen ist in den Wellen umgekommen.

Großvezierö an len Exarchen lauteten: „Der Sultan ist entschlossen, alle gerechten Wünsche der bulgarischen Nation zu erfülleu; Bulgarien, das treue und loyale, verdient eine Periode de« Glücks zu haben." Der Exarch wird hier refidiren. Aus allen Städten Bul­gariens werden Dankdeputationen an den Sultan gehen. — Der Flügel-Adjutant des Königs von Ita­lien (Sollte de Pralormo, ist als Ueberbringer des Colliers des Annmiciatcn - Ordens für den Prinzen Juffuf Jzzedin hier angekommen und in einer beson­deren Audienz vom Sultan empfangen worden, wobei er den Großcordon deS Medschidieh Ordens erhalten hat.

. Amerika.

New-Uork, 4. Mai. Die von allen Unions­staaten beschickte Convention in Cincinnati stellte Horace Grcely alS Candidaten für die Präsidentschaft und Brown, den Gouverneur von Missouri, als Candi­daten für die Bicepräsidentschast auf. Die Convention nahm ferner Resolutionen in Betreff der Ertheilung einer Generalamnestie, der Reform der Staatsdienst Verwaltung und der baldigen Wiederaufnahme der Baarzahlung an und mißbilligte jede Idee einer Re- pudation der StaatsschuldNt.

Mexico, 4. Mai. Laut Nachrichten, welche am 3. d. in Brownsvillr eingetroffen sind, haben die In­surgenten die Belagerung von Matamoras aufgegeben und werden dieselben durch die Regierungstruppen

San Sebastian, 5. Mai. Alle in Navarra unter dem Commando des Prinzen Don Carlos ver­einigten Banden sind vollständig von den spanischen Truppen unter Moriones geschlagen worden. Die Truppen machten mehrere hundert Gefangene.

Kopenhagen, 5. Mai. Der Großmeister, der Schatzmeister und der Cassirer der hier bestehenden Zweigabtheilung der Internationale wurden in der vergangenen Nacht verhaftet.

Livadia, 5. Mai. Heute hat die Königin von Würtemberg nebst der Großfürstin Vera Constan- tinowna über Constantinopel und Athen die Rückreise angetreten.

Die Börsenwoche.

Das Börsengeschäft zeigte in der vergangenen Woche ein sehr schwankendes Bild; Laiffe und Hausse trieben ihr neckisches Spiel, ohne daß sich eines zum Sieger erhoben hätte. Unter den Speculationspapieren waren Lom­barden sehr beliebt, schließlich jedoch nut 31m einen halben Gulden höher als am Ende der Vorwoche. So ziemlich den Gegensatz zu Lombarden bildeten Staatsbahn«Ältien; sie blieben ziemlich unbeachtet und scheinen, seit die Minder- _ einnahmen der Staatsbahn so zu sagen chronisch geworden, die Sympathien der Börse verloren zu haben. Man weiß, wie die Epeculation über die fortgesetzten Mindereinnahmen denkt (auch die neueste Wocheneinnahme der Staatsdahn ergab wieder ein Minus von d9,199 fl.); es konnte daher nicht Wunder nehmen, daß Staatsbahnaktien hinter den beiden tonangebenden Papieren ganz sichtlich zurückblieben. Staatsbahnaktien schließen mit einer Einbuße von 5J fl. Recht begünstigt zeigten sich dagegen Creditaktien; ein gro­ßes Hausse - Consortium sollte sich gebildet haben, um den Cours des Effektes zu poulsiren, von anderer Seite wurde auch die Beliebtheit desselben auf das Petersburger Geschäft der Creditanstalt (Internationale Lank) zurückgetührt. Ute« dilaktien blieben indessen, unter dem Druck der starten Flau­heit, die am Schluß der Woche eintrat, auch nur um etwa einen halben Gulden höher. Auf dem österreichischen Eisenbahn-Aktien-Markte herrschte bei vorwiegender Stille ziemliche Festigkeit: die Variationen sind übrigens im Großen und Ganzen wieder nicht von wesentlicher Bedeutung. Für Oeslerreichische Staatsfonds, insbesondere für Silberrente, war die Meinung auch in vergangener Woche eine äußerst günstige; eine Erscheinung, welche wohl auf bas Vertrauen zurückgeführt werden darf, welches mau gegen­wärtig zu der Coniolidirung der inneren politischen Verhält- niffe Oesterreichs hegt. Silbenente gewann A pCt., Papier- teilte | pCt., 1866t Loose i pCt. Auch Ungon]dje Staats- eisenbahnauleihe behauptete sich recht gut. Rord- und süddeutsche Staatsfonds im Allgemeinen fest und preishalteno; erheblich bester bezahlt wurden 3l°/o Würtem- oetget, 4j°/o Baiern, 4°/o Nassauer und ij<7<> Preußen; 3y/e Nassauer und 4"/o Baiern dagegen etwas niedriger. Von süddeutschen Eisendahnaklien volle und leere Ost­bahn matter (erstere um 31 pCt., letztere um 11 pCt.), fer­ner Oberheffen, Hessiiche Ludwigsbahn und Rheiu-Nahebahn- Attien; Bexbacher, sowie pfälzische Max- und Nordbahn dagegen wesentlich bester. Süddeutsche Eisenbahn» Prioritäten recht fest, besonders Bexbacher. Loos» paPiere behaupteten sich zum überwiegenden Theil eben­falls sehr gut, einige haben wiederum etwas im Course an- gezogen. Von Pfandbriefen 4°/« Frantf. Hzpotyelendant, österr. Staalsdomäneu und 4j°/, Finnländifche höher, ö|ter» reichische Bodentredit (in Silber- dagegen niedriger. Rus­sische Bodenkredlt fest. Das Geschäft in Bankaktien war im Allgemeinen wenig belebt; von den Aktien älterer In­stitute blieben Meininger zu festem Course in reger Frage; das Bezugsrecht aus die jungen Aktien kann bekanntlich bis zum 15. d. M. ausgeubt werden. Wiener Bankaktien um 4 fl. niedriger, Darmstädter, Badische und Zeltelbaick ziem­lich fest. Die jüngeren Bankaktien haben in vergangener Woche mehr ober weniger wesentliche Coursadschwächungen ersahren. Amerikanische Staatsfonds Haven durch­weg (zwischen *— J pCt) angezogen. Amerikanische Prioritäten bei sehr ruhigem Geschäft im Ganzen nicht sehr verändert. Von sonstigen ausländischen Fonds »panier um \ pCt. bester als am Ende der Vorwoche; Türten und Ruftische Fonds durchweg sehr fest; 1871 er Russen um 4 pCt. höher. Der Geldftand ist em fortwährend günstiger.

gingen. Im Ganzen sind von den erbeuteten französischen Kanonenrohren von Bronze eine lOpfündige Haubitze und 55 Stück 4-Pfünder zerbröckelt worden, die 380 Ctr. wogen. Davon sind 100 Ctr. zurückbehalten worden, 89 Ctt. zu andetweitet Verfügung, 11 Ctr. für die Münze zu Nachbe- tettungen. Bis Mitte März wurden 1,162,726 Medaillen verschickt Der Hof-Medailleut Kullrich gravirte die Matrizen und Pattizen, der Königliche Münz-Medailleut Weigand half beim Nachsckneiden der Präge-Skempel. Die Ptobefotmulare zu den Besitzzeugniffen zeichnete bet Geschichtsmaler Ludwig Burger, Mitglied der Akademie, der Holzschnitt ist vom Graveur Vogel. Die Formulare selbst sind zur Hälfte in der Königlichen Geheimen Obet-Hofbuchdtucketei (9L v. De­cket) zur anderen Hälfte vom Steindruckereibesitzer Schwabe geliefert, welcher die Formulare selbst auf Stein zeichnete

— Die Universität Tübingen verdankt den Hinter­bliebenen und Erben des vor Kurzem verstorbenen Prof. Dr. Bugo v. Mohl eine Reihe von Gegenständen, welche dem erstorbenen angehört haben, z. B. dessen Herbarium, sämmt- liche wissenschaftlichen Instrumente, sämmtliche botanischen, chemischen und sonstigen wissenschaftlichen Utensilien, Piä- parate u. dgl.

— Der jüngst verstorbene berühmte Genfer Natur- orscher Pietet-de-la-Rive hat seine prachtvollen Sammlungen dem naturhistorischen Museum und seine Bibliothek zum Theil der Akademie und der städtischen Bibliothek feiner Vatet- ladt vermacht. An den Folgen eines Falles in Bern, wo er seine Pflichten als Volksvertreter erfüllte, war de-la-Rive unerwartet schnell gestorben. Als Bürger ragte er durch edlen Charakter und Rechtlichkeit hervor; er war ein treff­licher Redner. Als Gelehrter — Zoologie und Paläontologie waren seine Hauptgebiete, in Geologie arbeitete er besonders in den letzteren Jahren — war er durch Scharfsinn, klares Denken und außerordentliches Talent in Beherrschung und Gliederung eines Überwältigenden Stoffes, wie ihm besonders seine paläontologischen Arbeiten boten, ausgezeichnet. Wie­wohl einige seiner Arbeiten in vielumstrittene Fragen birect und scharf eingriffen, kann man doch von ihm sagen, daß er keinen Feind hatte, denn seine Unparteilichkeit war so groß wie feine Sachkenntniß, und seine Uneigennützigkeit wurde allgemein anerkannt. Die hervorragende Stellung, welche die schweizer Geologie heute einnimmt, ist nach der paläontologischen Seite hin wesentlich sein und seiner Schüler Werk, Die Sammlung von Kreidefossilien, die er hinterläßt, ist eine der größten, vielleicht die reichste in ihrer Art. Von seinen Schülern ist ihm E Claparede vorausgegangen, aber Lauriol, Renevier u. A. werden wenigstens auf wissenschaft­lichem Gebiete seine Traditionen, die gleichzeitig die der guten alten Genfer Schule Saussure's, De Candolle's u. A. sind, lebendig erhalten.

— In Upsala hat am 13. März ein ungewöhnlicher Disputationsactus stattgefunden, indem zur Erlangung der Doctorwürde in der philosophischen Facultät der Candidat A. Fehr aus Stockholm eine Dissertation, „der babylonische Talmud, Tractat Sanhedrin" (75 Quartseiten), vertheidigte.. Unter seinen Opponenten befanden sich von der Facultät dazu verordnete berühmte Orientalist Piof. Lindgren und der Rabbiner in Stockholm Dr. L. Lewysohn, ein geborener deutscher Israelit. Noch nie ist in Upsala eine Uebersetzung eines Theiles des Talmud der Gegenstand einer akademischen Disputation gewesen und noch nie ist bei einer solchen ein Rabbiner als Opponent aufgetreten.

— Als König Gustav 111. von Schweden im Jahre 1786 nach dem Muster der französischen Akademie der Vierzig die schwedische Akademie der Achtzehn stiftete, machte er derselben u. A. die Ausarbeitung und Veröffentlichung eines schwedischen Lexikons ausdrücklich zur Pflicht; aber es ver­ging ein Jahr nach dem anderen, ohne daß etwas von der Arbeit vernommen wurde. Endlich, 1854, drang der Reichs­tag auf Erfüllung der von der Akademie übernommenen Pflickt, erhöhte aber fpeciel zu diesem Zwecke den Staatsan­schlag der Akademie mit jährlich 10,000 Thlr., und hat his 1870 im Ganzen 67,500 Thlr. dazu hergegeben. In diesem Jahre (1870) endlich, also nach 85 Jahren, erschien das erste Heft des Lexikons, enthaltend den Buchstaben A, ohne jedoch eine Hoffnung auf eine beschleunigte Fortsetzung des Werkes zu geben; vielmehr wird in der Vorrede ausdrücklich erklärt, die Akademie .könne in Betreff der Fortsetzung und Vollendung des Werkes keine andere Verpflichtung über­nehmen, als daß die Vorarbeiten zu der schließlichen Be­handlung mit aller Sorgfalt und vielleicht nach einem besser angelegten Plane fortgesetzt werden sollen, aber auch dies nur im Verhältnis zu den überwiesenen Mitteln und zu den Arbeitskräften. Wen will es nun Wunder nehmen, wenn der Reichstag Berechnungen anstellt, wie folgende: Wenn die Arbeit so fortgeht, wie sie bis jetzt betrieben worden ist, so wird das ganze Werk eine Summe von 1,722,000 Thlr. kosten und eine Zeit von 2295 Jahren erfordern!

— Marschall Bazaine läßt in den Blättern erklären, er habe am 3. d. durch seinen Adjutanten den Hrn. Präsi­denten Thiers ersuchen lassen, in dem Dekret, welches ihn in Anklagestand versetze, ausdrücklich zu setzen, daß dies auf sein eigenes Verlangen geschehe; er habe, feit die Ordnung wie­der hergestellt fei, unaufhörlich bei Hrn. Thiers darauf an­getragen, vor Gericht gestellt zu werden; nur aus Rücksicht auf die Person des Präsidenten habe er den Brief, in wel­chem er dies gethan, bisher nicht veröffentlicht.

Ernennungen, Verleihungen rc.

Die Wahl des Oberlehrers Dr. Pr eime in Kassel zum Direktor der Realschule daselbst hat die Allerhöchste Bestä­tigung erhalten.

Berloosungen.

(Anleihe der Stadt Lüttich von 1860.) Ziehung am 1. Mai. Hauptpreise Nr. 7814 5500 Frs., Nr. 20085 3000 Frs., Nr. 20931 2000 Frs., Nr. 27581 1500 Frs., Nr 20708 1000 Frs.

Telegraphische Depesche« der Oder» yesfische« Zeil««g.

Madrid, 5. Mai. Die von General Moriones befehliglen Truppen stießen gestern bei Orcquieta auf die vereinigien Banden von Carasa und Aguierre, ceren Oberbefehl Don Carlos übernommen halte. Die Aufständischen wurden vollständig geschlagen und ließen mehrere Tobte, zahlreiche Verwundete sowie sehr zahlreiche Gefangene zurück. Ein Telegramm aus Bayonne versichert, daß Don Carlos gefangen ge­nommen sei.

A«S Hrffen-Raffa«.

Marburg, 6. Mai. Durch Verordnung vom 1. d. M wird die Gebühr für Korrespondenzkarten vom 1. Juli 1872 ab auf 1/2 Silbergroschen, be­ziehungsweise 2 Kreuzer herabgesetzt; gleichzeitig wird die Gewichtsstufe bei Berechnung der Taxen für Drucksachen und Waarenproben von 40 aus 50 Gramme erweitert. — Durch die ,Verfolgung von Fällen der Erkrankung an Trichinose, so wie durch sonstige Er­fahrungen ist festgestellt worden, daß Schweine, durch deren Fleisch die Trichinenkrankheit auf Menschen übertragen wurde, vielfach solche.waren, welche in Ab­deckereien gehalten wotden sind.. Deßhalb soll durch die Bezirks-Regierungen dem Publikum eindringlich ge- rathen werden, beim Ankauf von Schweinen, die ge­schlachtet werden sollen, möglichst nachzuforschen, ob derartige Schweine in Abdeckereien gemästet worden sind, und falls dies nur wahrscheinlich wäre, das zum Genüsse bestimmte Schweinefleisch vorher durch Kochen «der Braten in der Siedhitzc gegen die Verbreiiung .der Trichinenkrankheit unschädlich zu machen.

Her-feld, 5. Mai. Eine empörende Rohheit hat dieser tage im benachbarten Dorf Rohrbach ein unverbesserlicher Trinker vor seiner Selbstentleibung noch an den Tag gelegt: er erzählte längere Zeit vor dem Selbstmord mehrfach, er wolle sich das Leben nehmen, „der Teufel habe ihn nun doch ein­mal am Stritt''; bann ließ er sich einen Sarg machen, theilte dies den Leuten im Dorfe mit und hängte sich neben dem Earg auf.

Hanau, 5. Mai. Der kürzlich hier verstorbene Rentier Ehr. Weisdaupt hat testamentarisch der hiesigen Zeichnen- akademie ein Legat vermacht im Betrag von 5000 fl. zur Förderung des Zeichnenunterrichtes durch Prämien und Sti­pendien; ein weiteres Vermächtniß im Betrag von 7000 fl. hat Hr- Weishaupt zur Bildung eines Fonds für ein dem Kaiser zu errichtendes Standbild bestimmt- — Die von der ,D. Pr." gebrachte Nachricht, daß dem Hrn. Dekan Müller zu Hanau die Localinspection der dortigen kath. Schule ent= »gen und Hrn «chulmspector Junghenn übertragen worden fei, wird vom „Fuld- Anzeiger" als gänzlich unwahr be­zeichnet. Dekan Muller fei nur dem städtischen Schulvor­stande von der Regierung als Mitglied eingereiht worden und bleibe nach wie vor Lokalschulinspektor der kathol. Schule i« Hanau und Oderschulinspector der kath. Schulen in den Kreisen Hanau und Gelnhausen.

Vermischtes.

— Die Anfertigung der Kriegsdenkmünze von 1870—71 war im Allerhöchsten Auftrage durch das Militär- tabinet dem Altgoldschmidt Geh Kommiss.-Rath Hoffauer w Berlin übertragen worden. Die Zeichnung fertigte der Hof- webaiHeur Kullrich, die Probe zu den farbigen Bändern lieferte die Seiden- und Ordensbandfabrik von C. Knoblauch. 3ut vorläufigen Bearbeitung in Metallplatten, ehe der Stempel geschnitten, erhielt die Münze 80 Ctr Bronze von erbeuteten Kanonen, welche in der Königlichen Eisengießerei fcrfägt und zerrammt wurden, von biet in Borchardt's berliner Messingwetk und darauf in die Königliche Münze

Telegraphische CourS- und Marktberichte.

Frankfurt a. M., 6. Mai. (Schluß der Börse). Staatsbahn - Actien 376j, Elisabeth 260^, Galizier 266f, Lombarden 207^, Nordwestbahn—, Creditactien 346j, Silberrente 64^, Spanier 29^, 1882t Amerikaner 96fc, gekünd-, 1882t Amerikaner 95$, österreichische National dank 874, 1860t Loose 92$, volle französ. Rente —, neue Russen 89|, österr. Papierrente 57-|, Oberheffen 84, Bundes-Anleihe I00; G., 41; Cons. Preußen 103, 4 $ Kurbessen 93| G.

Berlin, 6.Mai. (Anfangscourse). Creditactien 198, Staatsbahn 2154, Lombarden U8J, Amerik. - -.

Wien, 6 Mai. (Anfangscourse). Creditactien 335.50, Lombarden -, Staatsbahn 2U0.40, Napoleons 8.9c».

Berlin, 3. Mai. Weizen loco 70 — 85 Thlr. Mai 83z Thlr., Mai-Juni 82z Thlr., Juni-Juli 81 z Thlr. Iuli-August 78|. Roggen 51—561 Thlr. Mai 55| Thlr. Mai-Juni 55^ Thlr. Juni-Juli 55| Thlr.. Juli - August 55i Thlr. Gerste große und kleine L 45 —60 Thlr per 1000 Kilogr. Hafer loco 42 — 51 Thlr., Mai 474 Thlr., Mai - Juni 47 Thlr., Juni - Juli 47^ Thlr. (Alles pr. 1000 Äil.) Spiritus (pr. 100 Liter L 100°/o ohne Faß) 23 Thlr. 21 bis 23 Thlr. 21 Sgr. Mai 23 Thlr. 15 Sgr. bis 23 Thlr. 18 Sgr. Mai - Juni 23 Thlr. 14 Sgr. dis 23 Thlr. 17 Sgr. Juni-Juli 23 Thlr. 17 Sgr. bis 23 Thlr. 20 Sgr. Juli-Aug. 23 Thlr. 21 Sgr. bis 23 Thlr. 23 Sgr. .

Köln, 3. Mai. Weizen effecliv hiesiger 8 Thlr. 10. Sltai 7 Thlr. 22. Juli 7 Thlr- 24. August 7 Thlr. 20. Roggen effectiv hies. 5 Thlr. 20 Akai 4 Thlr. 27. Juli 5 Thlr- 8 Novbr- 5 Thlr. 9. (Alles per 200 Zollpfund).

Hamburg, 3. Mai. Produktenmarkt. Weizen per Mai-Juni per 2000 Pfd- — B-, 159 G-; per Juli-August per 2000 Pfd- netto — B-, 153.G. Roggen per Mai- Juni per 2000 Pfund — B- 108 G.; per Juli - August — B-, 107 G. ___________________________

Wien, 3. Mar Die Einnahmen auf der öfter- teichifchenStrecke derLombatdischen Bahn betrugen in der Woche vom 22. April dis 28. April 5^9,875 fl—kr. daher eine Mindereinnahme von 128,271 fl. — kr. gegen die entsprechende Woche des vorigen Jahres-