Einzelbild herunterladen
 

vorigen Dienstag auf den Andaman-Inseln stattge-

P'

und zum Schlüsse zehn Musikchöre. — Mit teil

Näcl

Di

B.

n

der neuesten, 1871 bekannt gewordenen wirkliche«

Bank

«err.l

E

'/. Ba

(Fortsetzung folgt.)

Mayo's Aukunfl verkündeten, wetzte er im Röhricht sein Messer. Ein anderes Gesiändniß, als daß n dem mörderischen Drange nicht habe widerstehen können,

itteld. ««terr. ?stv-D<

Tc

der K>

III

mit de rechtigi Schulz dem < das H rdenso

IV ämle

Di schlage ausgeii

D< fionsbi in Aw

Di bezirke

Ab nach r Allgem

D< das A

die hiesige Municipaljunta solgenden Vorschlag äutgtncml Beratbung in der nächsten Versammlung sormulirt: w (So

Inseln und Inselchen (circa 3800), mit denen sich der Umfang des Reiches auf rund 8000 Q. Meilen

alten zu neuen Ideen, was ich aufrichtig wünsche; darum fordere ich alle weisen Leute auf, der Regie­rung als Führer zu dienen und sie zu unterstützen In der Jugendzeit ist cs positiv nöthig, fremde Länder zu sehen, um sich mit den verschiedenen Ideen der Welt bekannt zu machen; Knaben und Mädchen sollten daher ins Ausland gehen, und mein Land wird den Segen von ihren erworbenen Kenntnisien haben; Frauen hatten bisher keine sociale Stellung, weil man glaubte, sie hätten kein Verständniß; wären sie jedoch gut erzogen und gebildet, so würde ihnen die gebührende Beachtung zu Theil werden."

Schon 1866 schickte Japan eine Gesandtschaft nach Europa; eine neue Gesandtschaft aus fünf Mit­gliedern mit einer ungewöhnlich großen Zahl von Secretären und einem glänzenden Gefolge von zu­sammen über 60 Personen hat sich zu Ende des letzten December nach Amerika eingeschifft, lautete am 15. Jan. in San Francisco, traf am 1. März in Washington ein und wird sich über England und Frankreich nach Deutschland . begeben. Drei japa nesische Kriegsdampfer sind gleichzeitig mit ihnen in See gegangen, mit der Bestimmung, in Europa wäh­rend der Anwesenheit der Gesandtschaft Station zu iiehmen; es ist das erste Mal, daß die japauesische Flagge im atlantischen Meere entfaltet wird.

Die nachfolgende Darstellung beabsichtigt, einen Ueberblick zu geben über die Zustande in diesem bis vor wenigen Jahren so geheimuißvollen, für Europa wichtigen Jnselstaate.

Geographisches. Die Hauptstadt Ueddo

Das Reich besteht aus vier größeren Eilanden (Ripon, Kiusiu, Sikok uno Jesfo), zusammen 7000 deutsche Quadrat-Meilen; dazu kommen die zahlreichen

wolle, auf seine verneinende Antwort hin als „bel­gischer Deserteur", wie seine Papiere besagen, des Landes verwiesen, gefesselt mit drei Anderen in Dieppe auf den Dampfer gebracht und nach Rewhaven über­geschifft, wo er mit einem Franc in der Tasche landete — nach Lord Enficld'S Rede im Unterhause. Auch Hn Beispiel französischer Dankbarkeit! Harrison fordert die Regierung auf, sich das Verfahren Frankreichs welches nicht nur eine Barbarei, sondern auch ein Verbrechen gegen England sei, ernstlich zu verbitten.

London, 18. März. ^Tas indische Amt hat den Beschluß gefaßt, der Gräfin Mayo einen Jahrgchall von 1000 L. und ihren jüngeren Kindern die Summe von 20,000 L. aus dem Schatze des indischen Reicher anzuweiseu, als Anerkennung für die hervorragende« Dienste, welche der verstorbene Carl von Mayo als Vicekönig und General-Gouverneur von Indien ge-

Spur, die auf eine Verschwörung hingedeutet hätte. Italien.

nirt. Jede Person, die sich an irgend einer Demon­stration betheiligt oder den Tag auf irgend eine Weise zu feiern sucht, wird sofort verhaftet. Zahlreiche ge­heime Agenten sind nach London und Genf abgegaii- geu, um das Gebahren der Communisten am heutigen Tage zu überwachen uno Beri bt darüber zu erstatten Ruhestörungen in Paris sind indessen kaum zu erwar- ten. — In Lyon, wo die Angriffe auf vereinzelte Soldaten fortwährend sehr häufig Statt finden, haben die Militärs Befehl erhalten, nur noch in Gruppen von sieben bis acht Mann auszugehen.

Versailles, 17. März. Die im Referat über die gestrige Sitzung der Nationalversammlung kurz er wähnte Absicht des Bischofs Dupanloup, in Betreff der katholischen Petitionen zu interpellire», hatte, da sie ben Deputirten bekannt geworden war, vor Beginn der Sitzung eine gewisse Aufregung hervoegerrLfen. Jdi Laufe der Sitzung geschah auch die Interpellation. Dupanloup ergriff etwas nach vier Uhr das Wort. Er erklärte, daß er, als man die Tagesordnung vom Tage zuvor festgesetzt habe, nicht anwesend gewesen sei. Er kündigte daher an, daß er nächsten Samstag, da dann die Diskussion über das Bntget schon Fort schritte gemacht hakst, von der Kammer verlangen werde, den Tag unabänderlich sestzusetzen, an welchem die Diskussion über die römischen Peiitionen endlich stattfinden würde. (Beifall auf der Rechten.) Der Zwischenfall hatte weiter keine Folgen. Der übrige Theil der Sitzung war, wie schon gestern mitgecheilt, mit bet Diskussion über das Budget ausgefüllt. — Bekanntlich hatten die Pariser vor der Belagerung einen elektrischen Draht, der die Hauptstadt mit der Provinz in Verbindung setzen sollte, in der Seine ver­senkt. Ein Mann aus Bougival, welcher zufällig dem Legen des Drahtes beigewohnt, verrieth die Sacke an die Preußen, und diese schnitten ihn bei der Schleuse von Marly ab. Der Mann erscheint jetzt vor den hiesigen Kriegsgerichten.

Großbritannien.

London, 10. März. Der Unter-StaatSsecretär Oes Auswärtigen urtheilte auf Grund unvollständiger Nachrichten, als er dieser Tage im Unterhause erklärte, die Zahl der nach England tranSportiiten französchen Gefangenen belaufe sich vielleicht auf einige zwanzig Eben so unvollstänbig wie diese Auskunft ist auch der Erfolg der von Lord Lyons bei der französischen Re gieruug gemachten Vorstellungen, denn noch immer werden hier verbannte Franzosen hülflos und ohne alle Subsistenzmittel ans Land gesetzt. Der volks- wirthjchaflliche Schrifsteüer Frideric Harrison sagt in einer Zuschrift an die „Times", daß ihm-persönlich mehr als 50 Fälle bekannt geworden seien, in welchen Oie französische Polizei mit Gewalt und zum Theil gefesselt Leute auf die Dampfschiffe gebracht und mittel­los hierher befördert habe. Seit Lord Enfield's Mit- theilung seien noch mehrere Haufen solcher Gefangener in England angekommen, der letzte vor drei Tagen. Harrison erzählt die Schicksale von einzelnen dieser Verbannten. Darunter ist ein belgischer Sergeant, der nach Frankreich desertirte und gegen die Deutschen focht. Während des Aufstandes diente er in der Pariser Armee, wurde gefangen, neun Monate in Haft gehalten, dann vor dem Kriegsgerichte gefragt, ob er in der französischen Armee weiter Dienst nehmen

Japan.

Einleitung.

In diesem Augenblicke, wo Japan durch eine neue Gesandtschaft Nordamerika, England und das eure päische Festland bereifen läßt, dürste eine Beschreibung Japans, welche Emil Schlagintweit soeben in der „Köln. Ztg " veröffentlicht und in welcher durchgehends die neuesten deutschen und englischen Arbeiten Über Japan verwerthet sind, so-daß überall der gegenwär­tige Zustand oer Dinge vorgeführt wird, von erhöhtem Interesse fein.

Japan ober Nipon, beides Namen für die Ein­geborenen des JnselreickS im Osten von China, tonnte erst in den letzten zwei Jahrzehnten bezüglich seiner politischen Zustände genauer kennen gelernt und in feinem Innern erforscht werden. Obgleich vom Fest­lande Asiens, Korea gegenüber, nicht weiter als Eng­land westlich von Europa entfernt und von dm chi­nesischen Hauptbandelshäfen aus in drei ^Lagen mit Dampfern erreichbar, hat es sich doch über 50 Jahre lang, bis 1854, hermetisch vom Verkehr mit allen anderen Nationen abzuschließen gewußt und in seiner ©.-t en vor den Fremden China noch übertroffen. Seit Znlaffung der Fremden lauschten ihnen aber die Ja­panesen mit der hervorragenden Wißbegierde, die sie auSzeichnet, nicht blos ab, was der Handelsverkehr bot, sondern in den letzten Jahren haben auch viele junge Japanesen (Männer, Knaben und Mädchen) Europa besucht, um sich in unteren Bildungs-Anstalten Kennt­nisse zu holen. Wie man in Regierungskreisen über die bisherigen Zustände denkt, zeigt, besser noch als die ^Berufung von Europäern zur Leitung von Schulen und öffentlichen Bauten, das kaiserlich japanesische Edict vom 23. Dec. 1871, welches lautet: „Mein Land erfährt jetzt eine vollständige Veränderung von

Welta ist h<'

A chische am C frei»» triarch iwpel hiesige Die <s Älexar Werk seit eit stück t im Jl

daß der kaiserlich türkische Schatz auf der wiener

-----------—— relq

pitol setzen zu lassen." Zitrttt. jju g,

Konstantinopel, 16. März. Den wiener

und auch sonst in manchen Punkten dem Widerspruche des Barons Schwarz begegnend, gaben sie schließlich die Erklärung ab , die französische Regierung sei bei der finanziellen Calamität des Landes ohnehin nicht in der Lage, dem Staatsschätze neue Lasten aufzubür- den, und könnte daher aus die Bestreitung der Kosten für die Platzmielhe ab aerario nicht eingehen. Es wäre ohnehin genug, wenn sie sich dazu verstände, ge­wisse Transport- und Assecuranz-Begüiistigungen für die französischen Aussteller einzuführen, darüber hinaus vermöge sie jedoch nicht zu gehen und müsse es den Jiidustriellen Frankreichs anheim geben, ihre Bethei­ligung auf eigene Kosten zu bewerkstelligen. Ein in diesem Sinne abgefaßtes Memoire ließen jene beiden Commissare zu Händen des französischen Botschafters am Wiener Hofe zurück und kehrten Wien sehr miß­vergnügt den Rücken.

Schweiz.

Bern, 17. März. Die deutsche Reichsregierung hat Consnlate in Basel, Zürich und Genf errichtet. Dffideller Mittheilung zufolge sind deren Amtsbezirke jetzt auf folgende Cantone vertheilt: 1) für Basel auf Bafelstadt und Baselland, Solothurn, Bern, Aargau und Luzern; 2) für Zürich auf Zürich, Schaffhausen, Thurgau, Appenzell, S. Gallen, Glarus, Schwyz, Zug, Unterwalden, Uri und Graubünden, und 3) für Genf auf Genf, Waadt, Neuenburg, Freiburg, Wallis und Tessin. In Zürich functiouirt als Cvnsul Hr. Mark, in Basel Hr. Dr. Mylius, wenn ich nicht irre, ein Frankfurter, und in Genf Banqnier Brodhag.

Frankreich.

Paris, 18. März. Das officiöse „Bien Public" erklärt Betreffs des Lesranc'schen Gesetzes gegen die Presse: „Man hat daö Gerücht in Umlauf gesetzt, daß tie Discusston über das Leftanc'sche Gesetz oer tagt, oder daß daselbc sogar zurückgezogen werden würde. Es'ist gut, die öffentliche Meinung gegen diese Nachricht zu wahren; es gibt kleine Berechnun­gen, deren Specialität die Feinde der Republik besitzen, und die darin bestehen, ein falsches Gerücht zu ver­breiten, um eine Wirklichkeit daraus zu machen. Es ist niemals die Rede von einer Zurückziehung oder auch nur von einer Vertagung gewesen. Da die Dis- cusston über das Ausgabebudget begonnen hat, so könnte wohl eine Verzögerung von einigen Tagen ein­treten ; dies würde aber auch Alles sein; niemals aber war von oer Behauptung die Rede, welche gewisse Journale für ernsthaft ausgeben." — Dasselbe Blatt enthält folgende Note: „Man hat angekündigt, daß ein ernster Conflict zwischen dem Kxiegsrath, der mit der Prüfung der Capitukationm betraut ist, und dem Präsidenten der Republik wegen der Veröffentlichung von Documenten ausgebrochen fei. Wir glauben be­haupten zu können, daß diese Nachricht falsch ist, und daß es sich mit diesem Zwiespalt wie mit so vielen anoeren verhält; er ist dem Gehirn einiger jener Politiker entsprungen, deren größtes Glück ist, zu glauben, daß die Regierung Verlegenheit hat, selbst wenn Frankreich darunter leiden sollte. Dieses Mal haben sie wieder keinen Grund, sich zu freuen." — Heute, "am Jahrestage des Ausbruches der Jttsur- rection vom 18. März, haben die Behörden große Vorsichtsmaßregeln ergriffen. Alle Wachtposten sind verstärkt worden und die ganze Garnison ist constg-

Row, 17. März. Zum Geburtstage des Königs und des Kronprinzen sind am 14. d. zahlreiche Gra- tulationSteUgramme eingelaufen, darunter eins vom Deutschen Kaiser und vorn König von Baiern — Der Sarg, welcher die sterblichen Ueberrefte Mazzini'S birgt, ist mit einem gläsernen Teckel versehen. Die an demselben angebrachte Denkschrift lautet: „Die sterblichen Ueberrefte von Joseph Mazzini wurden hier mit Ehrfurcht und Liebe untergebracht von Campa­nella, Quadrio, Aureliv und ©iorgina Saffi, Bertaui, Lemmi, Dagnino und von den Familien Nathan um Roselli. Pisa, 12. März 1872." Am 14. d. Hai das feierliche Leichenbegängitiß Statt gesunden. Dct Zug war folgender Maßen geordnet: Musikbanoc, Heimgekehrte aus den patriotischen Schlachten, Ver­wandte und Freunde des Verstorbenen, Vertretung de« Stadtrathes, Uuivcrsitäts Professoren, Gymnasial und Elementarlehrer und Schülerschaft, Vertreter der Presst democratische Gesellschaften aus ganz Italien mit Fahnen, Mitglieder der Logen, livorttesische Bürget

Zeitungen wird von hier telegraphirt: „

Zählung (nicht Schätzung), 34,7g,Mill. Mensche» — Davon sind 1,870,000 Gelehrte, Beamte und Bewass fcyer.t nete, 31,900,000 Landleute, Handwerker und Kauf “»nnst. leute, 244,869 buddhistische und 163,140 Geistlich tankfu der Siutu Religion, welcher der Hof anhängt. Dick * bevölkert sind Nipon, Kiusiu und Sikok; «hier ent A$emt fallen durckfchiiittlich 5500 Menschen auf die Q.-Meils

... ..Der ©ultaiL^“ hat auf* Wunsch des Erzherzogs Johann gestattet, 6tbnäun

„Indem der Municipalrath Roms sich an der natio­nalen Trauer und den Gefühlen betheiligt, welche das Parlament dem großen Patrioten Giuseppe Mazzini

scheu Meilen zwischen dem 31. und 50. Grad nördl____

Breite sich hinziehen Das Land ist vorwiegend eit ieutscö GebirgS- und Hügelland; die Berge erreichen feiten ?«ues. eilte Höhe von mehr als 1000—1500 Meter, nut »

uuv J«UI gtyi. -- wu -->1 Ne

Fürsten Baldassarre Odescalchi .und Emanuele Rus- nametti poli, beides Räche aus ihrer Mille an der Spitze, h»t mm v

stellt. Die Hauplinsel Nipon ist langgestreckt und HM n von einer durchschnittlichen Breite von 22 deutsche« 17, M, Meilen, während die Inseln in einer langen Kettt treten.

funben hat, nicht nur den Vicekönig, sondern auch den sgwnt General Stewart ermorden, uno als die Kanone«

leistet hat. Seiner Aussage gemäß, wollte der Mörder r8U< Mayo's, Schir AU, dessen Hinrichtung, wie gemeldet, v

- . . Besitze

legte er nicht' ab. In dem Verhör entdeckte man keim Hn^ $

und in einer Ausdehnung von mehr als 350 deut' *r

- ------ pri

zu Ehren ausdrückte, beschließt er eine Gedenktafel $Q und eine Büste zur Erinnerung an ihn auf dem Ca- wtinl iototrt ui f a ff ort " _ .

toBöhi

■ho Fr

Wa-

einzelne Districle sind noch viel dichter bevölkert. Di Grundfläche der genannten drei Inseln ist fomi kleiner, die Bevölkerung aber zahlreicher und woh» ' - dichter als im früheren norddeutschen Bunde, welche __ 17 7377 Q.-Meilen und 29,g Millionen Bewohner zählt« Vi

einzelne Vulkankegel ragen bis zu 4910 Meter empor Das Klima hat weit mehr eineji nördlichen Charakter, n als der in derselben Breite gelegene Erdstrich von Vc taiau nebig bis Alexandria; die mittlere Jahres Temperatu'» » in Der Hauptstadt Aeddo beträgt 15,2° Celsius, ist also nahezu gleich jener von Rom. Die Niederschlag« sind der insularen Lage wegen sehr groß; durchschnitt , lich je den dritten Tag im Jahre regnet es, nur etwi *«rttb. 190 Tage sind hell. Die Bevölkerung beträgt naä »