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König von Preußen und Kaiser des Deulschen Reichs.

*lo*eph Hinibel

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Äas Meüeße Mähmaschinen - Geschäft in Hessen

gegründet.

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Frhr. v. d. Tann, k. bayr. General. Jakob v. Hartmann, k. bayr. General. Napoleon III.

Marschall Mar Mrhon.

Marschall Aasainr.

Jules Favre und Leon Gambrtta.

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Airirid) Wilhelm, Kronprinz von Preußen.

Prinz Friedrich Karl von Preußen, Kronprinz Albert von Sachsen. Prinz August von Württemberg. Fürst Bismarck, Reichskanzler, draf v. MottKe, k. pr. General.

Zur nächsten (Konfirmation empfehle ich zu billigstem Preise und in reicher Aus­wahl schwarzen Orleans, Thibet, Cachemir, Rips, wie sehr passende Stoffe zu Beichtkleidern, ferner fertige Jäckchen, Corsets, Unterröcke, Hemden, Taschen­tücher, Stulpen und Kragen und schwarze Schmucksachen. 4ii] ' Grlanger.

ManKklUdttArtl sende ich auf portofreie Anfragen franco und unentgeltlich die 12. Auflage der Sctirift: Unfehlbare Hülse allen Leidenden, auf bewährte Heilkräfte der Natur

Entgegenkommen gegen die polnische Bevölke­rung empfiehlt, hebt der Minister hervor, daß die polnische Bevölkerung sich noch nicht daran gewöhnt habe, als preußische Staatsbürger zu denken und zu handeln. Erst wenn dies der Fall, wird die Regie­rung des Vorredners Wunsch gemäß sich entgegen: kommend zeigen können.

Berlin, 29. Februar. Die „Corresp. Stern" meldet: Dem Vernehmen nach wurde gestern in einer vertraulichen Besprechung der Stadtverordneten be­schlossen, den Oberbürgermeister Winter (Danzig) als alleinigen Candidaten für den hiesigen Oberbürger Meisterposten aufzustellen.

Karlsruhe, 28. Febr. Abgeordnetenkammer. Auf Feder's Interpellation betreffend das Bundes Preßgesetz antwortet Staatsminister Jolly, daß eine otficielle Vorlage Seitens des Bundesraths noch nicht erfolgt sei. Die Regierung habe den Entwurf nur vertraulich kennen gelernt und könne somit keine Aus­kunft geben.

Pari-, 29 Febr. Man versichert, Graf Arnim werde sich demnächst nach Berlin begeben; hierauf erst nach Rom reisen, um dem Papste sein Abberu­fungsschreiben zu übergeben.

Versailles, 28. Febr. In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung fand die Berathung deS Antrages auf Wahl einer Commission statt, welche die Mittel zur schleunigeren Befreiung des noch occu- pirten französischen Gebiets ausfindig machen soll. Der Antrag wurde von dem Minister des Innern in Utbereinstimmung mit der Commission bekämpft. Derselbe führte auS, daß sich Nationalversammlung und Regierunng keinem Fehlschlag aussetzen dürfen. Ein solcher könnte noch verhängnißvoll werden. Die wahre Nationalsubseription sei eine Anleihe; damit habe man schon einmal reuffirt. Dieselbe werde später abermals gelingen und Frankreich die Unterstützung von ganz Europa verschaffen. Der Antrag wurde hierauf von der Versammlung abgelehnt.

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Frankfurt a. M., 29. Februar. «Schluß der Börse). Staatsbahn - Actien 411%, Elisabeth 259, Galizier 272, Lombarden 216, Nordwestbahn 227, Creditactien 365|, Silberrente 634, Spanier 31% 1882r Amerikaner 95% gekünd. 1882r Amerikaner 95% österreichische Nationalbank 880, 1860t Loose 92% volle französ. Rente 88% neue Russen 90, österr. Papierrente 574, Oderheffen 88% Bundes-Anleihe 1001(5}., 4> » Cons. Preußen 103% 4 z Kurheffen 94^ B.

Wien, 28. Febr. (Anfangscourse). Creditactien 350.80, Lombarden 208.10, Staatsbabn —, Napoleons 8.98.

Großer Gemälde Salon VON Joseph Bimbel aus Mainz.

Einem geehrten Publikum von Marburg und Umgegend hiermit die er- . gebtne Anzeige, daß ich meinen Gemälde SalvU vom 25. Febr. bis 3. März hier eröffnet und Folgendes zur Schau gestellt habe.

Programm:

Die Schlacht bei Wörth, man sieht die bayerischen Jäger gegen Turkos im Gefecht, sowie Se. königl. Hoheit den Kronprinzen von Preußen mit seinem Generalstab. 6. August 1870.

Die Erstürmung des GaisberaeS durch Bayern und Preußen. Der furchtbare Straßenkampf in Weißenburg Das Bombardement von Straßburg.

Die Belagerung von Metz

Die Schlacht bei Sedan mit der Gefangennahme deS Kaiser» Napoleon, man sieht, wie Napoleon Sr. Maj. dem König von Preußen seinen Degen überreicht und sich ihm ergiebt. 2. September 1870.

Auto»da aus der Zeit der spanischen Inquisition. Abgehalten zu Toledo 1486. Innere Ansicht einer Folterkammer aus der spanischen Jnquisitionszeit.

DaS jüngste Gericht.

Eine Goldwäfcherei am Musse Sakrament» in Califoruien.

Einscbiffung deS Kaisers Max nach Mexico in Miramare am 14. April 1864.

Cincinnati am Flusse Ohio in Amerika.

Generalübersicht sämmtlicher Hauptstädte,, als: Paris, London Petersburg, Berlin, Rom, Constantinopel, Wien rc. rc.

Der Nordpool mit dem Nordlicht; man sieht die Grönländer auf dem Wall­fischsang, auf der Eisbären-, Wallroß- und Seehundjagd.

Der Schauplatz ist auf der Ketzerbach. — Eintrittspreis für Erwachsene 2 Sgr., Kinder und Militär 1 Sgr.

1 UeldherrnhMe

der hervorragendsten Persönlichkeiten des deutsch-französischen Krieges in Lebensgröße von Wachs dargestellt.

Eine Gruppe Zuaven, Turkos, Spahis, Zephirs rc. ' Noch ist zu sehen:

Isabella, Königin von Spanien.

Eintritt: 1 Sgr.

Telegraphische Depesche« der Ober» hessische« Zeit««g.

Berlin, 29. Febr. Abgeordnetenhaus. Namens des erkrankten Finanzministers bringt der CultuSmi- uifter Dr. Falk die Rechnungen über den Staats Haushaltsetat von 1869 ein. In der Fortsetzung der Schlußberaihung des Etats vertheidigt der Kultus minifter die Position, welche eine Vermehrung der Schulanfsicht-kosten um 20,000 Thaler verlangt. Bewilligung dieser Summe, auch für den Fall, daß baS Schulaufsichtsgesetz nicht zu Stande komme; denn namentlich in denjenigen Theilen der Monarchie, in welchen das Schulaufsichtsgesetz zunächst Anwen­dung finden dürfte, würben außerordentliche Schul­revisoren angestellt werden können, wozu nicht immer Personen aus den Schulkreisen, sondern auch andere Männer pIN Energie und Einsicht zu verwenden seien. Uazu bedürfe es ober größerer Mittel, als ber reguläre Etat auswerfe. Gegenüber dem Abgeordneten Kantak, welcher der Regierung

(Mit Preußen) fährt fort, mit wahrhaft unermüdlicher Geduld die sinkenden, aber noch immer erhabenen Denkmäler der römischen Civilisalion und die in den öffentlichen und privaten Museen gesammelten Kunst schätze zu besichtigen. Der Prinz will Alles wissen und sehen, und zieht häufig aus seinem Ueberrotf ein kleines Notizbuch hervor, um sich seine Eindrücke und Beobachtungen aufzuschreiben. Diesen Morgen begeg­nete ich ihm in aller Frühe auf dem Corso, während er zu Fuß und langsamen Schrittes mit zwei Adju­tanten, alle in Civil, auf der Wanderung war. Nie­mand gab auf ihn Acht, aber wie viele Leute, die gleichgültig an ihm vorbei strichen, würden in Ver­minderung stehen geblieben fein, wenn sie den glück­lichen Feldherrn erkannt hätten, zu deffen Füßen eine Armee von 100,000 Soldaten Waffen und Fahnen mebergelegt hat."

Aus Hessen-Nassau.

N. Marburg, 29. Febr. Soeben ist der 46. Bericht der ckerdessischen Bibelgesellschaft vom Jahr 1871 im Druck er­schienen. Ter vom Hrn. Ober - Consistorialrath Scheffer, Präses ber Bibelgesellschaft, bei bet Jahresfeier gehaltene «ertrag verbreitet sich über bas Bibelverbot in ber katho­lischen Kirche und weist die dabei vorgekommenen häufigen imb großen Jnconscquenzen und Schwankungen schlagend »ach, welche auch nach dieser Seite hin der päpstlichen Jn- sallibilität kein günstiges Zeugniß ausstellen. Wichtig ist, daß ber ehemals gefeierte und bekannte Pfarrer der diesigen latholischen Gemeinde, Proseffor Leander van Eß, eifriger Mitbegründer ber oberhessischen Bibelgesellschaft war, welche schon vor zwei Jahren, im Jahre 18b9, ihr 50jähriges segensreiches Bestehen feiern konnte.

empfiehlt zu herabgesetzten Preisen unter so vortheilhaften Zahlungsbedingungen, M selbst Unbemittelte in der Lage sind, sich solche anzuschaffen, mit fünf Jahre Garantie und eben so langer freier Instandhaltung Nähmaschinen für den Familien- toie den Gewerbegebrauch, als:

Wheeler & Wilson, Grober & Baker, Howe, Singer, neueste Schuhmacher­und Cylinder-Maschinen, sowie neben den bis jetzt geführten bewährten Hand- Nähmaschinen eine solche Doppelsteppstich - Saxonia, neuester Construction, die sich durch ihr geräuschloses und dauerhaftes Arbeiten ganz besonders auszeichnet.

Kassel, 28. Febr. Der des in Gottsbüren verübten Mordes an dem Handelsmann Herzberg aus Helmarshausen verdächtige Tagelöhner Wilhelm Doerbaum, welcher, wie be­richtet, flüchtig geworden war, ist am Montag mit dem westfälischen Zuge auf dem Bahnhof in Hofgeismar ange­kommen, erkannt und sofort in Haft genommen worden. Sein Vater, Andreas Doerbaum, war, obwohl Zegen ihn schwere Verdachtsgründe nicht vorliegen, der Sicherheit wegen bereits in Karlshafen festgesetzt worden. — Am Mon­tag Morgen fand man im Walde zwischen Sababurg und Hombreffen die Leiche eines Obergendarmen. Die angestellte gerichtsärztliche Section ergab einen Schrotschuß durch seinen Kopf. Da der Gendarm am Tage vorher in Sababurg ge­äußert hat, daß er in der Verfolgung des Wil h. Doerbaum begriffen sei, dieser aber mit einer Pistole bewaffnet war, so schöpft man hieraus den Verdacht, daß auch dieser Mord von Doerbaum begangen wurde. (G. Tgbl.)

Treysa, 27. Febr. In einem vor Kurzem von einem hiesigen Metzger geschlachteten Schweine haben sich Trichinen vorgefunden. (N- K- A.)

Hundshausen (Kreis Ziegenhain), 26. Febr. Vorgestern brannte hier aus bis jetzt noch nicht ermittelten Ursachen eine Scheune ab. (N. K. A.)

" — Am 24. d. M. sind in Weimar etwa 30 Deputirte eingetroffenseitens der „freien studentischen Vereini­gungen" auf den Hochschulen Marburg, Gießen, Jena, Würzburg, Heidelberg, München, Leipzig, Berlin und Königs­berg, welche eine im Gegensatz zu dem bisherigen Verbindungs­wesen der sog. Farbenstudenteii stehende Tendenz verfolgen. Die von den Studenten Jastrow aus Berlin und Dieck aus Jena geleiteten Berathungen bezwecken die Schaffung eines allgemeinen Verbandes.

/&in gut erhaltenes Pianoforte ist zu verkaufen. Näheres bei Her>n H*ke oder der Expedition dieses Blattes. [290

's vkiMer muß erst durch Paarung von je zwei und zwei werbnöüS'mcntern eint künstlirye Zusammengehörigkeit ge- „jenes jch-ffen werdens

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Rom, 27. Febr. Vergangenen Freitag Vorrn. 10 Uhr hielt der Papst mit 30 Cardinälen das mehr- Mls an- und abgesagte geheime Consistorium. Es wurden in demselben 44 Bischöfe ernannt, nämlich 21 für Italien (meist im ehemaligen Königreich Nea pCl) und 16 für'S Ausland, darunter 1 für Polen, 2 für Rußland, 4 für die Vereinigten Staaten, die übrigen in partibus infidelium. — Wie der „Fan- jufla" erzählt, sind einige römische Priester zusammen­getreten, um eine Bittschrift an den Papst zu entwer sa,, die sich gegen seinen Wegzug von Rom richten soll. — Der „Perseveranze." wird von einem ihrer Kerichterstatter geschrieben: „Prinz Friedrich Karl