Aus Hessen-Nassau.
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i» das entwendete Geld in Empfang zu nehmen. Der l königl. Wasserbauinspector Kullmann zu Rinteln hat sich bc
Anlehens-Loose.
Schweiz
do.
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1882r
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Bank- und Credit-Actien.
Prioritäts-Obligationen.
Prioritäts-Obligationen.
Eisenbahn-Actien.
960 6.
5»/«Gal.C.-Ldw.E.-B..2714 b.
479 b. ex 4°/oHe,s.Ludw.-B-A [19i>4 P.
4 4 4 . Q Ao /- Aki.wk Aoa A O ü 3
34®/o Oberhess. t.-A.
144 P.
8*4 G.
136 b.
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Pfandbriefe.
185 b.
Eisenbahn-Actien.
19«; b.
♦Böhm. W.-B.-Act
135 G.
Spanien Nordam
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5% Oesterr. N-W.-A.
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5°/o Oesierr. F r. St.-E
Italien
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4°/« 250 11. v. 1854 5«/o 500 fl. v. 1860 h 100 fl. v. 1864 Crd. fl. 100 v. 1858
4J°/» 4»/.
4°/oPfälz.Nordb.-Act. 4°/o Rliein-Naheliahn 5°/oRudolf- Eisenb.-A Taunusbahn fl. 250 50/0 A Iföld-Fiitmaner
217k b.
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126 b.
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134
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1884r
1885r
1885r
1887r
ände- । neu stützt,
Kurhess. Thlr. 40 b. R, Nassau fl. 25
Braunschweig
Meiningen
4°/e Bayr. Thlr. 100 Loose
4°/o Badische Rth. 100 Loose Badische fl. 35
Grossh. Hessische fl. 50
Grossh. Hessische fl. 25 Ansbacher fl. 7 Loose
Schwedische Rth. 10 Finnländische Rth. 10 Loose 4°/o St. Florenz Fr. 250 3% Madrider 100 Fr.
5°/o Kaschau-Oderbg 5°, oLeinb.-Czern. 2.E. 5% do. Jassy 3. E. 3°/o Livorno Pr.
6°,o Oesterr. Südb. B.
5“/* do. Prior.
3°/» do. do.
3“ • Oest.»Staatabahn
5u,o Veueliauer . . .
44% Obi. in Rthlr. .
4J°/o Obi. in Lst. . .
44% Eidgen. Obiig.
4“/o Berner St-Oblig.
5°/o Genfer St.-Oblig.
3°/o N. ausl. Sch. v. 69
jene h gk- sicht« rliger
584 b.
904 b.
1034 G.
994 G.
94 b.
84 b.
85 b.
61s P-
75 b.
sintiv bereit erklärt, bie technische Oberleitung des Bahnbaues zu übernehmen. (H. M.-Ztg.)
72 t>.
48 b.
204 b.
64 G.
117 b.
1144 G.
714 b.
181 P.
5« G.
5°/o Obligationen . . 44'/» Consolid. Obiig. 44«/, Obligationen. .
3 p/« Obligationen . 36/« Obligationen . . 44°/« Obligationen. .
Ligen ; bei nbrai 3 zu- iedcn diese Ord- ine): inner mpst, i der iafter jun.) Porte ilung g zu ringt Bet- bett« 1 ist. ch es Nach
4°/« Obiig. Thl. i 105 5°/e Obligationen . . 44°/» Ijähr......
4 “/• Ijähr.......
5°/o Obligationen . .
Telegraphische CourS- und Marktberichte.
Frankfurt a. M-, 28. Februar. (Schluß der Börse). Staatsbahn - Actien 412, Elisabeth 258, Galizier 271, Lombarden 2164^ Rordwestbahn 227, Creditactien 36 3%, Silberrente 63}, Spanier 3-4, 1882r Amerikaner 954, gekünd. 1882t Amerikaner 954, österreichische Nationalbank 880, I86O1 Loose 914, volle französ. Rente 884, neue Russen 90, offen. Papierrente 574, Orerhoffen 884, Bundes-Anleihe 100; G., 4jz Cons. Preußen 1034, 4$ Kurbeffen 944 B.
Wien, 28 Febr. (Anfangscourse). Creditactien 349.50, Lombarden 208.50, Staatsbahn —, Napoleons 8.96.
Berlin, 27. Februar. Weizen loco 68—84 Thlr., April-Mai 77-4 Thlr., Mai-Juni 77-4 Thlr. Jum-Juli 77-4 Thlr. Roggen 53 — 57 Thlr. Februar-März 54 Thlr. April-Mai 53—4 Thlr. Mai-Juni 534—4 Thlr. Juni- Juli 544 4 Thlr Juli-August 544-4 Thlr. Gerste große u. kleine a 46 — 61 Thlr pr. 1000 Kilogr. Hafer loco 41—50 Thlr., April-Rtai 45|—\ Thlr., Mai-Juni 464 Thlr. Juni-Juli 464 Thlr. (Alles pr. 1000 Kilogr., Spiritus (pr. 100 Liter i 100«/° ohne Faß) 22 Thlr. 20 bis 22 Thlr. 22 Sgr. Februar - März 22 Thlr. 23 Sgr. bis 23 Thlr. — Sgr. April - Mai 22 Thlr. 33 Sgr. bis 23 Thlr. 5 Sgr. Mai-Juni 22 Thlr. 23 Sgr. bis 23 Thlr. 5 Sgr.
Köln, 27 Februar. Weizen effektiv hiesiger 8 Thlr. 124. März 7 Thlr. 20. Mai 7 Thlr. 234. Juli 7 Thlr. 28. Roggen effektiv hies. 6 Thlr. 15 März 5 Thlr. 34. Mai 5 Tblr. 12. Juli 5 Thlr. 154. (alles per 200 Zollpfund).
124 P.
8; b.
85 P.
19 b.
86; f.
954 b. 94 G.
101 G.
924 G. H)1 G.
314 bez.
IOO4 b.
954 bez.
954 b. 96$ b.
96 bez.
974 b.
944 b.
944 b.
do. in Thlr. do. in Guld. do.
5«/oElisab -B.Pr.-Obl 5»/o do. stf. n. E. 44«/oFrankf.-Hanauer 5«/°Frz.-Jos. Pr.-Obl. 5«/oG.C.-Ldw.P.O i.S. 5«/° H. Ldw.-B. P.-O.
Frankfurter Börse cotirse der staats, apiere. (Per comptant.) T7. Februar
3«/» Oest. (Ergz.-NetZ) 5«/o Oest Nordw.-B. 5»/o Pf.Ldw.-B.(Bxb) 44«/o do. (Maxb.)
4% do. (Nordb.)
5°/o Rudolfsb. steuert 5°/« Siebenbürger 5°/o Toskan. Centralb. 5°/« Ungar. Ostbahn
6 °/: 6°,» 6U/« 6“/» 5°/« B. 1874r v. 1858(9 5% IO|4"r B. p. 1904
844 G.
93J b.
984 G. am k
b. b. b. b. G.
103 b.
99 b.
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774 G.
714 b.
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994 G.
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B.”1874rv.
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Beil rnikf noch
x die tumultuariscben Scenen wiederholt, man hat ich wiederum auf Strasteu und Plätzen geprügelt, ^sogenannten „Stockslagers" haben einzelne Perso- «, mißhandelt und einen Angriff auf das Cafe z-varia gemacht, wo sie aber zurückgeschlagen wurden; >r Cigenthümer dieses Hauses schreibt heule an bett Precurseur", er habe, da die Polizei keinen Schutz «hr gewahre, sich und seine Aufn ärter mit Revolvern ikwaffnet und fünfhundert Ziegelsteine in die oberen Stockwerke feines H.mses bringen lassen, um sich gegen strnere Angriffe zu wehren. Man behauptet, daß bie Sande von Blousenmänuern, welche den vlaamschen Leeuw sangen und Vive Chambord! riefen, von den ßlericalen bezahlte Leute seien. Andererseits ist wieder »or dem Jesuitenkloster und an anderen Orten vom ßberalen Pöbel demvnstrirt worden. — Die zahlreiche Lrpulaiion aus Lille, welche gestern von Graf Cham iord empfangen wurde, überreichte demselben eine kifee Fahne mit Ornamenten in Goldschmiedearbeit, b«, wie man sagt, einen Werth von 100,000 Frcs. |at Heute kam eine Depuiat on aus Metz.
' Schwede« »nd Norwegen.
Stockholm, 24. Febr. Am Id. wurde hier die Mile Adelsversammlung eröffnet. Durch die Reprä smlationsreform von Jahre 1866 hörte der Ade! wf/eine politische Institution zu sein, dagegen wurde er als sociale Institution beibehalten, und durch spe ciefleS Gesetz wurde bestimmt, daß alle drei Jahre eine „Adclsrerjammlung" stattzufinden habe, an welcher diejenigen Personen theitnehmen können, die vorher zum Sitz im Reichstage (d. h. die „Famileu- siupter") berechtigt waren. Der Adel als Institution besitzt das sogen. „Ritterhaus" in Stockholm und ein ansehnliches Kapital, das sich auf etwa 900,000 Thlr. Häuft. Zu Aeuderungen oder Aufhebung der dem Adel noch gebliebenen Privilegien ist die Zustimmung bet Adelsversammlung erforderlich. Die erste dieser Versammlungen fand im Jahre 1869 statt. Dtesolbi nchm damals den Antrag der Regierung auf Auf- htlnuig des „forum privilegiatum“ nur für die Falle bo es sich um gemeine Verbrechen handelt, an. Diese Frage wird in der jetzt zusammentretenden Versamm hing nicht erneuert werden.
*yer. Hyp.- u.W.-B fernst Credit tekfurter Bank
n Vereinskasse
6u/o(Bds.) rückz.1881 r 6%
[/• Frankf.-Hanau_____
^U.-Jos.-E.-B.i.S 218 b.
Vater des Drossel trifft ebenfalls hier ein zur Beerdigung seines Sohnes.
Kassel, 28. Febr. Vergangenen Montag vor acht Tagen, berichten hiesige Zeitungen, saß der Handelsmann Michael Herzseld aus Helmarshausen mit feinem Sohn in einem Wirtbshaus zu Gottsbüren, als ihn der dortige Taglöhner Dörrbaum aufforderte, ein Stück Vieh von ihm zu kaufen, was jedoch Herzfeld ablehnte; erst nach längerem Zureden ließ er sich bewegen, mit dem Betreffenden nach dessen Stall zu gehen Der junge Herzfeld war unterdessen einem andern Geschäft nachgegangen. Als er von diesem nach einiger Zeit in das Wirtbshaus zurückkehrte und hier seinen Vater nicht mehr sand, begab er sich in die Wohnung Dörrbaum'S, wo ihm gesagt wurde, der Vater sei längst nach Hause gegangen. Aber zu Hause wußte man nichts von der Ankunft des alten Herzsild und er blieb bis zum nächsten Donnerstag tr tz aller Nachforschungen verschwunden. An diesem Tag fanden Schulkinder im Stall des Dörrbaum unter Laub versteckt die Leiche Herzfeld's. Der mit einem Sack umwickelte Kopf zeigte einen tiefen Axthieb; desgleichen sanden sich noch weitere schwere Verwundungen vor; zugleich waren die Baarschaft des Ermordeten, in 7 Thalern bestehend, sowie seine Uhr verschwunden. Dörrbaum hat am Tage der That Gottsbüren verlassen und ist seither noch nicht zurückgekehrt. Er hatte hinterlassen, er wolle seine Schwester in Sababurg besuchen, was jedoch nicht geschehen ist. Zuletzt sah man ihn in Hofgeismar, wo er sich einen Dolch und ein Paar Pistolen kaufte. Er war Soldat und hat den letzten Feldzug mitgemacht Der Ermordete ist Vater einer zahlreichen Familie. Die Untersuchung ist im Gange.
Kassel, 27. Febr. Ein Rangirer auf dem hiesigen Bahnhof, Namens Vaupel aus Fritzlar, welcher gestern Nachmittag gegen 5 Uhr damit beschäftigt war, beim Rangiren eines Zuges einen Wagen zu koppeln, gerieth dabei zwischen die Puffer der Wagen und wurde derart verletzt, daß er sofort tobt zur Seite stürzte. (Gew. T-Bl)
Hanau, 26. gebt. Vorgestern Nachmittug wurde die Gedenktafel am Geburtshaufe der Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm feierlich enthüllt. Nachmittags 3 Uhr versammelten sich die Festgenossen in der Aula des Gymnasiums. Nach dem Vortrage zweier paffender Chöre entwickelte Hr. Gymnasialdireetor Piderit in längerer Rede die Thätigkeit der beiden Grimm. Dem Vortrage folgten wieder Gesangschöre. In langem Festzuge begaben sich darauf die Theil- nebmer nach dem Gebäude des Landrathsamtes, dem Geburtshaus der Brüder. Dieses sowie die benachbarten Häuser waren reich decorirt. Wieder ertönten feierliche Chorgelänge; dann übergab Hr. Dr. Piderit nach einer Rede, die auf die verschiedenen Besitzer dieses Hauses hinwies, die von dem Hrtt. Z.ichnenlehrer Fischbach künstlerisch ausgeführte Schenkungsurkunde der Stadt und bat letztere, dafür zu sorgen, daß dieses Denkmal stets heilig gehalten und ge- fchützt werde. Dankend nahm Hr Oberbürgermeister Saffian die Schenkungsurkunde entgegen und versprach, daß die Stadt stets eine treue Hüterin des Kunstwerkes sein werde. Die Hülle der Gedenktafel fiel und in feiner vollen Schön- beit präfentirte sich das von Bildhauer A v. Nordheim in Frankfurt gefertigte Denkmal. Auf zwei fein ausgearbeiteten Trägern von Sandsteen ruht die Tafel von weißem Marmor, welche die Inschrift: „Geburtsbaus von Jakob und Wilhelm Grimm (Folgen die Geburts- und Sterbetage), gewidmet von Hanauer Bürgern 1872", und in einem Medaillon die kupfervergoldeten Portraitköpfe der beiden Brüder und zwar im Vordergrund das des älteren Jacob Grimm enthält. Die Tafel wird von dem ebenfalls in weißem Marmor ausgeführten Wappenthiere Hanau's, dem Schwane mit ausgebreiteten Flügeln, gekrönt. Nach einem nochmaligen Gesänge eilten die Festgenossen zum Gasthause „zum Riesen", um dort den festlichen Tag bei fröhlichem Male zu beschließen Beim Essen wurde wieder der frühere Plan, ein Standbild dem Brüderpaare auf dem Neustädter Marktplatze zu errichten, ausgenommen und stimmte die Versammlung freudig dem Wunsche des Vorsitzenden bei, daß beim hundertjährigen Geburtstage Jakob's (14 Jan 1885) ein würdiges Standbild der Brüder unsere Stadt zieren möge.
Schmalkalden, 27. Febr. Die königl. Regierung, Ab- theilung des Innern, zu Kassel, hat unternt 12. Febr. b. I. dem Seitens der Stadt Schmalkalden mit der Süddeutschen Bodenkreditbank wegen Beschaffung des zum Zweigeisenbahnbau Schmalkalden-Wernshausen nöthigen Baukapitals abgeschlossene» Vertrage thre Genehmigung ertheilt; desgleichen dem Vertrage mit dem Verwaltungsratheder Werrababnge- sellschaft wegen Uebernahme des Bahnbetriebes. Beide Verträge sind darauf hier unterschriftlich vollzogen worden. Der
. , » Bankverein
raff; tiXemburger Bank trief: “Md. Creditbank tnl’ L*terrCreditanstalt ... ['•'•-Deutsche Bank gterr Nationalbank
Kassel, 28. Febr. In Ergänzung der vorgestrigen Mitheilung betr. die letzten Sonnabend am hiesigen Bahnhof «folgte Verhaftung eines Fremden, der sich während seiner Ibfühtung unterwegs in den Kopf schoß, entnehmen wir itod? der „H. M'-Ztg " folgendes Nähere. Der betreffende Schutzmann war von Insassen des Cvupe's, in welchem der rembe sich befand, auf ihn aufmerksam gemacht worden, eil sie einen falschen Bart an demselben bemerkt hatten Itt Schutzmann faßte den Fremden daraufhin in's Auge mb bemerkte, daß derselbe mit seinem Bart im Bahnhoss- dtritt verschwand und ohne solchen nach einiger Zeit wieder «austrat. Darauf erfolgte in bekannter Weise die Verhaf- ung und Abführung In der Nähe der Ziegengaffe entsprang « Gefangene plötzlich. Auf den Ruf des Schutzmanns an it Vorübergehenden, den Fliehenden festzuhalten, trat dem- tldm ein Chorsänger des hiesigen Hoftheaters entgegen, nen)1 «ich jedoch erschrocken zur Seite, als ihm der Flüchtling ' eint Pistole vor die Brust hielt, mit der Drohung ihn nieder- »schießen. Das Gleiche widersuhr dem nachkommenden Schutzmann. Erst an der Schiebeler'schen Brauerei, als dem . .. Jrtmben mehr und mehr Menschen entgegenkamen und er n iU ■Men mochte, daß ein Entkommen nicht möglich sei, schoß 3 » sich vor den Kopf Nach dem Landkrankenbaus verbracht, erb er daselbst nach wenigen Stunden. Es ist bereits kon- «ift, daß er Dröffel beißt, bei dem Bankhause Alexander Einum in Hannover angestellt war und daselbst 3060 Thlr. «toenbet hat; diese Summe fand sich bei dem Selbstmörder ch vollständig vor und fehlte nur die Kleinigkeit, welche »löffel für Reise, Ankauf eines Regenmantels, Koffers rc. •"»gegeben. Der Ches des Hauses Simon war gestern hier,
Telegraphische Depeschen der Ober« hessischen Zeitung.
Berlin, 28. Febr. Die „Prov Correip." schreibt: Der Kaiser geht in erfreulicher Weise der Genesung entgegen. Dieselbe ist so weit vorgeschritten, baß ber 'Monarch bie Regierungsgeschäfte in gewohnter pünktlicher Weise erledigen kann. — Die Eröffnung der Reichs lagssession ist für den 8. April in Aussicht genommen.
Bern, 27. Febr. Der Stänberath hat auch bei der zweiten Revisionsberathung den Beschluß des Nationalraths, durch welchen die Errichtung neuer sowie die Wiederherstellung aufgehobener Klöster für unzulässig erklärt wurde, verworfen.
Versailles, 27. Febr. Thiers weigerte sich, eine Deputation, welche die Einführung von Spielanstalten befürworten wollte, zu empfangen. Derselbe erklärte, niemals seine Genehmigung hierzu zu erlheilen.
Brügel, 27. Febr. In der Repräsentantenkammer gelangte heute die Interpellation Couvrcur'S wegen der Antwerpener Ruhestörungen zur Verhandlung. Tie Kammer beschloß mit 58 gegen 37 Summen, von den Austlärungcn der Regierung befriedigt, zur Tagesordnung überzugehen.
London, 27. Febr. Um 3 Uhr Nachm. paffirte der Festzug nach der Paulskirche, wo der Dankgottesdienst anläßlich der Genesung deS Prinzen von Wale« ftatifand, den Trafalgar Square. Den Zug eröffnete der Wagen der Königin, in welcher sich außer der Letzteren der Prinz und die Prinzessin von Wales befanden. Der Lordkanzler und der Sprecher des Unterhauses waren im Zuge. Die Straßen waren auf's Festlichste geschmückt. Eine zahllose Menschenmenge begrüßte die Königin und das Prinzenpaar mit begeisterten Zurufen. Nirgends hat eine Unruhe statt= gefunden. Das Wetter war gut. Der Kaiser Napoleon sah der Abfahrt des ZugeS auS einem Fenster deS Buckingham-Palastes zu.
Konstantinopel, 27. Februar. Ghalib Bey wurde zum Fiuanzminister, Aoussouf Bey zu seinem Nachfolger in der Zolldirection ernannt. Die Wahl Hilarions zum bulgarischen Exarchen ist wegen Un- gefetzlichkeit annuUiit worden. Eine abermalige Re- duction der Beamtengehälter um 2^2 Procent hat stattgefunden.__
chrt? l x it die ’*rttb.
|*A Bayr. Ostbahn 154 h.
•Böhri.W.-B.-Act 2784 b.
/•Klisab.-Eisenb.A. 2 >84 b.
S1/* II_____ i QS4 ß
Prioritäts-Obligationen.
5’/» Alföld-FiumanerIM} b.
5°/e Böhm.Westbahn|84 G.
?afK layern
1634 b. ex 4»/oPf.Ldw.-B.(Bxb.) 3654 b. |44° o Pfalz. Maxbahn 1174 b. ex 881 b.
1004 G.
[Baden
5% Obligationen . .
10.(4 b.
10 >4 P.
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44% do.
994 G.
1034 b
yy
4% do.
94 G.
10 >4 G.
Gr.Hess.
5°/o Obligationen . .
1024 G.
88| b.
4% do.
974 G.
814 b.
Oesterr
4i°/o Silber-Rente. .
634 bez.
994 d.
yy
4s°/o Papier-Rente .
564 b.
934 b.
Ungarn
5% Eisenb.-Anl. in S.
814 b.
94 G.
Luxemb
4% Obi. in fcs. ä 28kr.
90 G.
IOO4 bez.
Russlnd
5% Obi. i. Lst. ä fl. 12
81H G.
100| bez.
Finnlnd
6°/o Obligationen . .
1054 G.
96 b.
44% do.
924 G.
1034 bez.
Belgien
44"/« Obligationen. .
1014 b.
994 b.
Italien
6°/o 0. T. R. fs. ä 28kr.
934 b.
934 b.
5“/o Rente in f> s 28kr.
—
Wechsel, k S.
Geldsorten.
Amsterd.
99 b.
fl. kr.
Berlin
105 bez.
Pr. Friedr.
9 574-584
Bremen
96 b.
Pistolen
9 41-43
Brüssel
934 G.
Holl. fl. 10
9 53—55
Hamburg
884 b.
Ducaten
5 33-35
Leipzig
1044 bez.
20 Frs. SL
9 214-224
London
U84 b.
Engi. Sov.
11 49-51
Paris
934 b.
Russ. Imp.
9 41—43
Wien 6.W.
104} b.
DolL i. G.
2 264-274
Disconte
5°/o Nass Landesbank
104 b.
4°/o Bayr. Hyp.- u. W.
954 b.
44°/o Frankf. Hyp.-B.
994 b.
44°/«Frkf.Hyp.-Cred.
97 P.
5°/oOesLBoden-Cred.
—
5°/o do. Z. in Silber
934 b.