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laufe geschmückt, welche» die Priester mit einer glänzenden Sichel schnitlen. Eichene Kränze zierten bat Haupt der opfernden Priester wie der Opfcrthiere; sie waren auch der Schmuck der dem Feinde ent» gegenziehenden Krieger. Diese Verehrung der Eich« hat sich in Deutschland weit über die heidnische Zed hinaus erhalten: noch' im späten Mittelaller bildete» in vielen Orten Eicken die Gerichtsstätte. Ihre symbolische Bedeutung aber, als Bild der Festigkeit, Stärtz Dauer und Treue, hat die Eiche im deutschen Pelü bis auf den heutigen Tag bewahrt: Eichenkränz« fehlen bei keinem patriotischen Feste, Eichenbru^ schmückt den Krieger und den Jäger, und das danb bare Andenken an große Männer oder wichtige, fre» dige Ereignisse wird durch Pflanzung von Eichen bei kommenden Geschlechtern vererbt.
Nächst der Eiche wurde der Buche die größt« Verehrung zu Theil; indessen stammt der Buchen' cultus, wie die Namen Kreuzfeuche, Marienbuche an- deuten, wohl erst aus christlicher Zeit. Als Gerichts- daum kam die Linde der Eiche nahe; die Linde wa« aber von Altersher ein beliebter Dorfbaum, unter dessen Schatten die Jugend ihr Spiel trieb, In Jütland wurde die Erle für heilig gehalten. Der Dornstrauch war dem die Leichen weihenden Gotte Dona« geheiligt; auch die wilde Rose stand zu dem Grab- cultus in Beziehung. Alle Bäume aber, auch di« nicht heiligen, hatten für die Germanen symbolisch« Bedeutung: der Baum (Mark-, Loch-, Mahlbäume) bezeichnete von Altersher die Grenze, Zweige von Waldbäumen oder Sträuchem waren die Zeichen der Besitzergreifung oder der Hegung von Grund und 1 oben; der e>tab oder ein Zweig kennzeichnete bi« höchste richterliche Gewalt, auch die heiligen Loos« wurden aus Eichen- oder Buchenreisern geschnitten.
Besonders verehrt wurden die Eiche und die Buche. 748) ließ beive niederhauen. Bei Zittau hat sich eine Die Eiche bildete, wie bereits erwähnt, den Haupt heilige Eiche bis zum Jahre 1630 erhalten, wo sie der bestandtheil der deutschen Wälder. Cäsar ließ am Blitz zerstörte. Bei dem Dorfe Geismar stand „hoch über Ausfluß des Rheins, als er nach Britannien zog, dem Ufer der Eder" die Tonnereiche, dem Thor oder seine Schiffe nur aus Eichenholz zimmern, welches Donner, Donnergott, geweiht, die Bonifacius 724 sicherlich ganz in der Nähe in hinreichender Menge umhauen ließ. Auch Thüringen hatte bei Eichen, eine zu finden war. Plinius erzählt von den mächtigen Stunde von Mühlhausen, seine Donnereiche. Als Wäldern im Gebiete der Hochmoore zwischen Ems weitere heilige Eichen werden'genannt: die Schwert- und Weser, wo die Stürme häufig am Moore stehende eiche im holstein'schen Amte Borsholm, die 16 bis Eichen loSriffen, die mit ihren weitverzweigten Wur- 17 Ellen im Umfang messende Eiche in der Graf- zelit ganze Inseln mit sich fortnahmeii und, stehend schäft Christiansäde auf der Insel Laland, die heilige schwimmend, mit ihren wie Takelwerk weit auSge- Eiche bei Neu-BunSlar an der Edder, die Stal—eke breiteten Siesten „oft die römischen Flotten in Schrecken bei Bramstede im Herzogthum Bremen-Verden, die gesetzt haben." Ein im Burtangler Moore im Jahre heilige Eiche zu Romoen in Preußen, welche noch im 1808 im Torfe, 4 Fuß unter der Oberfläche, auf- Jahre 1226 verehrt wurde, eine zweite bei Heiligen- gesundener Holzdamm, wahrscheinlich von der Römer- beil, eine dritte zu Thorn, eine vierte zu Welau in straße auS der Zeit des GermanicuS herrührend, fee- Preußen, die letzte 27 Ellen dick. Aventinus erzählt: steht auS Eichenstämmeii, die also in alter Zeit dort „Die alten deutschen Mönche, so sie Druiden nannten, sehr zahlreich vorhanden gewesen sein muffen. Daß haben nichts Heiligeres als die Eichen, nämlich die die Eichen zu jener Zeit sich durch besondere Größe alten, geachtet, haben kein Beten, Kirchlag, keine Hoch- auSzeichneten, beweist die Mittheilung des Plinius, zeit, Feiertag ohne Eichenlaub begangen; unter Eicken baß die germanischen Seeräuber auf einzelnen ausge- sind sie zusammengekommen, das sind ihre Kirchen hölten Baumstämmen fuhren, von denen einige 30 gewiesen, Eichenmistel ist hier geweiht, Salz, Palme Menschen trugen. Auch erzählt Plinius von dem Her- und heiliges Kreuz." PliniuS sagt von der Mistel, cynischen Eichenwalde zwischen Ems und Ette als die bekanntlich in der nordischen Mythologie von tiefer verbürgt, daß die auf einander treffenden Wurzeln Bedeutung ist: „Die Druiden kennen nichts Hei der Bäume Wölbungen bildeten, weit genug, um ligeres als die Mistel und den Baum, auf weichem ganze Reiterschaaren hindurchzulaffen. Es war erklät- sie wächst, sobald er eine Wintereiche ist. Sie suchen lich, daß so majestätischen Bäumen, wie jene Eichen- Haine von Wintereichen an sich schon auf und 6er- gewesen fein müssen, sich der Cultus der alten richten tein Opfer, ohne Laub daran, so daß man Deutschen vornehmlich zuwendete. Zahlreiche Zeugnisse meinen könnte, ihr Name Druiden komme von dem sind darüber erhalten, daß die Verehrung der Eiche griechischen Worte Drys, die Eiche, her, wenigstens über ganz Deutschland verbreitet war. Aventinus er- betrachten sic Alles, was auf dieser wächst, als eine zählt von zwei heiligen Eichen bei Regensburg, nahe Gabe des Himmels und als ein Zeichen, daß dieser der Donau, die eine an der Bogot, die andere an Baum von der Gottheit besonders auserwählt sei." der Schwarza. Herzog Uthilo von Bayern (737— Die heiligen Stätten der Herta waren mit Eichen-
Nebenamt ober eine Beschäftigung, mit welcher eine nung richtig, so würde, trenn auch nur mit knapper samer und vielgeltender Dirigent dieses Treibens j >assel' fortlaufende Remuneration verbunden ist, sondern auch Roth, die erforderliche Zweibrittel-Majorität gesichert der bekannte holsteinische Convertit Graf ^lom nelbel ber Betrieb eines Gewerbes ohne Genehmigung unser {ein, vorausgesetzt, daß die Verfassungspartei in ge- Unter den in letzter Zeit feier durchgereisten Orden, Mre träglich ist Fürst Bismarck will nun, daß eine solche schlossenen Reihen auftritt. Aber daran ist meistens Mitgliedern war der Schotte Montheith den man , iringt Genehmigung auch für den Eintritt eines Reichsfee- stark zu zweifeln. Nachdem der Zwiespalt schon lange den Sommitäten der Jesuiten rechnet und ber na ßrevi amten in den Vorstand, VerwaltungS- oder Aufsichls- im Stillen gegährt, ist es in der letzten Sitzung zu Rom ging, nachdem er mit den hiesigen Parteiführer l-hl" rath einer- anbereit auf Erwerb gerichteten Gesellschaft heftigen ©eenen gekommen, und wenn man die Sprache der Ultramontanen eine Besprechung gehabt Preßoi 5täm erforderlich sei. Ferner soll Beamten, welche länger der betreffenden Blätter als maßgebend betrachten darf, gane dieses Jesuitennestes in ber Stadt Calvin's sw Blatt« als em Jahr in außereuropätscheii Ländern zubringen, so werden die „Jungdeutschen" sich von dem Gros die heimlich verbreitete „Correspondenee de @eneo't tenicl d'cse Dienstzeit wegen der Verderblichkeit des Klima's der Partei scheiden unb nicht bloß nicht für, sondern und der „Courierde Gensve" der jener in der Oeffeni »«Ich- n Ost- und Mittel-Asien, Süd und Mittel-Amerika gegen das „Nothwahlgesetz stimmen. Tritt dieser Fall lichkeit fecunbirt. Kaum je 'vorher war man im fei, Oran doppelt, in Nordamerika und den afrikanischen unb wirklich ein — die Partei hat den Secessionisten schon sigen ultramontanen Lager so rührig, unb mit welch, über asiatischen Mittelmeerkusten um bie Hälfte länger ge- gestern ihre „tiefste Verachtung" votirt. — so ist das Leidenschaftlichkeit ber Kampf zwischen ber rabicale birene rechnet werben. - Die „Revue bes deux Mondes", Nothwahlgesetz gefallen, unb wenn man auch nickt Regierung des Caiitons unb den Ultramontanen v« Saha ein gewiß nicht ber Deutschfreunblichkeit verdächtiges annehmen darf, daß mit dieser seiner Vorlage sofort Seiten der letzteren geführt wird zeigt jede Nummi werde
Journal, bespricht in ihrer neuesten Chronique poli- das Ministerium fällt, so sieht es doch, da gerade das des obengenannten „Courrier", namentlich die mi >h«r
tique unsere letzten parlamentarischen Debatten. Sie Nothwahlgesetz den Grund und Eckstein seiner Action vorliegende letzte, vom 13 d M die in nie Rabbi
kommt zu dem Ergebniß, daß es sich hier nicht um bildere, seine Action auf ganz andere und neue gründ' weniger als drei langen und eifervollen Artikel Si fl
konfessionelle und religiöse Fragen, sondern um die lagen zu stellen sich genöthigt und es könnte damit gegen den Beschluß des Großraths vom 3 Febril- H Verthetdigung der nationalen Einheit gegen ihre er- sehr leicht einer Unsicherheit anheimfallen, die gleich-- loszieht, durch welchen die religiösen Körperschafte haben btttertsten Feinde gehandelt habe. Fürst BiSmarck zeitig entmuthigend unb läfemenb auf bie ganze Partei im Canton beschränkt, bie Gründung solcher von bi Ordn habe auch hier seine Mission erfüllt. zmückwirkte. Inzwischen gehen im Verfassungsaus- hördlicher Genehmigung abhängig gemacht unb für bi sich «
, Wie bie „D. R. C." schreibt, hat die Budget-Corn- schuß bie 'Beratungen über das AusgleichsElaborat schon feestehendcu nachträgliches Ansuchen um Erlaub niftrt Mission bes Abgeordnetenhauses in Fortsetzung der des SudcomitoS ihren schleppenden Gang. Der Be niß zum Bestehen unter Androhung von Geldstraf« Berathung der Denkschrift über bie Gehaltsaufbesse- richterstatter Brestel hat, ehrlicher als vielleicht nöthig bis zu 10,000 Franken geforbert wirb In Bette 5 rungen ber Beamten letzten Freitag beschlossen, bie war, kein Hehl barau« gemacht, baß bie Concessionen Deutschlanbs richtet bie von ben Jesuiten biriair ist g früheren Beschlüsse ber Commission für bie Gerichts- an Galizien nicht beshalb bewilligt worben, weil bie ultramontane Clique, wie man hört, ihr Auaenmei Chan secretare bei ben KreiSgerichten in Städten von 20,000 Erweiterung der Autonomie des Landes an und für vor Allem auf Baiern, doch wird auch das Rheinlan in A bis 50,000 Einwohnern den Gehalt in Höhe von sich zweckmäßig, sondern nur weil die Befriedigung — nicht außer Acht gelassen." Hern
650—1000 Thaler mit einem Mittelsatz von 850 annähernd wenigstens — ber Polen wünschenSwerth Frankreich. dem 1
Thalern aufrecht zu erhallen. Der Finanzminister halte sei. Schon dieser Gesichtspunkt fanb entschicbenen Paris, 19. Febr. Die „Opinion National Mei vorgeschlagen, bicsen Gehalt auf 650—950 mit 800 Widerspruch; am meisten getheilt aber waren bie An- enthält folgende Mittheilung: Das Gerücht ist vn teine Thaler im Durchschnitt zu normiren. Für Städte sichten über die Verbindung des galizischen Ausgleichs breitet, daß man eine Verschwörung entdeckt habe n« trifft unter 20,000 Einwohnern empfahl der Finanzmiiiister mit der Wahlreform unb speciell Grocholski erklärte die Versammlung in Versailles aufzuheben ' Di Emps etnen Gehaltssatz von 600-850 Thalern, durckschnitt- Namens seiner polnischen Landsleute, baß bie Reichs Organisatoren dieses Versuches sollen drei der'verw g'ster lich 725 Thaler, die Commission beschloß einen Ge- ralhsbeschickung ein unantastbares verfassungsmäßiges feusten militärischen Persönlichkeiten des Kaiserreich! Chan Haltssatz von 600- 900 Thalern, durchschnittlich 750 Recht des Landtags sei und daß dieses Recht nicht sein. Wir geben dieses unwahrscheinliche Gerüch Cmei Thaler anznsetzm. Für bie Kreissecretäre empfahl der Gegenstand eines CornprorniffeS sein könne. — Aus unter allem Vorbehalte." Wenn cs auch nicht begrün Wie Finanzminister einen Gehaltssatz von 600—1000, die Neusatz (Banat) kommen, einem Pester Telegramm bet sein mag, baß man schon jetzt etwas Ernstliche Snja Commission normirte ihn jebvch auf 700—1100 Thaler, ber „Presse" zufolge, Nachrichten über tumultuarische gegen bie Nationalversammlung unternehmen will s burchschnittlich 900 Thaler. Wenn ber Finanzmjnister Auftritte. Die von ber Partei Miletics ausgegange- gilt es boch für gewiß, daß bie Bonapartisten dit * »och nachträglich sich biejen Beschlüssen ber Corn- nen Agitationen haben sich am 15. b. M. bis in bie Aimee mit Erfolg bearbeiten, unb baß ein Theil bei «ersti mtsston anschlteßt, so wirb bic letztere bem Hause em Kirche ausgebehnt. in welcher eS zu einem furchtbaren Regimenter, barunter besonders das 54 Linien Real Lehrt pfchlen, ben Etat en bloc anzunehmen. In Betreff Scandal kam. Der Archimandrit Anglyelits würbe ment, ber kaiserlichen Sache bereits gewonnen ist W ber Miethsabzuge für Dienstwohnungen beschloß die während des Rundganges in der Kirche mit Schimpf Daß, falls ein Handstreich gegen die Versammlung
Commission der Regierung burch eine Resolution zu Worten überhäuft und sogar thalsächlich insultirt. Agi- ausgeführt werden dürfte, dieser unter ber CioilbetM Bear
empfehlen, bestimmte Normen für bestimmte Dienst- tatorische Pamphlete wurden in der Kirche vertheilt kerung auf einen großen Widerstand stoßen sollte ii
Wohnungen lestzusetzen, um diese Angelegenheit in einer und bem Volke aufgedrungen. nicht anzunehmen. Bei der erbitterten Stimmung
zweckmäßigeren Weise zu ordnen, als dies bisher durch Schweiz. welche unter den Communisten herrscht, ist es sog«
procentmatztge Gehaltsabzüge geschehen ist. Hierbei Genf, 19. Febr. Der „Köln. Ztg." wird von nicht unmöglich, daß viele derselben Partei für einen soU namentlich auf die Beamten, welche weder im Ge- hier geschrieben: „Das berliner Jesuitenblatt (Ger- militärischen Handstreich ergreifen, zumal sie glauben halt noch birect eine Localzulage erhalten, Rücksicht manio) läugnete bekanntlich vor einiger Zeit, daß es baß dieser das einzige Mittel ist um der ihnen st genommen werden, um möglichst eine Gleichmäßigkeit hier Jesuiten gäbe. Dem gegenüber ist zu konstaiiren, verhaßten Herrschaft der Versailler ein Ende « tu der Stellung der Beamten zu erzielen. daß die Mitglieder der Gesellschaft Loyola's zwar in machen. An Demonstrationen zu Gunsten des Kai-
Oeßennch - Ungar«. Genf kein Orbenshaus besitzen, wohl aber in ben serreichs fehlt es nicht. Gestern fanb eine solche voi
Wie», 19. Febr. Morgen wird daS Cabinet Kreisen deS Bischofs Mermilliod ein Stelldichein dem Hotel des Herzogs von Anmale statt, wo Dine Auersperg seine erste größere Schlacht zu schlagen haben, wo sie, wie in einem Taubenschlag, aus- unb unb großer Empfang war. Gruppen, bie sich voi haben, denn das Nothwahlgesetz steht auf der Tages einfliegen, Bericht abstatteii, Weisungen mitnehmen, demselben angesammelt hatten, stießen die Rufe auS: Ordnung des Abgeordnetenhauses. Das Resultat läßt Rath erlheilen- und erhalten. Dies ist seit einigen „Nieder mit Aumalel" „Es lebe ber Kaiser!" Der sich augenblicklich noch nicht mit Sicherheit übersehen Wochen in dem Grade bemerkbar, daß man Genf, so- Scandal war so arg, daß die Polizei einschreiteii Die Regierung scheint auf die Stimmen der „Süd- weit es sich um jene Kreise handelt, geradezu als die mußte und Verhaftungen voruahm. Die Besorguiff« länder" zu rechnen, denen sie den Preis dafür in Hauptfiliale der römischen Oberleitung aller ultramon- der Regierung treten heute in dem Bien Public' blanken Eisenbahn Concessionen zahlt; wäre diese Rech- tauen Bestrebung bezeichnen kann. Ein besonders reg- hervor. „Die bonapartistische Propaganda," so sagt