Krieges, beide mit den entsprechenden symbolischen Figuren. Diese Darstellungen, umrahmt von Blättern, Gezweig. Trophäen, Wappen und den seitlich angeordneten Bildern, \ des Stadthauses und der Kriegsschule, schließen die 5 Widmungsworte durch stilvolle Komposition und harrno- Nische Farbengebung in effektvoller und seines genialen Meisters würdiger Weise. Die gesamte Kollektion der 1 Blätter liegt in einem aus Ebenholz gefertigten Kasten von 70 Cm. Länge und 50 Cm. Breite, dessen Deckel nach einem Entwurf desselben Autors kunstvoll geschnitzt ist. Den Kasten, mit seiner reichen und bis in das kleinste Detail auf das Sauberste ausgeführten Schnitzerei ist ein Werk des heimischen Bildschnitzers Dorf und seiner talentvollen Söhne, und gereicht den bescheidenen Künstlern ' zur höchsten Ehre. — Am 21. d. M. ist die Erinnerungsgabe als „kleines Andenken an eine große Zeit", begleitet - von einem ehrerbietigen Anschreiben der städtischen Be- V Hörden an Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit ab- ’ gegangen, dessen Weihnachtstisch zu zieren sie bestimmt 1 war.
Breme«, 27. Dez. Das Ergebnis der von der Ge- ’ werbckammer veranstalteten diesjährigen kunstgewerblichen : Weihnachtsausstellung war, trotz der Ungunst der Verhältnisse, unter der unser Gewerbestand zu leiden hat, ein ziemlich ersreulichcs. Für das Publikum freilich bedarf eö ■ [immer mehr oder weniger starker Reizmittel, um ihm eine 's Reihe regelmäßig sich wiederholender Ausstellungen, auf die ! Dauer anziehend zu machen, und in dieser Hinsicht ließ sich dies- mal, trotz der Anstrengungen, die das Ausstellungökomite gemacht hatte, wirklich auch eine Abnahme der Teilnehmer gegen frühere Jahre bemerken; mindestens auf gleicher ; Höhe aber bleiben die Leistungen unserer Aussteller, wenn • sie nicht, wie in einzelnen Branchen, ganz unzweifelhaft einen wetteren Fortschritt in der gewerblichen Technik und r" Solidität bekundeten. Unsere Gold' und Silierwaren- Industrie hat einen Weltruf; sie war auch diesmal durch } eine reiche Kollektion prachtvoller Arbeiten aus der Fabrik 1 von Koch und Bergfeld vertreten. Daneben waren es > unsere Möbeltischlerei und Kunstfchlosserei, die sich durch ‘ die Qualität ihrer Ausstellungsobjekte hervorthaten; die i* letztere hatte u. A. einen schmiedeeisernen vernickelten p Kronleuchter geliefert, der mit Recht die Bewunderung ;• aller Besucher als ein ganz hervorragendes Kunstwerk auf sich zog. Auch eine Reihe anderer gewerblicher Branchen zeichneten sich durch anerkennenswerte Leistungen aus, und L zahlreiche niedliche Nippfachen, Malerei und dergleichen, . zeigten, wie der Kunstgeschmack allmälig an Ausdehnung gewinnt. Vortreffliche Arbeiten, die sich an geschmackvoller 11 Ausführung Pariser Modellen an die Seite stellen können, hatte ein hiesiges Schuhmachergeschäft geliefert. Trotzdem sind eS u. A. gerade unsere Schuhmacher, die über den l Rückgang ihrer ErwerbSverhältniffe klagen, weil die Uebcr- L schwemmung des hiesigen Platzes mit zollinländischen, billigen Schuhfabrikaten ihnen eine nicht zu bewältigende . Konkurrenz macht, während sie selber in dem Absatz ihrer ■ Waren durch die Zollgrenze arg beengt und geschädigt I1 werden. Bei der mit der Weihnachtsausstellung verbun- i! denen Verlosung kamen auch diesmal sehr wertvolle Ge- | l winne zur Verteilung. Als Kuriosum kann es gelten, daß li der glückliche Gewinner des großen Loses, einer vollstän- |; bißen Schlafzimmereinrichtung für 2 Personen, bis jetzt l! nicht hat ermittelt werden können.
|: Stuttgart, 28. Dezbr. Das Befinden des gefährlich
I erkrankten Prinzen Ulrich, des einzigen Söhnchens de« r Thronfolgers Prinzen Wilhelm, sollte nach dem heutigen I; Bulletin etwas besser sein, doch ist er abends 41/» r Uhr, fünf Monate alt, an der Ruhr gestorben. — Die I „Württ. Landesztg." meldet, daß die Führung der Geschäfte I. der württembergischen Gesandtschaft in Berlin durch den L Generalmajor v. Faber du Faur, der als Militärbevoll- li mächtigter Mitglied der Gesandtschaft und seit lange auch I Bundesratsbevollmächtigter ist, längere Zeit dauern wird. I, An den sogenannten Ministersitzungen des Bundesrats, I; welchen nach der neuen Geschäftsordnung die ersten Be- vollmächtigten der Regierung anwohnen werden, wird, wie I die „Württemb. LandeSztg." vernimmt, der erste Bevoll- |! mächtigte Staatsminister Dr. v. Mittnacht teilnehmen.
I. München, 26. Dezbr. Die Uebercinkunft, welche |p Griechenland und Baiern über die Baiern zustchende Rest- I schuldsumme abgeschlossen haben und welche von der grie- |. chifchen Kammer am 18. d. M. genehmigt worden ist, hat I' nach der „Allg. Ztg." folgenden Wortlaut: Die HH. A. | Kumundoros, Ministerpräsident und Minister des Aeußern, I und S. Sotiropulos, Finanzministcr des Königs der I Hellenen, einerseits und Herr Joseph Radowitz, außeror- I deutlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister des I Kaisers von Deutschland und König« von Preußen, und li in dieser seiner Eigenschaft Stellvertreter der baierischen li Regierung und Bevollmächtigter des Prinzen Ludwig Fer- ■ dinand von Baiern andererfeitS — haben sich nach AuS- I tausch ihrer Vollmachtsscheine über folgende Punkte geeinigt: ■ Art. 1. Die königliche Regierung von Griechenland erkennt I: an, daß sie dem Prinzen Ludwig Ferdinand von Baiern 1 die Summe von 2,600,000 Fr.'schuldig ist. Art. 2. Die I königlich griechische Regierung verpflichtet sich, diese Summe V sofort an den Prinzen Ludwig Ferdinand bar zu bezahlen, K nachdem diese Vereinbarung die Genehmigung von Seiten ■ der griechischen Kammer erhalten hat. Art. 3. Sobald die M Zahlung nach Art. 2 der Vereinbarung geleistet ist, er- M löschen alle Forderungen, welche der bairische Fiseus oder ■> ""—uz Ludwig Ferdinand an Griechenland etwa haben ■ ute, mit Einschluß sämtlicher in den oben angegebenen
Verträgen bedungenen Zinsen, und gleicherweise werden alle Geldforderungen für erloschen erklärt, welche Griechenland etwa aus irgendwelchem Grunde gegen den baierischen FiS- kus oder das königliche Haus von Baiern erheben könnte. Athen, am 29. November (11. Dezember) 1880.
Ausland.
Wien, 27. Dezember. Baron Eck und Glasmaler Kuchenreiter sind wegen Fälschung von Actien der Münchener Vereinsbank in Wien verhaftet. Bei der Hausdurchsuchung wurden alle zur Fälschung notwendigen Werkzeuge sowie viele ausgeführte oder in Ausführung begriffene Nachahmungen der bezeichneten Actien vorgefunden.
Brr«, 26. Dezbr. Ueber die Motive, welche dem gestern Abend telegraphisch gemeldeten erschütternden Ereignisse, dem Selbstmorde des für das Jahr 1881 zum Bundespräsidenten gewählten Herrn Bundesrat Anderwert zu Grunde liegen, weiß man zur Stunde noch nichts näheres. Allgemein nimmt man hier an, daß niedrige persönliche Angriffe, welche eine gewisse Schandpreffe gegen den Verstorbenen gerichtet hatte, die Veranlassung zu dieser That der Verzweiflung gewesen feien. Ein Berichterstatter, der während der letzten Tage mehrere Mal in AnderwertS Gesellschaft war, glaubt jedoch mit näheren Freunden des- felben die Haupturfache der seelischen Mißstimmung, die ihn zu diesem Schritte führte, in der Kritik welche dem von ihm als Chef des Justiz- und Polizeidepartements mit Großbritannien abgefchlvffenen Auslieferungsvertrag in den eidgenössifchen Räten zu Teil geworden, und in dem Widerstände, auf welchen feine Wahl zum Bundespräsidenten stieß, suchen zu müssen. Die That selbst scheint der Unglückliche gestern Abend nach 8 Uhr vollzogen zu haben, da seine Leiche um 9 Uhr in sitzender Stellung -in den Parkanlagen der kleinen Schanze neben dem „Berner Hof" aus einer Bank am Schwanentetch von der Polizeipatrouille noch warm aufgefundcn wurde. Anderwert hatte sich mit einem Revolver durch den Kops geschossen; am Nachmittag hatte er geäußert, er wolle mit dem Abendzug nach Zürich fahren, woraus man schließt, daß er erst die Absicht -gehabt hatte, die That außerhalb der Bundesstadt Bern auszuführen Der Verstorbene war 51 Jahre alt und unverheiratet.
Rom, 27. Dez. Meldung des „Diritto" aus Athen. Comunduros erklärte dem französischen Gesandten Mouy, er behalte sich die definitive Antwort in der Schiedsgerichtsfrage vor, bis der offizielle Vorschlag vorläge. Comunduros habe zu verstehen gegeben, Griechenland sei entschlossen, kein Schiedsgericht anzuerkennen, welches die von dem Berliner Congreffe Griechenland gemachten Concessivnen verringere.
Paris, 28. Dec. Der Senat hat mit 204 Stimmen (die Rechte enthielt sich der Abstimmung) das gesamte Einnahme-Budget mit den von der Deputiertenkammer gestern beschlossenen Modifikationen angenommen. Die ■ Session wurde hierauf in der Deputiertenkammer und im Senate beschlossen. — Deputiertenkammer. Trotz des Widerspruches Brissons und der Budgetkommission wurden gestern in Uebereinstimmung mit der Ansicht der Regierung die seitens des Senats zum Einnahme-Budget beschlossenen Abänderungen mit großer Majorität geuehmigt und alsdann dieses Budget angenommen. — Der Deputierte Laiffant hatte der Untersuchungskommission über die Ange- legenheit Ciffeys ein Schreiben der Wittwe Duvcrgier d'Hauranes mitgeteilt, in welchem Girardin beschuldigt wurde, Spionage im großen Umfange im Solde fremder Staaten betrieben und dem Fürsten Bismarck durch Vermittlung von Frauen wichtige auf die französische Armee bezügliche Dokumente überliefert zu haben. Nachdem die Untersuchungs-Kommission die Verlesung dieses absurden Schreibens angehört hatte, schickte sie dasselbe an Laisant zurück, ohne auch nur eine Abschrift desselben nehmen zu wollen. — In der gestrigen Sitzung der Deputiertenkammer erklärte Girardin, er würde die Beschuldigung, daß er der Chef preußischer Spione sei, mit stillschweigender Verachtung behandeln, wenn diese Beschuldigung nicht von einem Deputierten ausginge; er verlange die Zurücknahme derselben. Laisant erwiderte, er habe die Kommission auf jenes Schreiben hinweifen zu sollen geglaubt; er verweigere die von Girardin verlangte Zurücknahme. Philippotcaux, der Präsident der Kommission, constatierte, daß die Kommission eS ablehnte, von dem Schreiben Gebrauch zu machen. Ein Anttag auf einfache Tagesordnung wuroe von der Kammer verworfen, dagegen eine das Verhalten der UnterfuchungS - Kommission billigende Tagesordnung angenommen.
Loudo«, 27. Dezember. Meldung des Reutcr'schen Bureaus aus Konstantinopel vom 26. d. M. Die Pforte ist zwar davon unterrichtet, daß die Mächte beabsichtigen, Griechenland und die Türkei zur Unterwerfung unter den Spruch eines Schiedsgerichts aufzuforvern; eine formelle Aufforderung ist aber der Pforte noch nicht zugegangen. Seitens der Pforte wurden heute Beratungen gepflogen über ein neues Rundschreiben, um dem Erlasse einer solchen Aufforderung vorzubeugen. ES heißt hier, England würde eine neue Konferenz unter Zuziehung von Delegierten der Türkei und Griechenlands Vorschlägen, wenn die Türkei den Schiedsgcrichtsvorschlag ablehne. — Einer Meldung der „Times" aus Durban zufolge sind die Nachrichten über die Niederlage des 94. Regiments übertrieben. Es seien nur 30 Manu getötet und verwundet worven; die übrige Mannschaft wäre entwaffnet und ihr gestattet wor
den, sich nach Pretoria zu begeben. — Meldung des „Standard" aus Durban vom 25. d. M. Der Angriff der Boers auf die britischen Truppen zwischen Leydendurg und Prätoria erfolgte, während 'Mannschaften des 94. Regiment» unbewaffnet 34 Wagen, deren Eskorte sie bildeten, ans einem Sumpfe herauSzusühren fuchten. Boers in Potschefstroom töteten einen britischen Kapitän, welcher das Aufhissen der republikanischen Fahne verhindern wollte, sowie 5 britische Kolonisten. Oberst BelplairS vertrieb die Boer» durch Geschützfeuer aus einer Position am PotSchef-Flusse, wobei 100 Boers gelötet und viele verwundet wurden.
Dublin, 27. Dezbr. Die irischen Parlamentsleute (Homeruler) wählten gestern wieder Parnell zum Präsidenten, Maccarlhy zum Vicepräsibeuten. Die Versammlung beschloß, daß die irischen Parlamentsmitglieder auf den OppositionSbänken Platz nehmen, der Annahme jber Zwangsbill jeglichen Widerstand entgegensetzen und zur Adresse ein Ameucerneut beantragen sollen, worin die Königin zur Inhibierung der Exmissionen während der Debatten über die Landdill ersucht werd«. — Der Prozeß gegen Parnell und die übrigen Chefs der Landliga hat heute begonnen. Ein zahlreiches Publikum war anwesend. — Die Regierung verbot gestern zwei Landmeetings in der Grafschaft Wicklow; die Verfügung wurde ohne Widerstand befolgt.
Petersburg, 27. Dezbr. „Goloö" zufolge steht der Erlaß einer Verordnung über dm Moons der Tilgung der Schuld des Staates an die Reichödank bevor, wonach die Tilgung im Laufe von acht Jahren ab 1. Januar 1881 zu 50 Millionen jährlich stattsände. Das Ergebnis der bevorstehenden Steigerung der Gildensteuer und Zölle würde nicht allein den durch die Aufhebung der ^alzaccise und Herabsetzung des Salzzolles entstehenden Ausfall decken, sondern noch einen Ueberjchuß von 2 Millionen an Staatseinnahmen ergeben.
Koustauttuopel, 27. Dezbr. Subhi Pascha ist zum Minister der frommen Sttfiungen und Tewfik Pascha zum Finanzminister ernannt. — Die Pforte soll ein neues Rundschreiben mit neuen Vorschlägen betreffs des 'Modus der Lösung der griechischen Frage zu erlassen beabsichtigen. Hiernach wäre eine europäische Kommission zu ernennen, welche sich an Ort und Stelle zu begeben hätte. Sodann solle eine Konferenz der Mächte über die Grenzlinie entscheiden. Das Rundschreiben würde weder die Schiedsgerichtsfrage noch die 'Note vom 3. Oktober erwähnen. — Meldung der „Agence Havas": Aleko Pascha überreichte der Pforte feine Demission. Wie verlautet, sprach sich tue Finanzkommission gegen oas Project Wettendorf's aus. — Die Botschafter der Mächte schlugen vor uno anempsaylen gestern mündlich das europäische Schiedsgericht. Der Vorschlag sollte gestern Abend dem Ministerrate unterbreitet werden. Bei den Emwenvungeu Said Paschas gegenüber den Botschaftern gilt die Ablehnung für wahrscheinlich.
Philadelphia, 10. Dezbr. Die deutschen Einwanderer, die jetzt s» zahlreich zu uns herüber kommen, werden an ihrer Sprache, ihrer Gesittung, am deutschen Geiste und Wesen festhalten, aber werden dies auch ihre Kruder thun? Leider kann man diese Frage nicht mit Ja beantworten, denn die tägliche Erfahrung hat uns gelehrt, daß sich die Kinder deutscher Eltern hter rnerkwürdtg rasch amerikanisieren und leider vielfach im schlimmen Sinne des Wortes. Die deutschen Knvw NothrngS, das heißt die entarteten Söhne deutscher Eltern, sind oft die schlimmsten und widerlichsten. ES ist in der That schwierig süc deutsche Eltern, die guten Seiten des deutschen WesenS und Charakters auf ihre Kinder zu vererben, aber darum doppelte Ehre allen, die dieses ernstlich versuchen. Im großen Ganzen geht der deutsche Nachwuchs in der zweiten oder drittelt Generation so völlig im Amerikanertum auf, daß bloß noch der deutsche Eigenname bleibt und der rotrb sehr oft engli- siert bloß weil dies für vornehm gehalten wird, zugleich aus Gefälligkeit für die englisch-sprechenden Amerikaner, daß ste den Namen leichter aussprechen können.
Hesseu-Raffa«.
Marburg, 29. Dezbr. Nach der definitiven Feststellung ist das Resultat der Volkszählung am 1. Dezbr. in hiesiger Stadt Wohnhäuser: 897, Haushaltungen: 2501, wohnhaft uito anwesend: männlich 5684, weiblich 5351, nicht wohnhaft, aber vorübergehend anwesend: männlich 109, weiblich 78, wohnhaft, aber vorübergehend auswärts abwesend : männlich 51, weiblich 41, ergiebt somit als Wohnbevölkerung 11,127.
Eschwegt, 27. Dezbr. Nach Revision des Materials von der letzten Volkszählung hatte Eschwege am 1. Decbr. er. 4363 männliche und 4640 weibliche, mithin überhaupt 9003 Einwohner, 1279 ----- 16,56 Prozent mehr als die Volkszählung am 1. December 1875 (7724) ergab. (H. M.)
Beiseförth, 26. Dezbr. Ein schrecklicher Mord ist heute hier verübt worden. Gegen halb 12 Uhr wurde in dem Blumen'schen Gasthause, wo sich die Jugend vom Nachmittag an dem Tanzvergnügen hingab, die an einem Fenster stehende 23jährige Catharina Stern durch einen von Außen abgegebenen Schuß erschossen. Die Kugel war ihr unter dem Hinterkopf in den Hals gedrungen und mit einem Aufschrei stürzte sie entseelt zu Boden. Eifersucht soll das Motiv dieser Schreckensthat fein, welche die Einwohnerschaft in große Erregung versetzt hat. Hoffentlich gelingt eS, durch die bereit» eingeleitete Untersuchung I des Mörders habhaft zu werden. (T. u. A.)