gegenkommen gegenüber verhalten und ob eine Milderung ,der Gegensätze erfolgen wird.
t München, 24. Dezbr. Unser Verwaltungsgerichtshof 1 hat in einer seiner jüngsten Sitzungen entschieden, daß die $ in Baiern domicilierten Reichsbankstellen zu den städtischen > Gemeindeumlagen nicht beigezogen werden können. Es ist ^dies nur eine richtig gezogene Folgerung daraus, daß dieselben von den direkten bairischen Steuern nicht getroffen e werden, da die Zahlung von Gemeindesteuern von der Verpflichtung zur Entrichtung von direkten Staatssteuern abhängig ist und in procentualen Sätzen den letzteren auferlegt wird. Wie hiesige Blätter melden, soll der Versuch gemacht werden, dieses durch Den zeitweiligen Stand unserer Steuergesetzgebung hervorgerufene Privileg zu beseitigen und die Reichsbankstellen in Baiern sowohl im Verhältnis
1 zu den andern mit ihnen concurrierenden einheimischen Unter. ..ichmungen gleich zu behandeln, als auch mit der Steuer-
: ^gesetzgebnng der andern deutschen Einzelstaaten, in welchen V'bie Reichebank vertreten ist, in Einklang zu bringen. Es
S scheint dies um so mehr eine Forderung ausgleichender Ge- t, rechtigkeit zu sein, als nach den bisherigen Ergebnissen unserer Steuerreformverhandlungen es besonders Banken i und ähnliche Actienunternehmungen sein werden, welche bei "! der Gewerbesteuer die Zeche bezahlen sollen. Auch hier zeigt sich übrigens die wenn auch späte Gerechtigkeit der Steuergöttin, da dergleichen Unternehmungen nach der bis- ..herigen Gewerbesteuer nicht entsprechend getroffen werden G tonnten. — Das neueste Heft der Zeitschrift des Bairischen ? Landwirtschaftlichen Vereins, die auch unter den Nachfolgern ’ unseres Adam Müller ihr altes Ansehen bewahrt, bringt ' eine ans amtlichen Quellen geschöpfte Widerlegung des i ultramontanen»agrarischen Märchens, wonach in ; .Baiern am Schluffe des vorigen Jahres 8000 länd- i^liche Gehöfte mit 240,000 Tagewerken (etwa 8000 ha) Land dem Concursverfahren verfallen und un- " bebaut liegen sollten. Der Abg. Schmelcher hatte die angeb- 1 liche Thatsache sogar in der Zweiten Kammer zu verwerten f gesucht. Schon damals wurde von kundiger Seite Einspruch " erhoben, und die oben angeführte Quelle weist genau nach, !i> daß zur kritischen Zeit nur 698 Gehöfte außer Betrieb V standen mit einem Flächeninhalt von etwa 9000ha; daß es i sich fast nur um kleinere Anwesen von durchschnittlich 13ha f handelt und auch von diesen Ländereien verschiedene, die , sich im Besitz von Städten u. s. w. befinden, als Wiesen, Weiden u. s. w. einen entsprechenden Ertrag gewähren. Auf die Einzelheiten kommt es dabei wenigs an, aber mit f jener zehnmal übertriebenen sogenannten Statistik ist in ' Versammlungen sowie in agrarischen und ultramontanen V Blättern Monate lang gehetzt und geschürt worden, natürlich p mit der unvermeidlichen Nutzanwendung, daß die neue | Gesetzgebung, für die natürlich die Lieberaleu verant ^örtlich gemacht werden, an dieser Verödung der bai-
I scheu Landwirtschaft schuld sei. Zum Glück konnte, wenig- | -ns was das Verfahren anbelangt; der Vorwurf nicht I gegen die Reichsgesetzgebung gerichtet werden, da wir damals , noch unter der Herrschaft des bairischen Proeesses standen. ’■ DieBerichtung der agitatorisch verwerteten Unwahrheit wird |t Mich kaum ihren Weg überall dahin finden, wo die falsche Anis gäbe Wurzel geschlagen hat. Beiläufig bemerkt, hat sich der neue I * Reiehs-Eoueuisprooeß auch bei uns att'eiligcr ’Zluciteunuug zu I rühmen, und da dieser Teil deS bürgerlichen Verfahrens I' einmal ein notwendiges Hebet ist, darf man froh sein, daß l > hier durch die als solche schon einen großen Fortschritt l- bezeichnende einheitliche Reichsgesetzgebuug auch materiell I wesentliche Verbesserungen gebracht worden sind.
I Mölalld.
I Paris, 26. Dee. Die gewaltige Ausdehnung, welche I in diesem Jahre das Fest des Weihnachtsbaumes der I: Elsaß-Lothringer im Hippodrom angenommen, ist keineswegs I»bloß zufälligen Ursachen zuzuschreiben. Sie hängt zu- I j summen mit dem wachsenden Glauben an die Abneigung, I' die in dem Reichslande gegen die deutsche Herrschaft be- I stehen soll. Der Systemwechsel, welcher mit dem Feldmar- I; schall Manteuffel in Elsaß-Lothringen eintrat, , ist hier nie I' anders aufgefaßt worden, denn als ein indirektes Einge- I ständnis der deutschen Ohnmacht; nachdem die Strenge ge« I: scheitert versuche man es mit Manteuffelscher Milde! Die I. Rondelle Revue der Madame Edmond Adam, die gleich dem TempS die Blicke stets auf den verlorenen Osten ge- I richtet hält, gab dieser Anschauung wiederholt Ausdruck, 1, und gleich ihr alle übrigen Blätter. Das gestrige Fest im 1' Hippodrom bildet daher eine Kundgebung, welcher die | Gegenwart Gambettas, TirardS, Floquets und Andrieux' I noch dazu einen halb offiziellen Charakter aufdrückte. Wenn I die Fortschritte, welche das Fest seit 1872 machte, fort- I dauern, so muß es unbedingt zu einem französischen I Nationalfest werden. Damals hatte die Feier im kleinen |i Sale des Alcazar hinreichend Platz; eS wanderte dann ans | Lächeln über das Antlitz der Frau gleiten, deren Leben 1 und Kraft so früh im innersten Keime erstickt wor- ■ den war.
■: In ihrem einstigen GesängniS ließ sie eine Kapelle
1 einrichten, in welcher auch ihre Trauung vollzogen ward. W Auf einem Obelisk von weißem Marmor liest man die li Worte, mit welchen Maria Antoinette von ihren Kindern I Abschied nahm: „Möge mein Sohn nie die letzten Worte I seines Vaters vergessen, welche ich ihm hier ausdrücklich ■’ wiederhole. Er trachte nie darnach, unseren Tod zu rächen [ li Ich vergebe allen meinen Feinden, was sie mir böses ge-
lhau haben!" (Aus dem „Jllustr. Hausfreund.")
in das Elysve Montmartre; von da in das große Theater des Chatelet, und jetzt hat es sich des größten Raumes von Paris, deS Hippodroms, bemächtigt, dessen Räume gestern so ziemlich gefüllt waren. Der deutsche Weihnachtsbaum macht sich so im französischen Lande heimisch. Liest man heute die Beschreibungen der Zeitungen, so sollte man glauben, es seien die Elsaß-Lothringer mit ihren deutschen Gebrauchen den Franzosen seit Jahrhunderten anS Herz gewachsen, während sie doch im Gegenteil biß 1870 ein beständiger Gegenstand des Spottes waren. Freilich, es spiegelt sich in der Aufbauschung dieses Festes ein gutes Stück französischer Eitelkeit; man bewundert sich selbst in der „Treue dieser verlorenen Kinder für ihr, früheres Vaterland". — Das Univers ist untröstlich. Während die christlichen Völker sich für das Weihnachtsfest vorbereiteten, hat die französische Deputiertenkammer ihr schwarzes Werk vollbracht und den unentgeldlichen Laienunterricht beschlossen. „Der alte Herodes begnügte sich mit dem Blute der Unschuldigen, aber die französische Gtsetzgebung ist grausamer als der alte Herodes; sie raubt die Unschuld, den Glauben und damit das wäre Leben der Seele." DaS Blatt meint, mit dem Laienunterricht sei es um Freiheit, Ehre und Religion geschehen.
Lvudau, 25. Dez. Lord Derby hat dem Comitee deS Boycott-Fonds 100 L. übersandt, begleitet von folgender Zuschrift: Knowsley, PreScot 19. Dec. Sir I Ich habe mit vieler Befriedigung die Anzeige gelesen, daß beabsichtigt wird, einen Fonds zu stiften, der den Zweck hat, Kapitän Boycott für die Verluste die er durch den revolutionären Terrorismus, dem er ausgesetzt gewesen, erlitten, schadlos zu halten. Es ist unerträglich, daß ein englischer Gentleman aus Irland verjagt wird, bloß weil er sich einer Partei, die offenbar für die Trennung der zwei Länder wirkt gehässig gemacht hat. Ich glaube nicht, daß die Regierung im Unrecht ist, indem sie sich weigerte, Kapitän Boycott aus Staatsmitteln zu entschädigen. Der Anspruch ist ein neuer und er Präzedenzfall würde ein unbequemer fein. Allein daS englische Publikum mag billigerweise eine Pflicht übernehmen, die der Staat ebenso billigerweife ablehnen mag. Ich verbleibe Ihr gehorsamer Diener Derby. — Die Morgenblätter veröffentlichen ein Schreiben, daß der gegenwärtig tn Madeira weilende Lord Carnarvon, ein konservativer Pair, der unter Lord Beaconsfield eine Zeit lang Minister für die Colonieen gewesen, an Herrn John Bright gerichtet hat. Dasselbe hat die Rede, Die letzterer am 16. Nov. in Birmingham gehalten, zum Gegenstand. Lord Carnarvon beschwert sich über Die von Herrn Bright in der erwähnten Rede gethane Aeußernng, „daß fast alle die größten Verbrechen in der Geschichte von Monarchen und Staatsmännern verübt, und alle die größten Mißgeschicke, welche die Geschichte kennt, durch die direkte Vermittlung von Monarchen und Staatsmännern über die Menschheit hereingebracht worden." Er kritisiert auch sehr scharf die Erklärung Brights, daß das Hans der Lords nicht ständig in einem freien Lande bestehen könne. Schließlich protestiert er gegen eine solche Sprache aus dem Munde eines Mannes, der durch das von ihm übernommene Amt verpflichtet sei, ein treuer Hüter der Verfassung in ihrer Gesamtheit zu sein- Der Brief erregt in der Lagespresse großes Aufsehen.
Petersburg, 23. Dezember. Die Jubiläumsfeierlichkeiten des Prinzen Peter von Oldenburg schlossen am 15. d. M. mit einem glänzenden Raout in dem prachtvollen Palais des Prinzen, an welchem gegen tausend Personen Teil nahmen. Wohl selten in Rußland hat ein Jubiläum eine so große Teilnahme hervorgerufen in allen Sphären unserer Gesellschaft. Das ganze Leben des Prinzen war Werken der Wohlthätigkeit geweiht. Die den Namen seiner Großmutter, der Kaiserin Maria Feodorowna, führenden Institute wurden von ihm mit väterlicher Sorgfalt geleitet. Neben der Erziehung von Tausenden junger Mädchen aus den besseren Ständen in den zahlreichen Instituten unv weiblichen Gymnasien, welche dem Prinzen oblag, pflegte derselbe das Lyceum, die von ihm gestiftete und auf seine Kosten erhaltene Rechtsschule, eine ebenfalls von ihm erhaltene Handwerksschule, verschievene Waisen- Anstalten, ein Kinderhospital, Kinder-Asyle u. s. w. Die Anzahl oer Pflegebefohlenen des Prinzen ist Legion. In allen Anstalten ist Prinz Peter hoch geehrt. Ans denselben ist kein Nihilist hervorgegangen. Der Prinz ist auch Dichter und Componist. Eine besonders freudige Ueber- raschung machte es ihm, als am zweiten Festtage die Mitglieder der italienischen Oper erschienen, um ihm fünf seiner Compositionen vorzutragen. — Groß ist der Jammer in den einst so blühenden deutschen Kolonien an der Wolga, welche durch mehrjährigen Mißwachs heimgcsncht worven. In allen deutschen Zeitungen Rußlands erscheinen Ausrufe an das Publikum, um Hülfe zu schaffen. Auch das ehemalige deutsche Kriegslazareth lebt wieder auf, um zu diesem Werke der Barmherzigkeit seine Vermittelung anzubieten. Die Gaben laufen reichlich ein, ohne jedoch zu genügen. Wohl wäre es zu wünschen, wenn mau sich auch in Deutschland der armen, Hunger leiocnocn Brüder an der Wolga erinnern wollte! Was die projektierte Einkommensteuer anbetrifft, so versteht es sich von selbst, daß dieselbe keine rückwirkende Kraft haben kann und sich daher nicht aus vom Staate als steuerfreie Obligationen erstrecken wird. Der Vorschlag, den Schienenweg auf den polnischen Bahnen — umzulegen, um dadurch da» Umladen auf den Grenzstationen, Aufenthalt und große Kosten zu vermeiden, ist nicht durchgegangen. Den Herren Moritz und Mark, welche sich durch Vermittelung des Fürsten Drutzkoy-
SakolinSky um die Konzession einer Bahn von Lodz! nach Kalisch, nebst zwei Zweigen zum Anschluß an preußische Bahnen, zu Szipiorno und Wieruscziew bewarben, ist im Ministerium der Wege-Verbindungen ihr Gesuch abgeschlagen worden, obgleich die Herren auf die Staats- Garantie verzichteten.
Hesseu-Raffau.
Marburg, 25. Dezbr. DaS „Marb. Tageblatt" hat uns genötigt, aus der Zurückhaltung herauszutreten, welche wir uns in Betreff der „Judenfrage" um des lieben Friedens Willen auferlegt. Die schwere Schmähung eines hochverehrten Mannes — beS Hofprediger Stöcker — konnte nicht ohne Erwiderung bleiben. Das „Marb. Tagebl." wird, wie wir hören, wegen diefes Vorgangs vom Gericht belangt, damit ist diese Sache vorerst für unS abgethan. Die Entgegnung auf unseren Artikel „Gerechtigkeit" von Seiten des „christlich sreisinnigen Bürgers" im „Marb. Tagel." ist so manschelig-läppisch, daß wir sie ruhig ihrem Schicksal überlassen, dagegen dürfen wir doch folgende Thatsachen nicht verschweigen. Ein jüdischer hiesiger Wirt hat in der Expedition der „Oberh. Ztg." diese aufbestellt, weil seine jüdischen Gäste wegen deS oben erwähnten Artikels es verlangten. Von glaubhafter Seite wird uns weiter folgendes erzählt. Ein hiesiger Künstler hatte eine Ansicht einer Marburger Straße gezeichnet, auf welchem ein Teil der hiesigen Judenschule befindlich, darauf waren als Staffage einige polnische Juden, wie sic öfters dort zu sehen sind, angebracht. Das Bild war in einem hiesigen Buchladen zum Verkaufe im Schaufenster ausgestellt. Daraus nahmen einige jüdische Kaufleute Veranlassung, dem betreffenden Buchhändler die KunDschaft zu kündigen und auf Ersuchen eines anderen von ihnen mußte der Ladenbesttzer das Bild aus dem Ladenfenster entfernen. — Das sind Aufreizungen, deren sich besonnene Leute bei ruhigem Nachdenken nicht schuldig machen sollten. Wie denn, wenn einmal daS Blatt umgekehrt wird und die Christen die Kundschaft kündigten? Wir raten daher alles Ernstes zur Ruhe und Mäßigung und von solchen Provokationen Abstand zu nehmen.
Marburg, 27. Dezember. In der Dezembersttzung deS hiesigen Geschichtsvereins am 17. d. M. traten an die Stelle des gewöhnlichen größeren Vortrags diesmal kleinere Mitteilungen, die Herr Dr. Reimer mit der Besprechung der Sage von Heinz von Lüder und der goldenen Kette eröffnete. Diese schöne Sage ist erst seit ziemlich kurzer Zeit unter die Geschichtsereignisse aufgenommen und ihr Held gehörte auch nicht der bekannten Familie von Lüder an. Im Anschlüsse hieran sprach Herr Major v. Gier on- court über ältere hessische Kriegsverfassung und die Schicksale hessischer Kavallerie auf dem Zuge nach Rügen im Jahre 1677. Herr Dr. Könnecke legte die neue deutsche Publikation von Kaiserurkunden vor, worunter auch besonders viele Marburger ausgenommen sind, ferner Engels poetische Beschreibung von der Marburger Wassersnot im Jahre 1552 (aus der Berliner Bibliothek), die er mit Bücking's Abdruck in seinen Marburger Beiträgen verglich. Die Vorlage einer seltenen Lrenckbibel gab Veranlassung einen im Archive aufgefundenen Bettelbrief dieses Abenteurers an Wilhelm IX. vorzulesen. Sehr interessant waren die Mitteilungen deffelben über die hessischen Verbote des Kaffeetrinkens im vorigen Jahrhundert, die man aus Gründen der Volkswohlfahrt für notwendig hielt. Eine Sammlung von niederhessischen durch diese Verfolgung veranlaßten Gedichten wurden vorgelegt, ebenso die des hessischen Grenadiers Dick. Herr Buchhändler Braun sprach über die bedeutende Priorsche Sammlung hessischer Münzen und die Art ihrer Entstehung. Zum Schluffe trug noch Herr Dr. Könnecke Berichte vor über ein Erdbeben, das im Januar 1756 auf dem Schlosse stark verspürt worden war.
Marburg, 27. Dezbr. Am Weihnachtsabend ist, wie wir hören, bei hiesigem Kaiserlichen Postamte der Ober- Postpackmeister Becker mit einer sinnreichen Weihnachtsgabe ausgezeichnet worden, indem derselbe für seine Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Dienste aus der Kaiser- Wilhelm-Stiftung für die Reichs-Post- und Telegraphen- Verwaltung mit einer gediegenen silbernen Ankeruhr neuester Konstruktion belieben wurde.
Marburg, 28. Dezbr. Dem Vernehmen nach haben die städtischen Behörden gestern der Beteiligung an dem von den größeren Städten der Monarchie zu stiftenden Hochzeitsgeschenk für Se. Königl. Hoheit den Prinzen Wilhelm ihre Zustimmung erteilt.
— Im Januar wird dem Landtage der Vertrag mit den hessischen Agnaten und auf Grund deffelben ein Gesetzentwurf wegen Aufhebung der Verwaltung des kurhessischen Fideikommisses zugehen. (H. M.)
— Dem Rechtsanwalt und Notar Dr. Renner in Kaffel ist zur Anlegung des ihm von Sr. Maj. dem König von Württemberg verliehenen Ritterkreuzes I. Klasse des FriedrichsordenS die allerhöchste Genehmigung erteilt.
Staffel, 27. Dezember. Die „Tgpst." schreibt: Ans Einladung deS konservativen Vereins wtrd in den ersten Tagen nächsten Monats der Hofprediger Stöcker aus Berlin einen Vortrag über den „wahren Konservativismus" halten. Wie wir hören, sollen Eintrittskarten ausgegeben werden, um einer UeberfüHung des SaaleS vorzubeugen, jedoch ist die AuSantwortung derselben von der Parteistellung her sie empfangenden Personen keineswegs abhängig.
Steffel, 26. Dezember. Vor dm Festtagen hat dahier