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Am^ns deutscherseits wieder stark besetzt. Unmhen

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Freundliche Bitte.

bkem Nahen des Festes schon jetzt frohe Weih- nachtSklänge durch Herz und HanS schallen, hoffen wir keine Fehlbitte bei vielen freundlichen Lesern zu thun wenn wir an unsere 50 verwahrlosten Mädchen, von denen allein x5 fcU8r:bln ^^isen Marburg und Kirchhain sind mit d-r Bitt, ,riOT,

et9enen Hrrd dadurch, daß Ihr helft diesen Kindern Wechnachtsfreude zu bereiten. Ihr lieben HauS- 6utttiP^Ütter' S gewiß in hoher Freude für

teuere wohlerzogenen Kinder das Fest rüstet, helft auck uns für die Kinder rüsten, helft mit Euern Töchtern, un- !er, benen manche liebe Helferin zu finden ift die a WeihnachtSgesang anstimmt: Denn das Christkind soll allein unsere Weihnachtsfreude sein Die

Xe*etben aatbUtfl 0er" iCbt @a6e Em- Treysa im December.

Der Vorstand des DiakonifienhauseS.

ser Tage Nachforschungen statt nach demjenigen Bande der u-Co. m Hamburg herausgegebenen Volks- Ausgabe von Heinrich Heine's Werken, in welchem sich das glücklicher Weise nur wenig bekannte GedichtSchloß- legende befindet. Die Beschlagnahmen, deren Zahl recht brit k.. .op ne .« ^^t^tue Journal mit-

te 5 k uL®n«b beI^§- 95 und 184 des Strafgesetzbuches unb be« § 23 bes Paßgesetzes. Auffallend ist, daß diese Maßregel erst jetzt verfugt worden ist, wo bereits die 36. Lieferung erschienen und daS incrimintrte Gedicht in einem wett früheren Bande unbeanstandet längst verbreitet worden lst Wie aber ein derartiges Gedicht, von welchem man höchstens bedauern kann, daß der Dichter e« aen^ckt absölu't rÄtfelSftfSfrfi^Öabe 2tufna^me ^nben könnt?, muß absolut rätselhaft erscheinen. p

. ~ »Wiener Monumental-Bauten^ ist der Titel eine« M^b^nnten Archirekten.Buchhandluug von Lehmann u Wentzel m Wien erscheinenden Prachtwerkes, das in allen Kunstkrelfen großes Interesse finden wird. An die in demselben Verlage soeben vollendetenWiener Neu- anschließend, aber in größerem Format und hin Ausstattung, soll nach dem uns vorliegen- den Prospekte alle neueren öffentlichen Bauten Wiens, wie Museen, Rathaus, Parlament, Universität, Oper, Schau­spielhaus, Justizpalast rc. enthalten; Prachtbauten, die ja L-u unserer Leser aus eigener Anschauung bekannt sind. ^^Ausstattung, in auSgefuhrtem Kupferstich, läßt nichts zu wünschen übrig. DaS Werk wird zwar, wenn vollendet, teuer seiu, aber gerade jetzt bietet sich auch dem minder bemittelten Architekten und Baumeister Gelegenheit ein aBQ.tf°^ne 9ro6t Opfer zu erwerben, da es in zwei- monatlichen Sieferungen ä 6 Blatt größtes Folio zu dem verhältnismäßig billigen Preise von 1 st. (2 Mark) pro "ste Band enthält Hofoper und Justizpalast; _ jedes Gebäude soll übrigens in Tert und Atlas eine selbstständig abgeschloffene Monographie bilden. Mrd das Werk so durchgeführt wie die uns vorliegende Probe, und bei dem Namen der Verlagsbuchhandlung ist

^^rten, i dann wird die Kunstlitteratur um ein Werk bereichert, das, man kann wohl sagen, nach Inhalt und Form einzig dasteht. w 9 11

vollendet, sei man jetzt an die künstlerische Ausstattung ge- gangen. Ein bis 2 Jahre würden vergehen, bis die be­stellten Arbeiten geliefert seien. Ende dieses oder Anfangs des nächsten Jahres würde er aber den Präsidenten des Hauses ersuchen, die Abgeordneten zum Besuche der Ruhmes- halle einzulaben, um ihnen zu zeigen, wie die Sache liege, wird unverändert angenommen, ebenso der' Zuschuß zur Rente des KronfibeikommiSfondS, sowie der Einnahme-Etat beS Ministeriums beS Innern

Bei dem Angabe-Etat (Gehalt beS Ministers 36,000 Abg. Rickert die Frage der amtlichen Publikationen, exemplificiert auf den bekannten Fall der Posener Zettung und beantragt folgende Resolution: DaS beschließendes spreche die Erwartung auS, daß b c ")ttSbehö^be bet Zuwendung von Inseraten nur die ZweckmaßtgkettSfrage der Verbreitung von Bekannt- ^chungen nicht aber die Parteistellung als maßgebend

"aris, 2. Decbr. Der Senat hat heute über das ^rr"oebudget debattiert und dasselbe angenommen. Die Deputiertenkammer ernannte die Enquete-Commission in

«ngri-, <nh.il - SDelnfcffe intafSTn 9

treff der auswärtigen Angelegenheiten und tadelt die De- monstration vor Dulcigno, sowie die Politik zu Gunsten Griechenlanhs. Minister Barthelemy erwidert, die Auf­rechterhaltung des europäischen Einvernehmens sei die beste Garantte ur den Frieden. Alle Cabinette hätten Grie­chenland kluge Enthaltung angeraten. Die Politik der Re«

®etbe Eine Politik des Friedens und des euro- pälschen Einvernehmens bleiben. Eine Tagesordnung mit ?eaenra?O76astibrUtf Ut Regierung wurde mit 307 gegen 107 Stimmen angenommen. Eine Note in den £rn{Ie" Ert die Erzählung desGauloiS" über das bitub-r bte Regierung des 16. Mai veröffentlichen werde, für reine Phantasie.

.. 2. December. Ein königliches Dekret beruft

die Kortes auf den 30. December ein. .

Loudon, 3. December. Parnell, Biggar, Sallivan ®ert0" und Dillvn beabsichtigen eine weitere Vertagung chr/e Prozesses zu beantragen, weil der festgesetzte Termin auf b-n 28. December sie hindern würde, ihr verfassungs­mäßiges Recht der Teilnahme an den Parlamentssitzunaen auszuüben. Parnell ift plötzlich nach

Earl Granville hat den österreichischen Botschafter Graf Karolyt empfangen. 1 I

Di« wichtigsten Ereignisse im Deutsch-Französischen

Seldzuge 1870-18717

December.

1. Erneutes Vartruppengefecht bei OrgsreS und Patav-

1. bayerisches Corps gegen überlegene Kräfte der Loire-Armee. 1

2. Heiße Kämpfe um Chapigny und Brie. Schlacht bet Bazoches-les-HauteS: Großherzog von Mecklen- bürg gegen bte Loire-Armee. Gefecht bei Belfort.

3. Prinz Friedrich Karl bringt bei ChilleurS u. Chevillv bts zum Walde von Orleans vor. Lubwig II. lii§t unter Zustimmung bei sämtlichen beutschen Für­ste" "nb Freien Stäbte in Versailles die Kaiser­würde Vorschlägen.

AneAnJLTei$e Schlacht bei Orleans m 0,(000 Gefangene, 77 Geschütze); am Abend die

Vorstadt St Jean besetzt. - Bei Paris Rückzug der Franzosen über die Marne. In bet Nacht auf ben 5. wirb Orleans selbst von den Deutschen wtederbesetzt. Gefecht bei Rouen gegen Mobilgarden.

v. Neue Gefechte bet Rouen gegen Mobilgarden. Kampf bei Monteliard.

6. Besetzung von Rouen. Vormarsch der Deutschen auf Blois.

A?ckzug der Loire-Armee auf Blois: Kampf bei Meung. Gefechte bei SalbriS und Nevoy zwischen Teilen der nach Osten versprengten CorpS der Loire- Armee und Truppen der zweiten Armee.

8. Siegreiches Treffen von Beaugency; Chanzy auf'« Neue zum Rückzüge genötigt. [

9. Dieppe befefet. Gefechte am Walde von Marchenoir nb bu Montlivault; Schloß Chambord erstürmt. Ueberfall in Ham.

10. Der Norddeutsche Reichstag nimmt die neuen Be­zeichnungen »Deutsches Reich» undDeutscher Kaiser« ~ ^eue Kämpfe bei Marchenoir. Föcamp B°°d<nn7aL' 9 " °°" iUurt* * 11. Gefecht zwischen La Fore lunb Chauny; Aufhebung preußischen Provianttransports durch Franctireurs

4 0 S* ?0lre-Armee flieht auf Le Mans.

12. Montmody wird auf's Neue bombardiert. Pfalz­burg kapituliert. - 4

131 Rückzugsgefechte der Franzosen bei Oucque« und MaveS. Blois, am 12. von den Franzosen Der« .. unb Pfalzburg werden besetzt.

14. Montmsdy kapituliert. Gefechte am Loir, so bei Frsteval, gegen den sich weiter zurückziehende Chanzy. Vortruppen der zweiten Armee bei Montrichard.

151 Arches Gefecht über Chanzy bei Bendüme. Gefecht bei Belfort.

16. Gefechte bei Langte« (Werder'sche Truppen), Vendöme E au der Schweizergrenze. AmienS zeitweilig von den Deutschen geräumt. 9

171 G-fechte bei Epuisay, Le PoiSlay, La Fontenelle, auf Straße nach Le ManS; Vendome von den Deut- ,R Sen . fetzt. Faidherbe im Vortücken auf Amiens.

18. Siegreiches Treffen der badischen Division bei Nuits gegen Ganbaldi.

Niederfchl.

Himmelsans, ziemlich heiter. Bemerk. Vor Nacht Reif.

Der Minister t>es Innern erklärt, eS sei richtig, daß die Bekanntmachung der Polizeidirektion in Posen wegen der Ueberschwemmungsgefahr nicht in der Posener Zeitung publiciert worden sei, dagegen seien principiell die Betei­ligten durch besondere Benachrichtigung aufmerksam gemacht worden. Er habe veranlaßt, daß die Behörden angewiesen wurden, soweit eS ihnen pflichtmäßig erscheine, auch der Posener Zettung Bekanntmachungen zuzuwenden. Der Antrag Rickerts gehe zu weit. Die Frage der zweckent- sprechettdeu Verbreitung sei nicht die einzige, die in Be- tracht komme. Nach einem bereits früher mitgeteilten StaalSministerialbeschluß sollten ausgesprochen reichs- oder preußenfeindliche Blätter und solche von entschieden oppo­sitioneller Tendenz möglichst unberücksichtigt bleiben. Der Ton mancher Blätter mache es bet Regierung unmöglich, mit thnen zu verkehren. Im Volke würde nicht begriffen, daß die Regierung Bekamtimachungen erlasse in Blättern, die sie täglich verhaßt, verächtlich und lächerlich zu machen suchten. Der Minister ersuchte daher die Ablehnung des Antrags. Abg. Kantak beschwert sich über einen angeb« l'chen Uebergriff von Beamte» der Provinz Posen in daS Vereinsrecht. Der Minister sagt die Rectificierung zu, wenn die Thatsache richtig sei. Abg. Windthorst bemerkt, man wisse nicht, waS reichsfeindlich bedeute, was nicht. Die Blätter, welche heute noch die Regierung Mterstützten, würden morgen oppositionell verschrieen. Wolle bte Regierung auf ben Rickert'schen Antrag nicht eingehen, so müsse sie besondere Annoncen-Organe schaffen. Abg. Virchow plaibiert für den Antrag Rickert. Das Verfahren brr Regierung sei eine Art administrativen j Strafverfahrens gegen oppositionelle Blätter. Abg. v. Bennigsen erklärt, er und seine Freunde würden für den Antrag Rickerts stimmen. Der Antrag sei allerdings nicht darauf gerichtet, daß die Regierung in den Blättern inserieren müsse, auch wenn diese die Opposition in ge­hässiger und gemeiner Weise führten, v. Bennigsen wünscht im Verhalten der Regierung zu den Parteien und dieser miteinander etwas mehr Kaltblütigkeit und auch in der Auffassung von gegnerischer Seite. Jede einzelne Partei könne heute die Regierung unterstützen und ihr nach einiger Zeit ebenso entschieden entgegengetreten. So lange man sich nicht gewöhnen könne, jede politische Rich­tung von rechts und links für berechtigt zu achten, könne man zu gesunden Zuständen nicht gelangen. Abg. v. Rauchhaupt behauptet, die Liberalen würden, wenn sie ans Rueer kämen, noch schärfer gegen die mißfällige Presse vorgehen. - Die Abgg. Windthorst, Majunke und Richter treten für ben Antrag Rickert ein. Minister v. Eulenburg ersuchte nochmals um Ablehnung be« Antrags. Da« Publikum werbe burch bte Maßregel nicht «'schädigt. Die Absicht, bie oppositionellen Zeitungen zu strafen, muffe er entschieden für daS Ministerium zurück- wetsen. Ein Ministerialbeschluß versage ben Blättern bie Elchen Annoncen, Wenn beten Haltung bie Würde der Regierung verletzte oder Verwirrung in das Volk bringe. Der Minister weist gleichzeitig die Verantwortlichkeit der Regierung für da« waS in den Blättern stehe, zurück, welche die Regierung unterstützen. Der Antrag Rickert wird mit den Stimmen der Linken und des Centrums angenommen. Der Etatstitel wird bewilligt. Nächste «itzung morgen. I

vermischtes. I

Landsberg a. W., 30 November. Ein 22sitziger «ampfomnibuö ist in der Wöhlert'schen Fabrik zu Berlin

in Arbeit; ihn hat ein hiesiger Fuhrherr bestellt. Derselbe beabsichtigt eine Dampfomnibus-Linie zwischen «nbaberg a. W., Schwerin und Meseritz einzurichten Der Omnibus soll sehr elegant gebaut werden, 1. und 2. Klasse- "up'eS enthalten und int Januar hier eintreffen.

281 November. (Hebung eines versunkenen Tchiffes.) Im April 1878 versank hier an der Theiß- We der mit 5000 Zollcentnern ärarischen Salzes be« «bene Schlepp Nr. 301. Diesen Schlepp zu heben, ist n» heute nach einer schwierigen Arbeit von 21/» Monaten jungen. Um bie Hebeketten unter ba« gesunkene Boot legen, mußte bet Taucher 311 Mal unter Wasser gehen.

*e Hebung wurde mit 3 Schleppen, bann mit 44 Stück ^Umstämmen, 18 Stück langen Ketten und 36 Stück edeschrauben bewerkstelligt. Nachdem alle Vorbereitungen .macht waren, nahm die Hebung noch volle 13 Tage in mpruch. Während des Auswindens waren 216 Mann den Hebeschrauben thätig.

In sämtlichen berliner Buchhandlungen fanden bie» '

, Frankfurt a. M., 3 Dezember. (Mitoetbeilt durck Menk. Eichelberg und Sohn ) Creditaktien 247), nach 2471 Staat», L°bn°ktt-n 2421 nach Silberrente 63^ nach - Unaar Kolbrente 94^ nach -, 1860t Loose 1231 1877r sHuffü-wV

ÄS* 5811 "°«ri»240, nach - wS -

1 elegante« Herbst: ober 88iuter:$amett*(£nitiim in 1 neuen Cheviotstoffen von 25 Mark an [2308 Frankfurt a. M., 4 Schillerplatz. Gebrüder Hessel.

Gefecht bei Bray (bei Amiens), Langte«, Monnaie (vor ToutS) gegen Mobilgatden.

Ausfälle aus Paris nach Osten zurückgewiesen. Vorstoß auf Tours.

22' SgÄefm3^^6 ®emonftratione" bei Paris zu«

231 Streiche Schlacht bei AmienS an der Hallue (Pont- Nvyelle«, Querricux).

24 yR«fetÖU 8aib^erbc^ daselbst in der Richtung

25- Mant-uffel erreicht bei Verfolgung der Nordarmee

Meteorologische vtattyn Marburg, (3, Dez. 2 Uhr Nm.)

Baromct. Par. L. 332,9

Therm. R. 3«4

Wind SW

26. Manteuffel erreicht Bapaume. Benst's in fried- Üchstern Sinne gefaßte Depesche.

27. Die artilleristischen Operationen gegen Paris beginnen: Mont-Arron durch sächsische Artillerie Erfolgreich born- Zwischen Montoire und La Chartre:

9« mbktA^nsThat. Psronne cetniert.

281 Gefecht bei Longprö gegen Mobilgarden. - Der ?On de" Franzosen verlassen. Un-

29 S m"dans wegen Verteilung der Nahrungsmittel.

29. Mont-Avron von den Sachsen besetzt. Die Oft« fort« von Pans beschossen. Werder bei Vesoul on evncentriert gegen den heranrückenden Bourbaki.

30. MozisreS bombardiert. Gefecht bei Souchez gegen Vortruppen der Nordarmee. 4 9 9

31. Siegreiche Gefechte bei Moulineaux und Grand- Coutonne in der Nähe von Rouen. Gefecht bei Vendome gegen^Chanzy - Vorpostengefecht bei Bel- F. ~. Gefecht bei Semur und Monteley wider Garibaldianer. Feuer gegen die ftorboftbefefti« gungen von Paris eröffnet.

m, . . , verloosunge».

7.Fl.?°se""lO0M'« Prämienziehung der Meininger oq? 7; eAnn er m P ,^r. 30 Ser. 7655, 2500 ff ., Nr. 8 Ser.

35 Ser. 5126.^' 40 ®etlc 3862- Ar. 35 Ser. 7456, Nr.