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zierkorps ein leuchtendes Beispiel sein werden. Nach mensch­licher Berechnung sind Ew. königl. Hoheit berufen, dermal­einst die deutsche Marine zu führen. Die Freudigkeit, mit welcher Sie an die Ihnen gewordenen Aufgaben heran­getreten sind, und die Kraft, mit welcher Sie die Gefahren und Mühen des Seelebens ertragen haben, giebt die be­rechtigte Hoffnung, daß, so wie Ihre Väter große Generäle sind und waren, Sie auch ein großer Admiral werden. Sie haben den Willen dazu gezeigt, bethätigen Sie den­selben auch ferner. Nehmen Sie ein Beispiel au unserem großen Kaiser, der noch heute, in seinem selten hohen Alter, seine größte Freude und Genugthuung in der Erfüllung seiner ausgedehnten Pflichten findet. Die Leistung macht den Mann, und je höher er in der Welt gestellt ist, je mehr wird von ihm gefordert, je größer ist aber auch der Erfolg und der Lohn. Deutschland darf mit Stolz sagen, sein greiser Kaiser ist in der Arbeit ein leuchtendes Bei­spiel der Jugend, folgen Ew. königliche Hoheit diesem Bei­spiele, und streben Sie, gleich wie Ihr Herr Vater eine große Kraft in der Armee geworden, dasselbe sür die Marine zu werden, die deutsche Marine darf dann reiche Hoffnung auf Ihre einstige Führung fetzen. Wir alle aber gedenken, hier wie immer, unseres Kaisers als unseres Herrn, dem wir im Leben und im Tode ergeben sind, und der uns geehrt, indem er seinen Enkel zu dem unsrigen gemacht hat. Bringen wir dem Kaiser ein dreimaliges Hurrah dar." Mit begeistertem Hurrah stimmte die Be­satzung des „Prinz Avalbert" und der nahe liegenden Schiffe in den Ruf ein. Nachdem noch Se. kaiserl. Hoheit der Kronprinz sich lobend und anerkennend über die Lei­stungen von Osfizicren und Mannschaften während der Reise ausgesprochen hatte, verkündete Admiral v. Stosch die Ernennung des Kapitäns zur See, Mac-Lean, des Kommandanten der Korvette, zum Kontreadmiral, des Frei­herrn v. Seckendorf zum Korvettenkapitän und die Ver­leihung von Orden an den ersten Offizier, Korvettenkapitän Köster, an den Stabsarzt Dr. Braune, an den Ingenieur, Prediger und mehrere Deckoffiziere. Der Kronprinz gratu­lierte den Beehrten persönlich, verabschiedete sich vom Offi­zierskorps und der übrigen Besatzung und verließ mit Prinz Heinrich das Schiff. Das „Kaiserboot" führte di- hohen Herrschaften, nachdem von „Hohenzollern" die Frau Kronprinzessin ausgenommen war, nach der Schloßbrücke. Hier wartete eine unübersehbare Menschenmasse, die mit jubelnden Hochrufen und brausenden Hurrahs wieder die Hoheiten empfingen. Durch eine wahre Via triumphalis schritten zu Fuß der Kronprinz und die Kronprinzessin, an der Seite Prinz Wilhelm und Prinz Heinrich mit dem Gefolge die Straße hinauf, welche nach dem Garten des Schlosses führt; stürmischer Jubel begleitete die erlauchten Gäste, die freundlich nach allen Seiten grüßten. Beim Eintritt ins Schloß überreichte die Gemahlin des Stadt­kommandanten, welcher einen Flügel dcö Schlosses bewohnt, Gräfin Hardenberg, dem Prinzen Heinrich ein Bouquet. Die prächtig geschmückten und reich ausgestatteten, für den Prinzen Heinrich zu dessen demnächstigem Aufenthalt be­stimmten 25 Salons wurden von den Hoheiten in Augen­schein genommen, und besonders die Frau Kronprinzessin prüfte genau alle Einzelheiten der Räume, speziell das Privatzimmer ihres Kindes. Prinz Heinrich wurde hier u. A. durch zwei große Portraits, das seines erlauchten Vaters und eines von der Kronprinzessin, die auf feinem Schreibtische standen, freudig überrascht. Nach längerem Aufenthalt in diesen Salons begaben sich die hohen Herr­schaften wieder zurück an Bord des „Prinz Avalbert", wo das Diner um 6 Uhr begann.

Baden-Baden, 30. Sept. Zur Feier des Geburts­festes der Kaiserin begaben sich der Kaiser und die Kaiserin sowie der Großherzog und die Frau Großherzogin von Baden mit ven übrigen Mitgliedern der großherzoglichen Familie nebst den zur Feier eingeladenen Grafen Flemming, PourtalöS und Chreptowitsch und kleinem Gefolge heute Vormittag 11 Uhr nach der Station Denglingen und von da zu Wagen «ach dem schön gelegenen Bad Suggenthal, wo um zwei Uhr gespeist wurde; um 4 Uhr erfolgte die Weiterfahrt nach Waldkirch, wo Ihre Majestäten im Margarethenhotel abstiegen und den Kaffee einnahmen. Vor dem Gasthofe brachte eine Schar Mädchen in schwarz- wäldischer Tracht den Majestäten ihre Huldigungen dar. Von Waldkirch wurde um 57s Uhr die Rückfahrt ange­treten; die Ankunft hier erfolgte um 8 Uhr. Zur Feier dcS Tages war das Meßmersch: Haus und das Conver- fationshaus glänzend beleuchtet; von zwei Musikcorps wurde auf dem Platze vor dem ConverfationShanfe ein Concert aufgeführt. Abends war bei Ihren Majestäten Thee im engeren Cirkel.

Stratzburg, 1. Okt. Der Staathalter General-Feld- marschall v. Manteuffel ist Abends gegen 6 Uhr im besten Wohlsein hier eingetrosien, am Bahnhof von den Spitzen der Militär- und Civilbehörden empfangen.

Auslaut».

Wik«, 1. Oct. Bezüglich der Dulcignofrage werden die Verhandlungen der Mächte eifrig fortgesetzt, ohne daß bis gestern Abend ein Ergebnis erlangt worden wäre. — Nach Mitteilungen des Berichterstatters der „N. Fr. Pr." aus Medua ist die Nachricht vom Brande DulcignoS durch einen großen Brand von Niederholzwaldungen im Bojana- thal entstanden, dessen Flammen weithin sichtbar waren. Die Montenegriner in Antivari rechneten mit Bestimmtheit auf die Unterstützung durch Landungstruppen der Flotte und erklärten, Montenegros Armee sei nur 8000 Mann

stark, daher zum Angriff zu schwach, auch herrsche augen- !>licklich die Malaria (Sumpffieber). Die Hauptmacht der Montenegriner unter Bozo Petrovich, 5000 Mann stark, lagert bei Sutorman mit Vorposten gegen die albanesische Grenze, die Hauptmacht der Albanesen unter Jussuf So- kolics 4000 Mann stark, bei Muzura. Eine Seemeile von Dulcigno ankert die türkische Fregatte Suleimanieh mit dem Admiral Ismet und 200 Regulären an Bord. Jömet hat den Befehl, dem Admiral Seymour, wenn die Flotte vor Dulcigno erscheine, einen schriftlichen Protest zu übergeben. Die türkische Kr'iegScorvette Jzzedin ankert vor Medua. Die Einwohner Dulcignos sind nicht geflohen, doch wurde beschlossen, beim Nahen der Flotte zu fliehen und Dulcigno anzuzünden. In Gravosa geht das Gerücht, die Bewohner von Dulcigno wollten die österreichische Flagge aufziehen. Nach einer anderen LeSart würde der Sultan im letzten Augenbick Dulcigno an Oesterreich ab­treten, doch fehlt hierfür noch jede Bestätigung.

Paris, 1. Oktober. Die „Agence Havas" bezeichnet die vom „Rappel" gebrachten Gerüchte über das französische Geschwader im adriatischen Meere als unrichtig und erklärt zugleich, die Regierung sei fest entschlossen, sich nicht vom europäischen Concerte zu trennen, wenn schon sie die bish r gezeigte reservierte Haltung beibehalte. — Die „Ropublique Francaise" wirft einen Rückblick auf die orientalische Frage und namentlich auf die Ereignisse der letzten Jahre, wobei sie betont, daß sie immer für die Aufrechterhaltung der Türkei gewesen sei, und sagt zum Schluß; „Der Berliner Vertrag war für unö von je her nur unter der Bedingung, daß er in allen seinen Teilen vollständig ausgeführt werde, ein Friedens-Instrument. Deshalb verteidigten wir ihn be­ständig sowohl in Rußland gegen die, welche ihn umgehen wollten, wie in London gegen Lord Beaconsfield, als er Griechenland seine Unterstützung verweigerte, wie auch gegen die Liberalen, welche gegen den Vertrag waren, den sie heute ausführen wollen. Diese vollständige Ausführung schien uns dringend notwendig sür das Wohl der Christen und die Sicherheit der Türkei. Es handelt sich für letztere darum, zu verhüten, daß die Balkan-Halbinsel ein Schlacht­feld werde; es handelt sich darum, daß sie nicht die Ge­legenheit zu Schlägen biete, die ihr zu versetzen man so gierig ist; es handelt sich darum, daß Konstantinopel in ihren Händen bleibt. Nun fragen wir jeden der lesen und schreiben kann, ob der Weg, den die Pforte betreten hat, nicht zum Todeskampfe führen muß. Im Augenblick, wo es wichtiger ist denn je, daß die Pforte sich der letzten Verpflichtungen entledigt, welche ihr kraft des Vertrages anheimfallen, weil diese Verpflichtungen gerade der Zunder werden können, welcher den Brand bis zum Bosporus ver­breiten wird, sehen wir dieselbe zur geheimen Befriedigung ihrer Feinde auf ihrem beklagenswerten Irrtum beharren. Indem wir sie beschworen, eine andere Haltung anzunehmen, zeigten wir unö als die besten Freunde der Türkei, und wir waren der Politik getreu, die wir seit 1876 verfolgten, jener Politik, die den Zweck hatte, das türkische Reich in der europäischen Citadelle, die es noch besitzt, zu stärken und die christlichen Bevölkerungen von interessierten und gefährlichen Beschützungen zu befreien, d. h. mit Einem Wort, die orientalische Frage zu schließen und geschtosseu zu halten. Die Politik, deren große Züge wir dargestellt, erfunden zu haben, erheben wir nicht den Anspruch. Wir haben einfach derselben gemäß gehandelt, und dies, weil es die einzige ist, die unseren Interessen entspricht, die in Frankreich allein eine Regierung in Anwendung bringen darf. Diese Politik geht von keinem Manne, keiner Gruppe, selbst nicht einmal von einer Partei aus: sie ist die fran­zösische Politik I" Man legt diese Darlegung, wie Gambetta die orientalische Politik versteht, auf verschiedene Weise aus. Die einen meinen, Gambetta habe es infolge des Wioer- standes, auf dem seine Pläne im Jnlande stießen, aufge­geben, fernerhin die Gladstone-russische Politik zu begünsti­gen, während die anderen wissen wollen, daß er nur des­halb eine Schwenkung gemacht, weil er wisse, das Rußland und England entschlossen seien, auch ohne die übrigen Mächte gegen die Türkei vorzugehen, und weil er hoffe, daß deshalb der von ihm ersehnte Conflict zwischen diesen beiden Mächten und Oesterreich nebst Deutschland ausbrechen werde.

London, 1. Oktober. Admiral Seymour zeigte dem Ministerium des Auswärtigen telegraphisch an, das Ge­rücht von der Niederbrennung Dulcigno's sei unbegründet. — Nach dem gestrigen CabinetSrate hatten die Botschafter Frankreichs, Deutschlands, Rußlands und Italiens sowie der türkische Geschäftsträger eine Unterredung mit Granville im Auswärtigen Amte. Ueber die im CabinetSrate gefaßten Beschlüsse ist noch nichts bekannt geworden. — Die „Times" sagt in ihrem Leitartikel, sie habe guten Grund zu glauben, daß die im gestrigen CabinetSrat beratenen Informationen Hoffnung auf eine befriedigende Lösung geben. Die Alli­anz der Mächte sei trotz des Dazwischenschiebens von Hin­dernissen wahrscheinlich noch stärker als bisher geworden. — „Daily News" zufolge billigte der CabinetSrat die Action der Botschafter in Konstantinopel und deren Fest­halten an der Collectivnote vollständig. Die Regierung sei durchaus nicht gewillt, ihre Entschließung zu ändern. Man könne annehmen, alle Minister seien darüber einig, daß neuer Aufschub oder fortgesetzte Hatsstarrigkeit seilens der Pforte vielleicht eine Action in den Dardanellen not­wendig machen würde. Hartington habe sich nach Balmoral begeben, um der Königin die Vorschläge des Cabinets vorzulegen.

1 Petersburg, 1. Oktober. Die „Agence ruffe" findet

die Haltullg Montenegros in der Dulciguo-Frage für cor« . rekt. Nach der bisherigen Sachlage habe Fürst Nikita nur j

die Besitzergreifung Dulcignos zu vollziehen gehabt, während f die jetzt damit verknüpfte Eventualität eines Krieges mit der Türkei Montenegro zu dem Wunsche berechtige, sich ] m Notfälle die thatkräftige Unterstüäung der Mächte zu sichern. Die „Agence ruffe" ist von der Aufrechterhaltung des europäischen Einvernehmens überzeugt und betrachtet dieselbe als die beste Garantie für eine günstige Lösung.'

Ragusa, 1. Oktober. Wie es heißt, gehen die ver­einigten Geschwader am 4. d. nach dem Golf von Cattaro und werfen Anker, weil daselbst der Ankergrund sicherer als in Gravosa ist. Der gestern Abend von einer Recog- noscierung an der albanestschen Küste zurückgekehrte öfter- | reichische Aviso sah unweit Dulcigno eine türkische Fregatte J vor Anker.

Atht«, 21. September. Bis heute find zehn Alters- I klaffen zu den Fahnen einberufen worden, welche, wenn die I Fahnenpflichtigen sämtlich und pünktlich eingerückt wären, einen Armeeftand von 131,000 Mann bilden könnten. Die Zahl der Eingereihten beträgt aber kaum erst den dritten Teil dieses Standes. Die Zahl der eingelausenen Reklamationen und Gesuche um Befreiung vom Mililär- dienst stieg bisher auf 20,000. Trotzdem rechnet die Re­gierung bis zum 9.21. Oktober über 60,000 Mann unter den Waffen zu haben, sobald die Bataillone com- pletiert find, werden ihre Kommandanten ernannt und die­selben nach den ihnen angelxiesenen provisorischen Garni­sonsorten gesendet, um dort ehgeübt zu werden. Die Di- vistonsübungen werden in den verschiedenen Feldlagern stattfinden. Vor allen anderen Waffengattungen ist die Artillerie, meist aus Reservisten gebildet, am besten einge­schult, weshalb denn auch ihre Bewegung von Athen, Chalkis und Akarnanien aus nach der Grenze begonnen hat. Ueber die Fortschritte der Ausbildung der vollzähligen acht Freiwilligen-Jägerbataillone, welche der Grenze zunächst campieren, verlautet keinerlei Detail. Die Infanterie da­gegen hat die Bildung ihres 15. Bataillons, dessen Sitz Zante ist, vollendet. Ueber die Kavallerie ist nur so viel zu sagen, daß Lloyddampfer allwöchentlich 280 ungarische Pferde im Piräus ausschifften und noch 600 zu trans­portieren haben. Trotz der Schwierigkeit, größere Truppen­körper in den Provinzialgarnisonen unterzubringen, ist doch Unterkunft, Bekleidung und Verpflegung derselben eine vor­zügliche und der Gesundheitszustand ein ausgezeichneter. Deshalb wahrscheinlich mehren sich die Desertionen türkischer Soldaten, Unterosfiziere und Offiziere, die in zerlumpten Zustande täglich über die Grenze kommen und dringend bitten bei den Jägerbataillonen zu ausgenommen werden. Die Mobilisierung macht sich weniger in unserer, zumeist von weiblichen Kräften und Kindern versehenen Fabrikindustrie als in den Minen- und Hüttenwerken Laurions fühlbar. - Arbeiter sind den letzteren durch Einberufung entzogen worden. Die französische Societe des Mines, deren Di­rektor Herr Sergieri, ein Italiener, ist, hat 200 meist sardinische Grubenarbeiter aus Italien kommen lassen.

Hejsen-Rassan.

Marburg, 2. Oct. Das „Marburger Tageblatt" hat auf unsere Behauptung, daß seine Haltung in der letzten Zeit die des Berliner Fortschritts gewesen in einem ziem­lich confnsen Artikel vom 30. September geantwortet. Daö Blatt will fernerhin alle liberalen Gruppen — national-liberale — entschieden-liberale — fortschrittsliberale vertreten und wir wünschen ihm Glück zu diesem Friedenswerk. Scherzhaft wird die Sache bei einer Wahl werben, wo das Blatt drei Candidaten zu vertreten hat — etwa Professor Meier in Jena — Pro­fessor Stengel hier — und Eugen Richter. Eö ist ganz vergebliche Mühe, den Riß im liberalen Lager zu ver­kleistern, da stehen sich zwei Parteien gegenüber, die eine — entschieden-liberal — semitisch — bekämpft die Schritte des Fürsten Bismarck zur Herstellung der wirtschaftlichen Interessen und die Steuererleichterung des Volks — die andere macht weckthälig an dieser großen Aufgabe mit. Das ist ein Kampf aufs Messer, das ist Wasser und Feuer. Wir Conservativen stehen in dieser Beziehung den letzteren näher als die beiden liberalen Richtungen unter einander. Will das Tageblatt sich in einer anständige» Diskussion mit uns bewegen, dann muß es seine fortschritt­lichen Ungezogenheiten ablegen. Das Blatt kann sich be­ruhigen über unser Verlangen nach seinen Abonnenten — es kann deren wirklich nicht viel abgeben. Wenn das Tage­blatt von den Reaktionären der Oberhessischen Zeitung spricht, so ist daS Angesichts der letzten Landtagscampagne einfach thöricht. Unsere Wähler sind zum ersten Male in Hessen von conservativen Abgeordneten der Mehrzahl nach vertreten und sie haben eö in frischem Andenken, daß ihre Vertreter diesmal mehr geleistet für das Wohl deS Volkes, als alle liberalen Vertreter zusammengenommen seit der Einverleibung in Preußen. Uebrigens wiederholen wir, daß sich die Stellung der Universität zu dem Tage­blatt klären muß und wir erwarten daS mit Bestimmtheit.

Marburg, 2. October. Gestern Abend hatte der Präsident des Landgerichts Herr Geh. Oberjustizrat Schultheiß zur Feier des Jahrestages der Eröffnung des Landgerichts die Mitglieder desselben sowie die der Staats- und Rechtsanwaltschaft in seiner Wohnung zu einem Abendessen versammelt. Die Bedeutung des Tages, die nahen Beziehungen der Gerichte zu den Staats- und Rechtsanwälten wurden von dem Gastgeber hervorgehoben und von dem Ersten Staatsanwalt und aus der Mitte