Schiff nach Sinapore, lief an der afrikanischen Ostküste den Hafen Simonötown an, ging von hier nach der Kapstadt, berührte die Insel St. Helena, die Capverdischen Inseln und den Hafenorl Ferrol in Spanien, und lief am 17. d. M. wohlbehalten in Plymouth ein, von wo eö seine Weiterreise nach Kiel am 21. antrat. Heute passierte das Schiff Frederikshaven. — In Bezug auf die Vorlagen für den Landtag wird berichtet: Man hört, daß für die bevorstehende Session des Landtags erneute Vorlagen über das Schanksteuer- und Kommunalsteuergesetz nicht zu erwarten find. Im Finanzministerium wünscht man vor allen Dingen über die künftige Steuerreform^ zu einem bestimmten Programm zu kommen und eö dürfen über die Intentionen der preußischen Regierung hierüber dem Landtage in seiner bevorstehenden Zession eingehende Mitteilungen gemacht werden. Von weiteren Vorlagen stehen zu erwarten aus dem Ministerium deö Innern die Einsührung von Kreisordnungeu in den Provinzen Hannover, Posen und Schleswig-Holstein. Im Vorbeigehen sei hier bemerkt, daß Graf Eulenburg den ernstlichen Willen hat, Jioch mit Ablauf dieser Legislaturperiode (1881/82) die Lrelbstver- waltungsgesetze auch in den westlichen Provinzen unter Berücksichtigung der einschlägigen Verhältnisse, zur Einführung zu bringen. Außerdem stehen an Vorlagen zu erwarten neben dem Staatshauöhaltsetat Die Jagdordnung, die in der letzten Session unerledigt gebliebenen Vorlagen über die Regelung der Dicnstbotenvcrhätlnisse, die Errichtung öffentlicher Schlachthäuser, die Regelung der Pensionsverhältnisse der Wittwen und Waisen der Elementarlehrer rc. Man erzählt sich übrigens, daß außerdem Vorlagen bevorstehen, welche eine gewisse Ueberraschung Hervorrufen dürften. — Am Donnerstag Abend ist der berühmte Operateur Generalarzt Dr. Wilms infolge eines Blutsturzes verschieden. Robert Wilms ist am 9. Sept. 1824 zu Arnswalde (Neumark) als Sohn eines Apothekers geboren, studierte 1842 bis 1846 in Berlin Medizin, promovierte 1846 und lag hierauf in Prag weiteren Studien ob. Nachdem er 1848 Assistenzarzt geworden, 1851 die Würde eines ordinierenden Arztes erlangt hatte, erfolgte 1862 seine Ernennung zum Chefarzt des Diaconissen- hauses Bethanien in Berlin. Hier ward ihm Gelegenheit in Ausbildung einer großen Zahl von Schülern eine segensreiche Thätigkeit zu entfalten; 1857 trat er als Mitglied in die medizinische Oberexaminationskommission ein; an den Feldzügen von 1866 und 1870 71 beteiligte er sich als confultierender Generalarzt.
Weimar, 22. September. Damit die Abgeordneten wohl orientiert zu der auf den 24. Oktober festgesetzten Eröffnung des Landtags erscheinen können, hat ihnen die Regierung, wie der „A. A. Ztg." geschrieben wird, eine Reihe von Vorlagen bereits zugehen lassen, darunter in erster Linie den Etat auf die Finanzperiode 1881—1883. Derselbe schließt in Einnahme mit 6,319,970, in Ausgabe mit 6,283,190 und sonach mit einem Ueberschuß von 36,880 Mark pro Jahr ab. Vergleicht man damit den jetzigen, Etat, so weist der neue Etat eine Minderung von rund 450,000 Mark in Einnahme und Ausgabe nach und läßt damit erkennen, daß dieses der Einflnß der Zvllreform auf unseren Staatshaushalt jein wird, wodurch die direkten Steuern wie die Abgaben an das Reich sich um die angegebene Summe ermäßigen würden. Die sonstigen Vorlagen der Regierung sind weniger von allgemeiner Bedeutung, sie beziehen sich auf Unterbringung verwahrloster Kinder, Grundstückszusammcnlegung, Nachtrag zur Gesindeordnung und anderes von wesentlich heimatlichem Interesse.
Stuttgart, 25. September. Die Stuttgarter Stadtanleihe ist heute vergeben an die Stuttgarter Firmen Dörten- bach, Hofbank, Hypothekenbank, Hummel & Keller, Lebens- versicherungSbank, Pflaum, Rentenanstalt, Stahl & Federer sowie Vereinsbank zum Course von 98,57, das Ganze in 6 Monatsraten zahlbar.
. München, 23. September. Prinz Leopold wird am künftigen Sonntag mit dem Oberstkämmercr Frhrn. Pergler von PerglaS und begleitet von dem Oberst-Lieutenant von Nagel von hier nach Landshut abreisen, wohin sich Se. König!. Hoheit zu der an diesem Tage beginnenden 700- jährigen Feier des Bestehens der Stadt Landshut im Auftrage als Vertreter des Königs begibt. Der König!. Oberstkämmerer wird bei dieser Feier die Honneurs machen. Prinz Leopold wird bis Sonnabend in Landshut verbleiben und alsdann von dort die Reise über Plattling, Passau zunächst nach Wien fortsPen. Bon Wien begibt sich derselbe zu den Kaiserlichen Hofjagden tnch Ungarn. — Der bisherige französische erste Botschaftssekretär in London, Graf Montebello, welcher die Stelle des von hier nach dem Haag versetzten französischen Geschäftsträger Grafen Lefebvre de Bshaine zu übernehmen hat, wird in 14 Tagen hier eintreffen und seinen Posten antreten. Bis dahin ist die Geschäftsleitung dahier dem Legationssekretär Grafen de Banueville übertragen. Graf Lefebvre reist am künftigen Sonntag von hier ab.
ÄllLlMd.
Pest, 25. September. Im Unterhaus interpellierte Miklos die Regierung, ob dieselbe Kenntnis von der antisemitischen Bewegung habe und was sie in dieser Beziehung zu thun gedenke.
Paris, 25. September. Die „Agence Havaö" meldet aus Ragusa von heute: Admiral Seymour ist so eben angekommen. Die Unterhandlungen mit Riza Pascha sind abgebrochen. Die Operationen des Geschwaders vor Dul- cigno werden als unmittelbar bevorstehend angesehen.
Die albanestsche Liga droht, die in Albanien residierenden Consuln in dem Falle gefangen nehmen zu wollen, daß das Geschwader vor Dnlcigno zu feindlicher Aktion schreiten sollte.
Hessen-Nassau.
Marburg» 27. September. Das Bureau des Landratsamtes und der Polizeiverwaltung befindet sich, von jetzt ab im ehemaligen Univecstläts-Reithause am Barsüßerthore (frühere Stallmeisterwohnung).
Marburg, 27. Sept. Wie nicht anders zu erwarten war, fielen die Berichte kassier liberaler Blätter über den Vortrag des Herrn Landrat Weyrauch in der letzten Monatsversammlung derart aus, daß sie einer Richtigstellung bedurften. So erhielt die „Hess. Morgen;." von Herrn Weyrauch die Aufforderung, ihr die Wahrheit aufs Gröblichste entstellendes Referat nach einem beigesügten authentischen Abdruck zu berichtigen. In demselben heißt eö: ---„Bei solchem Sinn wird durch den Fundamentalsatz des Programms der neuen Partei eine sehr bestimmte Grenze nach rechts gezogen. Denn die Konservativen aller Schattierungen sind doch darüber einig, daß sie entscheidenves Gewicht auf die monarchischen Grundlagen unseres Staatslebens legen, und daß sie keine Entwickelung unseres Verfassungszustandes weder im Reich noch in den Einzelstaaten, erstreben wollen, welche mit diesen unbestritten noch in vollster Rechtsgültigkeit stehenden Grundlagen so wenig vereinbar ist, wie jene von der neuen Partei als wahrhaft konstitutionelles System bezeichnete Regierungsform. Es ist nun aber eine wahre Wohlthat, und wird zur Klärung unserer Parteiverhältnisse wesentlich beitragen, daß dieses Ziel liberalen Strebens endlich einmal wieder uuverhüllt gezeigt wird. Die nationalliberale Partei hat es in ihren Kundgebungen stets sorgfältig vermieden, ihre Stellung zu der in Rede stehenden Frage klar darzulegeu und auch die Fortschrittspartei hat es immer für gut befunden, ihre Feindseligkeit gegen das monarchische Princip hinter allgemeinen Redensarten zu verbergen. Sie wird jetzt zugeben, daß sie hinter dem Streben der neuen liberalen Gruppe doch keinenfalls zurückbleiben will. Zeigt doch auch schon jetzt ihr ganzes Verhalten, als wie nahe Verwandte sie die Secessioniste» betrachtet! Ihr würde eine Verwirklichung des proklamierten wahrhaft konstitutio- uellen Systems zwar vielleicht nur als Abschlagszahlung auf weitergehende Forderungen erscheinen, das kann sie aber nicht hindern, im praktischen politischen Leben sich zunächst mit ihren nahen Verwandten-zum gemeinschaftlichen Kampf um das von diesen aufgestellte Ziel zu verbünden." In einer weiteren hier in Betracht kommenden Stelle heißt es dann: Würde es jetzt gelingen, unter der Parole: „Entwickelung unseres Verfassungslebcns int Sinne des parlamentarischen Regiments" eine große liberale Partei aus Fortschritt und was demselben nahe steht zu sammeln, so könnte cs nicht fehlen, daß unter der Gegenparole: „Festhalten an dem bestehenden deutschen Verfassungsrecht mit seinen über dem Getreide der Parteien stehenden Regierungen" alle diejenigen Elemente sich zu- sammellfänden, welche keinen Segen für unser Volk darin erblicken können, daß an die Stelle eines ächten deutschen konstitutionellen Königtums ein fremdländischen Einrichtungen nachgeahmtes Scheinkönigtum gesetzt werden soll." — — — — Die „Morgenzeitung" hatte in ihrem Bericht Folgendes gesagt: „Beide Parteiungen (Fortschrittler und Secesstonisten) wurden als verkappte Feinde des monarchischen Prinzips bezeichnet." — Dem „T. u. A." ging folgende Berichtigung zu: Ihr Berichterstatter über die gestrige Monatsversammlung des conservativen Vereins berichtet die Unwahrheit, wenn $x über den von mir gehaltenen Vortrag schreibt: „Redner begann, sich an den „Reichsboten" anlehnend, mit der Bemerkung, daß Fortschritts- und nationalliberale Partei nichts als verkappte Gegner der monarchischen Negierung in Deutschland seien." Ich habe mit einer solchen Bemerkung weder meinen Vortrag begonnen, noch überhaupt dieselbe gemacht, auch mit Beziehung aus die nationalliberale Partei kein Wort geäußert, welchem nur ein entfernt ähnlichen Sinn untergelegt werden könnte. Was die Anlehnung an den „Reichsboten" betrifft, so habe ich aus einer mir gerade zur Hand stehenden Nummer desselben die bekannte Erklärung der Secesstonisten verlesen, im klebrigen aber den „Reichsboten" weder citiert noch benutzt.
— Hauptmann Oppermann (vom 91. Regt.) ist in das hessische Jägerbataillon Nr. 11 versetzt worden.
— (Personal-Veränderungen an den höheren Lehranstalten der Provinz.) Der Direktor der Realschule zu Harburg, Dr. Schultze ist zum Direktor der Klingerschule (Realschule II. Orb.) in Frankfurt a.,M. ernannt worden. — Zu Oberlehrern sind befördert worden die außerordentlichen Lehrer Dr. Hartmann am Gymnasium zu Rinteln, Dr. Adam am Gymnasium zu Wiesbaden, Bücheler am Gymnasium zu Wiesbaden; als Oberlehrer ist versetzt bez. berufen worben an bas Realgymnasium zu Wiesbaben der orbentliche Lehrer Range vom Gymnasium in Kassel. — AIS ordentliche Lehrer sind angestellt worben am Gymn. zu Rinteln bei Hülfslehrer von Kawptz, am Gymnasium zu Wiesbaden die Hülfslehrer Schlaabl und Rauch, am Gymnasium zu Frankfurt a. M. ber Provisor. Lehrer Hauschild. — Als orbentliche Lehrer sind versetzt bezw. berufen worben an baö Gümnastum in Wiesbaden ber Gymnasiallehrer Fritze zu Marburg, an baS Gymnasium zu Marburg ber Hülfslehrer Dr. Schäfer am Gymnasium zu Wiesbaden, an bie höhere Bürgerschule in Arolsen ber Lehrer Kutscher
zu Varel —■ Lehrer Schömberg an der Bürgerschule zu Kassel ist zum Seminar-Hülfslehrer in Homberg ernannt unb Privatschullehrer Hermaitn Schlegel zu Zwenckau bei Leipzig ist als prov. 2. Lehrer an baö Progymnasium zu Schlüchtern berufen worden. — In den Ruhestand treten ber Seminarlehrer Schwarz in Usingen unb ber Gymnasial- Oberlchrer Professor Dr. Ostermanu in Fulda. — Auf ihre Anträge sind entlassen worben ber Lehrer Benber an ber höheren Bürgerschule zu Arolsen, ber Lehrer Dr. Ortmann an bet Realschule I. Ordnung zu Kassel, ber orbentl. Lehrer Dr. Glänzer am Gymnasium zu Corbach. — Dem Fuß-Genbarmen Brebe zu Homberg ist bie Dienerstelle am Schullehrer - Seminar zu Homberg übertragen worden. Der Seminardieiier Nebgen in Montabauer ist enllassen.
Kassel, 24. September. Die diesjährige Generalversammlung der „Allgemeinen Privat - Pensions-Anstalt für Witwen unb Waisen in Kassel", welche sehr zahlreich besucht war, würbe im Stabtbausaal heute Nachmittag burch ben Vorsitzenden, Herrn Justizrat Hupfeld, gegen ‘,26 Uhr eröffnet. Zunächst erstattete der Kassierer des Vereins den Rechenschaftsbericht über bas verflossene Vereinsjahr 1879, über Stanb unb Lage des Vereinsvermögens rc. Die Zahl ber Mitglieber hat sich seit beit letzten Jahren fortwährend verringert, währenb bie Zahl ber Pensionen an Wittwen unb Weisen zugenommen hat. Am Schluffe des Jahres zählte bie Anstalt gegen 1333 Mitglieber (gegen 1532 im Jahre 1876), im August b. I. nur 1305 Mitglieder. Die Einnahme an Beiträgen für Mitglieder im Jahre 1879 betrug 54,683 Mark 75 Pfg. An Kapitalzinsen wurden für das 1879 vereinnahmt 58,408 M. 32 Pfg. An Pensionen wurden im Jahre 1879 an 630 Wittwen unb au bie Waisen von 17 verstorbenen Teilhabern der Anstalt 143,398 Mark 10 Pf. verausgabt. Ohne weiter auf die einzelnen Positionen des jedem Mitgliebe gebrückt vorliegenben Rechnungsauszuges weiter eingehen zu wollen, sei noch schließlich bemerkt, daß ber Bermögensbestanb der Anstalt am Schluffe bes neununbdreißigsten Rechnungsjahres (1879) sich auf 1,192,110 Mark 80 Pfg. belief und in 1879 28 Teilhaber gestorben sind. Gegenüber der von einem Mitglieds ausgedrückten Befürchtung, daß bei ber Abnahme ber Mitglieder bezw. Beiträge unb Einnahmen unb ber Zunahme der Wittwen-Pensionen rc. bie Anstalt im Laufe der Jahre ihren Verpflichtigungen in vollem Umfange nicht nachzukommen vermöchte, gaben Herr Justizrat Hupfeld und Herr Dr. Möhl in längeren zahlenmäßigen Ausführungen bie beruhigende Versicherung, daß bis jetzt ein Grund zu einer solchen Befürchtung nicht vorliege. Die statutenmäßig ausscheidenden Vorstandsmitglieder Herr Reallehrer Dr. Keßler und Herr Sanilätsrat Dr. Kolbe wurden darauf einstimmig wiedergewählt. (H. M.)
Riutelu, 22. September. Gestern sand unter dem Vorsitz des Provinzialschulrates, Herrn Dr. Rumpel aus Kassel, am hiesigen königlichen Gymnasium bie münbliche Maturitätsprüfung statt, an beten Schluß 7 Oberprimanern das Zeugnis ber Reife zuerkannt wurde. Zwei von ihnen waren auf Grund ihrer schriftlichen Arbeiten von ber mündlichen Prüfung dispensiert worden.
Allendorf a. W.» 25 Septbr. Die Kinderheilanstalt zu Sooden bei Allendorf a. W. hat am 22. September ihre diesjährige Saison geschlossen, nachdem sie im Ganze» 39 kranke» Kindern Aufnahme und Verpflegung bargeboten. Die sichtbare» Erfolge der Kur waren natürlich sehr verschieden nach ber Schwere ber Krankheitsformen; eine Kräftigung bes allgemeinen Körperzustandes ist burchwcg bei ben Patienten eingetreten. Die meisten Kinder sind vier Wochen in ber Anstalt geblieben, einige auch längere Zeit; einzelne waren schon im Jahre 1879 verpflegt worden. Durch bie Teilnahme, welche baö Liebeöwerk gefunben unb bisher behalte» hat, ist es auch t» biesem Jahre möglich gewesen, die meisten Kinber ganz unentgeltlich (b. h. ohne Vergütung von Seiten ihrer Elter») aufzunehmen, namentlich auö ben Orten, wo Freunbe bet Anstalt Beiträge für bieselbe gesammelt hatten. Von Kassel finb burch bie gütige Vermittelung des Herrn Pfarrers Schasst 270 Mark eingesandt worden. Unter ben 39 Pfleglingen waren 10 aus Kassel unb seiner nächsten Umgegenb, 18 auö anderen Kreisen des Regierungsbezirks, 6 auö den Kreisen Heiligenstabt unb Worbis unb 5 aus Hannover. Die beiden Diakonissen auS Treysa, welche in diesem Jahre berufen waren, haben mit großer Treue ihre oft wohl mühevolle Arbeit unter den kranken Kindern gethau. Möge bet Anstalt auch ferner ber Segen Gottes unb bie Unterstützung milbthätiger Freunbe nicht fehlen!
vermischtes.
Frankfurt a.M. (EineWortmerkwürbigkeit.) Das einzige fünfsilbige beutfche Wort, welches rückwärts gelesen ebenso lautet wie vorwärts gelesen, ist „Reliefpfeiler". Diese hübsche Erfinbung verbankt man bem großen Philosophen Arthur Schopenhauer.
Köln, 23. September. (Schnelle Dressur.) Der Direktor unseres stehenden Circus, Oskar Earrs, hat gestern Abend, wie die „Eiders. Ztg. mitteilt, eine mit einem hiesigen Artillerie - Lieutenant eingegangene Wette, dessen Halbblntpfetb binnen 12 Tagen für bie hohe Schule zu dressieren, brillant gewonnen. Das Tier, welches Herr Gatte vorführle, ging nicht allein alle Gangarten der hohen Schule ganz ruhig, als wenn es feit Iahten dieselben zu machen pflegte, es ejrerciette auch zwischen vier Stühlen, warf dieselben um und hob sie mit den Füßen wieder auf unb stellte sich zum Schluß mit den Vorderfüßen auf einen