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«ahre alt, unbeteiligt, sagt aus: Im Jahre 1875 im Spätherbst sei er eines Tags in Kassel in einem Hotel Gewesen und habe mit angehört, daß Referendar G. von Milchling um eine Frist beim Angeklagten bat, da sein Bruder jetzt nicht zahlen könne. Sonst könne er nichts saaen. Angeklagter habe Wechsel geschrieben, was darin äeftanden wisse er nicht. (Schluß f.)

8 — Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, sind in letzter Seit in verschiedenen Städten, namentlich in Frank­furt a?M., Gießen, Darmstadt Mannheim und Aschaffen­burg mehrere falsche 20-Mark-Scheine, besonders in kleinen Ge'chäften ausgegeben worden, welche übrigens bei einiger Aufmerksamkeit leicht als falsch zu erkennen sein sollen, weil die Zeichnung sehr schlecht und die Vorderseite ver­wischt ist. Es wird daher Jedermann gewarnt mit dem Bemerken, daß es sich dringend empfiehlt, einen etwaigen Ausgeber solcher Scheine anzuhalten und der Behörde zu überliefen.

— Leider beginnen die Abende schon wieder länger zu werden und die Petroleumlampe tritt in ihr Recht. Da wollen wir es nicht unterlassen, darauf aufmerksam zu machen, daß bei einer längere Zeit nicht benutzten Lampe die Gefahr der Explosion ziemlich groß ist, wenn man nicht, bevor die Lampe in Gebrauch genommen wird, vorher das etwa in ihr verbliebene Petroleum herausschüttet und auch einen neuen Docht einzieht. Das alte Petroleum erzeugt nämlich bei längerem Stehen das Petroleumnaphta, welches viel explosibler ist, als das Petroleum selber und führt daher sehr leicht zur Explodierung einer sonst guten Lampe. Es muß also abgegossen unv neues Petroleum aufgefüllt werden. Ebenso empfiehlt sich das Einziehen neuer Dochte, denn die alten sind meist inzwischen verfilzt, saugen nicht mehr sondern kohlen, lassen die Flamme nach dem Bassin herunterzüngeln, erhitzen dasselbe und das schon bei 350 K. explosible Naphta sprengt plötzlich das Bassin und die Lampe auseinander, das brennende Petroleum auf alle erreichbaren Gegenstände herumspritzend und sie in Brand setzend. Man gebe den Lampen also neuen Docht und neues Petroleum, ehe man sie nach längerem Still­stehen wieder in Gebrauch nimmt, so wird man in der Regel vor der Gefahr einer Explosion geschützt sein.

Kassel, 12. August. Zu der im September bevor­stehenden Ausstellung des Gartenbau-Vereins hat der Minister für die landwirtschaftlichen Angelegenheiten außer den bereits früher bewilligten drei silbernen und drei broncenen Me­daillen noch eine große silberne Staatsmedaille für beson­dere Leistungen zugesagt. (T. u. A.)

Kassel, 10. August. Der „Frkf. Ztg." wird von hier geschrieben: „Bei dem heute avgehallenen Submisstons­termin für die Maler- und Anstreicherarbeiten im Innern des neuen Justizgebäudes hat sich eine Differenz in den Forderungen ergeben, wie sie bisher wohl noch nicht vor­gekommen sein dürfte. Es waren 22 Offerten eingelaufen darunter 17 aus Kassel und 5 aus Berlin, Frankfurt a. M., Leipzig, Barmen und Dinslaken bei Wesel. Der Offerte der beiden Meistfordernden mit 40,500 Mk. stand die Offerte des Mindestfordernden mit 11,800 Mk. gegen­über, also eine Differenz von ppr. 29,000 Mk. bei einem Objekte von 40,500 Mark I I Mindestfordernder blieb eine Frankfurter Firma mit 11,800 Mk.; dieser zunächst folgten eine Leipziger Firma mit 13,400 Mk. und eine Barmener Firma mit 14,400 Mk. Die dieser letzteren Offerte zu­nächst folgende steigt sofort auf 26,100 Mk. und bewegen sich alle übrigen Offerten (sämtlich aus Kassel) zwischen 26- und 40,500 Mk. Die mindestfordernde Firma hat ihrer Offerte mehrere Zeugnisse von Behörden über ihre Leistungsfähigkeit beigefügt und ist augenblicklich mit den­selben Arbeiten im neuen Gebäude der Kunstakademie zu Düsseldorf beauftragt. Nachweis der Qualifikation war auch bei der heutigen Submission ausdrücklich vorgeschrieben, es ist aber diese Bedingung von fast allen Submittenten nicht berücksichtigt worden."

Hanau, 13. August. Die seither in Fulda befind­liche Materialien-Verwaltung der Frankfurt-Bebraer Eisen­bahn wird vom 1. Oktober d. I. hierher verlegt und am Güterbahnhof in das dort leer stehende Gebäude unterge­bracht. (H. Z.)

Battenberg, 9. August. Heute wurde dahier bei Gelegenheit einer kleinen Treibjagd auf Sauen von dem als vortrefflicher Schütze bekannten Herrn Rendant Efferz ein Keiler von 205 Pfund erlegt. Herr Kammerherr Freiherr Gustav von Löw gab dem Keiler den Fangschuß. __(H. A.)

LeleGrsPtztsche Depe-che«.

Ratibor, 13. August. Durch Wolkenbrüche im Oppa- und Zinna-Thale ist abermals großes Hochwasser herbei­geführt. Der hiesige Wasserstand ist 5 Meter. Die Niederungen sind überschwemmt; viele kaum erst trocken gewordene Wohnungen stehen wieder unter Wasser. Der Schaden ist sehr bedeutend. Die Hochflut verläuft sich jedoch jetzt rasch bei fallendem Wasser. Aus der Gegend der Wolkenbrüche bei Leobschütz und Jägerndorf fehlen noch die Nachrichten.

München, 14. August. Das Befinden des seit eini­gen Tagen erkrankten vormaligen Ministerpräsidenten v. d. Pforten hat sich seit gestern Abend sehr verschlimmert und gibt zu den ernstesten Befürchtungen Anlaß.

Wien, 13. August In Folge eines Wolkenbruchs ist der Wienflug ausgetreten und das Wienthal überschwemmt. Die Ortschaften Purkersdorf, Presbau und Weidlingen sind inundiert, Brücke und Stege weggerissen und große

Quantitäten Holz und Hausgerät weggeschwemmt, überhaupt bedeutender Schaden verursacht. Bis Mittag hatte das Wasser 3 Schuh abgenommen. Auch die ausgetretene Schwechat bei Baden ist wieder gefallen, ebenso bei Mährisch- Ostrau und Weißkirchen die Gefahr vorüber. — Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel: der mit der Lösung der montenegrimschen Schwierigkeit betraute neue Generalgouverneur von Skutari Riza Pascha soll heute auf der Fregatte „Selinia" nach Albanien abgehen. Un­mittelbar darauf beabsichtigt die Pforte den Botschaftern der Mächte die Mission Riza's zu notificieren und nötigen­falls eine Verlängerung für jene Frist zu verlangen. Die Pforte ist eventuell darauf gefaßt, Waffengewalt gegen die Albanesen anzuwenden, welche bisher geringe Neigung zeigen, weder die April-Convention noch die Abtretung von Dulcigno ohne Widerstand durchführen zu lassen.

Die 10jährige Gedächtuitzfeier der Tage von Weißenburg und Wörth Seitens der Vertreter der deutschen Kriegervereiue.

Mitgeteilt von dort anwesenden Mitgliedern des hiesigen Krieger- und Landwehr-Vereins.

(Fortsetzung.)

Die Erde zu dem um das Denkmal aufgeworfenen Grabhügel halte man aus Frankreich hierher geschafft. Das Monument ist mit einem eisernen Gitter umgeben und bezeichnet vorzugsweise die Stelle, wo das 8. und 9. französische Kürassier-Regiment fast gänzlich vernichtet wurde, es ist ein Separatdenkstein für die schwer geprüften Reiter, die sich hier mit bewunderungswürdiger Bravour vergeblich geschlagen hatten.

Als man von hier wieder zu den Wagen zurückgekehrt war, blieb es im wohlverstandenen Interesse Jedem einzeln überlasten, denjenigen Teil des Schlachtfeldes aufzusuchen, der für ihn in Folge des Verlaufs der Schlacht der wich­tigste geworden war.

Für uns Marburger Vertreter, von denen, wie schon erwähnt, ein größerer Teil den Feldzug mitgemacht hatte, die wir aber Alle durch unsere Dienstzeit mit der Geschichte des 11. Jäger-Bataillons verwachsen sind, bedurfte es keiner Einigung betreffs der Frage: wohin? — Ein Gedanke für uns Alle war es, wie auf Befehl — „Zur Bruch­mühle". Der geneigte Leser wolle es uns verzeihen, wenn wir ihn mit diesem für so manchen Marburger Jäger ver- hängniß- und ereigntßvollen Terrain einige Zeit beschäftigen.

Etwa 1000 Schritte seitwärts von der nach Wörth führenden Landstraße, von dieser durch eine freie Wiese getrennt, liegt am Abhange des Berges, auf dem sich das Dörfchen Gunstett erhebt, das schöne Besitztum die Bruch­mühle. Zwischen diesen beiden Plätzen stellt ein Weg, der in die Wörther Landstraße einmündet und unmittelbar an der Mühle sich vorüberzieht, die Verbindung her. Die Mühle ist an der Sauer, einem starken Bache, gelegen und erhält durch eine Schleußt, die kurz vor der Mühle in der Richtung nach Wörth angebracht ist, einen zweiten Arm, einen sog. Mühlgraben. Ein Eingang führt von der vor­erwähnten Landstraße am Wohnhause vorbei über die Brücke der Sauer in den geräumigen Hof und ein Aus­gang nach hinten führt den Besucher über die Mühlgraben­brücke durch ein offenes Scheunenthor in die am Abhange deö Berges liegenden Weinberge. Durch diese Scheunen­öffnung wurde das 11. Jäger - Bataillon von Gunstett aus als tete der Avantgarde gegen den Feind in die Mühle dirigiert. Nach hartnäckigem Gefecht in der Mühle selbst griff das Bataillon, die 1., 3. und 4. Com­pagnie das Gehöfte links und die 2. Compagnie rechts umschwenkend, letztere indem sie die Sauer, die den Leuten bis an den Unterleib ging, durchwaten mußte, die gegen­überstehenden durch den Wald gedeckten französischen Ab­teilungen an, indem man über dies freie und offene Terrain der Wiese im Laufschritt vorgehen mußte. Die Verluste des Bataillons waren daher auch hier die härtesten in der ganzen Schlacht und sind im Verhältnis zu der äußerst gefahrvollen Stellung, in welcher das Bataillon während des Laufschrittes über die Wiese dem feindlichen Feuer ex­poniert war, nicht zu groß.

3 Offiziere und 24 Mann sanden im ganzen in der Schlacht bei Wörth den ehrenvollen Tod, 1 Offizier und 117 Mann wurden verwundet, 8 vermißt. —

Fast in der ganzen Wiese war die Erde wie aufge­worfen gewesen von den feindlichen Geschosten und auf die Dachziegel der Mühle hatte.es fast Kugeln geregnet. An den Oekonomiegebäuden sieht man noch heute daö Ein­schlagen der Gewehrkugeln, während das Wohnhaus wieder restauriert ist. Nachdem wir noch einzeln die Gräber, in denen zum größten Teile Jäger gebettet waren, besucht hatten, so gut es eben in der Kürze der Zeit möglich war, konnten wir es nicht unterlassen, die alten MüllerSleute, die während der Schlacht nach MorSbronn geflüchtet waren, aufzusuchen, um ihnen die uns von Herrn Professor Horst­mann, unserem hochgeschätzten Ehrenmitgliede, aufgetragenen Grüße zu überbringen. Durch ein schweres Schicksal war dieser Herr mit der Mühle und ihren Besitzern bekannt geworden, da er leider unter den hier ruhmvoll gefallenen Offizieren einen lieben Sohn betrauerte, welcher schwer verwundet in der Mühle sein erstes Unterkommen fand. Freundlich, aber wie man deutlich erkennen konnte, durch die schwere Prüfung gebeugt, empfingen und unterhielten sich die alten MüllerSleute mit uns und baten uns, die überbrachten Grüße in herzlichster Weise zu erwidern. Der alte Mann zeigte uns noch daö Grab des Seconde-Lieute- nantS Freiherrn von Elverfeld, den er selbst dort zur Ruhe

bestattet hatte. Wir verabschiedeten uns nunmehr von den Besitzern der Mühle und dem für uns so denkwürdigen Stückchen Erde, um rechtzeitig mit den übrigen Kameraden in Wörth zusammenzutrefsen, jedoch — Keiner, ohne sich irgend ein kleines Erinnerungszeichen, ein Steinchen, Blüm­chen rc. mitzunehmen Unser» Wagen, dem wir amZweig- .vege nach der Mühle Halt geboten hatten, bestiegen wir nun wieder und beeilten uns, mit den sich inzwischen in Wörth sammelnden Kameraden wieder zu vereinigen. Auf dem Wege dahin, der von der Mühle ab etwa 2 Kilometer beträgt, zeigte uns eine auf dem kahlen Nacken des gegen­überliegenden Berges alleinstehende, vom Winde hin- und hergepeitschle hohe Pappel die Stelle an, von wo aus Se. Königliche Hoheit der Kronprinz die ganze Schlacht ge­leitet hatte.

Als wir in Wörth gegen 11 Uhr ankamen, avertierte uns ein Signal, daß Jeder eiligst etwas zu sich nehmen möge, damit die nun folgende Tour bis zum Gottesdienste in Fröschweiler ungestört gemeinschaftlich stattfinden könne. Kurze Zeit darauf ordnete sich der Zug und zwar dies­mal zu Fuß, da die Wagen des toupierten Terrains wegen in Wörth zurückblieben, wieder, der unter Vorantritt der Musik seinen Marsch durch die Straßen nach dem west­lichen nach Fröschweiler führenden AuSgang der Stadt nahm. Hier, wo man einen größern Platz, der die Ruhe­stätte von 850 gefallenen deutschen Kameraden geworden ist, an gekauft und mit einem Gartenzaun umfriedigt hat, wurde ein Augenblick Halt gemacht. Diese, wie alle auf dem Schlachtfeld dicht gesäeten Massengräber, deren Grab­hügel man, soweit das Auge reicht, mitten in den Aeckern, Kornfeldern und Wiesen erblickt, sind mit einem einfachen hölzernen Kreuze, darauf die Inschrift: „Den braven ge­fallenen Kameraden", versehen und werden ausnahmslos von den in Hagenau garnisonierenden Jägern des 9. Ba­taillons in Zeiträumen von je 2 Monaten mit frischen Guirlanden und Kränzen aus Eichenlaub reich geschmückt. Hierbei sei bemerkt, daß die Gräber genau abgemessen sind und für die heilige Benutzung dieser ehrenvoll gewordenen Plätze den Besitzern der Grundstücke vom Staate eine jährliche Pacht entrichtet wird. —

Pietätvoll schützen nun aber die Jäger diese Gräber und wo ein anliegender Besitzer über die Grenze hinauS- geackert hat, wird er ohne Gnade gemeldet und höhererseitS zur Ordnungsstrafe gebracht. —

Langsam von dieser großen Totenstätte bergauf weiter­marschierend erkannte man rechtöseitwärtS in einiger Ent­fernung das von den deutschen Regimentern Nr. 46 und 47 ihren braven Kameraden errichtete Separatdenkmal. Diese beiden niederschlesischen, zum 5. ArmeecorpS gehörigen Regimenter hatten hier ungeheure Verluste erlitten, von denen das erstere allein an Toten 10 Offiziere und 175 Mann auf dem Wahlplatze zählte. Der Gesamtverlust dieses einen 46. Regiments betrug nach der Schlacht 35 Offiziere und 982 Mann.

Auf der rechten Seite etwa auf der Mitte des die Orte Wörth und Fcöschweiler verbindenden Weges, der hier stark in das Terrain eingeschnitten ist, erhebt sich, kaum bemerk­bar von hier aus, daö französische Coloffaldenkmal. Sehr unbequem muß man hier die eine abschüssige Wand deö Hohlwegs ersteigen, 50 Schritte weiter gelangt man dann, einen wüstgelegen Platz passierend, vor die sehr hohe eiserne, daö Denkmal wirksam schützende Einfriedigung deffelben.

(Schluß folgt.)

«uSzug auS de« Stegißer« des Stand eSaMS in Stadt Marturg,

bestehend auS den Gemeinden Marburg, Ockershaufen, Marbach Tappel, Ronhaufen und Wolfsbausen.

Vom 7. bis 14. August 1880.

Geborene.

1) Ernst des Expedienten Karl Paul Eduard Amberg 6. 2) Wilhelmine Adelheid Anna des Kaufmann Joseph Ernst Kratz T. 3j Sophie Frida Katharine des Kaufmann Heinrich Möller T. 4) Hermann des Fuhrwerksbesitzer Johannes Eduard Grimmel S. 5) Karl des Maurerpolir Karl Milnschcr S.

Gestorbene.

1) Heinrich der ledigen Dienstmagd Ernstine Heilmann S. 1 I. 4 M. 10 T. alt. 2) des Musikalienhändler Christoph Lorch totgeb. S. 3. Kaiser! Russischer Hofrat a. D- Eduard Albert von Schmidt 58. I. 9 M. 25 T. alt. 4) deS Barbier und Friseur Konrad Heinrich Boß totgeb. S. 5) Henriette Christine des Wirt Heinrich Konrad Ludwig Schumann S. 4 M- 28 T. alt. 6- Helene Elise Karoline Bamberger, ledig, 50 I. 2 M. 28 T. alt. 7) Helene Salzmann geb. Hofmann Ehefrau des Zimmer­mann Martin Salzmann zu Marbach 47 Jahre 4 M. 14 T. alt.

Marburg, 10. August. (Marktbericht.) Der heutige Wochen­markt war sehr gut besucht. Butter kostete per Pfund 70—85 Pf. Hühnereier 8—9 St- 40 Pf., Merrettig per Pack 10 Pf., Käse pr St. 8—10 Pf., Käsematte per St. 5 Pf-, Zwetschenmus per Maßtopf 90-120 Pf., Wolle per Psd. 1,30-40 Pfg., Hühner pro Slück 100 —150 'Bf., Kohlrabi per St. 4—5 Pfg., Zwetschen per Pfd. 20—25 Pf., Hafergrütze per Liter 35—40 Pf., Tauben das Paar 60— 70 Pf., Kartoffeln (frische» per Korb 160—180 Pf., Salat 5—6 Köpfe 10 Pfg., Bohnen per Korb 180—200 Pfennige., Gurten 2—3 St. 10 Pf., Möhren per Pack 10 Pfennige, Kirschen per Pfd. 10—15 Pfg., Rettig per St. 5—10 Pfg., Kochkäse pr. Pfd, 50 Pfennige, Wachsbohnen 2 Ltc. 18-20 Pfennige, Heidelbeeren per Liter 10 Pfg, Wirsing per St. 10-20 Pfg., Weis- u. Rotkraut per Kopf 10—40 Pfg., Stachelbeeren per Pfund 15 Pfg., Zwiebeln (weiße Perl) per Pfd. 35—40 Pf. Zwiebeln (rote und weiße) per Pfd- 12—15 Pf., junge Hähnchen per Stück 55—75 Pf. Birnen 4—6 St. 10 Pf., Rote Rüben per St 5 Pf.

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