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welchen Schaden zu nehmen. Der Ochse war Abends zuvor im Stalle eingestellt worden, muß sich losgemacht haben, Passterte im Ganzen 5 Thüren, stieg eine Treppe hinauf, durchwanderte zwei Korridore und entfernte sich endlich auf die oben geschilderte Weise.
Straßburg, 20. Juli. (Eine Bade-Anstalt versunken.) Heute Morgen gegen 6. Uhr fing plötzlich eine bei den gedeckten Brücken gelegene Bade-Anstalt an zu sinken und ging schließlich vollständig unter Wasser. Den sich auf der Anstalt befindlichen Badegästen gelang es, sich zu retten, so daß durch den Vorfall ein weiteres Unglück nicht zu beklagen ist.
vermischtes
Cannstatt, 16. Juli. (Sprung eines Ochsen.) Gestern früh halb 7 Uhr bot sich den Umwohnern der Neckarbrücke in der Vorstadt ein gewiß höchst seltener Anblick dar: Ein Ochse nämlich erschien am Fenster des Wirtschaftszimmers im alten Hasen und sprang, ohne sich lange zu besinnen, hinaus auf die Straße, 8 Fuß hoch, dabei blos eine Scheibe, da die Fensterflügel offen waren, und 4 Blumenstöcke zertrümmernd und ohne selbst irgend
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antrag Gelnhausen, 22. Juli. In der hiesigen Sttesls- itzinseii jrche fand gestern ein Missionssest statt, wobei der in den reswei,eitesten Kreisen als trefflicher Redner und ausgezeichneter :b ohn Schriftsteller bekannte Pfarrer G. Schlosser aus Frankfurt »kämpft . M. die Festrede hielt. Missionar Fritz hatte die Nach- » dritt mttagspredigt übernommen und Pfarrer Pfeifer aus Meer- ugsvvl oü sprach die Schlußworte.
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los b tt hier nach Albungen liegende Höllenmühle war gestern goldei bend der Schauplatz zweier gräßlichen Thaten. Der heraui Mr R. schoß im betrunkenen Zustande nach seiner sich mählic x roher Mißhandlung flüchtenden Frau, ohne dieselbe ung j ücklicher Weise gefährlich zu verwunden, so daß sie ihre ibe, d ^cht nach der Schmelzhütte fortsetzen konnte. Als kurze ihn i, ejt nachher die unweit wohnende Schwester des R. herbei- n Adji lie, die Flinte wegnahm und dem Manne nun gerechte geh«, or'würfe machte, ging derselbe in ein Nebenzimmer und
fuß) zum Festplatz benutzt wurden. Der vordere, an der I Stadt liegende/Teil dient zur Abhaltung des eigentlichen Turnfestes, während der gegen Norden liegende Raum für Aufstellung von Buden und Sehenswürdigkeiten bestimmt ist. Gelangt man auf den Festplatz, so fällt zuerst die auf der Nordseite gelegene Festhalle, welche fast deren ganze Breite einnimmt, in's Auge. Sie ist möglichst einfach, aber doch geschmackvoll gehalten. Der hohe Mittelbau ist sehr stark gegliedert. Die Länge der Halle beträgt 117 Meter, ihre Tiefe 45 Meter, ihre Grundfläche umsaßt über 5200 Quadratmeter. Es ist Sitzraum für 4000 Personen darin vorhanden. Hinter der Festhalle befindet sich Raum für die Küche und deren Annexe. Sie ist 48 Meter lang und 20 Meter breit. Das Buffet wird mit seinen einzelnen Abteilungen fast die ganze Länge der Festhalle einnehmen. Gegenüber der Festhalle ist auf der Südseite des Festplatzes längs der Bornheimer Landstraße die Tribüne für die Zuschauer gelegen. In langer, gerader Linie erheben sich 15—18 Sitzreihen, welche etwa 3500 Personen Platz gewähren werden. Die Lage der Tribüne ist äußerst glücklich gewählt, weil auf derselben das Publikum möglichst gegen die Sonnenglut geschützt ist. Die beiden Dienstgebäude nehmen die südöstliche und nordwestliche Ecke des Festplatzes ein. Das erstere ist für Aerzte und Ordnungömannschaften rc., das letztere für die Ausschüsse u. A. (Zimmer für den Centralausschuß, ein AuskunslSbureau, Telegraphen und Post, Feuerwehr, Redaktion der Festzeitung, Preßausschuß rc.) Den Mittelpunkt des Festplatzes nimmt der Turnplatz für die Freiübungen ein. Derselbe ist 115 Meter lang und 170 Meter breit, umfaßt einen Flächenraum von 19,550 Quadratmetern und kann 5- bis 6000 Turnern zu ihren Uebungen dienen. Südlich und nördlich schließen sich die Turnplätze für das Gerätturnen an. Der süoliche ist 40 Meter breit und 170 Meter lang und umfaßt 6800 Quadratmeter Grundfläche. Der nördliche (denselben Raum einnehmend) ist durch einen 15 Meter breiten Verbindungsweg des Freiübungsplatzes nach dem Platz vor der Festhalle in zwei gleiche Teile geteilt. Der südliche Geräteplatz, auf dem das offizielle Turnen, wie z. B. das Musterturnen der Riegen, das Turnen der außerdeutschen Turner, das Wettturnen rc. stattfindet, enthält 16 Recke, 1 Kreuzreck, 14 zweiholmige und 1 dreiholmigen Barren, 10 Pferde, 8 Böcke 10 Schnursprungsgeräte mit 50 Springstäben, 4 Paar'Schaukelringe, 2 Schweberrecke, 1 Tiefsprunggerät, 2 Sturmläufe, 2 Voltigirtische mit Federtrampolin, 1 Mast mit Klettertau, 1 Platz mit 10 Stoßsteinen, 1 Platz zum Stemmen mit 5 Kugelstäben ä 50 Kilo und 5 Gewichten ä, 25 Kilo. Die nördlichen Geräteplätze, welche denjenigen Turnern zur Verfügung stehen, die während der Vorführung auf dem südlichen Geräteplatz dort nicht turnen dürfen, enthalten: 14 Recke, 15 Barren, 10 Pferde, 8 Böcke, 10 Schnursprunggeräte mit 50 Springstäben, 4 Paar Schaukelringe, 2 Schwebereck, 1 Platz mit 10 Stoßsteinen, 1 Platz zum Stemmen mit 10 Stoßsteinen, 1 Platz zum Stemmen mit 5 Kugelstäben ä 50 Kilo und 5 Gewichten ä 25 Kilo, 3 Ringplätze. Eine erhöhte Tribüne dient den Vorturnern zum Vormachen der Freiübungen. Um die Turnplätze führt ein Weg von 17 Meter Breite. Vor der Festhalle finden sich 2 Tanzpodien und ein Musikpodium errichtet. Der Steigerturm für die Uebungen der Freiwilligen Feuerwehr ist auf der östlichen Seite vor dem Freiübungsplatz errichtet. Um den Freiübungsplatz befinden sich etwa 300 Nichtfähnchen für das Richten der Reihen und Rotten bei den Freiübungen. <
Wetzlar, 21. Juli. Wie uns berichtet wird, wurden am Sonntag den 18. d. M. gegen Abend in unmittelbarer Nähe von Ehringshausen im Chausseegraben zwei Handwerksburschen aufgefunden, von denen der eine tot und der andere schwer betrunken war. Bon der Polizei wurde sofort der Thatbestand festgeftellt und die Ueberführung des Toten in das Gemeindehaus und des Lebenden bei einem Einwohner angeordnet. Wer der Verunglückte ist, hat bis jetzt nicht festgestellt werden können, da sich keinerlei Papiere bei ihm vorgefunden haben. Er besaß nur eine Branntweinflasche, einige Pfennige und etwas Brod. Es ist ein untersetzter, mittelgroßer Mensch mit schwarzem Haar und Vollbart. Der überlebende Handwerksbursche sagt aus, er habe den Verunglückten vor rin par Tagen auf der Straße gefunden und wisse von demselben nur, daß er Schlosser, unverheiratet unv V2 Stunde von Köln zu Hause sei. Wie verlautet sollen Ehringshäuser Burschen die beiden, als ste schon am Wirtshaus vorbeigewesen, zurückgerufen und mit Branntwein regaliert haben, uir zwar den Lebenden mit 5/s Liter, nach deren Genuß er erklärte:
Ich kann nicht mehr vertragen," den Gestorbenen aber mit 10,-8 Liter Zwetschen- und % Liter Kornbranntwein. Die Untersuchung ist im vollen Gange. Auf den 22. d. M. 7 Uhr, ist die Obduktion der Leiche durch den ersten Staatsanwalt in Limburg angeordnet. Die Roheit der Burschen, sowie des Wirts wird der verdienten Strafe nicht entgehen. ($$• A.)
bis 2 Langendiebach bei Hanau, 22 Juli. Heute Morgen teldun »enige Minuten vor 6 Uhr explodierte in der großen Ci- estrige mrren-Kistchen und Wickelformen-Fabrik der Herren Brüning Tönigi 1. Sohn der Dampfkessel. Die ganzen weit ausgedehnten u; di Fabrikanlagen liegen vollständig in Schutt und Trümmern e bun md leider sind bei dem Unglücksfall auch mehrere Menschen- zurüc leben zu beklagen. Der Kessel bet 50 Pferbekraft starken
Maschine war gestern Abend angeheizt und von den Fabnk- ch au inhabern selbst genau controliert worden. Die Jnbetrieb- ibe di setzung fand heute Morgen circa eine halbe Stunde vor '' Beginn der Arbeitszeit statt. Als der Maschinenführer, der sich selbst nur mit genauer Not vor dem sichern Tode ____retten konnte, dem Heizer den Befehl geben wollte, die Bast Maschine arbeiten zu lassen, erfolgte die Explosion, deren
Wirkung eine wahrhaft furchtbare war. Das Vorderteil ‘ des Kessels wurde gegen das Dorf gescheudert und stel aus die Scheune des Gastwirts Dückhardt, deren Dach vollständig durchschlagen wurde. Andere Kesselteile wurden nach verschiedenen Richtungen bis in Entfernungen von ca. 150 Meter hinausgeschleudert, u. A. ein Stück Kesfelman- tel von 5 Meter Länge und einem Meter Durchmesser. Die schweren Eisenplatten waren wie ein Stück Pappe zusammengebrückt, ebenso eiserne Thüren, die zu einzelnen Fabrikräumen führten. Glücklicherweise waren während des unglückseligen Ereignisses erst wenige von den beschäftigten Arbeitern in der Fabrik anwesend. Getötet wurden sofort der Heizer Ernst Euler von RavolShausen, verheiratet und Vater von 3 Kindern, dem der Kopf vollständig abgerissen
Stuttgart, 23. Juli. Die „Württembergische LandeS- zeitung" meldet: Bei der Wahl zur würltembergifchen Abgeordnetenkammer in Backnang siegte der Candidat der Volkspartei Oekonom Ellinger mit 700 Stimmen Majorität gegen den Regierungökandidaten Regierungsrat Drescher.
Paris, 23. Juli. Die „Agence Havas" veröffentlicht eine längere Wiener Depesche über den Verlauf der Verhandlungen der Cabinete bezüglich Montenegros. Danach schlug England der Türkei vor, Dulcigno abzutreten oder das Protokoll vom 18. April zur Ausführung zu bringen. Die Pforte lehnte die Abtretung Dulcignos ab und verlangte 3 Monat Frist zur Ausführung der Convention vom 18. April. Die Mächte verweigerten die Frist und bestanden auf sofortige Ausführung der Convention. Noch während der Dauer der Verhandlungen und in Voraussicht der Weigerung der Türkei ergriff England die Initiative zu einem Einvernehmen der Mächte und schlug den fünf anderen Signatarmächten mündlich vor, ein aus Kriegsschiffen sämtlicher Mächte bestehendes, mit Lan- dungstruppen versehenes Geschwader in die türkischen Gewässer zu senden. Oesterreich nahm die Flottendemon- stration im Prinzip an, lehnte aber die Beigabe von Landungstruppen ab und beantragte, daß das Geschwader aus nur 2 oder 3 Schiffen einer jeden Macht bestehe. Rußland trat dem Anträge einfach ohne Vorbehalt bei. Einzelne Mächte machten Vorbehalte in Details, aber im Ganzen sei ein vollständiges Einvernehmen über die Flottendemonstration erzielt. Völlig verschieben von den Verhandlungen über die montenegrinische Frage seien die Verhandlungen über die griechische Frage; die Verhandlungen über diese würden erst aktiv, wenn die Antwort auf die Collectivnote vorliege. Falle die Antwort negativ aus, so sei es wahrscheiulich, daß die Flottendemonstra- tion die montenegrinische und griechische Frage zum Gegenstand habe. Augenblicklich machten die Mächte in Konstantinopel lebhafte Anstrengungen, um die Pforte zu bestimmen, den Forderungen Europas ohne weiteres zuzustimmen. Die Pforte scheine dazu wenig geneigt und habe während der letzten Zeit mehreren Mächten, namentlich Rußland und England, auch Deutschland, vertraulich Eröffnungen gemacht, um das Einverständnis der Mächte zu verhindern. Die Pforte habe damit keinen Erfolg gehabt, aber es sei zu besorgen, daß die Hoffnung, doch noch Erfolg erzielen zu können, dem Geiste des Widerstandes immer neue Nahrung gebe.
London, 23. Juli. Die Anerkennung AbdurrahmanS als Emir von Afghanistan seitens der brittischen Regierung wird offiziell bestätigt.
Auszug an» 6t* tztcgisteru dcS Stand eSamtS Btt Stadt Matdutg,
bestehend auS den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marbach Cappel, Ronhausen und Wolfshausen.
Vom 17. bis 24. Juli 1880.
Verehelichte.
2) Bierbrauer Friedrich Wilhelm Eberhard Wellmeyer und Karoline Wilhelmine Sömmerutg beide von hier. 2- Ackermann Johannes Henkel von Marbach und Elisabeth Ann« Fischer von Heskem.
Geborene.
1) Heinrich des Vollziehungsbeamten bei Königl. Steuerkaffe II. Johannes Weil S. 2) Helene lUtoria, des Restaurateur Christian Heinrich Sohl T. 3) Anton Adam des Schuhmachergesellen Lorenz Ludwig Henning S- 4) Karl Ernst Gottlieb des am 18. April d. I. verstorbenell Weißbinders Johann Heinrich Hitzeroth S- 5) Otto August des Kürschner Johann Daniel Ludwig Bernhard Springer S- 6- Katharina Eva Elisabeth des Bürstenmacher Richard Anton Franz Lollmar Tschinkel X 7) Johann I Adam des Kutscher bei der Jrrenheilanftalt Adam Battenseld S.
8) Konrad Heinrich Max des Kaufmann Max Häußler S. Gestorbene.
I) Pauline Dorothea des Schneider Karl Schellhaase T- 3 M- 17 T- alt. 2) Kaufmann Christian Gottwerth Bücking 84 I. 4 SW. 17 X alt. 3) Konrad Heinrich Max des Saufmann Max Häußler S. 2 Tage alt. 4) des Ackermann Daniel Peilstvcker I von Ockershausen totgeborene T- 5) des Ackermann Conrad I Willershausen von Ockershausen totgeborene X. 6) Lckermann Johann Matthäus Schmidt von Goßfelden 30 I. 7 M- 27 X. alt.
Hafergrütze per Liter 35—40 Pf., Xaubcn das Paar 60 - 70 Ps., Kartoffeln (frische» 2 Liter 18-20 Pf., Salat 3—5 Köpfe 10 Pfg-, grüne Erbsen 2 Liter 15—18 Pfg-, Gurken per. St-10 - 25 Pf., Möhren per Pack 10 Pfennige, Kirschen per Psd. 10 -15 Pfg., Rettig per St. 5-10 Pfg., Kochkäse pr. Pfd, 50 Pfennige, Wachsbohnen per Pfd. 20 Pfennige, Erdbeeren per Liter 20 Pfg., Heidelbeeren per Liter 10 Pfg, Wirsing per Stück 10 -20 Pfg., Weiskraut per Kopf 20-30 Pfg., Stachelbeeren per Pfund 15 Pfg., Zwiebeln <weiße Perl) per Pfd. 25—3o Ps
Marburg, 21. Juli. (Marktbericht.) Der heutigeWochen- martt war gut besucht. Butter kostete anfangs pr. Pfd- 90-100 Pf. später ging solche jedoch auf 80 Pf. herab Hühnereier 8-9 St. 40 Pf., Merrettig per Pack 10 Pf., Käse per St. 8—10 Pf., Käsematte per St. 5 Pf-, Zwetschenmus per Maßtopf 90—120 P , Wolle per Psd. 1,30—40 Pfg., Hühner pro Stück 100—150 P., Kohlrabi per Stück 4-5 Pfg., Zwetschen per Psd- 20—25 P.,
wii Vater von 3 Kindern, dem der Kops vollständlg avgenssen r Mbl wurde, und der Arbeiter Philipp Völker von Langendiebach, I »n, um verheiratet und Vater von 6 Kindern; der ledige Tagelöhner "t, eint 1 Wilhelm Ebert von Langendiebach wurde so schwer verletzt, Bcsth- daß stündlich sein Ende erwartet wird. Leicht verletzt bäudti 1 wurden der Aufseher Johannes Hcizenröder und der Arbeiter wnlin- i Ferd. Jäger von Langendiebach. Der ganze Ort ist voll " i \ tiefstev Trauer erfüllt nicht allein wegen der Opfer der
Katastrophe sondern auch durch das schwere Unglück, das die durch ihre Humanität und Rechtlichkeit so sehr beliebten Fabrikbesitzer betroffen hat. Die durch die Expolston hervor- gerufene Erschütterung war so heftig, daß in Diebach zahl- keiche Fensterscheiben zersprangen und selbst in dem /* Stunden entfernten Bruchköbel ein Stoß gleich einem Erbeben verspürt wurde.
Frankfurt, 22. Juli. Ueber den Festplatz des 5. allgemeinen deutschen Turnfestes schreibt die offizielle Fest- ieitung u. A.: „Günstiger hätte der Festplatz nicht gewählt werben können; er befindet sich auf demselben Raume, auf welchem im Jahre 1862 das so glänzend verlaufene all- ßttneine deutsche Schützenfest abgehalten worden ist. An der Peripherie von Frankfurt dehnt sich die weite Fläche hin, aber sie scheint gleichsam in die Stadt hineingezogen, indem sie von 3 Seiten umbaut und vom städtischen Leben Wütet ift. Im Osten und Süden ist der Platz von der Haidestraße und Bornheimer Landstraße, im Westen von der Friedberger Landstraße umfaßt. Die Nordseite welche, ?ach rechts und links ausläuft, eröffnet den Blick aufs fiele Feld und wird gegen Westen durch die fernen Höhen des Taunusgebirges, in der Mitte und gegen Osten durch ^bstwalder und die nahe gelegenen gewaltigen Baumgruppen °s« Rothschild'schen Parkes umgrenzt. Der Platz selbst, °ie sogenannte „dicke Oede" geheißen, ist ein Besitztum
Herrn Baron Mayer Karl von Rothschild, welcher ihn ium Zwecke der Abhaltung des Turnfestes dem Festkomite i dachlweise überließ. Die zur Verfügung stehende Fläche Maßt 89 Frankfurter Morgen, wovon jedoch nur 52 ' borgen (106,509 Quadratmeter oder 1,304,000 Quadrat-
1 »oü den Skat- und Bier-, wollte sagen Studiertischen Meißen. Wir schließen mit dem Wunsche, daß, „Svea" ; C£r ferneren Reife in pekuniärer Beziehung kein zweites »arburg finde.
schwä — Dem Schullehrer und Kirchendiener Jüngst zu al Bo( Gefahr im Kreise Kirchhain ist das Allgemeine Ehren- at. tz Lu verliehen worden.
welch, Frankershausen, 20. Juli. Die in dem sehr roman- ~~ (ßen und deshalb viel besuchten Höllenthal an der Straße
lorwürfe machte, ging derselbe in ein Nebenzimmer und »rechun mitt sich mit einem Rastrmesser den Hals ab. Der erst
38 Jahre alt gewordene Mann ist ein Opfer der ir Hai runksucht geworben. Derselbe hat 1870 unb 1871 den ' •••■i eldzug gegen Frankreich mitgemacht und war, bevor er Durba & dem Laster des Trunkes hingab, als tüchtiger und ."c cdentlicher Mann allgemein geachtet. Möchten Alle, welche ages ai «em Laster sröhnen, ein warnendes Beispiel sich an dem igungs Ranne nehmen. — Sonntag den 18. d. M. drohte welche nferer Gemarkung durch von allen Seiten aussteigende Reg« Gewitterwolken schweres Unheil. Doch der Wind zerstreute sprech, jefelben wieder, so daß der niederfallende Hagel nur strich- t abge leije etwas Schaden verursachte. (T. u. A.)
Gelnhausen, 22. Juli. In der hiesigen Stiefts-