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hie Polizeiverordnungen betrifft, so sind diejenigen, deren Bestimmungen in dieses Gesetz ausgenommen sind oder dem letzteren entgegenstehen, aufgehoben. Sonst sind aber die Polizeiverordnungen, namentlich auch bereu Strafbestim­mungen bestehen geblieben, ba bas Gesetz nur bie gesetz­lichen, nicht auch bie polizeilichen Strafbestimmungen be­seitigt hat.

Hanau, 21. Juli. Der hiesige Kriegerverein hat be. kannltich ben Besuch und bie Schmückung ber Gräber der vor 10 Jahren bei Weißenburg unb Wörth gefallenen angeregt unb scheint damit reüssirt zu haben, Vorerst wird beabsichtigt, Samstag den 7. August mit dem in Frankfurt abfahrenden Schnellzug fortzufahren und am 8. August Abends 7 Uhr 10 Minuten wieder in Frankfurt anzukommen. Die nötigen Schritte sind gethan, um eine Fahrpreisermä­ßigung von 50 Procent zu erlangen und ist sicher anzu­nehmen, daß dieselbe gewährt wird; danach würde die Fahrt nach Hagenau und zurück 7 bis 8 Mark betragen. Auch sollen die nötigen Schritte gethan sein, um die gleiche Ver­günstigung auf der Strecke von Hagenau unb Straßburg zu erhalten, unb es möglich zu machen, benen, bie sich da- für interefsiren, tiefe Tour unternehmen zu können, erst am 9. Abcnbs zurückzukehren.

Ems, 21. Juli. Der Fürst von Serbien ist von hier abgereist, um sich über Wien unb Belgrab zurückzubegeben.

Wiesbaden, 22. Juli. Fräulein Luise Abegg, bereu wohlthätigcs Wirken noch lange in gesegnetem Anbenken hier bleiben wirb, hat in ihrem Testamente die reiche Gabe von 24,000 Mark zu wohlthätigen Zwecken ausgesetzt unb davon im einzelnen bedacht 1) die Abegg-Stifttmg für Studierende in Heidelberg mit 9000 Mark, 2) bis 11) die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrücher, den Gustav-Adolfs- verein, die Armen-Augenheilanstalt hier, die Blindenanstalt hier, den hiesigen Armenverein, das evangelische Rettungö- haus hier, die hiesige Kleinkinderbewahranstalt, das Ver­sorgungshaus für alte Leute hier, den Fonds zur Unter­stützung für Schullehrer-Wittwen und -Waisen in Nassau und die Anstalt für Blödsinnige in Bergnaffau-Scheuern je mit 1500 Mark.

Frankfurt, 19. Juli. Gestern Morgen um 11 Uhr fand im großen Saal des Saalbaues der feierliche Akt der Ueberreichung der Bundesfahne des Turnfestes an den Central-Ausschuß statt. In dem festlich geschmückten Saale hatte sich ein sehr zahlreiches Publikum eingefunden. Die für die Damen reservierten Logen waren dicht besetzt. Die Feier wurde durch einen Gesang des „Liederkranzes (2 Strophen von „das deutsche Lied" von Dr. H. Weismann) eingeleitet. Hierauf sprach Frau Clara Lindheimer-Wolff folgende Worte im Namen des Damen-Comites: Geehrte Herren vom Central-Ausschuß des deutschen Turnfestesl Hochgeehrter Herr Präsident I Gestatten Sie, daß ich Ihnen im Namen des Damen-Comites verbindlichen Dank auS- spreche für die Freundlichkeit, mit welcher Sie unserer Einladung Folge geleistet haben. Wir haben persönlich die Bitte an Sie richten wollen, aus unseren Händen eine Bundesfahne für die deutsche Turnerfchaft entgegenzunehmen. Die freudig gespendete Gabe möge Ihnen ein Beweis sein, daß auch die Frauen und Jungfrauen unserer Stadt den Wert und die hohe Bedeutung des bevorstehenden nationalen Festes zu würdigen wissen. Das Banner selbst möge den Turnern als Wahrzeichen dienen der Einheit und der Größe unseres Vaterlandes; ihm zu Ehren mögen ste eS hochhalten und bewahren für alle Zeiten. In diesem Sinne bitten wir Sie, meine Herren, das von Frauen und Jungfrauen gestiftete Banner der deutschen Turnerfchaft überreichen zu wollen." — Ein stürmischer Aplaus folgte den Worten der Rednerin und begrüßte das Banner, von welchem in diesem Augenblicke die Hülle fiel. Ein Kunstwerk, aus welches die sinnigen Spenderinnen in jeder Hinsicht stolz sein dürfen, entfaltete sich vor den Augen des Publikums. Namens des Central-AusschuffeS antwortete Herr Ober­bürgermeister Miquel: „Meine hochgeehrten Damen! Namens und im Auftrage des Central-Ausschusses des 5. allgemeinen deutschen Turnfestes, aber auch, deß bin ich sicher, im Sinne der ganzen deutschen Turnerschaft sage ich den edlen Geberinnen und Allen, welche Teil haben an ber Wibmung biefer schönen, kunstvoll gearbeiteten Fahne den herzlichsten Dank. Diese Fahne wirb ben Rutschen Turnern ein bisher entbehrtes äußeres Zeichen der Ge­meinschaft, ein Panier sein, welches die frisch vorwärts strebenden deutschen Jünglinge zur dauernden Einigkeit er­mahnt und ihnen den Segen der Zusammenhaltung der vereinzelten Kräfte in einem großen und festen Verband zeigt. Das Wappen des neu erstandenen deutschen Reiches auf dieser Fahne wird die deutschen Turner stets aufs Neue an den Ursprung und bie unerläßliche Grunblage ihrer Bestrebungen erinnern, bie vaterlänbische Gesinnung, bie Liebe zur deutschen Heimat und deutschen Gesittung wecken und heben. Die zarten Hände, aus welchen ich diese Fahne empfange, werden die Turnerei unablässig darauf Hinweisen, daß ihr Ziel nicht die rohe Kraft, — nein, die Harmonie der Kräfte freie und doch maßvolle, zweckbewußte Verfügung über dieselben, Stählung und Be­herrschung des Willens, Sicherheit in der Leistung ist. Ihr patriotisches Werk, meine verehrten Damen, wird der deutschen Jugend beweisen, daß die Turnerei in der Gunst der Frauen und Jungfrauen steht und dadurch die männliche wie die weibliche Jugend ermutigen und zu immer größerer körperlicher und geistiger Ausbildung anspornen. Mit solchen Gedanken nehmen wir diese Fahne in unsere Obhut, mit solchen Gesinnungen werden wir ste in Ihrem Auftrage getreu der deutschen Turnerfchaft überreichen, ein wallendes

Wahrzeichen, daß das Turnen nicht ein vorübergehendes Kind des Tages, vielmehr ein allseitig anerkanntes organi­sches Glied der nationalen Erziehung eines freien und einigen Volkes geworden ist. Wollen Sie mir am Schluffe noch gestatten, Ihnen auch als Vertreter der Feststadt und der Fest-AuSschüsse meinen besonderen Dank auszudrücken. Ihre schöne Arbeit ist uns ein ermutigendes Zeichen, daß, wie bei allen früheren nationalen Festen, die Bewohner unserer Stadt unsere Bemühungen mit Sympathie begleiten und daß Jeder an seinem Teil freudig mithelfen will, daß das Fest zu Ehren der Vaterstadt würdig und in wahrhaft deutschem Geiste gefeiert werde. Wir sind sicher, im Sinne unserer patriotischen Bürgerschaft zu handeln, wenn wir die Frauen und Jungfrauen, welche bei keinem schönen und guten Werke fehlen, auch diesmal auf unserer Seite haben. In dieser Zuversicht, Festgenossen, laßt uns zu Ehre und zum Dank den liebenswürdigen Spenderinnen ein kräftiges herzhaftes Gut Heil zurufen. Gut Heil!" Ein kräftiges dreifaches Gut Hell bewies, daß die Anwesenden einverstanden waren mit den Worten des Redners. Ein Gesang des Gesangvereins „Liederkranz" schloß die Feier.

— Gutem Vernehmen nach ist die Nichtigkeitsbeschwerde des vom letzten Schwurgericht in Frankfurt wegen Ermordung seiner Frau zum Tode verurteilten Burkhard Wagner aus Rückers, Kreis Hünfeld, vom Reichsgericht zurückgewiesen worden. Die Vollstreckung des Todesurteils ist jedoch erst zulässig, wenn die Entschließung des Kaisers ergangen sein wird, von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch machen zu wollen.

Heddernheim, 21. Juli. Gestern ging der 8jährige Sohn des Taglöhners Franz von Heddernheim mit zwei anderen Knaben nach Eschersheim. Als die Kinder auf der über die Nidda führenden Brücke angenommen waren, legte der Sohn des Franz sich auf das Geländer und nun­mehr faßten ihn die beiden Begleiter bei den Füßen und warfen ihn über das Geländer in den Bach, trotz des Sträubens und Schreiens des Franz. Einer der Buben holte noch einen Stein und warf damit demselben auf den Kopf. An Rettung war gar nicht zu denken und ist der Franz das Opfer eines Bubenstreichs geworden. Die Leiche ist noch nicht ausgefunden. (F. A.)

vermischte».

Basel, 12. Juli. (Mikrotelephonproben.) Bel Anlaß des dieser Tage in Zürich abgehaltenen schweizerischen Sängerfestes wurde eine interessante Probe mit dem Bell- schen Mikrotelephon gemacht, die erste, wenn nickt euro- päische, doch schweizerische. Der hiesige Kommandant der Feuerwehr ließ nämlich in der Sängerhalle in Zürich einen Apparat ausstellen und denselben durch einen der hierher gehenden Telegraphendrähte mit einem zweiten Apparate im hiesigen neuen Postgebäude in Verbindung setzen. Als nun am letzten Sonntag Abend die Sänger- vereine, Liedertafel von Basel unb Frohsinn von St. Gallen, in Zürich ihre Wettgesänge vortrugen, hörte man dieselben trotz der 90 Kilometer Entfernung hier ganz vernehmlich, etwa wie wenn man in Zürich auf dem zweiten Zuhörer­platz gestanden hätte. Ebenso wurde die Unterhaltung der hier Anwesenden mit denen in Zürich beiderseitig deutlich gehört, nicht minder das Händeklatschen, welches in Basel der gelungenen Probe und auf welches von Zürich her der Dank folgte.

Bern. (Vermehrung der Gemsen.) Mit Vergnügen vernimmt man jetzt fast täglich von Berggängern im Berner Oberlande, daß ber Erfolg bes mehrjährigen Jagbbannes auf Hochwild in unfern Bergen ein ganz augenscheinlicher ist. Während in den letzten Jahren auf Bergtouren nur noch selten Gemsen gesehen werden konnten, ist dies jetzt wieder zur Regel geworden. Am Sonntag (wie überhaupt fast jeden Morgen) ist auf der Wengernalp vom Hotel Jungfrau aus zu nicht geringer Freude der anwesenden Gäste ein Rudel Gemsen von 11 Stück, worunter 2 dies­jährige Junge, und am Montag früh wieder ein solches von 5 Stück beobachtet worden. Auf dem Friedhöfe in Trogen ist am Dienstag ein Gemsbock gefangen worden, welcher sich, als er verfolgt wurde, durch das Geländer keinen Ausweg mehr verschaffen konnte. Das Tier ist noch ganz jung, etwa ein Jahr alt, und ziemlich zahm.

New-Sjork. (Ein Freund des Hungerns.) Die größte Sensation in Amerika macht gegenwärtig das Fasten Dr. Tanners in New Jork. Dr. Tanner kommt aus Minnesota und erklärte den medizinischen Theorien über die Aushungerung, keinen Glauben beizumessen, indem er sich gleichzeitig erbot, 40 Tage lang keine Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Er begann sein selbstauferlegtes Fasten am 28. Juni und wird seitdem Tag und Nacht von ärzt­lichen Comitos überwacht. Die kürzlichen Berichte erregen ein solches Jnierresse, daß das ganze Land von Dr. Tanner spricht. Am 16. Tage seines Fastens hatte Dr. Tanner 25 Vz Pfund Gewicht verloren; sein Puls war 95, sein Wärmemaß 98. Er war heiter, aber schwach und nervös. Er tränt nunmehr ab und zu etwas Wasser, welches er sich in der ersten Zeit nur äußerst feiten vergönnte.

— (Ein ermordeter Polizeidiener.) Ganz Paris ist in Aufregung über einen Mord, der am hellen, lichten Tage auf offener Straße begangen wurde. Der gartien de la paix, namens Roxin, machte am Freitag Nachmittag um die sechste Stunde seinen gewöhnlichen Gang in der Rue Montmartre, als er plötzlich von einem Vorübergehenden hefttg angestoßen wurde, der ihn darauf aufmerksam machte, daß ein Individuum mit gezücktem Messer durch bie Straße laufe. „Nehmen Sie sich in Acht", fügte ber Passant

hinzu; „Der Mensch steht verdächtig aus, er könnte Ihnen leicht eins versetzen." „Wir werden schon sehen," antwor­tete Roxin. Dann rannte er dem Individuum nach, das er an der Ecke der Rue d'Aboukir erreichte. In dem Moment, in dem er sich dem Menschen näherte, um ihn zu zwingen, das Messer einzustecken, dreht dieser sich um und mit den Worten: im Namen der Republik töte ich Dich" bohrt er dem Polizisten das Messer in die Brust. — Der Mann war auf der Stelle tot. Der Mörder suchte zu entfliehen, wurde indes eingeholt und verhaftet. Er heißt Emile DeömoutierS und ist Lumpensammler. Man weiß noch nicht, ob man es mit einem Verrückten oder mit einem verbrecherischen Individuum zu thnn hat. DaS erstere scheint wahrscheinlich, da die Aussagen, die er machte, darauf schließen lassen, daß er sich ein Opfer der Reaction und der Polizei dünkt. Ganz unbeschreiblich soll der Jammer der Fran des ermordeten Gartien gewesen sein, alS man ihr den Mann tot ins Hans brachte. Sie wollte es nicht glauben, daß er nicht mehr leben könne. Sie warf sich auf ihn und bat ihn, ihr zu antworten. „Wache doch auf, mein Freund, Du liebst mich ja sehr; antworte mir, mir allein, achte nicht ans die anderen, die hier sind: erinnere Dich doch . . Denke an Deinen Vater und an Deine, Mutter, die wir in ihrem Alter unterstützen wollen . . Aber wache doch auf! Sage mir, daß Du nicht tot bist . . Du schläfst , nicht wahr? . . ." Das Schicksal der Armen erregt in Paris die größte Teilnahme unb fast sämtliche Pariser Zeitungen haben Subscriptionen für ste auferlegt. Der Polizeipräfect Herr Andrieux stattete der bemitteibenswerten Frau persönlich einen Besuch ab unb gab ihr bie Zusicherung, baß für sie unb die Ihren gesorgt werden würde.

— (Ein trauriger Prozeß) hat jüngst in Konstantinopel seinen Abschluß gesunden. In Athm lebte feit Jahren ein gewisser Dimitrios Aristarchi Bay, ein Neffe des einstigen türkischen Botschafters in Berlin und früher türkischer Botschaftssekretär in Paris, Berlin und Wien. Dieser wurde vor 10 Jahren in Konstantinopel im Hause Savfet Paschas vermittelst eines mit Sprengstoffen angefüllten Koffers in grauenhafter Weise verstümmelt und verwundet. Nach fast 10 Jahren ist nun von dem türkischen Crirninal- gerichtshofe der leibliche Bruder des Verwundeten, der aus der Familie Aristarchi im vorigen Jahre zum Islam über­getretene Omer Seisullah Effendi, des Mordversuchs gegen den eigenen Bruder angeklagt, überwiesen und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Omer Seisullah Effendi diente als christlicher Offizier in der mit Beginn des türkisch- russischen Krieges eingerichteten Civilgarde, wurde in dieser Stellung zum Adjutanten des Sultans ernannt und trat, um schnellere Beförderung zu erlangen, zum Islam über. Im Beginne dieses Jahres wurde er des Verbrechens über­führt, ein Komplott gegen, das Leben des Sultans vorge­spiegelt zu haben, um durch dessen angebliche Entdeckung sich die Gunst des Großherrn zu erwerben, und zur De­gradation und Zuchthausstrafe verurteilt.

— (Reise um die Welt in 75 Tagen.) Mr. Jsmay, Geschäftsteilhaber der Firma Jsmay, Jmrie und Comp., Eigentümer der „White-Star-Line" europäischer Dampfschiffe, langte unlängst mit seiner Gattin und Fa­milie nach einer außergewöhnlichen Reife in Newyork an. Nachdem sich die Reisenden am 13. März an Bord des Dampfers „Oceanic" in Liverpool eingeschifft, besuchten sie der Reihe nach Suez, Point de Galle, Singapore, Hongkong, (Santon, Shanghay und Aokohama. Aus dem letztgenannten Hafen traten ste am 6. Juni die Reise nach San Francisco an. Bei ihrer Ankunft in Newyork hatten sie 22,320 Meilen zurückgelegt. Die zu dieser Reise ver­wendete Zeit betrug, ausschließlich des Aufenthaltes an den besuchten Plätzen, 66 Tage. Rechnet man hierzu 9 Tage zur Rückfahrt nach Liverpool, dann wird die ganze Tour 75 Tage in Anspruch genommen haben, ober 5 Tage weniger als bie in Jules Vernes wohlbekannter Erzählung „Um bie Welt in 80 Tagen" geschilberte berühmte Reise.

— (Große Hitze in Amerika.) Am 14. Juli stieg das Thermometer auf über 100° F. (29^2 R.) an vielen Plätzen an ber atlantischen Küste unb im Innern. Zwanzig Sterbefälle bnrch Sonnenstich würben gemelbet.

Gastein, 21. Juli. Der Rutsche Kaiser setzte heute bie Babekur fort, promenierte unb machte am Nachmittag bie erste Ausfahrt ins Kötschachtal.

Paris, 21. Juli. Der chinesische Gesandte Tseng ist gestern hier eingetroffen. — Das Journal „Armöe franyaise" bestätigt, baß General Thomasstn mit einer Anzahl fran­zösischer Offiziere aller Waffengattungen nach Griechenland geht. — Hier eingegangenen Nachrichten zufolge fanden gestern auf Manilla abermals Erberschütterungen statt, bie heftiger als bie vorhergegangenen waren. Sämtliche Vulkane ber Insel sind thätig; an vielen Orten find Erdrisse ent­standen, von denen Asche und fiebenbe Flüssigkeit ausge­worfen werben.

Brüssel, 21. Juli. Die feierliche Enthüllung des Denkmals König Leopold's I. zu Laeken fand Nachmittags 3 Uhr statt im Beisein ber gejammten königlichen Familie, bes Kronprinzen Rubolf von Oesterreich, hoher Würden- träger unb beS diplomatischen Corps.____________________

Frankfurt a. M., 22. Juli. (MitgetRilt durch Menke Eichelberg unb Sohn) Crebitaktien 243 nach —, unb —, Staatsbahnaktien 246 nach -, Silberrente 63£ nach —, Ungar Golbrente 94£ nach —, 1860t Loose 125$, 1877t Russen 92| nach — 11. Ruff. Orientanleibe 61. Galizier 241$, nach —, Papierrente . Tendenz: ziemlich fest.