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Karlsruhe, 19. Juli. Der evangelische Oberkircheurat hat den Geistlichen empfohlen, „in Fällen, in welchen eine größere Anzahl von Auswanderern aus der Gemeinde scheidet, sie im Gottesdienst mit kirchlichem Segen zu ent­lassen und zugleich dafür zu sorgen, daß die Auswanderer die bei uns eingeführten kirchlich-religiösen Bücher für häusliche Erbauung und Unterricht der Kinder, also die Bibel, wenigstens das neue Testament, daö Gesangbuch, die biblische Geschichte uud den Katechismus mitnehmen." Die Mittel dazu können aus den kirchlichen Ortsfonds oder durch freiwillige Beiträge beschafft werden. Diese Vorkehr für die Auswanderer, deren Zahl in diesem Jahre sich schon in die Tausende beläuft und unter denen besonders viele junge Leute sich befinden, ist einem Schritt zu ver­danken, den der Centralausschuß für innere Mission in Berlin bei den evangelischen Kirchenbehörden des deutschen Reiches gethan hat. Derselbe hat nämlich, um das reli­giöse Leben der Auswanderer fernerhin zu stärken, wie schon im Jahre 1854 von ihm nicht ohne Erfolg geschehen ist, bei der zunehmenden Auswanderung jetzt wieder an alle Kirchenregierungen mit der Bitte gewendet, eine solche Fürsorge den Auswanderern angedeihen zu lassen. Es ist um so nötiger, bei den Auswanderern den Zusammenhang mit der Kirche und dem Worte GotteS zu stärken, als deren Zahl im laufenden Jahre möglicherweise höher sein wird, als in allen verflossenen Jahren. Schon im Jahre 1879 wanderten in die Vereinigten Staaten 135,070 Per­sonen ein, unter denen sich 33,574 Deutsche befanden, gegen 75,347 Personen mit 23,051 Deutschen im Jahre 1878. In den ersten 3 Monaten sind aber nach den Ermittelungen des kaiserlichen statistischen Amtes 13,062 Personen aus Deutschland über Bremen, Hamburg, Ant­werpen und Stettin ausgewandert, und in der ersten April­woche dieses Jahres haben sich in Bremen allein 14,000 Personen eingeschifft. Aus Hamburg hört man, daß sich in der ersten Hälfte dieses Jahres 32,222 Auswanderer dort eingeschifft haben, gegen 12,248 des Vorjahres. Man glaubt in New-Iork, daß nach den bisherigen Zahlen die Einwanderer schon auf 400,000 anschwellen könnten, von welchen Deutschland die Mehrzahl stellt. Die höchsten Zahlen von Auswanderern aus Deutschland ergaben sich bisher in den Jahren 1854 (319,000) und 1872 (294,000). Den Geistlichen sei es wiederholt empfohlen, die auöwau- dernden Glieder ihrer Gemeinden an das deutsche Emigranten­haus in New - Jork (Nr. 16, State Street) und den dortigen Pastor W. Berkemeier zu empfehlen. (D. R.)

Mönche«, 17. Juli. Se. kaiserl. königl. Hoheit Kronprinz Rudolph von Oesterreich ist heute früh ange­kommen und ipi Palast des Prinzen Leopold abgestiegen. Er wird hier einer Mustervorstellung beiwohnen und sich Montag zu seiner Braut nach Belgien begeben. Das Prä­sidium des „Baierischen Veteranen-, Krieger- und Kampf- genossenbundeö" hat die Abordnung eines Vertreters zu den auf den 7. Aug. in Aussicht genommenen Gedenkfeierlich feiten au den Gräbern der Gefallenen von Weißenburg und Wörth beschlossen. Der schon erwähnte von dem Abg. F. X, Freiherrn von Hafenbrädl und 26 Genoffen eingebrachte Antrag lautet: Die Kammer wolle beschließen: Es sei an Se. Majestät den König die allereh! furchtsvollste Bille zu richten, Allergnädigft veraulaffeu zu wollen, daß die Aller­höchste Verordnung vom 9. Juli 1856 einer Revision unterzogen werde, wonach die Werkkagsschulpflicht wieder Zu Seiten des Adlers erblickt man die Figuren des Danu­bius und der Austria, dahinter ein vorzüglich modelliertes Engelpaar, das gleichsam über die Golv- und Silbergefäße wacht, welche hier — die Gaben für die Schützen stmboli- flereno — aufgestapelt liegen. Ein Meisterstück der Bild­hauerkunst bildet der Thronsessel. Er ist durch einen Muschelaufsatz nischenartig überwölt und zeigt an den Lehnen das Wappen der Stadt Wien. Vom Thronsessel herab, die Austria in grüner Umrahmung erscheinend lassend, hängen prächtige Palmen, die zu diesem Zwecke eigens ans Dalmatien nach Wien gesendet wurden.

Ganz vorne, die andern auf dem Wagen befindlichen Personen überragend, hat der Fahnenjunker mit der Standarte seinen Platz. Die Standarte, welche er trägt, ist ein Meisterwerk der Kunststickerei. Das ganze innere Feld der Wappenseite der Standarte — kaisergelbes Gros- grain — wird durch das Bild des Reichsadlers ausgefüllt; die Umrahmung (bronzefarbener Atlas) trägt in Chenillen­stickerei einen Lorbeelkeanz, der die Wappen sämtlicher Kronländer Oesterreichs umschlingt. Die Schriflseite hat ein silberfarbiges Jnneirfelv mit der Aufschrift: „Oester- reichisches BundeSschießen 1880", und grauen Masrand, auf dem, mit dem Lorbeerkranz und den Wappen der AverSseite eorrespoudierend, ein Eichenlaubkranz und ein Band mit den Namen jener Länder gestickt ist, deren Wappen auf oer Vorderseite angebracht sind. Die Austria ans dem Thronsessel wird von einer Wienerin, einer maje­stätischen, herrlichen Franengestalt, dargestellt. Teils zu ihren Füßen lagernd, teils in Gruppen beisammenstehend, sind die allegorischen Figuren der einzelnen Kronländer verteilt. Die Bohemia, Moravia, Silesia rc. sind durch Damen repräsentiert, die manchem Schützenherzen gefähr­lich werden können. Ein Banner mit dem Reichswappen überragt den Thronsessel, dessen Rückwand mit allerlei Waffen, verkleidet ist. Auf einem Vorsprung an der Rück- lehne des Sessels sind vier Jagdhornbläser postiert. Acht feurige Lippizancr Schimmel aus dem kaiserlichen Marstall mit goldglänzendem Geschirr ziehen den Wagen. Herolde, der erste mit dem Banner der Stadt Wien, reiten voran,

auf das znrückgelegte 12. Lebensjahr zurückgesetzt werden solle, und daß hierfür die Feiertagsschulpflicht schon mit dem 13. Lebensjahre beginne. — Der Bericht des besonderen VIII. Ausschusses über den Entwurf eines Disciplinarge- setzeö für richterliche Beamte ist gedruckt und verteilt. Am Schluffe der Beratung erfolgte die Abstimmung über daö ganze Gesetz; dieselbe ergab die Annahme des Gesetzes mit den beschlossenen einzelnen Abänderungen durch die Mehrheit des Ausschusses; zehn Mitglieder stimmten mit „3a", zwei mit „Stein", sedoch mit der ausdrücklichen Be­merkung, daß sie sich hierdurch nicht präjudicieren wollten, falls seiner Zeit im Plenum wesentliche Aenderungen an­genommen werden sollten. Ein Mitglied war durch Krank­heit verhindert, an den Beratungen Teil zu nehmen. Der VIII. Ausschuß stellt demgemäß den Antrag: die Kammer der Abgeordneten wolle beschließen, dem Diöciplinargesetz für richterliche Beamte in der Fassung, welche dasselbe durch die Beschlüsse des Ausschusses erhalten hat, die ver­fassungsmäßige Zustimmung zu erteilen.

AuSlavd.

Wien, 20. Juli. In der Schützenfesthalle hat gestern Abend ein heftiger Gewittersturm große Verwirrung durch herabfallendes Gebälk angerichtet. Vier Personen wurden verletzt. Ein von Frohnrnüller (Fürth) im Namen des deutschen Schützenbundes bei dem Schützenbankett auf die Allianz Oesterreichs und Deutschlands ausgebrachter Toast wurde mit stürmischen endlosen Jubelrufen ausgenommen.

Rom, 15. Juli. Trotz der heftigen und nicht immer loyalen Angriffe und Anfeindungen, welche das Kabinet Kairoli-Depretis in letzter Zeit, selbst von Seiten Derer zu erdulden hatte, auf deren eifrige Unterstützung zu rechnen eö berechtigt gewesen wäre, ist es demselben gelungen, was seine Vorgänger der eigenen Partei bisher vergeblich an- strebten, auch praktisch durchzuführen und die großen von der Linken bei Ue ernannte der Regierungsgewalt dem Lande gegebenen Versprechungen wenigstens teilweise einzulösen. Von den beiden an der Spitze des Regierungsprogrammes der Linken stehenden großen Prinzipienfragen, nämlich Ab­schaffung der Mahlsteuer und Reform des Wahlgesetzes, welche bisher von jedem Ministerium der Linken angeregt, aber nie praktisch in Angriff genommen worden waren, wurde die erste, die Abschaffung der drückendsten und ver- haßtesteli aller Steuern, gänzlich durchgeführt, die zweite spruchreif gemacht uno bis zu einem Standpunkte gebracht wo deren Lösung außer allem Zweifel und in nächster Aussicht steht. Trotz der heftigen, die Arbeiten der Kammern paralystreneen Opposition eines großen Teiles der Kammer und der in Folge dessen ausgebrochenen Krise und Zeitver- schwenaung gelang es diesem Ministerium, die von ihm ge­machten Versprechungen einzulösen, die schwersten sozialen, ökonomischen und finanziellen Fragen zu lösen und die Ar­beiten der Kammern in einer Weise zu leiten, welche es möglich machen, daß die Kammer nun ohne Nachteil für daö öffentliche Wohl die bereits so ersehnten Sommerferien antr ten und sich von den schweren Strapatzen der letzten Zeit erholen kann. Morgen oder längstens übermorgen wird die Kammer noch die rektifizirten Budgets pro 1880 erledigen und sich sodann bis Mitte November vertagen, so daß somit das Ministerium vier Monate der Ruhe und Sammlung vor sich hat, um während dieser Zeit die wich­tigen Arbeiten für den kommenden Winter zusammen zu Warner und Zieler begleiten zu beiden Seiten denselben. Die Warner tragen Standarten mit den Wappen der ein­zelnen Länder und den Schleifen in den Landesfarben, sie sind mit einem dunkelgrünen Ueberwurf, grünen Jagd­strümpfen und ledernen Kniehosen bekleidet. Das Gesamt­bild wirkt ungemein malerisch. Hinter dem Festwagen folgt daS neue Bundesbanner von einem prächtig gekleide­ten Fahnenjunker getragen und umgeben von einer glän­zenden Ehrenwache. Nun folgt der Bürgermeister von Wien in einer Gala-Karosse, die Repräsentanten des Cen- tral-Comitos und deö Bundes-Vorstandes in sechs Gala- Wagen. Hierauf in bunter Reihenfolge berittene Schützen, kostümierte Spielleute, Zieler und Warner. Vier Bataillone (1600 Mann) Feuerwehren schließen den Zug. Weitere 700 Pompiers bilden zu beiden Seiten ein wandelndes Spalier. Endlich hat der Zug den Fahnenweihplatz er­reicht, der sich, was für diejenigen, die Wien kennen, be­merkt sei, vor der Franz Josefs-Kaserne an der Ringstraße befindet. Derselbe gewährt eilten ebenso prächtigen als anmutigen Anblick. Der auf demselben errichtete Altar zeigt durchwegs gothische Formen. Das Material, aus welchem er erbaut ist, weicht aber von dem gewöhnlichen voll­ständig ab. Er ist aus mehr als 3000 prächtigen und duftenden Bouquets zusammengestellt, unzählige duftende Rosen wurden zu seiner Erbauung verwendet. Ein eigenes Zelt ist für ben Kaiser und die Kaiserin auf dem Platze errichtet. Nachdem die Schützen Aufstellung genommen und das Kaiserpaar mit dem Hofstaate angelangt ist, be­ginnt die Feldmesse vom Erzbischof cetebriert. Der Wiener Märntergesang-Verein trägt die von Kremser arrangierte Haydn'sche „Deutsche Messe" vor, deren instrumentierter Teil von der Strauß'fchen Musikkapelle gespielt wird. Während der Fahnenweihe singt der Männergesang-Verein das „Weihelied". Die Cercmonie des Nägeleinschlagens folgt in der Weise, daß zuerst der Kaiser und die Kaiserin, der Kronprinz, die Erzherzöge (Erzherzog Albrecht für Die Armee), sodann Fürst Hohenlohe als Vertreter sämtlicher Hosämter. Hierauf die Minister Haymerle und Taaffe und ein Minister der ungarischen Krone, ferner der Land­

stellen, den Hader im Schooße der eignen Partei auszu. gleichen und neue Kraft und neue Hülfsmittel für dst Fortsetzung seiner Thätigkeit zu sammeln. Für einen Mann von dem Schlage und den Geistes- und Charaktereigen­schaften eines Depretis sind vier Monate ein langer, jeden­falls hi ireichenoer Zeitlauf, um Schwierigkeiten zu beseitige« neue Kraft zu schöpfen, gefährliche Gegner unschädlich z«' machen, neue Freunde zu gewinnen. Und so läßt denn Alles hoffen, daß die gegenwärtige Kammer bei der Wieder­aufnahme der parlamentarischen Thätigkeit eine ganz andere Physiognomie zeigen werde.

Paris, 19. Juli. Gambetta ist immer bereit, sich mit seinen Wählern in Belleville zu verständigen. Vor elf Jahren erhielt er von ihnen sein erstes Mandat uud seit­dem hat er sie ununterbrochen in der gesetzgebenden Ver­sammlung vertreten. Es zeigte sich gestern, daß er ihr Vertrauen noch keineswegs verloren hat. Seine Rede hat ungeheueren Jubel geweckt, obschon nur die wenigsten sie vollständig verstanden haben roeroen. Wenn die nahe­stehenden in Beifall ausbracheu, stimmte die ganze unge­heure Versammlung begeistert mit ein. Sein persönliches Dasein genügte, alle Belleviller für ihn zu entzünden. Den Anhängern Trinquets und Rocheforts würde es übel er­gangen fein, wenn sie diesem Enthusiasmus hätten entgegen­treten wollen. Die Belleviller sind um so stolzer auf „ihren Gambetta", als derselbe nicht bloß Deputierter, sondern der Präsident aller Deputierten ist. Seine gestrige Rede lautete nach der Röpublique Franyaise wie folgt: „Meine teuren Mitbürger! Nicht eine Rede will ich an Sie richten, nur den Ausdruck meiner Dankbarkeit für die herrliche Organisation dieses Festes, das auf würdige Weise die Reihenfolge der patriotischen Vergnügungen unseres unsterblichen Paris schließt. Sie begriffen — und Sie begriffen einmütig —, daß man den Akten, denen die öffentlichen ©emailen die höchste Weihe geben, Sie begriffen daß nach 91 Jahren erbitterter Kämpfe endlich ein Tag für das Vaterland aufgehen mußte, ein Tag, an welchem in einstimmiger Begeisterung alle Franzosen, die der Städte und die deö Landes, die Armee, das Volk, alle, und selbst die den politischen Kämpfen Gleichgültigsten, — alle, durch die Liebe zu Frankreich fortgerisfen, sich von einer Grenz, mark bis zur andern des Gebietes vereinigten und vereinigt, unlöslich Frankreich und die Republik begrüßen würden. Und hier auf diesen Höhen, die man so oft der Apathie oder der Furcht unwissender Mitbürger preis gab, war es geboten, das Schauspiel der ungeheuren Versammlung der Bevölkerung von Belleville zu geben, die sich inmitten der größten Ordnung und Ruhe der Freude hingiebt, welche alle erfüllt. In Belleville mußte man auch wirklich die glänzendste Widerlegung aller jener Diatriben, jener Treu­losigkeiten bringen, mit welchen man uns seit zehn Jahren belästigt und welche den Sturz Frankreichs und die von uns gegründete Regierung immer für das Ende der Woche anzeigen, einer Regierung, die fortan, auf die Einwilligung deö ganzen französischen Volkes begründet, ohne Zorn und selbst mit der Verachtung der Kraft allen Angriffen, von welcher Gelte immer sie kommen mögen, Trotz bieten kann, denn diese Angriffe werden fortan machtlos sein. Aber es geziemt uns auch, inmitten der Tage des Sieges und der öffentlichen Freude an traurige Stunden zu denken, unsere Prüfungen und unsere Schmerzen nicht zu vergessen; es geziemt uns vor allem, dem Bildnisse des Vaterlandes

marschall, der Bürgermeister, der Vorsteher und die Vice- Präsidenten des österreichischen Schützenbundes der Reihe nach vortreten und die üblichen Hammerschläge führen. Nachdem die Fahne von bet Kaiserin dem Obmanne des österreichischen Gchützenbuudeö übergeben ist, hält dieser eine Ansprache au die Schützen und überreicht sodann die Fahne dem Fahnenjunker. Der Kaiser läßt hieraus die Schützen an einer vorspringenden Stelle deö Platzes defi­lieren, worauf der Festzug nach dem Schützenfeftplatz in der Prater-Au sich weiter in Bewegung setzt. Natürlich wiederholen sich die herzlichen und freudigen Scencn, die sich während des Festzuges bis zum Fahnenweihplatze ab­gespielt, von dem Letzteren angefaugen bis zum Ende der Stadt und biö der Zug, gegen zwei Uhr Nachmittag den Schützenfeftplatz in der Prater-Aue erreicht. Erwähnens­wert sind die glänzenden Ovationen für daö Kaiserpaar, die während des Defilierens des Schützenzuges auf dem Fahnenweihplatze stattfanben Die Etiquette würbe bei Seite geschoben, jebe österreichische Gruppe brach vor bem Kaiserzelt, vor bem ber Kaiser staub, während die Kaiserin aus bemfelbett heraus dem Defilieren zusah, in stürmische, nicht endenwollende Hochrufe aus, die sich tausend und abertausendfach auf den Tribünen fortpflanzten und die Luft erschütterten. Die Hüte wurden geschwenkt, Tücher flatterten grüßend, die zahlreichen Fahnen senkten sich immer und immer wieder — es waren großartige, spontane und geradezu ergreifende Kundgebungen. Auch die ausländischen Schützencorps senkten vor bem Kaiser bie Fahnen und würben ihrerseits von bem Publikum lebhaft begrüßt. Jnsbesonbere beu beutschen, tyrolischen unb schweizer Schützen würben herzliche Sympathien gegeben. Das Ganzo sah sich an wie ein großes Verbrüderungs-Fest, wie eine Huldigung einer ungeheueren Familie für ihr Oberhaupt' und wie gegenseitige innige Begrüßungen der Familienmitglieder untereinander. Für diese kurze Weile sah man wirklich ein einig Volk von Brüdern. Für bie Festdauer bürste es im Großen unb Ganzen so bleiben — in ben Werktagen wirb es noch sehr lang anberS fein.