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bei» ersten Bürger des Landes, dem König, der für Belgien bas Symbol der nationalen Einheit und dem Auslande gegenüber das Symbol der belgischen Unabhängigkeit ist. M schlage desgleichen die Gesundheit aller Souveräne, der Miirten und Freunde Belgiens, vor, Belgien besitzt nur -rreunbe. Auf leinen» Boden sind alle Nationen willkommen.' Jtach lebhaftem Applaus fuhr Herr Guillery fort: Der Presse, ihren würdigen Repräsentanten, die von allen Enden ^er Welt gekommen sind, um sich an unserem nationalen Teste zu beteiligen, der Presse, jener Macht, die keiner Usurpation beschuldigt werden kann, da sie ausschließlich aus der öffentliche« Meinung beruht I Die Presse ist die große Schöpfung des 19. Jahrhunderts, sie »st überall, sie ist die ewige Schildwache, der tausendäugige Argus, die allgemeine Oeffentlichkeit, das Gewissen der Menschheit. Sie sieht alles, sie weiß alles, sie nimmt an allem Teil, jte veredelt, vergrößert alle geistigen, politischen Kämpfe. Sie ist das Licht der Welt, sie dient Königen und Völkern zur Aufklärung. Unseren Gruß allen jenen, die an dieser Mlturaufgabe teilnehmen, den wackeren Verteidigern des Rechts. Ich trinke auf das Wohl der Presse, ihrer Größe, ihrer Macht, ihrer Freiheit. — Der Repräsentant der ,Times" erwiderte, indem er die verschiedenen Beglück- WÜnschungsadressen citierte und mit einem Hoch aus Bel­gien und sein Königtum schloß. Damit wurde die Reihe ber Trinksprüche geschlossen und eine vertrauliche Unter­haltung entspann sich voller Interesse und kollegialer Inti­mität. Nachher begab man sich in das Cercle Artist!» que et Litteraire.

Petersburg, 19. Juli. Mit der rumänischen Re­gierung findet schon seit einiger Zeit eine Correspondenz über die Ansammlung revolutionärer, zu Attentaten fähiger Personen längs der rumänischen Grenze statt, welche nicht nur Brandschriften einschmuggelten, sondern auch Explosions- mrterial einzuschmuggeln versuchten. Rumänien wurde solches unter Beschwerde gegen die Haltung der rumänischen Behörde in Bukarest ausführlich mitgeteilt. — Die von ber auswärtigen Presse ventilirte Hierherkunft des chinesischen Gesandten in London ober Paris dürfte wahrscheinlich auf einem Irrtum beruhen. Mitteilungen über eine solche Mission sind hierorts nicht erfolgt. — Die tendenziös wiederkehrende Behauptung, daß in Folge schlechter Ernten ein Getreideausfuhrverbo.d bevorstehe, ist ohne jede Unter­lage, ebenso sind die Mitteilungen über einen schlechten Ausfall der Ernte sehr übertrieben.

Konstantinopel, 19. Juli. Aus Philippopel wird gemeldet, daß die Gemahlin des Generals Skobeleff auf einem Ausfluge nach Tzirpan, welcher die Unterstützung von Spitälern zum Zwecke hatte, gestern Abend nebst einer Kammerfrau und einem Adjutatanteu beraubt und ermordet ward. Es sind Truppen an den Ort der That abgesendet, die Mörder aber bisher nicht ermittelt. — Aus Philippopel wird ferner gemeldet: Der Mörder der Gemahlin des Ge­nerals Skobeleff ist ermittelt; derselbe entleibte sich, als er sich umzingelt sah. Drei andere der Teilnahme verdächtige Personen sind verhaftet; es soll sich bei dem Verbrechen um Raubmord handeln.

Hefjen-Rassan.

Marburg, 20. Juli. In Schmalkalden starb am 13. Juli der frühere Professor Dr. Eduard Wipper­mann. Daß dem Verstorbenen s. Z. von dem Kurfürsten der Eintritt in bei» kurhessischen Vorbereitungsdienst nicht gestattet worden sei, wird wohl als eine Illustration der ehemaligen „Zustände Kurhessens" eine hervorragende Stelle in, seine»» Nekrologen einnehmen, weniger die auffallende Härte, mit der ihn die Darmstädter Regierung später be­handelte. Wippermann hatte sich als Doeent in Göttingen habilitiert und wurde von da als außerordentlicher Professor des Staatsrechts nach Halle berufen, von Halle erhielt er einen Ruf als ordentlicher Professor des Slaatsrechtö nach Gießen. Als im Jahre 1850 auch die Darmstädter Zweite Kammer die Steuern verweigert hatte, schrieb Wippermann einen „offenen Bries" an den Steuererheber Mendel in Gießen, den er auch durch den Druck verbreiten ließ und in dem er den Steuererheber auf das Ungesetzliche in der Erhebung der nicht bewilligten Steuern aufmerksam machte. Dieses für die damalige Zeit sehr ruhig abgefaßte Schrift­stück brachte ihm zunächst eine richterliche Verurteilung zu zwei Monate Festungshaft in Babenhausen ein, nach deren ^sitzen wurde ihm auf dem Verwaltungswege durch $nen Ministerialbeschluß mitgeteilt, daß er seiner Professur wischt und sein Gehalt ferner nicht mehr ausbezahlt würde. "7 In einem gegen diesen Beschluß angestrengten Pro­pst behielt in allen Instanzen daö Ministerium Recht und ^ippermann unterlag, und die öffentliche Meinung? sie beruhigte sich dabei, was sie sicher nicht gethan hätte, wäre «n solcher Fall in Kurhessen vorgekommen. — Nach ^rlust seiner Professur lebte Wippermann längere Zeil w tu Marburg und war als Rechtskonsulent des Fürsten bvn Hatzfeld vielseitig, auch schriftstellerisch, für denselben bsichäftigt, siedelte dann nach Wiesbaden über und von da wich Schmalkalden, wo er nach dem Tode des Fürsten von Hatzfeld als Rechtsconfnlent deö Fürsten von Letningen- Mterbnrg thätig war. Noch kurz vor seinem Tode war M die Praxis als Rechtsanwalt für Schmalkalden verliehen v °bben. — Als Schriftsteller war Wippermann sehr thätig, bbch meist in politischen Zeitfragen.

Marburg, 20. Juli. Die hiesigen Turner werden ^ Teilnahme an dem Frankfurter Turnfest den von Mel ausgehenden Extrazug der Main-Weserbahn benutzen, ^We trifft gegen 1 Uhr hier ein und nimmt außerdem

noch die Turner von Gießen und der umliegende»» Vereine, sowie von Butzbach und Friedberg mit auf. Die zu dem­selben gelösten Billete'kosten nur den einfachen Fahrpreis, berechtigen zur Rückfahrt mit allen fahrplanmäßigen Per­sonenzügen innerhalb 10 Tagen, müssen jedoch vor der Rückfahrt mit dem Stempel des Festkomites versehen sein.

Marburg, 20. Juli. Heim Morgen wurden die sterblichen Reste deö Kaufmann Christian Bücking, langjähriger Besitzer der Handlung G. D. Bücking dahier, unter zahlreichem Gefolge zur letzten Ruhestätte' geleitet. Der Verstorbene gehörte noch zu dem kleinen Reste von Freiheitskämpfern aus den Jahren 1814 und 1815, deren Feldzüge er als freiwilliger Jäger mitmachte. Dermalen leben noch vier Kampfgenossen von ihm in hiesiger Stadt.

Marburg, 20. Juli. Das gestrige Coneert des schwe­dischen Damen-Quartetts „Svea" wurde sehr beifällig aus­genommen, so daß die Künstlerinnen auf mehrfachen Wunsch nächsten Donnerstag noch ein zweites Coneert geben werden.

Kassel, 17. Juli. Den Hauptgewinn der Fritzlarer Pferdemarkt-Lotterie, eine komplette zweispännige Equipage mit zwei geschirrten edlen Pferden, hat ein junges, in ber hiesigen Bahnhofsrestauration beschäftigtes Mäbchen Namens Elise Schmitz aus Altmorschen, und ein Kellner derselben Restauration gewonnen.

Bebra. Vergangenen Freitag kam ein Ehepaar Nach­mittags 1 Uhr mit dem Thüringer Zug hier an. In der Absicht, Billete für die Fahrt von hier nach Nauheim zu kaufen, stiegen sie auf dem Bahnhof aus und eilten nach dem Stationsgebäude. Kaum waren sie einige Schritte gegangen, so stürzte der Mann hin und war augenblicklich tot. Alle Wiederbelebungsversuche waren vergebens. Wahr­scheinlich hatte ein Herzschlag seinem Leben ein Ende gemacht. Die trostlose Wittwe ließ die Leiche ihres Mannes in das Gemeindehaus bringen und reifte schon am nächsten Morgen mit derselben in ihre Heimat zurück. Das Ehepaar schien, dem Aeußern nach, in guten Verhältnissen zu leben. Der Mann war Mühlenbesitzer in Pockau bei Chemnitz in Sachsen und wollte zur Cur eines Herzleidens das Bad Nauheim besuchen. (Tgbl.)

Frankfurt a. M., 19. Juli. Trotz der außerge­wöhnlichen Sonnenhitze strömten gestern Nachmittag große Menschenmengen nach dem Zoologischen Garten, wo der diesmale Fünfzigpsenuigtag den Besuchern das besondere Schauspiel der Frau Auguste Securius mit ihrem Luftballon „Aeolus" in Aussicht stellte. Das Füllen und allmählige Entfalten des Ballons bietet viele intet' effante Momente und selbstredend steigert sich die allge­meine Spannung mit jeder Minute bis zu dem Augen­blick, wo das Kommando zum Loslassen ertönt. Frau Securius bewies eine große Ruhe und Sicherheit in allen ihren Anordnungen. Als Alles zur Abfahrt bereit war, erschien die kühne Luftschifferin in dunkelblauem weiß ein­gefaßtem Gewände und kokettem Matrosenhütchen. Es wurden ihr von Seiten der Zoologischen Gesellschaft ein Blumenbouquet und ein Lorbeerkranz überreicht und außer­dem ging ihr im Auftrage eines Ungenannten eine Blumen- spende in Form eines Luftballons mit Gondel und Anker zu, die im Geschäfte des Hrn. A. Müller Sohn dahier angefertigt war. Sobald der Ballon einige Minuten nach 7 Uhr freigegeben wurde, stieg er mit großer Schnelligkeit fast senkrecht empor bis zu einer Höhe von 2000 Metern nach Angabe des Aneroid - Barometers. Er wandte sich zunächst etwas südöstlich und passierte Offenbach, aber die Absicht, hinter dieser Stadt zu landen, konnte nicht ausgeführt werden, da die Gegend nicht geeignet erschien. Es wurde deshalb Ballast ausgeworfen, worauf sich das schon etwas niedergehende Luftschiff wieder hob und die Richtung gegen Hanau einschlug. Dort fand sich in der Nähe des Schützenfestplatzes eine geeignete Stelle zum Landen und dies geschah denn auch alsbald ohne irgend einen Unfall. Die herbeigeströmte Menschenmenge war sehr bedeutend, so daß das Entleeren und Zusammenfalten des Ballon durch dieselbe erschwert wurde. Der letzte Zug brachte die kühne Frau und ihren Passagier, Hrn. James Collins von der Redaktion des hiesigen General­anzeigers wieder nach Frankfurt zurück, wo der Ballon wieder nach dem Zoologischen Garten gebracht wurde. Frau Securius rühmt das überaus freundliche Entgegen­kommen der Beamten am Westbahnhofe zu Hanau und Frankfurt. Nach ihrer Mitteilung war der Blick auf Frankfurt, welches in Hellem Sonnenschein dalag, ein überaus freundlicher, und namentlich trugen die dicht mit Zu­schauern gefüllten Wege und Terasfen des Zoologischen Gartens viel zur Belebung des schönen Bildes bei. Auch die nächsten Umgebungen dieses Etablissements in denen eine unzählbare Menschenmenge sich auf gestellt hatte, zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Im Nordosten lagerte eine hochaufgetürmte Wolkenmasse, welche den Luftschiffern chre souneubeschienene Seite zuwendete und vom hellsten Lichte bis zum tiefsten Schatten abgetönt erschien.

vermischte».

Kiel, 18. Juli. (Hochzeitsgeschenk für die Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg- Augustenburg.) Es hat sich in unserer Provinz ein Damen-Comitö gebildet, um der Prinzessin Auguste Victoria an dem Tage ihrer Vermählung ein sichtbares Zeichen dessen zn geben, daß anch in der Heimat ihrer gedacht toeroe. Es ist ein 7,20 Meter langes Tafeltuch und 24 Serviette»» in Aussicht genommen, deren Preis sich auf 5000 Mark beläuft. Der hohe Preis rechtfertigt sich durch die mühevolle Stickerei und die Ausschmückung mit

einer Marcramsborde (aus Fäden geknüpfte, in Fransen auslaufende Spitze.) Das Tuch zerfällt in 5 Blätter, welche durch 10 bis 12 (Zentimeter breite, mit roter Seide gestickte Borden zusammengefügt werden. Mit roter Seide in italienischem Stich gestickt ist auch die rings um das Tafeltuch laufende 25 (Zentimeter breite Borde, in welche die Wappen des Paares eingefügt werden. Den Abschluß bildet die Marcrarnöverzierung. Die Servietten werden in 24 verschiedenen Mustern, dem Stil des Tafeltuches entsprechend, gestickt und mit schönen Hohlsäumen um­rändert.

Dresden, 17. Juli. (XI. Deutscher und österrei­chischer Feuerwehrtag.) Die Festlichkeiten des hier abzu- haltenden XI. Feuerwehrtages haben heute bei dem gün­stigsten Wetter begonnen. Bereits seit früh 7 Uhr erfolgte an den Bahnhöfen und den Dampfschiffslanbeplätzen feier­licher Empfang der hier angekommenen auswärtigen Feuer­wehr-Mitglieder; größere Abteilungen wurden unter Voran­tritt von Musikkorps nach ber Stabt und dem Stadtpark am Gewanbhausplatze geleitet. Vormittags 9 Uhr erfolgte die feierliche Eröffnung der aus Anlaß des Feuerwehrtages veranstalteten Ausstellung in bet vormaligen Kavallerie- Kaserne (Neustabt).- Der feierliche Aktus, welcher in Gegen­wart des Herrn ^taatsministers von Nostitz - Wallwitz und anderer Notabilitäten vor sich ging, wurde durch die Weber'sche Jubel-Ouvertüre eingeleitet, worauf Herr Reg.- Rat Prof. Dr. Hartig in einer Ansprache bas heutige Feuerlöschwesen vom Standpunkte der Wissenschaft beleuch­tete. Hiernach sprach Herr Stabtrat Teucher als Vor­sitzender des Centralorts-Ausschusses allen Behörden, Kor­porationen und Personen den Dank für die Unterstützung des Unternehmens aus und schloß mit einem Hoch auf Ihre Majestäten den Kaiser Wilhelm und den König Albert, worauf sich die Versammlung nach den Ausstellungs- Lokalitäten begab, um daselbst die ausgestellten Gegenstände einer eingehenden Besichtigung zu unterwerfen. Die Aus­stellung ist von 90 Firmen beschickt, worunter sich etwa 46 außersächsische befinden. Den morgen Nachmittag be­ginnenden Festzug eröffnet ein Reiterzug, inmitten des­selben die Standarte»» in den deutschen und sächsischen Farben. Es folgen: die Scheibenschützengilde, der Vorsitzende des Fest- Ausschusses, die Delegierten der Feuerwehren, die Mitglieder des deutschen und des sächsischen Feuerwehr-Ausschusses, geleitet von den Mitgliedern des Fest-AusschusseS, die Mit­glieder des Central-Ortsausschusses und der übrigen für den XI. deutschen Feuerwehrtag fungierenden Spezialaus­schüsse, die Turnvereine, die Männer-Gesangvereine, die Schornsteinfeger - Innung, ber Branbdirektor und der Hauptmann der Dresdener freiwilligen Turner-Feuerwehr und die Mitglieder ber Feuerwehren. Der Anbrang auf den hiesigen Bahnhöfen ist aus Anlaß des Feuerwehrtages ein ganz enormer.

— Der Brauertag in München hat Berlin zum Ber- sammlungsort für das nächste Jahr bestimmt.

L-S-SespMchK D-P-sch-v.

Wie«, 19. Juli. Heute war womöglich noch größerer Zubrang zum Schützenfestplatze im Prater als gestern. Erzherzog Rainer würbe beim Besuche der Festhalle und Schießstände mit brausenden Zurufen emgfangen. Das Monsstreconcert sämmtlicher Gesangvereiue ist glänzend aus­gefallen.

Gastei«, 19. Juli. Der deutsche Kaiser ist bei präch­tigem Wetter liier eingetroffen und vom Grafen von Meran, dem Statthalter, dem Landeshauptmann, und dem Bürgermeister unter den Klängen der preußischen Volks- hymme und den lebhaften Hochrufen des Publikums begrüßt worden.

London, 20. Juli. Unterhaus. Die Beratung der Irischen Pächterentschädigungsbill im einzelnen wurde unter Verwerfung sämmtlicher oppositioneller Amendements fort­gesetzt und beendigt. — Bei der Wahl eines Unterhaus­mitgliedes in Berwick erhielt der conservative Caudidat Holm 584 Stimmen; derselbe ist gewählt.

London, 19. Juli. Nach einem hier eingegangen m Telegramm wurde Manilla gestern durch ein heftiges Erd­beben heimgesucht; ber Gouverneurs Palast unb viele andere Gebäude sollen zerstört sein; genauere Nachrichten liegen noch nicht vor.

Srentfurt a. M>, 19. Juli. (Fruchtbericht. Mitge­teilt von I. Harburger, Commissions- und Agenturen-Geschäft, Weizen hiesiger und Wetterauer $1. 241—25, fremder M- 35—, Roggen Ml. 19—20, Gerste Ml. 18 z—20, Hafer Ml. 15—16, Oelsaaten, Raps neuer Ml. 26j. Weizenmehl Nr. 00 Ml. 33 — 34, Nr. 0 Ml. 32—33, Nr. I Ml. 28-29, Nr. II Ml. 26-27, Nr. 111 Ml. 23 24. Roggenmehl Nr. °/i (Berliner Marke) Mk-I29j—30, Nr. II do. Ml. 22. Der heutige Geschäftsgang war äußerst be­schränkt und Preise aller Artikel niedriger. Neuer Roggen war ä Ml- 21 offeriert, ohne daß ein Abschluß bekannt wurde. Die Preise verstehen sich franco Hier pr. 100 Ko. je nach Qualität.

Krankfurt a. M-, 19 Juli. (Viehmarkt.) Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 400 Ochsen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, 240 Kälber und 200 Hämmel- Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität 67-68 Mark, 2. Qualität 60—63 Mark, Kühe 1. Qualität 58-60 Marl, 2. Qualität 42-45 Mark, Kälber 1. Qual. 50-54 Mark, 2. Qualität 40—44 Mark, Hämmel 1. Qual. 56—62 Mark, 2. Qualität 45—5" Mark. Schweine wurden vo­rige Woche 630 eingeführt und mit 65 Mk. per Gentner bezahlt.

Frankfurt a. M., 20. Juli- (Mitgetbeilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Creditaktien 242) nach —, und —, Staatsbahnaktien 246$ nach —, Silberrente 63$ nach —, Ungar. Goldrente 95$ nach —, 1860t Loose 126, 1877t Russen 92$ nach — II. Ruff. Orientanleihe 60$. Galizier —, nach —, Papierrente — Tendenz: fest.