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höchsten Befehl zu unternehmende Inspizierung der Flotte in Anspruch genommen, und müssen sich deshalb darauf beschränken, Höchstihren aufrichtigen Wünschen für einen glücklichen Verlauf des Festes auf diesem Wege Ausdruck zu geben, gez. von Normann, K. Kammerherr." — Es ist aufgefallen, daß das kirchenpolitische Gesetz immer noch nicht veröffentlicht ist. Ueber den Zusammenhang dieser Verzögerung, schreibt die „Nat.-Ztg.", ist noch nichts Zu­verlässiges bekannt geworden; man ist aber bis jetzt noch nicht berechtigt, diese Verzögerung auf etwas anderes zurückzuführen, als auf „formelle Veranlassungen, welche mit der gegenwärtigen Feriensaison Zusammenhängen." — Wie man hört, wird der Reichskanzler für die nächste Session des Reichstages Vorschläge formulieren lassen, die sich aus die endliche Errichtung eines Reichstagsgebäudes beziehen. Die Sache soll nicht länger hinausgeschoben werden. Wie eö heißt, gelangt die hieraus bezügliche Vor­lage gleich nach Eröffnung der Session an den Reichstag. 29‘A Millionen Mark sind für den Parlamentsbau dis­ponibel, weit mehr Geld, als von den Architekten bean« sprucht werden wird. Das erhebliche Baukapital ist ange­legt in Prioritäten der Magdeburg - Halberstädter, der Berlin-Stcttiner und der Berlin - Görlitzcr Bahn. Die Zinsen werden seit zwei Jahren in die Reichshauptkasse abgeführt und nicht mehr zum Kapital geschlagen. — Ueber den Nachfolger des Staalssecretärs Herzog laufen, nach einer der „Post" zugegangenen Korrespondenz aus Elsaß-Lothringen, im Lande allerhand Gerüchte umher; bald ist es der Graf von Luxburg, bald der frühere Be- zirksprästdent des Ober-Elsaß v. Ernsthausen, welche mit „Bestimmtheit" als Nachfolger genannt werden. Das sind natürlich nur Vermutungen, sagt jene Korrespondenz, in denen sich sowohl die überrhcinische, als auch die reichs­ländische Presse in allen Variationen augenblicklich ergeht. Wie der scheidende Staatssecretär in seiner an die Beamten gerichteten Abschiedsrede hervorhob, ist sein Rücktritt erst kürzlich beschlossen worden und wird es dadurch erklärt, daß die Personalveränderungen nach Lage der reichsländi­schen Verhältnisse nicht Zug um Zug erfolgen konnten. Wenn in der Presse davon die Rede ist, daß man an dem elsaß-lothringischen Verfassungsgesetz eine Aenderung vornehmen oder es ohne Ltaatssecretar versuchen zu wollen beabsichtige, so gehört dies in das Reich der Kombinationen; in den maßgebenden Kreisen ist man vielmehr überzeugt, daß eine Neubesetzung des Postens eines Staatssecretärs binnem kurzem erfolgen dürfte.

— Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet: der von dem auswärtigen Amte nach Haifa gesendete deutsche Consul in Beirut meldet unterm 17. d.: Alles ist ruhig, weitere Conflikte nicht zu befürchten. Die Schuldigen sind ver­urteilt; die Verwundeten bis auf drei geheilt.

Sondershausen, 17. Juli. _ Fürst Günther von Schwarzburg - Sondershausen hat in Folge eines Augen­leidens zu Gunsten des Erbprinzen, wie bereits gemeldet, die Regierung niedecgelegt. Der Erbprinz hat heute die Regierung übernommen. Fürst Günther, der bereits im 79. Jahre seines Lebens steht, ist bekanntlich seit Jahren von einem Augenleiden heimgesucht. Er hat die Regie­rung gerade 45 Jahre geführt, seit er dieselbe in Folge lippiuen folgende Beschreibung des Festes, daö beim Schlachten eines Schweines stattfindet.

Die Ceremvnic beginnt mit ^em Schlagen großer Pauken, währenv dessen man drei Schusseln herbeibringt; zwei derselben sind mit gebratenen Fischen und in Blätter gewickelten Kuchen von Reis und Hirse gefüllt, auf der dritten liegen leinene Tücher, welche man aus Indien bringt, und zwei Binden aus Palmbast. Auf eines dieser Tücher, welches man auf dem Boden ausbreitet, stellen sich zwei alte Weiber, hüllen sich in ras andere Tuch und begrüßen die Sonne mit großen Rohrtrompeten, welche sie in den Händen halten. Darauf nimmt jeoe eine Binee aus Palm­bast, legt sie um die Stirne, so daß sie über dem Kopfe zwei Hörner bildet, und während die eine unter Tanz und Trompetenstößen die Sonne bald laut, bald mit leiser Stimme anruft, antwortet die andere mit denselben Geber­den. Nach dieser Unterhaltung mit der Sonne tanzen sie um das Schwein, welches gebunden an der Erde liegt, und während dieser Handlung reicht man mit der einen eine Schale mit Wein, welche sic, ohne ihren Tanz und ihre Reden zu unterbrechen, vier bis fünfmal zum Munde führt, als wenn sie trinken wollte, dann aber ihren Inhalt auf das Herz des Schweines ausgießt. Sie giebt jetzt die Schale zurück und nimmt eine Lanze, mit der sie, nachdem sie dieselbe unter beständigem Tanzen und Singen hin und her geschwenkt hat, mit einem schnellen und sichern Stoße das Herz deö Schweines durchsticht. Hat man die Lanze wieder aus der Wunde gezogen und diese mit heilsamen Kräutern verbunden, so ergreift dieselbe Alte eine brennende Fackel und steckt sie dem Schweine in den Rachen, bis sie auslöscht. Unterdessen taucht die andere Alte die Spitze ihrer Trompete in das aus der Wunde geflossene Blut und beschmiert damit den Umstehenden die Stirne. Ist diese Handlung vollbracht, so legen die Alten die Tücher und Binden wieder ab und verzehren die auf den beiden ersten Schüsseln autgctragenen Speisen, wozu sic die an­wesenden Frauen, nicht aber die Männer, einladen. Darauf sengt man das Schwein und übergiebt es dem allgemeinen Gebrauche; Niemand aber würde davon essen, wenn nicht zuvor mit ihm die beschriebene Reinigung, welche übrigens nur alte Weiber verrichten dürfen, vorgenommen worden wäre.

der Cesston seines fürstlichen Vaterö am 19. August 1835 übernommen hat. — Der Erbprinz Karl Günther ist der am 7. August 1830 geborene älteste Sohn, zweites Kirch aus des Fürsten Günther Ehe mit der 1833 verstorbenen Fürstin Marie, des verstorbenen Prinzen Karl, von Schwarzburg-Rudolstadt Tochter. Der jetzt also 50jährige Regent des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen ist seit 1869, in kinderloser Ehe, vermählt mit der Erb- prinzessin Marie, des verstorbenen Prinzen Eduard zu Sachsen-Altenburg, Tochter. — Der bisherige Chef deö Ministeriums, zu welcher Stellung jetzt der Geheime Rat Reinhardt berufen worden ist, war der Wirkt. Gey. Rat und Staatsminister Frhr. v. Berlepsch. Fürst Günther ist in der Reihe der regierenden Fürsten der zweitälteste; nur Se. Maj. der Kaiser und König steht ihm noch voran. Nach der Zeit des Regierungsantrittes folgt Fürst Günther unmittelbar dem Kaiser von Brasilien und dem Herzoge von Brauitschweig als den am längsten regierenden Landes­herren.

Konstanz, 16. Juli. Unserer Stadt wurde seit dem Jahre 1871 vorgestern zum ersten Male wieder das Glück zu Teil, Kaiser Wilhelm in ihren Mauern begrüßen zu können. Wie freudig der Empfang war, der hierorts dem greisen Monarchen und den seinem Herzen so nahestehenden großherzoglichcn Herrschaften bereitet wurde, ist schon ge­meldet. Der ausführliche Bericht, den die „Karlsr. Zig." über diesen hohen Besuch enthält, dürfte auch von den norddeutschen Reichsangehörigen, bei denen im Allgemeinen die Bekanntschaft mit den lokalen Verhältnissen weniger vorauszusetzen ist, in seinem zweiten Teile mit ganzem Interesse ausgenommen werden. An der Gtmarkungsgrenze der Villa Curli — schreibt das genannte Blatt — trat Ober-Bürgermeister Winterer an den Schlag des kaiserlichen Wagens, um nochmals den Dank der Stadt für den gnädigen Besuch abzustatten. Der Kaiser sprach sich sehr erfreut über den Empfang und anerkennend über die städtischen Anlagen ans, worauf auch der Großherzog und die Großherzogin ihren Dank für das gelungene Arrangement, welches trotz der kurzen Zeit der Vorbereitung sehr be­friedigt aussprachen und sich huldvollst verabschiedeten. Hierauf erfolgte die Heimfahrt über Allmansdorf und Egg nach ders Mainau. Vor dem Betreten des Eilandes stand dem Kaiser noch eine Ueberraschung durch das königliche Offizierkorps der hiesigen Garnison bevor. Er fiel einer Schaar von Lanzknechten in die Hände.. Aber es waren befreundete Truppen. So kündete der Herold, der aus hohem Rosse in reicher Tracht an den kaiserlichen Wagen sprengte und die Meldung brachte, daß nach dem Entsatz von Konstanz und nach der Befreiung der Mainau von den Schweden hier ein kaiserliches Korps lagere, damit das Haupt des deutschen Reiches ohne Gefahr ruhen könne. Bald stieß man auch auf die berittenen Vorposten, die den Wagenzng zum Lager escortierten, das bei einer Biegung des Weges hervortrat und, sich von der Straße über eine Wiese und einen Bergabbang zum Waldessaum hinziehend, einen ungemein malerischen Anblick und ein durch sehr ge­schickt arrangierte Massengruppen, durch Lagerfeuer und all' die Thätigkeit in einem Bivouak belebtes Bild bot. Lauter Jubelrus begrüßte von da den Kaiser und begleitete ihn bis zu seiner Ankunft am Eingang des Lagers. Hier, wo unter einem Zeltdach die Führer der kaiserlichen Truppen in reichen Kostümen des 17. Jahrhunderts lagerten, trat mit gewichtigem Schritte ein echt teutonischer Recke vor und brachte dem Kaiser mit markiger Stimme einen poe­tischen Willkomm und einen Ehrentrunk dar, welchen ein Page bereit hielt. Die hohen Herrschaften und ihr Gefolge verließen die Wagen und besichtigten das gelungene Aran- gement und die martialischen Gestalten in ihrer kleidsamen Tracht in größerer Nähe. Und es verlohnte sich der Mühe. Die Rüstkammer des Meersburger Schlosses hatte ihr Bestes gethan und vom wetterdurchsurchten Krieger bis zum zirrlichen Pagen, der den Damen güldnen Wein kre­denzte, alle pomphaft ausgestattet. Die nickenden Federn, blitzenden Waffen und Rüstungen, die reichen Farben und die meisterhafte Gruppierung gaben bei der heceinbrechenden Dämmerung ein Bild, würdig des Pinsels eines Rembrandt. Besonders geschickt war die Tafel arrangiert, an der die Ritter gezecht hatten und die in ihrer malerischen Unordnung mit den reichen alten Trinkgeschirren, die wohl Beute aus einem Kloster hätten fein können, mit dem Hintergrund von rebenumwundenen Fäsfern von bester Wirkung war. Der aus einem Straußen-Ei geformte Pokal, aus dem der Kaiser trank, war ein wahres Kabinetsstück. Vor dem Zelte ergötzte eine muntere Zigeunerschaar daö Auge durch ihre phantastischen Tänze uno Spiele. Dann trat oic Feld­wache, kernige Gestalten, unter's Gewehr und exercierte salutierend. Darüber hin sah man das Lager, halb ver­schwommen, sich erheben, von woher „Heil Dir im Sieger­kranz" und die „Wacht am Rhein" ertönten. Der Kaiser besah sich dieses farbenreiche Bild, daö die Liebe zu ihm hervorgezaubert, etwa eine Viertelstunde, sprach huldvoll mit einigen Herren und fuhr dann nach gnädigem Abschied von der Pappcnheimischen Kavallerie begleitet, hinüber auf die Mainau. Nun überflutete das Publikum, das bisher in einiger Entfernung gehalten worden war, das Lager, in dem die Soldaten — wie die Gruppe unter dem Zelt aus den Offizieren, so bestanden die Wallensteiner aus Soldaten des hiesigen Regiments — in fröhlichem und lärmendem Treiben hochkomische Szenen, meist olympische Kriegsspiele, aufführten. Unterdessen sank die Nacht herab und in langem Zuge wallten Reiter, Wagen und Fußgänger, mittelalterliche und moderne Menschen zurück nach Konstanz,

selbst eine schöne Erinnerung an das einzige Fest und die Hoffnung mit sich tragend, daß auch der erhabene Herrscher, dem dadurch eine Huldigung dargebracht werden sollte, dessen freundlich gedenken werde.

Rosenheim, 19. Juli. Kaiser Wilhelm ist heute früh um 8 Uhr nach Gastein weitergereist. Bei seiner Abfahrt fanden abermals enthusiastische Huldigungen seitens der zahlreich versammelten Bevölkerung statt. Gestern Abend waren auf den umliegenden Bergen Freudenfeuer angezündet.

Straßburg, 16. Juli. Für unsere Nachbarländer ist es gewiß interessant, zu erfahren, wie die Erweiterung unserer Stadt sich gestaltet. Wiocr Erwarten günstig ge­staltet sich der Verkauf des Geländes, welches die Stadt vom Reichsfiskus erworben hat. Wenn die Kauflust auch ferner so, anhält, wird es der Stadt ein leichtes sein, jährlich eine Million Mark an der städtischen Schuld von 16 Millionen Mark abzutragen. Erst jüngst wurden Bauplätze bei dem Weißturmthor, Kroncnburgerthor und Steinthor zum Preise von etwa 400,000 M. abgesetzt. Neuerdings stehen Plätze zum Verkauf, welche ganz beson­ders gesucht sind. Es ist von dem Bürgermeistereiver­walter Stempel der Versuch gemacht, die Bauplätze nach dem Wunsche der Kauflustigen aus der Hand zu ver­kaufen. ES stehen zum Verkauf und sollen in den nächsten Wochen zugcschlagen werden: die fünf Quadrate nördlich des Universitätsplatzes, das Quadrat zwischen dem Kronen­burger- und dem Steinthore (abgesehen von dem bereits verkauften Quadrate zunächst dem Kronenburgerthore.) Auf den früher versteigerten Komplexen entstehen schon zahlreiche Bauten und es wird täglich mit Neubauten be­gonnen.

Ausland.

Wien, 19. Juli. Laut Meldung hiesiger Blätter blieb bei Vergebung des 6 Millionen Anlehens der Stadt Pest die Pester Commerzialbank vereint mit der Bodencredii- anstali zum Course von 98,075 Ersteherin.

Paris, 19. Juli. Gestern fand in den Vororten von Paris eine Nachfeier des Naiionalfcstes statt. Im 20. Arrondiscment wurde ein Mustkfest abgehalten, wobei Gambetta die Preise verteilte. In seiner daran geknüpften Rede erklärte derselbe: alle Gesellschaftsklassen seien über die Untrennbarkcit Frankreichs und der Republik einig. Die neuen Institutionen der Republik böten allen Angriffen Trotz, von welcher Seite dieselben auch immer kämen. Die dreifarbige Fahne sei jauchzend begrüßt: sie sei das Symbol der Gesetzlichkeit; ohne die Gesetzlichkeit gebe es nur Ge­fahren, Verwickelungen und Umsturz. — Das am 17. d. M. beim Senaisprästbenten Loon Sai stattgehabte Diner bildete den Abschluß der officiellen Festlichkeiten, zu welchem der 14. Juli Anlaß gegeben. Außer dem Corpöcommandanten und einigen anderen Generälen wohnten demselben noch Gambetta, der Minister und die fremden Militär-Attachös an. Nach dem Diner war Empfang zu dem sich auch das diplomatische Corps eingefunden hatte. Der päpstliche Nuncius, der ebenfalls erschienen war, sprach lange mit Sai, wie er am Dienstag bei dem Fest des Elysöe auch eine längere Unterhaltung mit Frau Grevy gehabt hatte. Das Nationalfest wurce heute auf mehreren Puncten von Paris und in der ganzen Umgegend weitergefeiert. Paris ist jedoch nicht so belebt, wie während der letzten Tage, da eine Unzahl seiner Bewohner sich zu den länolichen Festen begeben. Der Haupttummelplatz der Pariser ist natürlich Belleville. Alles ist im Sonntagsstaat und man sieht fast keine einzige Bluse. — Der Kriegsminister Farre hat an die Corpscommandanten folgendes Schreiben gerichtet: „Ich habe die Ehre, sie zu benachrichtigen, daß die Ueber- gabe der neuen Fahnen und Standarten an die Provincial- truppen am 25. d. M. stattfindet, damit diese militärische Feierlichkeit mit den Volksfesten zusammenfalle, welche in den meisten Städten von den Gemeinderäten veranstaltet werden. Bei dieser Gelegenheit müssen in allen Garnisonen große Paraden abgehalten und für den Tag eine Ration Wein an alle Truppen im Bereich Ihres Armeecorps ver­teilt werden." Man will also den Provincialtruppen eben­falls Gelegenheit geben, mit dem Volk aus freundschaftlichem Fuß zu verkehren.

Loudon, 19. Juli. Die Parlamentsdeputierten für Chester, darunter Dodson, welcher als Präsident des Lokal­regierungsamtes Mitglied des Cabinets ist, wurden wegen von den Wahlagenten begangener Wahlumtciebe ihrer Sitze verlustig erklärt. — Meldung der „Times" aus Kabul vom 18. d.: die Räumung Kabuls hat begonnen. — Mel­dung des „Daily News" aus Konstantinopel vom 18. d.: in Adana (Kleinasien).hat eine Christenmetzelei stattgefun­den. Details fehlen.

Brüssel, 19. Juli. Der König, der Graf von Flan­dern und Erzherzog Rudolph von Oesterreich hielten gestern Revue über die Armee und Bürgergarde, 25,000 Mann stark. Das Defils fand vor dem Palast statt unter unge­heurem Enthusiasmus. Die Königin, die Gräfin von Flandern und Prinzessin Stephanie wohnten dem Schau­spiele vom Balkon des Palastes bei. Der König wurde bei seinem Erscheinen von der Menge stürmisch begrüßt- — Das Banket in dem gothischen Rathaussaal zu Ehren der europäischen Presse zählte ungefähr 150 Personen, darunter 70 Vertreter der auswärtigen Presse. An der Ehrentafel befanden sich Guillery, Präsident der Kammer, zu seiner Linken Julius Rodenberg, zu seiner Rechten Hers Gallenga, Redakteur der „Times". Beim Dessert erhov sich Herr Guillery: Dem König bringe ich diesen