Kassel, 12. April. Der Staats-Minister und Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten Dr Lucius ist dem Vernehmen nach hier eingetroffen. (H. T.)
Wabern, (Niederheffen), 11. April. Wir haben s. Z. schreibt „T. u. A." über die am 15 Februar ca. unter dem Vorsitze des Herrn Landrat von Eschwege (Fritzlar) dahier stallgehabte Versammlung von Landwirten rc. der Kreise Fritzlar, Melsungen, Homberg und Ziegenhain berichtet, welche auf Grund des von dem betreffenden Comite auszearbeiteten und mit unwesentlichen Modifikationen angenommenen Statuts die Gründung einer Actiengesellschaft „Zuckerfabrik Wabern" beschloß, und zwar auf der Basis eines Actienkapitalö von 300,000 M. in 3000 Stücken Die Organisation war derart bestimmt worden, daß die Aktionäre für jede Actie gegen eine festgesetzte Vergütung in minimo 5000 Kilogramm Rüben liefern und zu deren Gewinnung \'4 Hektar mit Zuckerrüben bestellen sollen. Die sofort begonnene Zeichnung erreichte indeß noch nicht das statutengemäß stipulirte Actienkapital, vielmehr waren bis vor Kurzem erst 226,200 M. mit 1881, Hektaren Bodenfläche aufgebracht worden. Der Grund dieses Zurückbleibens hinter dem Minimal-Aktienkapital liegt vornehmlich darin, daß viele Grundbesitzer zwar geneigt sind sich zur Rübenlieferung für die Fabrik zu verpflichten — und ohne ein für die Dauer feststehendes Quantum Rüben ist die Anlage des Etablissements selbstverständlich unmöglich! — jedoch die Baarmittel nicht besitzen, um gleichzeitig die entsprechende Anzahl Aktien zu erwerben. — Auf heute Nachmittag war nun eine zweite Versammlung anberufen, welcher wiederum Herr Landrat von Eschwege präsidirte und die abermals aus den oben genannten Kreisen recht zahlreich besucht war. Von den Mitgliedern deö Kasseler Komites für Errichtung einer Zuckerfabrik in Kassel war Herr Oberamtmann Thon erschienen. Nachdem Herr Bürgermeister Metz (Zennern) Namens deS Komites erklärt hatte, daß denjenigen Interessenten, welche die Verladung der Rüben aus eine mehr als 8 Kilometer betragende Entfernung von der Fabrik bewirken müssen, zur teilweisen Ausgleichung der Frachtmehckosten 'eine besondere Vergütung von V* Pfg. pro Centner und für jeden weiteren Kilometri gewährt werden soll, wonach z. B. einem 5 Aktien besitzenden Interessenten, der seine Rüben in Kassel zu verladen hat, jährlich ca. 65 Mark für Frachtüberzahlung gutgebracht werden würden, forderte der Herr Vorsitzende zu weiteren Zeichnungen auf, damit die Minimalzahl erreicht und die förmliche Constituirung der Gesellschaft ermöglicht werde. Die Erledigung dieses Geschäfts war übrigens kein allzu einfaches, da der hessische Bauer erfahrungsgemäß beim Eingehen finanzieller Verpflichtungen auch dann „schwierig" bleibt, wenn ihm von kompetenter und wolwollender Seite die zweifellose Sicherheit und Rentabilität dargelegt wird. Diejenigen Kleingrundbesitzer, welche bereits je 14 bis V2 Hektar gezeichnet hatten, waren nur zum Teil zu bewegen, über ihre erste Erklärung um eine Kleinigkeit hinauszugehen, wodurch die Liste um so langsamer komplettirt wurde, als mehrere der in der vorigen Versammlung anwesend Gewesenen heute nicht erschienen waren, und deshalb, wenn ihnen selbstverständlich auch der Beitritt offen gelassen und ihre Zeichnung als ein integrirender Teil der Subscription behandelt wurde, eine Erhöhungs-Erklärung nicht abgeben konnten. Trotzdem wurde nicht nur das Erforderliche erreicht, sondern eö trat sogar eine Ueberzeichnung ein, indem die Subskription am Schluffe 1023 Actien mit 255% Hektaren und 306,900 Mark Kapital aufwies. Nunmehr vurce beschlossen, daß die erforderliche Anzahlung von 10 PCt. des gezeichneten Actienkapitals spätestens am 15. Juni er., bis zu welchem Termin man noch weitere Interessenten, namentlich aus Kassel und dessen nächster Umgebung, zu gewinnen hofft, an den Bürgermeister Kraiger in Fritzlar zu bewirken ist. Hiernach soll die förmliche Constituirung und die Einberufung einer General-Versammlung, zwecks Erledigung der weiteren Geschäfte (Wahl des Aufsichtsrats rc.), erfolgen. — Das Gesammtergebniß der beiden Versammlungen dürfen wir dahin zusammenfassen, baß das Unternehmen absolut gesichert ist und die beste Zukunft verspricht. Möge dasselbe unserer niederhessischen Landwirtschaft zum Segen gereichen.
Bom Reichstag.
Berlin, den 12. April.
In heutiger Sitzung fand die erste und zweite Beratung des Antrages Windthorst betreffend die Zollfretheit »on Flachs statt. Nachdem Abg. Windthorst den Antrag begründet hat, erklärt im Laufe der Debatte Bundesratsbevollmächtigter Burchardt, die verbündeten Regiemngen hätten noch nicht definitiv zu dem Anträge Stellung genommen, seien indeffen der Meinung-, daß der neue Zolltarif noch nicht so weit der Prüfung habe unterliegen können, um heute schon über Mängel diskutiren zu können. Jedenfalls aber würden die Regierungen den Antrag gewissenhaft prüfen. Namentlich angesichts der Entstehung des FlachSzollcs taffe sich dem Anträge eine gewisse Berechtigung nicht absp rechen. — Für die dritte Beratung des Windthorst'schen Antrags kündigt der Abg. Richter (Hagen) eine Resolution an, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage noch in dieser Session einen Gesetzentwurf bvrzulegen, welcher Nummer 1 und 3 des 8 7 des Zoll- tarifgesetzcs vom 15. Juli 1879 im Interesse deS Handels Und der Landwirtschaft entsprechend abändert, insbesondere den Nachweis der Identität bei der mit Rücksicht auf die Ausfuhr gestatteten zollfreien Einfuhr von Getreide inso- toeit erläßt, daß es gestattet wird, soviel ausländisches
Getreide auf Transitlager bezüglich in Mühlen zollfrei ein- znsühren, wie von denselben Stellen auS Getreide und Mehl zur Ausfuhr ins Ausland gelangt. Die Abstimmung über den Antrag Windthorst ist namentlich und ergibt die Annahme desselben mit 146 gegen 79 Stimmen. — Es folgt die erste Beratung des Gesetzentwurfes Über die Küstcnfrachlschifffahrt. Staatssecretär Hofmann befürwortet den Entwurf und betont, eS sei besonders dessen Absicht, nicht sowol alle fremden Schiffe von der Küstenschifffahrt auszuschließen, als vielmehr an die Stelle der verschiedenen jetzt geltenden Partikularrechte ein einheitliches Reichsrecht zu setzen. Abg. Schlulow erklärt sich gegen den Gesetzentwurf, der nicht die Seestädte allein, sondern gleichmäßig auch den deutschen Binnenhandel schädige. Redner empfiehlt die kommissarische Vorberatung. Abg. Mosle ist für eine unveränderte Annahme des Gesetzentwurfs, dessen Einfachheit die commissarische Vorberatung entbehrlich mache. Abg. Graf Udo Stolberg erklärt sich für die Vorlage. Abg. Witte gegen dieselbe. Abg. Windthorst erklärt sich für die Beratung in einer Commission. Das Haus beschließt darauf, die Vorlage einer Commission von 14 Mitgliedern zu überweisen. Nächste Sitzung Mittwoch.
Vermischtes.
— (Univ.-Nachr.] Der äußererdentlicht Professor Dr. Ferdinand Braun zu Marburg und der Privatdozent Dr. Ernst Stahl zu Würzburg find zu außerordentlichen Professoren in der mathematischen und naturwiffenschast- lichen Fakultät der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg ernannt worden.
— Im Verlage von H. Erler in Berlin erschienen soeben die „Lieder eines fahrenden Gesellen", Dichtung von Rudolf Baumbach, Musik von Theobald Rehbaum. Mehrere daraus, worunter das „Gaudeamus", wurden gelegentlich der Enkeseier des Berliner Künstlervereins mit durchschlagendem Erfolge gesungen. Der bekannte Feuilletonist Ludwig Pietsch schreibt über die Lieder folgendes: „Es sind Liedercom- posttionen von origineller und fesselnder Schönheit, die sich dem Sinn, der Stimme, dem Wohlklang, dem echt poetischen Text auf's Innigste anschmiegen, voll anmutiger Melodik, in hohem Grade singbar, ober immer von ausgeprägtem Charakter und nirgends trivial, recht wie dazu geschaffen, beliebte Paradepferde der Liedersänger zu werden." — Eine besonders wertvolle Gabe für studentische Kreise dürfte das Lied „Gaudeamus" sein.
Wyborg. Heber eine merkwürdige Bärenjagd im Jäckjervi-Kirchspiel berichtet die Wiborgs Tidning Folgendes: Zwei Bauernknaben waren in den Wald gegangen und tarnen an eine Stelle, wo ihnen das Gebell ihres Hundes das Winterquartier eines Bären anzeigte. Ohne viel an Gefahr zu denken, schoß der eine von ihnen sein mit Schrot geladenes Gewehr auf die Stelle ab, wo er glaubte, daß der Bär lag. Gleich nach dem Schuß sprang ein gewaltiger Bär auf und stellte sich auf feine Hinterbeine, um sich auf die Friedensstörer zu werfen. In diesem Augenblicke schoß der andere Knabe sein Gewehr ab, natürlich aber mit demselben Erfolge wie der erste Schütze. Wüthend warf sich nun das Tier auf den letzteren, welcher nichts anderes tyun konnte als den Flintenlauf dem Bären in den Rachen zu stoßen. Dieses hätte wo! wenig geholfen, wenn nicht fein Kamerad in diesem kritischen Momente herbeigeeilt wäre und dem Bären einen so kräftigen Schlag auf den Kopf mit feinem Beile versetzt hätte, daß das Tier hinstürtzte. Kaum hatten die Knaben auf diese Weise ihren Feind unschädlich gemacht, als sie einen anderen Bären vor sich sahen. Dieser, weit kleiner als der erste, schien auf einen Kampf nicht eingehen zu wollen, sondern ergriff die Flucht, wobei er jedoch durch den Hund der Knaben gehindert wurde, welcher ihn in einem fort an den Hinterbeinen packte, so daß der Erleger des ersten Bären ihn erreichen und auch glücklich mit seinem Beile niederschlagen konnte. Daß die tapferen Knaben ganz zufrieden mit den Erfolgen ihrer Jagd waren, läßt sich leicht vorstellen, da im Jäckjervigebiet für einen Bären 200 Mark als Prämie ausgesetzt sind.
— Zum Kleesamenhandel. Bei der Wahl des Rotklees zur Saat ist der UrspmngSort beffelbdi von besonderer Bedeutung. DaS in den letzten Jahren mehrfach beobachtete Mißrathen des Klees dürfte in vielen Fällen auf Saaten zurückzuführen sein, die ans Italien oder Nordamerika stammten. Aeußerlich oft von guter Körnigkeit, sind sie kaum von den schlesischen Saaten zu unterscheiden, so daß sie dem Kaufmann ermöglichen, sie als „Original schlesische" an den Mann zu bringen, oder doch im Gemisch mit den bewährten, wirklich aus Schlesien stammenden Saaten zu verkaufen. Derartige. Mischungen vorzunehmen oder den kaufenden Landwirt zu täuschen, wird der weniger reelle Kaufman leicht geneigt sein, da ihm italienischer und amerikanischer Samen um 10 M. billiger angeboten wird, als der schlesische. Die vielfach beobachtete geringe Winterfestigkeit der erwähnten amerikanischen Saaten hat durch vergleichende Anbauversuche, welche jüngst an einer landwirtschaftlichen Schule in Jütland angestellt wurden, eine neue Bestätigung gefunden Unter 44 verschiedenen Sorten befanden sich deren neun aus Amerika. Während die Saaten ans Schlesien, Böhmen und Steiermark sich voll und ganz bewährten, gingen von den amerikanischen fünf Nummern gänzlich zu Grunde, während die übrigen vier eine völlig unbefriedigende Ausbeute lieferten, V5 bis V30 des Ertrages von den schlesischen Saaten. Der
italienische Same ist zufolge vielfacher Erfahrungen noch weniger für die hiesigen Verhältnisse geeignet, als der aus Amerika stammende. Sache der Landwirte ist es, auf der Hut zu sein und an wirklich reelle Handlungen sich zu halten, deren Wort ihnen Bürge feilt kan, daß die Ware auch wirklich das ist, wofür sie ausgegeben wird.
Weitra. (Ter Sarg im Wasser.) Unter Anwesenheit einer sehr zahlreichen Volksmenge sollte vor einigen Tagen das Begräbniß des Gastwirts Scheid! aus Alt- Weitra stattfinden. Die dem Leichenbegängniß Folgenden erlebten aber ein Alle tief erschütterndes Ereignis. Als der Leichenzug auf den Notsteg kam, der wegen Reparatur der über die Leinsitz führenden Brücke errichtet ist, brach in dem Augenblicke, als sich die sechs Träger mit dem Sarge gerade in der Mitte befanden, der Steg unter der Last der vielen Menschen zusammen und sie fielen sammt der Bahre mit dem Todten in die glücklicher Weise dort nicht sehr tiefe Leinsitz. Der Sarg sprang durch den Sturz auf und fiel der Tode aus demselben in's Wasser. Die Fluten trugen den Leichnam, den Sarg und den Deckel mit sich fort. Eine unbeschreibliche Scene des Entsetzens und der Verwirrung folgte. Fünfzehn vom Stege gestürzte Personen rangen in dem unter der Brücke gegen vier Schuh tiefen Wasser nach Hilfe, Andere stürzten sich in den Bach, um die Lebenden zu retten und um den Leichnam, Sarg und Deckel aufzufangen. Das ziemlich schnell ziehende Wasser trug den Toden schleunig abwärts, bis er plötzlich unterging und so den Augen der an den beiden Ufern nacheilenden Leute entschwand. Nach langem Suchen mit Kähnen und Stangen konnte die Leiche erst mühevoll unter einem dichten Gestrüppe am Bachrande hervorgeholt werden. Auch der Sarg und der Sargdeckel wurden endlich wieder aufgefischt. Der Tote wurde nun in den Sarg gelegt, und fand endlich im Schoße der Mutier Erde seine irdische Ruhe.
— Nachdem auch die zweite Auflage deS nationalen Prachtwerkes „Germania" (Zwei Jahrtausende deutschen Lebens, knlturgeschichtlich geschildert von Johannes Sch er r, Verlag von W. Spemann in Stuttgart) erschöpft worden, veranstaltet jetzt die Verlagshandlung eine dritte, welche durch ihren wohlfeilen Preis auf eine möglichst weite Verbreitung im Volke berechnet ist. Diese Dritte Auflage erscheint im Format der Gartenlaube zum Preise von 40 Pfennigen für die Lieferung. Das Werkjwird mit 40 Lieferungen abgeschlossen fein, also koinplet 16 Mark kosten.
reregLMPhtsch- Depesche».
Paris, 12. April. Der Budget-Ausschuß der Depu- tirtenfammer nahm heute seine Arbeiten wieder auf. — Der Kriegsminister hat der Colonialverwaltnng vorgeschrieben, die „Soldatenkinder" in Laienschulen zu schicken und sie aus der Liste zu streichen, wenn die Eltern darauf bestehen, ihre Kinder in (Kongregationen unterrichten zu lassen. — Die Obern der Cistercienktöfter in Frankreich halten am 15. April eine Versammlung, um über ihre Haltung in Betreff der Märzdekrete Beschlüsse zu fassen. — Das Univers erklärt es für unbegründet, daß der Papst der Cardinaiscommission befohlen habe, die Zwietracht zwischen den Cardinälen zu beseitigen: die Cardinäle Hohenlohe und Ledochowski, behauptet das Blatt, ständen im Einvernehmen über die deutschen Angelegenheiten, und von Zwietracht sei keine Rede.
Paris, 12. April. Der „Union" zufolge übermittelte Cardinal-Staatssekretär Nina der französischen Regierung einen Protest des heiligen Stuhles gegen die Dekrete vom 29. März.
Loudon, 12. April. Die Liberalen gewannen ferner einen Parlamentssitz in Wexsord.
London, 12. April. Der Vicekönig von Indien Lytton ist zum Earl ernannt unter dem Titel Earl Lytton. — Der „Globe" meldet, nach einer heute in Liverpool eingetroffenen Privatdepesche fei der König von Birma gestorben. — Ein Telegramm des „Globe" ans Valparaiso vom 10. d. bestätigt, daß die Chilenen Callao blokiren.
Bukarest, 12. April. Der offizielle „Monitorul" veröffentlicht das Finanzgesetz pro 1808; danach betragen die Einnahmen 117,545,944, die Ausgaben 117,245,944. Unter den Einnahmen erscheinen noch zu emittirenoe Bank- billets mit 7,232,544, unter den Ausgaben das Kriegsbudget mit 24,788,879.
Frankfurt a. M., 13. April. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn ) Creditalrien 245; nach —, Staatsbahn- attien 239; nach —, Silberrente 63z nach —, Ungar. Goldrente 90; nach —, 1860t Loose 125, 1877t Ruffen 90; nach — 11. Ruff. Orientanleibe 60; Galizier —. Tendenz: fest.
Arantfnrt a. »., 12. April. (Frucht bericht- Mitge- teilt von I. Harburger, Eommilsions- und AgenturenGeschäst.) Weiz n hiesiger und Wetterauer Mk. 24—',, fremder Mk. 24—;, Roggen Mk 191-20, Gerste Mk. 181—201, Hafer Mk. 144-16;. Oelsaaten, Raps Mk. 271-28. Weizenmehl Nr. 00 Mk. 33-331 Nr. 0 Mk. 31—314, Nr. I Mk. 29-294, Nr. II Mk. 26-, Rr- III Mk. 23 1. Roggenmehl Nr. % (Berliner Marke) Mk. 25,-264, dir. II do. Mk. 191-20., Der Verkehr war auch heute nur bei kleinen Bedarfsabschlüffen beschränkt und sind die Preise aller Artikel ziemlich unverändert geblieben. Die Preise verstehen sich franco Hier pro 100 Ko. je nach Qualität.
Frankfurt a. M., 12 April. (Viehmarlt.) Der heutige Viehmarkt war gut befahren- Angetrieben waren ca. 360 Ochjeu und Stiere, 270 Kühe und Rinder, 260 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität
66-68 Mark, 2. Qualität 62—64 »Mark, Kühe 1. Qualität
58 —60 Mark, 2. Qualität 45—50 Mark, Kälber 1. Qual.
54-55 Mark, 2. Qualität 48 —50 Mark, Hämmel 1. Qual.
58 - 60 Mark, 2. Qualität 40—50 Mark-