großen Theil des unteren Dorfes hinschlugen. Bei gänzlicher Windstille war mit GottteS Hülfe gegen Morgen der Heerd des Feuers begrenzt. Zerstört sind 1 Wohnhaus, 1 Hofhaus, 2 Scheunen; 2 Wohnhäuser stehen wenigstens noch; fünf Familien sind von diesem neuen Unglück betroffen, drei gar nicht versichert. So wächst die allgemeine Noth, bas unsägliche Elend der hiesigen Bewohner immer mehr und — das sonst schon sog. Hunger- vierleljahr kommt erst noch. (H. M.)
Bom Reichstag.
Berlin, den 2. März 1880.
Fortsetzung der Berathung der Militärvorlage. — Abg. v. Frankenberg erklärt, daß er und seine politischen Freunde sich den gestrigen Ausführungen des Grafen Motlke voll anschließen und für die Vorlage stimmen würden. Er bedauert, daß das Centrum nicht auch diesem Gesetze gegenüber mit den Conservativen Hand in Hand gehe. Gegenüber der gestrigen Bemerkung Reichenspergers bezüglich der Abrüstung hebt v. Frankenberg hervor, der geeignetste Mann, sich an die Spitze solcher Bewegung zu stellen, sei der Papst. Redner weist hin auf die Entwickelung der Verhältnisfe in Frankreich. Die radikaleren Parteien, in Frankreich gewännen immermehr die Oberhand. Die Friedfertigkeit Deutschlands sei über jeden Verdacht erhaben.
Abg. v. Stauffenberg, führt aus, daß wohl nur sehr wenige Mitglieder im Hause seien, die von vornherein entschlossen seien, die Vorlage unter allen Umständen abzulehnen. Redner weist aber zugleich auf die schwere Verantwortlichkeit hin, vor die der Entwurf den Reichstag gestellt habe. Das sei eine Verantwortlichkeit nach allen Seiten hin, auch denen gegenüber, denen man neue Lasten auflegen wolle. Die Vorlage werde für die Zukunft einen Markstein in der Geschichte der Entwickelung unseres Con- stitutionalismuS bilden. Der Minister hatte gestern Recht darin, daß der Reichstag bisher nie seine Verantwortlichkeit vergessen habe, welche er für die Wehrkraft des Landes trage; er hatte auch Recht darin, daß die Vorlage eine ernste Prüfung erheische. Sollte diese Prüfung nach der einen oder anderen Seite ein Resultat ergeben, das von dem Entwürfe abweiche, so sei doch dem Auslande gegenüber Eines nöthig zu eonstatiren, daß über die Rothwendig- keit der Aufrechthaltung der Wehrkraft selbst im Reichstage nur eine Meinung herrsche. Die Vorlage muthe dem Reichstage nicht bloß den Verzicht auf sein eigenes con- stitulionelles Recht, sondern auch den weitergehenden Verzicht auf das Recht zweier künftiger Reichstage zu. Erst das Septennat von 1874 hatte seine Begründung darin, daß es sich damals um Consolidirung relativ unfertiger Verhältnisse handelte; das Septennat von heute aber habe ein wesentlich anderes Ansehen. Graf Moltke sagte gestern, heute sei dr denkbar ungünstigste Zeitpunkt, gewisse allgemein gewünschte Resoirnen auf dem Gebiete des Militärwesens durchzuführen. Aber sei der Augenblick besonders geeignet, diese Reformen auf mindestens 7 Jahre zu vertagen ? Die Gesinnung des deulschen Volkes seinem Herrn gegenüber biete alle Garantie gegen einen plötzlichen Umschlag; es sei deshalb unnöthig, dem künftigen Reichstage auf sieben Jahre die Hände zu binden.
Abg. v. Maltzahn-Gültz erklärt sich für die Vorlage, da er und seine Freunde von der Rothwendigkeit der Mehrbewilligung überzeugt seien.
Abg. W i n d t h o r st erklärt sich für die Ueberweisung der Vorlage an eine Commission. DaS Endurtheil über Annahme oder Ablehnung könne erst nach einer eingehenden kommissarischen Prüfung gefällt werden. Die Bereitwilligkeit aller Parteien, die Integrität des Vaterlandes zu schützen, schließe nicht aus, daß man jede Mehiforde- rung der Militärverwaltung prüfe, und nur bewillige, wenn Dian von der Rothwendigkeit derselben überzeugt sei, was die bisherige Debatte nicht dargethan. Die Thronrede Und die Aeußerungen des Kriegsministers ließen von einem besonderen Ernst der momentanen Lage nichts merken. Andere officielle Aeußerungen lägen noch nicht vor. Die Erfahrungen des letzten Krieges ließen unsere Armee als jeder Gefahr gewachsen erscheinen. Um einer europäischen Koalition gewachsen zu sein, müßten doch ganz andere Anstrengungen gemacht werden. Dazu sei kein Staat im Stande. Daher müsse jeder Staat seine Politik einrichten, daß er, keine europäischen Koalition gegen sich habe oder doch über entsprechende Allianzen verfüge, lieber das Bündniß mit Oesterreich liege zwar keine officielle Nachricht vor, doch scheine es zu bestehen. Dem StaatSmanne, der es zu ©taube gebracht, gebühre dafür Dank. Ein festes Bündniß mit Oesterreich biete eine Garantie deS Friedens in Europa und die Möglichkeit der Abrüstung, llmsoweniger könne er die Rothwendigkeit der Vermehrung deS Militärs einsehen. Windthorst wendet sich gegen die gestrigen Ausführungen Benigsens und v. Treitschkes, die shn nicht überzeugt hätten, obwohl er gerade zu dieser Vorlage sein Rein nur schweren Herzens abgeben könne. Man solle nicht nur der bloßen Gewalt verrrauen. Die Stärkung und Pflege der ethischen und religiösen Momente vn Volke sei bedeutsamer für die Festigkeit des nationalen «bens als die Schaffung neuer Armeecorps. — , Abg. Bebel erklärt, wenn wirklich ein äußerer Feind $iunal deutsches Gebiet bedrohe, werde auch die Social- demokratie gegen solchen Feind Front machen. Die Gefahr Eines russisch-deuischen Krieges sei aber nicht so groß und bst Chancen eines solchen wären für uns günstiger als bst gestrigen Reden dargestellt hätten. Die Besserung der ^irthschastlichen Krisis fei noch nicht abzusehen; die fort«
I währenden Kriegsdrohungen lasteten schwer auf Handel und Gewerbe.
Abg. Gneist sucht historisch nachzuweisen, daß die Forderung einer Präsenzstärke von ein Prozent der Bevölkerung gerechtfertigt und der heutige Aufwand für das Militär verhältnißmäßig geringer fei als zu anderen Zeiten im preußischen Staate.
Es folgt hierauf eine Reihe persönlicher Bemerkungen von Seiten des Abg. Bennigsen, Windthorst, Richter, und Reichenspergers. Hierauf beschließt das Haus die Vorlage einer Commission von 21 Mitgliedern zu überweisen.
Es folgt Fortsetzung der Etatsberathung. Abg. Rickert berichtet Namens der Budget-Commission über den Etat für das Reichsamt des Innern, soweit derselbe der Commission überwiesen ist. Das Haus acceptirt deren Anträge nach kurzer Debatte. Bei dem Etat des' Gesundheitsamtes verlangten Mendel und Zinn Auskunft über den von dem Professor Hirsch erstatteten Bericht über die Pest und tadeln die Geschäftspraxis des Gesundheitsamtes als unzweckmäßig. Geheimrath Möller und Staats- fecretär Hofmann nehmen die angegriffene Reichsbehörde in Schutz und stellen Hirsch's öffentlichen Erklärungen gegenüber das Vorgehen des NeichSgesundheitsamtes als correct und angemessen dar. Nächste Sitzung Donnerstag.
vermischtes.
— (Gefahr im Verzüge.) Nichts kann einen Arzt mehr ärgern, als wenn er in aller Eile wohin gerufen wird und dann nach seiner Ankunft findet, daß dem Pa- tienten entweder gar nichts ober doch wenigstens nicht viel fehlt. Ein solcher „dringlicher Fall" passtrte einmal dem nicht blos wegen seiner großen und glücklichen Kuren, sondern auch wegen seiner etwas derben Ausdrucksweise bekannten Dr. H. in Berlin. Ein vornehmer Herr, der sich aus Versehen eine leichte Wunde beigebracht hatte, ließ ihn Hals über Kopf rufen. Dr. H. erschien und befahl, nachdem er die Wunde untersucht, dem Bedienten, so schnell als möglich nach der nächsten Apotheke zu eilen und ein gewisses Pflaster zu holen. Der vornehme Patient ward todtenblaß und stammelte: „Mein Himmel, bester Doktor, ich will doch nicht hoffen, daß die Wunde gefährlich ist? — „Ja freilich ist sie es", antwortete Dr. H., „denn wenn der Kerl nicht recht geschwind läuft, so ist sie zugeheilt, ehe das Pflaster kommt."
Telegraphische Depesche«.
Dresden, 3. März. Bei der Reichstagswahl im Wahlkreis Glauchau-Meerane wurde von 15,000 abgegebenen Stimmen der Sozialist Auer (Hamburg) mit einer Mehrheit von circa 1000 Stimmen gewählt.
London, 2. März. Im Unterhause erklärte Unter- staatssecretär Bourke: Er habe officiell Nichts gehört, daß eie Unterhandlungen zwischen der Pforte und Griechenland abgebrochen seien; er habe wohl gehört, daß neue Vorschläge^ gemacht worden, aber nicht bereit Details erfahren. ©chatzkanzler Northcote antwortete auf eine Anfrage Otway's die am Samstag veröffentlichten Nachrichten aus Lahore in Betreff Afghanistans seien unbegründet.
Petersburg, 2. März. Um 534 Uhr waren die Empfangsceremonien im Wintetpalais beendigt. Die Betheiligung war eine außerordentlich große. Als der Kaiser mit feinem glänzenden und sehr zahlreichen Gefolge die verschiedenen Säle durchschritt, wurde derselbe mit lebhaftem Enthusiasmus begrüßt. Die Adresse des ReichS- raths wurde von dem Großfürsten Konstantin verlesen. Der Kaiser erwiderte hieraus, indem er seinen Bruder umarmte. Bei dem Empfang deS diplomatischen Corps hatte der Kaiser für jeden ein gnädiges Wort. Derselbe beauftragte die Vertreter der fremden Staaten ihren Höfen und Nationen für die ihm zu Theil gewordenen Beweise der Sympathie seinen Dank auszusprechen. Zwischen 2 und 3 Uhr machte der Kaiser eine Fahrt durch mehrere Straßen, wobei er von einer zahllosen Volksmasse überall mit nicht enden wollenden Jubel begrüßt wurde. Unter den stattgehabteii Gnadenbeweisen und Verleihungen befindet sich die Erhebung des Geheimeraths Walujcff in den Grafenstand. Oberkämmerer Gras Chrcptowitsch erhielt den Andreas-Orden, der Finanzniinister Greigh und der Geheimerath Abasa den Wladimir-Orden erster Classe Staatssecretär Nabokoff den Alexander Newsky-Orben in Diamanten.
Petersburg, 2. März, Abends 63/< Uhr. Die Feier des Regierungs-Jubiläums ist ohne Zwischenfall verlaufen. Ueberall herrscht eine freudig erregte Stimmung. Große Menschenmasien durchziehen die Straßen in Erwartung der Illumination, welche glänzend zu werden verspricht. An verschiedenen Stellen sollen Militär-Musikchöre spielen. Nirgends war eine Störung ober eine Stockung im Verkehr wahrzunehmen. Im Börsensaale ist ebenfalls ein feierlicher Dankgottesdienst celebrirt worden. Abends findet im Theater Festvorstellung statt.
Petersburg, 2. März. Heute früh um 9 Uhr empfing der Kaiser die Glückwünsche seiner unmittelbaren persönlichen Umgebung; um 10 Uhr die Mitglieder der kaiserlichen Familie. Nach der Morgenmusik auf dem Paradeplatze fand im Fahnenzimmer der Empfang der Offiziere der Suite, der Generaladjutanten, Generalmajors und Flügeladjutanten, um 11 Uhr derjenige des gefammten OffiziercvlpS statt. Um 111'2 Uhr wurden im Weißen Saale der Reichsrath und andere hohe Körperschaften und Würdenträger empfangen. Um 12 Uhr bewegte sich ein feierlicher Zug, in dem der Kaiser die Cesarewna führte,
ans den inneren Gemächern durch die Säle nach der Palaiskirche. Das Offizier corps hatte im Nikolai-Saale Aufstellung genommen, die Civilchargen und der Adel im Wappensaale, die Kaufmannschaft im Feldmarschall-Saale; Alle in höchster Gala, die Damen in russischer Tracht. Das diplomatische Corps mit seinen Damen erwartete den Kaiser im Thrvnsaale Peters des Großen, wo der Kaiser nach dem Tedeum Cercle hielt. Es waren gegen 4000 Personen bei der äußerst glänzenden Cour anwesend. Gegen 3 Uhr wurde im W ißen Saale von mehr als 600 Zöglingen der hiesigen Frauenstifte eine vom Prinzen Peter von Oldenburg componirte Festcantate aufgeführt, an die sich die Nationalhymne und die Hymne „Langes Leben für den Zaren" schloß. Der Kaiser war sehr bewegt und freudig gestimmt. Er unterhielt sich sehr huldvoll mit mhreren der Sängerinnen. Die Straßen waren den ganzen Tag trotz des wieder ungünstig gewordenen Wetters von einer zahllosen Menschenmenge belebt. In der heutigen Parade waren sämmtliche hier anwesende Truppen vertreten. Unmittelbar nach der Parade begann die Gala-Auffahrt der Gratulanten. Abends prangte die Stadt in überaus glänzender Illumination. Die Straßen waren von einer dicht gedrängten Volksmenge angefüllt. Die Ordnung wurde nirgends gestört. Außer den bereits gemeldeten Ordens-Verleihungen erhielten der Minister des Innern Makoff und der Reichscontroleur Solsky den Alexander- Rewsk-Orden, Prinz Alexander von Hessen den Wladimir- Orden I. Classe.
verloosunge«.
Baunschweig, 1. März. Serienziebung der Braun- schwelger 20-Thaler. Loose: 46 67 255 271 883 966 98g 13hO 1520 2218 23 >7 2812 2816 3^81 3487 3567 3898 4704 4846 49.3 4914 5304 5674 5782 6224 6443 6600 7497 7540 7830 8'186 8621 8978 9014 9326 9701
Augsburg, 1. März. Prämienziehung Augsburger 7-Fl.» Loose. 8000 Fi. Nr. 64 Ser. 468, je 600 Fl. Nr. 2 Ser. 130- Nr- 3 Serie 63, je 100 Fl. Nr. 29 «er. 12-, Nr. 14 Ser. 821, Nr 14 Ser. 1 >24, Nr. 44 Ser. 267, Nr. 75 Ser. 1579, je 50 Fl- Nr. 86 ©er. 158, Nr. 4 Ser. 363, Nr. 27 Ser. 363, Nr. 29 Ser. 363 Nr. 14 Ser. 1309, Nr. 69 Ser. 1309, Nr. 55 Ser.. 979, Nr. 63 Ser. 1371, Nr. 25 Ser. 63, Nr. 48 Ser. 1148, je 40 Fl. Nr. 25 Ser. 1783, Nr. 8 Serie 290, Nr. 4 Ser 1599, Nr. 36 Ser. 1599, Nr. 21 Ser. 158, Nr. 58 Ser. 363, Nr. 11 Serie 1148, Nr. 13 Serie 1371, Nr. 15 Serie 1371, Nr. 21 Ser. 1617.
Wien, 1. März. Prämienziehung der österr- 1864er Loose. Haupttreffer auf Nr. 51 Serie 3452 , 20,000 Fl. 47 Serie 3452 l-'.OOO Fl. Nr. 2> Serie 3452, je 5000 Fl. Nr. 39 Serie 3452, Nr. 69 Serie 340. Sonstige gezogene Serien: 770 , 836 , 927, 1215, 1236, 134r, 1507, 2022, 2145. 267'>, 2852,
Frankfurt a. M., 3. März. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn) Creditaktien 265$ nach —, Staatsbahnaktien 234 j nach —, Silberrente 61$ nach —, Ungar. Goldrente 87$ nach -, I860r Loose 124i, 1877r Ruffen 88t nach —, II. Ruff. Orientanleibe 60. Galizier -. Tendenz: fest.
Die Marburger Schwester-Station des evangelischen Diaeoniffenhanses zu Treysa.
__ Der zweite Jahresbericht der Marburger Schwester- Station des evangelischen Diaconiffenhauseö zu Treysa ist erschienen. Aus ihm entnehmen wir, daß dieselbe durch das wohlwollende Entgegenkommen der städtischen Behörde, der bereitwilligen Unterstützung hiesiger Bürger und Frauen getragen, eine gesegnete Wirksamkeit entfaltet hat. Die aufopfernde Thätigkeit der Schwestern im St. Jacobs- Hospital auf dem Gebiete der städtischen Armen - und Privatpflege bestätigt, daß die Schwestern-Station nicht nur ein Bedürftnß für unsere Stadt war, sondern auch, daß die Eingliederung derselben in die bereits bestehenden städtischen Einrichtungen sich auf das glücklichste bewährt und befestigt hat. Außer .den regelmäßigen Arbeiten im St. Jacob-Hospital haben die Diaconisstnuen im genannten Jahre in 18 Häusern Kranke an 53 einfachen Tagen (gegen 14 im Jahre 1878), in 101 einfachen Rächten (gegen 24 im Jahre 1878), in 120 Tagen und Rächten (gegen 104 im Jahre 1878) gepflegt. Armenpflege übten dieselben in 46 Häusern (gegen 40 im Jahre 1878) durch 451 Besuche (gegen 145 im Jahre 1878). Außerdem arbeiten in dem neu gegründeten Elisabethstifte zwei Schwestern im Dienste derselben ehrenvollen Aufgabe. Hieraus ergibt sich, daß die Thätigkeit der Schwestern in erfreulichem Zuwachs beansprucht worden, ist. Die Ge- sammteinnahme der Station betrug vom 1. Januar bis 31. Dezember 1879: 1359,70 M., die Ausgabe für diese Zeit 1198,10 M., sodaß ein Kassenbestand von 161,60 M. blieb. Aus dem Bericht erfahren wir ferner, daß die Schwestern-Station einen doppelt schweren Verlust zu verzeichnen hatte. Am 3. Juli 1879 starb Schwester Luise, am 25. Juli der Mitbegründer des Mutterhauses in Treysa und der hiesigen Station Professor Dr. Heppe, an dssftn Stelle Professor Dr. Heinrici zum Vorsitzenden des hiesigen Diaconiffen-VereinS gewählt worden ist. Alle Freunde der Diaconissensache stimmen wohl von Herzen mit dem Schluß dieses Jahresberichtes, den der Vorstand der Station unterzeichnet hat, überein: Möge der treue Gott auch in dem laufenden Jahre die Herzen und Hände der Bewohner unserer Stadt zu Gunsten der Schwester- Station .des Treysaer Diaconiffenhauses aufthun, die offenbar ein Segen für unsere Stadt geworden ist.
Theater in Marburg. Donnerstag den 4 März 1880.
Zum Benefice für Herrn F. Grell. [654
Hasmaiins Töchter.
Volksstück in 4 Abtheilungen von A. L'Arronge.