aber wir müssen mit diesen Verhältnissen rechnen. Rußland hat schon vor dem türkischen Kriege eine erhebäche Erweiterung seiner ohnehin starken Heeresmacht begonnen und nach dem Frieden durchgeführt Rußland stellt 24 Reserve-Infanteriedivisionen und 24 Reserve-Artiüeriebri- gaden neu auf und hat 152 Infanterieregimente! mit vierten Bataillonen versetzen. Frankreich hatte früher 26 Infanteriedivisionen, jetzt 38; früher 26 Cavalleriebrigaden, jetzt 35. Die Stärke der französischen Armee in ihrer ersten Aufstellung betrug früher 336,000 Mann, jetzt 650,000. Frankreich hat also seine Armee verdoppelt, während wir stehen geblieben sind bei Einem Procent einer anliquirten Volkszählung. Frankreich hat allerdings einschließlich der Gendarmerie, die aber mit zur Armee gehört, einer um mehrere Millionen stärkeren Bevölkerung nur 401,000 unter den Waffen hält. Die Friedensstärke Rußlands beträgt das Doppelte der unserigen, 800,000 Mann. Die Dauer der Dienstpflicht beträgt in Frankreich 20 Jahre, in Rußland 14, bei uns nur 12. Dabei muthet man uns zu, so großmüthig zu sein, zuerst zu entwaffnen. Hat der deutsche Michel jemals anders das Schwert gezogen, als um sich seiner Haut zu wehren? Wir können uns nicht dagegen verschließen, wenn die Regierung eine mäßige Vermehrung der Friedensstärke vorschlägt, damit wir nicht ganz hinter unseren Rachbarn zurückbleiben. Man hat als Auskunftsmittel auf die zweijährige Dienstzeit hingewiesen, von der man sich nationalökonomische Vortheile verspricht. Soll die jetzige Kopfstärke festgehalren werden, so fällt jede Ersparniß aus, ja es entstehen sogar Mehrausgaben für Bekleidung, Bewaffnung unö Ausrüstung der stärkeren Reserven. Der nationalökonomische Vortheil verschwindet ebenfalls, denn es ist gleichgültig, ob 3 arbeitsfähige Männer 2 Jahre oder 2 arbeitsfähige Männer 3 Jahre unter den Waffen gehalten unv der Arbeit entzogen werden. Will man einen Jahrgang streichen und die Bataillonstärke auf 2 z reduciren, dann erzielt man allerdings eine Ersparniß, aber die Armee, welche quantitativ dieselbe bleibt, leidet qualitativ sehr stark. Was unsere Armee hinter den Armeen der Nachbaren zurück- dleibt, kann nur durch Tüchtigkeit ausgeglichen werden. In 20 Wochen wird die Ersatzrcserve nicht zu Soldaten ausgebildet, sie kann in feste Cadreö eingereiht werden, aber niemals den Kern derselben bilden. Die Ausbildung und Befestigung der moralischen Eigenschaften des Soldaten kann in so kurzer Frist nicht erreicht werden. Unsere Nachbarn im Westen haben sich nicht zur Herabsetzung der Dienstzeit entschließen können unv halten 3 Jahre für ungenügend. Jedenfalls könnte man auch keinen ungünstigeren Zeitpunkt für eine solche Herabsetzung auswählen. Ich kann es nur aufrichtig beklagen, daß die eiserne Noth- wendigkeit dazu zwingt, der deutschen Nation neue Opfer aufzulegen. Nur durch Opfer und harte Arbeit sind wir wieder eine Nation geworden. Während des Verfalles der Kaiserherrschaft war Deutschland Compensationsobject für die Streitigkeiten der auswärtigen Mächte. Die Trümmer am Neckar und am Rhein sind die Denkmäler unserer einstigen Schwäche. Wer möchte vergessen, daß auf Befehl eines Fremden Deutsche gegen Deutsche gezogen? Wir müssen den Frieden halten und schützen, auch nach Außen, soweil unsere Kraft reicht Wir werden dabei vielleicht nicht allein stehen. Darin liegt keine Drohung, sondern eine Bürgschaft für friedliche Zustände in unserem Welt- theile, vorausgesetzt, daß wir stark und gerüstet sind, denn mit schwachen Kräften, mit Armeen auf Kündigung, läßt sich dies Ziel nicht erreichen. (Beifall.)
Abg. Reichensperger (Olpe) erklärt, die bisherigen Lasten der Nation seien so drückend, daß der Wunsch nach Entlastung völlig begründet sei. Nur das tiefste Bewußtsein von seiner Pflicht gegen die Nation mache es ihm möglich, gegen die Vorlage zu sprechen. Tie innere Untüchtigkeit Rußlands habe der letzte Krieg mit den Türken gezeigt. Deutschland könne sich schon jevem Einzelnen seiner eventuellen Feinde für gewachsen halten. Das Vcrhältniß Deutschlands zu Oesterreich sei ein Grund mehr, die Zukunft zuversichtlicher zu betrachten. Tie Nationen im Osten unv Westen würden sich hüten, den fiiror teutonicus zu entfesseln. Jedes Opfer, das für die Integrität, Sicherheit und Ehre des Vaterlandes gebracht werten müsse, würde der Reichstag natürlich nickt verweigern. Es handle sich aber nur darum, ob der jetzige Zustand des Heeres nicht dazu genügens sei. Sollte die Vermehrung der Präsenzstärke und die Ausbildung der Ersatzreserve aber beschlossen werden, so müsse er zugleich im Namen seiner politischen Freunde zweijährige Tienstzeit bei ter Infanterie und dreijährige Dienstzeit bei den Spezialwaffen fordern.
Abg. von Bennigsen erklärt im Namen der überwiegenden Mehrzahl seiner politischen Freunde, daß sie die Vorlage im Wesentlichen annehmen würden. (Beifall rechts). Zur Prüfung der Einzelheiten beantrage er die Ueberweisung an eine besondere Kommission. Das Ausland würde eine große politische Schwäche der Reichsregierung daraus folgern, wenn es ihr nicht möglich sei, sür eine so begründete Vorlage eine Mehrheit zu finden. Tie etwa vorhandenen Kriegsgelüste der Nachbarn würden daraus nur eine Steigerung erfahren. Die Staatsregicrung gehorche nur einer iwingenden Nothwendigkeit, wenn sie dem Lande eine verwehrte Militärlast zumuthe. Tie Schwierigkeiten der Finanzlage würden hoffentlich nur vorübergehend sein. Tie Nothwendigkeit, Schwankungen in der Militärorganisation verhindern, lege dem Reichstage die Pflicht auf, auf das jährliche Bewilligungsrecht des Militäretats zu verzichten. Dieser Gedanke sei 1874 anerkannt worden. Heute, wo
nicht wie damals eine consolidirte Mehrheit im Reichstage | bestehe, sondern die Mehrheit sich von Fall zu Fall bilde, dürfe man sich der Nothwendigkeit desselben um so weniger verschließen. Die französischen vermehrten Rüstungen machten die größte Vorsicht nothwendig. Die panslavistische Agitation in Rußland lasse eine Gefahr für Deutschland nicht unwahrscheinlich erscheinen. Die diplomatische Aktion des Reichskanzlers mit Oesterreich im vorigen Jahre bilde ein unvcrwelkbares Lorbeerblatt in feinem Ruhmeskranze. Dem Bündniß mit Oesterreich zolle jede politische Partei ihren Beifall. Es sei zu wünschen, daß dies Vcrhältniß sich von Jahr zu Jahr befestige und auch auf cashandelspolitische Gebiet erstrecke. Er hoffe, die Vorlage werde eine bedeutende Mehrheit im Hause finden.
Abg. von Bühler (gegen die Vorlage) spricht für Abrüstung und Schlichtung internationaler Streitigkeiten durch schiedsrichterliche Kongresse.
Abg. von Trcitschke verwahrt sich dagegen, daß ein von Richter erwähnter Artikel der Preußischen Jahrbücher von ihm verfaßt sei. Er habe seit 18 Jahren keine Zeile anonym geschrieben, was Richter nicht von sich behaupten könne. Der Inhalt des Artikels sei übrigens durch Moltke's Ausführungen gerechtfertigt. Der Vorlage gegenüber müßten alle Parteirücksichten schweigen. Der Staatsmann, der es verstanden, den Zusammenbruch des türkischen Reiches ohne europäischen Krieg sich vollziehen zu lassen, verdiene das Vertrauen, daß er nicht ohne die zwingendsten Gründe dem Lande neue Militärlasten auflegen werde. Redner tritt für die Vorlage namentlich mit Rücksicht auf die unsicheren Verhältnisfe in Rußland ein. Die Einziehung der Ersatzreserven sei eine im Interesse des gleichen Rechtes mit Freuden zu begrüßende Maßregel. Er hoffe, daß ohne Rücksicht auf den Parteistandpunkt sich eine große Majorität für die Vorlage finden werde.
Fortsetzung der Berathung morgen.
Bermlschles.
Toulouse. (Angebliche deutsche Spione.) Ein Gerücht, daß zwei Offiziere als deutsche Spione in Puylau- rens, im Departement des Tarn, verhaftet worden seien, erklärt sich in folgender Weise: Am 2, Februar wurden zwei Reisende in der Umgegend von Puylaurens verhaftet, welche Croquis aufnahmen. Beide waren Deutsche, der eine ein Handelsreisender, der andere ein Maler. Sie wurden vor den Maire geführt, der sie dem Unterpräfeklen zuschickte. Hier erhielten sie ihr Visa nach (Sette und reisten dahin ab. Der Zwischenfall hatte weiter keine Folgen lehrt aber, daß es für Deutsche, die in Frankreich reifen, immer noch gerathen ist, sich vor dem Mißtrauen der Provinzialen in Acht zu nehmen.
New York. (Ein moderner „Jupiter pluvius.") General Daniel Bugglcs von Virginia erschien jüngst vor dem Ackerbau-Comite des Senats und setzte seine Methode zur künstlichen Erzeugung von Regen (dieselbe wurde vor Kurzem patentirt) auseinander. Nach derselben soll ein mit Explosionspatronen gefüllter Ballon an einem Metalldraht bis zu den Wolkenschichten steigen gelassen werden und alsvann vermittels Elektrizität die Patronen zur Sprengung gebracht werden. Durch die hierdurch hervorgerufene Lufterschütterung können, nach Ansicht des Herrn BnggleS, die über trockene Gegenden passirenden Nebclcünste leicht zu einer dichteren Masse kompromilirt und auf diese Weise Regentropfen erzeugt werden. Selbstverständlich verlangt der Betreffende eine „kleine" Geldver- willigung behufs Anstellung praktischer Versuche.
— Ueber cas Leben und ben Tod ter Erde hält der bekannte englische Gelehrte R. A. Proctor augenblicklich Vorlesung in den Vereinigten Staaten. Nach Procior's Schätzung besteht die Erde als ein selbstständiger Weltkörper etwa 500 Millionen Jahre. Davon vergingen etwa 100 Millionen Jahre über die Umwandlung aus einem dunstsörrnigen in einen festen und flüssigen Körper. Zweihundert Millionen Ja re lang war die Hitze noch zu groß, um die Entstehung lebender Wesen zu gestatten, seit 100 Mill. Jahren ist die Beschaffenheit der Erde im Wesentlichen so, ober ähnlich gewesen wie jetzt. Bei dieser Annahme stützt sich Proctor auf die Beobachtung der Wandlungen und Vorgänge an anderen Gestirnen. Da, je größer ein Gestirn ist, es sich desto langsamer abkühlen muß, so berechnet er, daß der Jupiter, um zu der jetzigen Beschaffenheit der Erde zu gelangen, 300 Millionen Jahre gebrauchen wird, während der Mond vor 420 Millionen Jahren so beschaffen war, wie es jetzt die Erde ist. Das heißt: Jupiter ist noch sehr dünnflüssig und heiß, der Mond sehr hart, dürr und kalt. So wie jetzt Jupiter ist, ist die Erde vor vielen Millionen Jahren gewesen, und so wie jetzt der Mond ist, wird sie in ungefähr 25 Millionen Jahren sein. Im Laufe dieser Entwicklung werden, so lehrt Proctor, die Wasser, die sich jetzt auf der Erdoberfläche finden, aufgesaugt werden, indem die Erdrinde kälter und kälter werdend, in große Klüfte und Höhlungen brechen wird. Da int Erd-Jnnern Raum für viermal so viel Wasser ist, als jetzt auf der Oberfläche Platz findet, so wird, in dem Maße wie das innere erkaltet, die ganze Erdrinde trocken und toct werden. Mit den Wasserläusern und Meeren wird auch der Dunstkreis und mit ihm das Leben verschwinden. Schon innerhalb der von Menschen gemachten Wahrnehmungen hat sich die Wassermasse der Erde verringert. Die Wüste Sahara war srüher ein Theil des Oceans, die große amerikanische Wüste ein großes Binnenmeer. In Mittelasien gab es noch zur Zeit Alexanders des Großen viele Ströme, die seitdem ausgetrocknet sind; das Kaspische Meer hatte vor
2000 Jahren einen bedeutend höheren Wasserstand, als heute. Der Michigan-Sce ist heute 7 Fuß niedriger als zu der Zeit, da sich die ersten Weißen in seiner Nähe niederlieflen; zahllose Sümpfe sind im Laufe weniger Menschenalter zu trockenem Ackerlande geworden rc. So könnte dereinst auch die Kette unserer großen Binnenseen zu einer Sahara werden.
— (Em Kreuzträger.) In einer Dorfkirche verschwand eines Tages das Kreuz vom Altäre. Der Pfarrer berief die Ortsättesten zu einer Besprechung und sagte, man solle allseits verkünden, daß der, welcher das Kreuz genommen hat, nicht bestraft wird, wenn er sich der schweren Sündenlast dadurch erleichtert, daß er das Kreuz am andern Tage dorthin zurückbringt, von wo er es genommen hat. Dem Ackerbauer 'Nazi kommt dies auch zu Ohren, und rasch entschlossen führt er sein Weib in Die Kirche, stellt sie vor ben Altar hin unb jagt: „Herr Pfarrer, dtefes Kreuz da hab' ich von hier g'nommeti und bring' eS jetzt gern zurück, weil's der Herr Pfarrer gestern hat verkünden lassen!"
— In eigener Schlinge gefangen. „Ich werbe ihre Tochter nehmen, wenn sie 10,000 Mark mitbekommt, anders tbu* ich's nicht!" — „Dann ist es mir leid, Ihnen meine Tochter nicht geben zu können — denn ich gebe ihr 20,000 Mark mit!"
Wien, 1. März. Der „Presse" zufolge wurde die heute beim Handelsminister zusammengetretene Conferenz von Vertrauensmännern aus dem Abgeordnelenhauje vom Minister eingelaoen, ihr Votum abzugeben über die Frage, welche Zölle im Handelsverträge mit Deutschland ohne Dchaoigung her österreichischen Interessen gebunden werden könnten und welche Erhöhung event. bei diesen Zöllen ein« treten müßte.
Paris, 1. März. Senat. Berathung der Interpellation Schölcher betr. die Sclaverei im Senegal-Gebiet. Der Marine-Minister gibt die erforderlichen Aufklärungen. Der Senat nimmt eine Tagesordnung an, worin er sich von den Ausführungen des Ministers befriedigt erklärt. — Deputirtenkammcr. Der Gesetzentwurf betr. die Anlegung neuer Bassins südlich vom Hasen von Marseille wird in erster Berathung angenommen. — Die Bureaux der Deputirtenkarnmer wählen morgen die Mitglieder der Äubget-Commijsivn.
Loudon, 1. März. Oberhaus. Die irische Noth- standSbill wird in zweiter Lesung angenommen.
Petersburg, 1. März Anläßlich des Todestages des Kaisers Nicolaus fand in der FeftungSkirche feierlicher Gottesdienst statt, woran der Kaiser und die kaiserliche Familie lheilnahmen. Morgen ftfetb die Publikation verschiedener Gnadenacte wie auch des Erlasses rückständiger Steuern bei der Landbevölkerung, von OroenSverleihnngen, Ernennungen und Rangerhöhungell erfolgen.
«rüffel, 1. März. Das Journal „Etoile Helge" erfährt: in der heutigen Versammlung her belgischen Bffchöfe zu Mecheln wurde auf Weisung von Rom beschlossen, daß der gesammle Episkopat an dem National- scste theilnehmen werde. Außerdem beschloß die Versammlung, die Schüler aller Anstalten ohne Unterschied zur ersten Eommunion zuzulassen und den Geistlichen Instructionen für den Religions-Unterricht zuzustellen.
Konstantinopel, 1. März. Der Sultan ließ der russischen Botschaft fein lebhaftes Bedauern ausorücken über den Angriff auf Onon unb Komuroff. Letzterer ist verwundet. Dte Nachforfchungen nach ben Verbrechern sind im Gange. — Die seitens des Gouverneurs von Kossowo betreffs des Zwischenfalles von Plevlje veranstaltete Untersuchung ergab, daß ein österreichisches Militär- Detachement, welches nach beendeter Uebung nach Plevlje heimkehrte, ein Pelotonfeuer zu hören glaubte, deshalb umkehrte und drei Viehhirten sowie einen türkischen Soldaten vom diensthabenden Militärcordon verhaftete.
Schifftzuachrichte».
Newyork, 28. Februar. Dampfer Rbynland der Red Star Line von Antwerpen angekommen.
Wien, 1. März. Der Verwaltungsrath der Srebitanftalt beschloß, bei der Generalversamm.ung die Vertheilung einer Dividende von 18 fl. und die Dotirung des Reservefonds mit20pCl. des Reingewinnes, gleich 704,000 fl., zu beantragen. 180,000 fl. werden an dem Bitan,werthe des Gebäudes der Anstalt abgeschrieben. Die oberschlcsifchen Kohlen-Akticn sind mit 30 pCt., die Lothringer mit 25 pEt. in die Bilanz eingestellt. Die Judenburger sind ganz abgcschrieben.
Krankfnrl a. M., 1. März. (Fruchkderrcht- Mitae- thellt von I. Harburger, Eommilsions- und Agenturen-Geschäst.) Weiz-n hiesiger und Wenerauer Mk. 24—j, fremder Ml. 24—j, Rvage,: Mb I9',-20), Gerste Mk. 18)—21, Haier Mk. 14-15), Oelsaaten, Raps Mk. 27)-28. Weizenmehl Nr. 00 Mk. 34-1, Nr. 0 Alk. 32—f, Nr. I Mk. 31-32, Nr. II Mk. 26-27, Nr. III Mk. 22. Roggenmehl Nr. % (Berli.er Marke) Mk. 265,-27), Nr- II do. Mk. 19)—20.. Bei stillem Geschäfte verlief der heutige Markt ohne Aenderung. Die Preise verstehen sich franco Hier pro 100 Ko. je nach Qualität.
Stautfert a. SK., 23. Februar. (Vieh markt.) Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angctrieben waren ca. 340 Ochsen und Stiere, 230 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 300 Hümmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität
63 - 70 Mark, 2. Qualität 62—65 Mark, Kühe 1. Qualität
56-60 Mark, 2. Qualität 48- 50 Mark, Kälber 1. Qual.
54 - 56 Mark, 2. Qualität 44—50 Mark, Hämmel 1. Qual.
50—60 Mark, 2. Qualität 40—50 Mark.
Frankfurt a. M., 1. März. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn )£ Creditaktien 265 nach — , Staatsbahn- aktien 235 nach —, Eilberrente 61% nach —, Ungar. Goldrente 86% nach —, 1860t Loose 124), 1877t Russen 88 nach —, U. Ruff. Orientanleihe 59% Galizier —. Tendenz: fest.