Einzelbild herunterladen
 
  

lers versehen sein. § 8. Für hervorragende Leistungen a. eben nachstehend ausgeführte Preise ausgesetzt: (Für -'pf- und Kübelpflanzen, abgeschnittene Blumen und Ä' >angementö bestehen dieselben in Geldbettägen von 3, 5, 10 und 20 Mark; für Gemüse in dergl. von 5, 10 und 20 Mark; für Obst in dergl. von 3—20 Mark; für K-umschularrikel von 5—20 Mark; für Gartenwerkzeuge i;, . a Ehrcndiplomen; für die Concurrenz der Blumenfreunde und Pflanzenliebbaber in Blumentischen, Vasen Tafelauf- sLtziN u. s. w., für die bene Gesammtleistung: in einem südernen Pokal mit der Erinnerungs-Inschrift (Werth 90 Scark) und einem silbernen Pokal mit Erinnerungs-Inschrift . ü-crth 60 Mark). — Außerdem stehen den Preisrichtern m vorstehenden Programm nicht vorgesehene gärtnerische mgen zur freien Verfügung und geeigneten Vertheilung: W Mark), deren Zuerkennung durch vom Verein ernannte an parteiische Preisrichter erfolgt. Einmal in dieser Aus- ig gekrönte Gegenstände sine von der Spezialkoncurrenz «m andere Preise ausgeschlossen. Bei sämmtlichcn Geld- rr.u .n wird ein ZuerkennungSdiplom ausgefertigt. § 9. Dir Ausstellung ist von 9 Uhr bis 5 Uhr dem Publikum ^tii Eintrittsgeld geöffnet. Aussteller haben gleich den W;: Uiedern des Vereins, freien Zutritt. (Tgpst.)

- (Pers. - Chr.) Dem Salinendirektor Schäffer zu Mooden ist der Charakter als „Bergrath" verliehen worden. - Der bisherige interimistische Gerichtsvollzieher Leopold fee tuet ist zum etatsmäßigen Gerichtsvollzieher bei dem Mlnisgericht in Großenlüder ernannt. — Dem Amtsrichter Haaemann in Hilders ist behufs Uebertritts zur allge­meinen Staatsverwaltung die nachgesuchte Dienstentlassung .errd :lt. — Der Amtsgerichts - Secretär Hiller in Orb ist gr erben. — Der Königliche Steuerempfänger Schotte ist vvri 1. März er. ab von Wetter zur Steuerkasse in Hün­feld versetzt. — Der Königliche Steuerempfänger Litzenbaur ist vom 1. März er. ab von Wächtersbach zur Steuerkasse in Neuhof versetzt. — Der Steuerexeentor Mantz zu Hof­geismar ist vom 1. März er. ab in den Ruhestand ver­setzt worden. — Der Steuerexeeutor Dotzelroth zu Fritzlar ist gestorben. — Der Königliche KreiSseecetär Pfänder zu Gelnhausen ist vom 1. März er. ab commissansch zum Steuerempfänger in Wetter bestellt. — Der Thierarzt Otto Regenbogen aus Niederwildungen hat sich als prak­tischer Thierarzt in Waldkappel niedergelassen. — Der Pfarrer Adam zu Niederzwehren, in der Classe Wilhelms- hvhe, ist gestorben. — Der Techniker Jahncke n Ziegen­hain ist vom 1. März er. ab zum ständischen Wegebau- Ausseher in Röllshausen widerruflich bestellt worden. — Dem Bauinspektor Hofsmann zu Fulda ist in Anerkennung seiner bisherigen guten Dieustsührung und tüchtigen Lei­stungen der Rothe Adler-Orden vierter Classe Allergnädigst verliehen worden. — Dem Kreisboten Rumpf in Schlüch­tern ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden.

Kirchhain. In der Nacht zum 24. Februar find in ter Lindauer Kapelle, welche zwischen Kirchhain und Amöne­burg am Fuße der Amöneburg liegt, mehrere Fensterscheiben ungeschlagen und eine MuttergottcS-Statue zertrümmert worven. Der Thäter, ein 19jähriger Bursche aus Langen­stein, ist verhaftet und der Thal geständig. Wie verlautet soll derselbe nicht ganz zurechnungsfähig sein.

Frankeuberg, 22. Februar. Wiederholt ist in diesem Winter zu bcrlchteu, daß Arbeiter beim Holzfällen ver­unglückt sind. Leider ist wieder ein solcher Unglücksfall zu m loen. In der vorigen Woche wurde ein Holhauer aus Rengershauseu beim Fällen eines Baumes von letz­terem so unglücklich getroffen, daß der Tod sofort eintrat. Der Verunglückte soll im Alter von 36 Jahren sein und Frau imb 8 Kinder hinterlassen.

Fulda, 22. Februar. Der „Köln. Volksztg." wird geschrieben: Der Direetor des hiesigen Schullehrer-Semi­nars ist aus seinem Amte vorläufig entlassen und es ist eine Diseip.inaruntersuchung gegen denselben anhängig gemacht. Rachbem das neue Scmlnargebäude fertig gestellt ist, wird wiedernm ein Internat für die Schulamts-Candidaten eingerichtet werden, welches in dem alten Semmargebäude untergeblacht werden soll.

Vermischter-.

Trier, 21. Februar. Wir hatten gestern, schreibt die „Trierer Landesztg.", die bür btn Monat Februar seltene Naturerscheinung eines Gewitters. Von 6—8 Uhr Abends folgten Blitz^unv Donner, begleitet von einem so heftigen Regen und E Schlossenfall, baß bie Straßen theilweise über­schwemmt, in den unteren Stadltheilcn aber überfluthet waren, und das Wasser hier und da in die Keller drang. Gegen 8 Uhr erfolgte ein gewaltiger Schlag. Der Wetter- strahl hatte eine Fahnenstange auf der Dachfirste des Gasthofes „Zum rothen Haus" und. auch den ganzen Dachstuhl zertrümmert. Die Fahnenstange fiel mit aller Wucht zur Erde, glücklicherweise ohne Jemanden zu schädigen. Ferner lief der Strahl das Dach entlang und beschädigte die Gasleitung an* der Außenseite des Hotels. Zu gleicher 3«it schlug der Blitz im Hause des Kaufmanns Patheiger m>, glücklich erweise ohne schaden anzurichten. — Aus Westfalen wird gemeldet: Am 20. d. entlud sich über Dorsten unter heftigen Donuerschlägen und Hellen Blitzen das erste Gewitter in diesem Jahre.

— Vor einigen Wochen war der Postagent Altmann wls Bankau in Oberschlesien nach Unterschlagung von mehr als 8000 Mark Kassengeldern flüchtig geworden und hatte stch in Antwerpen cingeschifit, um nach Brasilien zu ge­langen. In Folge der von den Post-, Polizei-, Gerichts- lwd Konsnlatsbchörden auf das Schleunigste ergriffenen

Maßregeln wurde Altmann jedoch gleich bei der Landung auf brasilianischem Boden, in Bahia festgenommen und unter sicherer Obhut nach Deutschland zurückgebracht, wo er inzwischen dem Strafrichter zur Aburtheilung übergeben worden ist. Man sieht hieraus, daß, wenn es auch ein­zelnen ungetreuen Beamten gelingt, mit den ihnen anver­trauten Geldern auf kurze Zeit das Weite zu suchen, doch durch sorgfältig vorausbestimmte Maßnahmen umfassende Vorsorge dafür getroffen ist, die Verbrecher selbst auf weit entfernten Punkten noch zu fassen und sie der Dementen Strafe zu unterwerfen.

Wahlen a. d. Mosel, 23. Februar. Zwei schöne stolze Schiffe mit Kalksteinen befrachtet sind heute an dem linksseiiigen Landpfeiler der Berukasteler Brücke gescheitert. Die Schiffe waren einige hundert Meter voneinander ent­fernt. Die Mannschaften des ersten Schiffes retteten sich sofort in einem Kahne. Das zweite Schiff prellte mit noch größerer Wucht an den Pfeiler und kenterte sofort, blieb aber an der Brücke hängen,; auch hier rettete sich die Mannschaft in einen. ahn, nur ein Schiffer ward für einen Augenblick von den Mellen verschlungen; er wurde von seinen Genossen in dein Kahne gerettet. Beide Schiffe gehörten dem Schiffer EdgeS aus St. Barbara bei Trier. Keine der Ladungen war versichert, Schiffe körnen auf der Mosel nicht versichert werden. In etwa 3 Minuten hatte der Besitzer der Schiffe seine ganze Habe verloren.

— Uc6er bie Wichtigkeit und Bedeutung der Sohl­leder-Industrie des Kreises Siegen geben einige statistische Angaben, welche ein Bericht aus Siegen von Anfang des Monats Februar enthält, Mittheilung. Nach diesen haben bie jährlich zur Verarbeitung kommenben ca. 120,000 Stück Häute ein Gewicht von ca. 1,500,000 Kilogramm, und kosten zum Durchschnittspreise von 130 Pf. pro Va Kilogramm 4,056,000 M. Die hierzu erforderlichen ca. 12,000,000 Kilogramm Lohe kosten zu dem Preise von 1879, 6,50 M. für 50 Kilogramm, 1,500,000 M., und der zum Mahlen der Lohe, sowie zur Verarbeitung der Häute nöthige Arbeitslohn beträgt für ca. 500 Arbeiter 567,000 M. Mithin ergiebt sich für die Siegener Ger­bereien ein jährliches Betriebskapital von 6,183,000 M. Das Anlagekapital der sämmtlichen Gerbereien kann auf 5,400,000 M. veranschlagt werden, so daß dieselben einen ungefähren Werth von 11^583,000 M. repräfentiren. Zur Hebung der heimischen Sohlleder-Industrie und als vortheilhast sowohl für die Lederfabrikanten, wie für den ganzen Kreis Siegen bezeichnet es der im „H. A." zur Mit­theilung gelangte Bericht als besonders wünschenswerth, wenn auf die Eichenschälwaldkultur mehr -Sorgfalt und Pflege verwendet würde. Wie oben gesagt, werden zu den ca. 120,000 Stück verarbeiteten Häuten 12,000,000 Kilogr. hohe gebraucht. Der Kreis Siegen produzirt nur 4,132000 Kilogr. Der größte Theil Lohe muß daher von auswärts bezogen werden und zwar die Hälfte der fehlenden Lohe aus außerdeutschen Staaten. Es gehen hierdurch an 1,022,800 M. für Lohe außerhalb des Kreises. Bei einem regelmäßigen Bestände, guter Pflege und Schonung schätzt man aber den Ertrag der Eichenschäl- wälder des Kreises auf das Dreifache des Quantums, das sie jetzt liefern.

London, 25. Februar. Vor dem Central-Criminal- gericht fand gestern Abend ein Mordprozcß seinen Abschluß der während der letzten zehn ober zwölf Tage die Bevöl­kerung Londons in Athem gehalten. Das Verbrechen waa mit dem größten Raffinement ausgcführt. Frl. Mac Lean, die Tochter eines verstorbenen reichen amerikanischen Obersten, machte die Bekanntschaft eines Herrn Lewis James Paine und lebte unter dem Namen seiner Frau mit ihm zusammen. Sie kamen im Herbst v. I. aus der Provinz nach London und wohnten in einem Kaffehause. Paine veranlaßte Frl. Mac Lean, chn zum Universalerben ihres Vermögens einzu- sctzen; er versuchte cs auch, ihr Leben mit 250 L. zu ver­sichern , doch gelang dies nicht, da dem Agenten daö Benehmen Paines verdächtig erschien. Am 15. November starb das Fräulein, wie Paine behauptete, au den Folgen der Trunksucht, wie der ärztliche Leichenbefund besagte, an „Uebergenuß von Spirituosen und Mangel an Nahrung". Die Wirthin so wie andere Zeugen sagten auö, daß Paine der Verstorbenen wiederholt gewaltsam reinen Spiritus einschüttete und überhaupt niemanden außer der Magd zu der Kranken zulassen wollte, ihre Verwandten mit Fleiß irre führte, kurz, alles that, was auf een (gebauten führte, daß er Frl. Mac Lean mit Spirituosen betäubte und ver­giftete und sie langsam verhungern ließ, um in den Besitz ihres nicht unbeträchtlichen Vermögens zu gelangen. Die Anklage lautete auf vorsätzlichen Mord. Die Juri erkannte indeß nur auf „manslaughter*, d. h. Todschlag oder fahrlässige Tödung, und der Gerichtshof vcrurtheitte Paine, der über 50 Jahre alt ist, zu lebenslänglicher Einsperrung in einem Zuchthause.

— Dr. Gustav Scheve, der bekannte Phtenologe, ist am 24. d. Mts., 65 Jahre alt, in Frankfurt am Main gestorben.

— Im (Santon Neuenburg soll, dem Bigneron zufolge, die Phyloxera erfroren sein. Reben, die von dem genannten Insekte befallen waren, wurden auSgerissen und mikroskopisch untersucht. Die Untersuchung ergab das obige Resultat. Wenn cer strenge Winter 1879—80 dies zuwege gebracht hätte, so dürften ihn die schwer heimgesuchten Weinbauern segnen.

Auö Thüringen, 21. Februar. In Themen wurde vor einigen Tagen in einem an der Straße nach Henfstädt liegenden Garten ein erfrorener Handwerksburfche

gefunden. Verrnuthlich hat derselbe schon mehrere Wochen, von hohem Schnee bedeckt, an der Stelle gelegen. Die Persönlichkeit des Erfrorenen soll nach dem bei ihm vor­gefundenen Wanderbuch festgestellt fein.

reS-skikpWche L-pejche».

Paris, 26. Februar. Der Senat setzte heute die Dis­kussion der Interpellation Schölcher über die Sklaverei am Senegal auf Montag fest. — Der Senat wird am 6. März einen unabsetzbaren Senator an Stelle Cremieux' wählen; wahrscheinlich wiro Grevy, Gouverneur von Al­gier, gewählt werden. — Labiche und Maxime Ducamp sind zu Akademikern gewählt worden. — Es bestätigt sich, daß Fürst Orloff gestern die Papiere in Betreff Hartmanns übergeben hat; dieselben beweisen die Identität und bie Schuld Hartmanns. — Das Cabinet beauftragte den Minister der Justiz, einen Bericht über die Frage zu erstatten.

Loudon, 26. Februar. Unterhaus. Unterschatzsekre- tär Bourke erklärt auf eine Anfrage Pulefton's: die Re­gierung habe keine Nachricht von der Annection Medina's seitens des Staates Liberia. Northcole beantragt eine Resolution betreffs Abänderung der Gcschäftsordnuirg, um Hemmungen der Geschäfte des Hauses zu begegnen. Har­tington kritistrt NorthcoleS Antrag, unterstützt denselben aber gleichwohl mit dem Hinznsügen, es sei damit zu lange gezögert worden. — Oberhaus. Die irische Saatbill wird in dritter Lesung angenommen.

Petersburg, 26. gebt. Ein heute veröffentlichter UkaS vom 24. d. an den birigirenben Senat besagt: Fest entschlossen, ben unaufhörlich sich wieberholenbeu Versuchen frevelhafter Uebelthäter, bie staatliche unb gesellschastüche Ordnung Rußlands zu erschüttern, ein Ziel zu setzen, ver­ordnen wir Folgendes: In Petersburg wird zur Wahrung der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung eine höchste Executivkommisston eingesetzt, welche aus einem Hauptchef unb nach dessen Gutdünken zu ernennenden Mitgliedern besteht. Zum Hauptchef ist Loris-Mekiloff ernannt. Die Ernennung der Mitglieder erfolgt auf feine Vorschläge durch kaiserlichen Befehl. Der Hauptchef hat außerdem das Recht, in die Commission alle Personen zu berufen, deren Anwesenheit er für nützlich erachtet. — Der Ukas bestimmt ferner, daß, um allen zur Wahrung der Ordnung dienen­den Behörden einen einheitlichen Charakter zu verleihen, dem Hauptchef der Commission bie Rechte des obersten Chefs in Petersburg unb Umgegenb, ferner die direkte Verfügung über alle in der Hauptstadt Petersburg, dem Petersburger Militär-Distrikte unb bem ganzen Reiche vor­kommenden politischen Prozesse anheimgestellt werden. Alle OrtSbehörden, Gouverneure, Generalgouverneure unb Stadthauptleute sind dem Hauptchef unterstellt, alle Res­sorts verpflichtet, ihm volle Mitwirkung zu leihen. Dem H^uptchef steht es überhaupt frei, alle Maßregeln zu er­greifen, welche er zur Wahrung der Ordnung im Reiche für nützlich hält, wobei feine Verfügungen bedingungslos befolgt werden muffen. Das Amt des zeitwelligen Generalgouverneurs in Petersburg ist aufgehoben.

v Verlvosuugen.

München, 2'5. Februar. Bei der heutigen Ziehung der Lotterie der „Internationalen Kunstausstellung" fiel der Haupt- treff er von 1500 > Mark auf Serie 1»9 Nr. 43, der zweite Haupt­treffer von zwei Oelgemälden (Werth 10,u00 M.) auf Serie 644 Nr. 44, der dritte Haupttreffer (Werth 8030 IW.) auf Serie 1936 Nr. 2, der vierte Haupttreffer (Oelgemälde im Werthe von 6000 M.) auf Serie 1522 Nr. 10.

Berichtigung.

3» der gestrigen Nummer ist in dem Artikel über die hiesige Kleinkinderschule Zeile 13 v u. das Wort „Logis" irrthümlich „LogieS" gesetzt.

Frankfurt a. M., 27. Februar. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohno Creditatlien 2671 nach —, Staatsbahn­aktien 236J nach —, Silberrente 61, nach —, Ungar. Goldrente nach -, 1860t Loose 125, 1877tNüssen 87£ nach —, II. Ruff. Otientanleihe 59). Galizier -. Tendenz: schwach

Die im Anfänge dieses Monats von hiesigen Studireuden veranstalteten theatralischen Vorstellungen zum Besten der Nothleidenden hiesiger Stadt und Provinz ergeben eine Gesammt-Einnahme von 1261 Mark 10 Pf.

Die Kosten waren den Umständen gemäß sehr bedeu­tend. Die Costüme, deren zweimaliger Transport von Kassel hierher unb zurück, der breitägige Aufenthalt des Garderobiers, Gratifikationen, Vergrößerung der Bühne, Neumalen von- Couliffen, Saalmiethe, Heizung und Be­leuchtung, ein Mal Musik, Inserate und Karten, Dienst­leistungen zc. erforderten die Summe von 627 M. 30 Pf. Zu bemerken ist hierbei, daß ein Theil dieses Geldes noch Bedürftigen zufloß. Nach Abzug obiger Kosten blieben also zur Verwendung für Nothleideude: 633 M. 80 Pf., welche folgendermaßen vertheilt wurden:

Herrn Pfarrer Wolff für den hiesigen freiwilligen Armenverein und vater­ländischen Frauenverein .... 200 M. —Pf.

Herrn Pfarrer Bernhard für die hiesige

Kleinkinderschule......103 „ 80 „

An Arme in dringenden Fällen . . 30 „ — „

Den Nothleidenden des Westerwaldes 300 „ — „

Summa: 633 M. 80 Pf.

Marburg, den 27. Februar 1880.

H. Schelleuberg.