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Anzeigen nimmt entgegen: bte Expedition d.vlatte«, jo»ie d-Annoncen-Bureaux von Th. Dietrich & Co. in staffel und Hannover; Th. Dietrich in Frankfurt a.M.; Haasenstein & Bögler in zrankfurt a- M., Berlin, Leipzig, Cöln re.; Rudolf Aoffe m Berlin, Frau!» furt a. M re.

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A sowie d-Annoncen-Bureaux

iv von ®. L- Daube & Co. in

Frankfurt a-M; Jäger'sche

W Buchhandlung daselbst;

B Hermann'sche Buchhandl.

I a daselbst; Jnvalidendanl in Berlin; W- ThieneS in 7^7 Mberfeld; C. Schlotte in

Bremen.

_____________________________------------M I t» MM ----------- Erscheint täglich außer an den Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Preis für da- Quartal mit der wSchentlichen BeilageABnstrtrteS SanutagSblatt" durch die Expedition (Koch-fche Buchdruckerei) bezogen 2k Stark, durch die Postämter deS Deutschen Reiches 2 Mark 50 Pfg. (erd. Bestellgebühr). - JnsertionSgebühr für bte gespaltene Zelle LO Pf«. Für in der Expedition zu ertheilende Auskunft und Annahme von Adreffen werden 25 Pfg. berechnet.

bürg ab.

-Da^Musterlager der Fabrik bietet ein anziehendes,

Släpen. Unser stehen vor dem

in ihre Atome zerquetschen und jener Feinheit zufü^en, welche wir an der guten Chocolade zu schätzen wissen. 23h£ müssen eilen, um die Geduld, unseres unermüstich erflircnC den Führers nicht allzu schwer zu erproben. w*

Einen Ruck uno eine unsichtbare ruhige Kraft trägt

Nach einer dem Bundeörathe zugegangenen Berechnung betragen die Matrikularbeiträge pro Rechnungsjahr 1880 81 97 Millionen M., 74/io Mill, mehr als im Vorjahre. Auf Preußen entfallen 483/io Millionen, auf Baiern 199,i0 Millionen. _____________

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Der Reichsanzeiger publlcirt eine Allerhöchste Ordre, betreffend die Organisation der Verwaltung der StaatS- eisenbahnen und der vom Staate verwalteten Privatbahnen, in welcher gleichzeitig der Minister der öffentlichen Arbeiten ermächtigt wird, die etwa künftig erforderlich werdenden Aenderungen dieser Organisation, insoweit sie nicht prinzi­pieller Natur sind zu veranlassen.

Ferner werben bic Königlichen Eisenbahndirektionen zu MünsterKönigliche Direktion der Westphälischen Eisenbahn", zu Saarbrücken und Wiesbaden aufgelöst, der Bezirk der Westphälischen Eisenbahn zu Münster mit dem Verwaltungsbezirke der Eisenbahndirektion zu Han­nover, und die Bezirke der Eisenbahndirektionen zu Saar­brücken und Wiesbaden mit dem Verwaltungsbezirke der

vor sich: In doppelten Reihen finS die Walzmaschiuew und Melangeure ausgestellt, welche - aus der gebranntes Eäcaobohne die Ehveolabenmafse bereiten, die mit Zuckckr' und Gewürzen, Eisen oder Malz vermischt, zahlreiche Grade- der Bearbeitung durchlaufen muß,' bi«-die glänzende TafÄ" fertig ist. Hier schwirren die Räber, jausen die brettM

(*ür den Monat März werden von allen Post- Vanstalten (auf dem Lande von den Landpostboten) Bestellungen auf die

Bberhessische Zeitung

mit deren Gratisbeilage

IllustrirteS SonntagSblatt angenommen, und bitten wir dieselben baldigst machen zu wollen.

Die Sxped. I. Oberh. Zeitung.

Eine Tehenswürdigteit.

Industrielle Skizze oon L. G. gjf, H (Schluß.) 2

Wir verlaffen die Räume und schreiten den breiten Cvrridor entlang, art Thürrn vorüber, die zu weniger in­teressanten Fabriklokalitäten uno Lagerräumen führen, um die Bekanntschaft einer Abtheilung zu machen, in wel­cher besonders die schönen Leserinnen gerne verweilen werden, well hier Ruhe herrscht und appetitliche weißgekleidete Männer mit breiten schneeigen Mützen ihre süßen Künste, zumeist aus freier Hand, produciren. Wir meinen die Conbitorei. Höher muß das Herz der Hausfrau schlagen in der reinlichen, spiegelblanken Küche mit den Dampf­herden ohne Rauch, ohne Holz und Kohlenverbrauch. Und was für Herrlichkeiten entstehen hier! All' jene reizenden Confitüren, Bonbons, Pralinös und Fondants, deren An­blick uns verführerisch lockend zum'süßen Genuß einladet, der appetitliche Inhalt der graziösen Bonbonniören, die ganze Reihe Bonbons von den gewöhnlichsten bis zu den scinften. Hier waltet der Modelleur, dessen geschickte Hand im Nu jede beliebige Form zu bilden weiß, dessen Erfin- dungszeist die elegantesten und gefälligsten Muster ersinnt. Wir haben uns wie es scheint zu lange des Frie­dens erfreut, ein prasselndes Miniatur-Kleingewehrfeuer schlägt an unser Ohr, wir wenden .uns um und er­blicken einige Dragömaschinen, die eben in Bewegung ge­setzt wurden. Wir werfen einen Blick in den Trockenraurn, vollgefüllt mit den leckersten Dingen, in den EtSschrank, s der Creme- und Sahuschalen, Pralines und verschiedene andere Süßigkeiten enthält und trennen uns schweren Herzens von diesen Herrlichkeiten. Im dritten oder vierten Saale geht die Chocoladensabrikation ziemllch geräuschvoll

unS wieder in das erste Stockwerck. Eine ganze Flucht von hohen sonnigen Sälen und zahlreiche Hände sind er- forderlich, um all die Erzeugnisse ihrer schließlichen Be­stimmung entgegenreisen zu lasten. Da wird vcrpacktz etiquettirt, gesiegelt, geklebt, gefalzt und Dutzend auf Dutzend zusammengetragen zu Borräthen, die <säle und Speicher füllen bis au'S Dach, aber schont» den nächsten Tagen in die Verpackränme wandern, um wieder neuen Ladungen Platz zu machen. Zwei große, fensterreiche Säle werden von der Buchbinderei und Carlonagenfabrik einge­nommen, in denen gewaltige Schneidemaschinen und Pressen eure Fabrik an und für sich repraseutireu. Vor unseren Blicken entständen In wenigen Minuten Hunderte von Schachteln, die von einer Hand in die andere wandern, bis sie gesüllt, verschlossen, etiquettirt und zum Versand fertig siild. Es werden hierzu meist Mädchen verwendet und beträgt die Zahl .der in dem ganzen Etablissement beschäftigten, männliche» und weiblichen Arbeit« «twa zwei­hundert.

Tagesbericht.

Der Kaiser holte gestern Nachmittag gegen 1 Uhr den Großfürsten Nikolaus aus dem russischen Botschaftshöttt zu einer gemeinsamen Fahrt nach der Central-Turnanstalt ab. Nachmittags 5 Uhr fand Familientafel bei Prinz Friedrich Karl statt, woran Großfürst Nikolaus uM btt Herzog von Edinburg theilnahmen. Abends war bei den Majestäten musikalische Soiree, zu welcher außer den Mit­gliedern des königlichen Hauses Großfürst Nikolaus uich der Herzog von Edinburg nebst Gefolge, das gesammte Personal der russischen Botschaft, der Botschafter Russe! nebst Gemahlin und den Attaches der britischen Bötfchcfft, die Bolschaster von Frankreich, Oesterreich, Italien und der Türkei mit ihren Gemahlinnen und Graf Moltke geladen waren. Gestern Abend IV 2 Uhr reisten Großfürst Niko­laus und der Herzog von Edinburg gemeinsam nach Peters-

Riemen, brummen die Granit-Läufer, welche hie braune, Führer geleitet unS breiartig gewordene Cacaouwfse rnrmekwiedet aufs '^vloisalm Kefstihause, " " ~ : Maschi»MrLu«en. Mit staunendem Respekt betrachtet man

da« gläuzend^Maschinenkoloß, drssSip ächzeAe KMen wohl

Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. vereinigt weMch 2) die zum Bezirke der Direktion der. Niederschlesisch- Märkischen Eisenbahn zu Berlin gchörige Strecke Berlin- Blankenheim aus demselben ausgeschieden und mit dem Verwaltungsbezirke der Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. vereinigt, 3) die Königlichen Direktionen der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn zu Berlin und der Ostbahn zu Bromberg werden (vom IV April di« Firma: Königliche Eisenbahndirektton zu Berlin^ bezw.König­liche Eisenbahndirektton zu Bromberg" führen, daß mit demselben Zeitpunkte 4) fämmtliche von der Direktion der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn zu Berlin, W Direktion der Ostbahn zu Bromberg, der Eisenbahndirektion zu Hannover, der Eisenbahndirektion zu Elberfeld und bei*' Direktion. der Oberschlesischen Eisenbahn zu Breslau resfor- tirenben Eisenbahnkommisstonen aufgelöst und an Siesta , b^t letzteren^'Königliche Eisenbahn Betriebsämter", ressör-' tirend von derjenigen Eisenbahndirektion, zu deren Bezirk sie gehören, errichtet werden und .zwar a. im Bezirk der EkstübchltdirÄttÄr Hst' KeÄÄ: je Hrei in Berlin und jh» eins in Breslau, Görlitz Md Halle a^/S., b,- im Bezirk der Eisenbahndirektion zu Bromberg: je eins in Berlitz SchrstitiemLhl, Otolp, Därtzig, Königsberg i./Pr., Thorns Bromberg und Stettin, c. im Bezirk der Eisenbahndirektion zu Hannover: je eins ist Münster, Dortmund, Paderborns Hannover, Bremen unb Kaflel ,.ä. im Bezirk der Eisens, bahndirektion zu Frankfurt a. M.: je eins in Berlin^ Nordhaufen, Wiesbaden, Trier, Saarbrücken und Frank­furt a. M., e. im Bezirk der Eisenbahndirektion zu Elber­feld: je eins in Aachen, Düsseldorf, Hagen, Essen, Kassetz unb Altena, sowie f. im Bezirk der Direktion her Ober^ fchlefifchen Eisenbahn zu Breslaus je «ins in Breslau, Posen, Glogau, Ratibor, Kattowitz und Neisse. Die vor- bezeichnetett Eisenbahn Betriebsamer M'en in Angelegen­heiten der ihnen übertragenen Grfchäftd alle Befugnisse unb Pflichten einer öffentlichen Behörde haben.; N ?

ne ! - jg ßs **

DerReichsanzeiger" enthält eine aktenmäßige Wider­legung der von Prvfesivr Hirsch ist WNätlbnälzeittmg" in Betreff seines Berichts über bie Pestepidemie veröffent­lichten Erklärung und bezeichnet' Vie Vorwürfe gegen, den Direktor des Gesundheitsamts als Mbegründet. - ' --^"'^7 5 5

Die dem Reichstag in feiner letzten Session vorgeletzten beiden Gesttzentwürfe wegen Erhebung der Brausteuer mnd betreffend die Erhöhung der Brausteuer sind jetzt zu einem einzigen Entwurf eines Gesetzes wegen Erhebung der Brtül-' steuer vereinigt und dem Reichstage vorgelegt worden. J^tt diesem neuen Entwurf haben auch bie Abänderungsvor­schläge, welche die in' vorigem JahreiNit ber $otibmti)ungV der beiden Gesetze betraute CommisM gemacht, zum großetz- Theil Berücksichtigung gefunden. Ist'der Begründung deS-

kalerdos^pisches Bild. Das Auge, glellet entzückt von ^Gegenstoop zu'Gegenstand. 8«e und Kenner werden -sich derMfrkchtigsten Bewunderung nicht verschließen können -Mh- es -überkommt einem bie Qual ber Wahl, gleichwie ' tn den glänzenden, großstädtifchen VerkaufSlö^ n"r

' tzrer Lelellst unS ins-WA Mb-vir fti

" ' ' r*., der himmelragenden Esse und den

Gesetzes hetzt cs: bie finanzielle Lage, welche im vorigen Jahre bei Einbringung ber Steuervorlagen für bie Ver­mehrung ber eigenen Einnahmen bes Reichs auf bem Wege ber Ausbildung bes indirekten Steuersystems sprach, hat sich durch diä Annahme des Zolltarif- unb des Tabaksteuer- Gesetzes nicht fchon fowell geändert, daß davon abgesehen werifttz.könnte, wiederum auch auf,einen wesentlichen höheren Ertrag ber Bierbesteuerung Bedacht zu nehmen. Dazu kommt, daß durch Erhöhung der Biersteuer seitens der Reichsgesetzgebung eine durch die Verfassung selbst vorge­zeichnete Bahn betreten wird. Nach Artikel 35 der Reichs­verfassung Hais Has Reich ausschließlich die Gesetzgebung über das gesammte Zollwesen und über die gemeinsamen Verbrauchssteuern sich Vorbehalten. Abweichend von diesem Grundsatz ist die Besteuerung deS inländischen Biers und Branntweins ist Bayern, Württemberg und Daten ber 'Landesgesetzgebüng vorb halten. Zugleich aber wirb, wie bies auch in den früheren Zollvereinsverträgen regelmäßig geschah der Satz hinzuzefügt, baß bie Bundesstaaten ihr Bestreben darauf richten werden, eine UebereinstimmMg der Gesetzgebung Äher die Besteuerung auch dieser Gegen- ftände herbeizuführst. Dis Unterschiede zwischen der in den süddeutschen Staaten unb der in dem Gebiete der Bier- ssteuevMteinschast »stehenden Bierbesteuerung liegen theils an .der^Höhe, theilo in der Form dieser Steuer. In ber .ersters Hinsicht wird der Unterschied durch eine Derdoppe- Wg Zr niDdeutschest Brausicmx^ ssi solche aus finan- ziellcnMückHhten sich empfiehlt, in der Hauptsache ans- geglichnt. Ht ber erwähnten Bestimmung der Reichsver- fassung lieg! aber die Aufforderung, nicht blos in Bezug auf die Höhe, sondern auch in Bezug aus die Form der Besteuerung eitle Annäherung der im Gebiete der Bier- steuerAemeiuschaft jetzt bestehenden Biersteuer an die in den süddeutschen Staaten und insbesondere in Bayern bestehen­den Biersteiürsysteme herbeizusühren. Diese doppelte Auf­gabe jucht der vorliegende Gesetzentwurf in seinen Bestim­mungen über die künftige Höhe unb Form der Bierbe- fteucnmg erfüllen. Außerdem wird in den Schluß- bestimmungen mit Rücksicht darauf, daß bie Einführung W WM Steuerreform, «mp- längere Vorbereitungsperiobe "erfordert, das finanzielle Bedürfniß aber sofortige Befrie- rizung erheischt, in Anlehnung an den schon im Jahre 1875 vorgelegten, den gleichen Gegenstand betreffenden Ge­setzentwurf ftt Vorschlag gebracht, für die Zwischenzeit unter Deibehaftststg des bisherigen Steuermodus die bestehenden Sätze zu verdoppeln und damit bst irtS Auge gefaßte Er- 'Hohuiig der Bierbesteuerung 'sofort ins Leben treten zu lassen. Das Gesetz enthält 45 Paragraphen und setzt fesh^ der Brausteuer däs^ur Bier- ober Essigbereitung be- ^stiMite Malz unterliege. Unter Malz wird alles künst- lidf.^um Keimen gebrachte Getreide verstanden. Bei ber .Lierbereitun^ürf« nach § 2 zum Ersatz von Malz

über tausend Rader in Bewegung setzen.

rr -AlnsE Wanderung führt uns in. die Dampfschreinerei, öür^rvelcher wir neben den verschiedenen Dampfhobelma- dfchrnen «n Sägegatter scheu, wo.-die größten. Tauucnstämme "^u'Brettern zersägt werden. Dieselben übersiedeln sodann an eine..lustige sehr geräumige Halle, die, waö Zweckmäßig­keit uuh aEtektonische Schönheit betrifft, auch gesteigerte ..Ansprüche befriedigt und ein sogar deist Laien auffälliges Bsuobjett büÄt. Hier lagern bte Bretter, bis sie nach -^einiger Zeit -zu Kisten verarbeitet werden und in die Hände "ber geroanbefch Packer gelangen, die wir zu «pvähnen bei- -inche vergefftn hätten. Reben den Packräumrn befindet -sich- das Drucksachen-Depvt, welches von der eigenen ' Druckerei unterhalten wird. Die Vvrkäthe an Etiquetten, ' Gchrauchsanweisungen und bergt, sind ganz enorm und gestatten annähernde Schlüffe auf dem großartigen Umsatz dieser Fabrikfirma. Der Verwalter dieser Druckerei-Er- zeugniffe gleicht gewissermaßen einem Regenten in Mikro­kosmos, denn ungeachtet aller etwaigen politischer Fehden und Rcminiseenzen liegen hier russische und türkische, deutsche ' und 'französische, dänische, ungarische, böhmische spa- l «isihe^Mlienische, holländische, ja sogar chinesische