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gelobtet und ein anderer stark verwundet wurde. Dann fand der Luftdruck Luft durch die weit geöffneten Thüren des Wachtsaales. Endlich wurde derselbe aufgehalten durch . den dreiviertel Meter leeren Raum zwischen der Decke des

Wachtsaales und der Diele des Speisezimmers. Diese Diele wurde durch die Gewalt der Explosion in die Höhe gehoben und fiel darauf in Stücken zurück. Die Stühle fielen um und auf dem gedeckten Tische wurden Gläser, Flaschen, Teller, zerschlagen. Zwei Diener, welche sich in dem Zimmer befanden, fielen zur Erde, konnten sich aber bald erholen. — Der Kaiser, welcher sich während der Katastrophe im Vorsaale vor dem dunklen Korridor befand, bewahrte eine bewunderungswürdige Ruhe. Er erkannte zuerst, daß es sich um ein Verbrechen handle, und tröstete sofort die bestürzten Großfürstinnen. Die Kaiserin, welche fest schlief, erfuhr erst am Tage darauf durch den Kaiser, . in der schonendsten Weise, wie die Hand Gottes ihn nun schon zum fünften Male gnädigst erhallen habe. Der Enthusiasmus Tausender von Getreuen, welche sich Tages daraus im Wiuterpalais eingefunden hatten, um dem Kaiser ihre Glückwünsche darzubringen, ist kaum zu schildern. Bei den Ausdrücken so inniger Verehrung und Liebe er­heiterten sich die interessanten, schwermüthigen Züge des Kaiserlichen Herrn. — Seit Monaten war es bekannt, daß die Nihilisten einen Anschlag auf das Winter-Palais beabsichtigten. Die Nachlässigkeit der Leute, denen die Sicherheit desselben anvertraut ist, empört das Publikum. Als die Polizei noch in den Händen des Grafen Peter Schuwalow und des General-Adjutanten Trepvw sich be- jand, wären solche Verbrechen unmöglich gewesen.

Konstantinopel, 25. Febr. Der britische Consul Blunt in-Salonichi erhielt neuerdings eine .Mittheilung des Obersten Shnge aus Niko, worin derselbe um Ueber- sendung von 15000 Pfund bittet.

Heßen-Itaffa».

Marburg, 26. Febr. Gestern wurde das hiesige Theater mit cem Benedix'schen Lustspiel „der Störenfried", eröffnet, das Stück wurde im Ganzen recht gut gegeben. \ Der Besuch war indessen noch gering; sicher wird aber das für morgen angckündigte Lustspiel „Doctor Klaus" . eine größere Zugkraft üben, da es ja bekanntlich zu den beliebtesten Bühnen-Noviläten der Gegenwart gehört.

Kassel, 25. Febr. Der Verlaus der jüngst zwischen der Regierung und den hessischen Agnaten über deren An­sprüche an das kurhessische Familienfideicommiß gepflogenen Verhandlungen, wird in einer anscheinend officiösen Mit- iheilung der „A. A. Ztg." der Art dargcstellt, als seien es die Agnaten und zwar zunächst Landgraf Alexis gewesen, der zuerst den Wunsch ausgesprochen, daß Vergleichsver- handlungen eingeleitet würden. Der Kaiser erklärte sich dazu bereit, falls sämmlliche Agnaten — Philippsthal und Philippöthal-Barchfeld — einen bezüglichen Antrag stellen würden. Dies ist denn auch geschehen. Aber kaum waren die Verhandlungen eröffnet, so legte Prinz Wilhelm Philippsthal-Barchfeld eine neue Klage bei dem Amtsge­richt in Kassel ein, die freilich sofort zurückgewiesen wurde. Gleichwohl wurden die Verhandlungen mit den drei anderen Agnaten fortgesetzt, in der Hoffnung, daß es schließlich doch noch gelingen werde, den Prinzen Wilhelm zum Nach­geben zu bestimmen. Die preußische Regierung erklärte fich bereit, den vier Agnaten eine jährliche Rente von 240,000 Mark, also jedem 60,000 Mark zuzusichern (unter Wegfall der bisher gezahlten Apanagen in Höhe von 63,000 M.) unter der Voraussetzung, daß die Agnaten auf alle ihre Ansprüche auf das kurhessische Fideicommiß- Bermögen verzichteten. Das Angebot war also erheblich höher als die im Vertrag mit dem Landgrafen Friedrich von Hessen vom Jahre 1873 stipulirte Abfindung für die Agnaten, welche nur 108,000 Mk. betragen sollte. Erft Äs Landgraf Alexis erklärte, daß Prinz Wilhelm zu dem Beitritt zu diesem Abkommen nicht zu bestimmen sei, sind Äe Verhandlungen abgebrochen worden. Der Prozeß der Agnaten gegen den Fiscus wird in etwa zwei Monaten w der Appel-Instanz zur Verhandlung kommen. Der Anspruch der Agnaten, daß das Vermögen des ehemals ^hessischen Hauses in Folge der Annexion den Charakter vnes Fideicommisses verloren habe und also zwischen den verschiedenen Linien getheilt werden müsse, ist schon von dem Kreisgericht in Kassel abgelehnt worden. In der Appel-Jnstanz handell es sich darum, ob dieses Fideiccmmiß- Vermö.'.en Privateigenthum der hessischen Familie ist oder vv dasselbe, wie Preußen behauptet, lediglich eine Dotation Äs herrschenden Hauses gewesen, die nach der Absetzung «Iselben dem Nachfolger deffelben in der Regierung

Bom Reichstag.

Berlin, den 25. Februar 1880.

„ Eingegangen ist ein Schreiben des Reichskanzlers, wo- die Genehmigung zur strafrechtlichen Verfolgung des ^estanrateurs Thiele in Friedenthal wegen Beleidigung rf8 Reichstags nachgesucht wird. Das Schreiben geht an Äe Geschäftsordnungs-Commission. — Abg. Bauer hat die Überlegung seines Mandats für den zweiten Hamburger Wahlkreis angezeigt. Abg. Richter (Hagen) fragt an, ob g'jemgen Mitglieder, welche zu Mitgliedern des obersten WichsamchtS ernannt wurden, dadurch in Rang und Ge- Mt erhöht worden sind, ihr Mandat niedergelcgt haben. K** Präsident erwidert, ihm sei von den Betreffenden keine kutlheilung geworden. — Es folgt nunmehr der Etat des k^lchsschatzamteS. Bei § 26 weist Abg. Richter auf die

seit Einführung der Zollreform emgetretene Zunahme des Schmuggels hin. Bundescommissar Burchardt erwiderte, alle erforderlichen Maßregeln zur Bekämpfung des Schmug­gels seien getroffen. — Nach weiterer unerheblicher Debatte wird der bez. Etat genehmigt. — Bei dem Etat des Reichs- eisenbahnamtes fragt Abg. Berger an, wieweit die Vorar­beiten für das Reichseisenbahngesetz gediehen seien und wann die Einbringung desselben zu erwarten sei. Bundescom­missar Körte erwidert, Preußen habe bei dem Bundesrath beantragt, eine Commission zur Aufstellung eines Reichs. eisenbahu-Gesktzes über das Eisenbahnwesen zu ernennen. Diesem Anträge waren als Material drei Gesetzentwürfe beigefügt betreffend die Regelung des Reichseisenbahnwesens überhaupt, betreffend die Bildung eines Reichseisenbahnrathes in Betreff des Reichseisenbahn-Verwaltungsgerichts. Der Bundesrath habe den Antrag an die bezüglichen Ausschüsse verwiesen. Abg. Rickert verlangt eine größere Erleichterung der Lokalbahnen in ihren Verpflichtungen gegenüber der Post, Telegraphie und der Militärverwaltung. Bundes- commissar Körte sagt die möglichste Berücksichtigung zu. Gegenüber dem Abg. Richter (Hagen) bemerkt Körte, von dem Eisenbahn-Tarifgesetz sei im BundeSrath noch gar keine Rede gewesen, auch daS Eisenbahngesetz werde in der gegen­wärtigen Session keinesfalls mehr eingebracht werden. Der Etat des Reichseisenbahnamtes wird genehmigt. — Bei dem Etat der Zölle und Verbrauchssteuern und Aversen kritisirt Abg. Delbrück die Veranschlagung der einzelnen Einnahme- Positionen und gibt anheim, das Capitel der Einnahmen an die Budget-Commission zu verweisen. Abg. Rickert stellt einen dahingehenden Antrag. Bundescommissar Burchardt rechtfertigt die Veranschlagung. Das Capitel der Einnahmen aus den Zöllen und Verbrauchssteuern wird nach dem An­träge deS Abg. Rickerts an die Budget-Commission verwiesen. *— Abg Sonnemann weist auf die umlaufenden Gerüchte wegen Wiederaufnahme bes Projektes bes Tabaksmonopols hin und fragt, ob die Einführung des Monopols in irgend einer absehbaren Zeit geplant werde. Bundescommissar Burchardt replicirt, im schooße des Bundesraths sei die Frage wegen der Einführung des Tabaksmonopols in keiner Weise zur Erörterung gelangt. — Abg. Richter (Hagen) fragt, welche Absichten die Regierung hinsichtlich des über­eilt eingeführten FlachszolleS habe. Bunbeskommissar Burchardt erwibext: Es sei augenblicklich nicht die Ab­sicht, den Flachszoll aufzuheben. Abg. Böttcher fragt, ob etwa innerhalb oes Reichsschatzamtes die Einführung des Tabakmonopols in Erwägung gezogen fei. Der Schatz- fecretär hält sich nicht für verpflichtet, über alle Erwägun­gen des Schatzamtes Auskunft zu geben. Nach einer wei­teren unerheblichen Debatte wirb der Etat ber Zölle ge­nehmigt. — Der Etat bes Spielkartenstempels wird ohne Debatte bewilligt. Der Etat ber Wechselstempelsteuer und statistischen Gebühr wird nach unerheblicher Debatte ge­nehmigt. Der Etat der Eisenbahnverwaltung ruft keinerlei Debatte hervor. — Es folgt der Etat ber Bankverwaltung. Der Bankpräsident weist auf bie solide Fundirung der Bank hin. Die Principien, wonach dieselbe geleitet worden, seien und würden nicht aufgegeben und hätten in heftigen Krisen und drei großen Kriegen gegenüber sich bewährt. Es sei darüber nur eine Stimme. Abg. Bamberger be­mängelt das Verfahren der Bank hinsichtlich der Wechsel- conten, welches mit den sonstigen Verwaltungsprincipien in Widerspruch stehe und das Institut schädigen müsse. Der Bankprästdent rechtfertigt wiederholt das Verfahren der Bank vom kommerziellen Standpunkte aus. Abg. Sonnemann wünscht Auskunft über verschiedene einzelne Punkte der Verwaltung, schließlich über die Betheiligung der Bank an der Verstaatlichung der Potsdamer Eisenbahn. Der Bankprästdent rechtfertigt die von dem Vorredner be­mängelten Maßregeln und erklärt speziell in Betreff ber Versendung von Circularen der deutschen Handelsgesellschaft unter Reichsbankfiegel, das Vorkommniß beruhe auf einem einfachen Versehen des bezüglichen Beamten, der dafür einen Verweis erkalten habe. Von einet illegitimen Ein­mischung der Bank könne keine Rebe sein. An der wei­teren Debatte beteiligen sich die Abgg. Windthorst, Meier (Schaumburg), Sonnemann und Bamberger. Der Etat wird genehmigt. Nächste Sitzung Freitag.

Vermischtes.

Pilsen, 23. Februar. (Ein Familiendrama.) Die Gattin des Oekonomen Rak, der in den geordnetsten Ver- hältnisien und im besten Einvernehmen mit seiner Frau lebte, hat in Abwesenheit ihres Mannes ihre zwei jüngsten Kinder, den vierjährigen Wenzel und den zweieinhalbjährigen Anton, ermordet, indem sie denselben mit einem Rasirmesser die Hälse von einem Ohr zum andern bis auf die Wirbel­säule durchschnitt. Beide Kinder wurden vollständig ange­kleidet, mit den Gesichtern nach abwärts, in einer großen Blutlache auf dem Fußboden des Wohnzimmers liegenq aufgefunden, neben ihnen das Mordwerkzeug. Die Aerzte konstaliren, daß die Halsschnitte mit größter Energie geführt worden sein muffen. Der eiligst herbeigeholte Gatte fiel beim Anblick ber Leichen seiner Kinder ohnmächtig nieder. Nachdem er wieder die Besinnung erlangt hatte, war sein erster Gedanke, daß sein Weib die That vollbracht habe. Man fand die Frau auf dem Dachboden an einem Pfosten erhängt. Während der an ihrer Leiche vergeblich angestellten Belebungsversuche wollte sich Rak vorn Dachboden kopfüber in den Hofraum hinabstürzen. Das sechsjährige Mädchen Raks erzählte, die Mutter habe ihm schon Tags vorher den Hals durchschneiden wollen und wies thatsächlich leichte Halswunden auf. Das Kind habe aber darüber geschwiegen,

weil ihm die Mutter mit Schlägen gedroht. Als das Motiv der unerklärlichen That wird ein Anfall von Wahn­sinn angenommen.

Paris, 22. Februar. (Ein Mörder ergriffen.) Eine Depesche aus Lyon meldet, daß Walder, ein Schweizer, welcher den Apotheker Lagrange (Place Beauvan) nebst seiner Dienstmagd vor einigen Monaten ermordete und sich bis jetzt allen Nachforschungen der französischen Polizei zu entziehen wußte, in Vienne (Jsere) verhaftet worden ist.

. Berlin, 26. Februar. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Es wird uns lieb fein, wenn die Erörterung, die wir durch den Artikel vom Montag angeregt von der Presse in den Nachbarländern gründlich aufgenommen wird, damit die Leser derselben sich auch dort gründlicher als bisher die Frage vorlegen: ist es wahr und kann es nach der Ver­fassung Deutschlands für wahrscheinlich gehalten werden, daß Deutschland sich mit Angriffsplänen gegen seine Nachbaren trage, oder ist es nicht vielmehr angezeigt, daß wir Nach­barvölker Deutschlands den Männern, den Parteien und den Blättern den Glauben versagen, welche uns täglich mit bösen Absichten, bie Deutschland gegen uns im Schilde führen soll, zu ängstigen oder aufzuregen versuchen? — Der Artikel der „Nordbeutschen" schließt mit folgern:en Worten: duo si faciunt idem, non est idem. Rußland besitzt im Klima und seiner Ausdehnung eine natürliche Festung, welche durch künstliche Verstärkung kaum gewinnen kann. Wir sind nicht in gleicher Lage. Die Vertheilung unserer Garnisonen ist kaum für eine prompte Defensive, geschweige für den Angriff geeignet. Namentlich aber fehlt die Gleichheit in dem Punkte, daß Eroberungszüge gegen feine heutigen Nachbarn Deutschland nie in den Sinn ge­kommen und heute unwahrscheinlicher wie je sind. Wenn Deutschland 1871 eine Revindikation ihm früher entrissener Landestheile bewirkte, so geschah dies nur aus dem defen­siven Bedürfniß der Deckung unserer Grenze und in Folge eines sehr gegen unseren Wunsch aufgebrängten Krieges.

Wien, 25. Februar, Abends. Meldung der „Polit. Corresp." aus Salonichi: Hier ist Nachricht eingetroffen, daß Oberst Synge noch am rieben ist. Die Pforte be­auftragte, die Generalgouverneure von Salonichi, Monastix und Koffowo, Alles aufzubieten, um Synge'S Freilasfung zu bewerkstelligen. Zur Zeit ist jedoch des Schneefalls wegen bet Verkehr im Gebirge, wohin Shnge von den Räuberu geschleppt wurde, sehr schwierig. Letztere ver­langen, wie es heißt. 8000 Pf. Lösegeld. Im Salonichi ist das britische Kriegsschiff „Antllope" eingetroffeii.

Koustautiuopel, 25. Februar. Die Polizei saisirte bei einem Individuum, das sich Papadopulos nennt und unter britischem Schutz zu stehen vorgibt, Bomben und Höllenmaschinen; es wurde vetmuthet, daß ein Attentat aus den Sultan beabsichtigt wäre. Mehrere Personen sind noch compromittirt; die Untersuchung ist eingeleitet.

Berlin, 25. Februar. Die Anmeldungen zur Generalver­sammlung der Rumänischen Eisenbahn sind gestern Abend bei enormer BctheUigunz circa 100 Millionen Mark - ge- schloffen. Behufs Konvertirung ist schleunigste Einsendung der Stücke gerathen.

Die Kleiukiuderschule iu Marburg.

Indem der unterzeichnete Vorstand der hiesigen Klein- kinderschule Herrn stud. Schellenberg und seinen Freunden herzlichen Dank sagt für die durch denselben ihm übergebenen 103,80 Mark zum Besten der genannten schule, benutzt derselbe diese Gelegenheit, denen, die für diese seit Jahren im reichsten Segen wirkende Schule In­teresse haben mttzutheilen, daß jährlich 45 arme Kinder im Alter vom 3 bis 6 Jahren durch 2 Lehrerinnen im Sommer an den Wochentagen von 8 Uhr Morgens bis Nachmittags 6 Uhr, im Winter von 9 Uhr früh bis 4 Uhr Nachmittags beaufsichtigt, unterrichtet und gespeist werden. Der Vorstand dieser Schule, der hauptsächlich aus Frauen unserer Stadt besteht, hat die Leitung derselben. Im Jahre 1877 hatte derselbe 1189,14 Mark Einnahme und 1182,72 Mark Ausgabe; im Jahre 1878 1641,55 Mark Einnahme und 1583,6 Mark Ausgabe; 1879 1343,91 Mark Einnahme und 1323,61 Mark Ausgabe. Die höheren Ausgaben ber Jahre 1878 unb 1879 hatten ihren Grunb hauptsächlich in der Mehraufnahme von Kin­dern, In der Anschaffung neuer Bänke, in der Herstellung einer Laube zum Spielen der Kinder in heißer Sommer­zeit und Erhöhung des Gehalteö ber Lehrerinnen. Die Einnahme besteht größtentheils aus Liebesgaben edler Men­schen, in deren Herzen bie Liebe zu den Atmen noch leben­dig ist. Außerdem stellt die städtische Armendeputatton in wohlwollendster Weise freies Logies unb Spielplatz, die Stadt 2 Klaftern Holz forftfrei. Endlich sei noch bemerkt, daß viele Bittgesuche um Aufnahme in die Kleinkindetfchule wegen Mangel an Raum und Unterhaltungsmitteln zum Sc­hauern des Vorstandes abgewiesen werden müssen. Indem der Vorstand allen Freunden dieser Schule für die bis­herigen Liebesgaben hierdurch Dank sagt, empfiehlt er die­selbe dem ferneren Wohlwollen der Einwohner unserer Stadt mit der ergebensten Bitte, denselben dahin unter­stützen zu wollen, daß die Kleinkinderschule erweitert und so einem dringenden Bedürfniß abgeholfen werde.

Im Namen des Vorstandes: Wilhelm Bernhard, Pastor.