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rath nochmals die Bezeichnungen SchorlemerS und Windt- horst's über die Behauptung Sybels rechtfertigte, erhob sich auf der Linken abermals ein heftiger Lärm, der Vice- prästdent rief Herrn Röckerath zur Ordnung und damit brach die Debatte ab.

Deutsches Reich.

•* Berlin, 9. Febr. Schon, um den Staatshaus­haltsetat erledigen zu können, wird es unvermeidlich sein, daß der Landtag eine kurze Zeit mit dem Reichstage seine Sitzungen fortsetzt. Die Frage, wie die andern zum Theil dringlichen und wichtigen Ausgaben des Landtags, welche bis jetzt nicht zum Abschluß gelangt sind, etwa noch zur Erledigung gelangen können, ist zur Zeit noch eine offene. Erst in einigen Tagen wird der betreffende Beschluß gefaßt werden. — Gegenüber der von einigen Zeitungen gebrachten Nachricht, daß die Reichsregierung, veranlaßt durch die neuesten Erscheinungen wirthschaftlicher Unternehmungslust, zur Reform der Aktiengesetzgebung den Entwurf eines so­genannten Nothgesetzes aufgestellt habe, welcher dem Reichs­tage vorgelegt werden solle, kann ich nur meine frühere Mittheilung aufrechterhalten. Danach wird in den leiten­den Kreisen zwar die Reform der Aktiengesetzgebung als wichtig und dringlich angesehen und demgemäß auch der Abschluß der Vorarbeiten thunlichst beschleunigt; aber keineswegs wird geglaubt, daß die gegenwärtigen wirth- schaftlichen Verhältniffe dazu drängen, von der in Aussicht genommenen Reform des ganzen Gebiets einzelne Punkte aus dem Zusammenhang herauszugreifen und zum Gegen­stand eines Nothgesetzes zu machen. Die Vorlage eines Gesetzentwurfs bezüglich der Aktiengesetzgcbung ist, wie ich wiederholt erfahre, in der jetzt bevorstehenden Reichstags­session zn erwarten. — Der Handelsminister und Kultus­minister haben in einer an die Bezirksregierungen gerichteten Verfügung in Betreff des § 135 Abs. 3 der Gewerbeord­nung die Auffassung zurückgewiesen, daß in den Fällen, wo die in Fabriken beschäftigten Kinder an dem vollen Unterricht der Volksschule theilnehmen, keine besondere Einwirkung der Schulaufsichtsbehörde auf die Regelung des Unterrichts einzutrelen habe, eö sei vielmehr davon auSzugetzen, daß der Unterricht der in Fabriken beschäftigten Kinder in jedem Falle nach einem von der Schulaufsichts­behörde genehmigten Lehrplan erfolgen muß und daß die für die Zulässigkeit der Beschäftigung von Kindern in Pen Fabriken aufgestellte Bedingung nur dann erfüllt ist, wenn hinsichtlich des Schulunterrichts der Kinder die Ge­nehmigung der Schulaufsichtsbehörde verlangt und die Arbeitskarten der Kinder die entsprechende Angabe ent­halten. Bei Ertheilung der Genehmigung ist in jedem Falle die Bestimmung eines früheren Erlasses von 1878 zu berücksichtigen, und es soll nicht als ausgeschlossen be­trachtet werden, die Ertheilung der Genehmigung nöthigen- falls davon abhängig zu machen, daß die Zahl der Ar­beitsstunden unter daL gesetzlich zulässige Maß vermindert wird. — Der Kultusminister hat die längst bestehende Verfügung von 1839 den Provinzialschulkollegien in Er­innerung gebracht, daß von der beabsichtigten Veräußerung bezw. Erwerbung eines königlichen Gebäudes jedesmal dem Oberpräsidenten der Provinz vorher Anzeige gemacht werden muß, damit von demselben geprüft und beurtheilt werde, ob im Falle der Veräußerung nicht zu Gunsten anderer Behörden über das Gebäude zu verfügen sei und im Falle der Erwerbung, ob dem Bedürfniß nicht aus den vorhan­denen königlichen Gebäuden abgeholfen werden könne. — Der Kriegsminister hat angeordnet, daß bei der Aufstel­lung des Reiseplans für das Musterungsgeschäft darauf zu achten ist, daß am Gründonnerstag und an dem auf

immer mehr die Uebcrhand gewannen, war gleichfalls zu stolz, den gethanenen Schritt zurückzunehmen und sich Therese wieder zu nähern. Der Hauptmann Buchholtz hatte es nicht fehlen lasten an den einvringlichsten Ermah­nungen: aber Alles war vergebens. „Ich kann es nicht!" so lautete Kunos Antwort, und fort zog er über den Ocean, um jenseits desselben, fern von allen Verwandten und Be­kannten sein vernichtetes Glück zu vergessen, und in einem thättgen Leben Ruhe und Frieden wiederzufinden.

Während Rheinfeld mit der quälenden Last eines fol­ternden Gcwistens, daö ihm immer wieder vorwarf, er habe einen Enget von sich gestoßen, hinüberzog, gründete Therese sich in einem kleinen Badeorte Thüringens ein, wenn auch bescheidenes, so doch überaus reizendes Heim. Dort lebte sie ganz der Erziehung ihres Kindes, dem sie selbst den ersten Unterricht ertheilte, sich mütterlich fteuend über den kleinsten Fortschritt, den Thereschen machte. Und als die Mutter dann ihre Tochter selbst zum ersten Male zur Schule geleitete, da schlug laut ihr Herz, und thränen- den Auge« sagte sie sich, daß sie glücklich, glücklicher sei, als sic gehofft hatte, je wieder werden zu können.

Wenn Therese sich nun auch vorgenommen hatte, ganz abgeschlossen von allen Menschen zu leben, s» wurde sie doch bald durch ihre Tochter gezwungen, diesen Vorsatz aufzugebcn; denn die kleine Therese befreundete sich mit Mitschülerinnen, und durch die Kinder wurden auch die Mütter mit einander bekannt. Therese gelangte auf diese Weise mit den ersten Familien des Städtchens in einen freundschaftlichen Verkehr. Sie lebte dadurch so seltsam wieder auf, daß sie manchem stattlichen Manne begehrens- werther erschien, als die meisten jungen Damen des Städt­chens, und da klopften denn an die Thür der stillen Woh­nung Theresens bald zahlreiche Anbeter an.

(Fortsetzung folgt.)

den Charfreitag folgenden Sonnabend Musterungen nicht stattfinden.

Köln, 9. Februar. Der gestern Abend um 7 Uhr 10 Minuten fällige Mainzer Schnellzug erlitt infolge Ent­gleisung zweier Wagen eine Verzögerung von einer Stunde. Der Unfall wurde durch einen Radreifenbruch auf der Strecke zwischen Coblenz und Rhense herbeigeführt. Außer genanntem Aufenthalte kamen die Passagiere mit dem bloßen Schrecken davon. Von einem Passagier des Zuges geht uns die nachstehende Mittheilung zu: „Achtzig Pasta- giere sind durch die Umsicht und Geistesgegenwart des Schaffners Herrn Michael Erken aus Ehrenfeld bei Köln von dem sicheren Tode gerettet worden. Er bemerkte zu­erst, daß das Band an einem Rade geplatzt und der Zug von den Schienen war. Er stieg auf den Zug und läu­tete die Glocke noch früh genug, daß alle Hemmvorkehrungen getroffen werden konnten. Wir stiegen aus und bemerkten zu unserem größten Schrecken, daß unser Wagen noch nicht eine Hand breit von einem 40m. tiefen, steilen Abhange ruhig stand, eine Sekunde fehlte und wir lagen alle zer­schmettert unten.

Hamburg, 7. Februar. Hier wird am 18. und 19. Mai d. I. der dritte deutsche Lehrertag abgehalten werden. Die Anmeldung der Deputtrten muß mindestens 14 Tage vorher erfolgt sein. Vorschläge für die Tagesordnung des Lehrertages, sowie für etwaige „Satzungsänderungen" sind bis 1. April an den Vorsitzenden des engeren Ausschusses des deutschen Lehrertages, Lehrer O. Tiersch, Berlin C., Auguststraße 45, einzureichen.

Stuttgart, 9. Februar. Abgeordnetenkammer. Zu den Anträgen wegen Ermäßigung der Gerichtskosten erklärt der DepartemcntSchef der Justiz v. Faber seine Zustim­mung, falls der Zeitpunkt des Eintretens dafür der Re­gierung überlassen werde. Wenn sie schon jetzt dafür ein­trete, würde die Regierung einen schweren Stand haben. — Die Antragsteller vereinigen sich .nunmehr auf den Antrag, die Regierung möge ersucht werden, auf baldige Abänderung des jetzigen Zustandes des Gerichtskosten­wesens hinzuwirken. Dieser Antrag wird einstimmig an­genommen. — Der Bodensee ist, dem „Schwäb. Merkur" zufolge, nunmehr fast gänzlich überfroren und auch die Fahrten deS Trajcctschiffes sind gleich denen der anderen Dampfboote eingestellt.

München, 9. Februar. Kammer der Reichsräthe. Bei Berathung deS Etats des CultuSministeriums repro- ducirt Poschinger den Antrag aus Bewilligung von 40,000 Mark für die Feier des Jubiläums der Würzburger Uni­versität. Der Cultusminister begrüßt die Initiative des ReichSraths in dieser Angelegenheit mit freudigem Dank und bittet, dem Anträge Poschinger oder dem Ausschuß- Antrage zuzustimmen. Prinz Ludwig empfiehlt den Aus­schuß-Antrag auf Bewilligung von 20,000 Mark und äußert den Wunsch der Fernhaltung antireligiöser Demon­strationen. Professor von Pözl tritt auf'S Wärmste für die Bewilligung ein. Graf Seinsheim spricht gegen die­selbe. — Der Cultusminister dankt insbesondere dem Prin­zen Ludwig für die gegebene Anregung und versichert, daß der Verlauf der Jubiläumsfeier niemand verletzen werde. Der Anttag Poschinger wird in namentlicher Abstimmung mit 23 gegen 14 Stimmen angenommen. — Bei dem Eisenbahnetat wird die von der Abgeordnetenkammer an­genommene Erhöhung der Personentarife dem Ausschuß- Antrage gemäß abgelehnt.

Ausland

Wie«, 9. Februar. Die „Polit. Korresp." meldet: An direkten Steuern sind im Vorjahre 94,249,000 fl. ein- gegangen, um 891,000 fl. mehr als im Jahre 1878. Das Reinerträgniß der indirekten Steuern beläuft sich auf 178,938,000 fl. um 6,547,000 fi. mehr als im Jahre 1878. — Nach der Meldung verschiedener Blätter wurde die Depu­tation der deutsch-böhmischen Abgeordneten, bestehend aus Graf Mannsfeld, Wolsrum und Schmeykal, von dem Kaiser heute um 10 Uhr Vormittags empfangen und huldvollst ausgenommen. Auf die den österreichischen Staatsgedanken betonende Ansprache MannSselds erwiderte der Kaiser, daß er die Denkschrift gern entgegennehme und gewiß den be- rücksichtigungswerthcn Inhalt derselben sorgfältig bei'Prüfung des czechischen Memorandums beachten werde. — Die öster­reichische Delegation hat ohne Debatte den OccupationS- credit für die bosnischen Flüchtlinge und den Nachtrags- credit für die Kriegsmarine angenommen.

Pest, 6. Februar. Die Regierungsblätter bemühen sich, die O effenttichkeit darüber aufzuklären, daß daS Kabinet den Vorwurf der Opposition, die angekündigten Vorlagen zur Sicherung der Ordnung feien im reaktionären Sinne ver­faßt, nicht verdiene. Hon und Ellenör betheuern, daß der Preßfreiheit keine Gefahr drohe. Es handle sich nur darum, die Angelegenheit der Privatehre der Zuständigkeit des Schwurgerichtes zu entziehen, well letzteres der Privatehre nicht genügenden Schutz angedeihen ließ. Statistische Daten beweisen, daß die verletzte Ehre nur ausnahmsweise Ge- nugthuung erhielt und daß in den meisten Fällen der Verläumdung der gesetzliche Stempel aufgedrückt wurde. So kam es, daß die Verhandlungen in Preßangelegenheiten in Ungarn so selten geworden sind und daß die angegriffene Ehre sich in privatem Wege Genugthuung suchte. So ist die Duellmanie eingerissen. Die öffentliche Meinung em­pfindet dies, und ließe man das Land abstimmen, so würde die Uebertragung der Angelegenheiten der Privatehre in die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte eine riesige Mehr­heit gewinnen. Eben so, heißt es ferner, sei die Regelung

des Versammlungsrechtes im Interesse der Freiheit nothwendig. Regierung und Volk müssen tu Bezug auf die Verantwortlichkeit, die mit der Ausübung des Versammlungsrechtes verbunden ist, im klaren sein. Der polizeiliche Aufruf gegen die Ansammlungen soll seine bestimmte Form erhalten, die mit Garantieen, daß dem

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Aufruf Folge geleistet wird, umgeben werden muß. Wie man steht, sind die geplanten Maßnahmen ziemlich harm­loser Natur; aber trotzdem läßt es sich nicht leugnen, daß die Maßregel betreffend die Presse bei ihrer Abfassung manche Schwierigkeiten bereiten dürfte, wenn man durch dieselbe die Kritik der Thätigkcit der öffentlichen Beamten und der Abgeordneten nicht lahmen will.

Mail««-, 9. Febr. Anläßlich des Jahrestages der aufständischen Bewegung im Februar 1853 zogen gestern die Mitglieder der republikanischen Arbeitervereins auf den Friedhof, um auf das Grab der damals Gefallenen einen Kranz niederzulegen. Die Polizei verlangte die Herausgabe des Kranzes, welcher die Inschrift „Republikanische Brüder­lichkeit" trug, was die Theilnehmer der Feier verweigerten. In Folge dessen fand ein Zusammenstoß mit der Polizei statt, wobei der Kranz zerrissen und der Kranzttäger verhaftet wurde. Der Zug gelangte hiernach ohne weiteren Zwischenfall zum Friedhöfe. Der Verhaftete wurde nach einem Verhör wieder freigelassen.

Paris, 8. Februar, lieber die Vermehrung der deutschen Armee kommt man hier immer noch nicht zur Beruhigung und die Blätter, die republikanischen wie die reaktionären, bringen tagtäglich spaltenlange Artikel über diese Frage und verlangen, daß Frankreich sich vorsehe und sich ganz den militärischen Dingen widme. In Folge der großartigen Rüstungen, welche man während der letzten Jahre gemacht, hält man sich hier gegen jeden äußern An­griff für gesichert, aber man fragt sich, ob dies auch der Fall sein werde, wenn das mit Oesterreich verbündete Deutschland Rußland niedergeworfen haben würde. — DaS Amtsblatt meldet die Ernennung Clinchants, Befehlshabers des 6. Armeekorps, zum Präsidenten des Jnfanterie-Comiiös, den General de Gallifet, Commandanten des 9. Corps, zum Präsidenten deS Cavallerie-Comites, und Barrore (bisher Redakteur an der Röpublique Fran^aise) zum Delegirten bei der europäischen Donau-Kommission an die Stelle Her- betteö, des heutigen Direktors des Personals im Ministerium des Aeußern. — Da in mehreren Garnisonen die Bethei­ligung der Armee und der Militärmusiken an den religiösen Feierlichkeiten nicht streng nach den bestehenden Anordnungen in Anwendung gebracht wurde, so sandte der Kriegsminister am 2. an alle Korpskommandanten den förmlichen Befehl, daß, abgesehen von den in den Dekreten vom Mcssidor des Jahres XII, des 13. Oktober 1863 und des Gesetzes vom 25. Februar 1875 getroffenen Bestimmungen keine Truppen-

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Die Ordre, das Organ des Prinzen Napoleon, bringt heute eine „La loi“ überschriebene Note, worin sie die

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abtheilungm mit Musik mehr zu den in den Gemeindekirchen^ ° eigne oder Privatkapellen gefeierten Mesfen befohlen werden. —

Röpublique Franyaise, welche die Ausweisung des heutigen Oberhauptes der Familie Bonaparte in Aussicht stellt, antwortet, der Minister möge das Gesetz handhaben; man werde ruhig alles abwarten.

London, 9. Febr. Meldung des Reuterschen Bureaus auS Kalkutta vom 9. d.: Der Priester Mooshrialim, der mit Mohamed Jan in Ghazne ist, forderte die afghanischen Stämme auf, die Feindseligkeiten gegen die britischen Truppen zu erneuern. Die Kohistanis und Ghilzai-Stämme haben bis jetzt zugestimmt.

Konstantinopel, 8. Februar. Dubsky wurde in einer Privataudienz von dem Sultan heute mit besonderer Aus­zeichnung empfangen.

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Marburg, 10. Februar. Die Direktion der Main- Weser-Bahn in Kassel macht bekannt, daß die Benutzung der Retour-Billets im Loeal-Vcrkehr der Main-Weser-Bahn zunächst versuchsweise für die Monate März, April und Mai des laufenden Jahres auf alle fahrplanmäßigen Züge dieser Bahn ohne Lösung von Zuschlag-Billets ausgedehnt werden soll.

Marbnrg, 9. Februar. „Dem Guten soll man die Thür öffnen" sagt ein altes Sprichwort. So deckten wir unwillkürlich als wir einen Verwaltungsbericht über das Jahr 1879 des Bürgermeisters unserer Nachbarstadt Gießen zu Gesicht bekamen. Wir bringen denselben zur Nach­ahmung für andere Städte, und namentlich auch der unS zunächst gelegenen Vaterstadt, zum Abdruck und entnehmen demselben, daß im Jahre 1878 in 39 Sitzungen 832 Gegenstände der Stadtverordneten-Versammlung zur Be­rathung und Beschlußfassung vorgelegen haben. Orts­bürger wurden in diesem Jahre 7 ausgenommen, davon 2, welche 50 Mark Einzugsgeld zu bezahlen hatten. Die städtischen Schulanstalten besuchten 634 Realschüler, 528 Schülerinnen der erweiterten Mädchenschule, 346 Schüler der Stadtknabenschule und 504 Schülerinnen der Stadt­mädchenschule. Die Fortbildungsschule besuchten im Winter 1878 79 199 Schüler. — Der Gesammtaufwand für die Armenpflege betrug Seiten« der Armenkasse 37,745 M- 82 Pfg. incl. eines Zuschusses der Stadtkaffe mit 11,200 M., sowie von Seiten der Plockschen Stiftung mit 7308 M. 69 Pfg. DaS Vermögen der Armenkasse b trug zu Anfang des JahreS 1878 348,947 M. 13 Pfg. und das­jenige der Plock'schen Stiftung 97,821 M. 26 Pfg. — Im Bürgerhospitale befanden sich während de^ gedachten Jahres 8 Männer und 10 Frauen. Außerhalb des HoS-

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