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Straßburg, 6. Februar. Die Elsaß.Lolhr. Ztg." meldet an der Spitze ihrer heute erschienenen Nummer: Bei der gestern Abend zu Ehren des Statthalters seitens des Landesausschusses gegebenen Tafel brachte Präsident Schlumberger folgenden Toast auf den Statthalter Sr. Maj. des Kaisers auö: Es ist eine große Freude für uns, daß der kaiserl. Statthalter von Elsaß-Lothringen unsere Ein­ladung angenommen hat, und im Namen des Landesaus­schusses danke ich Ew. Excellenz für die uns erwiesene Ehre. Ich möchte die heutige Gelegenheit auch benutzen, um Ex­cellenz unser» herzlichsten Dank auszudrücken für die wohl- thuenden Worte, welche Hochdieselben in der neulich vor uns gehaltmen Rede ausgesprochen. Nun, meine Herren, leeren Sie die Gläser auf das Wohl und die Gesundheit des Statthalters von Elsaß-Lothringen Excellenz! — Der Statthalter Feldmarschall von Manteuffel erwiderte: Ich danke Ihnen, Herr Präsident, für die freundlichen Worte, die Sie gesprochen, und trinke auf das Wohl der Mitglieder des Landesausschusses; ob gegenwärtig, ob abwesend, ich meine sie alle, denn in den Toast ist ganz Elsaß-Lothringen eingeschlossen. Befinden sich die Herren so recht wohl, oann werden sie die Wünsche des Landes in vollster Offenheit aussprechen und ihres hohen Berufes in dem Gefühle der Rechte und der Selbstständigkeit, die ihnen verliehen, pflegen; das dient zum Wohle deö Landes. Die Herren des Landes­ausschusses leben hoch!

AllSliwd.

Wie«, 6. Febr. Die österreichische Delegation nahm das Ordinarium und Extra-Ordinarium des Kriegs- und Marinebudgets unverändert «i. Der Kriegsminister erklärte, die Befestigungsfrage sei seit zwei Jahren für die ganze Monarchie erledigt und hätten seither darüber keine neuen Verhandlungen stattgefunden.

Pest, 6. Februar. Nach Feststellung des FinanzauS- schuffes deS Unterhauses ist das Deficit im Staatshaushalt mit 17,036,587 fl. präliminirt; zur Bedeckung sind die ebenverkauften 15 Millionen Rente und 11 Millionen für Eisenbahn-Material disponibel. Der Finanz-Ausschuß vo- tirte im Wesentlichsten unverändert die Gesetzentwürfe betr. die Bedeckung der Amortisation der Anlehen und die Arnor- tisaüon der Grundentlastungs-Obligationen. — Der Volks» wirthschaftliche Ausschuß beschloß, dem Unterhause die Er­richtung eines Oekonomierathes mit berathender Stimme im Handelsministerium vorzuschlagen.

Rom, 4. Februar. Ueber das Befinden des Papstes wird dem „Standard" von hier berichtet: Obgleich der Gesundheitszustand des Papstes keineswegs ein beruhigender ist, so kann derselbe doch immerhin auch kein befriedigender genannt »erben. Er hat seit seinem Amtsantritte sehr ge­altert und seine Gesundheit ist überaus schwankend geworden. Er besitzt ein ausnahmsweise nervöses Temperament und Sorgen, Anstrengungen und erfolglos bekämpfte Schwierig­keiten haben einen sofortigen und großen Einfluß auf seine Kräfte. Von all dem aber hat er jeden Tag und man könnte wohl sagen jede Stunde seines Pontifikats in Hülle und Fülle. Hierzu kommt noch eine zarte und ängstliche Gewissenhaftigkeit und ein stets waches Bewußtsein der un­geheueren Verantwortlichkeiten, welche auf ihm ruhen, und das Resultat hiervon ist ein Zustand nervöser Erschöpfung, die der Gemüthsruh« dringens bedarf, während das Leben, das er führt, dasjenige endloser Arbeit ist. Von seiner Umgebung gibt es nur wenige, denen er traut oder die seine Ansichten theilen. Die ihn umgebenden Feinde sind zahlreich und unermüdlich in tatsächlichen Feindseligkeiten. Für einen Mann seiner geistigen und körperlichen Konsti­tution ist dies nicht mehr und nicht minder als ein Tod durch Nadelstiche.

Paris, 6. Febr. Das den Kammern vorgelegte Gelb­buch behandelt ausschließlich die egyptische Angelegenheit und gibt eine geschichtliche Darstellung der Entwickelung der Frage mit bezüglichen Dokumenten von Januar 1878 bis Ende 1879. Sämmlliche Dokumente legen die Grund­sätze klar, welche die Politik Frankreichs und Englands leiten, die beide das größte Interesse an einer guten Ver­waltung Egypten» haben, weil ihre Staatsangehörigen da­selbst die wichtigsten und zahlreichsten industriellen Etablisse­ments besitzen und die Mehrzahl der Inhaber der egyptt- schen Staatsschuldtitel bilden. Diese Grundsätze entsprächen keineswegs einem System wucherischer Abneigung oder

Spuren deö tiefsten Schmerzes lagen, empfing den Haupt­mann erst, nachdem er ihr durch da» Kammermädchen ganz besonders hatte betonen lasten, daß er im Auftrage ihres Mannes komme, um ihr persönlich einen Brief von dem­selben zu überreichen.

Sie erbrach den Brief nicht in feiner Gegenwart, son­dern bat um Entschuldigung und zog sich in ihr anliegen­des Cabinet zurück. Sie las, und als sie zu Ende gelesen, da sank sie auf einen Stuhl hin. Ein leiser Aufschrei entfuhr ihren Lippen und mit beiden Händen bedeckte sie schließlich ihr Gesicht.

„Ha/ meine schreckliche Ahnung!" sagte sie dann, „er hält mich für schuldig! Er will ferner nicht mit mir zu- fammenleben — er weist mich von sich wie eine Ver­brecherin ! O, der Wahnwitzige; er stößt mich von sich, das Opfer seiner thörichten E.fersucht! Nein, eö ist ein Traum, ein fürchterlicher Traum — ich will hin zu ihm und ihm die Augen öffnen! Will ihm sagen, wie tödtlich mich sein unwürdiger Verdacht beleidigt hat! Ich will ihm verzeihen, auf daß wir wieder ein» sind!"

(Fortsetzung folgt.)

egoistischer Aussagung, verfolgten vielmehr den Zweck, an den Ufern des Nil nicht ein ausschließliches Uebergcwicht, sondern eine Ordnung der Dinge herzustellen, welche es ermöglichen würde, auS den materiellen HülfSquellen des Landes den Ertrag zu erzielen, welchen diese zulassen. — Eine Depesche des Ministers des Auswärtigen an den Generalkonsul in Kairo vom 25. April 1879 anläßlich des Bruches deS Khedive mit Wilson und Bligniöres be­sagt : Der Zwischenfall änderte nichts an unserer Meinung über die Lage Egyptens. Wir bewahren die Ueberzeugung, daß die Rettung Egyptens nur in einer guten Verwaltung zu finden ist und daß die gegenwärtige Krisis das Zu­sammenwirken von Fachmännern für Finanzen und öffent­liche Arbeiten verlangt. Eine Probe mit einer unter dieser Bedingung gebildeten Verwaltung wurde gemacht, aber nicht ernstlich, da sie, kaum begonnen, wieder abge­brochen wurde. Wir können daher das Urtheil des Khe­dive nicht als definitive» annehmen. Wir werden in unfern Erwägungen durch kein anderes Gefühl geleitet, als den Wunsch, die Entwicklung und gute Bewirtschaftung der HülfSquellen Egyptens zu begünstigen. In der Wohl­fahrt Egyptens erblicken wir die einzige Garantie für die Jntereffen unserer Staatsangehörigen. — Diese Ansicht ist den Regierungen Frankreichs und Englands gemeinsam und bildete die Grundlage für das Einverständniß, welches zwischen ihnen in Folge deS Berliner Congrestes hergestellt ward.

London, 6. Febr. Bei der Adreßdebatte m Ober- Hause erklärt Beaconsfield auf Fragen Granville's: Die montenegrinische Grenzfrage bot niemals bessere Aussicht auf befriedigenden Abschluß als jetzt. Betreffs Griechen­lands kam Frankreich am 17. Januar auf seine früher in der Conferenz gemachte Anregung zurück. England machte darauf einen Vorschlag, der nach seiner und anderer Ansicht geeignet scheint, die Angelegenheit bald zum Ab­schluß zu bringen. Aus den vorzulegenden Schriftstücken wird sich ergeben, daß die Mächte bestrebt sind, den Ber­liner Vertrag auszuführen und den Frieden zu erhalten. — Eine Depesche Freies vom 27. Januar legt die Aus­sichten auf Einigung der südafrikanischen Colonieen mit­telst einer Conferenz dar. Hinsichtlich Afghanistans wird nur eine starke Grenze gewünscht. Die bisherige Politik soll ferner beobachtet werden, ausgenommen vielleicht einige Details. Es dürste vielleicht nothwendig werden, Afgha­nistan durch verschiedene Stämme regieren zu lasten. Die Regierung ist jetzt bemüht, eine Lösung dahin herbeizu­führen, daß sie verläßliche Nachbarn in Afghanistan habe, welche die Ruhe und Entwickelung des Handels wünschen. Dieselbe glaubt nicht, daß Roberts Grausamkeiten begangen hat. Die Regierung bedauert die Noch in Irland, miß­billigt aber die Agitation und bekämpft die Homerule-Be- wegung als auf Zerstückelung des Reiches abzielend. — Der Erlaß der Adresse wird schließlich angenommen. — (Unterhaus.) Adreßdebatte. Hartington kritisirt die Thronrede und tadelt die Regierung, daß sie nicht das Parlament aufgelöst habe. — Northcote vertheidigt die Nichtauflösung. — Irische Mitglieder dringen ans Ver­tagung der Debatte, um die irische Frage durch ein Amen­dement zur Adresse zur Sprache zu bringen. Da die Re­gierung und Harttngton der Vertagung widersprechen, wird dieselbe mit 174 gegen 62 «Stimmen verworfen. Später beantragen die Irländer abermals Vertagung; Northcote stimmt nunmehr zu, worauf die Debatte auf Freitag vertagt wird.

Heßne^aß«.

Marburg, 6. Februar. Nachstehend theilen wir das definitive Festprogramm der in Kassel stattfindenden 8. Wanderversammlung des deutschen Photographen-Vereins mit: 10. Februar, Abends: Zusammenkunft im Hotel Prinz Friedrich Wilhelm; 11. Februar, Morgens 9 Uhr: Vor- standssitzung daselbst; Morgens 10 Uhr: Beginn der Ver­handlungen; Mittags V2 3 Uhr: Besichtigung des Muse­ums und Gang durch die Stadt; Abends i/z7 Uhr: Kgl. Schauspiele, nach der Vorstellung Bierkneipe im Hotel Royal; 12. Februar, Morgens i/210 Uhr: Vereins-Vor­träge im Hotel Prinz Friedrich Wilhelm; Mittags *»2 Uhr: Gemalde-Gallerie; Nachmittags 4 Uhr: Fest-Banquer; 13. Februar, Morgens 10 Uhr: Ausfahrt per Schlitten ober Wagen durch die CarlSaue über Schönfeld nach Wil- helmShöhe, Rückfahrt per Extra-Tramzug.

Kastel, 5. Februar. Ein aus Bettenhausen gebürtiger Soldat im 83. Infanterieregiment, blieb einige Tage über Urlaub aus und sollte von Sicherheitsbeamten zur Jnfan- teriekaserne zurückgeschafft werden. Aus Furcht vor der «Strafe versteckte sich derselbe in einer Scheune, in welcher er zwei Tage unentdeckt blieb. Als man chn endlich fand, hatte er beide Beine erfroren, sodaß ihm dieselben jetzt wohl abgenommen werden müsten. (H. M.)

Kastel, 6. Februar. Gestern ist einer der wenigen hier noch lebenden Veteranen aus den Frecheitskriegen ge­storben, der Förster a. D. Schulz in der Carlsaue, im Alter von 92 Jahren. Der Verewigte hatte sich bis in sein hohes Atter einer seltenen Rüstigkeit zu erfreuen ge­habt. (T. u. A.)

Ziereaberg, 4. Februar. Die Diebe, welche, wie bereits gemeldet, die bedeutende Geldsumme aus der hie­sigen Renterrikasse in voriger Woche entwendeten, wurden dieser Tage dingfest gemacht, doch hat sich einer derselben durch Erhängen der irdischen Gerechtigkeit entzogen. Wie man hört ist der größere Theil der gestohlenen «Summe wieder aufgefunden worden.

Reahos, 3. Februar. Bei einem Treibjagen, welches M» t

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in voriger Woche im Rommerzer Forste abgehalten wurde, ereignete sich der gewiß sehr seltene Fall, daß ein Hirsch lebendig gefangen wurde. Als die Jagd im Gange war, sprangen nicht weit von der Treiberkette zwei Hirsche auf, rannten dann gegeneinander, so daß der stärkere den schwächeren zu Boden riß, welcher dabei wahrscheinlich etwas

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betäubt und im Innern verletzt wurde. Ein Rommerzer Treiber, Namens Jahn, eilte sofort hinzu und warf sich auf das daniederliegende Thier, erhielt aber von demselben einen Stoß, daß er mehrere Schritte weit weg flog. Allein dadurch nicht entmuthigt, warf er sich zum zweiten Male auf den Hirsch, faßte ihn am Geweih und drehte ihm den Kopf zur «Seite. Während dessen kamen nun noch einige andere Treiber herbei geeilt; nun konnte das Thier so lange festgehatten werden, bis Herr Förster Zehner von Flieden herbeikam und dasselbe abstach. Bei dieser Gelegenheit ereignete sich auch der komische Vorfall, daß ein Schütze, als er sich mit den beiden Hirschen, die einen Augenblick nach dem Aufspringen standen, Auge in Auge befand, das sogenannte Hirschfieber bekam, und vor Zittern nicht im Stande war, einen Schuß zu thun. (F. Ztg.)

Merholz, 5. Februar. Aus dem nahegelegenen Dorfe Horbach wird folgendes berichtet: In der Nacht vom 29. zum 30. v. M. vernahm der Nachbar des dortigen Bürger­meisters W. ein starkes Geräusch in dessen Gänsestall. In der Vermuthung, ein Fuchs habe den Bewohnern desselben einen Besuch abgestattet, bewaffnete et sich in der Absicht das Thier zu erlegen mit einer Flinte, und gleichzeitig mit einem Knittel. So gerüstet schritt der beherzte Mann zu der Stallthüre, öffnete diese leise, und sah beim Mond­schein zu seinem nicht geringen Erstaunen, daß der nächt­liche Räuber nicht ein Fuchs, sondern eine wilde Katze von ungewöhnlicher Größe war. Zwei Thiere hatte diese Bestie bereits getödtet und eins von denselben halb ausgefressen. Sobald sie den Eindringling gewahrte, nahm sie alsbald eine Stellung dem Manne gegenüber ein, die unzweideutig erkennen ließ, daß sie zum Angriff übergehen wollte. Hier mußte deshalb, um aus der gefährlichen Situation zu kommen, Seitens des Bedrohten rasch gehandelt werden. Der auf die Katze abgefeuerte Schuß ging leider fehl. Der Kampf, welchen der Schütze mit dem Ungeheuer nunmehr zu bestehen bitte, hätte für ersteren verderblich werden können, wenn es nicht durch einen sicher geführten Hieb mit der andern Waffe niebergeftredt worben wäre.

Frankfurt tu M., 7. Febr. Der seitherige Vor­sitzende der Stadtverordneten-Versammlung, Dr. Heußen- ftamm, ist gemäß seitens der von der «Stadtverordneten- Versammlung vollzogenen Wahl nunmehr von der königl. Regierung als zweiter Bürgermeister der Stadt Frankfurt a. M. bestätigt worden.

Schluß bitte, Der 6 Scherl« treffend ipofttio' und de lisch« einzeln«

8em Landtage.

Berlin, 6. Februar 1880.

(Herrenhaus.) Einige kleinere Vorlagen und mehrere Petittonen werden erledigt. Das Feld- und Forst- polizeigesetz wird in der Fassung des Abgeordnetenhauses angenommen, ausgenommen den Paragraphen beit, das Sammeln von Beeren und Pilzen. Derselbe erhält fol­gende Fassung: mit 10 Mark oder Haft bi» zu 3 Tagen wird bestraft, wer auf Forstgrundstücken bei Ausübung der Waldnutzung den nach gesetzlichen Vorschriften ober nach Polizeiverordnungen ober nach dem Herkommen oder nach dem Inhalte der Berechtigung zu lösenden Legitima­tionsschein nicht bei sich führt. Die Verfolgung erfolgt nur auf Antrag.

(Abgeordnetenhaus.) Fortsetzung der Berathung des CultuSetatS. Bei Titel 2 der Ausgaben weist der Abg. v. Fürth auf die Lücken in der Besetzung der Lehr­stühle an den katholisch-theologischen Fakultäten hin und verlangt Abhilfe. Der Cultusminister erwidert, diese Lücken seien nichts Anderes, als eine symptomatische Er­scheinung der kirchenpolitischen Zustände überhaupt; so lange diese Zustände andauerten, würden die Lücken sich nicht beseitigen lassen. An dahin zielenden Bemühungen seitens der Unterrichtsverwaltung habe es nicht gefehlt. Der Minister rechtfertigt ferner sein Verfahren bei der Zuwendung von Stipendien an katholische Studirende. Abg. v. Sybel tritt für die Gleichberechtigung der altkatho­lischen Professoren mit den römisch-katholischen ein. Abg. Rickert beschuldigt den Minister, daß er bei seinen gegen den Magistrat von Elbing erhobenen Vorwürfen die Objectivität verlaffen habe. Der Cultusminister hält seine Angaben vom ersten Verhandlungötage vollständig aufrecht. An den dann folgenden längeren Auseinander­setzungen über einzelne kirchenrechtliche Bestimmungen, über das Unfehlbarkeitsdogma und über den Altkalholicismus betheiligen sich die Abgg. v. Sybel, Lieber, Paul und Röckerath. Capitel 109 (Ministerium) wird hierauf nach den Anträgen der Commisston genehmigt. — Capitel 110 betriff den Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten. Abg. v. Schorlerner-Alst bekämpft dieses Institut, welches wenig genützt und viel geschadet habe. Gegenwärtig hätten die Mitglieder dieses Gerichtshofes beinahe gar nichts zu thun. Seine Partei verwerfe indeß den Gerichtshof im Principe; sie müsse dem Staate da» Recht, Bischöfe abzusetzen, be­streiten. Er beantrage Streichung der dafür aut. eroorfenen «Summe. Abg. Rickert tritt dem Vorredner ent^en und ersucht den Minister um eine ausreichende Besetzung des Gerichtshofes. Der Cultusminister macht gegen den An­trag v. Schorlemer geltend, daß der Gerichtshof, auch

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