der österreichischen Delegation für auswärtige Angelegenheiten stattgefunden hat. Ein Blick auf die Zustände in Europa führt zu dem Schluffe, daß die Ausübung gegenseitiger Achtung und Rücksicht unter den Nationen, wie sie durch ihre Staatsmänner und ihre Presse vertreten sind, selten nöthiger gewesen ist, als gerade jetzt. Die Pflicht der letzteren ist von keiner geringen Bedeutung. Es ist sehr gut möglich, durch einen bloßen Wortkampf die nationalen Leidenschaften zu entfachen oder dieselben durch alar- mirende Prophezeiungen herbeizuführen. Die günstige Auslegung der Ziele und Tendenzen einer Nation ist gewöhnlich auch die richtigste, während man kluger Weise tie machiavellistischen Absichten, welche in diesem Augenblicke gewissen kontinentalen Staatsmännern unterschoben werden, als Hirngespinnste behandelt. Frieden ist das allgemeine Be- dürfniß in Europa und es liegt kein Grund vor, daran zu zweifeln, daß dies das Hauptziel der Staatsmänner aller Länder ist.
Deutsches Reich.
** Berlin, 30. Januar. Der König hat das Kirchen- grsetz über das Ruhegehalt der emeritirten Geistlichen als Kirchengesetz vollzogen. Das ergänzende Staatsgesetz, welches die Ausführung des Kirchengesetzes sichert, wird Sr. Majestät unverzüglich vorgelegt werden. Es besteht die Absicht, das nicht umfangreiche kirchenpolitische Gesetz noch in dieser Session im Landtage einzubringen. — Das gestrige Ballfest im Königlichen Schlosse war eines der glänzendsten Feste der Art seit längerer Zeit und hat auf alle Theil- nehmer einen höchst angenehmen Eindruck ausgeübt. Namentlich war es das frische Aussehen unsere» Kaisers, der 4 Stunden lang unter seinen Gästen verweilte, welches die angenehmsten Eindrücke auf eie geladenen Herrschaften hinterließ. — Die Wahlprüfungs-Commission hat ihren 9. Bericht erstattet. Sie beantragt, die Wahl des Abg. Landrath Herwig im Wahlkreise Marienwerder-Stuhm (freiconservativ) für ungültig zu erklären und die Wahlen von einigen Wahlmännern zu cassiren, dagegen die Wahl des Abg. Tripp im Oberlahnkreis (8. Wiesbaden) vom Centrum für gültig zu erklären. — Der von dem Abg. Kalle erstattete Bericht der 12. Commission liegt jetzt im Druck vor. Der von der Commission gestellte Antrag geht dahin: „1) die Königliche Staatsregierung zu ersuchen, a. dahin zu wirken, daß für die lediglich oder fast ausschließlich dem Lokalverkehr dienenden Eisenbahnen minderer Ordnung noch weiter gehende Erleichterungen in Bezug auf die gegenüber der Militär-, Post- und Telegraphen- Verwaltung zu übernehmenden Lerpflichtungen für zulässig erklärt, bezw. gesetzlich festgestellt werden; b. auch den Bau von schmalspurigen Lokalbahnen in geeigneten Fällen staatsseitig zu fordern; c. für die lediglich oder fast ausschließlich dem Lokalverkehr dienenden Eisenbahnen minderer Ordnung anderweitige Konzcssionsbedingungen als die der Anlage B zu Anlage 3 enthaltenen aufzustellen, für dieselben namenttich größere Befugnisse in Betreff der Festsetzung der Tarife, der Wagenklassen und den Fahrplan zu stipuliren. 2) Zur Zeit von einer Aeußerung über die in der Vorlage Nr. 6 enthaltenen Grundzüge für die Gewährung staatlicher Beihülfen zu dem Bau von Lokalbahnen abzusehen.
Leipzig, 26. Jan. Ueber die schon kurz erwähnte Jubiläumsfeier des Ober-Reichsanwalts Dr. jur. Frhrn. v. Seckendorfs berichtet die „L. Ztg." noch folgende Einzelheiten. Schon in früher Morgenstunde wurde dem Jubilar im Namen Sr.Wajestät des Kaisers durch den von Berlin eigens hierzu abgesendeten Director im Reichsjustizamt Dr. Hanauer das Allerhöchste Ernennungspatent zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Dienstprädlkat „Excellenz", sowie im Namen des Reichsgerichts durch den in Begleitung zahlreicher Mitglieder desselben erschienenen Präsidenten Wirklichen Geh. Rath Dr. Simson eine kostbar ausgestattete Glückwunschadresse überreicht, während im s" ■ - >— - ' . -..II
Kampf so schwer geworden. Zum ersten Male fühlte er sich der Grundlage seines Lebens entzogen; zum ersten Male fühlte er sich als Verbrecher, denn er empfand zum ersten Male, daß er kein Recht für sich selbst haben könne, wenn er eS nicht selbst für sich zu erwerben vermöge, sondern Alles, was er habe, der Welt verdanken müsse.
ES gelang ihm nicht mehr, sich zu sagen, daß er das eigene Recht nur gebildet habe, wo ein anderes Recht nicht gewesen sei; nicht mehr, als er im Kampf gesiegt, nicht gemordet habe; er hatte Alles, was er gethan, heimlich gehalten — das war ihm jetzt das Entscheidende. Er hatte nicht beim Ertönen des Rufes: Die Freischützen! seinen Widerspruch erhoben, obgleich er eS besser wußte und er war sich klar, wie bedeutungsvoll der Ruf für ihn war, welcher Ableiter derselbe für ihn werden mußte. Hätte er dies dulden dürfen, wenn er sich seines Rechtes so gewiß gewesen?
Aber noch größere Beschuldigung mußte Julius wieder sich erheben. Er hatte andere für sich leiden lassen, hatte peinliche Untersuchung mit allen ihren Schrecken über andere verhängen lassen, ohne nur einen Augenblick sich Rechenschaft darüber abzulegen — war nun sein eigenes Recht, sein wahres Recht, daS er sich gebildet gegenüber dem Scheinrecht der Welt, etwa minder ein furchtbare« Unrecht gegen Andere, als alle Un erechtigkeit, über die er so oft gegrübelt hatte? Wo blieb aber, wenn es so war, die Rcchiertigung und das Selbstgefühl das tt wieder jede Regung des Zweifels bisher behauptet hatte?
(Schluß folgt.)
weiteren Verlaufe des Vormittags der Chef der hiesigen königlichen Regierungsbehörde, Kreishauptmann Gras zu Münster, die beiden Bürgermeister mit einer Deputation des hiesigen Stadtraths, die Universität, vertreten durch die Geh. Räthe Professor Dr. Windscheid und Professor Dr. Osterloh, Letzterer als Dekan der Juristenfakultät, der Präsident des königlichen Landgerichts Leipzig Degner, Ober-Staatsanwalt Hoffmann, Ober-Apttsrichter Hofrath Hertel u. s. w. den Jubilar persönlich beglückwünschten, besondere Gratulationsschreiben aber von dem Chef des Reichsjustizamtes SlaatSsecretär Dr. v. Schelling, dem königlich preußischen Justizminister Dr. Friedberg, dem königlich sächsischen Justizminister Dr. v. Abeken, General- Staatsanwalt Dr. v. Schwarze in Dresden, den Präsidien und Ober-Staatsanwaltschaften der Ober-Landesgerichte zu Köln a. Rh., zu Jena u. a. m. eingingen und ein von dem Reichsgerichte veranstaltetes Festdiner im „Hotel de Prüfte" die Feier des Tages in würdigster Weise abschloß. — In die durch Geh. Rath Dr. v. Wächter's Tod erledigte Stellung des ersten Professors und Ordinarius in der Juristen-Fakultät der Universität Leipzig ist vorn Könige der Geh. Rath Professor Dr. Windscheid berufen worden.
Darmstadt, 30. Jan. Die zweite Kammer hat den Verkauf des hessischen Antheils der Main-Weser-Bahn an den preußischen Staat in namentlicher Abstimmung mit 24 gegen 24 Stimmen genehmigt. — Der Finanzausschuß der zweiten Kammer beantragt bezüglich der Vorlage wegen Erbauung der Rheinbrücke bei Mainz: Die Kammer wolle unter der Beschränkung, daß die Bausumme von 3,600,000 M. unter keinen Umständen überschritten werden darf und die Regierung sich diesbezüglich vor Beginn des Baues zu sichern hat, sowie daß erhebliche Ausgaben für fortificalorische Anlagen außer den im Überschläge vorgesehenen nicht bestritten werden dürfen, solche vielmehr dem Reiche zur Deckung überlassen werden müssen — dem vorgelegten Gesetzentwürfe ihre Zustimmung ertheilen.
Karlsruhe, 30. Jan. Der deutsche Kronprinz ist auf seiner Durchreise nach Italien um 11 Uhr 55 Min. hier eingetroffen und bleibt einen Tag hier.
Stuttgart, 29. Jan. Der Landtag ist heute zusam- mengetreten. Beide Kammern hielten kurze Sitzungen, in welchen nur Formalien verhandelt wurden. In der Abgeordnetenkammer brachte Mayer eine Interpellation wegen der polizeilichen Ueberwachung der vor Kurzem stattgehabten Landes-Versammlung der Volkspartei ein. — Vom Monat März an wird das Württembergische Richtercollegium, ebenso wie in Norddeutschland sich der Amtstracht zu bedienen haben und in Robe und Barett er- scheinm. Zur Einheitlichkeit unserer deutschen Justizhandhabung ist hiermit ein weiterer Schritt gethan. Unsere Anwälte dagegen lehnen sich gegen die Anlegung der Anttö- tracht auf und die ganze Frage droht, sich zu einem Com- petenzconflict zuzuspitzen. Nachdem nämlich der Anwaltskammer eröffnet wurde, die Regierung werde in nächster Zeit eine Verfügung erlassen, daß auch die Advocate» vor Gericht in Robe und Barett zu erscheinen haben, hielten die württembergischen Anwälte in dieser Woche eine Versammlung ab, um Stellung zu dieser Frage zu nehmen. Mit großer Majorität kam man zu dem Schluß, daß sich eine Anordnung der Justizverwaltung über die Toilette der Anwälte weder mit der Reichsgesctzgebung, noch mit der freien Stellung der Anwälte vertrage, daß daher oie zwangsweise Einführung einer Anwaltstracht nicht statthaft und daß überhaupt ein Bcdürsniß zur Einführung der Robe nicht vorhanden sei. Man ist gespannt darauf, welche Stellung die Regierung zu diesen Aeußerungcn einnehmen wird. Es darf nicht vergessen werden, daß nach der neuen Justizorganisation die Anwälte^nicht unbedeutende Vorrechte genießen, die ihnen der ötaat durch seine Bestätigung erst einräumt. Damit diesen Vorrechten ein äußerlicher Ausdruck verliehen wird, sollte der Staat wohl verlangen können, daß die Rechtsanwälte vor seinen Gerichten in einer bestimmten Amtstracht zu erscheinen haben.
Müucheu, 27. Januar. Es liegt im Ganzen nicht bairischen Volkscharakter, aus die Einrichtungen des engeren Vaterlandes übermäßig stolz zu sein oder dasselbe als an der Spitze der Civilisation oder eines Zweigs derselben marschircnd zu betrachten, wiewohl Baiern auf manche VerwallungSeinrichlungen verweisen könnte, welche in der Thal besser ausgebildet sind, als irgendwo anderwärts. Baiern unterscheidet sich hierin deutlich von seinem Nachbarstaat Württemberg, wo die ausschließliche Begeisterung für Landeseinrichlungm und Stammsesitten ebenfo den Vorzug wie die Schattenseite des Volkscharakters bildet. Nur in einem Zweig der Staatsverwaltung war man in Baiern bisher überzeugt, das Mustcrland zu sein — in der Forstwirthschaft unv Forstvcrwallung. Diese Illusion ist nun leider durch die Verhandlungen in der Abgeordnetenkammer über den Forftetat zwar nicht zerstört, aber erschüttert und die Motive zu dem Stimmungsbild politischer Ungemüthlichkeit, welche seit der Eröffnung des Landtags herrscht, damit um eines vermehrt worden. Der Vorwurf, welcher besonders von dem Abgeordneten Schlör an der Geyer'schen Broschüre gegen die Forstverwaltung erhoben wurde, und dessen Entkräftung dem Finanzministerium nicht ganz gelang, ist in Kürze der, daß die bairische Forstverwaltung der Äzielung schöner Bauholzstämme und hoher Umtriebspcrivoen zu lieb die Frage des größimöglichen sinanziellen Ertrags vernachlässigt habe und damit an dem Sinken der Forstrente zum Thell selbst schuld sei. Der |
genannte Abgeordnete brachte dabei unter anderem statistischen Material den Nachweis bei, daß in den ersten M Jahren der bairischen Forstverwaltung, — von Anfang der 20er bis in die 50er Jahre — die reine Einnahme aus den Staatsforsten von 100 auf ca. 231 gestiegen ijt und die Holznutzung von 100 auf 128, in den letzten 30 Jahren aber — seit den 50er Jahren bis jetzt — die reine Einnahme von 100 auf 166 und die Holzgewinnung von 100 auf 107, trotzdem in zweiter Periode die Entstehung des Eisenbahnnetzes und der Aufschwung der holzkonsumi- renden Industrie fällt. Die Entscheidung in wie weit die gegebenen Anregungen begründet seien oder nicht, war nicht genügend vorbereitet worden und wollte auch von den Kritikern selbst -nicht forcirt werden. Sicher ist aber, daß die Anregungen den Anlaß zu lebhafter Diskussion in Fachkreisen gegeben habe und wahrscheinlich zu lebhafter organisatorischer Thätigkeit auf dem ganzen Gebiet des Forstwesens geben werden, wobei noch die eine oder andere Frag! mitentschieden werden kann. Um nur eines zu erwähnen, so bedarf der Begriff der Schutzwaldungen, d. i. derjenigen Privatwaldungen, deren Abtrieb dem freien Belieben entzogen sein soll, noch einer wirksameren Formulirung< um nicht fortwährend gemeinschädliche Waldzerstörung vor den Augen der Behörden zu gestatten.
Ausland.
Salzburg, 29. Januar. Das im hiesigen Bahnhoft auSgebrochenc Feuer hat den Mitteltrakt vollständig zerstört, die beiden Seitentheile gelang es zu retten. Der Schaden wird auf 60,000 Gulden geschätzt.
Bern, 30. Januar. Gestern fand hier eine Conferenz zwischen Abgeordneten des Bundesrathes, Delegirten der österreichischen Regierung und den Direktionen der Nord- ostbahn, der Centralbahn, der vereinigten Schweizerbahnen, der Jurabahnen und der Westbahnen über die zukünftigen Tarifverhältnifte im Verkehr der zu erbauenden österreichischen Arlbergbahn mit den Schweizerbahnen statt. ES wurde in einer allgemein gehaltenen Uebereinkunft de» Delegirten der österreichischen Regierung die Zusicherung ertheilt, daß die Arlbergbahn bei jeder Verkehrsart auf dir gleiche Linie wie die meiftbegünstigsten ausländischen Bahnen gestellt werden solle. Alle Delegirte, mit Ausnahme desjenigen der Nordostbahn, welcher die Entscheidung den Ge- sellschastsbehörden vorbehielt, unterzeichneten diese Ueber- einkunft.
Rom, 24. Januar. Volle 13 Tage — eine ominöse Zahl — hindurch dauert bereits im Senate die Diskussion über die Aufhebung der Mahlsteuer, und noch ist bis zur Stunde die Abstimmung nicht erfolgt, obwohl das Resultat derselben — nämlich die Ablehnung der bezüglichen Regierungsvorlage — von allem Anfänge an sich mit ziemlicher Gewißheit voraussehen ließ, die lange Diskussion an dem
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nischcr Ternonstrationsversuch statt. Gegen 50—60 Hitzköpfe, meist Studenten, wollten nämlich den Todestag des in Dijon gefallenen Republikaners Giorgio Jmbriani, eine«
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schäftigt sich die Regierung mit der Unterdrückung revolutionärer Demonstrationen, und man muß ihr die Ge- auch i rechtigkeit widerfahren lassen, daß sie in dieser Richtung
Ergebnisse der Abstimmung wenig oder gar nichts ändern abgeäi dürfte und die Entschlüsse der Regierung einem ablehnen-
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geht. So fand z. B. vorgestern in Neapel ein repubtika- Das
Verwandten des bekannten und in letzter Zeit viel genannte» Irredentisten, feiern, indem sie, mit rothen Bändern und Kokarden geschmückt, in Prozession auf den Gottesacker ziehen und dort einen mit einem blutrothen Bande und -
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der Inschrift: „Eviva la Republica!“ versehenen Kran« Punkt seinem Andenken widmen wollten. Die Polizei aber schritt [ung sofort ein und obwohl ein Theil der Demonstranten mtt lichen Revolvern bewaffnet war und eine drohende Haltung ein- Oberl
zunehmen versuchte, confiszirte sie Kränze, Bänder, Kokar- ^iten den, verhaftete zehn der ärgsten Schreier und trieb den Res! Kirch« auseinander. Der ultra radikale Deputtrte Bacio beeil« (5jtaf sich auch, sofort eine Interpellation über die verletzte»
Bürgerrechte der Demonstranten einzubringen und Varialio- Oberl
nen über das bekannte Thema „freie Demonstrationen iw freien Lande" in der Kammer anzustimmen; wahrscheinlich wird aber die, angesichts des bevorstehenden Sessio sschlusseS eintretende Vertagung der Kammer ihm auch diese Phi- lippica vor dem Munde wegschnappen; sollte es aber, widek Vermuthen, doch zu dieser Interpellation kommen, so dürft! Herr Bacio wohl für ihn und seine Gesinnungsgenosse»
Passu graph und i sprach welche Uachw denn
unangenehme Erklärungen aus dem Munde der Regierung ben l
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vernehmen.
Paris, 29. Jan. Es gilt als eine Thal fache, daß der deutsche Militärgesetzentwurf, wenn er auch keine poli- tischr Demonstration beabsichtigte, doch hier als eine solch! gewirkt hat. ES fand sich sogar ein Blatt, das freilich nicht zu den wichtigsten gehört, der Courrier du Soft welches jeden Rachegedanken abschwor; andere betone» mit mehr oder minder Befriedigung, daß die Rüstunge» in Oesterreich und in Berlin keineswegs gegen Frankreich gerichtet seien. Ein Zufall fügte es, daß gestern, nachdew der Bismarck'sche Entwurf in seinen Einzelheiten gerat*
Prästd Oberl Ding« aber ■
Behöi zu S Haus, lonbei und ( Segeg« ten fr Paftu ^rgef Einig Oberl
bekannt geworden, die parlamentarische Milrtär-Commissio» sich zum Kriegsminister begab, um ihm die zwei Haupt' punkte des Laisant'schen Gesetzes, dreijährige Dienstzeit und Aushebung des Freiwilligenwesens, ans Herz zu legew Daß General Farre dies ablehnte, hat guten Grund; doch konnte er es nicht verhindern, daß man die Ablehnung $raf mit dem preußischen Gesetz in Verbindung bringt. Farr» l