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Den Königlichen Kronen-Orden vierter Klasse: Pötter, Kafsirer, der Königlichen Theater-Tageskasse zu Kassel. Den Adler der Inhaber des Königl. Haus-Ordens von Hohcnzollern: Busch, Pastor extr. Inspektor der städtischen Freischulen zu Kassel. Hopf, evanvelischer Lehrer und Kantor zu Cuxhagen. Das Allgemeine Ehrenzeichen: Bau­mert, Feldwebel im 3. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 83. Beck, Steuer-Exekutor zu Hanau. Blankemeyer, Po­lizei-Expedient zu Marburg. Böckel, Bürgermeister zu Gronau, (Kreis Hanau). Bonn, Briefträger in Hanau, tzigenbrod, Fuß-Gendarm in der 11. Gendarmerie-Brigade, zu Philippsthal, Kreis Hersfeld. Engelking, Bürgermeister zu Hafte, (Kreis Rinteln). George, Bürgermeister zu Niedergrenzebach, (Kreis Ziegenhain.) Gieße, Steuer-Auf­seher in Borken. Heckeroth, Postpackmeister in Kassel. Herz, evangelischer Divistonsküster bei der 21. Division. Hücker, Büchsenmacher beim 2. Hessischen Infanterie-Regi­ment Nr. 82. Keiser, Königlicher Theaterdiener zu Kassel. Sälzer, Zugführer bei der Main-Weser Bahn zu Kassel. . Scherer, Fuß-Gendarm in der 11. Gendarmerie-Brigade, zu Steinbach-Hallenberg. Schmidt, erster Gerichtsdiener in Marburg. Schwalm, Steuer-Executor in Schmalkalden.

Marburg, 19. Januar. Wie wir hören, wurde dem Herrn Professor Dr. Mannkopfs dahier von Sr. Hoheit dem Herzog von Meiningen das Comthurkreuz des Sachsen- Ernestinischen Hausordens verliehen.

Marburg, 18. Januar. Zu dem bevorstehenden 83. Geburtstage Seiner Majestät des Kaisers erläßt ein (Semite in Berlin, an dessen Spitze der Generalfeldmarschall Herwarth von Bittenfeld steht, wiederum wie im vorigen Fahre Aufforderungen zu Zeichnungen für ein Geschenk für die Armee, um Seiner Majestät hierdurch zu Seinem Geburtstage ein indirectes Geschenk zu machen und eine Freude zu bereiten. Dieses Armeegeschenk besteht in einer von höheren Offizieren bearbeiteten und von Seiner Majestät wiederholt revidirten Denkschrift, enthaltend die authentische militärische • Biographie Seiner Maje­stät mit einem ganz vorzüglichen photographischen Portrait Allerhöchstdesselben. Die Idee des Armeegeschenkes ist die, möglichst viele Soldaten der Armee, ehemalige Soldaten, Vereine, Schüler rc. durch Zeichnungen aus privaten Kreisen in den Besitz dieser werthvollen Denk­schrift, deren Preis incl. der Photographie nur 80 Pfen­nige beträgt, zu setzen, damit jeder active ehemalige und zukünftige Soldat authentische Kenntniß davon erhält, was Kaiser Wilhelm in 73 Dienstjahren als Monarch, Feld­herr und Soldat leistete, und dadurch zu eigener treuer Pflichterfüllung in seiner Berufssphäre angespornt wird. Nachdem Seine Majestät der Kaiser die Idee dieses Armeegeschenkes gebilligt, gelang es im Jahre 1877 in s s kurzer Zeit 61,000 Exemplare, im Jahre 1878 42,000 und 1879 57,000 Exemplare der Denkschrift in der Armee rc. zu verbreiten und gab Se. Majestät wiederholt Seiner Freude über dieses Resultat Eigenhändigen Aus­druck. — In diesem Jahre werden die Zeichnungen zu Kaisers Geburtstag voraussichtlich noch zahlreicher fein, und dürfte dies für jeden Patrioten, dem es ein Bedürfniß zu dem Fest- und Ehrentage Seiner Majestät der Liebe tob Verehrung für Allerhöchstdenseiben Ausdruck zu geben, eine erwünschte Gelegenheit zur Bethettigung sein. — Aus­führliche Prospekte zu diesem Armeegeschenk und Zeichner- listen für Personen, die selbst zeichnen oder in Bekannten­kreisen sich für die Circulation dieser Listen interesstren vollen sind direkt franco und gratis zu beziehen von Herrn G. v. Glasenapp, Berlin, Blumenthalstraße 10

Kassel, 16. Jan. Der Höchstcommandirende des XI. Armee-Eorps, General von Bose, hat sich nach Berlin be- Sebcn, um dem Ordensseste beizuwohnen. Wie uns aus Uillitärischen Kreisen mitgetheilt wird, steht diese Reise des derdienten Offiziers in Verbindung mit dem von ihm beim Kaiser eingereichten Gesuche um Pensionirung, über welches Kr Zeit noch nicht entschieden worden ist. Nach unserem Gewährsmann hat Herr v. Bose in den letzten Tagen ein allerhöchstes Handschreiben erhalten, das in huldvollster Aleise der vollsten Anerkennung der großen Verdienste des Generals Ausdruck gibt und in dem der Wunsch des Kriegsherrn ausgesprochen wird, daß Herr von Bose vor­läufig noch in seiner Stellung verbleiben möge. UebrigenS haben für den Genannten keine anderen Gründe zur Ein­deichung der Demission den Ausschlag gegeben, als hohes Alter und zeitweilig körperliches Leiden. (T. u. A.)

-r. Kassel, .9. Januar. Der Conservative Verein tobet nicht allein in den Kreisen der Beamtenschaft, son- bern auch in ben Theilen der Bürgerschaft, welche sich dem uberalen Treiben immer mehr entfrembete, einen festen ®°bcn. Während man früher eine sogenannte conservative Partei h er nur dem Namen nach kannte und Alles, was Puigermaßen Anspruch auf politische Bildung zu haben glaubte, unter der Flagge des Liberalismus segelte, haben "ch die Zeiten zum Glück erheblich geändert. Die große Pttionalliberale Partei ist zerfallen; ihre Reste liegen in -sueem schweren Kampfe mit der neugebildeten Fortschritts­partei, die nach Art gewisser wilder Völkerschaften die Atersschwachen Eltern sich einzuverleiben sucht. Hat der Konservatismus glückerweise durch diese Zersetzung keinen Zuwachs erhalten, so wurde damü doch die erste Anregung feinem in's Lebentreten gegeben. Ihm liegt vor der Hand ob, im Stillen seine Lebenswurzeln auszudehnen und Vorigen konservativen Elemente um sich, zu sammeln, Welche sich bislang aller polittschen Thätigkeit entzogen gfon, da sie in derselben für ihre Bestrebungen kein ^toüge sanden.

Hofgeismar, 16. Januar. Am Dienstag Abend, kurz nach 9 Uhr wurden die Bewohner unserer Stadt durch Feuerlärm erschreckt, und da man weder durch aufsteigende Flammen, noch Rauch nach dem Herd des Feuers dirigirt wurde, erfuhr man erst durch Hin- und Herfragen, daß es in einem Stalle des Bierbrauer B. brenne. Der auf­steigende Qualm aus dem Stalle, in Mn vier Pferde des hiesigen Dragoner-Regim.'nlS lagen, mach.e oen Besitzer auf daS im Entstehen begriffene Feuer aufmerksam, und wenn eS auch im Momente nicht möglich war, in den Stall einzudringen, gelang es doch nach kurzer Zeit, mit rasch herbeigeholter Hülfe das Feuer zu löschen. Aber weich' ein trauriger Anblick bot sich dar. Vier der besten Pferde deS hiesigen Regiments lagen tobt auf der Streu, erstickt von dem fürchterlichen Qualm, angesengt von dem in Brand gerathenen Stroh; alle Wiederbelebungsversuche blieben er­folglos. Wie wohl richtig vermuthet wird, ist eine der Hängelampen explodirt oder sonst auf irgend eine Art herabgefallen und hat die Streu angezündet.

Hersfeld, 16. Januar. Zn der für den 24. d. M. in Aussicht genommenen Antigone-Aufführung, die im Ver­einssaale stattfindet, sind, wie die „H. M." schreibt, dem Gymnasium durch die Liberalität der königl. Intendantur des Kasseler Hoftheaters Kostüme für die Hauptrollen zur Verfügung gestellt, für die drei weiblichen Rollen, die auch dieses Mal durch Abiturienten dargestellt werden, sowie für den König, den Königssohn und den Seher. Die übrigen Kostüme sind hier angefertigt. Die Mendels- sohnschen Chorgefänge werden von etwa 60 Schülern vorgetragen. Herr Hofopernfänger Lindemann hat die Güte gehabt, zwei Proben abzuhalten und sehr dankens- werthe Anleitung, speziell in der Aktion, zu geben. Einer derzAbiturienten wird einen von ihm selbst gedichteten Prolog vortragen. Von anderen Ahiturienten sind antike Koulissen ge­malt worden. Für Sonntag den 25. d. M. ist noch eine zweite Aufführung im „Allgemeinen Bildungsverein" in Aussicht ge­nommen. — Vorgestern fand in dem benachbartenDorfeFriedlos der 13 Jahre alte Sohn des Jakob Kehres seinen Tod auf eine schreckliche Weise. Herr Gastwirth Grebe daselbst besitzt nämlich ein Stück Land, an dessen einem Ende sich ein Sandlager befindet. Trotz mehrfachen Verbotes und trotzdem der Besitzer die Grube wiederholt zuschütten ließ, haben die Bauern dieselbe immer wieder ausgegraben, um sich Sand zu holen. Zu diesem Zwecke begab sich nun auch gestern die Frau des Obengenannten mit ihrem Sohne zur Grube, die in den letzten Tagen wieder tief aus- und jedenfalls ganz untergraben worden war. Kaum hatten sie mit der Arbeit begonnen, als zusammenstürzende Sandmassen den Jungen unter sich begruben. Ehe die erschreckte Mutter, außer Stande, die Erdmasse allein weg- zuschaffen, mit ben zu Hülfe gerufenen Leuten zurückkehrte, war der Junge bereits tobt — An demselben Tage stürzte der Knecht Joh. Ritz, bei Herr W. Sauer dahier dienend, beim Futterholen von der Leiter, und zwar so unglücklich, daß er in Folge der erhaltenen schweren Verletzungen heute früh seinen Geist aufgab.

Sem Landtage.

Berlin, 17. Januar 1879.

(Abgordnetenhaus.) In der heuttgen (39.) Sitzung trat das Abgeordnetenhaus in die zweite Berathung des Gesetzes betr. die Bewilligung von Staatsmitteln zur Be­theiligung des durch Ueberschwemmung und Mißerndte hervorgerufenen Nvthstandes in Oberschlesien. Der Re­ferent der Budgettommifston, welcher die Vorlage zur Vor- berachung überwiesen, war Abg. Frhr.v.Minnigerode, er erklärte, daß die Commission davon abgesehen habe, die etwas weit gegriffene Summe von 6 Millionen Mark einer Kritik zu unterwerfen und die Bewilligung derselben empfehle, um in allen Fällen eine Reserve zur Verwendung zu haben. Demnächst wendet sich dw Abg. Dr. Bitter (Waldenburg) gegen die Beschuldigutigen, welche der Abg. Dr. Virchow in erster Lesung gegen den Großgrund­besitzer und speziell gegen den Fürsten Pleß erhoben und weist dieselben entschieden zurück, da er aus eigener An­schauung tonftatiren könne, daß der Großgrundbesitz in dieser Beziehung feine Schuldigkeit gethan; das Uebel aber liege tiefer und könne nur mit Hülfe des Staates beseittgt werden. — Abg. Dr. Virchow' hält gestützt auf einen Commissionsbericht vom Jahre 1878/79 seine frühere An­sicht aufrecht. Mit der Majoratswirthschaft gehe es so nicht weiter. (Heiterkeit rechts). In den Fabrik- und Bergwerksdistrikten Oberschlestens gehe es noch mit der Be­völkerung, wo aber die Arbeiter auf den Großgrundbesitz angewiesen seien, stehen sie vor dem Hungertode. — Dr. H oltze glaubt, daß vieles über den Nothstand gesagt, was uns mehr schabe als bem Nothstanb selbst. Er fei ein in bet Wolle gefärbter Oberschlesier und verkehre mit allen Schichten der Bevölkerung; ein wirklicher Nothstand fei aber nur im Kleinen vorhanden, ein Nothstand, wie er in anderen Theilen des Landes nur sporadisch auftrete. Die Arbeitslöhne feien nicht so niedrig, wie man gewöhnlich glaube; feit 1874 seien die Pro ukte um 50 pCt., die Löhne nur um 20 pCt. gesunken; auch die Vorwürfe gegen den KleruS könne er nicht theilen. Ebenso feien die Be­griffe über daS Grundbesitzverhältniß der oberschlesischen Bauern irrig. Die Oberschlesier feien zwar der «spräche nach Polen, fühlten sich aber trotzoem als Preußen. Nach einer kurzen Bemerkung der Abgg. Gr umbrecht und Franz wuroe der §. 1 in der Commisstonsfassung an­genommen. Der §. 2, welcher nach der CommifstonS- Vorlage die Mittel zur Beschaffung von Viehfutter und

Saatgut unverzinslich, aber gegen Verpflichtung der Rück­erstattung gewähren will, wird nach längerer Diskussion abgelehnt und dafür der §. 2 in der Fassung der Re­gierungsvorlage angenommen, welcher nur das Saatgut der Regel nach gegen diese Verpflichtung gewähren will. Auch die Vorschläge der Commission zu §. 3 wurden ab- gelchnt und dafür die Faffung der Regierungsvorlage an­genommen, jedoch mit der Maßgabe, daß nicht die Kreis­ausschüsse, sondern der Oberprästdent nach Anhörung der Kreisausschüsse ermächtigt ist, in geeigneten Fällen von der Verpflichtung der Wertherstattung zu entbinden. Die übrigen §§. der Vorlage wurden nach den Anträgen der Commission genehmigt. Und nachdem noch das Gesetz betr. die Kreisvertretung im Kreise Herzogthum Sauenburg in zweiter Lesung angenommen war, um 4 Uhr die Sitzung geschlossen. __________________________________

Vermischtes.

Frankfurt a. M. (Ein sonderbares Jubiläum.) In Frankfurt a. M. bekam eine erst zwei Jahre verheiratete Frau ihr 25. Dienstmädchen. Der joviale Ehemann be­trachtete dies als ein Jubiläum, zu dessen Feier er zum Schrecken seiner Frau mehrere Freunde einlud. Wir wollen den Ehemännern, welche in gleicher Lage find — und deren sind, wie wir wissen, nicht wenige, diesen plausiblen Grund zur Veranstaltung ähnlicher Festtichkeiten empfehlen.

— Goldfische find nicht schwer zu erhalten, aber sie verlangen Aufmerksamkeit; wenn sie gehörig gepflegt wer­den, so können sie zehn bis zwölf Jahre leben. Zuvörderst benütze man hübsche klare Glasgefäße, und einmal in der Woche reinige man sie, indem man die Fische mit einem kleinen Netz in ein anderes Gefäß bringt und dann die Kugel mit lauwarmem Wasser auswäscht. Man nehme aber ja keine Seife dazu. Ferner beobachte man folgende Regeln: 1) Auf einen Liter Wasser nehme man nicht mehr als einen Fisch. 2) Man nehme stets dasselbe Wasser, sei es nun Quell- oder Flußwasser, und wechsle es im Sommer täglich, im Winter jeden zweiten Tag. 3) Man bediene sich mehr tiefer als breiter Gefäße mit kleinen Kieseln auf dem Boden, die ebenfalls rein gehalten werden müssen. 4) Man stelle die Gefäße in den Schatten und in einen kühlen Theil des Zimmers. 5) Man be­diene sich zum Fangen der Fische beim Wechseln des Was­sers nicht der Hand, sondern eines kleinen Netzes. 6) Man füttere sie lieber mit Eigelb und kleinen Fliegen als mit Brod, nur jeden dritten oder vierten Tag, und gebe ihnen nur sehr wenig auf einmal. 7) Vom November bis zu Ende Januar füttere man sie gar nicht und nur sehr wenig während der drei folgenden Monate.

— Gehaltsaufbeffemng. „So, Herr Kreisrichter, jetzt ist Ihnen doch auch einmal der Gehalt aufgebeffert wor­den (es war auch NothI)." — „Gottlob ja! Nun ist'S aber auch an Ihnen, mit der Zeit zu gehen, Herr Brauer." — „Wie so an mir?" — „Na, den Bierpreis haben Sie erhöht, aber von einer Gehaltsaufbesserung desselben merkt man noch nichts, und das wär' doch nicht minder noth- toenbig."

— Sparsamkeit. Einem Matrosen ward in einem Seegefechte das Bein von einer Kugel zerschmettert und mußte abgenommen werden — eine Operation, welche der Mann mit der größten Gleichgiltigkeit gegen den Schmerz ertrug. Das abgelöste Bein ward natürlich sogleich über Bord geworfen, woraus der Amputirte dem Manne, der dem amputirten Bein diesen letzten Dienst erwiesen hatte, ärgerlich zurief: „He Brown, ich werde Euch beim Kapi­tän verklagen! Wenn Ihr auch den Auftrag habt, mein Bein über Bord zu schaffen, so habt Ihr doch kein Recht, meinen Schuh damit wegzuwerfen!"

LsrrgesPWchr Detz-eMe«.

Ansbachs 18. Januar. Soweit das Sttchwal-Resnttat zu übersehen, ist Jegel's Wahl gesichert.

Wien, 18. Januar. Die „Wiener Zeitung" veröf­fentlicht ein kaiserliches Handschreiben an den General der Cavallerie v. Langenau, wonach derselbe auf seine Bitte von dem Botschafterposten in Petersburg enthoben und ihm das Großkreuz des Stephans-Ordens verliehen wird.

Wie«, 18. Januar. Die ungarische Delegation votirte in ihrer heutigen Plenarsitzung das Marine-Budget nach den Ausschuß-Anträgen und genehmigte einstimmig den Nachtrags-Credtt von 636,000 fi. für Repatriirung der bosnischen Flüchtlinge, nachdem die Regierung erklärt hatte, unter diesem Titel keine weiteren Summen zu verlangen. Der Regierungsvertreter legte gleichzeitig einen Ausweis über die in bet Staatskasse befindlichen gemeinsamen Acttva vor.

Paris, 18. Januar. Der Herzog von Grammont, Minister des Auswärtigen im Jahre 1870, ist gestorben. Das Befinden JuleS Favre's, welches gestern besser war, hat sich heute wieder verschlechtert.

Rewyork, 18. Januar. Die republikanische Legislatur von Maine trat auf Grund der ihr günstigen Entscheidung des Obergerichts zusammen und wählte den Republikaner DavieS zum Gouverneur; derselbe leistete sofort den Eid, worauf auch die übrigen Beamten des Staats gewählt wurden, General Chamberlain erkannte die Autorität deS Gouverneurs Davies als legal an. Einige Fusionisten schlossen sich der republikanischen Legislatur an.

Frankfurt a. M., 19. Januar. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Credrtaktien 261$ nach —, Staatsbahn­aktien 235 nach —, Silberrente 61$ nach —, Ungar. Goldrente 85 nach —, 1860t Loose 127$, 1877r Russen 894 nach — 11. Ruff. Orientanleihe 59$. Galizier —. Tendenz: sehr fest.