zu Berlin mit dem Auftrage gesandt worden, ihre Haupt- | lassen mit entsprechender Weisung zu versehen.
Müucheu, 12. Jan. Abgeordnetenkammer. Die Be- rathung des CultuS-Etats wurde heute fortgesetzt. Den Zuschuß zur Jubelfeier der Universität Würzburg i. I. 1882 gemäß dem Regierungspostulat und ebenso den Antrag Herz, 10,000 Mark für diesen Zweck zu bewilligen, lehnte das Haus nach dreistündiger lebhafter Debatte ab; die ablehnende Majorität wurde von den Patrioten gebildet, während die Linke für die Forderungen stimmte. Rittler und Kuhn führten als Motive der Ablehnung die Vorkommnisfe bei dem Münchener Jubiläum an. Hierauf wurden die Etats der Universitäten Würzburg und Erlangen angenommen.
Ausland.
Wie«, 12. Januar. Der Ausschuß der ungarischen Delegation für die auswärtigen Angelegenheiten votirte unverändert das Budget des Ministeriums des Acußeren. Regierungsvertreter v. Kallcry erklärte, die Aushebung der österreichisch-ungarischen Konsulate in Bosnien und der Herzegowina sei in kürzester Zeit zu erwarten. — Der Marine-Ausschuß votirte das Marine-Budget mit Abstrichen von 688,000 Gulden. Der Heeres-Ausschuß votirte bis auf drei noch schwebende Titel unverändert das Ordi- narium des Kriegsbudgets. Der Kriegsminister legte einen dctaillirten Ausweis der Maßnahmen vor, wodurch er die Ersparniß von 2 Millionen zu erreichen hofft. — Im auswärtigen Ausschuß der ungarischen Delegation erklärte in Erwiederung einer Anfrage Karman's der Minister des Auswärtigen v. Haymerle, er habe keinerlei offizielle Kenntniß von dem Zusammenstoß der Albanesen und Montenegriner, könne inoeß nicht leugnen, daß die dortige Lage bedenklich und die Aufregung der Albanesen eine hochgradige sei. Die Grenzen der österreichischerseits vccupirten Länder seien vom Schauplatz der Kämpfe so entlegen, daß eS nicht nothwendig erschien, behufs Deren Sicherung spccielle Verfügungen zu treffen. — Der Ausschuß nahm diese Antwort zustimmend zur Kenntniß. — Szilagyi in- terpellirte sodann über den Stand der Angelegenheit des mit Deutschland abzuschließenden Tarifvertrages. In seiner Antwort hierauf wies der Minister auf die heute in Europa herrschende Strömung hin, die nationale Arbeit zu schützen, welche schon 1878 bestand und uns zwang, den Meistbegünstigungsvertrag auf einjährige Dauer zu schließen. Unsere Beziehungen zu Deutschland dürfen nicht ausschließlich vom Gesichtspunkte materieller Interessen beur- theilt werden. Bei der Zusammenkunft Bismarcks und Andrassys konnten keine detaillirten Vereinbarungen getroffen werden, aber darin stimmten beide überein, daß die volkswirthjchaftlichen Beziehungen den innigen politischen Beziehungen beider Staaten entsprechen muffen. Auf die Schwierigkeiten hinweisend, welchen der eventuelle Vertragsabschluß zwischen Oesterreich und Deutschland durch die schon bestehenden Verträge zwischen Deutschland und anderen Staaten und ebenso zwischen Oesterreich und anderen Staaten begegnet, erklärte der Minister im weiteren noch Folgendes: Bei der Entrevue BiSmarck's und Andrassy's wurde aber soviel festgestellt, daß, welches immer der Erfolg der Specialberathungen sei, von beiden Seiten Alles vermieden werden wird, was nur im entferntesten den Schein eine» Zollkrieges haben könnte. Der Minister gab sodann Einzelheiten über den bisherigen Verlauf der Verhandlungen, thestte mit, daß _ bald die Zoll- und Handelsconserenz zusammentreten dürfte, um für die mit Deutschland einzuleitenden Verhandlungen die endgültigen Instruktionen auszuarbeiten, und versprach, daß diese Verhandlungen mit größter Raschheit gepflogen werden würden. Deutschland wurde ersucht, möglichst positiv formulirte Forderungen schon von vorn herein dem Wiener Cabinet zukommen zu lassen, damit diese Forderungen bei den Beralhungen der hier abzuhaltenden Zoll- und Handelsconferenz in Betracht gezogen und die dann folgenden Verhandlungen zu Berlin rascher beendigt werden können. Aus alledem kann man ersehen, fügte der Minister hinzu, daß dem Abschlüsse des Tarifvertrages teilte besonderen Schwierigkeiten im Wege liegen; hat doch Bismarck selbst bei seiner Anwesenheit in Wien entschieden erklärt, daß auch seine Bestrebungen auf den Abschluß eines solchen Vertrages gerichtet sind. Minister ». Haymerle sprach ferner feine Ueberzeugung aus, daß aus dem mit Deutschland abzuschließenden Tarifverträge auch dem ungarischen Exporte bedeutende Vorthelle erwachsen und daß die deutsche Regierung innerhalb der ihr vorgeschriebenen Grenzen allen unseren billigen Anforderungen gerecht werden würde. Andrassy sprach demnächst in wärmster Weise für die Aufrechterhaltung guter politischer Beziehungen zu Deutschland und bekämpfte die Ansicht, daß diese nur dann eine günstige Beurtheilung finden könnten, wenn hierdurch die materiellen Interessen Ungarns gefördert würden. Er sei im Gegencheil von der Ueberzeugung durchdrungen, daß gute politische Beziehungen zu Deutschland schon an und für sich eine erfreuliche Erscheinung seien. Redner setzte die Gründe hierfür auseinander und widerlegte die anderweitigen Behauptungen verschiedener Vorredner. — Nachdem darauf noch Ministerpräsident v. Tisza zu wiederholten Malen das Wort ergriffen und verschiedenen Anschauungen gegenüber Aufklärung gegeben hatte, erklärte schließlich Minister v. Haymerle: kein Staatsmann könne positive Versprechungen machen in Angelegenheiten, die nicht allein von ihm abhängen. Er wiederhole, daß Deutschland den besten Willen kundgebe, der auch bei der österreichisch
ungarischen Regierung vorhanden sei und bereits zu positiven Resultaten geführt habe, die jedoch am Vorabend der Verhandlungen nicht mitgetheilt werden könnten. — Die Erklärungen des Ministers wurden ihrem ganzen Umfange nach von dem Ausschüsse zur Kenntniß genommen.
Pest, 12. Januar. Gestern Abend versammelten sich etwa 200 Studenten und Arbeiter vor dem Nattonalcasino, um gegen dasselbe zu demonstriren. Der Oberstadthauptmann requirirte eine Compagnie Militär. Dasselbe kam aber nicht zum Einschreiten, da die Abgeordneten Szalaw und Hermann die Menge durch gütliches Zureden zerstreuten.
Rom, 12. Januar. Der König empfing heute den neuernannten österreichischen Botschafter Graf Wimpsien welcher seine Beglaubigungsschreiben überreichte, und drückte dabei seine Zuversicht aus, daß der Botschafter zur Erhaltung der guten Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien beitragen werde. Gras Wimpffen erkundigte sich Namens der kaiserlichen Familie nach dem Befinden der Königin und erhielt befriedigende Auskunft.
Paris, 11. Januar. Morgen wird das amtliche Blatt die Veränderung in den Präfekturen verkünden. Laut derselben werden drei Präfekturräthe der Seine durch zwei Präfekten und einen Pariser Advokaten ersetzt werden. Weiter werden 20 neue Präfekten und 90 Unterpräfekten und Präfekturräthe ernannt werden. — Der „Temps" bringt eine offiziöse Mittheilung, welche den Stand der türkisch-griechischen Frage feststellt. Dieselbe sagt, der Vorschlag Waddington's, Griechenland einen größeren Theil Thessaliens zu geben, dafür aber in Epirus die-Stadt und die Umgebung von Janina zu lassen, habe die Zustimmung Oesterreichs, Deutschlands, Italiens und Rußlands erhalten, nur habe die letztgenannte Macht einige treffende Bemerkungen über Einzelheiten gemacht, welche ihr Interesse für die Angelegenheit bekunden. Nur England habe seine Zu-. stimmung bis zum Rücktritte Waddingtou's noch nicht erklärt gehabt und auch bis heute sei dieselbe noch nicht angekommen. — Heute Morgen ist ein Ministerrath. bei Freycinet abgehalten worden zu dem Zwecke, um sich über ein Programm zu verständigen, das sodann der Zustimmung Grevys am Dienstag, dem Tage der Kammereröffnung, wird unterbreitet werden. — In Paris wird in diplomatischen Cirkeln ein dem Fürsten Bismarck zugeschriebenes Wort über den Antheil Gambetta's an dem Sturze des Ministeriums Waddington verbreitet. Danach hätte der Reichskanzler bei Eintreffen der bedeutsamen Nachricht sich dahin geäußert: „Herr Gambetta hat sich als großer Organisator erwiesen; ich fürchte, daß er nun auf dem Wege ist, dm Zerfall der französischen Republik zu organisiren."
London, 12. Januar. Ein Individuum Namens Alexander Schoffa feuerte am Soimahend in der katholischen Kirche St. Peter in Hatton Garden aus den die Messe celebrirenden Geistlichen fünf Schüsse ab, vernichtete demnächst die Altarbekleidung und zündete die Vorhänge an. Der Geistliche blieb unverletzt. Schoffa wurde verhaftet; derselbe gestand ein, daß es seine Absicht gewesen sei, den Geistlichen zu tödten. Die Polizei vermuthet, daß Schoffa mit den deutschen Sozialisten in Verbindung stehe.
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Marbarg, 13. Jan. ES ist zur Genüge bekannt, mit welchem Ernst die dermaligen hessischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses, und in erster Linie die conser- vativen, sich der unser Hessmland in hohem Grade interessirmden LooSholzfrage angenommen haben, trotzdem brachte das in Kassel erscheinende „Hess. Tgbl." einen Artikel, der das Gegmtheil zu constatiren versucht und die „Rührigkeit" der „liberalen" Mitglieder des vorigen Landtags hervorhob, wir haben dies einfach eine „Entstellung der Thatsacheu" genannt, Herr Landrath Weyrauch nannte es in einer conservativm Versammlung in Kassel „unwahr" und jetzt kommt nun das genannte Blatt und citirt für die Richtigkeit seiner Behauptung eine Promemoria sämmtlicher hessischer Abgordneten aus dem vorigen Landtag. Wir streiten nicht mit dem „Heff. Tgbl." um Buchstaben, es galt uns nur der Wahrheit ihr Recht zu lasien, daß dieses auf unserer Seite geblieben ist, wird das „Hess. Tgbl." trotz nebensächlicher Nörgeleien jetzt wohl auch einsehen.
Marburg, 13. Jan. Im „Marb. Tagebl " erläßt der Verleger Desselben eine Bekanntmachung, nach welcher der seitherige Redacteur Herr L. H a n S m a n n aus der Redaction ausgcschieden sei und er selbst die „Verantwortung" übernommen habe.
— Der außerordentliche Professor Herr Dr. Ni esse dahier ist zum ordenllichen Professor in der philosophischen Facultät ernannt worden.
— sPersonal - Chronik:) Der koncessionirte Markscheiver Wilh. Schülbe ast am 8. Dezbr. 1879 zu Salmünster verstorben. — Dr. med. Jakob Cohn hat sich als praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer in Kassel niedergelassen. — Der Apotheker Adolph Neußell von Obernkirchen hat die Einhorn-Apotheke in Gelnhausen von dem derzeitigen Besitzer Otto Sames käuflich erworben. — Dem Lehrer und Kirchmdiener Wenderoth zu Mosheim, Klasse Homberg, ist der Cantortitel verliehen worden.
— Bezüglich der von der Postverwaltung zu leistenden Garantie sind vielfach immer noch theilweise ganz unrichtige Meinungen im Publikum verbreitet, obwohl das Postgesetz sich darüber unzweideutig ausspricht. Es erscheint deßhalb angemessen, im Interesse des Publikums hierüber auf diese Gesetzesbestimmungen hinzuweisen. Die Post leistet dem
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Absender in folgenden Fällen Schadenersatz: 1) Für verloren gegangene Einschreibesendungen und Postauftragsbriefe 42 Mark. 2) Für verlorene oder beschädigte Geldbriefe und Werthpackete den angegebenen (versicherten) Werthbe- trag; das Risico für zu niedrig angegebene Werthbeträge in Briefen oder Packeten übernimmt demnach die Po st Verwaltung niemals. 3) Für gewöhnliche Packele im Falle eines Verlustes ober einer Beschädigung den wirklichen Schaden, jedoch höchstens 3 Mark für ein Pfund. 4) Für die auf Postanweisungen gezahlten Geldbeträge. 5) Für einen durch verzögerte Beförderung ober Bestellung von Postsenbungen unter 2 und 3 entstandenen Scha en, wenn die Sache in Folge der Verzögerung ganz ober theilweise verloren hat. Hat ber Absender den Inhalt bet Senbimg in Folge schlechter ober unzureichenber Verpackung nachweislich gefährbet so wirb Ersatz nicht geleistet. Die Höhe bcs Ersatzes soll auch ben gemeinen Werth ber Senbimg nicht übersteigen, namentlich wirb, wenn ein Werth nicht angegeben ist, höchstens für ein halbes Kilogramm 3 Mark vergütet. Das Publikum kann nicht einbringlich genug gewarnt werben, Geldbeträge weder in Briefe noch in Packete unbeclarirt einzulegen. Die Versicherungsgebühr ist eine so geringe, baß sie niemals bie Verschweigung bes Geldbetrages, die eine unverantwortliche Leichtfertigkeit ist, entschuldigen kann. Für gewöhnliche Brieffendungen wirb in keinem Falle Ersatz geleistet.
— Bei der eminenten Wichtigkeit, welche es für jeden Fabrikant oder Gewerbetreibenden Haden muß, die Gegenstände seines Faches, auf welche seit Bestehen des Reichspatentamts Patente genommen sind, kennen zu lernen, ist es ein höchst dankenswerthes Unternehmen, daß man in Frankfurt a. M. eine allgemeine deutsche Patent- und Musterfchutz-Ausstellung von Mai bis Oktober 1881 in Aussicht genommen hat, bie in Folge ein gelaufener" Anmeldungen bereits genügend gesichert erscheint. — Wenn auch das Patentamt durch unentgeltliche Ueberlassung ber Patentschriften an Zentren ber Industrie und des Handels das ©einige thitt, um bie Patente zur allgemeinen Kenntniß zu bringen, so ist doch aus deu Zeichnungen rc. nur schwierig Einsicht zu nehmen von ber großen Menge ber bereits patentirten Gegenstände, bie nahezu die Zahl 10,000 erreicht haben. Es fehlt ben Erfindern am Boden, auf welchem sie sich mit den Gewerbetreibenden und dem Publikum in engere Verbindung fetzen könnten. Diesen Boden zu schaffen, den Vermittler zwischen Erfinder und! der Oeffentlichkeit zu bilden, ist der Hauptzweck der Frank- sei den furter Ausstellung. betreffs
Kassel, 12. Januar. Zur Vervollständigung der Nachrichten über die Vergleichsverhandlungen mit den hessischen preußis Agnaten wird mitgetheilt, daß nach der jetzt proponirten Sorge Abfindung den drei Agnaten, die sich zur Annahme, de« ausgieb Vertrags bereit erklärt haben, für die Vergangenheit, d. h. miniftei für die Zeit vom Tode des letzten Kurfürsten bis zum ferngele Beginne dieses Jahres, Nichts gewährt wird. D'" halten dieselben ab 1880 eine jährliche Rente von je
Mk., nämlich rot. 18,600 Mk. fideicommisfarisch feststehend, chnsses Apanage und rot. 56,400 Mk. als eigentliche Abfindunj eits d für den Verzicht. Diese Abfindung soll für volle ach jüdische! Jahre, also bis Ende 1887, im Gesammtbetrage von j« hest rot. 450,000 Mk. vvrausbezahlt werden, so daß also sofort rechtfert die Summe von 1,350,000 Mk. zu erlegen ist, währen! tob be bann im Laufe biefer acht Jahre ein Jeder ber drei Agnatei Regiert! noch bie Apanage von 18,600 Mk. pro anno bezieht. Voi ttchtzeit 1888 ab erhält bann ein Jeder zu Beginn bes Jahre, tr Ab- 75,000 Mk., welche Summe so lange zu bezahlen ist, bi Gesetzen die betreffende Linie ausstirbt. Sitzung
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Berlin, 12. Januar 1879. Dü
(Abgordnetenhaus.) Vor dem Eintreten in bi runfene Tagesorbnung bringt bet Finanzminister einen Nachtrags uf den Etat ein; für ben Bau eines Schifffahrts - Canals voi Leise > Zehbenick nach Liebenwalde werden gefordert 500,000 M- km vo für die Canalistrung des Mains von Frankfurt bis zur fahren. Rhein 800,000 M. als erste Rate der 4'/r Million« ette in betragenden Gesammtkosten. Der Minister wünscht möz ine Ta liehst schleunige Berathung. — Es folgt nunmehr die erst n Folg Bcrathung der Vorlage betreffend den Nothstand in Ober ft dann schlesien. Für den Entwurf haben sich zum Wott gerne! bet 12 Mitglieder, dagegen niemand. — Abg. v. Hüv iche W bemängelt den Verpflegungssatz von 20 Pfennige pro Ta H - - und Kop^, beklagt die Ausschließung der katholischen Geis sicher, lichkeit von den Nothstands - Comites und verbreitet fi ier Sta über den geisllichen Nothstand, den der Kulturkampf hei i Augei vorgerufen, bezüglich ber mangelnben Seelsorge und Kral tosen i kenpflege. — Finanzminister Bitter erklärt: er freue st Kipzigei der entgegenkommenden Aufnahme der Vorlage. DieMaf^"' regeln würden nicht nur auf das Platte Land, fenbern ai Stabt und Land gleichmäßig ausgedehnt werden. Bezüj lich der Eisenbahnen würde Alles von reiflichen lokale Erwägungen abhängig gemacht werden, hinsichtlich b< Darlehne nur das Erforderliche geschehen. Die Au! schließnng ber katholischen Geistlichkeit bei ben NothstandMb, fcl Comites bebauert ber Minister; er wünsche unb hoffe Ä^staurc hülfe. — Cultusminister v. Puttkrmer erklärt: Hinsich lich der Sanitätsverhältnifse habe sich in ben Nothstand! bezirken keine bebrohliche Erscheinung gezeigt. Er und d- Minister des Innern hätten im weitesten Umfinge Am Erforderliche gethan, um Vorkehrungen gegen Epi-emien' zu schaffen. Ueberbies besitze Oberschlesien wie kaum anderer Landesthcil die umfaffenbften Anstalten und EU richtungen für Krankenpflege. Wenn cs sich um