Vermischtes.
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leide oll an dem Aufkommen Bauers nicht gezweifelt werden.
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Berlin, 11. Januar. Bezüglich der Mittheilungen
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Speier, 12. Januar. Domcapitular Molitor ist heute
Ickerl, v. Schorlemer und Bachem. Dabei dringen die
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von Seiten Frankreichs von dem Gesichtspunkte des 18 Protokolls des Berliner Congresses aus betrachtet werden' Baragnon sagte, die Regierung gedenke sich auf diese Erklärung in der Antwort zu beziehen, die sie abgeben werde wenn sie lm Senate interpellirt werde. Die Versammlung beschloß, das neueste Arrangement nicht anzuerkennen und dre Ernennung einer internationalen Commission zu verlangen, wie solche vom Berliner Congreß vorgesehen sei.
fährt die „Nordd." Allgem.OZlg.".'die' AufsichtsbeHrde' beabsichtige keineswegs dem Verkehre die Erleichterungen zu entziehen, welche sich für denselben als heilsam erwiesen. Es sei aber ihre Pflicht, darüber zu wachen, daß derartige Erleichterungen nicht heimlich und nur einzelnen Privilegirten gewährt, sondern, soweit dieselben als dem öffentlichen Verkehrsinteresse förderlich anzuerkennen seien, östentlich und auch unter Bedingungen zugestanden werden, welche von dem größeren Theile von Verkehrstreibendm
~ 7“ " , - Dies Verfahren entspreche der Natur der Eisenbahnen als öffentliche Anstalten und dem
Paris, 11. Januar. Das amtliche Jonrnal enthält heule die gestern gemeldeten Erüennungen der Generale
Marseille, 11. Januar. Vor einer Versammlung von 1500 Inhabern türkischer Fonds theilte heute der
Paris, 11. Januar. Die „Agence Havas" meldet aus Valparaiso vom 9. d. M.: Die aufständische Garnison von Takna wählte auf Anttieb ihrer Offiziere Tamacho zum Chef.
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vierzehnjähriger 3500 M., nach achtzehnjähriger 3800 M., Anderwärts geleistete Dienstjahre zählen selbstverständlich mit. — Herr Prof. Perls ist nunmehr auch am Recur- rensfieber erkrankt und gestern Abend nach dem Hofgerichtsgebäude verbracht worden. Er soll sich bei der Section eines am Recurrensfieber Gestorbenen inficirt haben — Es wird uns ein Uebelstand mitgetheilt, welcher, wenn er auf Wahrheit beruht, rasche Abhülfe verlangt. Es betrifft, dies den Transport der Kranken ans der Eisenbahn. Es wurde uns berichtet, daß dieser Tage ein Handwerksbursche von Alsfeld hier nach Gießen in die Klinik verwiesen wurde, weil im Alsfelder Krankenhause kein Platz mehr sei. Der Kranke klagte über erfrorene Hände. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, daß er recurens- krank war. Der Mann soll mit der Eisenbahn hierher gefahren sein. Wie nun, wenn derselbe in einem gefüllten
mng sich tüge. >urg icken
von
efäß Namens Bauer — ein Israelit aus Elsaß-Lothringen —
Kar cha demselben wegen Verunreinigung des Ganges e ne üffs Arreststrafe drohte, durch einen Schnitt in den Hals ent
leiben wollen. In der Stube befand sich ein Gefreiter, , «ractP hnhlrf • ... L
derselbe hörte hinter sich hart austreten und als er sich Llücksfalle DerielU 2 an K bem
umsah, lag Bauer neben der Bettstelle im Blute. Der äa^ong fdneAuae8
Mordversuch wurde durch ein kleines Brodmesser, wie man ;phl3? ^en. Er habe
s-Iche hi» str ,-h° Pfennige kauft, gemach!. 'r,q7e" S,k,7-
starken Blutverlustes und der Verletzung der Luftröhre Ä Ä * 5 -
oll an dem Aufkommen Bauers nickt aerweifelt tLben SSL1T'c?™‘ gutem Zustande befunden. Die Brücke habe niemals geschwankt, weder bei großem Wind, noch wenn Züge darüber gelaufen feien.
der Beweisaufnahme, die u. A. noch ergiebt, daß die er- | bene Mißstände zur Sprache, welche in der Justirverwal- schossene Frau reinlich und arbeitsam gewesen, der Ange- tung seit der Einführung der neuen Organisation sich er»
Hagte aber häufig in der Trunkenheit häuslichen Streit geben hätten! Der Justizminister rechtfertigt dem gegen»
angenchtet habe, beantragt Herr Staatsanwalt von Ditt- über speciell die Höhe der Gebührensätze Seitens der
furth die Bejahung der Schuldfrage. Herr Rechtsanwalt Gerichte seien ihm Klagen über die Gebührensätze nickt
Gervmus, als Vertreter des Angeklagten, bittet die Ge- zugegangen. Wenn indeß der Prozeß eine Wang in
schworenen um Verneinung der Zusatzfrage, daß der Ange- Hebung gewesen wäre uui- hinreichende Erfahrung vorliege
klagte die Thal mit Ueberleguug ausgeführt habe. Die werde sich die Reichsteairrung eventuell der Aufgabe nicht
eigene Vertheldigung des Angeklagten bewegt sich in den entziehen. eine Novelle' zur Reichsgebührenordnung vorru-
verworrensten matzen. Er bringt die Landgrafen und Kur- legen. Der Reichstag werve der Herabsetzung des Ge-
fursten von Hessen, den Prinzen von Dänemark und Gott bührengesetzes gerne zustimmen.
weiß wen noch in seine Sache hinein und vergleicht seine scheußliche Unthat mit dem Vorgehen des deutschen Heeres gegen den Erbfeind, die Franzosen, denn, so sagt er, meine Frau war auch mein Feind, gegen den ich mich schützen mußte. Zum Schluffe meinte er ganz naiv, es würde wohl keiner der Herren Geschworenen ihn für schuldig erkennen. Nach halbstündiger Berathung lautete der Wahrspruch der Geschworenen: Schuldig der vorsätzlichen, mit Ueberlegung ausgeführten Tödtung, worauf der königl. Schwurgerichtshof über den Angeklagten die Todesstrafe als unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verhängte.
Sem Landtage.
Berlin, 10. Januar 1879.
(Abgordue tenhaus.) Die Berathung des Staats-
h ii Haushaltsetats wird bei dem Etat des Finanzministe- , _______ ,______ ucr ,,„mnptinnip„
'ein nums fortgesetzt. Abg. Laugerhans erwähnt ein Cirkular verschiedener Blätter über'die Maßregeln derStaatSauf"
erste der Berliner Handelsgesellschaft wegen Betheiligung der sichtsbehörde bezügl. der Frachlkredile der Eisenbabnen
; un Relchsdank an dem Ankauf der Berlin-Potsdam Mägde- I w» ; eil bürget Bahn uud beklagt die Hereinziehung der Reichs- h abank in Privatgeschäfte. Der Finanzminister lehnt die gebe Verantwortlichkeit ab und rechtfertigt die Reichsbank.
n zi Abg. Rickert bringt die von amtlicher Seite ausgegangenen ve Maßregeln gegen die „Posener Zeitung" zur Sprache.
Dem letzteren Blatte sei wegen seiner Richtung die Grün- fraii düng eines GegenblatteS, sowie die Entziehung der amt- Ku lichen Inserate in Aussicht gestellt und sei alsdann das ,..............
ttru vormals fortschrittliche „Posener Tageblatt" für die con- erfüllt werden können me servative Partei gewonnen und demselben die amilichen > G Publikationen zugewendet worden. Redner bezeichnet die Gesetze.
ab betreffende Maßnahme als eine Ueberschreitung der amt- £ ‘ ~
ittli lichen Machtbefugnisse und fragt, ob der Minister den Nacht gestorben,
h a Vorgang billige oder geneigt sei, eine Correctur eintreten " ‘
Dtit |u lassen. Der Finanzminister Bitter erklärt, soviel er
Irt« wisse, sei in der Frage von dem Oberpräsidenten der Pro- I Blot, Thibaudin, Lostillon, Sempe, Corsero'u' und Mnafieu
mu ^nz Pos-n ein Bericht erfordert worden. Ob derselbe be- Loizillon ersetzt Gra!din, der zu anderenFunktionen be-
t s° reus eingegangen, wisse er nicht. Es werde Redner bei der rufen wurde ’ Funktionen be-
c B dritten Lesung oder bei einer anderen paffenden Gelegen- ~ "
visti beit bei der Berachung des Etats beftimmte Auskunft er- Ta cheilt werden. Einstweilen bitte er alle von dem Vorredner tb gezogenen Confequenzen auf sich beruhen zu lasten. Abg.
hevi Schorlemer-Alst weist darauf hin, daß die Provinzial-Re-
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af 1 lbgg. v. Minnigerode, Windthorst und Schmitt (Stettin) je 1 uf eine bessere Regelung des Wittwen-Versorgungs-WesenS dav jet Finanzminister Bitter sagt Abhülfe zu. — Der Etat jte es Finanzministeriums wird nach den Anträgen der Fr fudget-Commission genehmigt. — ES folgt hierauf der ha Etat des Justizministeriums. In der Debatte hierüber 5$ ringen die Abgg. Reichensperger und Windthorst verschie-
G l e ß e n, 10. Jan. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten kam unter der Rubrik „Reorganisation der höheren Mädchenschule" die Bestimmung der Höhe der Gehälter des Direetors und der Lehrer zur Verhandlung. Es erhält hiernach der Direktor 4000 M., nach fünfjähriger Dienstzeit 4300 M., nach zehnjähriger 4600 M. Die Lehrer sollen erhalten bei tadelloser Führung auf Vorschlag des Kuratoriums: Anfangsgehalt 2000 M, nach zweijähriger
Der Angeklagte nahm die Verkündigung des Todesurthril's I ftchsjähriger Äo^M "nack^ebnIäbrMr 2«wno S' na$
I Kassel, 9. Januar. Heber den Geschäftsumfang des - hiesigen Gewerbemuseums im Jahre 1879 gehen uns nach- clinz folgende Notizen zu: An der Ausstellung beseitigten sich 188 Aussteller mit 730 Gegenständen und zwar in der t an kunstgewerblichen Abtheilung 21 Aussteller mit 315 Gegen- tver- ständen, in der technischen Abtheilung 167 Aussteller mit eneu 415 Gegenständen. Davon entfallen auf Frankreich: l Aus- wir steller mit 13 Gegenständen; England: 1 Aussteller mit reise 79 Gegenständen; Schweiz: 3 Aussteller mit 39 Gegen- ieser ständen, Oesterreich: 7 Aussteller mit 140 Gegenständen;
deutsches Reich: 176 Aussteller mit 459 Gegenständen. Aus der Provinz Hessen-Nassau haben 42 Aussteller mit 155 Gegenständen, darunter 38 Aussteller mit 150 Gegenverständen aus Kassel die Ausstellung beschickt. Journal- rben nummern tarnen 1505 zur Erledigung.' Der Besuch an I riDUt)A aPipffpn hnt9 »ach den zwei öffentlichen Besuchstagen betrug 5780 Personen, Ansttckens vorSolltt ^das VeEinÄ
selben in London vorzunehmen. Aus den Zeugenaussagen ergab sich wenig; bemerkt zu werden verdient jedoch die Aussage des Kondukteurs des letzten Zuges, welcher die Brücke passirt hatte, — etwa eine halbe Stunde vor dem
London, 11. Januar. „Reuters Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 11. Jan.: Der britische Botschafter Layard hatte heute eine sehr befriedigende Audienz bei dem Sultan. Achmed Tewfik wird nach Chios geschickt und die offiziellen Beziehungen unverzüglich wiedereröffnet werden.
London, 11. Januar. „Reuters Bureau" meldet aus Konstantinopel vom 10. d.: Sawas Pascha zeigte dem Botschafter Layard in einer Note an, daß der Sultan, von dem Wunsche beseelt, die freundschaftlichen Beziehungen zu England zu wahren Achmed Tewfik bedürfte keiner Begnadigung und forderte, daß das Hrtheil der religiösen Behörden als den Gesetzen zuwiderlaufend nichtig erklärt werde. Der Ministerrath ist mit Berathung der Angelegenheit beschäftigt.
Petersburg, 11. Januar. Das Budget pro 1880 wird in diesen Tagen schließlich festgestellt. Dasselbe ba- laneiri in Einnahme und Ausgabe mit 666 Mill. Rubel. Die Einnahmen sind nach den normalmäßigen Durchschnittserträgen berechnet und gewähren, ttotzdcm die Ausgaben incl. der eingestellten Zinsen für die neuen Anleihen um 38 Mill. R. gestiegen sind, eine vollständige Deckung derselben. Unter den Mehrausgaben beanspruchen die Zinszahlungen für die Staatsschulden nach Abrechnung der Verminderung durch die Amortisation der früher kontrahirteu Anleihen 15 Mill. R. mehr, ebenso beanspruchen das Kriegs- und Mariuebudget 11 Mill. R und das Budget des Ministeriums des Innern wegen der Verstärkung der Polizei 2 Mill. mehr. Die Mehreinnahmen hauptsächlich hervorgehend aus den Erträgnissen der Aeeise, der Zölle, Forsten und Eisenbahnrückzahlungen, betragen etwa 30 Millionen. Weitere 7 Mill. Mehreinnahmen vertheilen sich auf verschiedene Titel in kleineren Beträgen. — Die vorgestern aus der „Moskauer Zeitung" tclegraphirte Meldung von aufgefunbenen Proklamationen und vorgenommenen Verhaftungen ist unrichtig und darauf zurückzuführen, daß zwar Recherchen ftattgefunben haben, aber Verdächtiges nicht vorgefnnden wurde.
Bukarest, 11, Januar. Das Amtsblatt veröffentlicht die Dekrete, betreffend die Umwandlung der diplomatischen Agentur in Rom in eine Gesandtschaft und die Ernennung des gegenwärtigeu diplomatischen Agenten in Rom, Esarcu, zum Ministerprästbenten in Athen unter gleichzeitiger Beauftragung, die Gefandtschaftsgeschäste in Rom zu versehen, bis ein Gesandter für Rom ernannt und dort eingetroffen ist.
Risch, 11. Jan. Die Skupschtina hat das Colonisa- tlonsgesetz angenommen.
«vvJ^*ca8®' 10. Jan. Es sind hier gegenwärtig 16 Millionen Bushels Getreide angehäuft; die noch schwirn- menben Ladungen betragen eine Million Bushels. Die Anhäufung ist durch anhaltende Ankäufe des Syndikats hervorgerufen, welche Preise auf einen Punkt forcirten, wo Oie Verschiffungen nicht mehr rentirten.
hnn £ÜV™^Älbenben Langenschwarz ging bei uns ein: vvn is. g. um. 2 au.
Zur Annahme weiterer Gaben ist gern bereit
_________________________Die Expeb. b. Oberh. Zeit.
Aufforderung
in Sachen der Looöholzberechtigungsfrage.
Die Entscheidung in dieser unser Heffenland so ein- sthneidend. berührenden Frage steht vor der Thür! Der Vorstand des hessischen Vereins für wirthschaftliche Jn- tereffen halt es daher für seine Pflicht, an diejenigen Ortsvorstande, für deren Gemeinden begründete Beschwerden in dieser Frage vorliegen, die ergebene und dringende Aufforderung zu richten, solche, soweit sie nicht bereits dem Herrn Hüter-Iba, Mitglied des Kommunallandtags zugegangen sind, nunmehr schleunigst an unser Vorstandsmitglied Herrn Seyfarth zu Friedrichshütte bei Bebra einzusenden. Dabei dürfte jedoch zu beachten fein, daß bei Beschwerden, welche sich auf zu weite Entfernung des zu- getotefenen Holzes beziehen, wenn sie Erfolg haben sollen, nothwendiger Weise ausdrücklich anzugeben ist, ob in näher gelegenen Revieren in demselben Forstwirthschaftsjahre Versteigerungen von Brennholz stattgefunden haben.
Der Vorstand. will bei dieser Gelegenheit nicht unterlassen, auf die bezüglich der Herrichtung der diversen Holz- sortlmente bestehenden Vorschriften, resp. auf das Recht der Ablehnung aufmerksam zu machen, wie solches der land- wirthschaftliche Kreisverein Rotenburg schon im vorigen 3"hre gethan hat; z. B. daß das Reisholz in Haufen von je 54 et. 4 §uß langen und li/2 Fuß starken Wellen, oder wenn ungewellt in Stößen von je 10 Cub.-Meter Inhalt bestehen muß, daß das Derbholz als Prügel nicht unter 3 Zoll, als Scheit nicht unter 5 Zoll Durchmesser eingelegt werden darf.
Die bereits vorliegenden und etwa noch eingehenden Beschwerden gedenken wir in einer in entsprechender Form abgefaßten Eingabe^ an das Abgeordnetenhaus zu senden.
-va die Zeit drängt, so bitten wir nochmals dringend um schleunige Einsendung etwaiger Beschwerden an unser Vorstandsmitglied Herrn Seyfarth in Friedrichshütte bet Bebra.
Für den Vorstand des hessischen Vereins für wirthschaftliche Interessen.
Ter Vorsitzende: C. Oldenburg.
5tontfut-t “■ M., 12. Januar. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Crebitaktien 255 nach —, Etaatsbahn- ft4’len„A3A nQd) i7^5obeCftentLtiiSl nad> ~ Ungar. Goldrente n % Er Loose 126, 1877r Ruffen 89$ nach
U. Ruff. Orientanleihe 59 i. Galizier -. Tendenz: schwach