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irren. Möchten die oben angeführten Worte des Professors Dr. Reuleaux für unser deutsches Gewerbe ein Wink sein, daß der rechte erfolgreiche Weg zur Rehabilitirung deutschen Handwerks und deutscher Kunst die Vertiefung in die deutsche Geschichte und namentlich des von der oberfläch­lichen rationalistischen Geschichtsbetrachtung so »iel ge­schmähten und so einseitig dargestellten deutschen Mittel­alters — dieser Blüthezeit deutschen Gewerbes und deutscher Kunst ist. Nur auf diesem Wege können wir es wieder zu einem deutschen Stil, zu einem deutschen Geschmack, zu einem deutschen Gewerbe bringen, welches von den anderen Nationen respectirt und gesucht wird.

Deutsches Reich.

Berlin, 10. Janar. Der Kaiser hat heute Nach­mittag den russischen Botschafter von Oubril in Privat­audienz empfangen — Tie kirchenpolitischen Verhandlungen mit dem Nuntius Jakobini werden nächster Tage durch den Geheimrath Hübler in Wien wieder ausgenommen, der gestern eine Audienz bei dem Kaiser hatte. Der Brief­wechsel zwischen dem Kaiser und dem Kronprinzen mit dem Fürsten Bismarck ergab die Instruktionen für Hübler. Dieselben enthalten in den Hauptpunkten uur wenig Zu­geständnisse. — Aus zuverlässiger Quelle berichtet man der „B. B-Z.", daß das nervöse Leiden des Fürsten Bismarck sich in neuester »Aett allerdings durch dke starke Anwendung von Chloralbydrat gesteigert hat, daß ein akuter Krankheits­zustand bei dem Fürsten aber nicht vorhanden ist. Der Reichskanzler hat dieses seines leidenden Zustandes halber seinen Urlaub formell bis zum 15. Februar d. I. ver­längert, so daß er bei Eröffnung des Reichstages wohl kaum hier anwesend sein wird. — Wie der Elbcrf. Ztg. mitge- theilt wird, erfolgte am 18. Dezem' er gleichzeitig mit der Bestätigung des sreisprechenden Urtheils des Grafen MontS in Sachen des „Großen Kurfürsten" ein kaiserlicher Erlaß an das gesammte Offizierkorps der Marine. Der Erlaß ermahnt, allen Hader zu vergessen und unter Würdigung der Verdienste, welche sich die jetzt leitende Spitze erworben habe, durch erhöhte Leistungen die erlittene Scharte auszu­wetzen. —- Es ist aufiallend wie gewisse Oppositionsblätler versucht haben, den Oberschlesischen Nothstand gegen die Staats-Regierung auszubeuten. Wiederholt ist der Ausdruck der Verwunderung gehört worden, daß die Regierung nicht längst schon mit einer der großen Kreditforderung an, ben Landtag gekommen ist. Als ob es nur darauf ankäme, eine beliebig große Summe einem leidenden Landestheile zu zuweisen! Dagegen ist doch hinlänglich bekannt, daß die ersten dringenden Bedürfnisse aus bereiten Mitteln des Staats und der Provinz gedeckt worden sind. Um weiteren Bedürfnisien zu begegnen hat die Regierung gestern im Abgeordnerenhause eine Vorlage auf Gewährung von 6 Millionen Mark eingebracht. Die bisherigen Ermittelungen waren unumgänglich, um die Wege der zweckmäßigen Ver­wendung einer solchen Summe genau zu erkennen und sestzustellen. Uebrigens geht aus der gestrigen Vorlage des Finanzministers hervor, daß zum Bau von Eisenbahnen noch eine Summe von 12’/j Mill, in den bedrängten Landestheilen verwendet werden soll. Ebenso werden Maß­regeln vorbereitet zur Einführung Drainage und Bekämpfung des Wuchers. Fast aber sollte man glauben, daß die Erfolge der Regierung in den großen Fragen der Opposition das Verfahren nahe gelegt haben, es im Kleinen zu ver­suchen, da sie im Großen nichts erreichen kann. Zur Zeit als die Freihandelstheorie die öffentliche Meinung unbe­dingt beherrschte, noch zur Zeit res ostpreußiscken Noth- standes wurden vielfache Bedenken gegen das Einschreiten des Staates zur Linderung der Noch geäußert; jetzt be­klagt man, daß der Staat nicht gleich auf die erste Kunde des Nochftandes eingeschritten ist. Als ob die Erfahrung nicht gelehrt hätte, welchem Mißbrauch solche ungeregelte und unbedachte Hilfe ausgesetzt ist.

Memiuge«, 9. Jan. Bei der im hiesigen ersten Wahlkreise stattgehabten Reichstagswahl wurden laut amtlicher Zählung im Ganzen 11,360 Stimmen abgegeben. Der zum Abge. gewählte Landrath Dr. Karl Adolf Baumbach in Sonneberg (nationalliberal) erhielt 6754, sein Gegenkandidat Regic- rungSrath Max von Buttler in Meiningen (deutsche Reichs­partei) 4592 Stimmen.

München, 10. Januar. Die Kammer der Abge­ordneten setzte heute die Berathung des Kultus-Etats fort. Bei dem Kapitel „Universität München" beklagte Rittler die Abnahme des rein philosophischen Studiums gegenüber dem Fachstudium. Die Abgg. Habn, Völk und von Schauß nahmen das Wort gegen die heftigen Angriffe Dallers gegen den altkatholischen Professor Friedrich. Völk bezeichnet Daller als unwürdig, Leuten wie Meßmer, Friedrich und Döllinger die Schuhriehmen zu lösen. Der Kultusminister erklärte, Dallers gestrige Behauptung, daß die Leistungen der Universität zurückgingen, sei unrichtig. Die Abschaffung der Kollegiengelder würde eine Erhöhung der Professoren- gehälter vom 1. März ab nölhig machen. In Betreff Friedrichs sei zu unterscheiden zwischen der Stellung Fried­richs zur Kirche und der Form, wie er seine Anschauungen ausdrücke. Er habe schon oft gesagt, warum er den Alt- katholieismus schütze. Er müsse erklären, daß auch ihm die Abonnements - Entladung des „Deutschen Merkur" nicht gefalle. Gegen die literarische Fähigkeit eines Univetsitäts- Professors könne die Regierung nicht einschreiten, von Schauß beantragt die Errichtung einer Professur für baye­rische Geschichte. Ministerialrath Völk empfiehlt den An­trag. Abg. Daller entgegnet dem Vorredner in längerer Ausführung, er habe nicht die Pensionirung Friedrichs ver­

langt, sondern nur dem katholischen Volke Genngthnung durch öffentliche Konstatirung geben wollen, daß ein nicht einmal mehr altkatholischer Priester in einer römisch-katho­lischen, theologischen Fakultät sitze. Abg. Jörg erklärt, Namens der Rechten, dieselbe werde eine bayerische Ge­schichts-Professur, weil kein absolutes Bedürfniß vorliege, ablehnen. Nachdem die Ablehnung daraus mit Mehrheit beschlossen worden, wurde der Etat der Universität München nach dem Anträge des Ausschusses genehmigt. Nächste Sitzung Montag.

ÄUSlMö.

Wie«, 10. Januar. Die „Presse" veröffentlicht eine montenegrinische Eirkularnote und ein Memorandum vom 26. d. Letzteres erhebt gegen die Pforte den Vorwurf systematischer Verschleppung und der planmäßigen Auf­wiegelung der Albanesen sowie der Zweideutigkeit bei den Unterhandlungen und schiebt ihr die Schuld zu für die jetzige akute Form des Streitfalls, welcher Montenegro durch die Nöthigung eine das Fürstenthum erdrückende Truppenmacht unter den Waffen zu halten, materiell zu ruiniren drohe. Montenegro beansprucht hierfür dem Me­morandum zufolge 2 Millionen Frcs. Entschädigung und verspricht vorläufig das vertragswidrige Verhalten der Pforte und den Friedensbruch seitens ihrer Unterthanen nicht als Kriegsfall oder Anlaß eines Bruches anzusehen, verlangt aber von den Vertragsmächten energische Abhülse.

Rom, 10. Januar. Der österreichisch-ungarische Bot­schafter Graf v. Wimpffen ist gestern von dem Minister­präsidenten Cairoli empfangen worden. Die Unterredung zwischen dem Botschafter und dem Minister trug einen herzlichen Charakter. Graf v. Wimpffen wird heute dem Könige seine Beglaubigungsschreiben überreichen. — Anläß­lich des Jahrestages des Hinscheidens Victor Emanuels traten bei dem Ministerium zahlreiche Condolenzschreiben und Telegramme aus den Provinzen und vielen Gemein­den ein.

Paris, 10. Januar. General gatte wechselte bet Uebernahme des Kriegsministeriums sämmtliche General­direktoren desselben. Die Journale Heden hervor, diese Maßregel sei eine wesentlich politische und habe nichts Ver­letzendes für die Persönlichkeit der bisherigen Generaldirek­toren, deren militärische Verdienste General Farre aner­kannt habe. — Das amtliche Journal wird morgen die Dekrete veröffentlichen, durch welche General Blot zum Stabschef des Kriegsministers, General Thibaudin zum Direktor der Infanterie, General Sempe znm Direktor bet Artillerie, General Villenoisy zum Genie-Direktor an Stelle der Generale Davoust, Thoumini, Schneegans und Riviere ernannt werden. General Renaudin, Direktor des Zah­lungswesens, wird durch Panafien ersetzt. Zwei Direktoren im Kriegsministerium, der eine für den Verwaltungsdienst und der andere für das Pulverwesen sind allein beibehalten. — In der Kunstgewerbeschule von Angers wurde kürzlich ein Schüler von seinen Kameraden in einer Weise miß­handelt, daß er in Folge dessen verstarb. Auf Befehl des Handelsministers hat die Staatsanwaltschaft sofort eine Untersuchung eingeleitet; nun wird aber dem „Evenement" aus Angers vom 6. Januar telegraphirt: „Heute früh be­fanden sich die erste und zweite Division der Schule in vollem Aufstande und wollten durchaus nicht in ihre Ate­liers zurückkehren. Der Direktor benachrichtigte den Prä­fekten des Departements Maine-et-Loire und dieser ließ die Schule von hundert Soldaten und etwa 20 Gendarmen zerniren. Um 2 Uhr öffnete man das Gitlerthor und die Soldaten drängten die Meuterer bis tief in den Hof zurück. Nun richtete der Generalprokurator an fte eine beredte Ansprache, welche auf die jungen Leute einen tiefen Eindruck zu machen schien. Den Generalprokurator umgaben der Präfekt, der Maire, der Unterfuchungsrichter und der Com- mandant der Gendarmerie. Darauf begann die Unter- fuchung; zehn Zöglinge wurden verhaftet und elf ausge­wiesen. Der Fall wird demnächst vor die Geschworenen kommen Die Schute wird wahrscheinlich strafweise beur­laubt werden; sicherlich wird sich die Zahl der Auswei­sungen auf vierzig belaufen. Die Festigkeit, mit welcher der Direktor der Schule feine Pflicht that, verdient alles Lob. In der Stadt herrscht unbeschreibliche Auflegung. Eine Abtheilung von vierzig Soldaten wird die Schule heute Nacht bewachen.

Madrid, 10. Januar. In heutiger Sitzung der Cortes forderte der Ministerpräsident in einer über den Königs­mord gehaltenen Rede alle rechtschaffenen Leute auf, sich gegen Bestrebungen zu vereinigen, welche Angriffe auch auf das AutoritätSprincip und die Monarchie erkennen lassen und Attentate gegen die Souveräne in sich bergen.

Loudo«, 10. Januar. „Reuters Bureau" meldet aus Kabul vom 9. d.: General Roberts versicherte in einer Rede zu afghanischen Häuptlingen, die englische Regierung wünsche das Leben, das Besitzthum und die Religion der Afghanen zu achten. — „Daily News" melden aus Lahore vom 10. d.: Mahommed Khan hält Ghayna stark besetzt.

Petersburg, 10. Januar. Der „Ruff. Invalide" meldet aus Samakand vom 4. d.: Die in Samarkand wohnhaften Vettern Abderrhamas, Selver Khan und Jsak Khan, flüchteten über die Grenze unter Zurücklassung ihrer Familien in Samarkand.

Athen, 9. Januar. Verschiedene Banden, welche sich in Thessalien gebildet hatten, um Ruhestörungen hervorzu­rufen, sind durch Truppen zerstreut worden.

Rew-Aork, 9. Januar. Ein Syndikat übernahm die noch verbleibenden 100,000 Aktien der New-Nork-Central-

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Bahn, wofür die Option morgen abläuft. — General Chamberlain erließ eine Bekanntmachung, daß er den Be­fehl über die Siaalsmiliz von Maine übernehme, um das Staatseigenthum und die Institutionen zu schützen, bis der Gouverneur legal gewählt und bestätigt fei. Chamberlain übernimmt zeitweilig das Gouverneuramt.

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Marburg, 10. Januar. Nach Abschluß der Rechnung des hiesigen Frauenvereins vom vorigen Jahre beliefen sich die Einnahmen desselben auf 599 Mark 39 Pfennige. Hiervon find an verschämte Arme der Stadt Marburg 558 Mark 63 Pfennige an Geld und Kleidungsstücken verausgabt worden, so daß sich ein Kaffenbestand von 40 Mark und 76 Pfennige ergibt.

Marburg, 12. Januar. Wie sehr kleinere Kinder der Aufsicht bedürfen und wie nothwendig es ist, biefelben den Feuerungsstätten fern zu halten, beweist ein trauriger Fall, der in voriger Woche sich hier ereignete. Ein zwei­jähriges Mädchen folgte dem Vater in die Küche, unter dem Waschkeffel befindet sich Feuer, dem das Kind mit seinem Kleidchen zu nahe gekommen sein muß, und als unter der Vater einen Schrei hörte, stand das Kind schon in C" ' Flammen. Der Tod erlöste es alsbald von seinen mit d

Schmerzen.

Marburg, 12. Januar. In einer Wohnung vor dem Barfüßer Thor wurde heute Morgen zwischen Blumen­töpfen hinter dem Fenster ein lebender Schmetterling folgen! (Pfauenauge) aufgefunden.

Marburg, 12. Januar. Ein Erinnerungsblatt an den Antrittskommers (22. November 1879) der Nichtver- ftänbei binbungsstudenten ist in autographischem Druck erschienen unb in ben hiesigen Buchhandlungen zu haben, worauf wir nicht unterlassen wollen, sich dafür inlereffirenbe Kreise aufmerksam zu machen; bas Heftchen enthält alle bei bieser ftänbei Festlichkeit gehaltenen Reben vollständig.

Marburg, 12. Januar. Die „K. Tgspst" theilt fol' gendes über die Verwendung verfrorener Kartoffeln mit Kartoffeln, welche durch Frost gelitten, können wieder ver stände: besfert, d. h. von ihrem süßlichen GeschmackZ>efreil werden-----

wenn man dieselben, wie sie sind, mit der 'schale, je nach dem sie von der Kälte gelitten, ein, zwei, oder höchstens außer auch drei Tage lang vor dem Kochen in kaltes Waffen legt. Es empfiehlt sich, die Gefäße dabei zuzudecken, inbeni ben be man gefunben, baß die oberen, dem Licht ausgesetzten Kar - toffeln, einen nicht ganz so guten Geschmack erhielten all Stube bie unten liegenben, was durch bas Bebecken der Gefäß Namet vermieden wird. Solche Kartoffeln befonders, wie Kar da bei toffeln überhaupt, bürfen nicht langsam, sondern müsse! Arrests rasch gekocht werben, woburch dieselben dann mehliger, wi <“t™ es ebenfalls letztere Eigenschaft nur erhöht, wenn vor ben Kochen bie Kartoffeln durch mäßige Wärme etwas abge Umsatz, trocknet werden, was in er Küche ja leicht ohne besonder^ mrx' <" Kosten und ohne große Umstände zu bewerkstelligen ist. . .

Kassel, 10. Januar. In der heutigen Schwurgerichts starken sitzung erscheint auf der Anklagebank der 74jährige Schneide oll an und Winkelkonfulent Heinrich Braun aus Hofgeismar, ui ------

fein Unheil wegen des von ihm an feiner Gattin begangene f Mordes zu erhalten. Der Angeklagte gibt zu, feine zweit I Ehefrau, Marie Luise, geb. Weiß, am Morgen des 2u (A September 1879 erschoffen zu haben, will sich jedoch n hausha Stande der Nothwehr befunden haben. Er behauptet, sein riums Ehehälfte habe ihn mit ihrem erwachsenen Sohne erste der Ehe mehrfach des Nachts in feinem Bette überfallen uti Reichst verwundet. Im Begriff, nach Kassel zu reifen, um eir bürget sechswöchige Gefängnißstrafe anzutreten, t)abe er sich a bank i dem bezeichneten Tage von der Küche in die Stube begebe Verant wollen, als feine Frau mit gezücktem Messer auf ihn zi Abg. 3 stürzte. Im Augenblicke des Affektes habe er das ve borgene Terzerol Herrn,rgelangt und auf feine Frau abg Dem li feuert. — lieber die Vergangenheit des Angeklagten Brav düng e ist Folgendes zu bemerken: Er ist wegen Diebstahls, Kn üchen ‘ pelei, Beleidigung, Verleitung zum Meineide, Letru dermal Fälschung, Mißhandlung seiner Ehefrau; roe'ter in me servativ als 30 einzeln-n Fällen zu mehrjährigen Zucht- und G Publika fängnißstrafen verurtheilt. Trotzdem will Angeklagter ab betreffet feit Jahren über die betriebene Kuppelei seiner Frau sittli lichen i entrüstet gewesen sein und beruft sich dabei feierlich a Vorgan Gott, das allmächtige und allwissende h-Here Wesen. Dm zu lasse die Akten wird jedoch erbracht, daß Braun selbst eie Tru wisse, ß feder aller dieser Dinge war. Durch die Zeugenvernehmu vinz Pi wird der objekive Thatbestand des Mordes wie folgt fe reils eir gestellt: Nachdem Braun zwei Tage vorher zu einer B dritten kannten geäußert, daß er seine Frau wegen ehelichec Zwisti beit bei teilen erschießen wolle, in dieser Absicht auch einige Ta checkt w vorher das Terzerol in Kassel käuflich erwarb, begab gezogen« sich am Morgen deS 26ften Jahrestages seiner Ehern Schorle! schreibung in seine Behausung und führte seinen Bors sterung« auch wirklich aus, ohne daß der geringste Wortwech ausführ zwischen ihm und seiner Frau vorausging. Die Kugel d um W Terzerols ging durch die Brust und verletzte Herz u »er kal Lunge, war also unmittelbar töbllich. Die töbllich getrost« flnanzn Frau eilte in ihrer Todesangst bis zum nächsteu Hai nagen und stürzte hier auf der Treppe lautlos zusammen. Wtgen sic geklagter begab sich inzwischen znm Amtsgericht und erzähl daß er vorsätzlich seine Frau erschossen habe. Auf » Frage deS Richters, ob feine Fran denn auch in Folge i Schusses gelobtet worden sei, erwiderte er, daß er sich dav nicht überzeugt habe, leid ihun würde es ihm, fügte hinzu, wenn sie nicht gelobtet worben sei. Daß;cine Fr einen Angriff mit einem Messer auf ihn gemacht h» scheint ihm erst später eingefallen zu sein. Nach SW