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aor die Alternative gestellt sei, ihrem Bote eine Constitu­tion zu bewilligen oder zu verweigern und daß in beiden Fällen große Katastrophen unvermeidlich wären: eine Ver­fassung in einem noch so weit zurückgebliebenen Lande möchte nämlich leicht den alten Bau der Monarchie er­schüttern und Leidenschaften ansachen, die jetzt unter der Ascke glimmen; die Verweigerung einer Constitution würde aber wiederum die aufgeklärten Klassen verstimmen und der nihilistischen Partei in die Hände arbeiten. Diese Stellung der Frage seine eine pessimistische und die russi­sche Regierung könnte das anerkannte Bedürfniß nach Re­formen befriedigen, auch ohne zu dem parlamentarischen Regime, welches dem Temperamente der Nation noch in keiner Weise zusage, ihre Zuflucht zu nehmen. „Unter den alten, im russischen Volke selbst wurzelnden Institutionen befindet sich eine", sagt das „Parlament", „die man nur wieder herzustellen und mit den modernen Anforderungen in Einklang zu bringen brauchte, um eine allgemeine Be­schwichtigung im Lande herbeizuführen: wir meinen die zemskaia duma. Es ist nur wenig bekannt, daß Ruß­land bis um die Mitte des vorigen Jahrhunderts eine aus Vertretern der verschiedenen Klassen bestehende Versamm­lung besaß, welche in seiner Geschichte eine große Rolle spielte. Um nur an Eines zu erinnern, die duma war es, welche Rußland aus der Anarchie gerettet hat, in die es durch die Herrschaft der „Betrüger" verfallen war. Sie hat im Anfang des 17. Jahrhunderts Michael Ro- manoff, den Gründer der herrschenden Dynastie, auf den Thron erhoben. Selbst Iwan der Schreckliche, welcher die Republik von Nowogorod, die Verbündete der Hansa, so unbarmherzig zermalmte, hat die duma an seiner Seite gedultet. Erst unter Peter dem Großen verlor sie jede politische Wichtigkeit, um in der Mitte des vorigen Jahr­hunderts ganz zu verschwinden. Dem jetzigen Kaiser ge­bühret das Verdienst, an die Ueberlieferung wieder ange­knüpft und Rußland Zemstvas verliehen zu haben, Pro­vinzialvertretungen mit ziemlich umfassenden Befugnissen. Leider wurden die letzteren nach einigen Jahren wieder be­schränkt und seitdem griff das Mißvergnügen in den ver­schiedenen Klassen immer mehr um sich. Mehrere Zemstvas, so diejenigen von Tschernigow, Charkow und Wladimir, haben ehrfurchtsvoll den Wunsch ausgesprochen, ihre Ge­rechtsame erweitert zu sehen, um dem Rufe des Souveräns folgen und der Regierung in der Bekämpfung der revolu­tionären Tendenzen beistehen zu können. Der Reichsrath könnte ebenfalls durch geeignete Umgestaltung eine wirk­same Controle über die Geschäfte des Landes üben. Diese Körperschaft, deren Mitglieder sämmtlich vom Kaiser er­nannt werden, entwirft die Gesetze, arbeitet das Budget aus, überwacht die Ausgaben und kann sogar die Minister wegen der von ihnen begangenen Mißbräuche zur Rechen­schaft ziehen. Man brauchte diesen Reichsrath nur mit einer gewissen Anzahl frei gewählter Abgeordneten der Zemstvas zu verstärken, um ihm einen anderen Charakter zu geben und eine erfolgreiche Einflußnahme auf die öffentlichen Angelegenheiten zu ermöglichen. Das wäre schon theilweise eine Rückkehr zu zemskaia duma und die russische Gesellschaft, deren Wünsche in der Richtung eines self=governement noch sehr bescheieen sind, würde nicht

in Hindostan verlegt. Dieses Volk konnten die Arier sich nicht unterwerfen, man mußte sich mit ihnen befreunden, bis es zum Dienenden gemacht werden konnte, so ab­stoßend seine barbarischen Gebräuche auch befunden wur­den. Die volksthümlichsteu Nagahclden wurden als Ver­körperungen arischer Gottheiten erklärt und ins Hindu- Pantheon ausgenommen, der Volksname einer mythologischen Schlange mit menschlichem Antlitz beigelegt, die unter der Erde wohnt und Wastu als Herr der Erde zum Erhalter der Welt gemacht, bis diese Figur schließlich zum Schutz­geist bei Hausbauten herabgedrückt werden konnte.

Zahlreiche verwitterte, über ganz Indien zerstreute Steinbilder einer Schlange geben Zeugniß vom Alter die­ses Dienstes. Der Kultus war und ist jedoch kein Fetisch­dienst, sondern dem Totemismus der amerikanischen In­dianer zu vergleichen, der in der Verehrung sinnlich wahr­nehmbarer Wesen, über die der Mensch keine Gewalt hat, eine Mittelstellung zwischen Fetischdienst und Religion cin- nimmt. Heut zu Tage ist in Süd-Jnvien unter jedem Baum, an schattigen Orten, am Ufer der Flüsse vom gläubigen Hindu die Steinculptur einer Schlange hinter­legt; man darf mit den Fingern nicht daran deuten, sonst faulen sie ab. Das Volk hält das Bild der Schlange für ein Heilmittel; ein Kranker knetet sich aus Lehm und Teig eine schlänge oder nimmt eine aus Tbon gebrannte, aus Messing gegossene Schlange und verrichtet damit ge- wiffe Ceremonien. Das Aufstellen einer Schlange hält Kinderlosigkeit ferne; Wohlhabende, die sich vergeblich nach einem Sohne gesehnt haben, gehen kostspielige Ceremonien mit einem schlangenbilbe ein. Der Aussätzige erhofft von der Schlange Erlösung von einem schmerzlichen Leiden, muß ihr aber unter Musik opfern.

Die Thürpfosten beschmiert der Hindu mit Dünger der heiligen Kuh und glaubt dabei von seinem Hause giftige Schlangen ferne zu halten; dringt aber eine solche ein, so treibt sie das abergläubische Hinduweib nicht mit Gewalt hinaus, sondern stellt sich betend vor sie hin, auf daß sie sich entferne; und erhebt dabei die Schlange den Kopf und schwenkt denselben, so gilt dies als Verheißung von Glück. Diesen Aberglauben nützen die Schlangen- Beschwörer aus, Gaukler, welche Brillenschlangen geschickt die Giftzähne auSbrechen und sie nun durch Musik, welche

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Zum Volksfest werden die zwei Jahresfeste Naga Pant- schami und Kukka Schesthi; ersteres ist das Hauplfest und findet am Tage des Monat Srawana (August oder Sep­tember) statt. An diesem Tage baden die Weiber und legen ihr bestes Geschmeide an; mit Krügen voll Milch und Blumen naht man sich den Schlangenbildern im Hause oder in der Nähe des Dorfes, sucht auch Ameisenhügel auf, in denen man Schlangen vermachet, oder trachtet im Dickicht einer wirklichen Cobra sichtbar zu werden, der man ihr Lieblingögericht Milch vorsetzt. Die Schlangen­beschwörer haben ihren guten Tag, jeder beschenkt sie. In den Städten nehmen sie die Feier in die Hand und durch­ziehen mit Musikern, die mit Clarinette, Flöte und langen, quer gehaltenen Trommeln, Tamtam, deren Fell mit den Fingern geschlagen wird, eine unharmonische Musik machen, die Straßen; in großen Körben führen sie unschädlich ge­machte Brillenschlangen mit sich, Abends umringen Fackel­träger die Gruppen. An passenden Platzen wird Halt gemacht und Tröge auf die Erde gestellt; Frauen tragen Milch bei und die aus den Körben an die Schüsseln ge­setzten Cobras lassen sich das leckere Mahl munden. Er­regend ist die wüthende Geberoe der Thiere beim Weg- nehmen, wie die täuschende Verwegenheit, welche ihre Be­sitzer dabei zur Schau tragen.

In Süd-Indien ist Deccmber die Zeit des Schlangen­festes; hier wallfahrtet man zu bestimmten Tempeln der Brahmanen, die sich das Halten von Schlangen zum Ge­schäft machten, oder zu Ruinen, in denen die Thiere massen­haft Hausen; der Genuß von Erde aus der Höhle einer Schlange von diesen Orten genommen, macht eine unfrucht­bare Fran gesegnet, der Körper des Aussätzigen damit eiu- geriebeu, heilt. — So lange das Verlangen nach einem Nachkommen bestimmend bleibt für die Handlungen des Hinou, so lange wird sich der Schlangenkultus in alter Stärke forterhalten.

aus, als gemäßigter Schutzzöllner, sei er mit dem Tarif in der Hauptsache einverstanden gewesen, jedoch nicht immer mit dem Satze der einzelnen Positionen wie z. B. nicht mit der Steigerung der Baumwollengarnzölle. Redner glaubt, daß der Zoll dazu dienen werde, die nationale Industrie zu schützen und ihr aufzuhelfen; von Erfahrungen könne

wenn man es mit mehr ruhiger Ueberlegung gearbeitet hätte. Dem Ansehen der Gesetzgebung und der Gesetze ist das keineswegs vortheilhaft gewesen. Möge sich das Ab­

mehr verlangen. Es ist also durchaus nicht nöthig, bis zur Octroyirung einer Verfassung nach britischem Muster zu gehen; wenn die Regierung nur die schon bestehenden und aus dem Geiste der Nation selbst hervorgegangenen Institutionen entfaltete, könnte sie vielleicht der Lage Herr werden, ohne die conservativen Interessen irgendwie zu be­unruhigen. Ist der Erfolg des Unternehmens auch nicht unbedingt gewiß, so verlohnte es doch wenigstens einen Versuch,"

man der Kürze der Zeit halber noch nicht reden. Er ge­dachte ferner des neuen Prozeßverfahrens, des Gesetzes, betreffend die Lebensmittelverfälschung, der Aenderungen der Gewerbeordnung, und bedauerte schließlich, daß ein Gesetz gegen den Wucher noch nicht zu Stande getommen ist. Präsident Hölder begann mit einer Schilderung der gegen­wärtigen politischen Lage und der gedrückten Stimmung welche in so vielen Kreisen Platz gegriffen. Aus der einen Seite stehen Leute, die dem Reiche feind sind, die Alles verachten, über Alles schreien, die an Allem nörgeln, was von Seiten der Regierungen, des Reichstages und des Reichskanzlers geschieht, die nie ein einziges Wort der An­erkennung für den Staatsmann haben, der Deutschland aus dem Spielball seiner Nachbarn zu einem achtungsgebietenden mächtigen Staate gemacht hat. Was der Kanzler thut, ist von ihnen schon im Voraus verurtheilt. Redner hält eine sachliche Opposition für berechtigt und nöthig und ist selbst nicht mit allem einverstanden, was Bismarck für gut hält; allein eine gehässige, persönliche, maßlose, giftige Opposition, wie der Kanzler im Reichstage und in einem Theil der Presse erfahre, sei nicht berechtigt. Er anerkennt, daß manches in der neuen Ordnun g der Dinge, an den neuen Gesetzen, den gewohnten Anschauungen entgegen ist und deßhalb wehe ihm; allein wenn man so Vieles, lange Vernachlässigtes nach holen müsse, könne es nicht gleich vollkommen und zur Befriedigung Aller ausfallen. Manches an diesen Gesetzen müsse wieder geändert werden, aber im großen Ganzen sei das Reue doch besser als das altge­wohnte, was man mit der Zeit wohl einsehen werde.

... .... „ . Jedenfalls aber sollen die wahren Patrioten in einer solchen

machte Cobras mit scheinbarem Muth herausgezogen und Zeit der allgemeinen Mißstimmung sich nicht entmuthigen ’*** es"”S" 0X1 t-™ lassen, sondern fest auf ihrem Platze zusammetistehen gegen

die Extremen rechts und Diejenigen links, welche die be­stehende Ordnung umfloßen wollen.

Mäacheu, 9. Jan. (Abgeordnetenkammer.) Bei Be- rathung des Etats des Cultusministeriums wendet sich Rittler in längerer Rede gegen den Cultusminister. Minister v. Lutz erwidert darauf: eine Erörterung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche sei gegenwärtig nicht am Platze. Der ganze Conflict sei hervorgerufen, weil die Ansprüche der Kirche zu hoch gespannt und die Rechte des Staates zu wenig respeclirt seien. Der Minister stehe auf dem Verfaffungsstandpunkte und habe nie etwas gethan, was nicht durch die Verfafsttng begründet fei. Er habe nie den Bischöfen wegen des Unfehlbarkeitsdogmas mit Ge- fängnißstrafen gedroht. Schließlich spricht der Minister fein Bedauern aus über Rittler's Aeußerung, daß die Reichsrathkammer durch ihr Votum in der Simultanschul­frage ihm' (dem Minister) ihren Dank für den Pairschub ausgesprochen habe.

Lehmwand der Häuser, in Gebüschen und in Gärten her­vorlocken, wohin sie vorher gebracht worden waren; in der Nähe des Versteckes stehend, werden solche schadlos ge»

Deutsches Reich.

Berlin, 9. Januar. In Bezug auf die parlamenta­rische Behandlung der Vorlagen über die Verwaltungs- Reform schreibt die „Magdeb. Ztg.": „Im Abgeordneten­hause soll womöglich schon am Montag die zweite Lesung der Vorlagen des Ministers des Innern über die Verwal-

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Ausland.

Wit«, 9. Januar. Das hiesige „Telegr. Corresp.- Bureau" berichtet aus Konstantinopel: Wie aus Philip- popel gem.ldet wird, hat eine Abteilung Milizen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die griechische Patriar­chatskirche mit Gewalt besetzt und die Schlüssel der Kirche Aleko Pascha übergeben. Einer griechischen De­putation, welche dieserhalb sich zum Generalgouverneur begab, versprach derselbe den Vorfall untersuchen zu lassen.

Rom, 9. Jan. Cretzulesco ist zum rumänischen Ge­sandten am italienischen Hofe ernannt.

Rewyork, 8. Januar. In der heutigen Sitzung der Legislatur von Maine nahmen die Republikaner ihre Sitze ein, jedoch der Senatspräsident, welcher bis zur Wahl des Nachfolgers Garcelons, dessen Amtstermin gestern Mitternacht abgelaufen war, als Gouverneur fungirt,

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tungßreform beginnen und mehrere Tage währen. Die bestimmten Angaben über die Eventualität einer Nachsesston treten so laut und nachdrucksvoll hervor, daß daran kaum zu zweifeln ist, indessen ist man in der Majorität des Abgeordnetenhauses ziemlich gewiß, daß es dazu nicht kom­men wird. Die Mitglieder der äußersten Rechten und voraussichtlich mit ihnen das Centrum wollen eine so durch­greifende Umgestaltung der Vorlagen gerade in ihren grund­sätzlichen Bestimmungen durchsetzen, daß die Regierung sich genöthigt sehen müßte, die Vorlagen zurückzuziehen. In diesem Falle wären die schwebenden Arbeiten auch ohne Nachsession zu erledigen." In wieweit diese Behauptungen richtig sind, wird sich ja demnächst zeigen; uns ist über die Stellung der conservativen Partei zu diesen Vorlagen noch nichts bekannt. Nach unserer Ansicht müßten die Vorlagen die provinziellen Eigenthümlichkeiten mehr berücksichtigen und deshalb auch der Provinzialverwaltung größere Selbst­ständigkeit verleihen. Das durchschlagende Prinzip sind in den neuen Vorlagen die Regierungsbezirke nicht die Pro­vinzen. Für den büreaukratischen Mechanismus der Ber­liner Centralverwaltung mag das vielleicht besser erscheinen, allein ob es auch im realen Interesse des Landes selbst liegt, möchten wir bezweifeln. — Es ist ja freilich wahr, daß die provinzielle Verwaltungsmaschine in den letzten Jahren durch alle die neuen Einschiebungen in einer Weise verwirrt worden ist, daß man kaum noch weiß, wer Koch ober Kellner ist und an welche Behörde man sich also im jeweiligen Falle zu wenden habe. Den Behörden hält es oft selbst schwer, die Competenzen richtig zu scheiden. Ein Hauptgrund dieser Verwirrung liegt offenbar darin, daß die Verwaltungsreform nicht von Grund auf aus einem Gusse aufgeführt wurde. Eine Aenderung ist deshalb ja wohl Bedürfniß; allein wozu jetzt dieses hastige Drängen nach Fertigstellung dieser neuen Vorlagen? Sie sind erst am 4. Decembcr plötzlich erschienen. Lasse man doch das Urtheil der Abgeordneten darüber reif werben. Wozu denn alle Gesetze so im Sturme durchpeitschen? Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, wie verderblich das ist. Wir würden es bedauern, wenn die jetzige conservative Mehrheit sich nicht von den Fehlern der liberalen Aera fern hielte. Nichts ist fchädlicher, als die Hast und Uebereilung im Gesetz­machen. Wie manches Gesetz wäre besser aus den Mini­sterien und auch an» dein Parlamente herausgekommen,

das Thier liebt, ans dem Korbe oder Verstecke in der

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geordnetenhaus deshalb in keiner Weise drängen lassen.

Sondershausen, 7. Juni. Den Volksschullehrern in Fürftenthume Sonbershausen ist vom Landrathe Reinhardi folgende öffentliche Rüge zuerlheilt worden, weil sie sich in einer Petition um Gehaltsaufbesserung auf die den Geist­lichen gewährte Aufbesserung bezogen hatten: „Die An­maßung der Volksschullehrer, sich fortwährend auf die Geistlichen zu berufen, ist sehr zu tadeln. Der Geistliche steht höher, weil er mehr gelernt hat und wenn die Lehrer Vergleiche anstellen wollen, so mögen sie sich auf die Subaltern-Bearnten, aber nicht auf die Geistlichen berufen. Diese Anmaßung der Volksschullehrer verdient eine öffent­liche Rüge."

Stuttgart, 6. Januar. Ein Korrespondent des W „Schwäb. Merk." in Göppingen berichtet ausführlich übet ist eine Rechenschaftsablage, welche die Abgeordneten des Be- °‘f zirks für Reichs- und Landtag, die Herren M. Römer und Präsident Hölder ihren Wählern über ihre Thätigkeit in den letzten Sitzungsperioden erstattet haben. Zuerst be- richtet Herr Römer über die Thätigkeit des Reichstags und sprach von dem Hauptwerk, dem Zolltarife. Ausgehend von den Gründen, welche die Regierungen und den Kanzler bewogen, die Zvllvorlagen einzubringen, fchilderte er den Verlauf und die Entwickelung der Verhandlungen, die ein schweres Stück Arbeit gewesen. Von seinem Standpunkte