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Schule zu Ehrsten desi. Kr., Schäfer zu Rohrbach, Kr. Hersfeld, als Lehrer an der evang. Schule das., Dersch zu Albshausen, Kr. Kirchhain, als Lehrer an der ev. Schule das., Deyß zu Hetzerode, Kr. Eschwege, als Lehrer an der evang. Schule daselbst, Althaus zu Breitau, Kr. Rotenburg, als Lehrer an der evang. Schule das., Kalck zu Bockenheim als Lehrer an den städtischen Schulen das., Eckhardt, Kahl, Ohl und Heimel zu Hanau als Lehrer an den städtischen Elementarschulen daselbst; ferner die seither beauftragten Lehrer Escher zu Leckringhausen, Kr. Wolfhagen, als Lehrer an der ev. Schule das., Jakob zu Willershausen, Kreis Eschwege, als 3. Lehrer an der ev. Schule zu Obersuhl, Kr. Rotenburg, Hünefeld zu Krankenhagen, Kr. Rinteln, als Lehrer an der ev. Schule das., Kliem zu Rannenberg, Kr. Rinteln, als Lehrer an der ev. Schule das., sowie die seither provisorisch angestellten Lehrerinnen Heußner zu Rinteln als Lehrerin an der Stadtschule das. und Hauß zu Allendorf a. d. W. als Lehrerin an der Stadtschule daselbst.

Kassel, 7. Jan. Ein Raubmord, welcher gestern in der Dämmerung in Kassel verübt worden ist, erfüllt die Bewohner unserer Stadt mit Entsetzen. Der Bäckerge« gesell Nelle aus Grebenstein überfiel Mittags 5'/2 Uhr den Bäckergesellen Brostmeister aus Guxhagen in der Wohnung des Meisters des letzteren (OrleanSstraße Nr. 46), während dieser mit zwei Lehrlingen in einem Zimmer schlief, stahl ihm ein Portemonai mit 32 M. auS einem verschlossenen Koffer und versetzte dann dem Schläfrigen mit einer Axt einen so heftigen Schlag auf den Kopf, daß die Kinnlade total zertrümmert wurde und an dem Auf­kommen desselben gezweifelt werden muß. Dem raschen Eingreifen der Polizei, welche dem Mörder sofort nach­spürte und telegraphisch verfolgte, gelang es, die Verhaf­tung desselben schon nach wenigen Stunden auf dem Bahn­hofe in Grebenstein durch den dortigen Bahnhofsvorsteher Buttenberg zu veranlassen. Nelle wurde alsbald durch einen Polizeibeamten nach hier transportirt und hat der Polizei ein umfassendes Geständniß abgelegt. (H. M.) s Riatel«, 5. Jan. Am 31. d. M., Abends 8 Uhr, wurde bei Hohnhorst auf der Bahnstrecke Haste-Weetzen der Einnehmer Philipp Hoffmeyer von Haste von einem Eisenbahnzug überfahren.

Fraulfurt, 8. Jan. Wie die „Fr. Z." erfährt, ist Herr Oberbürgermeister Mumm v. Schwarzenstein zum lebenslänglichen Mitgliede des Herrenhauses ernannt wor­den. — Der Oberbürgermeister Miquel zu Osnabrück ist nunmehr auf Präsentation der Stadt zum Oberbürger­meister von Frankfurt a. M. ernannt worden.

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Sim Landtage.

Berlin, 8. Januar. 1879.

(Abgeordnetenhaus). Etatsberathung. Bei dem Etat des Hantelsministeriums legt Handelsminister Hof­mann die Gründe dar, welche die neue Gestaltung des Handelsressorts veranlaßten sowie zur Entwickelung und Ausdehnung der Thätigkeit dieses Refforts führten. Ver­schiedene Gründe der Zweckmäßigkeit hätten eS angezeigt erscheinen lassen, die Leitung des Ministeriums für Handel und Gewerbe in der Reichsverwaltung vertritt. Aber irrig sei eS, anzunehmen, daß der neue Minister nur eine unter­geordnete Thätigkeit entfalte, daß seine Wirksamkeit durch f die Thätigkeit der Reichsregierung absorbirt werde. Gerade das Gegentheil sei der Fall. Je weiter die handelspolitische Thätigkeit des Reiches sich entwickelte, um so mehr wurde die Mitwirkung des preußischen Ministers in Anspruch ge- aommen. Die preußische Regierung sei es, welche bei der Handelspolitik des Reiches das entscheidende Gewicht in die Wagschale werfe. Die Aufgaben des preußischen Han- delsminifters seien eminent wichtige. Solle er seine Thätig­keit für das Reich nutzbringend entwickeln, so genüge nicht, daß der Handelsminister nur das einschlägige Material sammele; das Material müsse vielmehr durchgearbeitet werden, um dem Reiche in brauchbarer Weise überwiesen ju werden. Abgesehen von den Beziehungen zum Reiche, habe der Minister noch eine umfangreiche Verwaltung unter sich, wie die Schiffsangelegenheiten, den Verkehr mit den Handelskammern n. f. w. Der Minister bittet schließlich, den Etat unverändert zu genehmigen. Bei Titel 1 der Ausgaben (Gehalt des Ministers) weist Seiffart aus die Mängel des Gesetzentwurfs über den Schlachthauszwang hin. Der Handelsminister stellt die baldige Einbringung eines Gesetzentwurfs wegen der Abänderung des Schlacht­hauszwanggesetzes in Aussicht. Nach weiterer unerheblicher Te atte wird der Etat nach den Beschlüssen der Budget- Kommission erledigt. Eine Position, deren Ablehnung die Kommission beantragt hatte, wird gleichfalls bewilligt. —

folgt der Etat der Staatsarchive, Tit. 1 (Gehalt des Direktors der Staatsarchive) wurde ohne Diskus-sion ge­nehmigt. Bei Tit. 2 (Direktor des Geheimen Staats­archive in Berlin, 6 Staatsarchive) bringt Abg. Schmidt (Stettin) die gegen den Direktor der Staatsarchive in effenllichen Blättern erhobenen Angriffe zur Sprache, welche denselben beschuldigen in der Archivverwaltung nicht partei- i«S zu verfahren. Er glaube diese Vorwürfe nicht, bittet ®&er doch den Direktor v. Sybel sich hierüber zu äußern. Direktor Dr. v. Sybel ist dem Vorredner für diese An- ssöung sehr dankbar; jene Angriffe seien von eiuem fverrn Dr. Grimm in Wiesbaden ausgegangen, welche in l^ner Brochure jene Beschuldigungen ohne @runb erhoben. Wr. Grimm habe behauptet die Arbeiten in den Archiven

während das Gegentheil geradezu thatsächlich der Wll sei. Er weise alle diese Vorwürfe als absolut unbe­

gründet zurück, und erwartet, daß man an der Hand von Thatsacheu das Gegentheil beweisen «erde. Abg. Bachem zieht die Objektivität der Verwaltung des Direktors der Staatsarchive unter Zustimmung der Mitglieder des Cen- trumS in Zweifel und sucht dies an einem Erlaß desselben, der sich an das Werk von Max Lehmann über katholische Kirchen anreiht, uachzuweisen. Er behält sich der Ein­bringung einer Resolu ion vor, weiche dieser Ansicht Aus­druck geben soll. Abg. Dr. Lieber: Jener Dr. Grimm sei ein um die nassauische Geschichte hochverdienter Mann und tritt Redner in seinen weiteren Ausführungen für die Schrift dieses Professors Dr. Grimm ein. Das von dem Direktor der Staatsarchive eingeführte System sei eine systematische Quellenvergiftung. (Widerspruch.) Die von dem Abg. Bachem in Aussicht gestellte Resolution liegt vor, sie lautet: „Die Erwartung auszusprechen, daß die für Publikationen aus den Staatsarchiven bestimmten Fon s nur zur Herausgabe von Quellenmaterial und Regesten verwendet werden," Direktor v. Sybel erklärt auf die Aus­führung des Vorredners, daß die Angriffe des Hrn. Grimm nur durch einen zwischen den Archivaren Dr. Becker und Sauer und dem Dr. Grimm entstandene Privatstreitigkeit hervorgerufen sei. Im Uebrigen nimmt Redner nochmals das jetzt in den Staatsarchiven befolgte System als durch­aus zweckmäßig in schütz und bittet namentlich die Bachem- sche Resolution abzulehnen, da diese nur geeignet sei, dir Thätigkeit der Archivverwaltung einzuschränken. Abg. von Cuny: Als für Archivzwecken vor Jahren eine Mehrde- williguug erfolgte, hatte seine (die nationaHibetate) Partei die relative Mehrheit dieses Hauses und die Bewilligung sei in dem Sinne erfolgt, in weichem jetzt die Verwaltung der Archive erfolge. Er bitte deshalb die Resolution Bachem abzulehnen, welche er nur als eine Demonstration gegen eine patriotische Thätigkeit der Archivverwaltung er­achte. (Widerspruch im Centrum.) Publikationen wie sie von der Archivverwaltung jetzt ausgegangen seien, könne man nur dankbar anerfennen. Abg. Schmidt, (Stettin): Wenn man diese Resolution annehme, würde man bei uns nur eine russische Eensur einführen, er bitte deshalb sie abzulehnen, und zwar im Interesse der Wissenschaft. — Auch ber, Reg.-Com. Dr. v. Sybel sowie der Abg. Dr. Petri erklären sich gegen diese Resulotion, ebenso auch Abg. Dr. Gneist während der Antragsteller Bachem die Re­solution vertheidigt und den Vorwurf zurückweift, daß die Resolution ein Mißtrauensvotum gegen die Archivverwal­tung sein solle. Abg. Frhr. v. Minnigercdr ergreift das Wort, um in kurzen Worten den Standpunkt der confer» vativen Partei in dieser Frage darzulegen. Die confer» vative Partei werde gegen diese Resolution stimmen, weil sie für einen solchen Beschluß zur Zeit keine dringende Veranlassung als vorliegend erachten können. Er müsse allerdings anerkennen, daß die Leitung der Archive in den Händen eines so ausgesprochenen politischen Parteimannes wie des gegenwärtigen Direktors zu Bedenken Veranlassung geben könne. Die Partei glaube jedoch nicht, daß eS zur Zeit zu derartigen Consequenzen kommen werde, und werde deshalb gegen die Resolution stimmen. Abg. Dr. Wiudt- horst: Niemand im Hause werde dem zustimmen, daß die Archive dem großen Publikum geöffnet werden. Aber man fordere objektive Geschichte, und darum fordere man vor allen Dingen objektive Darlegung der Geschichtsquellen. Alle in diesem Hause seien patriotisch, nur sei der Begriff „patriotisch" verschieden. Eine Geschichtsschreibung aber dürfe nicht „patriotisch" werden, denn sonst komme sie in Gefahr die Objektivität zu verlieren und die Geschichte zu färben. Dies fei auch in dem angezogenen Lehmannschen Werke geschehen, der sich nicht darauf beschränkt habe Ur­kunden zu publizireu, sondern Geschichte geschrieben habe. Die Resolution wolle nichts anderes, als aussprechen, daß man auS Staatsfonds keine Gefchichtsschreibe-Schule gründen wolle, welche im Interesse einer gewissen Partei wirken solle. Nachdem der RegierungS-Commissar Dr. v. Sybel noch­mals erklärt, daß es fein Bestreifen sei, in der Geschäfts­führung der Archivverwaltung die möglichste Objeclivität gelten zu lassen und daß er jedes Parteibestreben von dieser Verwaltung fern halten werde — erklärt Dr. Petri, daß seiner Meinung nach die gegenwärtigen Angriffe sich weniger gegen den Präsidenten des „deutschen Vereins" v. Sybel richten und daß er konstatire, daß ein Mißbrauch der Archivverwaltung im politischen Sinne nicht zu seiner Kenntniß gelangt sei. Abg. Bachem zieht mit Rücksicht auf die Debatte und uamenllich die Erklärungen des Abg. Frhr. v. Minnigerode feine Resolution zurück. Abg. Dr. Petri nimmt sie wieder auf. Die Diskussion wird ge­schlossen und nach einigen persönlichen Bemerkungen wird die Resolution einstimmig abgelehnt und die Position des Etats bewilligt. Bei Tit. 3 bringt Abg. Dr. Lieber einige Uebelstände des Archivs zu Idstein unter großer Unruhe des Hauses zur Sprache, worauf der Regierungs-Commissar Dr. v. Sybel erklärt, daß er wegen der herrschenden Un­ruhe von den Ausführungen des Vorredners nichts ver­standen habe, also nicht in der Sage sei darauf zu ant­worten. Abg. Reichensperger (Cöln) erhebt Klage über die Ungenauigkeit der auf Anordnung des Dr. v. Sybel vervielfältigten Photographien von 300 Kaiserurkunden. Regierungs-Commissar Dr. v. Sybel verweist auf die Schwierigkeiten, welche sich berartigen Vervielfältigungen im Allgemeinen darstellen, ist aber im Hause so unver­ständlich , daß selbst die Stenographen ihren Tisch ver­lassen und an den Ministertisch herantraten um dort dest Rednern nachzuschreiben. Nach einer kurzen Entgegnung des Abg. Reichensperger (Cöln) wird die Position und die |

folgenden sämmtlichen Positionen dieses Etats ohne weitere Diskussion genehmigt. Es folgt die Berathung des Etats des Abgeordnetenhauses. Der Abg. Stengel beantragt Namens der Budgetkommisston einige Gehaltserhöhungen der Beamten, sowie Einstellung einiger neuer Beamten und das Hans tritt diesem Antrag debattelos bei. Es folgt der Etat des Herrenhauses. Auch hier beantragt der Abg. Stengel ähnliche Aenderungen wie beim Etat des Abgeordnetenhauses und auch hier werden diese Anträge debattelos genehmigt. Dann wird die Sitzung um 4 Uhr geschlossen. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Tagesord­nung: Gesetz über die Gastgemeinden in Schlesien, Wander­lagergesetz und Etatberathung.

vermischte».

Kösen, 5. Januar. (Eine herrenlose Erbschaft). Vor Jahr und Tag zog ein altes Fräulein, Namens Zerkenbach, nach hier; sie lebte auch so zurückgezogen, das außer ihrem Hauswirth und dem Boten der Post wohl kaum ein Ein­wohner von Kösen von der Existenz dieses promenirenden Curgastes eine Ahnung hatte. Nach den äustersten Be­schränkungen, welche die Dame sich in der Lebensweise aufer­legte, mußte man ihre Lage für ganz ärmlich halten. Seit sechs Tagen blieb ihr Zimmerchen verschlossen und jeder Anruf unerwidert. Man öffnet, und findet die Insassin tobt, erfroren in ihrem gut heizbaren Zimmer. Unsere Po­lizei schreitet sofort zur genauen Aufnahme des wenig sa- shionablen Mobiliarnachlasses. Bei der Verzeichnung eines antiken, wollenen Unterrockes, welcher in der Kommode unter allerlei weiblichem Plunder einquartirt ist, fällt die Schwere des sekreten Kleidungsstückes auf, die daS übliche Gewicht selbst der denkbar bedeutendsten Unterröcke weit übertrifft. 132,000 Mk. in gutem Golde und Kassenscheinen barg die Toga in ihren zugeflickten Falten. Die reiche, arme Hin­geschiedene wurde gestern Nachmittag bestattet. Berechtigte Erben sollen nicht vorhanden, oder doch gänzlich unbekannt sein, so daß also vielleicht dem FiScuS die nette Baarschaft zufallen wird.

Dortmund, 6. Januar. (Ein erwischter Verbrecher.) Vor ungefähr einem Jahre wurden in dem benachbarten Castrop in ganz kurzen Zwischenräumen drei junge Mädchen von 18 resp. 21 Jahren ermordet aufgefunden, nachdem dieselben die Opfer unsittlicher Attentate gewesen waren. Trotz der größten Anstrengungen, trotzdem längere Zeit ein Kriminal - KommissariuS von Berlin dort anwesend war, konnte von dem Thäter keine Spur entdeckt werden, und es schien, als sollte der Schleier, welcher über diesen Thaten ruhte, ungelüftet bleiben. Am vergangenen Sonn­abend ist nun abermals auf die Frau eines dorttgen Berg­manns ein Attentat versucht worden. Diesmal jedoch ist eS der ^gegriffenen durch ihre Geistesgegenwart und Energie gelungen, den Angriff nicht nur abzuwehren, son­dern sogar den Thäter zur Hast zu bringen. Derselbe ist ein 40jähriger Bergmann, verheirathet aber kinderlos. ES ist nicht unmöglich, daß diese That mit den früheren Ver­brechen im Zusammenhänge steht.

London. (Warnung vor verdorbenem Thee.) In der Times wird erzählt, daß im Jahre 1874 das Dampf­schiff „Gordon Castle" nahe bei Lissabon sank, aber nach einigen Wochen wieder gehoben wurde. 14,000 Kisten mit Thee aus der Ladung wurden zu Lissabon zu einem ganz geringen Preise verkauft. Dieser Thee befand sich in einem Zustande der Gährung und wurde als ungenießbar con- bemnirt. Nichtsdestoweniger wurde er getrocknet, und wäre in der Times nicht Lärm geschlagen worden, so wäre er »ach England importirt worden, natürlich mit gesundem Thee gemischt. Jetzt kommt nun oie Nachricht, daß dieser Thee in geteerte Theekisten, welche aus London kamen, verpackt und von Lissabon, jede Woche 100 Halbkisten, versandt worden ist, und zwar zunächst nach Hamburg. Die verdorbene Masse hat das Aussehen von Kaffegrund, und nachdem der faulige Geruch Dorübergegangen, möchte eS schwer sein, die vermischte Maffe vom gesunden Thee zu unterscheiden.

Galveston, TexaS, 23. Dezember. (Eisenbahn-Un­glück.) Ein Fracht-Train auf der Missouri-Kansas und Texas-Eisenbahn stürzte gestern in der Nähe von Durant- Station durch eine brennende Brücke. Die Lokomotive kam glücklich hinüber, aber der Tender und zwanzig Wagen stürzten hinunter und wurden sämmtlich zertrümmert und verbrannt. Der Heizer fiel in das Feuer und fand darin seinen Tod. Der Bremser erlitt leichte Verletzungen.

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©erlitt, 8. Januar. Der Verwaltungsrath der DiS- conto Gesellschaft beschloß, eine 4proc. Abschlagsdividende vom 15. Januar ab zur Auszahlung zu bringen.

Brüssel, 8. Januar. Die „Europa" zeigt an, daß die belgische Regierung eine 4procent. Anleihe über 140 Millionen Francs mit mehreren Finanz - Instituten abge­schlossen hat.

Äiett, 8. Januar. Die Ausschüsse der ungarischen Delegation begannen heute ihre Beratungen. Der Marine Ausschuß votirte die Nachtrags-Credite für die Kriegsmarine. Der Ausschuß für die auswärtigen Angelegenheiten beschloß, daß der Ausschußbericht, wie in früheren Jahren, auch den allgemeinm politischen Theil enthalten solle. Die Mitglie­der, welche Fragen an den Minister des Auswärtigen zu stellen gedenken, sollen dies in der am Samstag stattfin­denden Sitzung des AuSschuffeS thun.

Lemberg, 8. Januar. Der Verkehr auf der Bahn- strecke Zloczvw-Podwoloczyska der Galizischen KarlLud- wigsbahn ist »egen Schneeverwehung eingestellt worden.