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tender darstellt. Glücklicherweise brach das Feuer zu einer Zeit aus, zu welcher wenige Züge die Station passirten, auch war völlige Windstille, ohne welche zweifellos das ganze großartige Empfangsgebäude vollständig ausgebrannt sein würde. An dem Retlungswerke beteiligten sich in hervorragender Weise die hiesige Ortsfeuerwehr, die Eisen- bahn-Werkstätten-Feuerwehr zu Fulda, die mittelst Extrazug herbeieilte, sowie die Feuerwehr des nahen Dorfes Breitenbach unter Führung des Herrn Gutsbesitzers Koch. Besondere Anerkennung gebührt auch dem Herrn Bahnhofsinspektor Dehn-Rothfelser für dessen umsichtige Leitung der Löscharbeiten und dem leider selbst schwer betroffenen Herrn Bahnhofsrestaurateur Schlüter, der es ermöglicht hat, daß der Restaurationsbetrieb für die Passagiere keine Unterbrechung erlitt. Ueberhaupt erfuhr der Bahnverkehr keinerlei Unterbrechung; die Passagiere müssen sich allerdings sämmt- lich mit dem Wartesaal 3. Klasse begnügen. Leider war ein Menschenleben in Gefahr, dessen Rettung indessen glücklicherweise gelang. Das niedere Dienstpersonal des Bahnhofsrestaurateurs hat durch daS Feuer Alles verloren, Kleidung, Ersparnisse re. find von den Flammen vernichtet. Vielleicht finden sich mitleidige Hände, die hier mit einer Kleinigkeit berechtigte Thränen trocknen helfen! Die Perrons des Bahnhofs bieten heute Abend einen traurigen Anblick; Glasscherben, zerbrochene Mobilien, Gefäße, Viktualien u. dgl. m. liegen bunt durcheinander, die schönsten Gegenstände präsentiren sich nur noch in Trümmern, und manche Flasche des befteu Sekts mußte wider Willen ihre Verbindung mit kaltem iLchneewasser feiern. Uebrigens wird, wie man unS mittheilt, die königliche Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. Alles aufbieten, um binnen kürzester Frist die eingetretene Störung durch geeignete Dispositionen völlig zu paralysiren.
«lleudors a d. W., 5. Jan. Heule wurde unsere Stadt durch die Verhaftung des CassirerS des Vorschuß- Vereins, Probator Reuenroth, in große Aufregung versetzt Die Verhaftung soll angeblich wegen Wechselfälschung erfolgt fein. Allseitig erweckt die Lage des Verhafteten die allgemeine Theilnahme, denn Reuenroth genoß in seltenem Maße das Vertrauen der ganzen Stadt sowohl als auch der Umgegend. Möge derselbe, das ist unser innigster Wunsch, alsbald durch Freisprechung seiner Familie und sich selbst zurückgegeben werden. (Tgpst.)
Fulda, 6. Jan. Unsere Stadtbehörde ist, wie wir hören, nochmals bei dem Minister der öffentlichen Arbeiten vorstellig geworden, daß bei der demnächst erfolgenden Neuorganisation der Eisenbahnbehörden in Fulda ein Betriebsamt errichtet werde, welches unserer Stadt vermöge ihrer centralen Lage unbestritten gehört. Möge dieser Schritt den so wünichenswerthen Erfolg haben und durch Ueberweisung dieser Behörde unserer Stadt ein kleiner Ersatz werden für die vielen «Schädigungen, die ihr die neuen Verhältnisse brachten.
Wiesbaden, 7. Januar. Aus Veranlassung eines SpezialsalleS hat die königl. Regierung sich dahin ausgesprochen, daß nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen den definitiv angestellten Lehrern das active Wahlrecht bei den Gemeindewahlen zukommt. Mit ihrer definitiven Anstellung nämlich erwerben die Lehrer und Lehrgehülfen eine solche Stellung zu der Gemeinde, daß sie nach § 37 der allgemeinen Schulordnung als Gemeindeglieder behandelt werden und daher auch folgeweise an allen Rechten und Pflichten der Gemeindebürger Theil zu nehmen haben, nsoweit nicht eine Befreiung von den letzteren ausdrücklich iugeftanben, beziehungsweise hinsichtlich der bürgerlichen stechte eine besondere Einschränkung gesetzlich Vorbehalten ist.
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Vermischtes.
Stockholm. (Gräfin Gyldenstolpe verbrannt.) Ein höchst bedauernswerther Unglücksfall hat sich dieser Tage M einer der bekanntesten Familien unserer aristokratischen Welt ereignet. Die verwitttvete Gräfin Louise Gyldenstolpe wollte in der frühen Morgenstunde am zweiten Weihnachtsfeiertage den Stand eines außerhalb ihres Speise aales befindlichen Thermometers nachsehen und kam dabei in Folge ihrer Kurzsichtigkeit den dünnen Gardinen mit tinem brennenden Lichte zu nahe. Die Gardinen fingen Feuer, und bei dem Versuche, dasselbe zu ersticken, gerieten die Kleider der Gräfin in Brand. Trotz rasch herbeige- eilter Hilfe erhielt die Dame so schwere Brandwunden, daß sie denselben erlegen ist. Durch den Tod der Gräfin Gyldenstolpe ist der letzte Sprosse der in der Geschichte Schwedens so berühmten gräflichen FamUie von Fersen erloschen. Die jetzt Heimgegangene, eine Richte des namentlich d>egen seiner Theilnahme an dem Fluchtversuche Ludwigs »es Sechszehnten und seiner FamUie, sowie wegen seines Päleren tragischen Todes vielgenannten Reichsmarschalls Grafen Axel von Fersen, erblickte im Jahre 1816 das Acht der Welt.
— (Arbeitslöhne in Australien.) Au« Goulborn, im Oktober, wird der „Köln. Ztg." geschrieben: Für das ^irthschaftliche geben eine« Landes ist vielleicht nichts o bezeichnend als der Stand der Arbeitslöhne. ES wird daher auch in Deuffchland von einigem Interesse sein, die Arbeitspreise jener Colonie zu erfahren, zu der wir die Erzeugnisse unserer eigenen Arbeit so reichhaltig hinauS- —- , lffandt haben. Die im Folgendem angegebenen Ziffern ^als ^ziehen sich zunächst auf Neu-Süd-Wales, in weiterem auch auf Victoria, Tasmanien, Neu-Seeland und annt vüs. Australien, während in West-Australien und in wor- Queensland dem veränderten Klima entsprechend gänzlich eben- a^schiedene Verhältniffe obwalten. — Bauarbeiter werden
im Tagelohn bei achtstündiger Arbeit bezahlt, und zwar Zimmerleute mit 9—11 Mark., Maurer mit 10—11 M. und Maurergehülfen mit 7—8 M. Das Arbeitsangebot ist in diesem Augenblick stärker als die Nachfrage. — Die Eisenarbeiter sind ebenfalls acht Stunden täglich beschäftigt, mit zwei Unterbrechungen im Sommer und einer im Winter. Die Löhne berechnen sich auf die Stunde, und zwar für Schmiere mit 1—4,33 M., für Schmiedegehülfen 50—80 Pf., für Tagelöhner mit 60 bis 85, für Maschinenheizer mit 85 Pf. bis 1,80 M. Hufschmiede erhalten auf dem Lande außer Kost und Wohnung 1500—1600 Mark jährlich. — Ziegelformer werden mit 22,50 bis 25 Mark für tausend Stück bezahlt. Wagenbauer verdienen 85 Pf. bis 1,50 Mark die Stunde. — Schneider, die für das Stück bezahlt werden, können 50 bis 70 Mark wöchentlich herausschlagen, gut geschulte sogar 80 M. und in einigen Fabriken 90 M. Der Lohn der Schuhmacher stellt sich auf durchschnittlich 35—50 Mark, der der Sattler auf 40—60 Mk. die Woche. — Küfer erhalten einen Tagelohn von 8—10 Mk. — Dienstboten, namentlich weibliche, sind stark gesucht; Köche erhalten in Privathäusern 600-1000 Mark jährlich, in Gasthöfen 900—15Ö0 Mk., Wäscherinnen 640—900 Mk., Kammermädchen 520—700 Mk. gewöhnliche Dienstboten 520 bis 900 Mark. Kindermädchen 520—700 Mk. Pferdewärter und Kutscher 900—1300 Mk., Gärtner 1040—1400 M. — Die Arbeiter auf den Gütern (Farmer) und Viehweiden («Stationen) werden außer Kost und Wohnung wie folgt bezahlt: Für Ehepaare 4200—1500 Mark jährlich, für Ackerknechte 600—900 Mk. für Ochsentreiber 800 bi« 1040 Mk. für Fuhrleute 800—1300 M, für Grenzreiter (diese Leute haben die Zäune oder Fenzen in Ordnung zu halten) 800—1040 Mk. für Schafhirten 700—800, für Wegearbeiter 1040—1300 Mk., für Gärtner 800—1040 Mark, für Knaben 300—600 Mk. — Werftarbeiter erhalten beim Verladen der Schiffe für gewöhnliche Güter 1 Mk. die Stunde, für Kohlen 1,25 M., für Nachtarbeit 1,50 Mk. — Dienstboten sind fortdauernd gesucht. Metallarbeiter finden gegenwärtig nicht leicht Anstellung, eben so sind die Zeiten schlecht für Eisen- und Bauarbeiter. Namentlich ist ein Ueberflnß von ungeschulten Arbeite, n vorhanden. Die Löhne sind schwankend und werden voraussichtlich eher nach unten als herauf gehen.
Witten a. d. R, 5. Januar. (Frevel.) In der benachbarten Ortschaft Annen ist von rohen Burschen ein abscheulicher Frevel begangen. Dieselben schossen nämlich in ruchloser Weise in der Nähe des evangelisches Pastorats Dynamitpatronen ab, welche das noch fast neue Haus zum Theil bemolirten. Das hiesige Amt setzt demjenigen eine Belohnung von 200 Mark aus, der den oder die Thäter so zur Anzeige bringt, daß sie gerichtlich belangt werden können. Möchte die Ergreifung der Nichtswürdigen, die das Leben mehrerer Menschen in so frevelhafter Weise aufs Spiel setzten, recht bald gelingen!
Newyork. (Indianerinnen auf der Rednerbühne.) Die Indianische „Prinzessin" «sarah, Tochter des Pinta- Häuptlings Winnemucca, hielt kürzlich in San Franzisko einen öffentlichen Vortrag, in dem sie bittere Klage über die Betrügereien bet Indianer-Agenten und über schlechte Behandlung des rochen Volkes im Allgemeinen führte. Sarah trat in voller Jndianertracht vor die Rampen, begleitet von drei Vollblut „Bucks" (waffenfähigen Männern), die bescheiden im Hintergründe der Bühne Platz nahmen. Sie trug ein gelbes Kleid, den indianischen Kopfputz, von dem im Halbkreise Adlerfedern noch emporftanden, und ihren Hals schmückte eine Halsschnur von Glasperlen, die in allen Farben des Regenbogens glitzerte; die kleinen Füße waren mit Mokassin gekleidet und ihr pechschwarzes Haar hing aufgelöst bis zu den Hüsten herab. Sie spricht das Englische mit Fertigkeit, weiß sich sogar sehr gewählt auszudrücken, und nur in unbewachten Augenblicken kommt das Idiom der Halbblut-Indianer zum Vorschein. Auch in Newyork weift gegenwärtig eine Delegation der Pon- tacs-Jndianer, bestehend aus „Schönauge", der Tochter des Oberhäuptlings und drei kleineren Häuptlingen. Sie sind aus dem fernen Westen hierher gekommen, um wegen der schweren Ungerechtigkeiten, die sie durch die Regierungs- Agenten zu erleiden hatten, indem sie von den ihnen gehörigen Ländereien vertrieben wurden, beim Ober-BundeS- gerichte Klagen zu erheben. Um für sich Sympathie zu erwecken, traten sie in den größeren Städten des Ostens öffenttich auf. Auch hier ist „Schönauge" die Rednerin. Sie hat eine kleine, zierliche Figur, glattes schwarzes Haar und nachtdunkle Augen, die in der Erregung Feuer zu sprühen scheinen. Sie erscheint in moderner dunkler Kleidung, in der sie sich ganz leicht, ja fast graciöJ bewegt.
— Das Jahr 1879 war besonders reich an Unglücksfällen, die vielen Menschen bas Leben kosteten. So gingen bei der Überschwemmung von Szegebin am 12. und 13. März gegen achttausend Menschenleben verloren; am 14. April wurden bei Framieres in Belgien 122 Arbeiter durch schlagende Wetter verschüttet und getötet; am 24. September ging bei der Insel Wight der Dampfer „Ramsgate" mit über 100 Personen zu Grunde; die Ueberschwemmung des Murcia-Thales in Spanien am 16. Oktober kostete 1200 Personen das Leben; am 1. Dezember sind im Brückenbergschachte bei Zwickau 90 Bergleute durch schlagende Wetter verunglückt; am 15. Dezember wurden in der Saline Wilhelmsglück bei Schwäbisch-Hall 15 Mann durch eine Explosiongetödtet; am 2. Dezember ist der englische Dampfer „Borussia" mit gegen 200 Personen untergegangen und am 28. Decernber ist bei Dundee der Edingburger Schnell
zug in den Fluß gestürzt, wobei särnmtliche Passagiere, deren Anzahl noch nicht ermittelt ist, zu Grunde gingen.
~ Eine Warnung vor der betrügerischen Anpreisung rnedicinischer Geheirnmitttel, namentlich eines solchen gegen bie Trunksucht, findet sich in einem westfälischen Blatt. I" derselben heißt es: „Welches sind die Prozente, welche jene Heilkünstler von der hungernden Arrnuth en dem Wundermittel verdienen? Einsender dieses hat die angepriesenen Pillen und Pulver von einem sachkundigen Apotheker untersuchen und konstatiren lassen, daß ihr Werth sich höchstens auf 40 Pf. beziffert, während die spekulativen Unternehmer sich 5 bis 6 Mark zahlen lassen. Der Pro- centsatz beläuft sich also auf 1500. Daß das angepriesene Remedium aber gegen die Trunksucht absolut wirkungslos ist, ist bereits hinlänglich konstatirt worden.
Köln. (Eine seltene Operation.) Dem Oberarzt der chirurgischen Station unseres Bürgerhospitals, Herrn Dr. Bardenheuer, ist vor einiger Zeit eine sehr interessante Operation, die Herausnahme einer Niere gelungen. Der Patient, ein hiesiger Einwohner. konnte dieser Tage als geheilt ans dem Hospital entlassen werden
Wie«, 7. Januar. Meldung der „Polit. Corresp." aus Radusa. Albanesen conccntriren sich in den letzten Tagen nahe bei Husije. Es wird ein Angriff auf Montenegro befürchtet. Die Montenegriner beschlossen, in der Defensive zu verharren.
Wie«, 7. Jan. Ein Eisstoß aus dem bayrischen Theil der Donau passtrte Nachmittags Wien, ohne den geringsten Schaden anzurichten.
Lemberg, 7. Jan. Die Weichsel-Ueberschwemmung nimmt zu; in Folge eines zweiten Dammbruches sind abermals mehrere Ortschaften überfluthet und bedeutender Schaden verursacht.
London, 7. Januar. Laut Bericht des Handelsamtes war die Einfuhr im Jahre 1879 um 6,481,869 L. geringer als 1878, die Ausfuhr um 1,345,242 geringer al« 1878. Auch gegen 1877 weisen die Einfuhr und AuS- subr pro 1879 eine bedeutende Abnahme auf, nämlich 32 Millionen bezw. 7 Millionen. Günstig ist einzig die große Besserung im Decernber 1879.
Leipzig, 5. Jan. (Ledermesse) Bereits in der letzten Michaelismesse konnte die Anfuhr in weiß- und lohgarem Schafleder der Nachfrage bei Weitem nicht genügen, welcher Umstand bekannllich eine «Steigerung der Preise im Gefolge hatte. Die Anfuhr zur jetzigen Neu- jahrsmeffe war aber noch kleiner und der Orunb hierfür dürfte zum Theil in dem schon so früh eingetretenen Winter zu finden sein. Die Verkäufer räumten daher außerordentlich rasch ihre Lager und zwar zu Preisen, welche die in der letzten Michaelismesse erzielten um 15 bis 20 Mark überfliegen. Verschiedene Posten gingen so- gar schnell in dritte Hand über. Auch der zugeführte kleine Vorrath von Sämischleder wurde schnell verkauft. Die Anfuhr von Sohlleder war gleichfalls geringfügig, namentlich gilt dies von Siegener Leder. Verkäufer hielten auf 10 bis 15 Mk. höhere Preise al« letzte Meffe; der Verkauf blieb jedoch beschränkt und fast der größte Theil der Zufuhren ging au hiesige Commissionslager über. Für amerikanische Sohlleder wurden in Folge des am 1. Januar in Kraft getretenen Zolles hohe Preise gefordert. Die Anfuhr von Kipsen war ebenfalls schwach; gute Waare erfreute sich regster Nachfrage und wurden wesentlich höhere Preise angelegt, während geringere Qualitäten zu letzteren Preisen geräumt wurden. Große Kauflust herrschte für Fahlleder, welches schon in der hier abgehaltenen Lederauctionen als ein gesuchter und auch hoch bezahlter Artikel galt. Hiervon fehlte fast jede Zufuhr, so daß also der Umsatz darin zum weitaus größten Theile den hiesigen Händlern zu Gute kam. Rohe Häute fehlten ganz.__
Frankfurt a. M.. 8. Januar. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn > Creditaktien 2571 nach —, StaatSbahn- aktien 234£ nach —, Silberrente 61$ nach —, Ungar. Goldrente
nach —, 1860r Loose 126, 1877t Ruffen 894 nach —, II. Ruff. Orientanleihe 59 J. Galizier —. Tendenz: schwach.«
Für die Rothleidenden in Langenschwarz ging bei unS ein: Von einer heiteren Gesellschaft vom 6. Jan. Mk. 10
Zur Annahme weiterer Gaben ist gern bereit
Die Exped. d. Oberh. Zeit.
Briefkasten.
«n «nf- verehrten Abonnenten in staffel. Durch ein büchst mißliches Versehen unserer Expedition wurden 7 Exempl. DO” Nr. I-5 nach Kassel zu wenig expedirt. Erst nachdem die Nr. 5 abgesandt war, wurden die fehlenden Exempl. vom Kassler Postamt reclamirt, leider konnten wir die ersten Nrn. nicht mehr vollständig nachliefern, da durch zahlreiche Neubestellungen die- selben »ergriffen waren. Die ebenfalls fehlende Nr. 1 des Sonn- tagsdl. werden wir mit einer der nächsten Nrn. nachsenden.
trihpnhlMI welche sich zur Heilung ihres Leidens eine# ,7, VtU1 bewährten Heilverfahrens bedienen wollen, empfehlen wir das berühmte Uluftrirte Buch: „Dr. Atrh'S Naturheilmethode, es kostet nur 1 Mark, und ist in allen größeren Buchhandlungen vorräthig. Die außerordentlichen Er- folge, welche dies Werk aufzuweisen hat, haben vielfache Nachahmungen hervorgerufen, die mehr oder weniger werthloS, ieben- f üs aber mit dem obigen Buche nicht identisch sind. Es dürfte daher im Interesse der geehrten Leser liegen, beim Einkauf nur
UtaittirteS Originalwerk, herausgegeben von «Richter 6 Verlags-Anstalt in Leipzig", zu nehmen.