schon um 11 Uhr verödet; ein Theil der Läden, die sonst die ganze Nacht über offen blieben, schloß gegen 1 Uhr, und um 5 Uhr Morgens hielten nur einige Drangen« Händlerinnen ihre Maaren feil. Die Boulevards-Cafs's und Restaurants, die sonst die Neujahrsnacht erst des Morgens um 8 Uhr beenden, schlossen sich zum Theil schon gegen 4 Uhr und fast kein einziges hielt bis zum Hellen Tage aus. Keine Spur mehr von dem Jubel, der sonst ertönte, wenn die zwölf Glockenschläge den Eintritt in das neue Jahr aukündigten!
Petersburg, 2. Jan. Der Präsident des Minister- Comite's Graf Paul Ignatjew, ist gestern Nachmittag nach achttägigem Leiden gestorben.
Bukarest, 2. Jan. Im Senat legte der Berichterstatter Stateöcu einen günstigen Bericht vor über die Eisenbahnvorlage, welche von der Regierung im Einver- ständniß mit den Berliner Paciscenten modifirt wurde. Man glaubt, die Annahme durch den Senat werde übermorgen erfolgen und hofft, daß auch die Deputirtenkammer vor den rumänischen Feiertagen die Modifikation annehmen werde, durch welche Artikel 28 des Vorvertrages wiederhergestellt wird. — Die Deputirtenkammer hat den Gesetzentwurf, nach welchem die Häfen Bralla, Galatz Tultscha Sulina und Kustendsche für 10 Jahre zu Freihäfen erklärt werden, mit 60 gegen 12 Stimmen angenommen.
Koustautiuopel, 2. Jan. (Amtlich.) Die Meldung des „Standard" aus Skutari, daß in Prizrend ein Aufstand ausgebrochen, 2 Kirchen und mehrere von Christen bewohnte Häuser geplündert und angezündet seien und die Garnison unfähig sei, oie Ordnung aufrechtzuerhalten, ist vollständig unrichtig. Es herrscht nicht nur in Prizrend, wo sich Mukhtar Pascha befindet, sondern auch in den der montenegrinischen Grenze nächstgelegenen Orten wie Jakova und Ipek vollkommenste Ruhe. — In der zwischen dem britischen Botschafter Layard und der Pforte schwebenden Angelegenheit Koelle wird ein Ausgleich als gesichert betrachtet; der deutsche und der österreichische Geschäftsträger übten eine vermittelnde Einwirkung. — In der gestrigen Audienz Layards beim Sultan soll, wie versichert wird, in der Angelegenheit der Bibelübersetzung ein Einverständniß auf nachstehenden Grundlagen erzielt worden sein: Rückstellung der bei den Missionären saisirten Papiere; zeitweilige Entfernung Achmed Tewfiks, der Polizeiminister wird an Layard ein aufklärendes Schreiben richten. —. Nach Erfüllung dieser Punkte würden die offiziellen Beziehungen zwischen der Pforte und Layard wieder ausgenommen.
Rewyork, 2. Jan. Schatzsecretär Sherman macht bekannt, er werde für 5 Millionen Dollars Obligationen I für den Tilgungsfonds ankaufen und die Angebote bis zum 7. Januar entgegcnnehmeu.
Wiesbaden, 31. Decbr. Von einem beklagenswerthen Unglücksfall wurde der berühmte Augenarzt Hofrath Dr. Pagenstecher betroffen. Derselbe hatte am 29. Dec. in dem von ihm gepachteten Jagdrevier „Platte" bei Wiesbaden ein Jagen veranstaltet. Nach Beendigung der Jagd gegen Abeno, als derselbe bereits in seinem Waa^i Platz genommen und sein Gewehr in eine andere Ecke des Magens stellte entlud sich das Gewehr und die Kugel durchschlug ihm die linke Hand, streifte dann leicht die linke Oberseite des Körpers und durchschlug schließlich das Jochbein. Bewußtlos wurde der Scbwerverwundete im Forsthaus „Zur Platte" untergebracht, wo ihm bald darauf von zwei Wiesbadener Aerzten der erste Verband angelegt wurde. — Heute Abend 10 Uhr ist auf dem Jagdschloß Platte Hofrath Dr. Alexander Pagenftecher seinen Wunden erlegen.
Frankfurt, 2. Jan. Gestern Morgen gegen 7 Uhr ging bei einem Wasserstand von 13 Fuß der Main auf. Die Eismassen rissen verschiedene Schiffe mit fort, welche an der Eisenbahnbrücke total zerschellten; ebenso ging ein Theil der Wirth'schen Schwimmanstalt verloren. Eismassen schoben sich auf die Verbindungsbahn, wodurch der Verkehr ins stocken kam. Mit Beseitigung der Hindernisse ist man beschäftigt.
— Ueber den Abgang des RheineiseS sind folgende Nachrichten eingetroffen:
Wiesbaden, 2. Januar. Das Rheineis st ht von der Loreley bis Mainz fest. In Folge dessen sand ein großes Anschwellen des Rheins und Mains und einTamm- bruch bei Rüsselsheim statt. Dieser Ort, sowie Kostheim
gegen Friedensstörungen durch Kräfte, denen die Erschütterung der Staatsordnung durch den Zwiespalt der Staaten gelegen sein würde. Welche unheimlichen Kräfte sich inmitten der europäischen Gesellschaft regen, davon bat, wie schon das Jahr 1878, so auch das vergangene Jahr erschütternde Beweise gegeben. Das deutsche Volk aber bar aus diesem Jahre mit Recht eine Stärkung der Zuversicht schöpfen, daß das redliche Suchen der praktischen Wahrheit im öffentlichen Leben und die unermüdliche Arbeit an derselben es mehr und mehr diejenigen Einrichtungen finden lassen wird und dasjenige Verständnis der "deutlichen Pflicht, welche zum Frieden, zum Gedeihen und , . Kraft führen.
Stuttgart, 2. Januar. Der Eisgang des Neckars hat gestern und heute, durch Sprengungen vorbereitet, im Ganzen glücklich ftattgefunben; eine gefahrdrohende Eisstopfung oberhalb von Cannstadt ist heute Mittag gelöst.
Dinkelsbühl, 2. Januar. Bei der Ersatzwahl zum Reichstage im 5. mittelfränkischen Wahlkreise erhielt Schreiner (national!) 3658 und Lulhardt (conserv.) 3638 Stimmen; es ist Stichwahl erforderlich.
Stratzburg, 2. Januar. Bei dem gestrigen Eisgang der Jll wurden durch die Hochfluth die leichten Holzbrücken, sowie das Wachschiff beschädigt. — Aus Metz, Nachmittags 2 Uhr, meldet die „Els.-Lothr.Ztg.": die Mosel mit ihren Zuflüssen ist noch in stetem Steigen. Ein Gleiches wird von der Saar gemeldet. Stellenweise ist der Hochwasserstand von 1844 bereits überschritten.
Metz, 2. Januar. Das Moseleis ist gestern ins Treiben gekommen; die ganze Niederung bis Ars steht unter Wasser. Von Millery an der oberen Mosel wird weiteres Steigen gemeldet. Auch die Seille steigt und hat die Flußwiesen total überschwemmt.
I dritte Lehrer Möhl zu Wetter, Kreises Marburg, zun ersten Lehrer an der evangelischen Schule daselbst, der seit herige vierte Lehrer Ritttng zu Neukirchen, Kreises Ziegen
I Hain, zum dritten Lehrer an der cvangetischen Schule d a< selbst, der seitherige zweite Lehrer Grün zu Deisel, Kreises Hofgeismar, zum ersten Lehrer an der evangelischen Schule daselbst, der Lehrer Hilberg zu Emmerzhausen, Regierungs- \ bezirk Koblenz, zum Lehrer an der evangelischen Schule zu Altenverö, Kreises Marburg, der Lehrer Happ zu Herchen, Regierungsbezirk Köln, zum Lehrer an der katholischen Schule zu Steinhaus, Kreises Fulda, und der provisorisch angestellte zweite Lehrer Altmüller zu Sterbfritz, Kreises Schlüchtern, provis. zum Elementarlehrer an den städtischen Schulen zu Homberg ernannt worden. — Die Anstellung des Lehrergehülfen Schmidt zu Hofgeismar als provisorischer Lehrer an der Stadtschule zu Melsungen und der: Lehrerin Leimbach aus Marburg als Lehrerin an der städtischen höheren Töchterschule daselbst ist bestätigt worden. — Dem Regierungs-Baumeister Greymann aus Colberg ist die Versetzung des ständischen Bauamtes Rotenburg übertragen Worben. — Der Domänenpächter und Ortsverwalter Ju- ’
I lius Rohde zu Möllenbeck ist zum Standesbeamten für I bui Standesamtsbezirk Möllenbeck ernannt worden. — Der bei den Strafanstalten hierselbst und in Ziegenhain kommissarisch bestellte katholische Geistliche W. Jost ist auf sein Nachsuchen von diesen Funktionen entbunden und es sind
I dieselben bis auf Weiteres dem Divisionspfarrer Flücken in Kaffel nebenamtlich übertragen worden.
Kassel, 2. Januar. Auf der gestrigen großen Neu- i lahrsparade hat der um die Führung des 11. Armeekorps im Krieg und Frieden hochverdiente tommanbirenbe General, I Herr Julius von Bose, bie Erklärung abgegeben, daß er um Entbinbung von seinem Kommando bei Sr. Majestät eingekommen sei, um einer jüngeren Kraft Platz zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob der oberste Kriegsherr das Ab- . schiedsgesuch eines seiner verdientesten Generäle, der sich | noch jugendlicher Elasticität erfreut und den Anstrengungen f bes Dienstes nach jeder Richtnng hin gewachsen erscheint, genehmigen wird. (H. M.)
Kaffel, 2. Januar. In der verflossenen Nacht gegen 1 Uhr setzte sich das Eis der Fulda mit furchtbarem dumpfen Krachen in Bewegung. Der Fluß ist in Folge des seit Sonnabend anhaltenden Thauweilers stark angeschwollen
I und steigt fortwährend. Der Eisgang bietet ein imposantes Schauspiel, das heuie Vormittag voraussichtlich noch anbauern wird. In den niedrig belegenen Wesergegenden stehen jedenfalls Ueberschwemmungen bevor.
Hersfeld, 1. Januar. Gestern wurde der neugewählte Bürgermeister, Major a. D. Krause aus Berlin, durch Herrn Landrath v. Broich amtlich verpflichtet. äfiöge die Wahl für die Stadt eine segensreiche fein. (H. M.)
Hünfeld, 30. Dec. Bei dem Dorfe Steinau zwischen hier und Fulda, wurde am 20. Dec. Mittags 3 Uhr der 50 Jahre alte Rottenarbeiter Heil, verheirathet und Vater von 5 Kindern, einem von hier kommenden Güterzuge ausweichend und sich auf den Rand der Kaittenmauer stellend, von der Maschine des von Fulda kommenden und von ihm nicht bemerkten Schnellzuges erfaßt und in einen ( Graben geschleudert, wobei er, außer einer Kopfverletzung, einen Arm- und einen Beinbruch erlitt, in Folge dessen er trotz ärztlicher Behandlung 7 Stunden später gestorben ist.
Hanau, 2. Jan. Vom Stadtmagistrat zu Aschaffenburg ist heute folgende Depesche hier eingetroffen: Wasser- stand hier früh 8 Uhr 2,75 Meter über Null im Steigen. Eisgang schwach. Aschaffenburg: Wasserstand 4 Uhr Nachmittags 3,5 Meter, stark im Wachsen. Nachricht von oben: „sehr großes Wasser zu befürchten." — Das höchst intereffante Schauspiel, welches der stark mit Eis gehende Main bietet, hatte gestern eine Menge Zuschauer angelockt. Sehr gut kann man bie wogenben sich übereinanberschieben- ben Eismassen in ber Nähe Kesselftadts beobachten. Auch i bie Kinzig treibt stark und ist dadurch die Wilhelmsdrücke beschädigt worden.
Heßen-Staffau.
— Dr. med. I. E. Lanier aus Ampfing hat sich als praktischer Arzt in Fechenheim niedergelassen. — Ernannt md: zu Gerichtsassessoren die Referendarien Fondy, Henkel I. und Böhucke; zu Referendarien: die Rechts kandida- ten Fromm aus Stendal, Schultheis in Fulda, Cellarius in Marburg und Schäfer aus Coesfeld. — Dem Metropolitan Dettmering zu Dreihausen ist die früher von dem Metropolitan Sippell zu Oberweimar verwaltete Oberschulinspek- tion über die Schulen ber Klaffe Fronhausen mit Marbach unb Ockershausen unb dem Seminar-Direktor Wieacker zu Schlüchtern die Ober- und Lokal-Schnl-Jnspekuon über bie Schule in Niederzell übertragen worden. — Zu Lokal- Schulinspektoren wurden ernannt: bie Pfarrer Israel zu Herrenbreitungen, Schaumberg zu Albungen, Keßler zu Seckbach, Fromme zu Niederbeisheim, Peter zu Elgershausen. — Die Wahl des Försters Griesar zu Häuserdick zum Mitglieb des Schulvorstandes der evangelischen Schule zu Salmünster und des Rektors Mehle zu Hofgeismar zum Mitglied der Stadtschul-Deputation zu Hofgeismar ist bestätigt worden. Der seitherige zweite Mehrer Stümke zu Sachsenhagen, Kreises Rinteln, ist zum ersten Lehrer an ber evangel. Schule daselbst, ber seitherige zweite Lehrer Scherer zu Salmünster, Kreises Schlüchtern, zum ersten Lehrer an ber katholischen Schule daselbst, der seitherige
soll die Hochzeit fein; ihr werdet über eure Aussteuer nicht zu klagen haben!"
Sie schloß Beides bann sorgfältig wieber weg unb kehrte zu ihrem Lager zurück. Ihre Thränen waren getrocknet unb ihre Seufzer verstummt, sie war ruhig unb gefaßt. Fünf Minuten später hatte sie bas Licht ausgelöscht unb sich i zum Schlafen hingelegt. I
Aber sie schlief nicht; sie lag tief in ben weichen Kissen, sie schloß bas Auge, boch Morpheus blieb fern ihrer Lagerstätte. Balb schlug ihr Herz wieder in lauten Schlägen — sie dachte an ihre Eltern! — und ihr Busen wogte wie die Wellen des Meeres bei Sturmestoben. ES schlug ein Zwei unb drei Uhr und immer noch lag sie wachend, auf die Folter gespannt von ihren eigenen Gedanken und Empfindungen. Sie stand wieder auf, machte Licht unb nahm ein Buch zur Hanb, mit bem sie sich wieder ins Bett legte um den Versuch zu wagen, sich durch Lesen einzuschläfern. Sie hatte einen glücklichen Griff gethan; denn das preisgekrönte Lustspiel, welches jenes Buch enthielt, that alsbald seine Wirkung. Sie schlief so schnell ein, baß sie sogar vergaß, bas Licht auszulöschen. Das brannte ruhig bis zum Morgen und starb, nachdem seine Nahrungsquelle versiegt war, eines natürlichen Todes.
(Sortierung folgt.) '
Ausland.
Paris, 1. Jan. Paris ist in bas neue Jahr gerade nicht in der heitersten Laune eingetreten. Die Witterung ist zwar milder, eS fin heute 10 Cmtigrad Wärme, aber bie Preise ber Kohlen und Lebensmittel sind noch nicht herabgegangen, und Jedermann hatte während der 39tägigen sibirischen Kälte so viele außerordentliche Ausgaben, daß die Sorgen, welche das neue Jahr mit sich im Gefolge führt, noch drückender sind, als in den gewöhnlichen Jahren. Das Jahr 1879 war überhaupt kein segensreiches, da zu der fortwährend herrschenden Handelskrisis noch die schlechte Ernte hinzutrat. Die Politik hat auf die gedrückte Neujahrsstimmung der Pariser keinen Einfluß. Man sieht im Gegentheil oer Zukunft mit großer Ruhe entgegen. Der 1. Januar ist in Paris ungefähr das, was der Weihnachtsabend in Deutschland ist, und in gewöhnlichen Jahren machten nur die, welche zu geben hatten, verdrießliche Gesichter. Heute ist aber alle Welt schlimmer Laune. Die Frauen finden die ihnen gemachten Geschenke nicht reich genug, die Kmderwelt macht enttäuschte Gesichter, weil sie weniger erhielt als früher, und auch oft gar nichts; und das Heer der Concierges, der Bureaudiener, der Bedienten, der Briefträger und wie sie sonst alle heißen mögen, welche am 1. Jan. sich ihr „Je vous la souhaite bonne et heureuse“ bezahlen lassen wollen ist entrüstet. Für die Buden auf den Boulevards und den Hauptstraßen (es gibt deren einige Tausend, auf den alten Boulevards befinden sich allein 877) so wie auch für die Läden sind diese Umstände nicht günstig, und mit Ausnahme der sogenannten Confiseurs, die wie immer viel verkaufen, macht der ganze übrige Kleinhandel sehr schlechte Geschäfte. Heute Nachmittag ist zwar Paris äußerst belebt, bie BoulevarbS unb alle Hauptstraßen sind mit einer dichten Menge angefüllt, und es ist fast kein Wagen zu finden, da Jeder Besuche zu machen hat. Gute Geschäfte machen heute. die Kaffee-, Wein- und Bierwirthe. Ihre Räume sind überfüllter, als je, da biejenigen, welche ihre Familien nicht beschenken konnten, sie zur Entschäbigung spazieren führen und ihnen dann in einem Wirthshause Erfrischungen anbieten. Sehr wenig heiter war Paris gestern Abend. Man fand bei nächtlicher Wanderung nirgends das lustige Wesen wieder, das in früheren Jahren in der Neujahrsnacht in Paris herrschte. Die alten Boulevards waren
Sie war jetzt viel unglücklicher wie damals, als es ihr versagt war, die Bühne zu betreten.
Sie saß lange bewegungslos und nur bann, wenn sie krampfhaft schluchzte, ober tief aufathmete, hob sich ihr halbentschleierter Busen, wie bie Erbe über einem Vulkan sich hebt, wenn es brinnen glüht unb gährenb nach Entfesselung ringt.
In bem kleinen Zimmer, in bem geräumigen Hause, auf ber Straße, überall war es still, uiiheimlich still, nichts unterbrach zur Geisterstunde das schauerliche Schweigen der Nacht.
Da auf einmal erhob bie Schlaflose hastig ihr Haupt unb zwischen ben langen, thränenbeperlten Wimpern funkelten wie zwei Sterne ihre Augen; ihre Rechte aber griff krampfhaft nach einer Rolle, bie auf ihrem Schooße lag. Dann erhob sie sich hastig, schloß eine Komobe auf, nahm aus dieser einen kleinen Kasten, öffnete benselben fieberhaft, entlehnte ihm ein winziges Fläschchen unb trat feierlich mitten ins Zimmer. Dort wickelte sie bie Rolle um bas Fläschchen hielt beibes hoch in bie Höhe unb sprach mit gedämpfter, geheimnißvoller Stimme:
. «So, ihr Beiden, ihr sollt einen Herzensbund schließen; Laßt euch denn feierlich von mir verloben — morgen Abend