Einzelbild herunterladen
 
  

Monarchie hervorhob, dennoch aber die Fortberathung des Gesetzes im Hause beantragte.

Der Präsident brachte, nachdem die Debatte geschlossen, den Antrag von Schorlemer-Grimm zur Abstimmung und erfolgte die Annahme desselben mit großer Majorität.

Es ist somit durch das Vorgehen der Conserva- tiven den Anforderungen unserer hessischen Bevölkerung nicht allein, sondern den gerechten Ansprüchen aller Lan­de sth ei le Genüge geleistet. Das Gesetz wird noch ein­mal sorgfältig geprüft werden und es wird die Segnungen einer festen Ordnung in Wald und Feld uns ver­schaffen ohne Verletzung bestehender Rechte.

Deutsches Reich.

Berlin, 27. Dez. Der „Magdeb. Ztg." wird aus Berlin geschrieben: Der Finanzminister Bitter hatte be­kanntlich die Vorlegung des Gesetzes, welches die Linderung des Nothstandes in Oberschlesien betrifft für die Mitte des künftigen Monats angekündigt. Es werden indessen alle Anstrengungen gemacht, wenn irgend möglich, den Landtag mit dem Entwürfe schon sofort nach dem Wiederbeginn der Arbeiten befassen zu können. Dieselben stützen sich auf die laufenden Berichte des Oberpräsidenten und der Regierungsbehörden aus den heimgesuchten Kreisen, und es sind diese Berichte in letzter Zeit erheblich beschleunigt worden. Die Mitte des Januar war von dem Oberpräst- denten nur als äußerster Termin bezeichnet worden. Im Landtage wird man jedenfalls die Sache nicht aufhalten, und es steht zu erwarten, daß die vom Staate zu bewil­ligenden außerordentlichen Aufwendungen noch vor dem Ablauf des Januar flüssig gemacht werden können. — In der deutschen und auswärtigen Presse ist seit einiger Zeit von einem, die Abrüstungsfrage betreffenden Brief des Reichskanzlers an den italienischen Senator Herrn Jacini 1 die Rede. Wir sind in der Lage, zu constatiren, daß der Reichskanzler niemals mit einem Herrn Jacini in Kor­respondenz gestanden und namentlich niemals seinerseits ein Schreiben an einen Herrn dieses Namens gerichtet hat. — Die Zahlungseinstellung eines bekannten Handels­hauses in Hamburg hat die Besorgniß wachgerufeu, daß die von demselben begründeten Faktoreien und Plantagen auf Samoa mit dem hierzu gehörigen, über fast alle Süd- see-Jnseln verbreiteten Geschäft in die Hände fremder Gläubiger übergehen könnten. Der in Folge deffen viel­fach geäußerte Wunsch, daß vieser Verlust für den deutschen Handel eventuell unter finanzieller Beihülfe des Reich« verhütet werden möchte, geht seiner Erfüllung entgegen. Nachdem an maßgebender Stelle die Einbringung eines Antrags an die gesetzgebenden Faktoren des Reichs wegen Gewährung einer Unterstützung des Unternehmens, vermöge einer substdären Divicenden-Garantie für die Aktionäre in Aussicht gestellt worden ist, wird demnächst der von nam­haften Finanzmännern entworfene Plan zur Errichtung einer neuen Deutschen Gesellschaft in's Leben treten, welche mit der Erwerbung der fraglichen Faktoreien und Plantagen ihre Wirksamkeit beginnen soll. — Im Reichsschatzamte sind nunmehr — wie die „Wes. Ztg." schreibt — die ' Vorarbeiten für den Etats-Entwurf für 1880/81 abge­schlossen, so daß die Vorlegung an den Bundesrath bevor­steht. Der Militär-Etat enthält eine Mehrforderung von 4 bis 5 Millionen Mark, in Folge der Steigerung der Getreide- und Furagepreise. Der Etats-Entwurf bezieht sich ausschließlich auf das Jahr 1880/81.

t .

’ der König stieg zu Pferde, während die Königin sich zu dem prachtvollen Wagen geleiten ließ, den ihr an diesem Tage die Stadt Berlin als Angedenken verehrte. Der Beschlag des Wagms war ebenso wie ein Theil des Ge­schirres von gediegenem Silber, die Thürklinken zeigten die Form des königlichen Adlers mit ausgebreiteten Schwingen; das Innere war mit lila Sammet und Silberarabesken ■ ausgeschlagen, dieselben Farben zeigten die Kissen, die Stirnbänder und die Rosen. Der gesammte Wagen be­stand nur aus inländischem Fabrikat und zeugte von , „vielem Geschmack und höchst vollendeter Arbeit." Königin i Louise dankte dem Bürgermeister Busching aus das Herz-

i lichste und stieg dann mit den Prinzessinnen Charlotte und Friederike, mit dem Prinzen Karl und der Oberhofmeisterin Gräfin Voß in den Wagen ein und nahm noch im letzten Augenblicke einen Strauß frischer Blumen von der Tochter de« botanischen Gärtners Beuche an.

An der Landstraße zwischen Berneuchen lagen damals noch vier Chauffeehäuser, deren Schlagbäume mit Blumen verziert waren und patriotische Inschriften trugen. Am letzten dieser Häuser waren die Truppen der Garnison zweihundert Schritt vom Wege in Parade aufgestellt. Zu­nächst 2 Batterien reitender und 2 Batterien Artillerie zu Fuß, zusammen 32 Geschütze, unter Führung des Prinzen August Ferdinand; diesen zunächst stand das brandenbur­gische Regiment Ulanen, das brandenburgische Husarenregi­ment, die Leib-ManeneScadron, das Füsilier-Bataillon des westpreußischen Infanterie-Regiments nebst 2 Bataillonen ! desselben RegimeMs, das Füsilier-Bataillon deS Lcib-Ju- ! santerie-Regiments, das Leib - Grenadier - Bataillon, das i Garde-Jäger-Bataillon, 2 Bataillone des Regiments Garde ' i und das Regiment der Garde du Corps. Unter dem Donner ‘ der Geschütze, den Klängen der Nationalhymne und unter ■;! den begeisterten Hochrufen der Soldaten, die ihren obersten Kriegsherrn nach langer Trennung wieder begrüßten, ritt ■ der König vom linken Flügel aus die Front der Truppen, welche der General von Tauentzien befehligte, ab; in ihrem

AMaud.

London, 26. Decbr. Ein Nebel von einer Dichtig­keit, die wir selbst hier selten erleben, warf gestern seinen Schatten auf die Festfreude der Londoner. In den Vor­mittagsstunden, namentlich während der Kirchzeit, herrschte mitunter buchstäblich ägyptische Finsterniß. Aber gerade am Weihnachtssefte läßt sich diese Ungunst der Witterung wohl ertragen, denn dasselbe ist wesentlich Familienfest, welches mehr am wärmenden Kamin als in freier Luft begangen wird. Ueberdies feiert, wer kann, das Christfest auf dem Lande, wohin der Nebel sich nicht in solcher Stärke vorwagt, und London ist daher jetzt verhältnißmäßig leer. Heute am Boxinday, dem Feiertag für hie Geschäfts­und arbeitenden Classen, wo alles, was Weihnachtsgaben — Christinas boxes — zu beanspruchen hat, oder bean­spruchen zu dürfen glaubt, sich dieselben von den Gönnern einholt, wird die Stadt zwar voraussichtlich weniger leer erscheinen. Der Kalendertag des heiligen Stephan ist vielmehr für diese Volksklassen gerade der geschäftigste Ver­gnügungstag. Die Vergnügungslokale der Stadt machen sich heute auf chre größte Aernte Rechnung, und nachdem gestern Alles fein, wie es sich gehört, in der Kirche ge­wesen ist, macht heute die national-englische Weihnachts- Belustigung, die Pantomine, auf der Bühne ihr Recht geltend; ohne diese wäre Weihnachten beinahe Hamlet ohne den Prinzen. Von politischen Nachrichten haben die Feier­tage nur wenig bescheert. — Offiziell wird aus Kalkutta gemeldet: Weder von General Goug, noch von General Roberts sind Nachrichten eingelaufen. Der Himmel ist bedeckt und verhindert die Uebermittlung der Signale durch den Heliographen.

Kopenhagen, 27. Decbr. Nach dem Bericht des Finanzausschusses des Folkethings verlangt die Regierung 3,047,000 Kronen für den Kriegs- und Marine-Etat. Im vorigen Jahre wurden 1,974,000 Kronen bewilligt. Die gemäßigte Linke beantragt 1,570,000 Kronen, die radikale Partei 1,846,000 Kronen für den betreffenden Etat. Der Ausschuß beantragt ferner die Zustimmung des Folke­things zur Bewilligung von 10,000 Kronen zum Zwecke der Theilnahme Dänemarks an der internationalen Fischerei- Ausstellung im Jahre 1880 in Berlin.

Koustantinopel, 27. Decbr. Die Pforte zeigte den griechischen Kommissären an, daß sie die nächste Conferenz wegen der Grenzfrage für nächsten Montag bestimmt habe — Die zwischen England und der Türkei schwebende An­gelegenheit wegen des zum Tode verurtheilten Priesters war bisher noch nicht beglichen; jedoch hofft man, daß der englische Botschafter die der Pforte gestellte Frist ver­längern und bald eine Einigung erzielt sein werde. — lieber die Zustände in der türkischen Armee wird der „Polit. Corresp." aus Janina geschrieben: Die sonst so tapfere ottomanische Armee ist fast nicht mehr zu erkennen. Eine schreckliche Roth ist in ihre Reihen eingerissen. Das Betteln wird auch von den Soldaten als keine Schande mehr angesehen. Am hellichten Tage sieht man hier an allen Ecken der Stadt Soldaten herumstehen und den Vor­übergehenden die Hand nach einem Almosen entgegenstrecken. Die armen Leute begnügen sich mit dem Kleinsten, das man ihnen bietet. Anders ist es bei Nacht. Begegnen sie da einem Halbwegs anständig gekleideten Manne, so betteln sie um einige Piaster „auf Tabak", werden sie aber eines Bauern ansichtig, so fallen sie über ihn her und rauben | hn vollständig aus. Der Umstand, daß den Soldaten seit

Wagen folgte die Königin. Die Truppen schwenkten als­dann zum Festzuge rechts ab; an die Spitze setzte sich das Regiment der Garde du Corps, dann folgte König Friedrich Wilhelm III., hinter ihm seine Brüder und eine glänzende Suite von Generälen, unter denen sich auch Scharnhorst befand. Dann kam der achtspännige Wagen der Königin Luise; den Schluß bildeten die übrigen Truppen. Un­mittelbar hinter dem Wagen und vor dem ersten Zuge deS Regiments Garde marschirten in einer Linie der Kron­prinz Friedrich Wilhelm, Prinz Wilhelm, unser jetziger Kaiser, und der Prinz Friedrich; Prinz Karl von Mecklen- burg-Strelitz führte das 2. Bataillon.

Außerhalb des neuen Königsthores hatte sich der ge­sammte Magistrat, die Stadtverordneten und die Geist­lichkeit von Berlin zur Begrüßung derMajestäten eingefunden.

Das Herrscherpaar gelangte nunmehr in die Stadt Berlin. Trotz allen Unglücks und allen Elends begrüßten die Berliner ihren König und ihre Königin mit einem Jubel, den keine Feder zu schildern vermag. Mannhaft hielt sich Friedrich Wihelm hoch zu Roß nach allen Seiten freundlich grüßend; Königin Luise, vom Uebeschwang be­geisterter Volksliebe überwälttgt sank in ihren Wagen zurück und vergoß während der ganzen Fahrt ihre bittersten Thränen. Allenthalben waren Tribünen erbaut, zahlreiche Dächer waren abge eckt — und inmitten deS Drängens und Treibens überall die beste Ordnung, auch nicht die kleinste Störung kam vor. Drei Trompeter, vierzig Postillone und dir gesammte Schlächterzunft, die Gesellen in braun und Silber, ritten dem Zuge voran; den^ Wagen der Königin geleitete eine Ehren-Escadron des Schützen­corps. Den Schluß des Festzuges blldeten 21 Compagnieen Bürgergarde und 28 Bürgercompagnien, denen sich die Huf- und Waffenschmiede, die Bötticher, die Leinweber, die Brunnenmacher, Schiffbauer und Töpfer anreihten. So bewegte sich der Zug die Neue Königstraße, den Alexander- Platz, die Königsstraße, den Schloßplatz die Schloßfreihett und die Schloßbrücke entlang zum Palais des Königs

etwa 40 Monaten kein Sold ausgezahlt wurde, hat unter ' den Soldaten die schlechte Gewohnheit eingebürgert, ihre f Waffen zu verkaufen.

HcffcsMaßrw.

Marburg, 29. Decbr. Der Herr Justizminister hat für das weitere Geschäftsjahr vom 1. Januac 1880 bis zum 1. Januar 1881 bei dem Königlichen Landgerichte dahier, den Herm Landgerichtsrath Fulda zum Unter- suchungsrichter bestellt.

Marburg, 29. Dez. Die ungleichmäßige Dauer der diesmaligen Weihnachtsferien in den hiesigen Schulen •• gründet sich auf die Ferienordnung Königl. Regierung zu Kassel vom 10. April 1876 — nicht etwa wie angenommen ist, auf Anordnung des Herrn Schulinspector Bernhard ’ | — nach derselben haben die Bürgerschulen vom 24. Dez. 11 bis 2. Jan. Ferien, dagegen haben die Ferien der höheren . Töchterschule die gleiche Dauer wie die deS Gymnasiums und der Realschule.

Kassel, 25. Decbr. Eine unruhige Weihnacht verlebten die auf dem hiesigen Bahnhofe stationirten und wohnhaften Beamten der Hannoverschen Bahn. Auf bis jetzt noch nicht genügend aufgeklärte Weise brach gegen 2 Uhr Nachts am äußersten Ende des nordwestlichen Flügels des ausgedehnten Gebäudes Feuer aus, welches mit Schnelligkeit um sich griff und leicht die größten Dimensionen hätte annehmen können, wenn nicht ebenso rasch von dem Personal mit Löschen und Entfernen der dem Feuer Nahrung bietenden Gegenstände einbegriffen worden wäre. Seinen Ursprung: hatte das Feuer in einem ziemlich engen von den mit Wagemwtirungen beschäftigten Concipisten als Bureau be­nutzten Raume, gegenüber dem aus dem gleichen Durch-! f gang befindlichen Telegraphenamt der Hannoverschen Staatsbahn. Hier blieb das zerstörende Element, dem wegen der auSströmenden Gluth in nächster Nähe nicht gut beizukommen war, denn auch allein Herr. Das Bureau brannte gänzlich aus und mit dem allerdings geringwer- thigen Ameublement wurde auch ziemlich viel Actenmaterial vernichtet. Das Räumen der oberen Etage und des Tele-f | graphenamteS blieb zum Glück nur eine Vorsichtsmaßregel, die am Morgen bereits redressirt werden konnte. Wie ge­waltig die im nächsten Rayon entwickelte Hitze gewesen, zeigen heute noch die vielen (etwa 20 Stück) zertrümmerten zolldicken Glasscheiben der Perronbedachung. (Tgp.)f i

Hersfeld, 24. Decbr. Was die Vereinigung der hie- | sigen Realschule mit dem Gymnasium betrifft, so sind die Hauptpunkte zwischen den städtischen Behörden und der Regierung jetzt vereinbart. Der Rektor der höheren Bürger­schule wird seinem Wunsche gemäß in Pension treten; der Pensionsbetrag ist jetzt geregelt. — Die anhaltend strenge Kälte hat auch hier einen Verlust an Vieh gebracht. So erfror einem in der Clausstraße wohnenden hiesigen Ein- | wohner ein Kalb im Stalle. — Der anfangs spärliche Zuspruch bei der von der Armenverwaltung errichteten Suppenanstalt hat so zugenommcn, daß die Zahl der gratis verabreichten Portionen von 26 auf 81 gestiegen ist. Da­neben ist die Einrichtung getroffen, daß geringen Leuten Suppen unter Berechnung des Selbstkostenpreises gegen Bezahlung abgegeben werden, von welcher Einrichtung namentlich Fabrikarbeiter Gebrauch machen. — In Betreff der Loosholzfrage soweit sie unsere Stadt angeht, wird der „H. M." von unterrichteter Seite Folgendes mitgetheitt Während zwei Drittel des Loosholzquantums, das unsere Stadt zu verlangen hat, im nahegelegenen Asbacher Forst

gegenüber dem Zeughause; nach drei schicksalsvollen, ent* 1 scheidungsreichen Jahren betrat das erlauchte Paar wieder ihr gastliches Heim, das durch so viel glückliche Erinne­rungen geweiht war. In der Hausflur war die gesammte königliche Familie versammelt, im Entree war der r königliche Hof zusammengetreten. Welch ein wehmüthiges s Wiedersehen, welch ein trüber Blick auf Vergangenheit uns l Zukunft! Der König stieg zu Pferde, die Königin auf | den Balkon und beide Majestäten ließen den Festzug an ' sich vorbeidefiliren. Bald war das stille Hans von Volks« maffen umlagert, die dem heimgekehrten Königspaare ihre Huldigungen darbrachten.

Mittags war große Tafel beim Prinzen Ferdinand; unmittelbar nachher erteilte der König dem französische» : Gesandten Audienz. ES ist bezeichnend genug, daß an der | allgemeinen Freude, die dem heimgekehrten Fürsten entgegen« jubelte, wenige aufrichtiger Theil nahmen, als der Gesandte | Napoleons Graf St. Marsan. Der ehrenhafte, hochconser- vattve Savoyard mußte dem Könige das Aergste uns | Schnödeste sagen, was je einem preußischen Herrscher ge* f boten wurde; er that nach seiner Amtspflicht, doch er sah mit stiller Bewunderung die sittliche Größe des gebeugtes Staates und empfand bald tiefe Verehrung für den Cha­rakter Friedrich Wilhelms. /

Mit dem frühen Einbrüche der Nacht entivickelte fw eine glänzende Illumination, welche das Königspaar, durch einige Straßen fahrend und vom Jubel deS Volkes getragen besichtigte; bei der Rückkehr ins Palais fanden Ihre Majc- ftiten sämmtliche Offiziere der Garnison an der Rampe versammelt, welche ein dreimaliges lautes Vivat darbrachtcn während die Musik vaterländische Weisen spielte.

Sonntag, den 4. December, sand Dankgottesdienst rü allen Kirchen statt, wo auf Befehl des Königs überein* stimmend über Psalm 50, 14 gepredigt wurde. 'Nachher l war große Parade, der ein Diner beim Könige folgte- Abends besuchte das Königspaar zunächst die neu eröffnet« Oper, wo „Iphigenie" von Gluck gegeben wurde. (R. 6-J