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I Verfahren einfach and schnell
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(Eingesandt.)
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11 und ter österreichischen Delegation wurde die Vorlage der ge- d. M Leinsamen Regierung betreffend die Bestreitung der ge-
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die Zustände dort so gestalten, daß sie gesichert sind vor den verderblichen Wirkungen elementarer Einflüsse und ungünstiger Conjunkturen. Die Regierung wird sich glücklich schätzen, wenn es ihr gelingt, der zahlreichen sehr armen Bevölkerung Wege zu erschließen, die geeignet sind, die Morgenröthe einer besseren Zukunft heraufzuführen. (Beifall.) — Abg. Virchow erklärt, er wolle in Erwartung der angekündigten Vorlage keine Besprechung der
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yVollet. Apparat m. Zubehör M.
WDere. int poLHolskaeten M. 16. Den. in f. elej. Lederetui« M.
Gerichtsvollzieher k. A. in Marburg.
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TeleAr-ptztsche Depesche».
Wien, 19. Dezember. In der heutigen Abendsitzung
Anerkanntbester
Vervielfältig-unga-Apparat ihueitig 8«, <o, Folio Mk.4. 6. ». -'S tweiseitig » » » » 8. 9. IS. Sä
Emballage SS Pf. Tinte 50 Pf. pr. sTaa, Hasse zur Selbstanfert. od. Naebfüll. M.3.
Wilhelm Simeon», Höchai a, M.
Zeichen- und Mal- ' fiereitlfüftigang« - Apparat kvon W. Simeon» in Höchst a. 1
letzic» nweist it ter; ooche«' erunz müb.r ameijt
und' von"
Vten- Folge. uugte regie-
Bekanntmachllllls.
Sonntag den 21. d. Mts. sind die
Postschalter wie an Wochentagen geöffnet. ' 1
Marburg, den 20. Dezbr. 1879.
Kaiserliches Postamt.
B r e h in.
Auszug aus den Register» drS StandeSamtS der Stadt Marburg, gehend aus den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marbaib
Cappel, Ronbaulen 'mb Wolfshausen.
| Vom 13. bis 20. Dezember 1879.
Verehelichte.
wird flirt« Sitte
zur inai« lbare
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der leti« 'weit urch
Gerichtsvollzieher k. A. in Marburg.
Meine
Sinnreidies ithilinatfifsgiTrfieiiH
für Kinder und Erwachsene.
Oeffeutliche Versteigerung.
Dienstag -en 23. Dezbr. 6. I.,
Vormittags 9 Uhr, werde ich in dem Saale deö Bäckermeisters Lovis Urff
Houig-Kräuter-Malz-Extraet u. Caramellen von L. H. Pietsch & Co. in Breslau. — Zu haben in Marburg bei H. B. Freudeusteiu. [2757
■ 1; Dienstknecht Heinrich Lancht von BortShausen und Christine «nizel von Ronhausen.
Geborene.
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steigern.
Marburg, den 20. Dezbr. 1879. Kern,
chauscS »einsamen Ausgaben für Januar und Februar 1880 ohne Debatte in zweiter und dritter Legung angenommen. Nächste Atzung unbestimmt.
Die große Verbreitung einer Zeitung
ist der beste Maßstab zur Beurtheilung derselben. Je größer und ausgebreiteter der Leserkreis einer Zeitung, desto deullicher ist der Beweis geliefert, »daß dieselbe durch chren Inhalt die Bedürfnisse des Publikums tm weitesten Maße zu befriedigen weiß. So hat es besonders das
„Berliner Tageblatt“
verstanden im Laufe von 8 Jahren
einem feste« Stamm va« weit über 70,000 «baaaeate«, welche über ganz Deutschland und dessen Grenzen hinaus verbreitet sind, um sich zu schaaren. Wir glauben, daß diese hohe Abonnentenzahl vor Allem beweist, daß das „Berliner Tageblatt" eine intime Fühlung mit allen gebildeten Gesellschafts-Klassen Deutschlands aufrecht erhält und sich die Gunst derselben dauernd zu erhallen weiß. Eine je höhere Aufgabe aber eine Zeitung besitzt, desto leichter ist dieselbe auch in der Lage, große pecuniäre Opfer zu bringen, um durch Heranziehung der ersten publizistischen und literarischen Mitarbeiter den Inhalt der Zeitnug auch in Bezug ans Gediegenheit und Reichhaltigkeit stetig zu erweitern und somit den weitgehendsten Ansprüchen Rechnurg zu tragen. Neben dem reichen Inhalt einer täglich 2mal als Morgen- und Abend- blatt erscheinenden großen politischen Zeitung — von eigenen Korrespondenten in allen ssaupt-Welt- plätzen meistens durch ausführliche Special-Telegramme stets auf das Schnellste bedient — bringt das „Berliner Tageblatt" eine umfaffende Berliner Lokal-Zeitung mit interesianten und wohlgesichteten Nachrichten über die Ereignisse der Reichs-Hauptstadt. Bei Ereignisien von Bedeutung sendet das Berliner Tageblatt" Mitarbeiter der Redaktion an Ort nnd Stelle zur sorgfältigen Berichterstattung. "Kurzum es wird kein Aufwand an Mühe und Geldopfer gescheut, um dem Blatte den bereits erworbenen Ruf einer frischen, geistig anregenden Zeitung zu erhalten. — Dem täglichen Fenilleton wird ganz besondere Sorgfalt gewidmet, namentlich finden in demselben die
Womane und Novellen unserer ersten Autoren
Aufnahme. So veröffentlichen wir in diesem Quartal den neuesten Roman des berühmten Erzählers
Levin Schückiug: „Etwas auf dem Gewissen",
hierauf folgt eine reizende Erzählung:
„Der goldene Fie-elbogen^ von Fritz Mauthner, besten Schriften so rasch einen großen Kreis von Verehrern gewonnen haben.
Es verbleibt uns nur noch auf die verschiedenen Separat-Beiblätter, welche das „Ber- liner Tageblatt“ seinen Abonnenten liefert, hinzuweiseu, die wohl nicht znm geringsten Theil den großen Lesenkreis herbeigeführt haben: Das „Berliner Sonntagsblati", eine belletristische Wochen- schnst unter Mitarbeiterschaft der beliebtesten Autoren ist der Unterhaltung und Belehrung gewidmet; das Witzblatt jsULK“ mit den meisterhaften jJllustrationen von H. Scherenberg sorgt mit stinem tHeils scharf satyrischen thells harmlos gemächlichen Humor für die Lachlust der Leser. Die wöchentlichen Mittheilungen über Laudwirthschast, Gartenbau und Hauswirthfchst bringen neben dem namentlich für den kleineren Landwirth Wisscnswerthen, praktische Winke für den Gartenbau und zahlreiche Notizen und Recepte für die Hauswirthschäft. Schließlich wollen wir noch auf den nmfaugreichen Jnseratentheil verweisen, welcher eine Fülle von Angebot und Nachfrage aus den verschiedensten Fächern des öffenllichen Verkehrs bietet.
Der Abonnementspreis beträgt 5 Mark 25 Pfg. pro Quartal für alle 4 Blätter zusammen. --------------------------------
u Reichspostanstalten nehmen Anmeldungen entgegen. Um sich den pünkttichen Empfang
des Blattes von Beginn des Quartals an zu sichern, beliebe man das Abonnement möglichst frühzeitig zu bewerkstelligen. D [3414
tetr, das Verfahren in Auseinandersetzungssachen wird in •ij an dritter Lesung ohne Debatte genehmigt; desgleichen der es gch Nachtragsetat pro 1879/1880. Die dritte Berathung des no uiu Gesetzentwurfs betreffend die Anlegung des zweiten Ge- rns ia leijes auf der Mosel- und Saar-Bahn führt nur zu einer den gi- snerheblichen Debatte. Nach Erledigung einiger kleinen Rechnungsvorlagen folgt die erste Berathung des Gesetz- Jahrs «twurfes betr. Abänderung des Fischerei-Gesetzes. Der >en an| Entwurf geht an die Agrar-Commission. — Nächste Sitzung : HaM Tonnabend.
, Interpellation beantragen. Er hoffe, die Vorlage werde n. L« ßH nicht nur mit der Gegenwart, sondern auch mit der erstam Zukunft der heimgesuchten Bevölkerung beschäftigen. — —--j Damit ist dieser Gegenstand erledigt. — Der Gesetzentwurf
der Barfüßerstraße dahier:
1 Sopha, 1 Kommode, 1
Standuhr, 1 Waschtisch, 1
Kleiderschrauk und 1 Tisch
öffentlich gegen baute Zahlung ver-
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HÖ sh : MVUNK Ende, e Desn Lutz, nmissü Pleiun- •" Schii .
Milla- :lle 66 lles A ■
Sochen erschien in unserem Verlag:
Lewegte Tage.
Bilder aus dem 16. Jahrhundert von
Louise Kuno.
22 B. br. Preis Mk. 3.60.
Wir empfehlen diese Novität ganz besonders als Weihnachtsgeschenk.
R G. Elwert'sche Univers.- 3511] Buchhandlung.
Oföe, welche noch Forderungen an die Wittwe des dahier verstorbenen Barbier Wiegand haben, werden hiermit aufgefordert, solche längstens bis zum 15. Januar 1880 bei Quartier-Vorsteher F. Schaaf anzumelden, spätere Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. [3509
r 1) Georg Eduard Alfred, des Rechtsanwalt und Notar Dr. »kvrg Siegismund Loedell S. 2) Daniel Louis, des Riaurer- 'tiftcc Konrad Birkenstock S.
Gestorbene.
1) Johannette Müller geb. Friedrich, Ehefrau des Schloffer- «tiSer L. Müller 44 I. 10 Di. 4 Tage alt- 2) Maria Lukas, Ich. Herbei, Witwe des Miiitair - Arztes Dr. Heinrich Lukas 74 t 3 M. alt. 3) Katharine Ernftine, des Schneider und Racht- ^chter Heinrich Boß T. 15 I 11 ÜH. 16 T. alt. 4) Kaufmann *tctg Christian Bersch 57 I. 7 M. 24 T. alt. 5) Anna Su- wne Marzaretha, des Tapezier Friedrich Karl Hupbach T. 2 I. h M. 2 T. alt. 6) Taglöhner Heinrich Brusius von Wolfshausen «nrfei » I. M. 26 T. alt. 7) Die stknecht Jakob Becker von "V-Ppel 47 I. 3 M. 9 T. alt.
^wei große elegante Wohnuuge« O zußvcrmiethen. Wo? zu [erfragen in derjExpd. d. Blattes. [3445
Oeffeutliche Versteigerung. Dienstag den 23. Dezbr. d. I., Vormittags 9 Uhr, werde ich im Saale des Bäckermeisters LouiS Urff dahier in der Barfüßerstraße, als:
1) verschiedene sehr gut erhaltene Möbel, als: Kleider- schtänkc, Kommoden (Rococo), Sophas, ein Küchenschrank mit Glasaufsatz, Tische, Stühle, Nachttische, Spiegel, Sessel, 1 Standuhr, eine dreitheilige Brandkiste u. d. m.;
2) eine große Quantität Betten und Leinen, als: Ober- und Unterbetten, Steppdecken, Ueber- züge, Tafeltücher, Tischtücher, Betttücher, Handtücher, Servietten, Tischdecken, Fraumhemden u. s. w.;
3) verschiedene kupferne und sonstige Gefäße;
4) eine Quantität Porcellan und Glas;
5) zweiKanarienvögel nebst 2 Vogelbauern ;
6) verschiedene Herren- und Frauenkleider und noch viele andere Gegenstände
öffentlich gegen baare Zahlung unwiderruflich versteigern.
Marburg, den 20. Dezbr. 1879.
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Weihnachts- Ausstellung
ist Wettergassc 335.
H. Rösing, 3510] Kunst- und Handelsgärtner. (Gin junges Mädchen aus anstän- feiger Familie wird für ein hiesiges Kurz- und Tapisseriegeschäft Anfang nächsten Jahres gesucht. Aus- kunst erlheilt die Exped. d. Bl. [3512
Gelchästsli sicher empfiehlt in allen Sorten und billigster Berechnung
3513] B. E. Sipmauu Wittwe.
Marburg, 20. Dezember. (Marktbericht.) Der heutige "ochenmarkt war sehr gut besucht Butter kostete anfangs per Pfd. f*0 Pfg., ging jedoch auf 90 Pfg. herab, Hühnereier per Slück , s Pfg., Käse per Stück 8—10 Pfennige, Käsematte per -Ack 5 Pfg., Zwetschenmns per Maßtopf 90 bis 120 Pfg. Wollen- •atn per Gbd. 30 Pfg., Tauben das Paar 50—70 Pfg., Hähnchen « Ltuck 60 - 80 Pfg., Hühner pro Slück 100—150 Pfg , Enten tt Smck 140—170 Pfg., Hasen per Stirck Mk. 3,50—4, Möhren per M l'1 Pfg., Waschklammern 10! Stück 90—,0 > Pfg., Zwiebeln te Pfd. 12—14 Pfg., Kohlrabi 2 S ück 10 Pfg., rothe Rüben i 5 Stück 10 Pfg., Kohl 3-4 Slück 10 Pfg.. Aepfel 6-12 Mck 10 Pfg., desgl. per Korb Mk. 1,70—2, Birnen 6 — 8 slück lu Pfg., Sellerie und Porree 25 Stück 90—150 Pfg.
per Stück Dt. 3—7 Rüste 100 Stück 25 30 Pfg.
Ulle in- und ausländische« Coupons und «er« w looften Obligationen per 1. Januar 1880 ^den schon jetzt eingelöst bei
Baruch Strauss,
_ Dank- und Wechsel - Keschäst, ^°1] Barfätzerstratze 44.
lmpsj,: Darreichung von Lebensmitteln rc. geholfen werden, -lor j Dir haben geglanbt, am besten durch das Zusammenwirken g ctes, te8 Staates mit feer Provinzialverwaltnng und der nicht
gmug anzuerkennenden Privatwohlthätigkeit dem drohenden Nvthstande vorzubeugen. Die Provinzialverwaltnng hat ihr Möglichstes gethan, hat zu Chausscebauten 880,000 Mark zu weiteren öffentlichen Arbeiten l1/? Millionen zu mäßigsten Bedingungen hergegeben und den Wegebau-Fonds um 500,000 Mark vermehrt. Dem Landarmen-Verbande ßnd die aus Anlaß feer Goldenen Hochzeit der kaiserlichen Majestäten aufgebrachten 400,000 Mark üb erwiesen. Alle Porkehrungen sind getroffen, um feem Umsichgreifen von Krankheiten durch sofortige Anwendung aller gebotenen Mittel vorzubeugen. Wir werden freilich genöthigt sein, mit einer Creditsorfeerung an Sie heranzutreten, und hoffen, daß Sie uns dieselbe nicht abschlagen werden. Wir gm ß Mrden jedenfalls zu bedenken haben, daß unsere Aufgabe [ in Ä darin liegt, der Wiederholung solcher Nothstände vor- ster h rubeugen. Wir müssen streben, der in entfernten Gegen- ■mermj ten wohneno en Bevölkerung Wege zu erschließen, welche worde, i fie dem allgemeinen Verkehre näher bringen, die land- komm? Ntthschaftlichen Zustände zu bessern, die Bodenerträge 'ache a günstiger zu gestalten, die allgemeine Bildung und Er- icken i mrbslhätigkeit der Landbevölkerung zu heben. Wir müssen
_____ Marburg. Am zweiten Weihnachtstag Nachmittags l Uhr findet die Weihnachtsbescherung im Hospital St. sakob statt, und werden hierzu alle Freunde der Armen Inundlichst eingeladen.
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