und das Publikum von dem Rechte des Zutritts Gebrauch macht, zu klein. Gleichwohl ist es von der Errichtung eines definitiven ReichsgerichtsgebäudeS in Leipzig eben so still geworden, wie in Berlin von der Errichtung eines definitiven Reichstagsgebäudes. Auf der Tagesordnung der letzten Plenarsitzungen standen die Erlassung einer Tagesordnung für den Gerichtshof und die officielle Publikation der Entscheidungen. Was die letzteren anlangt, so ist nunmehr ein vorläufiger Beschluß gefaßt, und zwar sowohl in negativer als in positiver Richtung. In ersterer Hinsicht hat man die bisher vielfach gehegte Absicht, die Herausgabe auf Reichskosten und durch die Reichsdruckerei zu bewerkstelligen, endgMig aufgegeben. In letzterer Beziehung hat man einen großen Redaktionsausschuß niedergesetzt, welcher die Modalstäten bcrathen und zugleich drei Mitglieder deputiren wird, welche die Verhandlungen mit ben, verschiedenen in Aussicht genommenen Verlegern zu führen haben. Wahrscheinlich wird dann die Sache noch einmal an das Plenum gelangen. Unter diesen Umständen wird es voraussichtlich noch geraume Zeit dauern, bis das Unternehmen an die Oeffentlichkeit tritt. — Die Verfügungen wegen der reichsrichterlichen AmtStracht werden mit dem neuen Jahre in Vollzug gesetzt werden. Was die Robe der Anwälte anlangt, so hat das Reichs-Justizamt geglaubt, von deren Einführung zur Zeit absehen und die Anträge der Anwaltskammer am Reichsgericht abwarten zu sollen. Der Vorstand der reichsgerichtlichen Anwaltskammer hat nunmehr beschlossen, seinerseits ebenfalls von der Stellung solcher Anträge abzusehcn, und da die Anwaltskammer selbst ohne Zweifel ihrem Vorstande beipflichten wird, so wird eS zu einer Robe für die Reichsgerichtsanwälte voraussichtlich überhaupt nicht kommen, vielmehr beim schwarzen Frack sein Bewenden behalten.
Karlsruhe, 18. Dezember. Das Schwurgericht sprach den Redakteur der „Badischen Landespost" Pfeiffer von der Anklage der Beleidigung der Staatsregierung durch die Presse frei. r ,
Stratzburg, 18. Dezember. Am Schluffe der gestngen Abendtawl, an welcher die meisten Mitglieder deS LandeS- ausschußes theilnahmen, hielt der Statthalter Feldmarschall von Manteuffel eine Ansprache. Er hieß die Mitglieder deS Landesausschusses, welche seiner Einladung gefolgt, herzlich willkommen und sagte: Es sei ferne von ihm, diejenigen richten zu wollen, welche Elsaß - Lothringen dm Rücken wendeten, ihre Kinder nicht auf dem Boden der Heimath erzögen und sich fernhielten von den Berathungen der Kreistage, Bezirkstage und des LandesauSschuffeS. Ueber die Emigration habe die Geschichte ihr Urtheil gesprochen. Frankreich habe davon leinen Nutzen gehabt. Er hoffe, diejenigen würben bald wieder gewonnen werden, die sich jetzt Elsaß-Lothringen entzögen. Er bitte die Anwesenden, den Ausdruck seiner warmen Anerkennung für ihren elsaß- lothringischen Patriotismus, den dieselben durch ihr Hiersein bestätigten, freundlich aufzunehmen. Er wolle nur noch mit voller Offenheit über die persönliche Auffassung seines Verhältnisses zu Elsaß-Lothringen sprechen. Anläßlich des Todes seiner Gemahlin sei ihm aus allen Theilen deS Landes große Theilnahme erwiesen, die ihm unmdlich wohl- gethan habe. In den ersten Wochen habe er schwere innere Kämpfe bestanden. Die Sehnsucht, sich in seinem Alter zurückzuziehen und das Grab seiner Gattin zu pflegen, sei immer mächtiger geworden. Aber im Beginne seiner übernommenen Aufgabe freiwillig vom Platze zu scheiden, entspreche weder seiner Vergangenheit noch wäre eS im Geiste seiner entschlafmm Gattin. Er wolle mit Gottes Hülfe in Wahrheit aber nur wohl die Personifikation der welt- überwindmden Kraft des Gottesreiches. Außerordentlich zahlreiche Züge, welche man einst von den länderdurch- ziehendm, segenspendenden ©Öttern des deutschen Heiden- thums erzählte, sind Erbe dieses christlichen Heiligen geworden. Gleich Wodan zieht er auf weißem Rosse durch die Wintersnacht, hochgefeiert in unzähligen Kinderliebem, denn er bringt, namentlich an seinem Abende, dem 5. Dezember, den Kleinen im Hause das köstlichste Spielzeug und Naschwerk mit. Freilich straft er auch die Trägen und Unartigen. So ist Alles, was das Heidmthum einst von ben Umzügen der Götter erzählte, auf diese Figur der Advents- und Weihnachtszeit übertragen worden, und der CultuS des Bischofs ist während des Mittelalters in ein zelnen Gegenden Deutschlands, namentlich auch im Schwabenlande, ein so beliebter gewesen, daß er das WeihnachtSrest selbst nicht unwesentlich beeinträchtigt zu habm scheint. Die Feier des Niklasabend hat sich deßhalb auch noch bis in unsere Tage als ein bedeutungsvoller Rest unseres alten Volkslebens erhalten. Der „rauhe Klaas, der Butterklaas, der Aschenklaas", — bas Alles sinb «Schreckgestalten auch noch unserer heutigen länblichen Jugend. Wie lang wirds bauern, so sinb auch sie verchwunden! Viel, unendlich viel hat unser Volk schon von den alten poetischen Weihnachtsbräuchen verloren. Gänzlich verblaßt ist z. B. die einst gewiß auch lebensvolle Gestalt des Engels Gabriel in der deutschen Sittengeschichte, und wir wissens kaum noch zu beuten, wenn er auf kirchlichen Kunstwerken des 14. Jahrhunderts im grünen Kleide des Jägers die Jungfrau be- grüßt, vier Bracken an der Leine führend und ein Einhorn das Symbol der Keuschheit, in den «schoß Mariens jagend. Gleichniffe eines ewigen Gedankens sind ja diese Bräuche und Vorstellungen alle nur, und das ©leichniß ist der Vergänglichkeit unterlhan.
Wir kommen endlich von den Weihnachtsgebräuchen zu dem Weihnachtsaberglaub.n. Es lassen sich zwei Seiten
Herr werden seiner Gefühle; er wolle wie die Dogen Venedigs sich mit dem Meere vermählten, werben um Elsaß-Lothringen, seine volle Selbstständigkeit in Gesetzgebung und Verfassung des Reiches erstreben. Elsaß-Lo- thringen sei nicht occupirt und nicht anectirt, sondern nach dem aufgebrungenen Kriege rebinbicirt. Elsaß - Lothringen vor 1000 Jahren bem beutschen Reich gewonnen, sei, als bas deutsche Reich von seiner Weltstellung herabgesunken an Frankreich verloren gegangen. Jetzt, wo bas deutsche Reich wiebererftanben, sei es dem deutschen Reiche wieder zugesprochen worben. Er sehe darin ein glückliches Omen für Deutschlands Zukunft. Daß die Wiedervereinigung im Erfolge großer Feldschlachteu geschehen, bringe der Gang ber Weltgeschichte mit sich. Seine alten deutschen Landesrechte habe Elsaß-Lothringen niemals verwirkt. Es sei nicht freiwillig zu Frankreich getreten. Die Schwäche des Reiches habe das herbeigeführt. Gleichberechtigt mit allen andern Reichsländern habe es seinen Platz wieder einzunehmen. Allen Staaten würde bei Machtveränderungen nicht nur in materieller Beziehung, sondern namentlich in ihrem Gefühlsleben Schweres auferlegt. Elsaß-Lothringen befinde sich in einer solchen Übergangsperiode. Wir wollen ehrlich und offen zusammenhalten, das Schwere gegenseitig tragen helfen und durch weises Maßhalten und richtige Erkenntniß der Verhältnisse die Uebergangsperiode selbst abzukürzen, bis Das erreicht ist. Ich rufe hell und laut: Elsaß-Lothringen lebe hoch. Der Toast wurde mit wachsender lauter Zustimmung aufs Beifälligste aufgenommen.
Ausland.
Wie«, 18. Dez. Die Ansprache des Präsidenten ber österreichischen Delegation, v. Schmerling, an den Kaiser brachte die tiefste Ehrfurcht und die treueste Ergebenheit für denselben zum Ausdruck. Indem v. Schmerling die ehrfurchtvollsten Glückwünsche der Delegation anläßlich des Jubelfestes im Frühjahre darbrachte, fuhr derselbe sodann fort: Die Aufgabe der Delegation ist eine bedeutende, denn sie soll die Anforderungen prüfen, die für die Vertretung Oesterreichs auf bem völkerrechtlichen Geb ete und für bie Heeresmacht zur Wahrung ber Sicherheit unb Integrität des Reiches gestellt werben. Die Aufgabe ber Delegation ist auch eine schwierige, weil auch bie finanziellen Hülssquellen unb bie Leistungsfähigkeit ber Bürger in sorgfältige Erwägung zu ziehen sinb. Aber biese Bedenken bürfen unb werben bie Delegation nicht abhalten, mit aller Kraft an ihre Mission zu gehen. Sie kann voraussetzen, daß auch die Regierung bei ihren Vorlagen ben Zeitverhältnissen in jeber Richtung Rechnung getragen hat unb baß baburch die Uebereinftimmuiig ihrer Postulate mit ben gerechten Erwartungen ber Delegation herbeigeführt wirb. Mit dieser Hoffnung dürfen wir einer gedeihlichen Lösung der schwebenden Fragen entgegensehen. Die Ansprache schloß mit der Bitte um bie Gnade unb bas Vertrauen Sr. Majestät. — Der Kaiser bankte für bie Versicherungen treuer Hingebung unb bezeichnete die Beziehungen zu allen auswärtigen Mächten als fortdauernd sehr freundschaftlich. Er hoffe auf ungetrübte Erhaltung des Friedens. Das innige Einvernehmen mit bem deutschen Kaiserreiche biete eine verstärkte Bürgschaft, daß jene allgemeine Beruhigung eintreten werbe, welche ber friedlichen Arbeit ihre volle Entfaltung sichert. Wenn gleich bie Nachwirkungen des Krieges in ber Türkei noch nicht behoben feien, so bürfe man doch erwarten, daß bie konsequente Durchführung bes Berliner Vertrages auch dort vollen Frieben unb bessere Zustände bringen werbe. Der Kaiser wies auf bie Cultur-
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beffelben mit leichter Mühe herausfinden: die heilige Nacht ist so gnadenreich, so unermeßlich wunderbar tu ihren beseligenden unb eriteuernben Wirkungen, daß einerseits alle Kräfte bes Himmels unb ber Erde sich regen, um bie Menschen zu beseligen, baß andererseits bie Mächte ber Finsterniß mit all' ihrem Grimme znm letzten Kampfe sich rüsten. Dies gilt schon von der gesammten Adventszeit, in ganz besonderem Maße aber von ber heiligen Nacht. Der Teufel mit feinem ganzen Gejaid, die wilden Jäger, die Wehrwölfe, gespenstige Thiere, erwachen in der Weihnacht unb ziehen wütheud daher, so glaubten unsere Altvordern. An Kreuzwegen kannst du sie schauen, die unheimlichen, grausigen Gestalten. Oft flüstert es auch wie eine Sirenenstimme durch den Wald; wehe aber dem Wanderer der sich verlocken läßt! Darum klangen in ber Advents- zeit auch bie Glocken von Thurm zu Thurm, sobald ber graue Winterabcnb auf gelb und Wald herabgesunken war: bas Schreckeläuten sollte durch geweihten ©lockenton die bösen Geister verjagen. Feurigen Schlangen gleich flohen sie bann durch bie Luft der Einöde zu, in welche sie gebannt waren.
Ward in der Kirche bann bie Rorate-Messe gehalten, erklangen bie Worte: „Thauet ihr Himmel von Oben, unb ihr Wolken träufelt Gerechtigkeit," so stellte es die Gemeinbe wohl sinnbilblich bar, wie bie Schlangen des Abgrundes gegen bie Botschaft des Evangeliums ankämpfen: auf beweglichen Scheeren wurden Lichter hin- und hergezuckt, ein Abbild ber züngelnden bösen Geister, denen nun ber Kopf zertreten worben sei.
Was aber vermögen bie Mächte ber Finsterniß gegen bie Gewalt beS Lichtes unb ber himmlisches Gnade, bie nun beseligend einzieht in alle Herzen! In alle Herzen! Ja, selbst bie Seelen ber Verstorbenen, bie noch n icht zu chrem Frieben gelangt sinb, vernehmen in ber heiligen Nacht bie Botschaft einer ©nabe, bie auch ihnen zu Theil werben soll, wenn bie Jahre ber Qual vergangen fein
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Aufgabe in Bosnien und ber Herzegowina hin, auf die irn vollsten Einvernehmen mit bem Sultan erfolgte Besetzung bes Sanbfchak Novibazar, ben fortschreitenden Erfolg dieses Friebenswerkes, bie beträchtlichen Verminderungen des Truppenstaubes in jenen Säubern unb bie namhafte Herabsetzung bet Occupatiousausgaben. Schon dieses Jahr werbe die Verwaltung Bosniens unb der Herzegowina aus ben Mitteln dieser Länder bestritten werden können. Die eingebrachteu Borlagen trügen der Finanzlage des Staates volle Rücksicht.
Ber«, 17. Dccbr. Der Nationalrath beendigte heute die Berathnng ber von dem Centrcllcomils der Abgeordnetenversammlung des schweizerischen Volksvereins angeregten Frage der Revision der Artikel 39 („Der Bund ist befugt, im Wege der Gesetzgebung allgemeine Vorschriften übet bie Ausgabe unb bie Einlösung von Banknoten z» erlassen. Et barf jedoch keinerlei Monopol für die Abgabe von Banknoten aufstellen und ebenfo keine Rechtsver-i bindlichkeit für bie Annahme derselben aussprechen") um 120 bet Bundesverfassung („Wenn eine Abtheilung bet«
er at und a geböte zllhtt eie t reiche Wege. Polizi find fdte jwtroi
B leufje rruche rahm, nmgei »erdet mug !° sei Ms i
Bundesversammlung bie Revision beschließt und die anbett i nicht zustimmt, o: er wenn 50,000 stimmberechtigte Schweizer-^i bürget die Revision ,ber Bundesverfassung verlangen, )'? muß im einen wie im anderen Falle bie Frage, ob eint Revision Statt finden solle ober nicht, bem schweizerischen. Volke zur Abstimmung vorgelegt werben. Sofern in einem biefer Fälle bie Mehrheit ber stimmenden Schweizetbürgn über bie Frage sich bejahend ausspricht, so sind beide Räch neu zu wählen, um bie Revision jur Hand zu nehmen), s In Betreff bes ersteren Vorschlages hat ber Nationalrach gesetzte schon gestern mit 105 gegen 16 Stimmen Ablehnung des Antrages auf Aufhebung beS Verbots des Banknoter- monopols beschlossen; heute wurde nun auch das Gesuch um Revision bes Artikels 120 mit 95 gegen 26 «Stimmen mit 7i
stellen. J P 's
Loudvtt, 18. Dez. Die „Times" meldet aus Kan- $en < dahar von gestern einen Zusammenstoß von Eingeborena r"\ und Heratischen Truppen einerseits unb Kabuler Truppen jllhalti anbererseitö unweit Herat. Der Ausgang deS Kampfes Kabul sei unentschieden. Jndeß hätten bie Kabuler ben Gouver Serbin neur gefangen genommen, einen neuen Gouverneur eirtge Male setzt unb bie ©tabelle von Herat besetzt.
Molls, 18. Dez. 2700 Arbeiter von 5 Kohlengruben bei Qnaregnon haben bie Arbeit niedergelegt. ■ -
Petersburg, 18, Dezember. Der „Regierungsbote Erheb: schreibt: Eine Besserung im Gesundheitszustände der Rohni Kaiserin im südlichen Klima ist nichts den gehegten &■ Met Wartungen entsprechend eingetreten. Hinsichtlich des chronn (front scheu Leidens der rechten Lunge hat keine Leränderuq Waus zum Seffern ftattgefunben. Gegenwärtig ist dieses Leider vrigh, durch hinzugetretene Pleuritis complicirt. — In de- i'/2 3 letzten Tagen erschienen an mehreren Straßenecken u» «ent . Gebäuden Proklamationen revolutionären Inhaltes, d« zegang jedoch von der Polizei sofort entfernt wurden. Mehre« 4 tat
abgelehnt. _ - -
Paris, 18. Dezbr. Kammer der Depnttrten. Eir «che ) Amendement Kellers auf Wiedereinstellung der Gehälter L.. * der Erzbischöfe und Bischöfe wurde mit 257 gegen 226: «in die Stimmen verworfen. Die Kammer hält alle Budgetziffer- Berlus aufrecht, indem sie alle vom Senat beschlossenen Abände- bieselb rungen ablehnt. $°ber:
Madrid, 18. Dezember. Die Journale veröffentliche» sch in eine Erklärung von Deputirten und Senatoren ber Mm» Besetz: rität über ihre Nichttheilnahme an den Sitzungen, « Men welcher sie politische Gründe für ihr Auftreten in Abred« in gro
werden! Darum sicht man vst in der Christnacht " Ad bi Kirchen erleuchtet; bie Tobten halten Messe, nachdem tj Achen Lebendigen bie heilige Stätte verlassen^haben. Herbert- Arber regt sich im Geisterreiche ber Zug ber Sehnsucht nach ' — lösung; — baS Seufzen der Kreatur, von welchem^ - Apostel Paulus gesprochen hat, läßt sich vernehmeki. D U Geister der noch Gefesselten und Gebannten erscheinen u» Ater rufen nach Hülse; auch sieht man dieselben wohl, duw «Njut durch die That eines liebenden Menschenherzen erlöst, » ZS bk rosigem Scheine den Wohnungen der Seligen zuschweb^ Adi . Wie ergrimmen bie Höllengeister darob! Der ss^ «tir.;;, Gottes ist aber erschienen, auf daß er bie Werke Aber Teufel« zerstöre. Brüllend entfliehen die Höllmgesita ^atur vor ihm. Harmloser Berliner Waldteufel I Du gu*® An be alter Bekannter aus ber Kinderzeit: Welch' gehüm-uff Mr k vollen, uralten Ursprung haben bie Herren Etymolog- «. M und Sagenforscher der Neuzeit gegeben! Du sollst in Deiner tiefen Summe den Lärm versinnbilvlichen, ds Satter Grunzen, mit welchem die Geister der Tiefe entflohen, Röffi über Bethlehem ber wunoerbare Stern aufgegangen wK tztz
Ueberreich an Gnade ist die heilige Zeit! Geheimnis »rieftri volle, wunderwirkende Kräfte regen sich Überall in SW, Natur. Das Wasser im tiefen Borne wanbeite sich ’ Wt ( bem Glauben der Väter in Wein; aus Quell unb Brun«® freute warb in ber Nacht „die heilige Woge" geschöpft. v, wenn der Knecht, die Magd, bie lüstern kosteten, denno«Ach g des Weines Wohlgeschmack tticht recht herausfinden konnte» Ahlbc — woran lags? „Ich will'« euch sagen", sprach Ähret Bruder Franziskaner vielleicht, den bie beiden frag«'«albe „Um eurer Sünden willen habt ihr's nicht geschuicm __ Seid ihr denn fein andächtig zum Brunnen gegangen, Rarrei habt ihr lose Reden geführt und mancherlei Cchmpf sr ^uar trieben?" — Da mußten die Beiden wohl verg-umme« Ale t aber sie beschlossen, in der nächsten Christnacht andächtig g zu sein. j P^ri
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