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Frankfurt a. 2Jl„ 17. Dezember. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn) Creditaktien 243^ nach —, Staatsbahnaktien 230g nach —, Silberrente 60% nach —, Ungar. Goldrcnte 82% nach 1860t Loose 125», 1877t Russen 88% nach II. Ruff. Orientanleihe 58 j Galizier —. Tendenz: fest.
von Lavergne beantragte und von der Regierung accep- tirte Tagesordnung an, welche lautet: Indem sich die Kammer den von der Regierung ausgesprochenen Anschauungen anschließt und indem sie die Erklärungen billigt, welche die Regierung über die Anwendung des Amnestiegesetzes gegeben hat, geht sie zur Tagesordnung über.
Risch, 16. Dezbr. Der Justizminister Matitsch hat heute krankheitshalber seine Demission eingereicht.
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Ohr. Lorch, Mufikalien- und Znstrumeuten-Händler, Steiuweg 394.
TeLegr«Ptzisch- Depesche»
r Frankfurt a. M., 16. Dec. In der Stadtverordnetenversammlung wurde heute Abend nochmals eine Präsentationswahl zur Oberbürgermeisterstelle vorgenommen, weil die vorige auf Protest des Stadtraths Holthof vom Ministerium für ungültig erklärt worden war. Von 50 Mitgliedern waren 46 anwesend. 42 Stimmen fielen auf Oberbürgermeister Miquel in erster Linie, 4 weiße Zettel wurden abgegeben. Die Herren Dr. Hamburger und Dr. Humser erhielten je 46 Stimmen.
Wien, 16. Dez. Die österreichische Delegation wählte Siolftum mit 31 Stimmen zum Vicepräsidenten. 27 Stimmen &Ien auf Smolka. Eine Zuschrift des Baron Haymerle lheilt mit, daß der Kaiser die Delegatton am 18 Dezbr.
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gante Ausstattung ungeschmälert zu erhalten. Die Eltern |l wissen, daß sie das treffliche Blatt und Buch ihren Kindern, einer geistbildenden und herzveredelnden Wirkung gewiß, in die Hand geben können, und die Kinder jubeln der schönen Unterhaltung, den hübschen Bildern mit jedem Hefte entgegen und heben sich's sorgsam auf, um am Ende ir des Jahres einen stattlichen Band beisammen zu haben, 4 den sie immer und immer wieder vornehmen können, ohne st müde zu werden. Der Inhalt des vorliegenden Bandes ist auch so reich, so voll Abwechslung, bald belehrend, bald unterhaltend, daß wir ihm kaum einen andern ähnlichen an die Seite stellen können, und an hübschem Bilderschmuck, buntem und schwarzem, hat es die Verlagshandlung so wenig als an einem eleganten Einband für den Weihnachtstisch fehlen lassen.
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Für de« Weihnachtstisch!
Jugend-Album." Blätter zur angenehmen und lehrreichen Unterhaltung im häuslichen Kreise. XXVIII. Jahrgang, 1879, 30 Bogen gr. 8. Mit prachtvollen colorirten und schwarzen Bildern in Prachtband gebunden. Preis 6 M. Stuttgart, Verlag von Albert Koch.
Das „Jugendalbum", das nun schon ein paar Kindergenerationen durchlebt — denn es schließt eben seinen acht- undzwanzigsten Jahrgang — wußte sich die Vorliebe der Eltern und Kinder durch seinen ebenso gediegenen als unterhaltenden Inhalt, durch seine geschmackvolle und ele-
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**-' seinem 22. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch, daß die ganze Ritterstraße wackelt.
rm 2 Uhr empfangen werde. Baron Haymerle legte den Aorauschlag pro 1880 vor. Hierauf folgte die Wahl des -Petilions und des Budgets-Ausschusses.
Paris, Dec. Deputirtenkammer. Lockroy inter- f-liirte die Regierung über die Anwendung des Gesetzes Äcr die partielle Amnestie. Dieselbe entspreche nicht den Ansichten der Kammer. Lockroy wirft dem Justizminister ^>r, er habe bei Bildung der Categorien für die von der Amnestie ausgeschlossenen die Personen nicht die Vergehen ^rücksichtigt, um die Wahl gewisser Personen, namentlich oem; Rocheforts, zu verhindern. Leroyer, Justizminister, erklärt, > de- ^.Gesetz über die partielle Amnestie sei seinem wahren Miste nach angewendet. Die Interpellation Lockroy sei wconstitutionell. Die Amnestie stehe dem Präsidenten der ^-publik zu, ohne Controle. (Proteste auf der äußersten Enken.) Leroyer beansprucht die Verantwortlichkeit für die Mwenoung des Gesetzes. Er verliest mehrere für den ^rästdeuten der Republik beleidigende Briefe von Depu- «tten, sowie ein Manifest von 28 von der Amnestie aus- p>chlossenen Personen, worin die Verantwortlichkeit für die tctl der Commune begangenen Meuchelmorde in Anspruch auch hemmen wird. Das Cabinet würde seine Pflicht nicht per- haben, wenn es diese Personen begnadigt hätte.
Land wolle vor Allem Ruhe. Ferry, Unterrtchts- ,nal- giftet, erklärt, das gesammte Ministerium theile die Ander । $tcn Leroyers. Letzterer fährt fort, alle Mitglieder der 10 ^Bimune seien verantwortlich, wie alle Mitglieder eines desselben CabinetS. Einige Leute hätten versucht, mtt rva-j väife von Amnestirten Carriöre zu machen. Das sei aber unt; M Sache verständiger, sondern ehrgeiziger Männer. enO iv'to im Centrum.) Clemenceau wirft dem gegenwär- por- Öligen Cabinet vor, daß es auf die Presse noch die
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republikanischen Partei bedarf es des Handelns, aber
^cr > Unlbätigkeit des Ministeriums spaltet die Majorität.
^em Redner sodannn direct auf Gambetta anspielt, sagt • Zu einer neuen Regierung bedarf es neuer Männer.
?" Da Waddington die einfache Tagesordnung nicht ^-pttren zu wollen erklärte, weil jfte einen Tadel ? Regierung in sich schließe, erklärt sich Clemenceau rCt;, F.1 die einfache Tagesordnung, welche von der Kammer 276 gegen 109 Stimmen abgelehnt wurde. Die
^lnmer nahm darauf mit 255 gegen 57 Stimmen eine
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Schröck, den 17. Dezember 1879. 3478] Die Vormünder:
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Marburg, den 17. Dezbr. 1879. 3472] Geschwister Lucas.
Schachverein Marburg.
Heute — Donnerstag — Abend
Generalversammlung
ö mit tuten abgelöst sind, hier die Grundstücke im Gemenge liegen, r, bii-' die Rechte am Walde fortbestehen. In Hessen insbesondere so zwei Fünftheile des Landes mit Wald bedeckt sind, wo die armen Waldgemeinden bei ihrer Existenz auf den Wald angewiesen sind, liegen die Dinge anders, als in den alten Provinzen. Die Commission wird die allgemein gütigen Bestimmungen zu trennen und diejenigen auszuscheiden haben, welche nach den besonderen Rechtsverhältnissen der neuen Provinzen den dort herrschenden Anschauungen an- »r ü zupassen sind, dann wird das Gesetz nach allen Seiten hin oraich . gerecht sein.
Abg. Miquel. Ich bin allerdings der Ansicht, daß eine Reihe von Bestimmungen dieses Gesetzes nur provinziell geregelt werden kann, daß indeß die Materie als solche einer wesentlichen Gesetzgebung bedarf. Von dem Anträge, , .. das Gesetz in eine Commission zurückzuverweisen verspreche ifenbt1 ich mir nur das Eine, daß das Gesetz in dieser Session nicht mehr zu Stande käme, dann aber ständen wir in nächster Session wieder vor derselben Frage. Da halte ich es doch für besser, resolut an die Frage heranzutreten, selbst mit dem Bewußtsein, daß nichts zu Stande kommt.
Minister Dr. Lucius. Die Regierung wolle nichts weiter, als auf der einen Seite das Recht des Eigenthümers ^schützen, auf der anderen Seite Härten vermeiden. Dieses Ziel chat die Regierung mit ihrer Vorlage erreicht; ich glaube sogar, die Agitation in der Presse richtet sich mehr gegen die Vorschläge Ihrer Commission, als gegen die Vor- Wäge der ursprünglichen Regierungsvorlage. Das Verbot Beeren und Pilzen zu sammeln, wer schon in den bisherigen Bestimmungen enthalten. Die Vorwürfe wegen Einführungen drakonischer Bestimmungen treffen also nicht -zu. Was die von dem Abg. Häncl zuerst angeregte Frage provinzieller Regelung anbetrifft, so ist der Minister der Meinung, daß derselben große Schwierigkeiten begegnen würden. Dagegen ist er mit dem Abg. Miquel der Ansicht, daß einzelne Fragen aus dem Gesetze auSgeschieden werden Muten, deren Regelung sich provinziell besser durchführen ließen. Die Diskussion wird geschlossen und dann mit großer Majorität der Eingangs erwähnte Antrag Schor- lemer-Grimm angenommen (dagegen stimmen nur die sämmtlichen Nationalliberalen). — Nächste Sitzung Mittwoch 11 Uhr. Tages-Ordnung: Antrag Bandemer, wegen Ablösung von Realberechtigungen; Petition des Elbinger Magistrats. Schluß 2 Uhr.