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C. «rüv.

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Wittwe Sipmann, Wettergasse.

Apparat m. Zubehör M.

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gelegenheit einen anderen Weg einzuschlagen, als es bisher geschehen sei; er halte die Schulfrage für die wichtigste der zunächst zu lösenden Aufgaben. Es müsse so verfahren werden wie in anderen Städten, der Verein als solcher könne diese Frage allein nicht lösen. Man müsse mit der Stadt in Verbindung treten, durch einen bezahlten Lehrer sei der Unterricht nach einem festen Lehrplan zu geben. Er beantragte den Vorstand zu veranlassen, schleunigst dafür zu sorgen, daß, da bis Anfang des nächsten Jahres die Verhandlungen mit der Stadt doch nicht zum Abschlüsse gedethen würden, ein geregelter Unterricht vom Anfang des Jahres beginnen kann Dieser Antrag wurde angenommen Der Rest des Abends wurde mit Mittheilungen des Dr Könnecke aus dem Zunftleben des XVI. und XVII. Jahr­hunderts ausgefüllt, worauf der Vortragende an die An­wesenden die Bitte richtete, ihnen noch bekannte Handwerks- spruche, Handwerkerlieder und Handwerksgebräuche aufzu- schreiben und mitzubringen.

H. B. Eberhard,

284 Reitgasse 384.

Unterzeichneter em­pfiehlt sich einem hochgeehrten Publi- hint zu Aufnahmen

Rosinen, Coriuthen, Citronat, Mandeln, Gewürze

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L. M. Haussier,

3443] Weidenhausen.

Die Aufnahmen fin­den statt von Mor-

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Zeichen- und Mal- M fl«rei<rfätfigangi - Apparat X tvon W. Simeon» in Höchst a. M.

LeSegTSPtzisch, Depesche».

Beeli», 16. Decbr. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde das Forstpolizei- Gesetz auf Antrag der Abgg. v. Schorlemer-Alst und Dr. Grimm an die Commission zurückgewiesen.

Memel, 15. Dez. Das Journal „Memeler Dampf­boot" veröffentlicht den amtlichen dem Rheder Schiller, Eigen- ihümer de« Dampfers „Falke", seitens des Tilsiter Magistrates erteilten Bescheid, wonach die russichen Dampfer „Nerys" und „Keystal" bis jetzt keine Gewerbe­steuer zahlten und erst nachträglich pro 1879 80 in Zu­gang gestellt wurden.

Stratzburg, 15. December. Die „Elsaß-Lothringische Zeitung" begrüßt den morgen zusammentretenden Landes- aurschuß und weist darauf hin, daß derselbe in verän­derter Gestalt und mit erweiterten Rechten zur Fortsetzung seiner seitherigen Thätigkeit berufen sei unter Verhältnissen,

sie günstiger für die Wünsche des Landes noch nicht gewesen seien. Die Autonomie, soweit ausführbar, sei nach Znhalt und Form gegeben. Diejenigen, welche bisher für diesen Fortschritt eingetreten, werden sich vorbehaltslos auf die durch diese nunmehr vollendete Thatsache geschaffene aeue Basis stellen. Dem Schritte nach vorwärts, welchen das Land gethan, wird ohne Zweifel auch die fernere Haltung der bisherigen autonomistischen Partei entsprechen. Die Aufgaben des Landesausschusses werden sich vornehm­lich auf praktischem Boden bewegen, lieber die realen Bedürfnisse des Landes treten theoretische Fragen in den Hintergrund. Den erweiterten Rechten des Landesaus­schusses stehen auch erweiterte Pflichten gegenüber. Mögen bei Erfüllung der letzteren die Vertreter de« Landes in Meinfamer Arbeit hervortreten lassen, was uns Alle ver­eint, und zurücktreten, was trennend und störend wirken Timte. Ganz Deutschland begleitet den Beginn der Ar­beiten des Landesausschusses mit Wünschen für deren reiche blühende Entfaltung. Für die Erfüllung der wohl- mineilden Intentionen des Kaisers darf der Statthalter für sich und das Ministerium vertrauensvolles Eut-

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Kinder und Erwaohisns.

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M. M. Rothschild,

3^58] Bahnhofstraße.

mark sind feit einiger Zeit in Berlin, um die Lage ihres Schwiegersohnes, des Herzogs.von Cumberland, Erben der hannoverschen Krone, zu regeln. Man behauptet, daß Fürst Windthorst gegen Verzicht auf seine rechtlichen Ansprüche auf tie Krone in den Besitz bes sequestirten Vermögens seiner Familie, sowie feiner Rechte auf das Herzogthum Braunschweig gelangen werde. Wir bemerken, daß das sequestrirte Vermögen des Fürsten Windthorst nichts An­deres ist, als der berühmte Reptilienfond, mit dem Herr von Bismarck die deutsche Presse bezahlt."

— (Moderne Dienstboten.) Stubenmädchen zur Haus­frau : „Wissen Sie, ich bin nicht gewohnt, wie ein Dienst­bote behandelt zu werden, dafür behandle ich aber auch Sie nicht wie eine Frau l"

— (Patriotismus.) „Nanni, bring' mir noch einen Liter." — „Aber Herr Huber, Sie haben ja schon Ihre sechs". — Dumme Gans, der Staat muß sein Defizit decken — diesen siebenten trink ich aus Patriotismus".

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Deutsches patent.

Die von mir er­fundene Federsäge, durch welche beim Holzschneiden gegen

die seither übliche, 25 Proeent Kraft erspart werden, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung.

Marburg, den 13. Dezbr. 1879.

3440] 6. Schott.

genö 9 Uhr bis Nachmittags 2 Uhr. Hochachtungsvoll W. RISSE

Auszug

A den Potokollen des Marburger Kunst- und Gewerbe- Verein«.

f F _ Sitzung, Freitag den 5. Dezember 1879.

l .Da für die beiden versetzten Herren Vorstände eine "atzwahl noch nicht eingetreten war, so wurde die Sitzung ersten Schriftführer eröffnet und geleitet. Dieser gab T16 Uebersicht über die bisherige Wirksamkeit deS Vereins die in nächster Zeit zu lösenden Aufgaben. Als die Ntigste dieser Aufgaben erklärte er die Schulfrage, wo- ?bkr weiter diskutirt wurde. Ms neue Mitglieder wurden r ' Herren Bauinspector Meydenbauer und Baumeister Tuning angemeldet.

Sitzung, Dienstag den 9. Dezember 1879.

Hauptgegenstand der Tagesordnung war die Neuwahl ersitzenden. Zum ersten Vorsitzenden wurde Herr ?uinspector Meydenbauer, zum stellvertreteuben zweiten ffitzendeu Herr Baumeister Brüning einstimmig gewählt, orb- Pierer übernahm hierauf die Leitung der Versammlung. un. Ahdem die Vorlage und Erklärung einer Reihe kunst- ale. Erblicher Blätter stattgefunden hatte, referirte Herr iben Malermeister Schulz über den Stand der Handwerksschule, ine- <gerr Dr Könnecke den Antrag stellte in der An-

Marburg

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Hausfrauen! Es freut uns, daß ein Artikel unsere- u berühmten Chemikers Professor Just. v. Liebig, bei ch lange Zeit die verdiente Aufnahme beim Publikum nich st gesunden, durch einige praktische Vortheile verbessert, fick in den letzten Jahren zu einem Bedarfsartikel bei der E §auäfrauen emporgeschwungen hat. Wir meinen das ir

Backmehl der Liebigs-Manufaetury in Hannover

. ®tc vielen Vortheile zur schnellen Bereitung eines vor- ” zugllchen Kuchens, BrodeS oder sonstigen Gebäckes ohne

b und ohne aufgehen zu lassen, verbunden^ nut erhöhter Nahrfahigkeit, leichterer Verdaulichkeit und „ größerer Schmackhaftigkeit, haben dem Mehle rasch die Herzen der Hausfrauen erworben, und soll dieser Hinweis n baju bienen, bie Aufmerksamkeit ber Damen, welche bas et Liebig icke Backmehl nicht kennen, barauf zu lenken. Ich a! gebellte babei noch eines anbent Artikels ber Liebigs-Manu- facturt) zu Hannover: nämlich „ihrer Pubbingpulver." ck Man muß sich freuen, baß sich bie Wissenschaft heut zu ' lt W auch etwas mit bet Küche befaßt. Mit bem Pudding-'

Pulver hat uns bie Küchenchemie einen Artikel verschafft " welcher uns auf biesem Felbe nicht mehr von ber Laune * ober Wissenschaft ber Köchin abhängig macht. Jebes Kinb * rann in wenigen Minuten mit etwa« Milch und Jucker ie «nen vorzüglichen Pudding in Vanille, Mandel, Orange, ie (Sttrone, ßaffee ober Chocolabe a la Vanille Herstellen unb :n rwar besser unb schmackhafter als alle Kochbücher es uns - u lehren. Ein Versuch wird zufriedenstellen unb überraschen. 1 te' Sammtlichen Packeten sind vorzügliche Recepte beigegeben, °w. gegen Nachahmungen kenntlich sind an der „eine Wind­mühle darstellenben Schutzmarke.

HUigst bei

L. M. Haussier,

3439] Weibenhausm.

Kurnecgarten.

Heute Mittwoch frisch geschlachtet, wozu ergebest einlabet

/Soeben ist erschienen unb als reizendes ” Weihnachtsgeschenk zu empfehlen:

Erinnerung an Marburg. In 10 malerischen Ansichten nach der Natur aufgenommen von Dr. Robert Geißler. In geschmackvollem Umschlag 4 Mk.

Ferner als:

8ür bie vielen Beweise ber Teil­nahme bet bem uns so schwer be­troffenen Tobesfall sagen ben innigsten Dank

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3444]W. Tauber.^

Stzenkommen ber Bevölkerung unb Landesvertreter erwarten.

Bern, 15. Dez. Der Stänberath ging heute ebenfalls über ben Rekurs von Gehilfen mit großer Majorität zur einfachen Tagesorbnung über.

Paris, 15. Dezember. Die Bubgetskommission ber Deputirtenkammer lehnte sämmtliche vom (Senat beschlossme Modifikationen des Budgets ab.

Bnkarest, 5. December. In der heuttgen Sitzung *8 Senats verlangte Jepureano, ber Senat solle nicht in brn Sektionen bie Vorlage betr. den Eisenbahn-Ankauf be- kfthen, weil bie Actionäre bie Verhandlung mit ber Re- S’trung abgebrochen hätten. Catargiu unb Florescu nnter- Otzlen biefe Forderung, währmd ber Cultusminister und j ^latescu dieselbe bekämpften. Der Senat beschloß, in den i Sektionen die Berathung über bie Eisenbahn-Konvention w1 beginnen. Lascar Catargiu meldete bie Interpellation, K: ob es wahr fei, daß die Regierung aus Berlin ein kgratnm erhalten wonach die Eisenbahn-Unterhandlungen ■ J* Folge des yon der Kammer beschloffenen Amendements gebrochen seien.

Frankfurt a. M. 16. Dezember. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn- Creditaktien 241| nach —, Staatsbahn- attten 231 nach Lilberrente 6»» nach —, Ungar. Goldrente 82s nad; - , 1860t Loose 12V, 1877t Russen 88^ nach - 11. Ruff. Orientanleihe 58j. Galizier Tendenz: ziemlich fest. .. ,»rankfnrt a. M., 15. Decbr. (Frucht bericht. Mit'e- theilt von I. Harburger, Commisffons- und Agenturen-Geschäft. Wciz u hiesiger und Wetterauer Mk. 234-!, fremder Mk 24—i Roggen Mk. 19-20, Gerste Mk. 184—21^'S SM13? Oclfaatcn, Raps Mk. 26j—27. Weizenmehl Rr 00 Mk 34 35 Nr. 0 Mk. 321-33, Nr. I Mk. 31-33, M.°1I Mk. 2^ -26 Nr' VJ 21f—22j. Roggenmehl Nr. (Berliner Marke)'Mk'

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war der Verkehr wie seither sehr beschränkt. Am ehlmarkte sind geringe Sorten Weizenmehle gefragt- Die Preise verstehen sich franco Hier pr. 00 Kilo ,e nach Qualität- w

Arankfu-1 a »k, 15. Dec Der heutige V ieh ma rkt war gut Ziemlich befahren- Angetneben waren ca. 350 Ochsen 210 Kilhe, 220 Kälber und 500 Hämmel. Die Preise stellten sich -

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